Beiträge von Fischsuppe

    Hallo Martin,

    ich bin derzeit auch am überlegen wie ich meinen "Bob der Baumeister" aus dem Becken bekomme...

    Das blöde Vieh hat sich jetzt schon zum dritten mal an einen meiner Fische zu schaffen gemacht. :angry_face: trotz Giftstacheln!

    Glas mit Muschelfleisch geht nicht, dass würden die Fische sofort leerräumen und bei der Trinkflaschenfalle hätte ich auch bedenken, dass einer der Fische den Kopf da reinsteckt...

    Vieleicht sollte ich meine Picasso weniger füttern....

    Ich wünsch dir Waidmannsheil und hoffe, dass Du sie rausbekommst...

    Hallo Sven,

    wenn er so ein Beckenterrorist ist, geht der bestimmt in eine Spiegelfalle.

    Das Ausräumen des AQ sollte m.E. nur die letzte Möglichkeit bleiben. Fische bei abgesenktem Wasserstand fangen kann aber auch zu erheblichen Verletzungen führen.

    Wie gesagt, mein Vorschlag steht oben!

    Hallo Thomas,

    ich würde an deiner Stelle die Beleuchtung jede Woche um 30 Minuten nach hinten verschieben. Du siehst ja ganz gut wie die Korallen darauf reagieren. Wenn es denen kein Problem breitet, kannst Du auch wöchentlich 1 Std. verschieben.

    Ich habe bei mir eine Anpassung (allerdings nur von einer Std.) in zwei Wochen hinbekommen und werde das Licht wieder bei Einsetzen der Sommerzeit anpassen...aber auch hier ist es nur eine Std.

    Grüße Markus

    Hallo Miteinader,

    ich denke ich habe den Gau überwunden! Ab und zu scheuern sich meine Fische zwar noch, aber ich habe auch kein Putzerteam im Becken...

    Momentan habe ich die Dichte noch bei 1.019 (bei 25°C) und werde sie vllt. maßvoll (1.020) anheben...

    Ich denke/hoffe, dass ich es hinter mich gebracht habe und wollte hier nur noch mal

    D A N K E !

    sagen...


    Grüße Markus

    Hallo Alex,

    ich habe zwei Streams im Becken, eine 6060 und eine 6080. Mit der normalen Halterung war die Befestigung nur unbefriedigend möglich. die Pumpen sind dauernd verrutscht.
    Seitdem habe ich die Magnethalterungen und bin sehr zufrieden!

    Grüße Markus

    Hallo miteinander,

    hier ist der Farbefehlsichtige wieder. Die meisten meiner Fragen habt ihr beantwortet. Danke schön! Es gibt also kein Photometer, dass universell einsetzbar ist. Dann werde ich zumindest weiter mit den Tropfentest arbeiten...muß eben ein bißchen rumprobieren welcher sich für mich besser ablesen läßt.

    Danke und Grüße

    Markus

    Hallo,

    wenn ich ein Quarantänebecken einrichten würde/müßte, würde ich einen Großteil des Wassers aus dem Hauptbecken nehmen und dann noch maximal 20% frisch angesetztes Wasser hinzufügen...

    Kein reines Frischwasser. wenn das gehen würde, bräuchte man sonst ja keine Einfahrphase überstehen...

    Schliesse mich den Vorschreibern an...

    Grüße Markus

    Hallo Thomas

    Zitat

    Original von thomas62
    UV-C tötet aber nur freischwebende Bakterien, und mit dem Wodka füttere ich ja nur die Angesiedelten Bakterien die im Lebendgestein und im Sand leben ?

    wie kommst Du denn darauf, dann könnt Wodka ja auch keine Bakterienblüte auslösen. Nein, es gibt auch freischschwebende Bakterien die gerne saufen (den Kohlenstoff als Energiequelle nutzen)...

    Grüße Markus

    Hallo,

    es scheint hier ja einige zu geben, die Photometer benutzen. Da ich eine ausgeprägte rot-grün-Schwäche habe, scheint es mir sinnvoll, demnächst so ein Gerät anzuschaffen...vieleicht hört dann das Rätselraten beim Ablesen auf. Ich benutze meist salifert oder TM-test wobei sich die letzteren für mich besser ablesen lassen.

    Welche Photometer benutzt ihr und was könnt ihr mir empfehlen?

    Grüße Markus

    Hallo Inken,

    der von Jannes genannte Barsch aus dem MeWaLex sitzt bei uns im Becken und es ist erstaunlich wie der seine Farbe je nach Stimmung verändert.

    Wenn es ihm gut geht, ist er fast schwarz mit gelben Irokesen....

    Ich finde Plesiops cf. nigricans gut.

    Grüße Markus

    Hallo Martin,

    der Pedunculatus hat bisher keine Anemone, was brauchen die denn für eine? Ich habe drei verschiedene Sandanemonenarten. Wobei meine Freundin nachgelesen hat, dass die in Gefangenschaft mit fehlenden Fressfeinden auch gerne darauf verzichten....dann soll man Wasser aus einem Octopus-Becken ins Becken geben, dann besorgen sich die Pedunculus ganz schnell ihre Ane...

    ....und die nette Krabbe muß ich erst einmal zu Gesicht kriegen....ist ja bisher nur eine Vermutung!

    Grüße Markus

    Hallo Martin,

    Zitat

    Original von Martin S.
    Wie gross sind denn Deine Calcinus Elegans? Soooo gross werden die doch nicht, oder? Calcinus Elegans habe ich auch zwei oder drei, fuer so gemeinschaftsbeckenunkompatibel halte ich die nicht, obwohl das Verhalten auch teilweise in Richtung Elefant im Porzellanladen geht.

    Die elegans sind ausgewachsen und haben ca. 6 cm Karpaxlänge...und Elefant im Porzelanladen trifft es genau. Außerdem raufen sie mit jedem anderen Einsiedler den sie treffen...ich sag ja, meine Dardanus venosus sind noch nicht so groß und dagegen aber ganz liebe.....

    Zitat

    Original von Martin S.
    Ist die Krabbe zufaellig ne Monodikrabbe? Falls ja, wuerde ich aus meiner Erfahrung her die Krabbe ins Technikbecken ausquartieren. Bin grosser Krabbenfan, aber nachdem meine Monodikrabbe nen Lippfisch gekillt hat, sehe ich die Kompatibilitaet fuer ein Gemeinschaftsbecken nicht mehr fuer so sehr gegeben, trotz regelmaessiger Fuetterung.

    Ich müßte sie erst einmal finden, keine Ahnung was es für eine ist....bisher höre ich sie nur und sehe morgens dann ab un an daumengroße Bruchstücke meines Riffaufbaus rumliegen...isch abe gar keine Teschnischhbeggen

    Zitat

    Original von Martin S.
    PS: Lass Dir aber ja nicht einfallen, einen Dardanus megistos im Gemeinschaftsbecken halten zu wollen. Wenn die Beitraege im Meerwasser-Lexikon stimmen, macht der kurzen Prozess mit dem Besatz. Und der "Elefant im Porzellanlanden" Effekt ist hier auch recht deutlich zu sehen. Ich kann auf jeden Fall bestaetigen, dass Helmut sich ohne Ruecksicht auf Verluste den Weg zum Futter bahnt. Desweiteren hat er schon mehrfach die Pumpe von der Scheibe gerissen, einen Thermometer zerstoert, den Blumentopf im Becken verschoben (nicht nur um wenige cm!) sowie die deutlichen groesseren Steine umdekoriert.

    .....keine Angst, ich habe hier noch ein 60er, ein 80er und ein 150x60x60 Becken für Artenprojekte rumstehen!

    Grüße Markus

    P.S.: Vermutlich habe ich auch noch einen dardanus pedunculatus in klein (noch) Klick

    Hallo Martin,

    ich habe derzeit 3 oder 4 Dardanus venosus im Gemeinschaftsbecken...wo sich nur wirklich robuste Klopper befinden....keine LPS und keine SPS nur weiches und große Fische. Der kleinste Fisch ist mit Abstand ein Hawaiidoc.

    Bisher gab es noch überhaupt keine Probleme mit ihnen. Übergriffe auf andere Einsiedler konnte ich noch nicht beobachten aber sie können sich in 1200 Litern auch gut aus dem Weg gehen... bisher haben die sie aber ihre Endgröße wohl noch nicht erreicht. Sie sind derzeit so groß wie meine ausgewachsenen Calcinus Elegans (die sind übrigens viel rüpelhafter und bauen das Riff stärker nach ihren Wünschen um).

    ....wobei seit einigen Tagen zwei Fischen etwas von der Schwanzflosse fehlt. Ich habe aber die Vermutung, dass dies eine Krabbe war, denn hier baut irgendeiner meine großen Riffplatten nach Bergarbeitermanier auseinander und baut sehr große Gänge darin.

    Grüße Markus

    P.S.: Deine Videos von Helmut sind echt spitze!...wie kann man denn so große Einsiedler verschicken ohne dass Sie das Paket von innen her öffnen? ....Heidelberg ist leider auch etwas weiter weg...ca. 250 km!

    Hallo Sven,

    ich hatte neulich auch so einen Thread gestartet.

    1. ich hatte eine heftige Mischinfektion im Becken
    2. hatte ich gehört, dass es bei uns einen Fischbeckenbesitzer gibt, der seine Dichte dauerhaft auf 1.016 gesenkt...und dass seit mehreren Jahren.

    Einige erfahrene Aquarianer sagten, dass sie es bei einem Fischbecken auch so halten. Meine Dichte liegt jetzt bei 1.018 und ich überlege sie so zu halten....
    den Weichkorallen scheint es gut zu gehen...sie stehen sogar besser als vorher....

    Habe aber auch seit der Erkrankung UV und Ozon laufen.

    Ich habe meine dichte von 1.023 auf 1.018 innerhalb von 72 Stunden abgesenkt.

    Ach so, viele Händler fahren übrigens auch mit einer Dichte von 1.020 oder niedriger!

    Grüße Markus

    Hallo und guten Abend,

    ....ich bin auch so ein bekloppter, der sich sofort ein Artenbecken für einen megistos einrichten würde. Nur unsere Händler hier besorgen mir keinen...

    Die halten mich eh schon alle bekloppt, weil ich überall die Dardanus venosus einsammel...
    jeder der in mein Becken schaut findet die toll....nur haben will sie keiner. Gott sei Dank, bleiben mehr für mich :grinning_squinting_face:

    Also, ich habe auch interesse und diesen Thread mit seeeeeeeeeeeehhhhhhhhrrrrrrrrrrrrrrrr viiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeellll interesse gelesen...

    Egal ob Timmy Grohrock oder hier der Martin. Daumen hoch für die im positiven Sinn "Bekloppten" :thup

    Grüße Markus

    Hallo Gerd,

    UV+Ozon waren in besagtem Thread auch vorgeschlagen/angeraten worden...und Medikamente+Knobi+Vitamine+Malachitgrün übers Frostfutter zu geben auch!

    ...aber wie Du selber schreibst muß sich auch etwas in dem Becken ändern! Denn der Auslöser der Krankheit sitzt auch dort, daher ja auch UV.

    ....und ja, ich bin nicht sehr erfahren, aber als es bei mir im Becken schief lief hat sich nur Michael Kuhn gemeldet und Vorschläge unterbreitet...als einziger erfahrener Aquarianer hier! Und er hat ja scheinbar kein PO4-Problem

    ...und auch auf der Gebrauchsinformation steht drauf, dass es ungefährlich für Wirbellose ist und zur Vorbeugung und regelmäßigen Anwendung gedacht ist!

    Andere haben nur geschrieben ich solle mich von meinen Fischen verabschieden, denen würden die Maßnahmen sowieso nicht helfen!...wie lange sollte man einen 35 cm in einem Quarantänebecken halten? ....und wie die Fische rausfangen?...ist bei Krankheiten nicht so einfach, wenn nicht bei vielen unmöglich...
    So viel Erfahrung habe ich zumindest, dass ich sagen kann, dass sich die meisten Fische verkriechen wenn es ihnen nicht gut geht. Da wirkt auch keine Spiegelfalle! .....und Ausräumen zerstört ebenfalls viel Biologie im Becken oder läßt auch schon mal das eine oder andere kippen!

    Hinterher sind alle wieder schlauer und hauen drauf...wären nur deine Vorschläge genommen worden und es hätte nicht gefunzt wärst du jetzt hier möglicherweise am Pranger.

    ...und tschuldigung, zu sagen, dass

    Zitat

    Chemie gegen Krankheiten gehört nicht ins Becken ! Erfahrene müßten das wissen!?

    und damit einen Frontalangriff (Pauschalisierung) in Richtung einer Qualifikationen abzulassen, finde ich keinen guten Stil!

    Ich sehe aber gerade, dass Michael schneller war...

    Grüße Markus

    P.S. Salvelinus, der Beitrag ist :thup

    Hallo miteinander,

    ich finde die Diskussion schon etwas ungerecht! Michael war der Einzige, der klar Stellung bezogen hat, was euren Fischen helfen könnte und das auf dem Hintergrund seiner Erfahrung. So wie ich es hier verfolgt habe, konnte keiner eine andere Vorgehensweise empfehlen (Außer die Beckentemperatur auf 30 grad oder mehr zu erhöhen, was sagen dazu die Stonies?)...

    Eine Medikamentenbehandlung gerade im Meerwasser birgt immer das Risiko, ein Becken komplett zu plätten! Klar, ich habe auch gut reden, bei mir hat es nur einen von acht Fischen erwischt, dem Rest geht es mittlerweile wieder gut! Wobei ich mir noch unsicher bin, ob es das war.

    ....und den Thread mit der Fragestellung der erhöhten PO4-Messung und oder PO4-Anreicherung war während der gesammten Zeit im Archiv zu finden, ich hatte ihn vorher gelesen.

    Ich kann ganz klar sagen, dass ich keine andere Wahl hatte!...oder ich hätte mich von meinem gesamten Besatz verabschieden können. Das es im Anschluß erhöhte Meßergebnisse gibt, wußte ich auch, bin aber wie Eingangs geschrieben von einer Fehlermessung ausgegangen...

    ...und ein PO4-Wert von 1,0 mg/l sehe ich noch nicht als so gravierend. Das ist etwas, was man dauerhaft mit Adsorbern wieder runter bekommt...wobei es auch Becken mit Steinkorallen gibt, die mit so einem Wert gut laufen...fragt da mal Armin.

    Wenn euch der von Michael vorgezeichnete Weg zum Erfolg geführt hätte, würden wir hier sicher anders diskutieren!

    Die Behandlung im Quarantänebecken hätte auch nichts an der Situation im Becken geändert. Der erkrankte Fisch hätte gefangen werden müssen (viel Stress für das geschwächte Tier!) ...wäre dann möglicherweise gesund gepflegt und wieder in das unveränderte Becken zurückgesetzt worden...mit dem möglichen Erfolg, dass er sich erneut infiziert!

    Wo waren die Alternativen?...und das nur mal zur sachlichen Diskussion, (das geht fast gar nicht, wenn man selber betroffen ist!)

    Grüße Markus

    Hallo Michael,

    danke seh ich auch so,......mir waren meine Fische auf jeden Fall wichtiger als die Korallen! ....Quarantäne ging sowieso nicht...
    ...und meine Fisch schuppern sich nur noch hin und wieder, zeigen aber normal bis stark verbesserte Aktivität und sind ohne Krankheitsanzeichen.
    Ohne Ektozon wäre es sicher nicht gegangen.

    PO4 hin oder her, welche Alternative hätte es denn gegeben?.....würde es wieder so machen!

    Grüße Markus

    Hallo Monika,

    ich habe bei meiner 1200 Liter Suppenschüssel insgesamt fast 2 Kg Ektozon dosieren müssen. Die letzte Dosierung ist jetzt ca. 1 Woche her. Ich hatte jedoch vorher auch schon Phosphatwerte um 1,0 und daher den Adsorber eingesetzt.
    Der Phophatadsorber war insgesamt ca. 6 Wochen im Becken und wird nächste Woche ersetzt.
    Ich habe derzeit Vollausschlag bei PO4-Messung mit Salifert...aber ich habe nur einige vereinzelte Leder- und Röhrenkorallen im Becken. Die stehen trotz des Anstiegs komischerweise besser als vorher :confused_face:
    Da ich ein Fischbecken habe, ist es bei mir m.E. nicht ganz so schlimm. Ich hätte die Fische gar nicht in Quarantäne setzen können....dann schon eher die Korallen.

    Wenn sich PO4 im LS eingelagert hat, wird es sicherlich mit der Zeit und dem Einsatz eines vernünftige Adsorbers wieder in Lösung gehen und adsorbiert werden....so zumindest meine Hoffnung.

    Grüße Markus

    Hallo,

    zu dem Phophat:

    wieder was gelernt. Danke für die Korrektur. :thup

    ....mein Abschäumer hat mir nach der Ektozonzugabe auch ca. 100 Liter ins Wohnzimmer gepumpt....nach gerade erfolgter Renovierung! War echt heftig, habe fast 24 h neben dem Becken gesessen und den AS kontrolliert!

    Grüße Markus

    Hallo Snoopy,

    ich finde es mit einem Schwarmfisch bei der Beckengröße schwierig. Die zeigen meist sowieso kein Schwarmverhalten. Wir hatten mal einen Schwarm Chromis viridis (6), die haben sich selber bis auf zwei Tiere dezimiert...
    Ich könnte mir noch kleinbleibende Grundeln als Schwarm vorstellen...

    z.B.: DIESE

    Das hängt aber vom restlichen Besatz ab.

    Grüße Markus

    Hallo Monika,

    Zitat

    Original von MonikaR
    Ich hab mich deshalb auch gewundert, dass meine Beobachtung der Korallen eher sagt, dass es den Montis gut geht. Leider fehlt mir die Erfahrung zu erkennen, was den sonst zu ihrem Wohl beigetragen hat?? Durch die Krankheitsbehandlung habe ich ziemlich an den Werten geschraubt (Dichte runter, vermehrt WW, UV läuft seit Auftreten der Krankheit, Knobi+Vitamine werden täglich zugegeben, Abschäumer war die letzten zwei Tage aus).
    ...Kann es das Ausschalten des Abschäumers sein?
    ...
    Du kannst die Daumen also noch nicht loslassen :thup
    Herzliche Grüsse - Monika

    Ich habe während der Erkrankung den Abschäumer weiterlaufen lassen...der hat unglaublich viel in der Zeit abgeschäumt...seit ich die UVC dran habe schäumt er sowieso viel stärker als vorher. Ich würde den Abschäumer daher schnellstens wieder in Betrieb nehmen, die abgestorbenen bzw. verklebten Schwärmer müssen schließlich irgendwo hin....und bei den WW würde ich die normalen Intervalle die Du vorher hattest einhalten.

    Ich habe seitdem auch so extrem hohe Meßergebnisse bzgl. PO4. Aber auch bei mir stehen die (Weich- und Röhren)Korallen besser als vorher. Einen PO4 Adsorber hatte ich vorher und jetzt auch die ganze Zeit im Becken. Den habe ich ca. 3 Tage vor der Erkrankung eingesetzt.
    Die Menge an Adsorber ist bei mir so groß, dass der PO4-Wert eigentlich n.n. sein müßte.

    Wenn die Korallen gut stehen, würde ich nichts verändern, sondern nach überstandener Erkrankung einfach einen größeren Wasserwechsel durchführen.

    ...und klar drücke ich Deinem Doc und auch Dir weiterhin die Daumen!

    Grüße Markus

    Hallo Monika, hallo Gerd,


    Zitat

    Original von Gerd Guddat

    Ektozon enthät PO4 und davon nicht wenig !

    Bevor Du zu solchen Chemiekeulen greifst solltest Du dir lieber einen UV-Klärer zulegen.
    Man kann sich dadurch sehr schnell das ganze Becken abschiessen.


    Schau mal hier ist zwar schon älter aber interessant.

    nur mal so, in dem zitierten Thread steht m.E. recht deutlich drin, dass der Anstieg des gemessenenen PO4 auf einen Meßfehler zurückzuführen ist...da könnten die Chemiker aber vieleicht mit aktuelleren Erkenntnissen aufwarten.

    Ansonsten hat Gerd schon recht...aber der UV-Klärer wurde Dir ja schon im Krankheitsthread empfohlen...wie geht es Deinem Doc? Hat er es gepackt?

    Grüße Markus

    Hallo Felix

    Zitat

    Original von PredatorGER
    Sie sieht noch genauso aus wie beim Händler, nur mich wundert es schon etwas, dass die Spitzen so arg weiss sind.

    Das passiert mit Hystrix manchmal, deren Verhalten ist unberechenbar.... da können Dir aber sicher andere mehr sagen.

    Zitat

    Ich habe durch einen tagelang nicht gefundenen Seehasen Kadaver meine Wasserwerte verschlechtert. Nitrat 5, sogar Nitrit war meßbar mit 0,02. (Normal Nitrat unter 1, aber nachweisbar, Nitrit n.n.)
    Daraufhin hab ich Woska dosiert nach Mrutzek Anleitung. 3 Tage 0,3 ml, 3 Tage 0,6 ml, 2 Tage lang 1,1 ml.

    ...bei den Werten würde ich nie auf die Idee kommen Wodka zu dosieren...ist doch alles paletti. Wie war Dein PO4 vorher....und womit mißt Du deine Werte?

    Zitat

    Wie emmitent ist die Gefahr einer Phopshatlimiterung und soll ich den Wodka wieder komplett absetzen? Habe auf 0,5 ml zurückgefahren.

    ....dann hör einfach auf, Wodka würde bei Dir zu einer Nährstofflimitierung führen, vieleicht kommen da die weißen Spitzen der Hystrix her. Wobei die Frage ist, wie lange Du schon Wodka dosierst. Wenn es nur ein paar Tage sind, dann lass es einfach, ansonsten genauso langsam zurück führen wie Du aufdosiert hast.

    Grüße Markus

    Hallo Streiter im gutgemeinten Sinn,

    warum warten wir nicht einfach mal ab, was weiter passiert?

    Das Palettis in vielen zu kleinen Becken leben ist keine Seltenheit....insgesamt werden unsere Fische oftmals in zu kleinen Becken gehalten...die fragt auch keiner. Einige geben diese zu groß werdenden Fische dann ab...um sich genau den gleichen in klein (*kopfschüttel*) wiederzuholen. Es ist nun mal (leider) so. Konsumgesellschaft läßt grüßen.

    Scorpi scheint m.E. nicht ganz unbedarft an die Sache herangegangen sein und hat wohl eindeutig Erfahrung, wie andere Beiträge es hier schon gezeigt haben...

    Die Sache mit den Anemonenfischen und der Symbiose mit einer Anemone im AQ ist auch so eine Sache über dies sich trefflich Streiten läßt. Es gibt sie, die Clownies die trotz passender Symbioseane lieber in der Euphyllia oder im Pilz ihr Quartier beziehen oder in einer Blasenkoralle.
    Natürlich ist das Verhalten sicher nicht...aber kann man tatsächlich bei unseren doch kleinen Becken im Vergleich zum Meer natürliches oder naturnahes Verhalten erwarten....immerhin haben wir auch gleichzeitig Tiere aus den unterschiedlichsten Regionen, die sich in Natura nie begegnen würden?!
    ...beobachtet eure Fische mal zur Futterzeit...und dann lasst uns nochmals über natürliches Verhalten reden.
    ....nur mal so meine Gedanken, wenn ich den Thread hier lese...

    Scorpi, ich bin gespannt wie es weitergeht....bitte nicht aufhören zu schreiben.

    Grüße Markus

    Hallo S.besler und der andere Unbekannte,

    Zitat

    Original von s.besler
    So nun mal eine Frage an alle langjährigen Aquarianer.
    Auf die frage, was mache ich gegen Ichthyophthirius
    habe ich in den Anfängen meiner meerwasseraquaristik ca. so vor 10 jahren immer die Auskunft bekommen, Temperatur hoch auf 30C. Nachdem ich das hier geschrieben hatte wurde ich etwas beschossen,


    ...Fand ich jetzt gar nicht :winking_face: Die Temperaturerhöhung ist in der Süßwasseraquaristik ein probates Mittel und zumindest da funktioniert es auch, warum auch immer...

    Zitat

    hab jetzt mal etwas versucht über das Thema zu finden jedoch wurde ich irgendwie nicht schlauer. Wissenschaftlich betrachtet ist es blödsinn, und dürfte nicht funktionieren da bekanntlicher weise erst so ab 32C der erreger Schaden nimmt. Und bei einem Temperaturanstieg sich ledglich der Lebenszyclus beschleunigt. Jedoch habe ich auch viele Foreneinträge gefunden, wo eine Linderung direkt nach dem Erhöhen der Temperatur aufgetreten ist und in Verbindung gebracht werden konnte...

    ...stellt sich mir die Frage, was wurde noch verändert?...nichts?...dann s.o.

    Zitat

    Jedoch denke ich das das absenken der Dichte mir weitaus gefährlicher erscheint als ein Temperaturanstieg. Da Fische, ausgeschlossen Niedere ja eine Temp. bis zu 35 C vertragen.

    Es gibt genügend MeWa-Aquarianer, die ihre Fischbecken mit einer Dichte zwischen 1.016 und 1.018 (eigentlich Brackwasser) fahren um Krankheiten zu verhindern.

    Ich habe allerdings keine Erfahrung mit Temperaturerhöhung im MeWa....aber:

    Guckst Du

    Grüße Markus

    Hallo Armin,

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Hallo Markus,

    das mit der gegenseitigen Beeinflussung stimmt so nicht.... und
    Ca/Mg nur insofern, dass normalerweise die Summe aus beiden gemessen wird und davon der Ca-Wert abgezogen
    wird. Daher wirkt sich ein Ca-Messfehler auf beide Ergebnisse aus.

    Das meinte ich! Du hast es einfacher, nachvollziehbarer ausgedrückt.

    Zitat

    Und überschätze mal die Massenspektrometer nicht. Die haben mit Meerwasser ganz schöne Probleme. Ich hab mir schon den Spaß gemacht, Vergleichsmessungen zwischen ICP-MS und Titration (=Tröpfchentests) durchzuführen. Und war mit der Titration besser. Die Standardmethoden der Meereschemie zur Bestimmung von Ca, Mg und KH sind übrigens alle Titrationen, d.h. die Aquarientests funktionieren nach der gleichen Methode.

    Nein, überschätze auch ein Massenspektrometer nicht. Ich gebe dir recht, dass die Titrationen unter laborbedingungen zu deutlich genaueren Ergebnissen führen...wenn man nicht Farbenfehlsichtig ist. genauso verhält es sich m.E. bei den Tropfentest. Wer führt aber seine Tropfentest unter Laborbedingungen aus. Hier scheitert es m.E. schon daran, dass nach dem Schütteln der erste Tropfen oder ein halber mittitriert wird, der außen an der Flasche klebte....oder die Probengläser nicht mit dest. Wasser vorgereinigt sind.

    Es braucht einfach viel Übung, gute Referenzlösungen und immer gleiche Bedingungen, dann kann man sogar seinen eigenen Fehlerquotienten bestimmen... :grinning_squinting_face:

    Der Mensch ist auch hierbei meist der größte Fehler.

    ...und auf mein früheres Posting zurückzukommen: es gibt optimale Wasserwerte im MeWa. Doch ob die auch so optimal mit genauen Werten gemessen worden sind, ist zumindest im Heimaquarium fraglich. Es scheint mir, dass hier alle möglichst schnell auf diese Werte kommen wollen und oftmals deshalb zu drastisch einschreiten...jeder glaubt, dass er mit den Wassertest optimal gemessen hat und vernachlässigt dabei seinen eigenen Fehlerquotient....und passt dann die Werte möglicherweise auf ein falsches Niveau in zu kurzer Zeit an.

    Grüße Markus

    Hallo,

    ich habe bei meinem fast Gau eine UV-Anlage mit der höchstmöglichen Durchlaufgeschwindigkeit laufen lassen. Meine Fische sahen grauenhaft aus...und es hat geholfen.

    Ich denke, dass die Verweildauer bzw. Durchströmung der UV auch von der Bauart des Gerätes abhängt. Wenn das Wasser während des Durchlaufes aufgrund der Länge der Lampe eine hohe Bestrahlung erreicht oder weil es sehr dünnflüssig an der Lampe vorbeiläuft und damit eine hohe Strahlungsintensität erziehlt wird, kann auch mit hoher Durchflußrate gearbeitet werden.

    Da es hier um Schwärmer geht, die eine hohe Teilungsrate haben, denke ich dass eine hohe Durchströmungsrate angezeigt ist.
    Bei meiner UV soll bei einer Durchflußrate von 2000l die Entkeimung bei 99% liegen....und wenn die Durchflußrate niedriger wäre, was sollte das bringen?

    Daher denke ich, dass man den Herstellerempfehlungen folgen sollte.

    Grüße Markus