Beiträge von kenny

    Du kannst auch 2 x blau und 2 x Tageslicht (Osram D) nehmen. Ist eher eine Geschmackssache. Nur zu gelb und zu blau sollte es nicht werden. Je blauer deste mehr grüne/violette/blaue Töne werden betont sowie die Fluoreszenz. Je gelber deste mehr rote/gelbe Töne werden betont.

    Es kann auch sein, das die Schnellfilterpatrone Ursache für die Dinos war. Durch anaerobe Vorgänge in der Patrone verändert sich das Redox-Potential des Wassers und schon sind die Lebensbedinungen für die eine Spezies besser als für die Andere. Manchmal sind es echt Kleinigkeiten. Schön das du dabei bleibst :thup

    Von jetzt an regelmässig Wasserwechseln, dabei Dreck absaugen und ruhig weiter die Bakteriendosieren. Ich drücke die Daumen!

    Also den Bubble King 200 deLuxe - der ist tatsächlich etwas groß - auch rein von den Abmessungen her (benötigt ca. 40x30cm Grundfläche). Ansonsten ist gegen den auch nichts einzuwenden.

    Hallo Boschi,

    ich vermute du möchtest den "Mini" BubbleKing mit interner Pumpe? Der ist gut für das Becken und hat auch noch Luft nach oben für ein späteres größeres Becken. Der H&S ist aber auch vollkommen OK, H&S ist sicherlich einer der besten.

    Bedenke bei der UV-Anlage, dass sie mit Wasser aus dem unteren Bereich des Hauptbeckens gespeist werden sollte. Eine UV-Anlage am Rücklauf der Förderpumpe vom Filterbecken ist eher überflüssig.

    Ansonsten scheint die Technik so sehr gut zu sein. Strömung kannst du später immer noch mehr machen, oder du kaufst gleich zwei der 12.000er Streams - zur Not kann man die ja herunter regeln.
    Beleuchtung würde 2x250W sicherlich auch nicht schaden.

    3500l/h durch das TB ist auch OK - welche Pumpe setzt du dafür ein?

    Du kannst den Aufbau, den Korallenwelt vorgeschlagen hat, auch einfach um ein paar cm nach links verschieben inkl. dem Schacht. Dann hast du rechts neben bem Schacht noch Platz und musst nicht in den Schacht gucken von deiner 4. Seite.

    Du kannst auch statt eines Schachtes einfach ein 32er oder 40er Rohr nach oben führen, auf das du oben eine 63er Muffe setzt in die du ein Ablaufsieb klebst, oder du baust dir oben dran ein größeres Rohr das geschlitzt wird (wie ein Kamm). Damit hast du dann nur ein recht dünnes Rohr, das im Becken steht und nur nach oben (evtl. im Bereich einer Sichtblende) etwas breiter wird.

    Hier kannst du sehen, dass auch solche Aufbauten schön wirken können (du musst halt für dein Becken nur entsprechend kleiner skalieren) http://swissaquaristik.ch/cms2/index.php…=1&limitstart=4

    Ich würde mir für den Aufbau sehr viel Zeit nehmen und nicht gleich 140kg Lebendgestein kaufen. Lieber erst 50-75kg und die erstmal ansprechend verbauen, dann den nächsten Abschnitt.

    Hast du denn ein konkretes Problem, weswegen du dir zusätzliche Filterung wünscht? Ohne einen Grund würde ich keine zusätzliche Filterung in dein System einbringen. Wenn dein Aquarium läuft, dann lass es so.
    Mir fällt spontan auch nichts wirklich Sinnvolles ein, dass man in einem Außenfilter unterbringen könnte, abgesehen von PO[t]4[/t]-Absorber und Aktivkohle. Eine biologische Filterung ist nicht notwendig, diese übernimmt im Meerwasserbecken das Gestein bzw. die Bakterien darin. Never touch a running system.

    Vor allem selbst wenn man alles scheinbar technisch perfekt löst, so hat man trotzdem hinterher immer ein paar Huckel oder Unschönheiten im Lack. Und da man sich viele Stunden mit der lackierten Oberfläche beschäftigt hat kennt man diese In- und Auswendig, man ist sozusagen auf Du und Du mit dem Lack - und weiß genau wo diese Stellen sind :smiling_face:
    Ich würde dafür ggf. bei Möbeltischlern anfragen oder bei prof. Lackierern bzw. Aquarien(möbel)bauern.

    In meinem AquaMedic Schäumer ist das obere und der ist damit sehr leise (kaum zu höhren) nachdem ich ihn mit Silikonschlauch von der Pumpe entkoppelt habe. Jedenfall sehr leise im Vergleich zum Rattern, dass er vor der Entkopplung gemacht hat :winking_face:

    Ich würde die Löcher bohren lassen. Viele Aquarienbauer machen das auch nachträglich. Es gibt dir zwar keiner eine Garantie, dass das Becken nicht dabei kaputt geht, aber es wird bei dir selber wesentlich leichter kaputt gehen als bei einem Fachmann. Glasbohren ist wirklich nicht so trivial, einmal verkantet und zack ist das Becken hinüber.

    Bist du dir sicher, dass es ein Chaetodon auripes ist und nicht evtl. ein Ch. kleinii?
    Du solltest den Fisch auf jedenfall zurück bringen bzw. dies zumindest versuchen, da euer Becken mit 100x40x40cm auch reichlich klein für dieses Tier ist. Bei der Beckengröße kann man einer Glasrosenplage noch ganz gut selber Herr werden, man braucht halt nur Geduld und Ausdauer.

    Garnelen haben manchmal die unangenehme Eigenart, Artgenossen zu fressen wenn diese frisch gehäutet und damit verletzlich sind. Zumindest von Lysmata amboinensis ist mir dies bekannt. Allerdings haben meine L. amboinensis zwar eigene Artgenossen immer bis auf zwei dezimiert, meine Wurdemanis haben sie allerdings in Ruhe gelassen.

    Berghia haben sehr viele Fressfeinde und sind daher für ein Riffaquarium m.E. nach eher ungeeignet es sei denn man züchtet selber und kann permanent welche einsetzen. Alle andere Fressfeinde werden (Chelmon, Tangpfeile) werden zu groß.

    Edit: Ich hatte nicht gesehen, das Steffen schon geposted hat.

    Die RedDragon Pumpen machen bei größerer Förderhöhe zwar weniger liter, dafür verbrauchen sie aber auch weniger Strom. Eine Tatsache, die mich auch überrascht hat. Du benötigst also gar nicht soviel mehr an Strom. Eine 12.000er RedDragon dürfte locker ausreichen um auch noch einiges an Strömung im Becken zu produzieren.

    Durch ein TB im Keller hast du nämlich entscheidene Vorteile:

    - höhere Temperaturkonstanz (vor allem im Sommer), weniger Probleme mit der Abwärme der Beleuchtung etc.
    - weniger Lärm im Wohnraum (sofern du den Ablauf leise bekommst)
    - Platz unter dem Becken für wichtige Dinge
    - Platz um das Technikbecken herum
    - Platz für ggf. Erweiterungen wie Ablegeranlage etc.

    Wenn ich die Möglichkeit hätte ein TB in den Keller zu stellen, dann würde ich diese Möglichkeit in jedem Falle nutzen :smiling_face:

    Die Überläufe zum anhängen funktionieren nach dem Prinzip der Kommunizierenden Röhren. Sie bestehen in der Regel aus zwei Kammern, einer Kammer im Becken, die einen Überlaufkamm hat und zum großen Teil unter Wasser liegt und einer Kammer ausserhalb auf gleicher Höhe. Diese beiden Kammern sind über ein Rohrverbunden, dass auf beiden Seiten im Wasser endet und das an der höchsten Stelle eine Entlüftung hat.
    Wenn man nun über die Entlüftung die Luft aus dem Rohr zieht, so entsteht ein Sog aus der 1. Kammer in die 2. Kammer. Die 2. Kammer hat unterhalb des Wasserspiegels einen Ablauf. Die Position dieses Ablaufes bestimmt den Wasserstand in der 2. Kammer. Das Wasser versucht in beiden Kammern auf gleicher Höhe zu stehen. Dadurch das Wasser vom Technikbecken in das Aquarium zurück läuft steigt das Wasser in der 1. Kammer. Wegen dem Prinzip der kommunizierenden Röhren steigt damit auch das Wasser in der 2. Kammer an. Dadurch läuft aus der 2. Kammer mehr Wasser zurück in das Filterbecken.

    Das heißt:
    Die 1. Kammer bestimmt wieviel Wasser herunterläuft (bzw. die Förderleistung der Pumpe),
    die 2. Kammer bestimmt wie hoch das Wasser im Überlauf steht (bzw. die Position des Ablaufes hier)

    Damit hast du ein System, dass sich innerhalb gewisser Grenzen selber reguliert.

    Der BLV 14.000K Brenner sollte ein helles weißes, ganz leicht bläuliches Licht machen. Der BLV 10.000K Brenner hat auch ein Spektrum mit einem hohen Blauanteil verglichen mit Tageslicht, wirkt auf unser Auge dennoch eher gelblich. Dies liegt daran, dass wir die warmen Lichtfarben (rot-gelb) wesentlich intensiver Wahrnehmen als die kalten (violett - blau).

    Du verwendest also einen weißen Brenner mit aktinischen Röhren. Die aktinischen Röhren haben eher ein violettes Licht, dies trägt zur sichtbaren Lichtfarbe kaum etwas bei. Wenn du normale blaue Röhren wie z.B. AquaMedic Ocean Blue Acitinic (hier ist der Name etwas irreführend, es handelt sich um eine blaue Röhre, nicht um eine reine aktinische), ATI Blue plus oder AquaScience Blue nimmst, dann wird das Licht dadurch insgesamt blauer. Die fluoreszierenden Farben werden allerdings nicht unbedingt verstärkt.

    Welchen Relektor hast du denn genommen, SILL bietet diese Leuchte ja in unterschiedlichen Ausführungen (Tiefbreit, Breit) etc. an. Hast du die Leuchte bzw. die Ausleuchtung schonmal getestet?

    Das hört sich von der Beschreibung her sehr klasse an. Liest sich fast wie mein persönliches Traumbecken, insbesondere auch was den Aufbau und dessen Höhe betrifft! Endlich mal ein Meerwasserbecken, dass nicht einfach nur ein Sammelsurium von möglichst vielen möglichst bunten Tieren aus aller Herrenländer wird.

    Nur der Fischbesatz wäre bei mir anders. Die Chromis leben auch assoziert mit SPS-Korallen, in denen sie sich verstecken. Nur mit großen Hirnkorallen werden die nicht richtig glücklich (auch wenn es schön anzusehen ist). Hast du die Strigosus schon? Ich hätte sonst einen C. truncatus zu verschenken :smiling_face:

    Wie groß ist denn das Becken? Die Giesemann sind schon reine aktinische Blauröhren, welche die Fluoreszens fördern. Mit jeder anderen Röhre erreichst du höchstens weniger Fluoreszens. Das einzige was du machen könntest wäre evtl. auf 20.000K HQI Brenner gehen. Ob das dann in Verbindung mit den aktinischen Röhren noch ausreicht, um die Korallen wachsen zu lassen glaube ich eher nicht. Möglicherweise wären 20.000K Brenner + 2 AquaScience Blue eine Lösung, dann hast du blaue Brenner und weiße Röhren.

    Du kannst auch gucken ob es Brenner gibt, die zwischen den 20.000K und den 14.000K von BLV liegen. Die AquaConnect Performance sind glaube ich einen Tick bläulicher.

    Es gibt auch einige Aquaristikhersteller, die entsprechende Pumpen anbieten.

    Tunze Master Electronic mit 8,5m Förderhöhe
    AquaMedic Zentrifugalpumpen
    ATK Förderpumpen

    Da sollte sich was finden lassen. Die RedDragon II ist vermutlich auch nicht schlecht. Du solltest die Pumpe so klein wählen wie möglich, also so, dass sie soviel Wasser fördert wie du benötigst (1500 liter z.B.) und den Rest mit Strömungspumpen im bzw. am Becken (z.B. im closed-loop) realisieren. Außerdem solltest du dich von einem Fachmann beraten lassen, es ist vermutlich etwas trickreich Wasser über mehrere Meter fallen zu lassen ohne dass man es hört :smiling_face:

    Ja die Pumpen sind nicht schlecht. Sie machen - verglichen mit einer Stream - ganz ordentlich Dampf. Das heißt einen recht harten Strahl, der dann aber auch weit ins Becken reicht.

    Veränderungen an der Wasserchemie insbesonderen solche, die auf biologische Prozesse setzen (Zeolithe + Bakterien und DSB) gehen nur sehr sehr langsam von statten. Bis du da etwas merkst an den Werten vergehen Wochen wenn nicht Monate. Daher ist Geduld die wichtigste Tugend die du benötigst!
    Was nützt es dir wenn du 1000 Sachen probierst und dann nicht weißt was dabei heraus kommt? Was wenn sich kein stabiler Gleichgewichtspunkt einstellt? Nach wenigen Tagen kann das nicht passieren. Wenn du schnell wieder was änderst, dann muss sich die Biologie von neuem drauf einstellen usw.