Hi,
ich habe momentan ähnliche Probleme. Ich hatte schon immer recht gerigne Werte (ca. 7,5 - 8,1), die ich noch als grenzwertig ansehe, aber momentan liege ich bei 7,36 - 7,82, was ich nicht mehr so lustig finde. Das Polypenbild einer A.enzmann und das einer A.millepora ist seitdem deutlich schlechter geworden, sonst aber keine weiteren Auswirkungen bisher. Die Calzifikation nebenbei bemerkt ist in dem Becken sehr hoch, da mit Steinkorallen sehr dicht besetzt und sehr gutes Wachstum vorhanden ist.
Als Ursache habe ich folgende Möglichkeiten in Betracht gezogen:
1. Org. Säuren: Gammelnde Tiere sind ausgeschlossen, Fütterung normal und Besatz eher geing, also wohl auszuschließen. Bakterienfutter + Aminos ausgesetzt, keine Veränderung.
2. Kalkwasser brachte auch nur kurzzeitig und minimal etwas, also auch keine Problemlösung auf Dauer.
3. PH-Elektroden neu kalibriert und gegengemessen: Alles i.O.
4. CO2-Eintrag durch Kalki: Es ist eine Gasreduktionskammer von Grotech angeschlossen, gefüllt mit MG-Pro (Dolomit). Auslaufwasser am Kalki hat 6,2, wird dann über das Substrat geleitet. Dazu Fragen:
Würde es Sinn machen, die Durchflussmenge zu reduzieren, damit weniger CO2 ins Becken kommt? Dadurch würde die Lösung konzentrierter und härter, dürfte also ungefähr die gleiche Aufhärtung bringen, oder? Bei weniger CO2-Eintrag? Oder bleibt der dann auch gleich? Bin kein Chemiker.
Wenn das nichts bringt, folgender Gedanke: Ist das nachgeschaltete Dolomit irgendwann als Substrat "verbraucht", d.h. es kann kein CO2 mehr daran reagieren? Würde ein Austausch was bringen?
5. Als letzte Möglichkeiten würde ich erst einen zus. Sprudelstein nachts einschalten, nachts das CO2 im Kalki abschalten und, auch wenn kaum Platz im TB ist, noch Caulerpas 24h beleuchtet einbringen.
Marco: Vieleicht würde das mit den Algen ja auch bei dir in Frage kommen? Schonmal dran gedacht, oder hast du kein TB?