Beiträge von kenny

    mbb und alle Anderen: Ich sehe das im Prinzip ja genau wie ihr, das heißt ich würde auch versuchen mein Becken soweit wie möglich "Artgerecht" einzurichten. Wobei ich bin da der Maßstab, ich (oder der common sense) entscheidet was Artgerecht ist. Fische können ja leider nicht sprechen. Deswegen finde ich es nicht richtig, wenn Ayhan dafür angegriffen wird. Er setzt die Grenzen vielleicht anders als wir, aber besser oder schlechter ist das nicht.

    @Sabine: Es ist doch gerade Vollmond :smiling_face_with_sunglasses:

    Ayhan: Ich habe ein Becken gesehen, bei dem hinter die Rückscheibe noch eine Scheibe aus schwarzem Glas geklebt war. Das sah glänzend aus. So werde ich es bei meinem nächsten Becken auch machen.

    Also ich würde eine Tapete einer blauen Folie jederzeit vorziehen. Ich selber würde immer eine glänzende schwarze Rückwand machen, blau sieht finde ich einfach billig aus und eine Mülltüte?! Aber MBB das sind halt Geschmäcker, ich versteh nicht wieso das hier so abgeht. Soweit darf sich keiner von uns aus dem Fenster lehnen finde ich. Artgerecht ist kein Aquarium der Welt wenn man es genau nimmt. Es sind immer nur primitive und egoistische Erfüllungen der eigenen Wünsche, die Tiere müssen drunter leiden.
    Klar kann man sich einreden, dass ein Aquarium ab einer bestimmten Größe schon artgerecht ist und das es den Fischen mit Sand VIEL besser geht, aber in der Realität kann das wohl keiner nachprüfen.
    Woran willst du also messen ob es Artgerecht ist? Wenn die Fische sich nicht Gegenseitig zerhacken und nicht krank werden, dann ist das schon ein gutes Maß finde ich.
    Wenn sie sich vermehren ist es vielleicht noch ein besseres Zeichen, aber bei wem haben schonmal Doktorfische gelaicht? Doktoren fangen ja sogar im Zoo in Arnheim im 5Mio. liter Becken an zu hospitilieren - von daher ist nicht einmal das Artgerecht (abgesehen von der Tatsache, dass sie die eine 6m Strecke an der Scheibe des Beckens im Wasser viel schneller zurück legen als ich das an Land könnte!).
    Also immer schön den Ball flach halten und nicht die eigene Richtung höher Bewerten als die andere nur weil man halt in diese Richtung schon ein Stück gegangen ist.

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Und wenn du dann noch zuviel Geld hast gibt es auch noch Jaculator :winking_face:

    Mir würden auch noch interruptus und resplendes einfallen :smiling_face_with_sunglasses:

    Allerdings ist der bicolor doch schwarz/gelb?

    Zu dem was einer der Vorposter geschrieben hat: Es ist nicht richtig, dass alle Zwergkaiser im Aquarium im Harem gehalten werden können! Bei denen die Jens Kallmeyer vorgeschlagen hat mag das klappen, aber bei Loricolus und Konsorten ist die Verpaarung in der Regel schon ein Vabanquespiel und man kann sich glücklich schätzen, wenn man ein Paar erwischt das sich auch nach 3-4 Wochen noch verträgt.

    Das mit der Wavebox ist reine Geschmackssache. Wenn man eine Ringströmung hat (wie du mit den zwei Pumpen und dem zentralen Riffaufbau), dann erzeugt die Wavebox korrekt eingestellt eine Welle die einmal rund um den Aufbau schwappt. Die Strömung wird dadurch also nicht wirklich groß mehr, es kommt halt nur der Wellencharakter hinzu. Die WavBox muss dafür in die Richtung der vorhandenen Ringströmung pusten!

    Eine weitere Alternative wäre für dich evtl. die klassische Tunze Turbelle, bei welcher der Motor außerhalb des Beckens liegt.

    Diese hat zudem noch den Vorteil, dass sie keine Wärme an das Beckenwasser abgibt. Außerdem ragt von dieser Pumpe nur ein kleines Stück in das Wasser hinein (den Filterkamm unten kann man abnehmen). Durch deinen hohen Kranz sieht man die Pumpe dann auch nicht. Sie macht zwar nur 2400l/h bzw. 3700l/h allerdings in einer deutlich anderen Charakteristik als die Streams, eher höhere Strömungsgeschwindigkeiten und weniger laminare Strömung, daher ist das nicht direkt vergleichbar.

    Im übrigen finde ich dein Becken auch :thup eines der schönsten die ich hier bisher gesehen habe :smiling_face:

    Wie hast du den Schacht so schwarz bekommen?

    Ich würde auch eher mehrere kleine Pumpen nehmen. Die großen Streams pusten so stark, dass dir ständig der Sand am Boden hin und her geweht wird. Daher lieber kleinere Pumpen, dafür aber mehr Strämung. Insgesamt würde ich so zu 4 Pumpen á 2500l/h raten, das sind dann 10.000l/h also etwa das 20-fache des Beckenvolumens. Das ist schon ein ganz guter Wert. Mehr schadet allerdings auch nicht.

    Mal eine andere Frage: Hast du den Pygoplites und den Acanthurus nigricans schon?
    Falls es noch nicht zu spät ist würde ich dir zu einem anderen Besatz raten. Der Acanthurus setzt eine UV-Anlage voraus und macht sehr viel unruhe und für einen Großkaiser wie den Pygoplites ist das Becken auf die Dauer deutlich zu klein.

    Lass dich nicht bequatschen, ein blauer Müllsack hinter dem Aquarium sieht aus wie ein blauer Müllsack hinter dem Aquarium.
    In anbetracht des Zustandes vieler Riffe mag das vielleicht natürlich aussehen, aber dann bitte auch leere Coladosen mit ins Becken.

    Ich habe übrigens noch nicht gehört, dass die Aurigas Weichkorallen fressen. Ich habe allerdings schon erlebt, das bei einem Bekannten erst alle Glasrosen, dann alle Majanos, dann die Kupferanemonen und dann alle LPS weggefressen wurden :smiling_face:

    Der Aufbau ist allerdings wirklich nicht schlecht, gefällt mir sehr gut. Vor allem die Tatsache, dass er an keiner Stelle an die Seitenscheiben geht und auch nicht bis an die Wasseroberfläche reicht!

    Zugegeben, dass war vielleicht etwas polemischt. Ich werde später mal den Thread heraussuchen, in dem es um Streusalz ging.
    Was ich nur sagen wollte: Ich wäre sehr vorsichtig bei einem Salz, bei dem ich die Inhaltsstoffe nicht genau kenne.

    Falls es dir um eine Verbesserung für deine Tiere geht: Es gibt bereits gute Salzmischungen aus natürlichem Meersalz. Die Hersteller werben auch genau damit. Diese Hersteller geben bestimmte Sachen künstlich zu. Das machen sie sicher nicht, weil das Salz vorher besser geeignet war oder weil sie gerne das Salz verteuern möchten durch einen aufwendigeren Herstellungsprozess.

    Daher wäre ich diesem Salz gegenüber sehr kritisch. Aber du kannst es ja gerne testen und dann über deine Erfahrungen damit berichten. Wenn du einen schönen Bericht schreibst mit ein paar Fotos, dann wird Robert den ja vielleicht sogar auf Korallenriff.de veröffentlichen und es haben alle was davon :smiling_face:

    Zitat

    Original von norman_r


    nunja... weil ich das hier nicht in den entsprechenden säcken bekomme? und weil viele aufbereitet sind (jodiert, fluoriert etc...)
    und in kiel haben wir keine berge :winking_face:

    Doch klar an jeder Tankstelle, 6,90 Euro für 20kg :smiling_face:
    Aber musst drauf achten, das es das weiße (ungefärbt) ohne zugemischten Sand ist.

    Das Problem hierbei ist, Norman, dass dir das kaum einer Sagen kann. Wir sind ja alle genau so schlau wie du. Einzig Leute die viel Ahnung von Chemie haben können dir da ggf. Auskunft geben. Armin Glaser, Jenns Kallmeyer oder Hans-Werner evtl.
    Ich vermute, dass möglicherweise Karbonate sich in unlösliche bzw. schwerlösliche Stoffe verwandeln wie Calciumbicarbonat. Bei den Spurenelementen bin ich mir auch nicht sicher. Bei den Spuri-Lösungen nach Balling/Renke werden diese ja nicht ohne Grund in verschiedene Flaschen abgefüllt, da sie in der Konzentration miteinander reagieren würden. Insbesondere die Lösungen die Chloride enthalten werden wohl von den anderen getrennt. In der Sole hättest du wieder beides gemischt, die Chlorid-Ionen und alle anderen. Aber auch das ist nur eine Vermutung!

    Ansonsten ist es so: Das Salz was aus Bergwerken geholt wird (bevor es zu Kochsalz aufbereitet wird) war auch eins Salz aus einem Meer. Warum nimmst du nicht einfach das?

    Stand wohl auf Reefcentral, ich weiß es aber auch nur vom Hörensagen :smiling_face:

    Bei AquaMedic kann man die Nadelräder einzeln nachkaufen. Vorteil bei einem Nadelrad ist aber: Man kommt gar nicht in die Verlegenheit das zu ersetzen.

    Er hat nach einer leisen Pumpe gefragt. Sowohl die 1250 als auch die OR 2500 als auch die AquaBee 2000/1 machen mit einem Nadelrad mehr oder weniger viel Lärm. Daher meine Empfehlung für die RedDragon.
    Durch die ungleichmässige Verteilung der Fäden auf dem ATI Fadenrad ist der Läufer auch nicht ausgewuchtet und erzeugt daher mit Sicherheit Vibrationen. Abgesehen davon, dass das Material des Fadenrades z.B. von Ozon sehr schnell zersetzt wird.

    Keine Ahnung, da musst du Michael fragen! Ich glaube die Fische machen aber auch einen Geschlechtswandel durch. Wenn es sich also um Jungfische handelt, dann wird der Leucoxephalus den ihr habt die vermutlich auch akzeptieren. Vielleicht bildet sich ja sogar eine Artübergreifende soziale Gruppe, wünschenswert wäre es ja!

    Ich finde die zwei Streams so eigentlich noch sehr dezent. Sie wirken auf jedenfall "nackt" weniger klobig an den Stellen als mit einer Stein- oder Keramikverkleidung drum herum. Insbesondere die an der Rückwand empfinde ich nicht als stören, höchstens die an der Seitenscheibe die in den Raum zeigt.

    Wenn du sie in den Aufbau integrierst erreichst du nicht so eine gute Strömung. Einzige Möglichkeit das dezenter zu machen wäre evtl. eine externe Pumpe bei der du die Verrohrung oben außerhalb des Wassers langführst. Das geht aber nur falls du einen Schacht hast mit Bohrung der genügend groß dimensioniert ist, dass du z.B. eine RedDragon in den Unterschrank stellen kannst.
    Dann erreichst du weiterhin eine gute Ringströmung. Mit einer Wavebox kannst du dann auch eine sehr schöne Welle erzeugen, die im Kreis durch das Becken läuft!

    Wie lange steht das Becken? Im Meerwasserbecken ist es nicht ungewöhnlich, dass Tiere scheinbar spurlos verschwinden. Wenn ein Kadaver über nacht irgendwo liegt, dann kommt unmengen an Getier aus den Steinen und besorgt den Rest. Am nächsten Morgen ist häufig nichts mehr davon übrig...

    Zitat

    Original von norman_r
    da kommt ja was aus der Natur... ne so direkt kommt mir das nicht in mein Becken rein???
    Schon mal TM oder andere Synt. Salze aufs Ei gestreut? Aber unseren Korallies muten wir das zu...
    Nur gut, dass der liebe Gott immer die passende Mineralienmische in der Schublade hat, damit in der Natur nix schief geht :winking_face:

    Ich habe schonmal TM auf dem Frühstücksei probiert (ja wirklich)! Auf der Packung steht es wäre pharmazeutisch rein. Nun ja ... es ist zudem auch recht bitter, schmeckt ganz anders als Kochsalz :face_with_tongue:

    Zitat

    Original von Ralf Prehn
    Panikmache auch noch... das waer mal was ganz neues, radioaktive Isotope dosieren.. tststs...

    Damit bekommt man die Korallen aber zum Leuchten, sogar wenn das Licht aus ist! Stylo-Stronio-Glow wäre doch mal ein Produkt :smiling_face:

    Zitat

    Original von andi_schlumpfUnd Klaus: bevor Du den Vergleich zum "Bubble King Fake" heranziehst, solltes Du mal die letzte i'x lesen. Ist ne Computerzeitschrift. Da war letztens ein Artikel zum Thema Patente und Raubkopien - was möglich und was legal ist. So ist zum Beispiel das Analysieren von Kommunikationsprotokollen und deren "Nachbau" nicht (!) verboten. (Hardware wie Software) Das Einzige was der Hersteller machen kann, ist es die Analyse und den Nachbau zu erschweren.


    Das ist gelinde gesagt Kokolores und das solltest du - wo du doch auch Softwareentwickler bist (wie du weiter oben geschrieben hast) auch wissen. Es handelt sich bei Software (auch bei Kommunikationsprotokollen) um geistiges Eigentum das unter das Urheberrecht fällt. Das Urheberrecht ist in Deutschland unveräußerbar, d.H. an der Software die du geschrieben hast hast du bis ans Ende deines Lebens das Urheberrecht und nach deinem Ableben geht dieses für mind. 60 Jahre an deine "Rechtsnachfolger".
    Anders sieht es mit dem Verwertungsrecht aus. Wenn du im Rahmen deiner beruflichen Tätigkeit für eine Firma ein Programm entwickelst, so hat diese daran zunächst die Verwertungsrechte, auch wenn das Urheberrecht bei dir bleibt.
    Es hat allerdings niemand das Recht dein Werk (deine Software) verändern. Dafür brauch er deine Einwilligung. Es ist beispielsweise auch gesetzlich verboten zu einem Bild eines Künstlers einfach noch etwas dazu zu malen.

    In bestimmten Grenzen darfst du für den privaten und den wissenschaftlichen Gebrauch Kopien von urheberrechtlich geschützen Werken machen. Allerdings ist es in der Regel nicht gestattet, dass du auf Basis von urheberrechtlich geschützten Werken eigene Werke veröffentlichst und vertreibst. Das bedeutet z.B. du darfst nicht einfach ein Kommunikationsprotokoll analysieren und dann deine eigene Steuerung herausbringen.

    Im übrigen darf Klaus selbstverständlich die Garantie verweigern, wenn jemand die Pumpe mit einem Controller betrieben hat, der nicht original ist. Ich glaube nicht, dass es ein großes Problem ist, die Elektronik der Pumpe so zu gestalten, dass man dies ermitteln kann.

    Ich habe auch einen Mac. Ich wäre übrigens auch dazu in der Lage eine Mac Version der Software zu erstellen. Ich habe nur leider weder einen Aquatronica Computer noch die entsprechenden Specs bzw. den bestehenden Quellcode... ich verstehe aber auch nicht, warum die Hersteller solcher Systeme keine Platformunabhängige Lösung bauen. Beispielsweise einen Aqua-Computer mit Webserver drauf (so wie jeder DSL-Router für 20 Euro das hat).

    @Klaus: Vielen Dank erstmal für die Antworten! Noch ist der Schacht ja nicht geklebt, allerdings möchte ich natürlich im Becken so wenig Platz wie möglich "verschwenden", deswegen ist der kleine wohl eher meine Wahl. Ich weiß nur noch nicht ob ich das Modell mit gedrehter Pumpe bestellen soll, von dem Thomas Luther mal gesprochen hat, oder das Standardmodell. Aber darüber mache ich mir dann Gedanken wenn die Planungen konkreter werden.
    Falls der 200 DeLuxe allerdings wirklich deutlich leiser ist, insbesondere auch was das 50Hz Brummen betrifft, dann wäre das natürlich wieder ein Argument für diesen. Aber dann müsste ich ihn auf ggf. unter 60cm kürzen lassen damit er von der Höhe her passt :confused_face:

    Thomas: Du hälst einen Test in identischen Systemen mit identischer Ausgangskonfiguration für unseriös wegen der biologischen Vorgänge und möchtest die Geräte daher in ein Becken mit mehr als nur etwas Biologie bringen? Da erübrigt sich dann doch auch das zudosieren (zumal man bei 6x6x1m oder wie groß das Becken ist auch schon gehörig was reinpulvern müsste).

    Ich denke unter "Realbedingungen" zu testen bringt nichts, denn dann ist der Test einfach nicht reproduzierbar. Daher bin ich nach wie vor für Versuche mit klar abgesteckten Parametern - auch wenn mann dann evtl. eine etwas eingeschränkte Sicht bekommt, da die Zusammensetzung nicht der entspricht wie sie in "echten" Becken vorherrschen.

    Aber du selber hast ja gesagt, dass jedes Becken anders ist. Daher ist ein Test jeder Form generell schonmal eine Pauschalisierung.
    Wenn man die Parameter klar absteckt und versucht unkontrollierbare Fremdeinflüsse soweit wie möglich auszuschließen, dann kann man den Test ggf. später für ein neues Modell wiederholen im Vergleich zu einem Referenzmodell. Wenn man dabei den Test für das Referenzmodell auch wiederholt, dann hat man über die Dauer auch ein schönes Bild über die Streuung der Ergebnisse.

    Hallo Klaus!

    Sehr schöne Fotos, scheint als wärst du ständig am tüfteln um die Produkte noch besser zu machen.
    Also die 50 Euro schrecken mich nicht wirklich, wenn der Schäumer dann nochmals leiser wird. Was Lärm angeht bin ich schon recht empfindlich. Ich persönlich finde ja auch meine Deltec-Pumpe noch fast zu laut... das liegt aber daran, dass ich sie nicht entkoppelt habe.

    Ich möchte "nur" deshalb einen BK200, weil ich so wenig Platz habe. Ich habe auch schon über einen BK 200 DeLuxe nachgedacht, aber der passt wohl kaum in einen Schacht von ca. 40 x 25cm Grundfläche in dem auch noch mind. eine Eheim 1048 als Förderpumpe und ein 63mm Rohr als "Kabelschacht" passen müssen :smiling_face:

    Ich habe gerade mal meine Literatur gewälzt. Im Steinkorallen Buch von Daniel Knop steht tatsächlich nichts darüber! Statt dessen schreibt er was über Dornenkronenseesterne ... nun ja. Ich konnte auch nichts finden außer dem Süsswasserbad und Lippfischen, die angeblich Freßfeinde sein sollen. Das Problem ist nur, dass die Schnecken sich ja am Tage verstecken und in der Nacht schlafen die Lippfische.

    Du kannst versuchen durch Schwankung der Dichte etwas zu erreichen. Dann sollten aber die anderen Garnelen und Schnecken vorher aus dem Becken genommen werden. Ansonsten würde ich versuchen die Tiere komplett mit Substratstein kurz in Süsswasser zu baden (auf Temperatur und pH-Wert achten).

    Falls es gar nicht anders geht die Korallen zerbrechen uns auslagern. Auch wenn das bei euren gewachsenen Stöcken mehr als schmerzt. Ich vermute die Tiere sind auf Montis spezialisiert und werden rasch verhungern, wenn keine Montis mehr da sind.

    Aber vielleicht weiß Michael Mrutzek ja einen Rat, der ist ja schließlich der Parasitenkönig!

    Der Schäumer hat also Einstellmöglichkeiten für die Wasserstandgrenze? Also ein Rohr, dass man verschieben kann oder so?
    Lässt sich ein BubbleKing 180-200 evtl. mit dem Schalldämpfer des BubbleKing DeLuxe "tunen" um ihn noch leiser zu machen, oder hat das keinen Zweck?

    Denis: Jo genau! Eine große Bohrung im Schacht, in dem auch der Abschäumer stehen soll, bekommt das Becken sowieso für Kabel etc. die ins Becken führen von daher wäre das schon eine Lösung :smiling_face:
    Ist halt nur sehr wenig Platz im Schacht, wenn da ein Abschäumer reinpassen muss ...

    Das ist noch etwas, das für einzelne, isolierte Testbecken spricht. Man kann in 1/2 Jahr einfach einen weitern Schäumer testen, ohne dass man den ganzen Megaversuch noch einmal starten muss.
    Alternativ könnte man auch in einem Großversuch eine "Referenz" ermitteln und neue Geräte dann gegen diese Referenz antreten lassen. So machen es ja die diversten Audio-Fachzeitschriften häufig.

    Bevor man so eine Untersuchung macht wäre aber vor allem mal ein Test interessant, was Abschäumer überhaupt so heraus holen. Gibt es in dieser Hinsicht evtl. schon Arbeiten?

    Zitat

    Original von Thomas LabuskeDie Messung könnte man sicher auch einfach mit einer elektronischen Schaltung machen ( eine LED und ein Empfänger ), um es ganz genau zu machen.

    Oder mit einem Photometer. Das Salz ist allerdings nicht ganz so unerheblich wie du denkst, da es die Lichtbrechung deutlich verändert.

    Ich würde vermutlich um die Rohre nochmal einen Käfig aus PVC-Lochplatten bauen in der Hoffnung so eine "Pufferfunktion" zu erwirken.

    Beim Ablaufkamm wird die Mone auch von außen gedrückt vom Wasser.

    Eine weitere Interessante Frage: Macht es wohl einen Unterschied, ob man die beiden Rohre innerhalb des Beckens oder außerhalb des Beckens kurz vor dem Einlass der Pumpe zusammenführt?

    Das beste ist wohl "Closed Loop XOR Anemonenhaltung" :winking_face:

    Deswegen wollte ich das Absorbat, das in die Testsysteme eingebracht wird vorher homogenisieren, um zu verhindern, dass sich dort Leben entwickeln kann.
    Interessant ist übrigens auch ob unterschiedliche Abschäumer verschiedene Ionen heraus holen (Stichwort Nass/Trocken Abschäumen).

    Der Vorschlag von USE die Becken steril zu halten ist auch nicht schlecht. Kein Licht + Chloramphenicol oder starke UV-C Bestrahlung z.B. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Einen wirklich guten Überblick erhalten wir wohl nur, wenn wir mehrere Testreihen fahren.

    1.) Einzelbecken mit möglichst gleichen Bedingungen und Test des Beckenwassers
    2.) Sammelbecken mit allen Geräten parallel und Analyse des Absorbates (Trockenmasse)
    3.) Einzelbecken (länger stehendes Becken eines erfahrenen Aquarianers) mit Fotos wie es beim Beleuchtungstest ATI vs. Aqua United gerade läuft.

    Dann kann man die Abschäumer aus allen möglichen Blickwinkeln betrachten.

    Aber insbesondere das 3. wäre ausgesprochen Zeitaufwendig, es bringt ja nichts den Schäumer 1-2 Tage laufen zu lassen. Es müssten schon eher 2-4 Wochen sein. Macht bei 10 Schäumern schonmal ein Jahr oder so. Natürlich könnte man ja parallel immer Ergebnisse veröffentlichen :smiling_face:

    Wenn man tatsächlich die Trockenmasse analysiert, kann man ggf. auch auf 1.) zugunsten von 2.) verzichten. Allerdings hat man dann immer noch das Problem, dass man sich vorwerfen lassen muss, dass verschiedene Schäumer sich gegenseitig beeinflussen.