Beiträge von kenny

    Thomas: Becken in denen nichts ist außer dem Abschäumer, Wasser und eine definierte Menge Schadstoffe. Da ist wohl ausgeschlossen, dass die sich groß unterschiedlich entwickeln.

    Das Adsorbat lässt sich schwer analysieren, da die Konzentration ja immer Unterschiedlich ist. Daher würde ich eher dazu raten Proben aus dem Becken zu nehmen und diese zu analysieren.
    Wenn man die Schäumer alle in einem Becken betreibt muss man sich u.A. vorwerfen lassen, das angeblich mehrere Schäumer in einem Becken nicht funktionieren. Aber darüber hinaus sieht man dann auch nur was die Schäumer kummuliert heraus holen, wenn man das Beckenwasser. Man kann die "Performance" eines einzelnen Gerätes dann nicht mehr messen. Weder findet man raus ob einige Modelle z.B. mehr von Stoff A rausholen und weniger von Stoff B noch merkt man ob ein Modell den Dreck evtl. viel schneller heraus holt als ein anderes.

    Die Analysen müsste ein Labor machen bzw. jemand der die technischen Möglichkeiten hat. Wir Aquarianer könnten ja höchstens mit den normalen Aquarientests messen und die sind wohl selbst nicht präzise genug außerdem kann man damit ja auch nur wenige Sachen messen. Schade, dass keiner von uns ein Massenspektrometer zu Hause hat oder so :smiling_face:

    Vielleicht wären aber auch beide Testmethoden mal interessant, zum Vergleich. Nur das würde wieder viel Aufwendiger werden...

    Nein die Schäumer dürfen keinesfalls in einem Becken stehen. Man gibt eine definierte Menge an Schadstoffen zu, nimmt eine Probe vom Beckenwasser. Dann lässt man die Schäumer eine Woche arbeiten und nimmt noch eine Probe. Eine weitere Woche und noch eine Probe.

    Die ganzen Proben vom Beckenwasser lässt man dann analysieren. Dann bekommt man in etwa einen Verlauf der Stoffe im Beckenwasser wie sie sich mit der Zeit verändern. Da im Becken nichts ist außer einem Abschäumer und Wasser haben alle Abschäumer die gleichen Bedingungen.

    Wenn alle Abschäumer in einem Becken stehen, dann beeinflussen sie sich doch Gegenseitig. Dann sagt der Test absolut nichts mehr über die Leistung der Abschäumer für sich aus.

    Was die Abschäumer im Topf haben ist dabei vollkommen egal, denn man hat ja in alle Becken die gleiche Menge an schwarzer Brühe zugefügt.
    Der schwierigste Teil ist die Analyse von den Wasserproben. Hier kann z.B. Phosphat, TOC und andere evtl. relevante Größen Messen und dann einen Verlauf erstellen.

    Wenn man vorher eine Probe von der schwarzen Brühe analysiert, hat man ja schonmal Anhaltspunkte, was durch einen Schäumer herausgeholt wird. Auf diese Werte kann man dann die Wasserproben testen.

    Natürlich geht es mir um den Anemonenschutz! Meine Idee war folgende: Wenn man zwei Rohre hat, von denen jedes mehr Durchsatz zu leisten im Stande ist als die Pumpe benötigt, dann müsste doch in dem Falle, das eine Anemone auf Rohr A klettert einfach mehr durch Rohr B gefördert werden, denn das Wasser wählt doch den geringsten Wiederstand und auf Rohr A ist der Wiederstand durch die Anemone dann höher!

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Schön Alex, aber Schallmessungen gehen in Sindelfingen ja nicht, wegen der Besucherströme.

    Ich glaube auch nicht, das Alex vorhatte das Labor nach Sindelfingen zu schleppen. Man könnte die Schäumer ggf. vorher oder nachher dort auf ihre Lautstärke testen.

    Zitat


    Kenny: Abbauleistung (definierte Menge Schadstoffe im Becken, wieviel ist nach 1, 2, 3 Tagen über)

    Dann erkläre mal, wie Du sowas machen willst! Darüber grübel ich schon seit Jahren und habe leider noch keine kostengünstige Analytik gefunden, mit der aussagekräftige Ergebnisse zu finden sind.

    Einen Teil der Erklärung habe ich schon in dem Posting gegeben. Aber ich erläutere es mal genauer.

    Man startet mit Becken, völlig ohne Belastung. Einfach leere Glasbecken mit frischem Meerwasser. Exakt gleiche Becken, exakt gleiche Menge an Salz.
    Dann gibt man eine definierte Menge an Schadstoffen hinzu. Hier bestehen zwei Möglichkeiten. Entweder man analysiert was Abschäumer so rausholen und gibt dann diese Substanzen synthetisch zu, oder man nimmt einfach die schwarze Suppe von einem Schäumer und gibt in das Testbecken eine definierte Menge davon.

    Die Probe die man dazu nimmt sollte natürlich für alle Schäumer vom gleichen Schäumer/Becken kommen. Am besten man nimmt eine große Probe, homogenisiert diese und friert sie dann ein.

    Jeder Schäumer muss dazu natürlich in einem eigenen Testbehälter stehen. Daher lässt sich so ein Test auch nicht mal eben in Sindelfingen machen. Außerdem sollte man den Schäumern schon 2 - 3 Wochen jeweils geben vom Beginn des Testes an. Evtl. sollte man auch täglich etwas nachdosieren, z.B. 10ml Testbrühe pro Tag.

    Weiterhin nimmt man täglich Proben des Beckenwasser (oder auch wöchentlich) und lässt diese dann in einem Labor analysieren. Der Belastungstest ist also in SiFi tatsächlich nicht zu machen.

    Ich würde mich gerne bereit erklären so einen Test durchzuführen, wenn mir die Abschäumer und die Testumgebung von den Herstellern oder sonst jemandem für einen entsprechenden Zeitraum zur Verfügung gestellt werden. Als Testumgebung würde ich 100x40x40cm Standardbecken vorschlagen oder irgendwelche Plastikwannen. Alles in allem natürlich ein enormer Aufwand.

    Edit: Ich kann auch garantieren, dass ich unparteiisch bin denn ich setze selber bisher keine Abschäumer ein und habe daher keine Präferenz bzgl. der Hersteller.

    Joe: Da ist ja aber das Problem, dass die Anemone den ganzen Ansaugschutz auf einmal "umschließt", so das die ganze Kraft auf die Anemone wirkt.

    Wenn man zwei Rohre hat, die räumlich soweit voneinander getrennt sind, dass die Anemone maximal auf einem der Rohre sitzen kann, dann müsste doch zumindest in der Theorie einfach mehr Wasser durch das offene Rohr fliessen, oder?

    Also ich habe schon einmal erlebt, wie eine Anemone alleine durch die Schwerkraft zerhackt worden ist, beim "Durchqueren" eines geschlitzten Rohres in einem Ablaufschacht. Es war ein 40er Rohr durch das ca. 3000l/h geflossen sind. Daher denke ich nicht, das ein Rohr mit Löchern bei einer 12 RD irgendwas hilft! Lasse mich da aber gerne eines besseren belehren. Vielleicht macht es einen Unterschied, wenn das Tier im Wasser ist und angesogen wird statt ausserhalb des Wassers zu sein und "hereingedrückt" zu werden?

    Hallo,

    ich überlege beim nächsten Becken die Strömungspumpen extern als "closed Loop" mit Bohrungen am Becken anzubringen, da man so keine Probleme mit der Kaschierung von Kabeln etc. hat.

    Das Problem, was ich dabei sehe ist die enorme Saugleistung der Pumpen. Wenn wanderne Tiere wie z.B. Anemonen an die Einlassöffnungen kommen, dann werden diese sicherlich geschreddert.

    Gibt es evtl. technische Lösungen, um dies zu verhindern? Ich habe schonmal überlegt, ob es etwas bringt, wenn man zwei Abläufe der benötigten Größe macht und die unter dem Becken mit einem Y-Stück zusammenführt, bevor sie zur Pumpe gehen. In der Theorie müsste dann ja über den 2. Ablauf angesaugt werden, sobald der 1. Ablauf verstopft.

    Bei der Geräuschentwicklung wäre evtl. auch ein zusätzlicher subjektiver Test interessant.

    Objektiv kann man evtl. die Abschäumer im Einsatz testen in einem Schalltotem Raum mit Richtmikrofonen. So etwas gibt es z.B. an jeder Universität mit physikalischem Institut. In wie weit die Institute bereit sind dort private Produktests durchführen zu lassen steht natürlich auf einem anderen Blatt. Allerdings gibt es auch eine Reihe von privaten Unternehmen mit entsprechenden Einrichtungen.

    Subjektiv könnte man evtl. unter "annähernden Realbedingungen" eine "Jury" die Lautstärke der Abschäumer beurteilen lassen. Ich stelle mir da z.B. drei Leute vor, die einen Testfragebogen ankreuzen müssen.

    Wichtig dabei ist, dass es immer die gleichen Testpersonen sind, das die Bedingungen annähernd gleich sind und das der Test "blind" durchgeführt wird. Das heißt die Leute dürfen den Schäumer zwar hören, aber nicht sehen, außerdem muss für alle Abschäumer das gleiche Becken, der gleiche Raum, soweit möglich die gleiche Aufstellmöglichkeit des Abschäumers im Becken etc. gelten.

    Ein Problem ist natürlich, dass einige Abschäumer außerhalb des Beckens stehen müssen und einige am Beckenrand positioniert werden etc.

    Insgesamt schon ein ziemliches Mammutprojekt. Ich würde bei einem Test evtl. möglichst im Detail die techinschen Eigenschaften eines Abschäumers in einer großen Tabelle auflisten ganz ohne Wertung (nur vorhanden/nicht vorhanden) und dabei evtl. auf Besonderheiten hinweisen wie z.B. die Verschraubung am BK Schaumtopf und das Fadenrad bei ATI aber wieder gänzlich ohne Wertung.

    Testen würde ich nur einige Parameter die man sofort und ohne große Probleme Testen kann wie

    - Leistungsaufnahme
    - Luftleistung
    - Wasserleistung
    - Geräuschentwicklung in dB und Sone

    Hier dann jeweils inkl. Vergleich mit der Herstellerangabe.

    Die Tabelle mit den aufgeführten Eigenschaften sollte man vorher allen Herstellern zur Verfügung stellen, damit alle Hersteller die Möglichkeit haben noch bestimmte Eigenschaften hinzuzufügen, die man als Tester evtl. übersehen hat.
    Eigenschaften sind z.B.

    - regulierbarer Wasserauslauf
    - regulierbarer Wasserstand
    - Einstellbare Abschäumung (Nass/Trocken)
    - Ozontauglich (Herstellerangabe)
    - Art der Schaumerzeugung (Venturi / Nadelrad)
    - Wasserzufuhr (extra Pumpe notwendig)
    - Herstellerangabe für Beckengrösse

    Jegliche Form von Schwimmerschaltern etc. kommt mir nicht ins Becken oder ins Filterbecken. Nach meiner Erfahrung viel zu Fehleranfällig, da ist das nachfüllen von Hand m.E. deutlich bequemer.

    Ich habe allerdings gestern mit Alex gesprochen, der bastelt sich gerade noch eine ganz andere Lösung, bei der kein bewegliches Teil im Becken sein muss, nicht einmal in der Nähe, das klingt sehr vielversprechend!

    Armin: Ich weiß, das die Werte sehr hoch sind. Es ist ein kleines "Experiment" - bei der "Blue Corali Methode", die seit einiger Zeit durch Reefcentral geistert (Methode aus Italien mit Dosierung von Wachstumshormonen) fahren die Aquarianer auch so hohe Werte. Ich versuche gerade, ob man mit hohen Werten + Staubfutter + Aminosäuren evtl. ein ähnliches Ergebnis erziehlt. Bis jetzt haben sich meine Korallen sehr positiv entwickelt! Allerdings ist der Verbrauch an Ca und Mg schon enorm ...

    Hallo,

    ich interessiere mich sehr für eine Pegelsteuerung über den Leitwert, allerdings möchte ich nicht unbedingt extra dafür einen Aquaristikcomputer anschaffen. Ist so eine Steuerung auch mit einem einfachen Leitwertregler möglich? Falls ja, gibt es überhaupt Leitwertregler? Ich habe bisher leider nur einfache Leitwertmessgeräte gefunden.

    Ich persönlich bin ein großer Fan von Becken bei denen kein Stein das Glasberührt. Bei deinem Becken ohne Schacht hast du dafür sogar die optimalen Vorrausetzungen!

    Schau mal hier:

    http://www.aquabilderbuch.de/Resa/aquabilder/bild2.jpg

    Auch sehr schön finde ich das "alte" Becken von Jens Kallmeyer hier:

    http://www.aquabilderbuch.de/JensKallmeyer/aquabilder/bild3.jpg

    Allerdings sieht man dort wegen der üppig wuchernden Korallen kaum noch etwas vom Aufbau :smiling_face:

    Hallo Armin,

    sind denn die Calzium und Magnesiumwerte im roten Meer auch entsprechend höher? Würde es also Sinn machen die Dichte mit einer normalen Meersalzmischung, z.B. Tropic Marin, etwas höher zu fahren, oder ist das evtl. sogar gefährlich?
    Ansonsten würde ich versuchen, den Salzgehalt langsam zu erhöhen auf 36-37 ppm, da ich ohnehin schon versuche Calzium auf 500mg und Magnesium auf 1500mg zu halten.

    Ich fahre eine Salinität von 35%[t]o[/t] bei 25°C

    Generell lässt sich sagen, das man Fische eher bei geringerer Dichte halten kann. Dies ist häufig sogar ein Vorteil, da sie dann weniger anfällig werden für Krankheiten. Eine Dichte von 1,018 ist hier in der Regel problemlos machbar.

    Korallen sollten eher eine etwas höhere Salinität haben, dann ist es auch einfacher die Calzium und Magnesiumwerte im gewünschten hohen Bereich zu halten.

    Man kann ja auch einiges an Technik in den Unterschrank verdammen, ohne dass man mit einem TB arbeitet. Es gibt z.B. auch externe Abschäumer, die kann man an den überlauf eines Aquarium anschließen und an den Abschäumer eine Förderpumpe, der das Wasser zurück nach oben befördert.

    Nachfüllanlage geht sowieso ohne Filterbecken, Kalkreaktor auch... was braucht man denn sonst noch?

    Wenn man es mag kann man außerdem ja auch links und rechts neben dem Becken zwei Säulen einplanen und dort die Technik kaschieren. Es gibt immer 100 Lösungen für ein Problem - alleine der Geschmack und der Geldbeutel entscheidet :smiling_face:

    Zitat

    Original von Denniskaan
    Hi,

    Ohne TB werde ich kein Meerwasser aquarium treiben.Von unten kannst du alles prima machen.irgend wann willst du vielleicht Balling System oder was anderes dann ein TB zu haben ist ein große vorteil.Das wichtigste für mich wenn ich WW oder was anderes mache dann mache ich es von unten und so vermeide ich das stresst von meine fische.

    Für mich ist das wichtigste am Wasserwechsel den ganzen Dreck aus dem Becken zu holen. Mulm, ggf. Algen etc.
    Falls man das nicht macht sollte man auf jedenfall Schnellfilter einsetzen. Es sammeln sich doch Tonnen von Detrius und Schwebestoffen an, die müssen doch irgendwie raus?!
    Ansonsten habe ich nach einiger Zeit immer das Problem, dass das Wasser voll mit Schwebepartikeln ist.

    Ein Technikbecken unter dem Aqua ist oft schwer zugänglich, die fehlt später immer der Platz für andere Sachen, das Wasser macht beim herunterlaufen fast immer Geräusche, ein Schacht im Becken nimmt sehr viel Platz weg, Rohre sind immer (zusätzliche) schwachstellen an denen Lecks auftreten können, Verrohrung nimmt häufig viel Platz ein, du ärgerst dich später ständig, dass dein TB nicht mehr deinen Anforderungen entspricht, Pumpen sind entweder laut oder teuer, Das Wasser so hoch zu pumpen kostet immer eine Menge Strom (je nach Pumpe natürlich mehr oder weniger).

    Ein TB muss insbesondere sehr gut geplant werden. Vor allem wichtig ist, dass man an alles sehr gut heran kommt und dass man alles sehr gut auseinander bauen kann. Außerdem sollte man eine Menge von Steckdosen und ggf. Schaltern einplanen und sich intensiv Gedanken über die Verrohrung etc. machen.

    Zitat

    Original von Joe
    hi markus,

    nun, da der nordseesand kein korallensand ist, ist das nicht direkt zu vergleichen.

    meine allerdings mich erinnern zu können gehöhrt zu haben, dass auch solcher sand fürs dsb geeignet wäre.

    solltest du aber noch mal recherchieren.....

    Zumindest mein DSB läuft mit Quarzsand und das von Manfred Pitsch (? der Mann mit dem Schlammspringerbecken inkl. Klospülung) auch :smiling_face:
    Erhöhte Silikatwerte konnte ich nicht feststellen, auch keine verlängerte Kieselalgenphase o.Ä.

    Moin!

    Wollte mich nur bedanken für den schwarzen Powerkleber. Beim Spülkasten in unserem WC ist heute eine kleine Plastiknase abgebrochen, wohl aus Ermüdung. Heute morgen leckte auf einmal das WC ständig und füllte permanent die Spülung nach. Ich hab' jedenfalls den Spülkasten aufgeschraubt und den Fehler mit der Plastiknase bemerkt. Alle Klebeversuche mit allen möglichen Wundermitteln haben nichts gebracht. Jetzt klebt eine ordentliche Portion von dem schwarzen Korallenkleber auf der Bruchstelle und es ist wieder Ruhe! Vielen Dank :smiling_face_with_sunglasses: :smiling_face_with_sunglasses: :smiling_face_with_sunglasses:

    Kleiner Tip am Rande: Wenn du eine Kamera mit Weißabgleich hast, dann kannst du diese sehr gut Anhand des weißen Sandes auf das Licht im Aquarium einstellen.

    Eine Off-Topic-Frage: Wie bekommst du es hin, dass der Sand nicht weggepustet wird bei den beiden Streams die direkt auf die Vorderscheibe pusten?

    Oder abwägen ob er mit den Nachteilen eine Billigklimaanlage leben kann, wenn er sich dafür Tunze oder Royal Exclusiv Produkte für sein Aquarium kaufen kann. Es hat ja nicht jeder beliebig viel Geld zur Verfügung.
    Im übrigen gibt es für Split Klimageräte die gleichen Kennzeichnungen wie für Kühlschränke. Energieeffizienklasse A, B, C

    Zitat

    Original von PinuccioNach dem Motto glaube keinen Test, den du nicht selber gefälscht hast, vertraue ich eben eher meinen Gesunden Menschenverstand und schaue mir vielleicht noch einige Praxistest an.

    Das Originalzitat ist wohl "Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe." und wird häufig fälschlicherweise Winston Churchill zugeschrieben, kommt aber im Original scheinbar von Dr. Joseph Göbbels.

    Hallo Jens,

    Zitat

    Original von Jens KallmeyerDie griessingeri schmink Dir einfach mal ab, Normalsterbliche kriegen die nicht zu Gesicht.

    Du meinst in einem Becken nie wieder oder generell nie? Hier im Zoohandel habe ich sie schon einige Male gesehen, auch wenn sie sehr selten mal da ist. Dafür habe ich z.B. die Cirrhilabrus noch NIE gesehen!


    Bei Michael Mrutzek schwamm neulich ein Paar C. aurantia - ich war sehr versucht zuzugreifen, allerdings schwamm in meinem Becken noch ein einzelner C. argi und der hatte so seine Allüren. Wenn ich das nächste mal ein Paar sehe, dann werde ich aber ganz sicher nicht zögern! Allerdings ist 200liter für Zwerkaiser auch schon an der Grenze.

    Die Lioporpuma leben auch eher versteckt (ich kann hier allerdings nur von L. swalesi berichten). Aber in einem kleinen Becken in dem keine größeren Fische zu finden sind mit mäßiger Beleuchtung sieht man sie evtl. auch mal.

    Bei einem großen Test ist es besonders wichtig zu trennen zwischen funktionalen Eigenschaften des Produktes, die sich objektiv testen lassen, und nichtfunktionalen Eigenschaften, die sich nur subjektiv testen lassen.

    Objektiv testen kann man bei einem Abschäumer:

    - Abbauleistung (definierte Menge Schadstoffe im Becken, wieviel ist nach 1, 2, 3 Tagen über)
    - Luftleistung
    - Wasserleistung
    - Geräuschentwicklung (sofern Störgeräusche ausgeschlossen werden)

    Subjetiv testen kann man Sachen wie:

    - Wie gut lässt sich ein Schaumtopf abnehmen
    - Wie ist die Qualitätsanmutung


    Um die subjektiven Eigenschaften einigermaßen gut heraus zubommen müsste man in einem Blindversuch Leute dazu mit so einem Fragebogen (Wir haben 100 Leute gefragt...). Diese dürfen dabei im optimalen Fall nicht wissen, um welches Produkt es sich handelt. Das dürfte aber ein Problem werden, zumindest seinen eigene Abschäumer kennt ja jeder.

    Zitat

    Original von Ilja Maeckel

    Da geht es um einen VA200 vs BK200. In wie weit der BK250i, aufgrund der höheren Leistung, lauter als ein BK200 ist, kann wohl nur Klaus beantworten.

    Danke! Danke auch für den Link auf diesen Thread :winking_face:

    Mir geht es nur um die Geräuschentwicklung. Platz habe ich nur für den VA200, aber den könnte man ja ggf. mit dem besseren Schalldämpfer austatten. Ist nur die Frage, wieviel Platz er dann verbraucht. Ich werde am besten mal gucken, dass ich einen BubbleKing VA im Aktion sehe um mir selber ein Bild machen zu können.

    Ich fände auch interessant, wenn zwei identische Schäumer parallel vergleichen werden. Beispielsweise zwei identische BubbleKing 250i dann weiß man, ob sich zwei Schäumer in einem Becken überhaupt vergleichen lassen.

    Einen Test wie ihn Robert und Claude für einen SiFi Workshop vorgeschlagen haben fände ich auch interessant. Man müsste dafür allerdings eher die Abschäumer jeweils in einem eigenen Becken betreiben mit einer "Schmutzreferenzlösung", so dass wirklich alle die gleiche Ausgangsbasis haben. Leeres Becken, frisches Salzwasser, definierte Menge an Harnsäure, Proteinen, Ammonium etc. und dann stündlich Proben nehmen und untersuchen lassen. Dabei könnte man z.B. auch den Sauerstoffgehalt des Wassers elektronisch überwachen, AFAIK hat Frank Diehl da gerade ein Projekt am laufen.

    Aus persönlichem Interesse heraus: Wie ist denn die Lautstärke eines BubbleKing VA200 im Vergleich zu einem BubbleKing 250i?

    Naja mit den Faltern wirst du mit Glasrosen und Majanos eh kaum Probleme haben. Zur Not setzt du halt noch andere Arten von Falterfischen ein :winking_face:
    Ich persönlich finde Fischbecken immer interessanter. Mir lag von jeher schon viel an Fischen und Korallen waren eher hübsches Beiwerk. Ich denke ich werde in Zukunft nicht mehr auf einige Fischarten verzichten, nur damit die Korallen nicht angegangen werden :smiling_face:

    Allerdings werde ich meinen Aufbau trotzdem deutlich anders gestalten, aus Lebendgestein (wegen der feineren zerklüfteten Struktur) und mit vielen Überhängen etc.

    Zitat

    Original von Alexander Grah
    Zusätzlich habe ich gestern noch festgestellt, das CA auf 340mg/l abgesunken ist - vor vier Wochen habe ich noch die Ballingzugabe deutlich erhöht, da habe ich 410mg/l gemessen... im Moment laufen von meiner verdünnten Mischung (4l pro Einheit anstelle von 2l) 650ml/Tag Calziumlösung rein, macht also 325ml der normalen Mischung. Bald kann ich mit der Ballingzugabe nicht mehr höher, weil die Verdunstung nicht mehr reicht, was dann ??
    l

    Die Lösungen nicht mehr verdünnen, dann hast du schonmal doppelt soviel. Ansonsten die Salze pur ins Wasser, um anzuheben ist das eh ganz praktisch.

    Seltsam ist allerdings so ein niedriger Ca und Mg Wert und trotzdem soviele Karbonate (kH 10) im Wasser - irgendwas stimmt da nicht glaube ich. Die Salinität müsste auch analog mit der Dichte ansteigen, das heißt wenn ein Ca von 400mg/l normal ist bei Salinität 34, dann ist bei Salinität 36 ein Ca von 423mg/l "normal" (ca. 5% mehr). Das muss man dabei auch berücksichtigen!