Beiträge von kenny

    Vodka macht ohnehin nur dann Sinn, wenn man ein Kohlenstoff limitiertes Becken hat. Ursache hierfür ist häufig einfach extrem starke Abschäumung. Nicht immer wenn man Nitrat- und Phosphatprobleme hat, hat man auch gleich eine Kohlenstofflimitierung. Daher erstmal langsam anfangen und die Werte im Auge behalten. Senken sich die Werte für Nitrat und Phosphat nach langsamer Dosierung von Vodka, dann ist man auf dem richtigen Weg.

    Zitat

    Original von Jens KallmeyerEntweder ich habe ein Acrylbecken komplett ohne Nähte (das fiel aufgrund der Kosten aus) oder ich habe halt die schwarzen Kanten.

    Glas auf Gehrung geschnitten und mit transparentem Silikon verklebt wäre auch noch eine Alternative. Das bietet z.B. IHM-Müller an. Ist aber natürlich immer noch recht intransparent.

    Zitat

    Original von Joe
    wie meinst du das?

    ein ohnelüftermodus wurde hier für nicht richtig befunden!

    Hier wurde geschrieben, dass die Lampe kaputt geht, wenn man sie ohne Lüfter betreibt.

    Zitat

    Original von Joe
    man mag es nicht glauben, aber das herunterkühlen schafft rd 10 - 15% mehr leistung.

    in verbindung mit den dort in der art eingebauten reflektoren schafft die leuchte rd. 25% mehr als
    andere

    Wegen der Mehrleistung würde ich es ja auch akzeptieren, aber oben wird ja beschrieben, dass die Lampen ohne Kühlung kaputt gehen, obwohl sie einen Modus ohne Kühlung anbieten, das ist aus meiner Sicht ein Konstruktionsfehler. Vielleicht aber auch ein Einzelfall, darüber möchte ich aus der Ferne lieber nicht urteilen.

    Mal ehrlich, sowas sind doch keine durchdachten und ausgereiften Produkte. Man kann Lampe und Lüfter getrennt voneinander schalten, aber macht man davon gebrauch zerstört man die EVGs?
    Es gibt mehrere Modi für die Lüfter, aber die machen von der Leistung her keinen Unterschied? Warum gibt es die dann?
    Warum brauch eine Lampe überhaupt eine aktive Kühlung, wo es sehr viele andere (Giesemann, AquaMedic) doch ohne hinbekommen?
    Ich meine wir haben uns ja offenbar leider dran gewöhnt, dass alle möglichen technischen Geräte Lärm machen, aber Lampen?

    Zitat

    Original von Jörg Chilewski
    Eine Aqua Photon Plus 2x250 4x54 T5 in 1265mm zb oder2 einzelleuchten finde ich von der optik nicht schön.

    Da schließe ich mich auch an, die AquaPhoton ist von der Optik her nicht so schön.
    Wie wäre es mit einer Giesemann Spectra/Infiniti oder einer AquaMedic Aquasunlicht NG? Besonders letztere hat die Brenner innen recht weit zusammen stehen und vor allem sehr schöne große Reflektoren, die das Licht sehr flächig abstrahlen. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn je steiler der Winkel ist indem das Licht auf das Wasser trifft, desto geringer sind die störenden Reflektionen nach außen. Optimal wäre, wenn das Licht vollflächig senkrecht auftritt.

    Ich kann nur empfehlen neben "sichtbaren" Tieren auch immer ein paar einzusetzen, die Detritus fressen bzw. zumindest drin wühlen, wie z.B. Schlangensterne. Aufpassen allerdings beim grünen Schlangenstern, der frisst auch Fische!

    Hallo Jens,

    ein Projekt von dir weckt natürlich immer höchste Erwartungen. Bisher sieht ja alles sehr vielversprechend aus. Meinen Glückwunsch übrigens zur offensichtlich sehr schönen Altbau Wohnung, durchaus beneidenswert :smiling_face:
    Wenn ich nicht so eine Katzenhaarallergie hätte, würde ich mich ja glatt mit zu Stefan Hergo ins Auto setzen :winking_face:

    Ich bin schon sehr gespannt auf deine weiteren Berichte!

    Zitat

    Original von Lightgear
    Der kleine Zusatz Namens Meersalz oder KH-Plus wird hier dezent vergessen :face_with_tongue: .

    Hier wird dezent vergessen, dass es ja nicht nur Meerwasseraquaristik gibt. Diskuszüchter z.B. verwenden UO Wasser z.b. direkt.

    @Stefan: Ich würde die LEderkoralle weiter unten platzieren, sonst schattet die dir bald zuviel ab da oben!

    Ich möchte klarstellen, dass es sich um ein "Gedankenexperiment" handelt. Ich war einfach nur fasziniert (wenn auch etwas schockiert) von den Videos und habe mich gefragt ob so etwas wohl langfristig gut geht.
    Ich habe keineswegs vor einen Schwarm Leucosternon zu halten oder eine zu große Menge irgendeiner Fischart, nur falls das hier jemand so interpretiert hat!

    Hi Kareem,

    mein Posting richted sich nicht an dich, sondern wie das von Claude an die 100. anderen Leute mit gleichen Fragen.

    Man muss dazu sagen, dass es bei Korallen und Einsiedlern auch rechtlich etwas anders liegt als bei Fischen. Fische sind als Wirbeltiere vom Grundgesetz her geschützt. Für Wirbellose Tiere greift jedoch kein so umfangreiches Tierschutzgesetzt. Fische mit "Schneckenpost" zu versenden ist möglicherweise sogar rechtlich nicht erlaubt. Die 15 - 25 Euro für Overnightexpress sollte man aber auf jeden Fall investieren. Selbst dabei kann es zu Verlusten kommen, wie ich selbst schon schmerzlich erleben musste. Daher, das Geld ist gut investiert, egal um welche Lebewesen es sich handelt, wie Claude schon richtig schreibt.

    Abgesehen davon, die meisten Versender klammern lebende Tiere und Flüssigkeiten explizit aus. Wenn da was passiert und denen Meerwasser in die Sortieranlage läuft oder über die Elektronik oder so, dann steht man hinterher ganz schön doof da. Wegen grober Fahrlässigkeit dürfte das ggf. nichtmal die Haftpflichtversicherung tragen.

    Ich habe mir bei einem Umzug zur Zwischenhälterung ein 100x40x40cm Glasbecken im Baumarkt gekauft und dort das nötigste an Technik direkt installiert (Abschäumer, Strömungspumpe), hat wunderbar funktioniert. Kostenpunkt 29 Euro hier im Hornbach, also recht günstig und Risikofrei, im Gegensatz zum Beispiel zu Emaille aus der Badewanne, die mit Salzwasser reagieren könnte, was man so nicht weiß usw.

    Hallo Leute,

    ihr kennt ja sicher alle die asiatischen Becken, mit einer riesigen Menge an Fischen, wo man sich fragt, wieso das gut geht. Normal würden sich - so würde man vermuten - eine große Zahl Doktoren z.B. ja gegenseitig kalt machen.
    Liegt es vielleicht gerade an der hohen Besatzdichte, die in irgendeiner Weise dafür sorgt, dass kein Revierverhalten aufkommt bzw. aufkommen kann?
    Könnte man auf diese Weise also auch einen Schwarm Acanthurus leucosternon halten? Würden die Fische dabei ähnlich "glücklich" wie bei sonstiger Haltung in Gefangenschaft, oder hätten sie soviel Stress, dass sie verkümmern?

    Was genau macht dir denn Bauchschmerzen? Die zusätzliche Spannung durch die Schräglage dürfte minimal sein, da das Becken ja vollflächig unterlagert ist (nehme ich an) und die Belastung auch flächig ist.
    Ich hatte mal ein Becken 125x70x60 auf einem Unterschrank aus Siebdruck, dabei stand das Wasser links 1cm höher als rechts und es ist nichts passiert. Aber das kann natürlich auch nur Glück gewesen sein. Meins war auch aus 12mm Glas aber mit Mittelstrebe und zwei zus. Verstrebungen unten.

    Auströmer im Technikbecken geht schon, allerdings solltest du dann das Rückfließende Wasser ausreichend über Kohle filtern, so dass garantiert keine Ozonreste mehr im Becken verbleiben. Das gleiche sollte man sowieso auch dann machen, wenn man Ozon im Abschäumer zugibt.

    Bei soviel Silikat im Ausgangswasser kommst du um eine Osmose + Reinstwasser für die Wasserwechsel nicht herum.
    Silicarbon und ähnliches wie Phosphatadsorber am besten im Fließbettfilter fahren (falls du noch Platz hast). Bezüglich der Caulerpa: Es hängt sehr davon ab welche Art du hast. Die meisten mit gefiederten Blättern sind nicht so invasiv, bei guten Wasserwerten kann man sogar fast von Glück sprechen, wenn man sie überhaupt etablieren kann.
    In Sandboden wachsen sie meistens besser, aber auch erst in eingefahrenen Becken wo sie ausreichen Phosphat aus diesem ziehen können.

    Caulerpa ist übrigens ein Einzeller!

    Ich hatte mal eine kleinwüchsige mit glatten Blättern. Sehr ähnlich der http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1001_Caulerpa_serrulata.htm nur halt mit glatten Rändern. Die war wie die Pest und nicht mehr aus dem Becken zu bekommen.

    Zitat

    Original von LightgearBei einer 60er Höhe sollte das auch mindestens 12 er wenn nicht 14 er Glas sein. Hast Du den neuen Boden direkt komplett rein getan ?

    60cm Höhe wird häufig noch in 10mm Glas gefertigt, erst darüber in 12mm. Über 70cm Höhe gehen die meisten Aquarienbauer dann auf 15mm Glas. Über 80cm Höhe erfordert dann Verbundglas oder ähnliches. 14mm Glas habe ich zumindest im Aquarienbereich bisher nie gesehen.

    Eine gute Technik um Livesand einzubringen ohne Trübung ist ihn durch ein breites Rohr direkt bist auf den Boden zu bringen. Während des Einbringens müssen die Strömungspumpen dann ausgeschaltet werden.

    Wenn du größere Mengen Lebende Steine oder auch totes Material wie Keramik einbringst, dann werden diese auf jeden Fall zunächst eine "Einfahrphase" durchmachen.
    In deinem Fall würde ich eindeutig zu totem Material wie Keramik oder zu vorgehälterten Steinen (z.B. aus so einer Sprühanlage) raten. Mit Keramik bist du auf der sicheren Seite.

    Es gibt viele Threads dazu, z.B. diesen hier:

    http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…hilightuser=801

    Es gibt viel Halbwissen darüber, was der Abschäumer rausholt und was nicht. Nitrat zählt eindeutig nicht dazu. Ammonium (Ausscheidungen der Fische) werden im Becken schnell zu Nitrit oder Nitrat weiter verarbeitet. Keine der Stickstoffverbindungen wird jedoch direkt vom Abschäumer rausgeholt. Wenn dann nur indirekt z.B. über planktonische Algen, die den Stickstoff verwerten und durch den Abschäumer herausgeholt werden.

    In deinem Fall kann es sogar helfen, den Abschäumer für einige Zeit abzuschalten, da es gut sein könnte, dass das Becken eine Kohlenstofflimitierung hat. Zufüttern von Kohlenstoff z.B. nach der Vodka Methode ist auch eine Möglichkeit, oder evtl. hilft auch schlicht ein stärkerer Besatz mit Korallen schon den überschüssigen Stickstoff abzubauen.

    Ein weterer Punkt: Mit jeder Strömungspumpe im Becken erhöht sich die Anzahl der Stromkabel, die ins Becken führen. Zusammen mit Tieren, die diese angreifen können, UV-Licht und agressivem Salzwasser kann ich da nur Christoph Klose zitieren mit "Top die Watte quillt".
    Externe Pumpen lassen sich zudem beser entkoppeln und sind durch ihre Masse per se nicht so Laut wie eine Batterie kleiner Kreiselpumpen im Becken, vor allem verglichen mit pulsenden Pumpe, deren Modellbauschraube bzw. Läufer nicht gelagert ist sonder mehr oder weniger frei in seinem Bett herumschwingt. Für lärmempfindliche Menschen wie mich ein wichtiges Argument.

    Das mit der pH-Wert Stabilisierung stimmt natürlich nur wenns in der Nacht beleuchtet wird. Weiterer positiver Effekt ist, dass Algen Phosphat ziehen, mit regelmässiger Ernte hat man so einen natürlichen Phosphat-Austrag. Außerdem etwas mehr Biomasse im ganzen Becken, was natürlich auch nie verkehrt ist (gleiches Argument wie bei der größeren Wassermenge durch Filterbecken).

    Der Abschäumer sieht tatsächlich nicht schlecht aus, auch wenn die Eindüsungspfanne recht mickrig aussieht. Der Preis ist jedenfalls unschlagbar und das Fadenrad kannst du bei der Standardpumpe ja zur Not auch gegen ein Nadelrad tauschen.

    Hallo,

    der normale 3-Kammer Filter ist dann sicherlich mit Abschäumer?

    Von einem DSB würde ich abraten, es funktioniert zwar, aber nur mit ständiger Pflege. Das beste aus beiden Welten hast du, wenn du einen Abschäumer mit einem kleineren Algenfilter kombiniertst, welchen du nur in der Nacht beleuchtest. Dann hast du alle Vorteile eines Abschäumers und zus. die Milleu-Stabilisierende Funktion des Algenfilters dazu.
    Realisieren ließe sich das bspw. in einem Filterbecken, in dem in der ersten Kammer ein Abschäumer steht, in der folgenden dann ein größerer Bereich Algenfilter ist und dann eine Klarwasserkammer für den Rücklauf.
    Oder halt den Algenfilter als Refugium an das Hauptbecken anschließen.

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Man soll sie wohl regelmäßig, am besten mindestens 2 Min. am Tag laufen lassen.

    Ich glaube, da geht es mehr um die Keimminderung, wenn man das Ding für die Trinkwasseraufbereitung verwenden will. Unsere läuft seit Jahren nur einmal im Monat und macht das sehr gut!

    Wobei auch bei Aquarieneinsatz zum empfehlen ist, die Anlage vor jedem Gebrauch gut zu spülen. Ich habe mir schonmal durch einen Wasserwechsel von 10 Litern bei einem 160 Liter Becken einen GAU verursacht, was ich auf verkeimtes Osmosewasser zurück führe.

    Zitat

    Original von azofi
    gegen welche Pumpe würdest du die RE den tauschen wollen?Ich persönlich kenne auf anhieb jetzt keine vergleichbar gute Tauchpumpe mit sehr guten Liter/Watt Leistungsdaten die ich gegen eine RE tauschen möchte.

    Ich sagte ja, die Suche wird nicht einfach. Ich bin mal sehr gespannt auf die Neu-Entwicklungen von Klaus bzgl. der Supermarines.