Beiträge von kenny

    Eine kleinbleibende Anemonenfischart wie A. ocellaris würde ich empfehlen, zusammen mit eine Entacmea quadricolor (andere Anemonen werden leider zu groß) und vielleicht auch sowas wie Gramma loreto. Eine kleinbleibende Art der Wächtergrundeln wäre auch geeignet, beispielsweise Stonogobiops nematodes oder Stonogobiops yasha jeweils mit Alpheus randalli. Die ganzen Trimma Grundeln natürlich und nicht zu vergessen Korallenwächtergrundeln wie Gobiodon okinawae. Neongrundel Elacatinus sind auch gut geeignet und machmal sogar als Nachzuchten erhältlich!

    Gelbe und blaue Mirakelbarsche (Assesor macneili und A. flavissimus) sollten auch haltbar sein - sind aber nicht immer zu bekommen.

    Eine kleine Gruppe Chromis könnte man auch versuchen, vielleicht 10 Stück und einen einzigen 'großen' Acroporastock im Becken in dem sie sich verstecken können. Allerdings müsstest du dann auf alle andere Fische verzichten und es ist evtl. auch schon recht grenzwertig.

    Tabakbarsche aus der Karibik (Serranus tortugarum) sind auch gut geeignet und bei Michael Mrutzek z.B. auch häufig zu bekommen.

    Evtl. auch 1-2 Lippfische wie Pseudocheilinus hexataenia oder Paracheilinus octataenia. Zumindest die ersten werden aber in dem Becken möglicherweise sehr dominant werden, ähnlich wie die Gelbschwanzdemoisellen.

    Ich betreibe mein Becken dafür ganz ohne Filterung, d.H. ich spare eine Menge Strom und Anschaffungskosten. Es sind nur knapp 200liter Wasservolumen im Becken. Das macht also ca. 60liter Wasservolumen. Ob ich 60liter anmische oder 20liter macht für mich keinen großen Unterschied.

    Was ich allerdings nicht missen möchte ist das Absaugen von Detrius etc. aus dem Becken, das fällt bei automatischen Wasserwechseln ja flach!

    Ich frage mich, ob die Wasserwechsel jeder für sich genommen dann überhaupt noch einen positiven Effekt haben. Ich vermute, dass sich durch eine große Zahl kleiner Wasserwechsel ein spezifisches Milieu einstellt mit einer spezifischen Konzentration an Ionen. Du müsstest exakt ermitteln, welche Wassermenge du wechseln musst, damit die Konzentration an Ionen auch möglichst exakt derjenigen entspricht, die du erreichen willst.

    Ich persönlich würde in dem Fall wohl eher 3-5% über den Tag verteilt wechseln. Das macht dann in der Woche 20-35% Wasserwechsel. Zur Zeit wechsele ich 20% in der Woche.

    Die Idee ist auf jedenfall sehr interessant. Allerdings benötigt man auch gut Platz unter dem Becken für das Wechselwasser und das Altwasser.

    @Markus Resch: Wie hast du den automatischen Wasserwechsel realisiert, mit Dosierpumpen?

    Du hast geschrieben, dass der Wert bei 0,025 liegt. Dazu habe ich zwei Fragen:

    1.) Welche Einheit, mg/l ?
    2.) Welcher Wert ist das?

    Weder für Nitrat noch für Phosphat wäre 0,025 mg/l zuviel. Für Phosphat ist es sogar optimal, für Nitrat eher etwas zu wenig!

    Hast du Probleme mit deinen Tieren? Falls die Korallen gut stehen und die Farbigkeit deinen Wünschen entspricht, dann ist der Nitratwert und der Phosphatwert eher unwichtig. Du musst nicht versuchen mit akademischer Korrektheit irgendwelche Werte zu erreichen.

    Ist das mit den Grünalgen für uns als Information gedacht, oder siehst du die Algen als Problem an?

    27°C ist eigentlich auch schon relativ viel, ich fahre 24°C.

    Bei den jetzigen Außentemperaturen würde das Wasser in der Nacht bei mir aber schon Kälter werden ohne Heizer, im Winter ist das natürlich noch viel extremer. Wobei das Rote Meer im Winter auch mal unter die 20°C Wassertemperatur fällt.

    Generell würde ich immer empfehlen zwei Heizstäbe einzusetzen anstatt einem.
    Ich habe einen alten Jäger Heizer, noch aus der Zeit als sie grün waren und noch aus der Zeit als sie nicht die "Dicken Köpfe" hatten sondern kleinere aus Gummi mit einem kleinen Einstellpoti oben drauf. Der muss inzwischen mindestens 20 Jahre alte sein und der funktioniert immer noch :smiling_face:

    War allerdings immer nur im Süsswasser im Einsatz.

    Das Integral unter der Spektralkurve ist aber leider auch wenig aussagekräftig.

    Für das menschliche Auge müsste man die Lichtfarbe anhand des bevorzugten Spektrums unseres Auges gewichten.

    Für eine Aussage in der Aquaristik müsste man die Lichtfarbe anhand des Absorbtionspektrums der Korallen gewichten. Es gibt jedoch einige unterschiedliche dieser Spektren je nach Art der Korallen bzw. eingelagerten Zooxanthellen etc.

    Außerdem wird die Tatsache unberücksichtigt gelassen, dass der Energiegehalt der kurzwelligen Strahlung wesentlich höher ist, als der Energiegehalt der langwelligen Strahlung. Dies sollte jedoch noch relativ einfach zu realisieren sein. Der Energiegehalt lässt sich sicherlich als Graph über die Wellenlänge darstellen, wie eine Spektralkurve auch. Dann kann man einfach die beiden Funktionen miteinander multiplizieren und das Integral unter der entstandenen Funktion berechnen.

    Zumindest ich persönlich würde diese Werte Interessanter finden.

    Ich habe ja geschrieben, dass es nur ca. Werte sind. Die Leuchtbalken zu den entsprechenden Röhren haben in etwa die Abmessungen, die ich geschrieben habe.
    Deine Angaben sind deutlich genauer, danke sehr :smiling_face:

    Hi Boris,

    when I had problems with my AquaMedic Products I recieved quite good support - I simply gave them a call. I moved your inquiry into the AquaMedic Board where a technician might help you.

    Did you try to clean the pump? Maybe a larger piece of stone or something like that is blocking the impellor?

    Die Länge bestimmt die Wattzahl, das ist soweit schon richtig. Allerdings gibt es zwei Arten von Röhren. Die eine hat bei gleicher Länge eine geringere Wattzahl als die aquaristisch Interessante High Output Version.
    Bei Aquaristisch relevanten T5 ist

    24W = 65cm
    39W = 95cm
    54W = 120cm
    80W = 150cm

    alles ca. Werte. Wenn du die andere Variante T5 benutzt brauchst du Leuchten mit speziellen EVGs, du hast nicht die nötige Lichtausbeute und du wirst keine Röhren finden, die von der Lichtfarbe her angemessen sind.

    Zitat

    Original von Joe
    hi,

    auch bekommt man abgestorbene korallenstöcke, die noch einen gewissen museumswert haben, prima sauber...

    Im ersten Meerwasserbuch, dass ich mir als Schüler gekauft habe (von Hans J. Mayland) wird dazu allerdings empfohlen die Korallen ab und zu in Wasserstoffperoxid zu baden :winking_face:

    Zitat

    Original von pmoellendorff
    @Stefan : Ich glaube zu wissen dass man Druckpumpen , die man mit einem Kugehahn versieht unter Last setzt, das hat 2 auswirkungen : Stromverbrauch muss höher werden. 2tens die Pumpe wird einer höheren Belastung ausgesetzt, das müsste sich auf die Lebenserwartung auswirken.

    Nein der Stromverbrauch wird bei RedDragon tatsächlich geringer - warum dies so ist kann ich dir allerdings auch nicht sagen.
    Das war auch nur für den Versuch, es gibt ja auch richtig regelbare Druckpumpen wie eine RedDragon II - da benötigt man keinen Kugelhahn.
    Aber was das wichtigste war: Es war im ganzen Becken deutlich mehr Strömung, nicht nur im Bereich des Pumpenstrahles. Das Wasser wurde einfach mehr in Bewegung gesetzt.
    Daher stelle ich die 12.000liter einer Tunze Stream inzwischen sehr in Frage - ich frage mich auch, wie Tunze das gemessen haben möchte, höchstens mit einem Kasten wie der Wavebox, bei dem die Zeit gestoppt wird bis er leer läuft, das kann natürlich sein.

    Hallo Armin,

    das heißt du hast die beiden inzwischen Zusammengeführt? Bisher sieht es ja ganz gut aus, allerdings sind die beiden Tiere ja auch noch recht jung, oder? Wenn ich das mal mit dem Kaiser im Hintergrund vergleiche :smiling_face:

    pmoellendorff: Du hast ganz klar noch nie eine RedDragon oder eine andere Strömungspumpe in der Klasse gesehen. Diese machen einfach viel mehr Dampf als die Stream.

    Wir haben neulich in einem Becken von 160x80x70 eine RedDragon gegen zwei Streams getestet. Das Becken wird normal mit einer 12.000er und eine 8500er Stream beströmt. Diese haben wir zum Test deaktiviert und statt dessen eine große RedDragon (14.000er oder 16.000er) eingehängt, die eine Möglichkeit zur Drosselung am Ausgang (Kugelhahn) hatte. Der Auslass der RedDragon war etwa auf 1/2 Beckenhöhe in der Mitte einer der Seitenscheiben und zeigte auf die andere Seitenscheibe in 1,6m entfernung. Die RedDragon war nichtmal 1/3 aufgedreht da fing das Wasser an auf der anderen Seite überzuschwappen :smiling_face:
    Die Streams waren dabei natürlich ausgeschaltet.
    Im ganzen Becken wurde überall Detrius aufgewirbelt und die weichen Korallen etc. haben sich sehr sehr deutlich mehr bewegt. Es war einfach viel viel mehr Strömung im Becken. Die Streams machen im Vergleich nur ein sehr sehr laues Lüftchen. Daher kannst du bei einer Stream getrost davon ausgehen, dass du mind. das 40x des Beckenvolumens an Strömung brauchst.

    Angenommen die RedDragon macht bei 1/3 Öffnung die Häflte also 8000l/h (was großzügig gerechnet ist), dann sieht man leicht, dass der Vergleich Stream zu RedDragon hinkt.

    Die kleinste RedDragon braucht auch weniger Strom als eine Stream und ich vermute sie macht dabei ähnlich viel Dampf.

    Abgesehen davon haben manche Menschen auch einfach nicht gerne eine dicke braune Pumpe oder ein an der Wand schwebendes noch dickeres Stück Riffkeramik im Becken hängen :winking_face:

    Was die die Closed-Loop-Variante also bringt:

    1.) Potenziell weniger Stromverbrauch, da weniger Pumpen für den gleichen Dampf.
    2.) Weniger Geräusche, zumindest in unserem Test war die RedDragon lange nicht so laut wie die Stream.
    3.) Du hast keine störenden Pumpen im Becken und dadurch einen großen optischen Gewinn.

    Have you tried Red Sea Salt? I know many people who use Red Sea for every other waterchange in alternation with Tropic Marin and they claim their tanks did benefit from that.

    Eine Osmoseanlage wird trotzdem problemlos funktionieren. Der Leitungswasserdruck ist häufig niedriger als 3 Bar. Allerdings wird die Anlage ggf. nicht die Leistung erbringen. Das heißt z.B. nur noch 100liter Reinstwasser am Tag statt 150liter. Dies sollte jedoch bei entsprechender Planung kein Problem sein.
    Möglicherweise verschlechtert sich auch das Verhältnis von Reinstwasser zu Abwasser. Das heißt statt 1liter Reinstwasser und 3liter Abwasser hast du dann 1liter Reinstwasser und 4liter Abwasser.

    Dadurch, dass du der Osmoseanlage warmes Wasser zuführst (z.B. 30-35°) kannst du deren Leistung übrigens erhöhen. Hierbei aber unbedingt darauf achten, dass der Hersteller die Anlage auch für diese Temperatur ausgelegt hat.

    Die neuen BubbleKing Abschäumer kann man nahezu komplett zerlegen. Natürlich bekommt man das Rohr mit 300mm trotzdem nicht durch die 17cm Rand oben, aber reinigen kann man ihn natürlich auch im Technikbecken.
    Mehr sorgen macht mir die Tatsache, dass schon bei meinem BubbleKing 200i der Schaumtopf ca. 200mm hoch ist (ohne Gewinde).
    Das heißt du kannst im Betrieb den Schaumtopf nicht reinigen! Da würde ich auf jedenfall anfragen, ob es möglich ist einen BubbleKing zu fertigen der einen Schaumtopf von weniger als 170mm Höhe hat.
    Eine alternative wäre ein neues Technikbecken, dass 40-50mm flacher ist. Ein einfaches Glasbecken ist ja nicht so teuer. Dann hast du mehr als 200mm Platz und bekommst den Schaumtopf zur Reinigung heraus.

    Der BubbleKing 300i hat soweit ich weiß eine Ablasschraube am Schaumtopf. Nachdem was ich gehört habe an Erfahrungsberichten haben die BubbleKing Abschäumer eine Reinigung nicht so häufig nötig, zumindest gibt es Leute bei denen er auch nach Monaten ohne Reinigung noch ganz gut schäumt :smiling_face:

    Armin: Einzelerfahrungen bringen dir genau so wenig wie Vermutungen. Aus einem Beispiel kann man nichts folgern. Da der Marginalis so selten ist dürftest du Glück haben überhaupt jemanden zu finden, der ihn hält. Jemanden der Marginalis und Rostratus zusammen hält gibt es vielleicht nicht einmal. Wenn du es genau wissen willst, dann probiere es aus und sei darauf gefasst, dass du einen der beiden bald herausfangen musst.

    Ich würde wie Robert auch zu einem Gerät mit mind. 36W raten, eine Nummer größer schadet aber sicherlich auch nicht. Im Moment sind wohl die Geräte von AquaMedic und JBL sowie Deltec sehr beliebt. Die AquaMedic und JBL Geräte habe intern eine "Helix" durch die das Wasser in einem längeren Weg um den Brenner geleitet wird. Die Deltec Geräte haben dafür per se eine recht lange Röhre.

    Das mit dem anderen Spektralbereich ist genau richtig. Sie liefern vermutlich die gleiche Energiemenge, allerdings in anderen Wellenlängen. Dies ist dadurch begründet, dass Licht mit kurzen Wellenlängen deutlich Energiereicher ist als langwelliges Licht.

    Die Einheit Lumen taugt für den aquaristischen Gebrauch daher so gut wie gar nicht.

    Welche der Lichtfarbe wird denn als "Tageslicht" bzw. "Daylight" betitelt bzw. welche von beiden hat den höheren Farbwiedergabeindex?

    Einfach mit großen Metallwinkeln aus dem Eisenwarenhandel (für Regale) und langen Schrauben und Fischerdübeln die für das Mauerwerk passend sind. Wenn du das Gewicht auf 3 Winkel verteilst und 2 Schrauben pro Winkel hast, dann ist das pro Schraube eine Last von ca. 35kg - das ist ja noch nichts wildes.
    Frage einfach mal im Eisenwarenfachgeschäft (nicht im Baumarkt) die werden dir sicher weiterhelfen können.

    @Stefan: Das mit dem Redoxpotential habe ich auch nur der Literatur entnommen und es basiert nicht auf eigenen Erfahrungen. Es wird immer gesagt, dass das Redoxpotenzial im Aquarium eher zu niedrig ist und man es mit Ozon auf ein erstrebenswertes höheres Niveau heben kann.

    Ich finde auch die Kombination von A. polymnus und (blauer) Teppichanemone sehr reizvoll im Aquarium wie ich auch finde das A. polymnus einer der schönsten Anemonenfische ist. Also meine Rangfolge ganz klar

    A. perideraion + H. magnifica
    A. polymnus + St. haddoni
    A. occelaris schwarz + H. crispa
    A. bicinctus + E. quadricolor

    Eigentlich möchte man vermeiden, dass Ozon sich im Aquarienwasser befindet und schaltet daher einem Abschäumer z.B. immer Aktivkohle nach um das restliche Ozon heraus zu holen.

    Ein weiterer positiver Apsekt ist sicher auch die Kontrolle des Redoxpotentials durch Ozon.

    Die Keimabtötung von Ozon soll allerdings mit der von UV keinesfalls vergleichbar sein. Wenn es primär um den Effekt der Entkeimung geht, dann würde ich eine UV-Anlage einsetzen. Wenn es primär darum geht Gelbstoffe zu entfernen dann Ozon in "homeopathischer Dosis" d.H. 1-2x wöchentlich in geringer Konzentration bis das Wasser klar ist.

    Selbst wenn du den Abschäumer für einige Tage oder Wochen vollständig entfernst wird das kaum in einer Katastrophe enden.

    Veränderungen bei Nitrat und Phosphat passieren langsam, diese werden also kein akutes Problem auslösen.

    Einzig Sauerstoffknappheit könnte zu einem Problem führen. Aber auch da wird dir der Abschäumer im Technikbecken mehr als ausreichen um dein Becken gut mit Sauerstoff zu versorgen.

    Also keine Angst, es wird sicherlich keine Katastrophe geben.