Anemonen sollten auf keinen Fall vor Ablauf von sechs Monaten ins Becken gesetzt werden. Die meisten Anemonen reagieren sehr empfindlich auf veränderliche Parameter. Kupferanemonen z.B. reagieren insbesondere empfindliche auf Phosphat und erhöhte Temperaturen.
Anemonen sind nach meiner Erfahrung mindestens ebenso empfindlich wie Steinkorallen. Bei vielen SPS würde ich sogar behaupten, dass diese nicht so empfindlich sind wie Anemonen (z.B. Plattenförmige Montipora Arten).
Beiträge von kenny
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Nope die alte scheint noch ganz gut zu sein! Würde sie ggf. bei eBay einstellen falls du sie nicht benötigst, RoWa ist ja auch eine bekannte Marke, die solltest du wohl wieder los werden

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Das ist richtig. Die Menge an Reinstwasser hängt auch stark von der Temperatur ab und vom Leitungsdruck. Beides schwankt im Tagesverlauf leicht, daher können die Unterschiede auch stammen.
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Ich weiß übrigens nicht ob Promille exakt die richtige Einheit ist. Thomas Chronz verwendet auf der Seite ja psu als Einheit für die Salinität. Ich bin einfach nach dem Gewichtsanteil des Salzes gegangen. Auf 1 liter Osmosewasser (1000g) hat man 35g Salz (je nach Salzmischung) also 35/1000 also 35 Promille

http://fermi.jhuapl.edu/denscalc.html (Sea Water Eqauation of State Calculator der UNESCO) auf dem die Berechnung von Thomas basiert. Leider kann man dort nur die Tiefe variieren oder so...
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Die Rowa ist noch in Ordnung und das Harz ist auch noch in Ordnung.
1 Promille = 1000ppm (Quelle)
Vielleicht hilft dir das Weiter. Meerwasser hat üblicherweise 35 Promille (sorry Schreibfehler)
Umrechnung Salinität zu Dichte
115ppm bei Meerwasser ist also ein Meßfehler.
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Meine ehrliche Meinung: Wer lebende Tiere (besonders Fische) per Versand kauft ist selber Schuld.
Aber um mal ein neues Fass aufzumachen: Wie sieht es eigentlich bei lebenden Tieren aus mit dem 14 tägigen Rückgaberecht?
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Zitat
Original von Rüdiger Roxlau
200 VA gebraucht = ~750 €
250i neu = 1440 €
Was ist denn mit dir los

Naja .... angenommen die 750 € die du angibst stimmen (ich hätte eher auf 500 Euro getippt) dann hat er folgende Alternativen:
Alternative 1: BubbleKing 160 zusätzlich kaufen: 699 €
Alternative 2: BubbleKing DeLuxe 250: 1459 € - 750 € = 709 €
Damit kostet der 250i dann netto 10€ mehr. Dafür hat er aber die Stromersparnis, das hochwertigere Produkt, weniger Geräuschentwicklung, weniger Wartung (nur noch einen Topf zu reinigen) usw.
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Zitat
Original von Thomas Labuske
Hallo,
ich denke nicht, dass man ein Pferd mit einem Fisch vergleichen kann.
Wenn ich ein Pferd kaufe und es in den Stall stelle, dann kann ich dabei kaum etwas falsch machen.Pferde sind teilweise äußert empfindlich auf Umweltparameter insbesondere auch auf Futter. Ich würde sogar soweit gehen, dass Pferde ungleich heikler sind als Rifffische. Bei Korallen ist die Lage insbesondere was die Wasserwerte betrifft noch wieder eine andere, aber ich wollte auch nur klarstellen, dass Pferde ein ganz schlechtes Gegenbeispiel darstellen
ZitatC. Schumacher
die Möglichkeit besteht durchaus das du dir den Parasit anderweitig eingeschleppt hast
Wenn auch unwahrscheinlich auch nach meiner Meinung aber eben möglich
Damit haste schon ein ProblemDas hätte im Einzelfall wohl ein Gutachter zu beurteilen, beispielsweise ein Diplom Biologe der sich mit Parasiten auskennt. Da aber die Beweisleist in den ersten 6 Monaten beim Händler liegt ist das Problem des Kunden nicht so groß wie angenommen.
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Silikon härtet unter UV Einfluss häufig tatsächlich aus. Dies sollte bei hochwertigem Silikon allerdings Jahrzehnte dauern. Sobald das Silikon ausgehärtet ist, kannst du das Becken wegschmeißen

Mal im Ernst: Dein Aquarienbauer wird dir sicherlich auskunft dazu geben, wann du das Becken befüllen kannst. Ich glaube eine Daumenregel ist 24h pro mm Silikondicke?
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Der reicht erstmal locker aus, über eine Vergrößerung würde ich nur nachdenken, wenn du Probleme mit Nitrat oder sowas bekommst.
Dann würde ich aber den 200VA verkaufen und einen 250i statt dessen kaufen. Ist auch nicht viel teurer und sicherlich besser (und Stromsparender) als zwei kleine. Nur einmal säubern etc. -
Es ist auf jedenfall richtig, dass der Lüfter auf die Wasseroberfläche bläst, dies ist zur Kühlung wesentlich effektiver.
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Ich sehe bei Nachzuchten eher den Hersteller haftbar zu machen als bei Wildfängen. Zumindest erschließt sich mir nicht was an einer gezüchteten Koralle anders sein soll als an einem gezüchteten Pferd oder Hund oder was auch immer. Hierfür gibt es sicherlich eindeutige gesetzliche Regelungen. Bei Nachzuchten ist es für den Produzenten ja keineswegs unmöglich qualitativ hochwertige Tiere zu produzieren. Der Züchter kann dann ja eine Art Gebrauchsanweisung dabei legen in der spezifiziert ist, wie da Tier zu halten ist.
Da Nachzuchten allerdings viel haltbarer sind als Wildfänge ist das Risiko, dass hier ein Tier verendet auch ungleich geringer.
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Lösen sich die Fadenräder nicht auf? Aus welchem Material sind diese?
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Du musst nicht nach der Spitzenleistung der USV gucken (wird in der Regel in VA angegeben, also z.B. 1500VA) sondern nach der Kapazität der Akkus. Diese würde z.B. in Wh angegeben. In den meisten Onlineshops findet man allerdings eher Angaben wie "4 Minuten unter Vollast und 12 Minuten unter 50% Last".
Ich hätte für mein Becken eine APC RS1500VA mit Zusatzakku BR 24BP installiert. Mein Hauptaugenmerk war dabei die schmale Bauform und die hohe Kapazität. Laut Aussage eines befreundeten Elektrotechnik Ingenieur kann ich eine 10W Pumpe (z.B. Eheim 1048) damit für mehr als 2 Tage betreiben (die genaue Stundenzahl weiß ich nicht mehr, waren aber über 50h soweit ich mich erinnern kann). Allerdings mit den besagten Problemen von USVs, daher suche ich nach besseren Alternativen
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Was ist ein 100€ Stromjockel?
USV = Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Im Prinzip nur ein großer Akku der sich zwischenschaltet, sobald der Strom ausfällt. Ursprünglich für PCs gedacht.
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Der Preis für eine USV-Anlage, die entsprechend lange überbrücken kann liegt deutlich jenseits der 500 Euro. Die Anlage scheint sehr interessant zu sein. Wichtig wäre ja eigentlich nur, dass für die Dunkelperiode genügend Strom zur Verfügung steht. Um 5-10W zu erzeugen dürfte das Sonnenlicht ja immer ausreichen.
Das erinnert mich an mein Jugendforscht Projekt im Jahre 1996 (?) in dem ich eine kleine Batteriebetriebene Luftpumpe mit Solarzellen und Schwimmkörper versehen habe um damit im Sommer Gartenteiche zu belüften. So etwas gibt es inzwischen sogar zu kaufen (habe ich aber keine Aktien drin)

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Hallo!
ich habe mir Gedanken zur Wasserumwälzung bei Stromausfall gemacht. Zunächst hatte ich die Idee Powerheads oder kleine Strömungspumpen mit einer USV zu betreiben. Leider sind die Grenzen hierfür sehr eng, außerdem zeigen die Akkus in USV-Anlagen recht schnell Altererscheinungen und müssen ersetzt werden. Realistisch lässt sich mit einer USV vielleicht eine Zeit von 12h überbrücken. Das klingt im ersten Moment viel (wann hat man schon einmal 12h Stromausfall), ist bei genauerer Betrachtung allerdings gar nicht soviel.
Über Kurze Stromausfälle von einigen wenigen Stunden (vielleicht 2-3h) braucht man sich gar keine Gedanken zu machen. Diese überbrückt man auch ohne irgendwelche Technik recht gut. Der Sauerstoffgehalt in unseren Becken ist (eine starke Umwälzung und Oberflächenbewegung vorausgesetzt) in der Regel in der Nähe des Sättigungspunktes für Salzwasser.
Nur was ist wenn der Strom wirklich einmal technisch bedingt für sehr lange Zeit ausfällt, wie in einigen Gegenden in Deutschland im letzten Winter? Welche Strategie ist dann die richtige? Sofort eine USV anschalten und eine Strömungspumpe laufen lassen, oder erst nach 2-3h damit beginnen und die Tatsache ausnutzen, dass im Becken solange noch genügend Sauerstoff vorhanden ist?
Das beste wäre einfach einen möglichst langen Überbrückungszeitraum zu schaffen, nach Möglichkeit 48h oder noch mehr (längere Stromausfälle halte ich dann doch für sehr unrealistisch).Zunächst einmal sollte man dafür Verbraucher wählen, die so wenig Strom wie möglich benötigen. Hier sind Membranpumpen glaube ich das Mittel der Wahl. Es gibt sogar Batteriebetriebene Modelle (z.B. bei Conrad). Aber auch die normalen für den Aquaristischen Einsatz sind schon sehr sparsam. Wenn man diese ohne Sprudelstein einsetzt, dann hat man größere Blasen. Diese haben zwar weniger Kontaktfläche mit dem Wasser, dafür sorgen sie aber für eine ganz ansehnliche Strömung wenn sie aufsteigen. Auch die Oberfläche wird stärker bewegt als bei kleinen Blasen.
Allerdings würde ich eine Membranpumpe gerne so betreiben, dass sie auch nur dann an ist, wenn der Strom tatsächlich ausgefallen ist. Dies sollte aber mit einer relativ einfachen Relais-schaltung zu realisieren sein. Das Problem mit den alternden USV-Anlagen bleibt allerdings bestehen.
Eine Lösung die mir hierfür einfallen würde wäre für den Notfall eine befüllte Druckgasflasche mit Luft zu haben. An diese könnte man dann einen Druckminderer anschließen und direkt Luft in das Becken leiten (wie sonst bei der CO[t]2[/t]-Düngung)). Nur mal so als Idee: Was haltet ihr davon? In einer 10liter Flasche mit 300bar würden sich ja nach Adam Riese 3000liter Luft befinden. Das heißt um 48h damit auszukommen dürften nicht mehr als etwa 60liter / h davon genutzt werden. Dies stellt jedoch aus meiner Sicht kein großes Problem dar, da wie gesagt nur recht wenig Luft benötigt wird um eine ausreichende Umwälzung zu realisieren. -
Dann müssen wir halt hoffen, dass aus dem persischen Golf Z. xanthurum kommen oder ein anderer anreiner Staat des roten Meeres andere Vorstellungen hat als Ägypten

Woher ist denn die Information, dass das rote Meer "dicht" ist? -
Moin Tim!
wie wäre es wenn du das EVG nach außen verlegst und dann eine zweite 11W Röhre in das Gehäuse integrierst? Das einzige Problem dass ich dabei sehe ist die Tatsache, dass es keine Feuchtraumfassungen für die Dulux-Lampen gibt, man müsste also noch so ein Kunstoffgehäuse besorgen wie für die 1. Lampe auch.
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In dem beschriebenen Szenario mag das richtig sein, dass der Kunde dann außen vor ist. Bei einzelnen Tieren hilft die Einhaltung von Qualitätsrichtlinien (die es ja gar nicht gibt) allerdings auch nichts, denn es kann ja trotz größter Sorgfalt immer einmal passieren, dass ein Tier nicht die gewünschte Qualität aufweist.
Ich bezahle gerne ein paar Euros mehr und kaufe dafür bei Händlern, die eben so einen Service bieten wie u.A. Robert gesagt hat: Anfüttern, beobachten und erst dann verkaufen.
Wenn dann doch einmal etwas schief geht, dann sind die guten Händler sicherlich auch auf kulante Weise bereit den Schaden zu ersetzen.Beim billigen Jakob um die Ecke wo der Z. falvescens nur 30% weniger kostet braucht man auf so einen Service nicht zu hoffen. Da scheidet sich halt die Spreu vom Weizen.
Bei importierten Tieren finde ich es aber per se etwas seltsam, auf Produkthaftung zu pochen, denn schließlich handelt es sich da um ein Naturprodukt, auf dessen "Herstellung" der Händler keinen Einfluss hat. Bei Zuchtfischen und Korallen ist das allerdings wieder etwas anderes, da kann man (bei professionellen Züchtern) sicher bestimmte Qualitätstandards verlangen. Das ist schließlich in der Schweine/Hunde/Kartoffel/Tomatenzucht nicht anders.
Stefan C.: Du schimpfst ja nur weil du Angst hast, dass die Leute ihr Pflanzen zugrunde richten und dann von dir das Geld dafür wieder haben wollen

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Das Becken, das oben verlinkt wurde ist wirklich der Hammer. Man schaue sich nur mal die Montipora hier in der Mitte des Fotos an: http://www.buntesriff.de/images/Galerie/galerie21.jpg
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Das geht meistens eine Zeitlang gut, bis eines der Paare dann anfängt zu brüten. Spätestens ab dem Zeitpunkt ist großer Ärger leider vorprogrammiert. Selbst du Gruppenhaltung von A. ocellaris, wie sie in der Natur die Regel ist, geht im Becken häufig nur bis zu dem Zeitpunkt gut, an dem zwei der Tiere aus der Gruppe anfangen zu brüten.
Wenn du ein sehr großes Becken hast z.B. 150x150x100cm oder so und praktisch "alles voll" mit Anemonen ist (so eine Art Artenbecken), dann könnte ich mir vorstellen, dass es klappt aber auf 500liter wohl keine Chance. -
Ich denke 1x150W und 2x24W T5 ist für dein 100x70x70 Becken (für das soll sie ja vermutlich sein) auch zu wenig

Offtopic: 4m hohe Decken sieht sicher Klasse aus, da bin ich richtig neidisch!
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Zitat
Original von useVerklag doch mal einen Arzt weil Du 1 Woche nach Arztbesuch krankgeworden bist

Der Arzt hat mich ja nicht hergestellt sondern in der Regel nur von einer Krankheit geheilt.
Wenn aber z.B. mein Zahnersatz nach einer Woche direkt wieder herausfällt oder zerbricht, dann würde ich den Arzt dafür durchaus verantwortlich machen und ich denke meine Krankenkasse auch.Der Händler deines Vertrauens wird dir vermutlich den Fisch ersetzen, wenn er kurz nach dem Einsetzen hops gegangen ist - so ist es jedenfalls meine Erfahrung. Ich brauchte dafür noch nie einen Anwalt oder sowas, die Händler haben das immer von sich aus angeboten.
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Das mit den Glasrosen kann ich bestätigen. Bei der Einrichtung meines Beckens hat sich eine große Menge Phytoplankton gebildet - das Wasser war absolut undurchsichtig grün.
Zuerst habe ich versucht das Becken nicht zu beleuchten und das Plankton dadurch abzutöten. Das hat auch fast funktioniert, das Wasser war wieder klar. Aber nach ein paar Tagen kam das Plankton wieder
Danach habe ich mir eine UV-C Anlage geliehen und das Becken einige Monate damit betrieben. Irgendwann war das Plankton weg, aber dafür waren massig Glasrosen im Becken. Allerdings auch massig andere Filtrierer, wie Schwämme, Seescheiden, Röhrenwürmer etc.
Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich keinen Abschäumer an dem Becken habe. Mit einem sehr starken Abschäumer würde ich vermuten, dass das Plankton zum großen Teil herausgeholt wird.
Falls du so verfahren willst, dann würde ich dir dazu raten mit dem Einsatz des Phytoplanktons auch sofort eine Reihe von Glasrosengarnelen (Lysmata wurdemani) oder Berghia-Schnecken einzusetzen (http://www.pro-marin.de). -
Wenn die Preise für die Tiere derart drastisch steigen, dann ist das eher keine Politik sondern hat andere Hintergründe. Warum aber ein Xanthurum auf einmal 200 Euro kostet kann ich auch nicht verstehen. Dafür gibt es den Gemmatum neuerdrings für 350 Euro (früher 500 Euro). Der ist dann ja schon fast ein Schnäppchen

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Ein Patentrezept gegen Cyanos ist ein Seehase (Dolabella sp.) diese fressen fast ohne Ausnahme immer die Cyanos weg. Allerdings sollte man sich - sobald der Seehase die Cyanos soweit eingedämmt hat, dass sie sich nicht mehr rasendschnell vermehren - überlegen, wie man diesen am leben hält

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Kauf dir einfach einen kleinen Brocken und lege ihn in einen Eimer mit Wasser und Wasserstoffperoxid (gibt es z.B. als Mittel zur Sauerstoffanreicherung für Koi-Teiche). Wenn dann aus dem Stein nichts braunes/gelbes/grünes mehr heraus kommt, dann denke ich kannst du ihn bedenkenlos verwenden.
Auf die Weise habe ich mal Gestein aus einem SuperGAU "restauriert" um es als Unterbaugestein zu verwenden. Ob es sich allerdings finanziell lohnt Steine zu kaufen und dann derart aufzubereiten möchte ich mal bezweifeln.Abgesehen davon ist ein Unterbau aus Lichtraster auch schon deshalb besser, weil du so hinter/unter dem Riff große Höhlen für deine Fische schaffst in die sie sich zurück ziehen können. Außerdem bleibt ihnen so mehr Raum zum schwimmen.
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Nun da sieht man schon wie wenig Ahnung ich habe. Ich hätte vermutet, dass alle in die man mit zwei Augen gucken kann auch Stereomikroskope sind.
Ich bin davon ausgegangen, dass ich ca. 500 Euro investieren muss um ein gutes Gerät zu bekommen. Neben den "optischen" Eigenschaften finde ich die mechanischen Eigenschaften mind. ebenso wichtig. Also wie ist die Führung, wie fein die Gewinde. All das bekommt man in guter Qualität wohl nicht in niedrigen Preislagen.
Mir geht es vorerst um alle möglichen Belange, mit denen man bei der Fischzucht konfrontiert wird. Das heißt Larven, Plankton etc.
Allerdings kann es durchaus sein, dass ich mir auch mal Algen, Abschäumerbrühe oder ähnliches ansehe.Alles was ich bisher unter einem Mikroskop gemacht habe waren Präperate von Mäuseretinas und ähnliches im Rahmen meines Anwendungsfaches im Studium (Biologie).
Was sind denn die Unterschiede bzw. Vor/Nachteile zwischen Auflicht und Durchlicht?
Schön wäre es auch, wenn das Gerät die Möglichkeit bietet Fotos zu machen. Das geht vermutlich mit speziellen Adaptern?
Wie wichtig ist der Vergößerungsfaktor? Hier z.B. ein Stereomikroskop (Link von Jürgen)
http://www.optical-systems.com/product_info.p…f3f65aacef66698
mit 160x Vergrößerung für 439 Euro und hier ein Binokulares mit bis zu 1600x für 399
http://www.optical-systems.com/product_info.p…f3f65aacef66698 -
Moin!
ich möchte mir ein gutes aber günstiges Mikroskop für den aquaristischen Einsatz zulegen. Am liebsten ein binocular, da ich das arbeiten mit diesen wesentlich angenehmer empfinde als mit anderen.
Leider bin ich auf dem Gebiet wenig bewandert. Worauf soll ich beim Kauf eines Gerätes achten? Was sind gute Hersteller/Marken? Was für Bezugsquellen gibt es?
Viele Grüße,
Stefan -
Zitat
Original von Hanno
Sehr interessant finde ich deine Überlegungen zur zu starken Abschäumung. Allerdings wird ja eher berichtet, dass extrem stark abgeschäumte Becken auch extrem nährstoffarm sind. Also scheint die Nährstoffbindung immer noch gut zu funktionieren.Meine Überlegungen stehen ja in Zusammenhang mit dem Ozon. Ich kenne ein Becken, das sehr stark abgeschäumt wird (BubbleKing 250i + Ozon für 'reale' 2000liter auf 500liter Wasservolumen), mit mäßigem Fischbesatz die trotzdem (oder deswegen) massive Probleme mit Nitrat hat.
Daher meine Überlegung ob bei sehr starker Abschäumung + Ozon evtl. eine Oxidation des Ammoniums erfolgt bevor dieses überhaupt der Biomasse zur Verfügung steht.
Wichtiger als die schiere Größe des Abschäumers dürfte dafür allerdings die Durchflussrate durch selbigen bzw. durch das Filterbecken sein.Nitrat ist sehr schlecht zu verwerten, dass ist wohl der Grund für die stetige Ansammlung von Nitrat in unseren Becken. Meine These ist, dass durch starke Abschäumung und/oder Ozonzufuhr das Nitrat "technisch" erzeugt wird und dann nicht mehr so leicht verarbeitet werden kann, während bei mäßiger Abschäumung möglicherweise biologische Prozesse so ineinander greifen, dass Nitrat zwar vielleicht sogar zunächst erzeugt wird, aber nicht ins Freiwasser gelangt sondern direkt weiter verwertet wird. Die Nitratabbauenden Bakterien sitzen ja (so vermuten wir jedenfalls) in tieferen Gesteinsschichten.
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Es kommt drauf an was dein Ziel ist: Möchtest du ...
a.) ...möglichst viel Licht über dem Becken? Dann Röhren mit schmalen Reflektoren dicht über der Oberfläche.
b.) ...eine flächige Ausleuchtung aber nicht unbedingt das Maximun dessen was möglich ist an Leuchtstärke? Dann Röhren mit breitem Reflektor dicht über der Oberfläche.
c.) ...eine sehr schmale Leuchte, bei der Ausleuchtung kannst du aber einen Kompromiss eingehen? Dann eine Leuchte mit schmalen Reflektoren weit entfernt von der Wasseroberfläche.
Dazu ein paar Beispiele:
Wenn du eine Leuchte mit den schmalen Reflektoren nimmst, dann solltest du für 60cm Breite mind. acht Röhren nehmen, eher aber zehn wären besser.
Bei den breiten Reflektoren mit schwalbenschwanz Profil sind sechs ausreichendBei schmalen Reflektoren braucht eine Röhre etwa 5cm Platz bei breiten Reflektoren braucht eine Röhre ca. 7,5cm
Das heißt eine Lampe mit 6x80W mit breiten Reflektoren ist etwa 45cm breit (ggf. plus Gehäuse) eine Lampe mit 6x80W mit schmalen Reflektoren ist nur 30cm breit.
Du kannst dir ja sicherlich vorstellen, wie gut die Ausleuchtung ist, wenn du ein 60cm breites Becken mit einer lediglich 30cm schmalen Leuchte ausleuchtest, die das Licht ziemlich gerade nach unten abgibt
Generell sind die breiten Reflektoren viel besser. Die Leuchten mit den schmalen Reflektoren machen dennoch mehr Licht, da man (logischerweise) auf der gleichen Fläche mehr Röhren hat. Das bedeutet aber auch mehr Stromverbrauch bei (etwas) weniger Effizienz.
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Wie lang ist denn das Becken? 2x150W ist keinesfalls zu stark. Ich bezweifel auch, dass wir mit herkömmlichen Lampen eine zu starke Beleuchtung überhaupt erreichen.
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Die Lampe ist sicherlich gut! Allerdings muss das Becken dafür abgedeckt werden oder sie muss in einiger Entfernung vom Wasser angebracht werden, da sie keine Feuchtraumfassungen hat. Oder kommt sie mit einem Spritzschutz in irgendeiner Form?
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Genau richtig, 6x39W ist gut 8x39W ist besser

Wichtig sind Einzelreflektoren, ich würde dir eher zu den Lampen raten wo die Röhren etwas weiter auseinander sind mit den breiten Schwalbenschwanzreflektoren. -
Ich sehe bei den Chrysus kein Problem! Übergriffe auf Schalentiere weiß man nie so genau, wäre aber bei diesen Lippis schon arg ungewöhnlich.
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Zitat
Original von Hanno
Harnstoff und Harnsäure werden beide zum Einsparen von Wasser synthetisiert, das kostet Energie!
Das Hauptausscheidungsprodukt des Stickstoffstoffwechsels bei Fischen ist Ammonium. [...] sie (die Fische) lassen das Ammonium einfach über die Kiemen ins Umgebungswasser diffundieren.Ammonium müsste ja in einem Sauerstoffreichen Milleu sehr schnell oxidiert werden, insbesondere dann wenn man einen Abschäumer mit hohem Durchfluss und Ozonzufuhr (O[t]3[/t]) betreibt (freie Sauerstoffradikale).
NH[t]4[/t] + 6 O[t]3[/t] => NO[t]2[/t] + 4 H[t]2[/t]O+ 6 O[t]2[/t]
Und dann ggf. noch weiter
NO[t]2[/t] + O[t]3[/t] => NO[t]3[/t] + O[t]2[/t]
Das heißt ich habe einen perfekten Stickstoffoxidationsreaktor in dem aus verfügbarem Stickstoff Nitrat gemacht wird. Dieses kann durch einen Abschäumer auch nicht aus dem Becken geholt werden. Die einzige Möglichkeit das Nitrat aus dem Becken zu entfernen wäre aus dem vorhandenen Ammonium, Nitrit oder Nitrat Lipide oder Proteine zu synthetisieren. Also eine biologische Aktivität, die dafür sorgt, dass der Abschäumer überhaupt funktionieren kann.
Am schnellsten wird Stickstoff (und Phosphat) wohl von Phytoplankton oder Bakterien "verbraucht". Phytoplankton wird allerdings auch vom Abschäumer aus dem Becken geholt. Wenn man in diese Richtung weiter spinnt, dann gibt es evtl. doch eine zu starke Abschäumung. Wenn die Abschäumung so stark ist, dass die gesamte Phytoplanktonpopulation aus dem Becken entfernt wird, so hat diese nicht mehr die Möglichkeit Schadstoffe aus dem Wasser zu holen. Es dürfte besser funktionieren, wenn ein Gleichgewicht zwischen Abschäumer und Plankton herrscht, so dass immer nur soviel abgeschäumt wird, dass die Population an Plankton stabil bleibt.
Allerdings gibt es ja auch Bakterien, die Stickstoff veratment und als N[t]2[/t] abgeben. Dieses steigt dann direkt nach oben (z.B. die Blasen aus einem DSB) oder wird durch einen Abschäumer bzw. andere Möglichkeiten zum Gasaustausch ggf. aus dem Wasser entfernt indem es an die Umgebungsluft abgegeben wird, oder mache ich da gedankliche Fehler?Wäre evtl. die Steigerung der biologischen Aktivität durch bestimmte Zusatzstoffe (beispielsweise Vodka für die Bakterienpopulation oder evtl. eine Art "Dünger" für das Plankton) eine Möglichkeit um die Leistung des Abschäumers zu verbessen ?
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Möchtest du den Schalldämpfer vom großen BK oder die Erweiterung von der Klaus gesprochen hat? Ich denk man kann in jedemfall mit PVC-Fittins einen "Adapter" bauen, so dass die Erweiterungen einfach oben auf den bestehenden Dämpfer bzw. das Rohr draufgesteckt werden

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Bei den älteren ist der Schalldämpfer doch auf das Rohr oben aufgesteckt und die Lufleitung ist komplett intern verlegt. Bei den neueren scheint die Luftleitung extern zu sein (alles nur Mutmaßungen nach Fotos). Du hast ja damals den Mini BK 0001 bekommen wenn ich mich richtig erinnere? Ich glaube von der Funktion her macht das aber keinen Unterschied.
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Gewonnen hat man glaube ich sobald der Vermehrungszyklus der Schnecken einmal durchbrochen ist. Das heißt wenn man täglich absammelt und sie 2 Tage brauchen um geschlechtsreif zu werden und Eier zu legen, dann bekommen sie bald ein Problem.
Alex: Ich würde zur Not einfach mal ein paar Tage lang wenig füttern, so dass die Fische sich auf die Suche nach alternativen Nahrungsquellen machen müssen

