Beiträge von kenny

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    Original von Riffbarsch
    mir aber, wer fertigt Radium-Brenner ?

    Soweit mir bekannt ist, ist Radium sehr eng mit der Firma Osram verbunden. Ich weiß allerdings nicht, ob alle Brenner der Fa. Radium bzw. alle Leuchtmittel, die sie vertreiben von Osram gefertigt werden oder ob Radium für Osram fertigt oder wie die Firmen miteinander kooperieren.
    Alles was ich weiß ist, dass die 400W Daylight Brenner mit E40 Schraubsockel identisch sind zu den entsprechenden Brennern der Fa. Osram. Die ist mir auf Anfrage per E-Mail mitgeteilt worden.

    Edit: Radium ist eine Tochtergesellschaft von Osram.

    :yrf Das mit der Brennlage ist wohl Korrekt :smiling_face:

    Weils die Karnevals-Saison ist: Asche auf mein Haupt.

    Auf ReefCentral gab es mal eine Diskussion darüber. Wenn ich mich recht entsinne auch mit Fotos/Spektralmessungen, die bestätigten, dass die Position des Nippels einen Einfluss hat, weil die Metalle im Brenner evtl. nicht vollständig verdampfen, wenn sie im Nippel kondensieren oder so ähnlich.

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    Original von Henrik
    Mir ist es nicht nur ein Mal passiert das hochpreisige Markenbrenner unterschiedliche Farben haben, und zwar von Anfang an.

    Der eine ist ok, der daneben hat einen Farbstich, Mal grün, rot oder gelb.

    Wenn also trotz eines hohen Preises auch hier keine gleichbleibende Qualität gewährleistet ist kann man auch gleich ne günstige Alternative suchen und experimentieren.

    Handelt es sich dabei um Brenner mit Schraubsockel oder um Brenner mit Stecksockel? Brenner mit Schraubsockel verlangen in der Regel unbedingt einen Einbau bei dem der Brenner in einem bestimmten Winkel gedreht ist. Meistens muss die kleine Nase am Innenteil des Brenners nach oben Zeigen, manchmal allerdings auch um eine bestimmte Gradzahl im Uhrzeigersinn verschoben, z.B. um 45° oder 90°

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    Original von Aurora
    Meiner Erfahrung nach ist die KH deutlich sensitiver für den Verbrauch von Calciumcarbonat durch Korallen, Kalkrotalgen, etc.. Ich verstehe das selbst nicht ganz, jedoch ist meist ein Abfall der KH messbar bevor ich wesentliche Änderungen an CA oder gar MG messen kann. Insofern kannst du einfach nur die KH anheben indem du Natriumhydrogencarbonat zugibst oder du machst Balling bis die KH wieder auf 8 ist, die Steigerung des Calciumwertes dürfte sich dabei in recht engen Grenzen halten (zumindest bei mir tut er das)...

    Die Korallen benötigen die Karbonate um ihr Skelett aufzubauen, Calcium alleine reicht nicht. Steht so auch im originalen Artikel zur Balling Methode in der DATZ 8/94
    Allerdings geht bei mir ein Abfall der kH auch immer mit einem Abfall von Ca einher. Aber der Ca-Test hat keine so hohe empfindlichkeit, dass man das nach einem Tag merken würde (JBL Tröpfchentest).

    Es bleibt immer noch die Frage offen, wofür das Kalium wichtig ist und warum es sich überhaupt verbraucht. Korallen scheinen ja nicht nennenswert Kalium in ihr Skelett einzubauen. Bei Calcium und Magnesium ist ja relativ klar, wohin es geht: Kalkalgen und Korallen.

    Aber ein Refugium mit Abschäumer...
    Ansonsten evtl. ein 120x15x15cm großes Becken über die ganze Länge des Hauptbeckens an die Wand anbringen (darüber) und mit einer 54W T5 Röhre beleuchten. Kannste ja mit Miracle Mud als Algenfilter einrichten, dann brauchst du auch keinen Abschäumer und Platz für Ableger hast du nebenbei auch noch :winking_face:

    Falls du das Becken umstellst, bitte auf jedenfall! vorher das Wasser heraus lassen und in Kübeln/Eimern auffangen (kann dir dein Zoofachhändler vielleicht mit aushelfen).

    Also sehr Leise und Regelbar da fällt mir im Moment nur die RedDragon 2 von Royal Exclusiv ein. Die gibt es aber noch nicht und die wird wohl auch mehr als 1500 Euro kosten :smiling_face:

    Wie wäre es mit einer Mini-Red-Dragon 2500 http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…ragon-2500.html ?
    Die ist zwar nicht regelbar, aber soweit ich weiß kann man einfach einen Kugelhahn auf die Druckseite machen. Die Pumpe soll dann auch weniger Strom verbrauchen.

    Entkopplung ist aber wichtig! Und wenn du Schläuche einsetzt, dann immer nur Silikonschlauch!

    Wie groß ist denn das Becken, handelt es sich um ein Standardformat? Falls ja, dann ist es evtl. genau so billig einfach ein neues Becken zu kaufen wie einen externen Abfluss. Das neue lässt du dann Bohren und dann kannst du (mit Hilfe von ein paar großen Eimern) das alte abbauen und das neue an der gleiche Stelle auf und hast keine Probleme mehr :smiling_face:

    Edit: Ich denke es handelt sich um ein 120x40x50 Standardbecken? Das solltest du inkl. Schacht und Bohrung (nur das Glas) für ca. 200 Euro bekommen!

    Ein Tunze Ablauf kostet schon 85 Euro ... http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…u--1074-2-.html

    Die Tunze Multi Pumpe http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…ti-1073-04.html ist übrigens auch eine gute und preiswerte Alternative als Förderpumpe :smiling_face:

    Also die Förderpumpe brauch nicht in einen Schacht, das ist unsinn. Den Wasserstand für die Förderpumpe bekommst du schon dadurch hin, dass du die Rohre ja ca. 15-20cm von unten hast wegen dem DSB (ich nehme mal an das wird mit Algen so 15-20cm hoch sein).
    Den Abschäumer in einen Schacht zu stellen macht auch nur dann Sinn, wenn der Mindestwasserstand des Abschäumers viel höher ist als der Wasserstand in der 1. Kammer durch das Rohr.
    Falls du einen Schacht für den Abschäumer baust, dann muss in diesen Schacht auch das "Dreckswasser" was von oben kommt. Ansonsten würde der Abschäumer ja immer nur in seiner eigenen Suppe rumrödeln und wäre quasi nutzlos.

    Die Verbindungsrohre müssen so tief wie möglich, damit du im Notfall genügend Raum hast im Technikbecken für das Wasser, was von oben noch nachläuft. Außerdem sollte die Strömung direkt über die Algen gehen und für die Algen ist es auch besser, wenn weniger Wasser über ihnen steht (mehr Licht). Ich würde zu einer 21W Osram Energiesparlampe mit Tageslicht raten.

    Ja das Wasser läuft in die 1. Kammer.

    Absprerrhähne sind eine prima Idee, könnte aber vom Platz her kritisch werden. Es sollten schon 32er Rohre sein mit denen du die Becken verbindest.

    Die meisten Abschäumer haben einen min. Wasserstand, das heißt so hoch muss der Wasserstand mind. sein, damit der Abschäumer funktioniert. Meistens ist dies so 20-25cm.
    Du kannst einfach am Ende des Rohres einen Winkel nach unten anbringen, so wird das Wasser von unten angesaugt, obwohl das Wasser auf der Höhe von 25cm heraus läuft.

    Beim Ablauf bleibt dir dann wohl nur eine Eigenkonstruktion aus PVC Rohren nach dem Prinzip mit dem die käuflichen Ablaufe betrieben sind. Also eine Ablaufkammer innen, ein U-Rohr mit Entlüftung oben das über den Beckenrand geht und von da in das Technikbecken.

    Zeolith und Biofilter verträgt sich nicht so gut glaub ich. Zeolith sollte immer in einem eigenen Filter untergebracht werden. Dieser kann in Becken 2 stehen.

    Für Kohle und PO4 Adsorber würde ich entweder ein Sieb unter dem Zulauf zum Filterbecken anbringen oder einen Rowa Eddy Filter einsetzen.

    Für so ein modulares Technikbecken brauchst du 'lediglich' drei Becken in entsprechender Größe, die eine möglichst große Bohrung an einer Seite haben. Das Becken in der Mitte benötigt dabe eine Bohrung an zwei Seiten (siehe Skizze).
    Hier klebst du Tankverschraubungen ein und verdindest die Becken durch Rohre. In die Schrankwände musst du entsprechende Löcher schneiden und gut abdichten, sofern es sich um Spanplatten handelt.

    Dadurch sind alle Becken miteinander verbunden. Wasser lässt du in das 1. Becken hinein laufen und in das letzte kommt die Pumpe, die das Wasser zurück fördert.
    Ich würde dir zu drei Becken 30x30x40 raten und die Bohrungen wie folgt anbringen (1. Becken = ganz rechts):

    1. Becken links eine Bohrung so, dass die Unterkante der Bohrung so hoch ist wie der min. Wasserstand vom Abschäumer. In dieses Becken kommt auch der Abschäumer.
    2. Becken rechts eine Bohrung auf der gleichen höhe wie links und rechts so weit wie möglich am Boden.
    3. Becken links eine auf der höhe wie die Auslassbohrung im 2. Becken.

    Der Abschäumer kommt in das 1. Becken, in das 2. Becken können sonstige Gerätschaften, in das 3. Becken kommt die Rückförderpumpe.

    Alternativ kannst du auch nur 2 Becken nehmen und im 3. Abteil eine externe Pumpe stellen, z.B. eine von Deltec oder auch eine Eheim-Universalpumpe (die lassen sich auch extern aufstellen wenn man sie entsprechend verrohrt). Bei einer externen Pumpe hast du in der 3. Kammer evtl auch noch Platz für einen schmalen Kanister mit Osmosewasser zum Ausgleich der Verdunstung.

    Nachträglicher Abfluss fällt mir im Moment nur der OFA ein: http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…-chenabzug.html

    Hallo Jörg,

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    Original von Joerg Kokott
    die Leere Läuft, weil wir/Ihr über Dinge diskutiert, die man nicht messen oder durch Fakten belegen kann. Was an wissenschaftlichen Daten bei Korallen vorliegt hab ich mal in einem Artikel in der Koralle vor zwei Jahre glaube ich publiziert, als die Aminosäuregeschichte gerade am boomen war.

    In welchem Heft das war weißt du wahrscheinlich nicht mehr, oder?

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    Das Aminosäurepräparate tatsächlich in der Aquaristikpraxis wirksam sind hat meiner Meinung nach nicht viel damit zu tun, dass die Korallen dadurch mehr Stickstoff zur Verfügung hätten.

    Was ist denn deiner Meinung nach der wichtigste Einfluss, den die Aminosäuren haben? Macht es überhaupt Sinn Aminos zu dosieren mit den ggf. unerwünschten Seiteneffekten wie Cyanowachstum, oder kann man die Korallen besser mit anderen Stoffen versorgen, da sie ja (vermutlich) die Fähigkeit haben Aminos selber zu produzieren?

    Hast du evtl. Literaturtips in der Richtung? Mich interessiert insbesondere alles, über den Metabolismus/Skelettaufbau von Korallen.

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    Original von Joe

    hi,

    denke, dass wegen der hohen durchflussraten in bezug auf die gasrückführung
    diese bei feinerem sand nicht mehr funktioniert.

    Hebbinhaus meinte in seinem Artikel allerdings, dass der feinere Sand deswegen effektiver ist, weil mehr vom Gas verbraucht wird. Der Reaktor von damals hatte übrigens auch einen Kreislauf, in dem das verbrauchte Gas wieder in den Reaktor gekommen ist.

    Hallo,

    ich habe gerade mal das DATZ Heft 8/94 herausgekramt (angeregt durch einen Bericht auf der AquaCare Seite). In diesem DATZ Heft wurde sowohl von R. Hebbinghaus der Kalkreaktor vorgestellt, als auch von Hans-Werner Balling die Dosierung von CaCl und NaHCO[t]3[/t] (heute als Balling Methode bekannt).

    In dem Artikel zum Kalkreaktor steht, dass die Ergebnisse umso besser waren, je Feinkörniger das Material war, das eingesetzt worden ist. Die einzige Ausnahme war Foraminiferensand, der auch keine besonders guten Ergebnisse geliefert hat.
    Die besten Ergebnisse brachte feiner Korallensand.

    Heute verwendet man in Kalkreaktoren meistens groben Korallenbruch oder spezielles Material z.B. von Knop oder Grotech. All das ist eher grobkörnig.
    Weiß einer warum die verwendeten Materialien heute anders sind als früher?

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    Original von mike13
    Das spreche ich ihm auch gar nicht ab steht mir nicht zu jeder kommt eben mit einer anderen Methode mehr oder weniger zum Erfolg.
    Ich kann nur von mir sagen ich verwende das neue Reefers Best Salt von Korallenzucht und kann meinen Calcium Wert alleine über den Wasserwechsel halten.
    5% alle 2 Wochen.
    Mfg.Mike

    Das klappt aber nur solange gut, wie eine konstante Zahl an Ca-Verbrauchern da ist. Wenn die Korallen wachsen wirst du also größere Wasserwechsel machen damit es dann auch noch klappt. Ist ja logisch, das Salz kann ja kein Calcium zaubern. Aber bisher hat es bei mir auch immer gereicht den WW mit Tropic Marin Pro Reef zu machen um den Wert zu halten. Nur phänomenales SPS Wachstum konnte ich damit nicht erzielen. Aber das führt in diesem Thread auch zu weit, es geht schließlich ums Kalium.

    Zitat

    Original von mike13

    Also ich halte seit 4 Jahren Calcium immer zwischen 400-430 ohne Probleme.
    Warum kannst Du den Wert nicht stabil halten?
    Mfg.Mike

    Ich denke Hans-Werner meint damit, dass das Calcium im Wasser mit der Zeit weniger wird, wenn man nicht nachdosiert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Hans-Werner sich mit den diversen Methoden zur Nachdosierung von Calcium, wie z.B. den Hebbinghaus'schen Kalkreaktor, gut auskennt :winking_face:

    Eine Referenzlösung, oder eine Lösung direkt aus seiner Anlage? Eine Lösung aus der Anlage müsste doch noch biologisch aktiv sein ...

    Zitat

    Original von Lars Kläning
    Hallo Stefan
    Schöne Diskussion, endlich mal was los hier :]


    Ist es nicht im normal Fall umgekehrt? Also aus Aminos Proteine gebaut werden? Oder hab ich jetzt einen Denkfehler?

    Ja richtig, im Normalfall sind Aminosäuren die Grundbausteine der Proteine. Mein Gedankengang war nur folgender: Möglicherweise spaltet die Koralle die Aminos auf.
    Vielleicht wird sie aber auch einfach direkt mit Proteinen versorgt und benötigt dann die Aminos gar nicht mehr in dem Maße. Ist jedenfalls ein spannendes Thema, nur leider sind wir immer noch genau so schlau wie am Anfang :smiling_face:

    Ich würde nur gerne drauf kommen, wie die Blu Corali Methode funktioniert.

    Zuviel dürfte den Korallen aber direkt nichts ausmachen, wie Lars beschrieben hat wird ein überschuss wohl sehr schnell abgebaut.
    Die Frage ist, wenn wir Aminosäuren dosieren müssen obwohl die Korallen wirklich autotroph sind - wie Aurora schreibt und wie der wissenschaftliche Artikel, den ich weiter oben verlinkt habe vermuten lässt - warum können sie dann im Aquarium scheinbar nicht ausreichend Aminosäuren produzieren, d.H. woran mangelt es ihnen?
    Zum Aufbau von Aminosäuren sind wohl nur Proteine und Zucker notwendig. In dem zitierten Artikel steht, dass Korallen durch ihre Zooxanthellen mit Zucker versorgt werden.
    Für mich stellen sich folgende Fragen:

    1.) Haben Korallen im Aquarium nicht genügend Energie zur Verfügung um die Aminosäuren selber zu bilden?

    2.) Stehen ihnen evtl. die benötigten Grundbaustoffe nicht zur Verfügung?

    Wenn es stimmt, das Korallen durch ihre Zooxanthellen mit Zucker versorgt werden, dann dürfte wohl genügend Energie zur Verfügung stehen. Bleibt also ein Mangel an den Grundbaustoffen der Aminosäuren. Aber da Aminosäuren zum großen Teil nur aus Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff bestehen klingt das auch nicht schlüssig.
    Wäre es möglich, dass Korallen bestimmte Proteine benötigen, um daraus Aminosäuren herzustellen? Klingt für mich auch weit hergeholt, da im Meerwasser ja kaum Proteine in relevanter Menge frei verfügbar sein sollten, oder?

    Eine andere Interessante Frage: Würde ein Abschäumer wirklich alle Proteine aus dem Wasser heraus holen?

    Bei der Blu Corali Methode werden die Erfolge ja durch die Gabe von Somatotropin (ergo Aminosäuren) und dem Proteingemisch (aus Muscheln und Schrimps) in Kombination mit besonders hohen Ca, Mg und Sr Werten erzielt.

    Nein ich möchte natürlich kein Somatotropin ins Becken kippen. Abgesehen davon, dass es illegal ist, zerfällt das Hormon wohl in der alkalischen Lösung sofort in die Aminosäuren, aus denen es zusammengesetzt ist.

    Ich habe allerdings folgenden Artikel im Netz gefunden: http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=1218179

    Dort steht beschrieben, das Korallen von den Aminosäuren, die gemessen wurden lediglich Threonine nicht selbst von den Korallen produziert wird. Dort ist die Rede von 20 essentiellen Aminosäuren.
    Möglicherweise liegt der Schlüssel in der Blu Corali Methode nicht in der Zugabe des Hormones und damit der Aminosäuren sondern in der Zugabe von Proteinen (in Form von pürierten Meeresfrüchten), aus denen die Korallen dann die notwendigen Aminosäuren selber synthetisieren?

    Hallo,

    angeregt durch die Blu Corali Methode mache ich mir Gedanken dabei, welche Aminosäuren für unsere Korallen notwendig sind bzw. welche das Wachstum besonders fördern.
    Wikipedia meint dazu es sind 23 proteinogene Aminosäuren bekannt und 250 Aminosäuren, die eine biologische Funktion haben (in irgendwelchen Organismen).
    Somatotropin, was bei der Blu Corali Methode zugegeben wird besteht aus 191 verschiedenen Aminosäuren. Es scheint also eine sehr große Anzahl an Aminosäuren zu geben, die möglicherweise für die Korallen nützlich sind. Ich konnte leider keinerlei Angaben finden, welche Aminosäuren in den gängigen Präperaten vorhanden sind und erst recht keine Informationen darüber welche Aminosäuren im Wachstum/Stoffwechsel der Korallen eine Rolle spielen, lediglich bei Ultramin S ist angegeben, dass es alle Aminosäuren enthält.
    Gibt es evtl. Artikel über die Zusammensetzung verbreiteter Produkte bzw. wissenschaftliche Artikel darüber, welche Aminiosäuren beim Korallenwachstum eine Rolle spielen?

    Ask the elves and they will say both yes and no :winking_face:
    Was soll ich dazu sagen, wenn du gerne Mischbesatz möchtest und eine Seite für SPS mit richtig viel Licht, ja dann ist das eine gute Sache.
    Wenn du auf möglichst farbige Steinkorallen verzichten kannst und das Wachstum jetzt auch nicht sooo wichtig ist aber dafür sollte es nicht soviel Strom kosten, dann eher 250W.
    Du kannst ja auch erstmal mit 250W anfangen und wenn es zu wenig ist evtl. später auf 400W aufrüsten. Für die CoralSands Reflektoren brauchst du ja auch noch Vorschaltgeräte, Abdeckscheibe und Fassung. Die Fassung ist bei 250W und 400W die gleiche (wenn du Schraubsockel nimmst, bei Stecksockel gibt es nur eine geringe Auswahl an Brennern in 400W). So stehen dir also alle Möglichkeiten offen.
    Ich persönlich finde das mit Mischlicht gut! Wenns nicht gefällt kann man es ja immer noch ändern.

    Das ist überhaupt kein Problem! Dadurch schaffst du dir dann unterschiedliche Zonen im Aquarium. In der Zone mit 400W wachsen Steinkorallen besser und in der mit 250W hast du eher mal schattige Ecken für Tiere die es nicht ganz so hell mögen!
    Unser menschliches Auge kann den Unterschied übrigens kaum wahrnehmen, also es wird nicht eine Hälfte total dunkel aussehen und die andere ganz hell :smiling_face:

    Willst du die kleinen oder die großen Lumenarc Reflektoren einsetzen? Ich würde dir zu den kleinen raten und dann die T5 so dicht wie möglich an die Lumenarc Reflektoren, denn du möchtest einen Rand zum reingreifen und du willst die Scheiben nicht beleuchten.
    Ansonsten sieht das so gut aus!
    Ich würde die BLV Nepturion mit 14.000K nehmen.