Beiträge von Fischsuppe

    Hallo Christina,

    wenn der Import direkt zu Dir geliefert wird, ist das wie "die Katze im Sack" kaufen. Du bekommst das Gestein so, wie es dem Meer entnommen wurde mit allen positiven und negativen Eigenschaften und Bewohnern.

    Die Vorhälterung wie sie einige (kenne es persönlich nur von MM) Händler durchführen, führt dazu, dass Du Dir die Steine selber aussuchen kannst (Form ist je nach Beckenaufbau wichtig). Du bekommst dann versch. Bilder von Deinen Steinen geschickt und kannst auswählen. Durch die Vorhälterung sind deutlich weniger ungewünschte Gäste wie Glasrosen oder Krabben auf dem Gestein. Dafür wachsen teilweise Algen schon sehr gut...

    Natürlich ist die Sache mit der Kiste auch reizvoll....besonders wenn man sich nicht vor Überraschungen fürchtet. Es ist natürlich auch eine Frage des Preises, der benötigten Menge und was man später halten will.

    Hallo Val,

    handelsüblicher Sekundenkleber geht auch zum Ankleben von Ablegersteinen.

    Der Calcinus Elegans ist zumindest bei mir im Becken ein ganz grober Rabauke und schon deutlich größer. Kleinere Einsiedler stehen auf dem Speiseplan. Desweiteren räumt er rücksichtslos um.
    Bei diesem Rabauken muß alles gut befestigt sein...wenn er über korallen läuft, macht diesen das in der Regel nichts...gehen dann nur mitunter später auf....m.E. kein geeigneter Einsiedler für ein Korallenriff.

    Hallo Karl,

    es scheint ein Isolationsfehler bei der Erdung aufzutreten...
    ich hatte selbiges mal beim Neubau einer Küche. Da war in der zentralen Wanddose die Erde nicht mitverdrahtet worden. Das abisolierte Kabel hat sich in der Dose mit in die Lüsterkklemme der Phasen eingeschoben. Damit hatte alle Metall-Gehäuse (E-Herd, Mikrowelle...), die ihren Strom über die gleiche Leitung bezogen, Spannung.

    Also Vorsicht! Wenn Du elektrisch selber nicht so bewandert bist, solltest Du einen Fachmann (Elektriker) zu Rate ziehen.

    Denn was ist klein schwarz und hängt an der Decke 8o? - Ein Hobbyelektriker :D!

    Moin,

    ich habe keine mehr im Becken...werden alle von meinen Sciades seemanni - Kolumbianischer Minihai gefressen.
    Die werden nur als Problemlöser bei stark verseuchten Becken etwas zu groß und sind Schwarmfische....

    Wenn Borstenwürmer zum Problem werden, sollte man sie rausfangen. Dafür gibt es Fallen. Ansonsten würde ich sie im Becken lassen.

    Hallo,

    das Thema finde ich sehr interessant und würde mir sofort ein grünes Becken einrichten. Ich hatte immer extrem hohe Nitrat- und Phosphatwerte im Becken und Caulerpa Taxifolia und C. Serrulata sind gut gewachsen.

    Mittlerweile dosiere ich eine größere Menge Wodka, die Nitratwerte sind geringer aber immernoch hoch. Seitdem der Nitratwert sinkt lassen sich keine Algen in meinem Becken mehr halten...beide Caulerpa-Arten sind verschwunden.
    Haben höhere Algen möglicherweise eine Nahrungskonkurenz mit denitrifizierenden Bakterien?!?

    Moin,

    bin nicht ganz so erfahren wie ihr, gebe aber trotzdem mal einen Denkanstoss ab. Vieleicht ist es insgesamt die Beckenbiologie gewesen. Jedes Becken hat doch eine unterschiedliche Beckenbiologie. Vieleicht war diese trotz Eingewöhnen der Fische zu unterschiedlich?

    Beobachte immer wieder, dass sich unsere 3 Becken trotz gleichem Ausgangswasser sich doch sehr unterschiedlich verhalten.

    ...oder krankheitsfördernde Keime vorhanden sind, gg. die der Altbesatz bereits resistent ist?

    Moin Uwe,

    Du hast größere Schaumtöpfe? Das wäre für mich auch interessant. Ich habe einen Cyclon AS 1500 an meiner 1200 Liter-Pfütze und muß jeden Tag 2x den Schaumtopf leeren...und der Schaum ist so fest, dass der Deckel hochgedrückt wird.

    Es ist aber m.E. der ideale Abschäumer für Fischbecken bzw. Becken mit starkem Fischbesatz. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wohl nicht zu schlagen.

    Moin,

    ich hatte in meinem 500L-Becken auch eine C. strigosus. Es war ein sehr friedliches Exemplar und ist allen Auseinandersetzungen aus dem Weg gegangen. Obwohl das Becken vielen freien Schwimmraum hatte, wurde es ihm schnell zu klein. Er hatte starke Ansätze von Hospitalismus... :winking_face_with_tongue:
    das hat sich dann erst im 1200L-Becken gegeben. Ich halte persönlich die 800L-Angabe im MeWaLex für untertrieben und Dein Becken daher für zu klein.

    Hallo Dirk,

    ich gehe mal davon aus, dass Du seit der Erkrankung die UVC-Anlage laufen hast. Die ist als vorbeugende Maßnahme gg. Erkrankungen sehr sinnvoll und wird vorraussichtlich dazu führen, dass Deine Fische nicht wieder erkranken.

    Die Nitrifikation läuft in deinem Becken, d.h. die Bakterienkultur ist noch vorhanden. Sonst könntest Du Ammonium oder Ammoniak nachweisen. Da wäre m.E. dann Handlungsbedarf.

    Die Umwandlung von Ammonium zu Nitrit läuft, der nächste Schritt zu Nitrat scheint noch nicht optimal zu sein. Die Bakterien für die Nitrifikation sind substratgebunden, d.h. sie befinden sich im Bodengrund und auf dem Gestein. Diese Bakterien werden sich bei Vorhandensein von Nitrit sicherlich (wieder) stärker vermehren, sodass sich irgendwann wieder ein Gleichgewicht einstellt.

    Natürlich wird durch die UVC derzeit eine erhöhte Menge Biomasse abgetötet (Schwäremer, Parasiten). Dies müßtest Du eigentlich durch eine verstärkte Abschäumertätigkeit merken...oder eben durch das Ansteigen der Werte.

    Wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich Deine Phophatwerte auch noch nicht besorgniserregend.
    Es gibt Becken, die mit viel höheren Werten laufen, dass schreibt nur keiner gerne. Den besten Hinweis geben immer die Korallen. wenn die gut stehen, ist das Beckenklima okay!
    Darüber hinaus führt eine schnelle "Verbesserung" der Werte in der Regel zu Problemen.

    Scheinbar durchläuft dein Becken jetzt einfach eine neue Einfahrphase. daher mein Rat:

    Wasserwechsel und Geduld. Wenn du den Nitratwert mit Wasserwechseln in den Griff bkommst, würde ich auf Wodka verzichten. Der fördert eben auch die Vermehrung der Parasiten.

    Hallo Dirk,

    wenn die Werte schon mal gut waren, würde ich an Deiner Stelle abwarten. Das Becken wird sich mit der Zeit wieder fangen...Geduld und regelmäßige Wasserwechsel sind m.E. der Schlüssel zum Erfolg.

    Die Wirkung von Starterbaks wurde hier in der Vergangenheit immer wieder kontrovers diskutiert...würde eher noch einige Brocken LS zusätzlich besorgen und einbringen. Bei deinen Werten kannst Du noch ruhig bleiben, außer Du hast sehr empfindliche Korallen im Becken.

    Wodka (nicht nur) in der Einfahrphase würde ich nur in Verbindung mit einer UVC-Anlage einsetzen.
    Geduld!

    Warum hast Du überhaupt Medikamente einsetzen müssen?

    Hallo,

    ich hatte einige Dardanus venosus, die werden mit 6 cm carapax auch schon recht groß, bleiben aber deutlich kleiner. Ich hatte welche im Fischbecken zusammen mit anderen Einsiedlern. Leider sind sie mit der Zeit verschwunden. Habe meinen Picasso und andere Einsiedler in Verdacht :confused_face:

    Die sind aber ganz toll und denen reicht ein 54er Becken eine ganze Zeit. Ausgewchsen sollte es dann aber schon ein 80er sein.

    Moin,

    ich habe ebenso wie Martin S. (gib mal "Helmut" in die Suchfunktion ein!) ein Artenbecken. Mein noch ganz kleiner Dardanus megistos (Carapax c. 4 cm) hat jetzt schon einen 50er Würfel (125 L) und eine Behausung die ca. 18x4x5 cm groß ist.

    54 liter werden dauerhaft nicht ausreichen. Wenn Du den Namen mal in Bilder googlest, wirst Du schnell einen Eindruck von der Endgröße bekommen. Dafür steht bei mir noch ein 500 Liter Becken parat.

    Diese Einsiedler sind sehr kräftig und sehr räuberisch. Dementsprechend sind in diesen Becken auch die Wasserwerte. Martin S. hat seinem Helmut einen Blumentopf gegeben, das traue ich mich bei meinem Samson aber nicht. Selbst 2 Kg schwere Steine räumt der kleine mit Leichtigkeit aus dem Weg.

    Er frisst alles! Egal ob Algen, Korallen (nicht so gern), Muscheln, andere Einsiedler, FroFu (große Sorten), Stinte oder Trockenfutter.

    Ich habe auch nur wirklich schweres LS (große Brocken) im Becken.

    Hallo Marko,

    ich hatte/habe den Zinn auch an meiner 500 Liter Pfütze und jetzt am 1200 Liter Becken. ich finde diesen AS Oberhammersuperaffengeil. Leise, Leistungsstark und Du bist mit der Abschäumerleistung immer auf der Richtigen Seite...da kann sich auch mal eine Koralle im Wasser auflösen, ohne das es zum Supergau im Becken kommt. Es ist m.E. am Anfang schwer, den Fischbesatz so auszuwählen, dass man kein Problem mit den Wasserwerten hat. Daher lieber etwas mehr Abschäumer! ...und wie es schon in einem anderen thread stand, überschäumte Becken sind wohl doch eher die Ausnahme!

    Moin,

    Zitat

    Original von Alexad30
    Meinst Du Mondlicht über Nacht ??? In einem Riff wird es nie richtig ganz Dunkel. Für viele Fische, Wirbellose usw. ist das eine natürliche Simulation. Sie fühlen sich so wohler und zeigen ihr natürliches Nachtverhalten.

    Gruss Alex

    ...welche Fische zeigen im AQ natürliches Verhalten?

    Hallo Martin,

    verbuddelt Helmut auch seinen abgestreiften alten Panzer?....Samson hat versucht seinen zu verstecken und hat dafür den ganzen Bodengrund zu einem Haufen aufgeschichtet.
    ...aber unter den Teppich kehren war nicht, ich hatte aufgepasst. :grinning_squinting_face:

    Bei mir im Hauptbecken haben die Calcinus elegans, der Ciliopagurus striatus den Artenreichtum an Einsiedlern stark eingeschränkt. Der Anemoneneinsiedler wurde mind. 5 Wochen nicht mehr gesehen :frowning_face: daher werde ich wohl keine Symbioseanemone mehr benötigen.
    Die Einsiedler dezimieren sich gegenseitig...nur bestimmte Arten bleiben am Leben, egal welche Größe die haben.

    Moin,

    ich dachte immer, dass Korallenbecken viel Zeit benötigen... :confused_face:

    Becken 1: 1200 Liter
    Besatz: A, Raubfische
    Aufwand: 1 Std./Tag, 8-10 Std./Woche
    Reinigung Abschäumer 2x täglich, Scheiben auch jeden Tag, testen, Wodka, füttern (gezielt), Flurschäden beseitigen... 100 Liter Wasserwechsel/Woche....

    Becken 2: 125 Liter
    Besatz: A, (Dardanus megistos)
    Aufwand: 5-10 Minuten/Tag

    Hallo Thorsten,

    ich habe eben euren Onlinekatalog durchflogen. Gibt es bei euch auch ein vernünftige Streamabdeckung? Die die ich bisher verwende, pustet den Bodengrund zu sehr weg.
    Möchte die Stream also auf den Bodengrund stellen und schräg nach oben strömen lassen.

    Hallo Matthias,

    okay, das ist dann nachvollziehbar. Meine Fische sind nun besonders unempfindlich, ich hatte allerdings auch mal Probleme mit Pünktchen...interessanterweise während der Wodkapause.

    Was für eine Kohlenstoffquelle verwendest Du denn?

    Hallo,

    ich habe diesbezüglich letztes Jahr ein sehr ausführliches Gespräch mit Michael Mrutzek und Jörg Kokott. Mein 500 Liter Becken sollte in ein 1200 Liter Becken umziehen.

    ich habe im kleineren Nitratwerte zwischen 50 und 100 gehabt und habe täglich 25 ml Wodka zudosiert. Da es ein Fischbecken war/ist, war ich noch am aufdosieren. :winking_face_with_tongue:
    Wie sollte ich nach dem Umzug Verfahren? Einfach die Menge von vorher weiterdosieren und weiter steigern? Michael meinte dazu, dass ich nicht weiterdosieren sollte und zwei drei Wochen warten solle. Wenn sich die Werte einigermaßen konstant verhielten sollte ich gleich wieder mit deutlich höherer Dosierung weiterfahren...

    Die Dosierungspause (mind. 6 Wochen) hat sich nicht negativ ausgewirkt, außer, dass der Nitratwert wieder in ähnliche Höhen gewandert ist wie beim kleinen Becken.
    Ich bin weiter am aufdosieren...und liege derzeit bei 45 ml/Tag...

    Michael dosiert übrigens seit längerem in einem 30000 liter Becken jeden Tag 600 ml. Wo sind die genannten Nachteile?

    Hallo Bernd,

    ich habe das insgesamt jetzt drei mal hinter mich bringen müssen. Mit unterschiedlichem Erfolg.

    1. Vergrößerung bzw. Umzug: Vom 112 Litern auf 500 Liter. 100 Liter neues Wasser angemischt, ins neue Becken getan und das alte Becken komplett (mit dem Wasser) ins neue Becken geräumt...danach jede Woche 100 Liter neu aufgefüllt. Keine neue Einfahrphase :grinning_squinting_face:

    2. Vergrößerung bzw. Umzug: 500 Liter in 1200 Liter. 650 Liter im neuen Becken angerührt, dann den kompletten Beckeninhalt ins neue umgezogen. Langsames Auffüllen ging wegen der Pumpen nicht. Komplette Einfahrphasen mit Algen etc...bei vollem Besatz :angry_face:

    3. Umzug bzw. Vergrößerung: 112 Liter auf 250 Liter: 70% neues Wasser angemischt und den Rest aus dem alten Becken umgezogen. Kaum Zeichen einer Einfahrphase! :grinning_squinting_face:

    Umzug/Vergrößerung 1+2 waren Fischbecken, 3 war ein gemischtes Becken mit wenig Fischen aber vielen Korallen (SPS, LPS und Weichkorallen).

    Es läßt sich m.E. nicht genau Vorhersagen, wie sich ein Becken verhält.

    Hallo Johannes,

    es ist schon so, dass man beim Zerdrücken des Knoblauchs keinen wirklichen Saft erhält. Der Apotheker mit dem ich darüber gesprochen habe, sagte aber auch, dass die wirksamen Bestandteile erst durch das Zerdrücken zustandekommen und nur eine kurze Zerfallszeit haben.

    Ich lege die zerdrückten Knoblauchzehen immer in Wasser ein. In diesem Wasser ist dann das Frost-, Granulat- oder Flockenfutter. Getrennt durch das Artemiasieb.
    Im Gegensatz zu Michaels Doktoren, will in meinem Becken niemand and den Knobi.

    Hallo Chris,

    wie sind den deine Wasserwerte in Bezug auf Nitrat und Phosphat? Meine Sarcophyten mucken immer, wenn beide Werte in meinem Fischbecken (große Räuber) in astronomische Höhen wandern...oder nach größeren Wasserwechseln (zu viel Frischwasser). Ich hatte da auch schon an Fressfeinde gedacht, nur habe ich Fische, die alles fressen was ins Maul passt. Auch Borstenwürmer, Schnecken usw.!

    Ich habe bereits einige nur durch Ableger retten können...die Ableger haben mit den Wasserwerten dann aber keine Probleme mehr!

    Ein weiteres Problem kann sein, dass die Wasserwerte vom Ursprungsbecken (Du hast sie erst eine Woche) sich deutlich von Deinem Wasserwerten unterscheiden (muß noch nicht mal meßbar sein! Anderes Salz, Spuries etc.). Dann lösen sich die Sarcophyten gerne vom Fuß her auf.

    Die Pilzlederkorallen sind die Zicken unter den Weichen!

    Hallo Stephan,

    wie oft fütterst du?...vieleicht haben die Schwalben nix abbekommen...

    Die Schwalbenschwänzchen zeigen sich bei uns auch als schwierig. Die dezimieren sich erst selber und der letzte stirbt dann an Einsamkeit...blöde Viecher, werden wir nie wieder einsetzen....

    Hallo Jörg,

    ich pflege keine Silberflossenblätter sondern die Sciades seemani (Minihaie, Arius semanni, hexamentichtys semai...)
    Da meine nahezu ausgewachsen sind, Pflege ich diese mitlerweile im MeWa-Fischbecken (war der Anfang meines MeWa-Hobbies).

    Die Silberflossenblätter durchwandern ebenfalls die verschiedenen Wasserzonen vom Süß- über Brack- bis ins Meerwasser. Sehr robuste Fische, die sich den Wasserbedingungen sehr schnell anpassen. Wenn du welche bekommst, die bereits im Brackwasser leben, lassen sich diese recht zügig ins MeWa überführen. Dichteanpassung kann schnell vorgenommen werden.
    Die Fische werden sehr groß und sind Schwarmfische, d.h. man sollte mind. 5 Stck halten. Die Größenangabe des AQ im Link von Claudia finde ich pers. zu klein...aber der Markus Schulz (von dem stammen die Angaben in Claudias Link) kennt sich hervorragend mit den Fischen aus. Ich kenne ihn aus einem anderen Forum...

    Achso, alle sog. Brackwasserfische fressen viel und gerne und hinterlassen meist keine guten Wasserqualität. Also nix für Steinkorallenbecken...und die Vergesellschaftung im MeWa bringt immer heftige Diskussionen mit sich. Da wird man schnell in die Ecke des Tierquälers, weil nicht artgerechte Haltung, gerückt. Was so aber definitiv nicht stimmt.

    Im Mewa-Lex sind die übrigens auch vertreten Monodactylus argenteus

    Mein Fazit: Geht problemlos! Es sollte nur wg. der Größe viel freier Schwimmraum vorhanden sein.

    Hallo Stephan,

    Zitat

    Original von Stephan Bruns
    aber was kann das sonst sein

    ...zu wenig Platz? 300 Liter sind insbesondere für Borstenzahndocs nicht sehr viel...
    Bei denen finde ich persönlich die angegebenen Bekengößen in MeWaLex für untertrieben...
    Insgesamt ist die Besatzmöglichkeit m.E. bei einem so kleinen Becken stark eingeschränkt...
    ...und bei mehreren territorialen Fischen kann es dann zu eng sein und Dauerstress bedeuten.

    Moin,

    nachdem es hier wieder sachlicher zugeht:

    ich hatte auch bei unserem Apotheker nachgefragt, der mir klar gesagt hat, dass die gesamten Wirksubstanzen am besten frisch wirken. Die gesamte Produktpalette der Apotheke bzgl. Knoblauch wäre eigentlich etwas für die Rubrik: "braucht kein Mensch". Zur Prophylaxe mag Saft ja in Ordnung sein (Placeboeffekt?!? lt. des besagten Apothekers) aber bei akuten Befall würde ich jederzeit wieder frisch pressen, mit etwas Beckenwasser vermischen und das Frostfutter darin auftauen...und ich finde, so viel Arbeit ist es bei einmal/Woche nicht. Das muß aber jeder selber entscheiden...und Erfahrung mit Saft oder fertigen Präparaten habe ich eben nicht. Dafür aber stinkende Finger :winking_face:

    edit: werde wohl auch mal Saft ausprobieren....sollte ich ihn irgendwo bekommen......

    Hallo Johannes,

    die Knobistücke sollten eigentlich aus dem Becken draussen bleiben. Wir lassen das Frostfutter in einem Artemiasieb auftauen. Das Sieb steht dabei in einer Tupperschüssel in die etwas Beckenwasser zum auftauen reinkommt...

    Bei Trockenfutter bietet sich ebenfalls so ein Sieb an.

    Moin,

    kann man so m.E. nicht verallgemeinern. Es hängt stark von den Einsiedlern und dem restlichen Besatz ab. Wenn Du nur einen Dardanus Venosus oder Megistos erwischst, kann es sein, dass deine Schnecken sehr schnell dezimiert werden. Genauso wie andere Einsiedler. ich habe auch mehrere Calcinus Elegans im Becken, die sehr räuberisch sind.

    Wenn man aber die wirklich kleinbleibenden Arten wie z.B. Clibanarius erythropus einsetzt, kannst Du hganz locker mal so 40 oder 50 Stück einsetzen...auch mit Schnecken. Dabei solltest Du aber auch viele Wechselbehausungen mit ins Becken geben. Ansonsten gibt es immer wieder Keilereien, weil dem einen das Haus vom Anderen besser gefällt...
    ...und bei zuwenig Fütterung werden die auch zu Kannibalen!

    Hallo Kevin,

    in Kassel muß es einen AQ-Bauer geben. Der Werner Menzel vom Zoo am Stern (gibt es leider nicht mehr) hat auch immer Sonderanfertigungen besorgen können und die waren wohl aus Kassel. Du könntest mal beim City-Aquarium in Kassel nachfragen, vieleicht kann der Dir weiterhelfen...oder die Jungs von ZC-Aquarientechnik...

    Es gibt noch Fernholz-Aquaristik in Giessen... Der baut sehr gute Becken und hat einen Onlineshop und ist auch in der Bucht vertreten.

    Hallo miteinander,

    jeder Sportangler kann einen Fisch im Einvernehmen mit den gültigen Gesetzen erlösen. Betäubender Schlag auf den Kopf und danach einen gezielten Stich ins Herz.
    Eine andere Variante wäre ein Extrabecken mit Beckenwasser und dann langsam Nelkenöl zugeben. Wobei das zum Atemstillstand führt. Das ist m.E. keine qualfreie Tötungsmethode.

    Hallo Sven,

    das eine Turboschnecke ihr Haus ablegt, halte ich für ein Gerücht (Aprilscherz?)...

    Nee im ernst, ich habe komischerweise eine ganze menge Einsiedler im Becken (dardanus venosus u.A.) die gerne Schnecken räubern. Mit Vorliebe die großen Turbos.