Beiträge von Sensay

    Ich wasche auch jeden Adsorber erstmal durch. Gut, wenn sehr viel PO4 im Leitungswasser drin sein sollte würde ich es evtl. auch nicht machen, aber mal ehrlich, das Zeugs wird Tage lang, mitunter sogar Wochen lang mit Wasser druchströmt und soll wegen 1 Minute durchwaschens messbar an Leistung verlieren? Kann ich mir echt nicht vorstellen.

    Ausnahme: Ionenaustauscherharz wie Amberlite MB20 wasche ich nicht durch, hier sind aber auch keine Ablagerungen oder Sonstiges zu befürchten.

    Geht natürlich auch mit ner Eheim, Red Dragons kosten schon ne Stange Geld. Habe meine auch erst später nachgerüstet.

    Der Hauptvorteil ist meiner Meinung nach der absolut günstige Verbrauch.

    Egal welche Pumpe du nimmst, mach keine starre Verrohrung dran ohne mit Silikonschlauch zu entkoppeln, sonst wirds brummen.

    Viel Erfolg jetzt schonmal mit dem neuen Becken, die Planungsphase, Einfahrphase usw. ist ne spannende und aufregende Zeit :smiling_face:

    Hallo Harald,

    erkennen kannst du ein Wegdriften nur wenn du entweder regelmäßig Gegenmessungen vornimmst oder deine Messerwerte regelmäßig aufschreibst / vom IKS speichern lässt und dann tabellarisch oder besser grafisch darstellst.

    Ich mache es so dass ich die Elektroden 1-2 mal im Jahr kalibriere, habe so noch keine größeren Abweichungen feststellen können. Besonders das Leitwert-Modul scheint superstabil zu sein, abgesehen davon dass es falsch anzeigt. Falsch, aber dafür stabil :winking_face:

    Hier gabs mal nen guten Tip, um per Temperatureinstellung am IKS den dennoch richtigen Anzeigewert zu bekommen:

    IKS Leitwertmodul!!!

    Reinigen würd ich nur vorsichtig mit weichem, nassen Tuch.

    Von aktinisch spricht man im allgemeinen bei eher violettem Farbton. Diese sind für gutes Korallenwachstum eher weniger geeignet und dienen mehr dem optischen Erscheinungsbild, da bestimmte fluoreszierende Pigmente unter dem Licht besonders gut leuchten. Sie sind höchstens als Ergänzung geeignet, nicht als Blauröhre im eigentlichen Sinne.

    Eine meiner 4 Blauröhren über dem Riffbecken ist eine aktinische, weil ich den zusätzlichen, leichten violettstich ganz gerne habe.

    Hallo Wolfgang,

    also 3 Doc können schon sehr viel sein, kommt auf die Art und Größe an.

    Ein Freund hat auch Probleme mit Phophat, bei ihm stehen die Xenien auch nicht gut. Könnte evtl. damit zusammenhängen. Wodka hat bei ihm auch schon was gebracht und er ist noch nichtmal auf der Maximaldosis angelangt, kannst ja mal probieren.

    Frank hat eigentlich schon ziemlich alles gesagt, was ich mich noch frage, warum ihr Calzium zugebt wenn ihr doch einen Kalkreaktor habt?

    Den Wasserwechsel am besten immer mit dem Wasser aus dem Hauptbecken machen, damit bekommst du noch Nitrat und Phophat mit rüber, somit musst du weniger zudosieren. Aber das war wahrsch. eh so geplant.

    Genau das würde ich mir auch mal wünschen, hobbymäßige Spektralanalysen machen bisher immer nur die Amis, die nutzen meist die Geräte aus deren Unis.

    Diese Spektren kenne ich, hiernach würde der Reeflux am besten abschneiden, da ausgeglichener als die anderen.

    Hat denn hier jemand Zugang zu einem solchen Gerät?

    Um bei 2x400W die Lichtfarbe noch signifikant zu verändern bräuchtest du schon sehr sehr viel blau. Daher würde ich dir empfehlen, wenn für dich auch die optische Erscheinung und nicht NUR das Korallenwachstum wichtig ist, einen Brenner einsetzen, der die endgültig gewünschte Lichtfarbe schon mitbringt. Wie gesagt, bei 2x400W kannst du mit 2x oder 4xt5 nur wenig beeinflussen.

    Zitat

    Original von Heinz Simchen
    Hi Malte,
    ist die Bodenscheibe geteilt? Wenn ja sollte nichts passieren- die Fa. Juwel baut z.B. grosse Schaubecken die nur auf den senkrechten Scheiben stehen und 10 mm Glas ist bei 50cm Höhe in der Norm.
    Gruss Heinz

    Sehe ich auch so, mein 170er Becken hat auch nur links, hinten und rechts Auflage, allerding auch mit geteilter Bodenscheibe. 10er Glas ist bei 50er Höhe völlig normal, es kommt eben nicht auf die Länge des Beckens an.

    :face_with_rolling_eyes: Ja jetzt hab ichs auch gesehen :O

    Was mich aber wie gesagt wundert ist dass es hier plötzlich zusammen geht und alle anderen Hersteller getrennte Lösungen anbieten. Vieleicht kann Claude hier ja noch was zu sagen. So nebenbei, wieviel dosiert man von dem Zeugs lt. Anleitung?

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hi zusammen

    Es ist eigentlich seit langen Jahren bekannt das die normalen Daylight in Verbindung mit viel Blauröhren, das mit optimalste für die Korallen wäre.

    Was daran liegt, dass die meisten Daylight-Brenner mehr im blauen Wellenbereich emittieren, der photosythetisch nutzbar ist. Da es aber immer ein Mischlicht ist erscheint es für unser Auge aufgrund der anderen Farbanteile trotzdem pissgelb.

    Es ist auch immer eine Frage des Geschmacks. Ich pers. habe momentan 2x250W 10000K Brenner drüber in Kombination mit 4x80W T5 Blau. Trotzdem erscheint mir das noch etwas zu gelblich. Will nicht wissen wie viele Blauröhren ich bräuchte, um das Gelb eines Daylight-Brenners auszugleichen ...

    Beim Tauchen erscheint da Licht auch bläulich, je nach Tiefe - aber gelb wirkt es wirklich nicht. Das sollte für mich der Maßstab sein. Also mit mit der Aussage: Je mehr blau, desto unnatürlicher, wäre ich vorsichtig.

    Das liegt daran dass Tagelsicht (um 6000K) fürs menschliche Auge heller erscheint als Licht aus kälteres Licht aus höheren Farbtemperaturen. Es sagt jedoch nichts aus wie genau die Spektralanteile verteilt sind und wieviel photosysthetisch nutzbare Strahlung (PUR / PAR-Strahlung) die Lichtquelle tatsächlich bringt. Zur Beurteilung der Qualität für ein Meerwasseraquarium ist sind Lumen also eine schlechte Maßeinheit.


    Zum Thema Lichtzusammensetzun für Meerwasseraquarien findest du hier reichlich Wissensstoff:

    http://www.korallenriff.de/ati-spektrumlicht.html

    http://www.korallenriff.de/Referat%20Beckum%20Pritzel.pdf

    http://www.korallenriff.de/VortragBeckum2004.pdf

    http://www.advancedaquarist.com/2005/3/media

    http://www.personal.psu.edu/faculty/s/b/sb…tosynthesis.htm

    Wenn du das alles gelesen hast ist eigentlich alles gesagt :winking_face:

    Ich hab mir nicht mehr alles nochmal durchgelesen und kann mich auch nicht mehr genau erinnern, aber falls du noch keine Spuren zugibst wäre das noch eine Möglichkeit. Bei mir lags auch mal daran und der Verfall konnte gestoppt werden.

    Zitat

    Original von Kai77
    Hallo Marcus,

    im Ultramin S sind alle Spuren, Vitamine etc. vorhanden.

    Gruß

    Kai

    Bist du dir da sicher? Warum gibt es dann noch UltraFer, UltraMol und das ganze andere Zeugs extra? Oder ist das nur für die, die keine Aminos zugeben sonder NUR die Spuren?

    Ausserdem alle Spuren in einer Lösung kann doch chemisch gar nicht funktionieren wegen Ausfällung usw. :confused_face:

    Ich reinige den Kamm auch einmal die Woche mit einem Messer, die Schlitze werden gut freigekratzt und von aussen und innen die Algen weggekratzt. Jeden 2. Steg rausbrechen wäre mir zu Riskant, da könnte ein kleiner Einsiedler schon durch. Aber es kommt dabei auch auf den jew. Kamm an.

    Zitat

    Original von Sven B.
    Hi Sensay,


    ... das würde ich aber lassen! :confused_face: Zulauf mit 9mm und Ablauf auch? Mit Druck kommt normal mehr Wasser wie aus eigener Kraft duch den selben Durchmesser abläuft. Auch ist 9mm das richtige Schneckenmaß (Stomatella)! Wenn, dann manuell mit den Schläuchen. Sprich Absperrhahn Zulauf. Eine Schlauchentlüftung sollte auch sein, damit kein Wasser in den Schläuchen steht.
    Es würde das Eimermatschen ersparen. Auch könntest du auf einfache Weise "Viel Wasser austauschen".

    MfG Sven

    Zitat

    Original von Mike

    Die einfachste Lösung wäre hier die mechanishe Reinigung...
    Du besorgst dir aus dem Baumarkt eine Plastik-Einzugsfeder und eine Rohrbürste in entsprechender Stärke, und ziehst diese alle paar Tage 1-2mal durch... das sollte dann reichen....

    Würde ich ja machen, aber da der Schlauch mehrere Meter lang ist und einige 90[h]o[/h]-Ecken mit drin sind werde ich da nichts durchkriegen.

    Kann es sein dass der Test spinnt? 1mg Phophat im Leitungswasser finde ich schon etwas viel, frage mal bei euren Stadtwerken nach ob der Wert überhaupt sein kann. Bei uns sind die Wasserwerke auch im Internet, dort sind die Werte veröffentlicht.

    Zitat

    Original von Mike
    HI,

    Naja mit ein paar hundert Euro kannst du schon rechnen wenn du es mit einem Ventil regelst...
    Gruß Mike

    :winking_face_with_tongue: Das ist mir doch etwas zu heftig, werde also lieber versuchen die Schläuche regelmäßig freizumachen.

    Zur 2. Frage, kenn jemand was womit ich die Schläuche freispülen kann, was organische Rückstände zersetzt?

    Sieht gut aus, denn hier sind keine Schrauben oder sowas zu sehen. Werde noch den Spritzschutz zum Nachrüsten abwarten und dann entscheiden, evtl. werde ich diese Lösung nachbauen. Was ist das genau für ein Kleber und wo bekommt man den?

    Hmm, WIE teuer denn so? Die Lösung scheint mir ansonsten ganz gut, und dass das Ablegerbecken im Fall des Falles höchstens ein Paar Tage nicht versorgt wird ist nicht so dramatisch.

    So schnell werden die Wasserwerte nicht kippen, zumal es hier hauptsächlich um MG,CA und KH geht. Strömung etc. ist ja vorhanden.

    Habe mein Ablegerbecken am Kreislauf des Riffs angeschlossen. An die Red Dragon ist bei Zulauf zum Riffbecken ein T-Stück angeschlossen, von dort aus läuft ein Teil des Wassers zum Ablegerbecken (9/12er Schlauch). Dort läuft es über einen Überlauf, ebenfalls duch einen 9/12er Schlauch durch eigene Kraft, also ohne Druck, zurück.

    Probleme ist nur wenn der Ablauf sich zusetzt dann läuft das Ablegerbecken über. Wüsste jemand ne gut Lösung, um das Ganze sicherer zu machen? Mir fällt soweit nichts ein, ein dickerer Schlacuh kommt nicht in Frage, da die Schläuche neben dem Laminat zur Wand verlegt sind und dort nur wenig Platz ist. Der Estrich ist bereits schon etwas aufgestemmt, damit die Schläuche übereinander liegen und die Fussleiste alles abdeckt.