Hallo miteinander,
ich finde die Diskussion schon etwas ungerecht! Michael war der Einzige, der klar Stellung bezogen hat, was euren Fischen helfen könnte und das auf dem Hintergrund seiner Erfahrung. So wie ich es hier verfolgt habe, konnte keiner eine andere Vorgehensweise empfehlen (Außer die Beckentemperatur auf 30 grad oder mehr zu erhöhen, was sagen dazu die Stonies?)...
Eine Medikamentenbehandlung gerade im Meerwasser birgt immer das Risiko, ein Becken komplett zu plätten! Klar, ich habe auch gut reden, bei mir hat es nur einen von acht Fischen erwischt, dem Rest geht es mittlerweile wieder gut! Wobei ich mir noch unsicher bin, ob es das war.
....und den Thread mit der Fragestellung der erhöhten PO4-Messung und oder PO4-Anreicherung war während der gesammten Zeit im Archiv zu finden, ich hatte ihn vorher gelesen.
Ich kann ganz klar sagen, dass ich keine andere Wahl hatte!...oder ich hätte mich von meinem gesamten Besatz verabschieden können. Das es im Anschluß erhöhte Meßergebnisse gibt, wußte ich auch, bin aber wie Eingangs geschrieben von einer Fehlermessung ausgegangen...
...und ein PO4-Wert von 1,0 mg/l sehe ich noch nicht als so gravierend. Das ist etwas, was man dauerhaft mit Adsorbern wieder runter bekommt...wobei es auch Becken mit Steinkorallen gibt, die mit so einem Wert gut laufen...fragt da mal Armin.
Wenn euch der von Michael vorgezeichnete Weg zum Erfolg geführt hätte, würden wir hier sicher anders diskutieren!
Die Behandlung im Quarantänebecken hätte auch nichts an der Situation im Becken geändert. Der erkrankte Fisch hätte gefangen werden müssen (viel Stress für das geschwächte Tier!) ...wäre dann möglicherweise gesund gepflegt und wieder in das unveränderte Becken zurückgesetzt worden...mit dem möglichen Erfolg, dass er sich erneut infiziert!
Wo waren die Alternativen?...und das nur mal zur sachlichen Diskussion, (das geht fast gar nicht, wenn man selber betroffen ist!)
Grüße Markus