Beiträge von kenny

    Klar bei mehr Spannung wird mehr Wasser nach oben befördert. Insgesamt ist das System Verrohrung/Schacht/Förderpumpe ein recht empfindliches hydropneumatisches Gebilde. Die Höhe des Wasserstandes im Schacht selber hat ja z.B. auch Einfluss darauf wie schnell das Wasser herunterfließt (wegen dem Druck). Es ist wohl auch nicht auszuschließen, dass der Luftdruck einen Einfluss hat.

    Nun dann wird mein Membranventil alleine wohl nicht ausreichen um die Probleme zu lösen :frowning_face:
    Beim Membranventil hast du immerhin den Vorteil, dass du schnell mal nachregulieren kannst. Während es beim Kugelhahn ja so gut wie unmöglich ist.

    Generell soll dieses Problem (warum auch immer) bei Kugelhähnen stärker auftreten als bei Membranventilen. Es gibt daher Leute die auf den Einsatz eines Membranventils schwören.

    Ich habe das gleiche Problem gerade mit einer Deltec Pumpe. Ich habe mir als erstes ein Membranventil gekauft. Ich hoffe es wird heute geliefert und dann geht es wieder.

    Scheinbar reagieren die Pumpen auf Schwankungen in der Spannungsversorgung. So ist es zumindest bei mir wohl. Mein Tip daher: Messe einmal nach, ob sich die Netzspannung bei euch verändert. Bei uns geht sie teilweise bis auf 210V runter hat an manchen Tagen aber auch 230V.

    Falls es so ist, dann solltest du überlegen, ob du dir eine Pumpe anschaffst, die elektronisch auf eine bestimmte Drehzahl regelt. Ich z.B. werde mir wohl eine RedDragon mini 5000 zulegen als Ersatz für meine Deltec Pumpe, falls das Membranventil nicht den gewünschten Erfolg bringt. Ich glaube Tunze bietet mit den Master electronic auch solche Pumpen mit elektronisch konstantgeregelter Drehzahl an, bin mir da aber nicht sicher.

    Der Kleber von Deltec soll ganz gut sein (kenne ich nur vom Höhrensagen). Ich persönlich bevorzuge den schwarzen von Fauna Marin. Der wird bei der Verarbeitung warum und härtet danach recht fix aus.

    Hallo,
    herzlich willkommen im Forum! Schön, dass du dir ein Meerwasserbecken einrichten möchtest. Als Taucher wirst du sicher ausreichend Inspiration für Einrichtung haben und auch eine Vorstellung für die Dimensionen des Meeres.

    Die meisten Bücher werden damals auch schon älter gewesen sein. Heute ist T5 Beleuchtung etwas bedeutender als HQI Beleuchtung und viele setzen heute kaum noch Lebendgestein ein dafür mehr Riffkeramik und andere (halb)künstliche Materialien. An den Grundprinzipien (Viel Strömung, viel Licht und gute Abschäumung) hat sich allerdings nichts geändert.

    Lass dich von einem guten Händler beraten. Bei dir in der Nähe gibt es z.B. Meerwasser Böttcher oder auch die diversen Welkes.

    Ein Technikraum finde ich nicht besonders mutig sonder sehr sinnvoll. Lass dir dort auf jedenfall einen Wasseranschluss und einen Abfluss installieren. Ich persönlich würde auch noch zu einem Algenfilter raten der in der Nacht beleuchtet wird, wenn du soviel Platz hast :smiling_face:

    Literatur: Riffaquaristik für Einsteiger von Daniel Knop, Das Riffaquarium – Praxis für Neueinsteiger von Rüdiger Latka, http://archiv.korallenriff.de/einstieg_aquaristik_04.html und natürlich die Standardwerke von Fosso/Nielsen.

    Deine Vorgehensweise ist schon ziemlich optimal. Sofern deine Tiere kein unwohlsein zeigen kannst du ruhig jeden Tag etwas mehr Licht machen. Du siehst es den Tieren (insbesondere z.B. LPS) sehr gut an ob ihnen das Licht zu hell ist oder nicht.

    Was hast du für die ganze Leuchte inkl. Umbau, Röhren und Einzelreflektoren bezahlt?

    Hallo Jochen,

    bei der Umstellung von HQI auf T5 muss man in der Regel nichts besonderes beachten. Du kannst einfach die Leuchte anbringen und anstellen.

    Deine Angaben zu den Beleuchtungszeiten habe ich nicht ganz verstanden, wie meinst du das? Im Normalfall lässt man alle Röhren 12 Stunden brennen mit etwas Dämmerungsphase am Anfang und Ende sofern die Leuchte dies ermöglicht durch schalten einzelner Röhren.

    Welche Leuchte hast du denn?

    Eine beleuchtete Höhle finde ich persönlich zwar kitschig, aber es gibt Mondlichter, die man vollständig untergetaucht betreiben kann, diese sollten für den Zweck geeignet sein.

    Wie gesagt, du solltest gut vorgehälterte Steine nehmen und diese vor dem Einbringen nicht zu lange außerhalb des Wasser bzw. "trocken" transportieren. Aber da sich dir die Möglichkeit bietet dein Becken quasi mit einem Refugium dran einzufahren würde ich gar kein Lebendgestein einsetzen.
    Ein Aufbau aus "totem" Gestein (Riffkeramik, Tuffgestein, Riffgestein, Atoll Riffdeko) wird in so einem Becken in kürzester Zeit belebt werden und kostet teilweise auch noch weniger.

    Wobei die auch vier Röhren hat. Die Spektra wäre sonst auch meine Wahl wegen der großen Reflektoren, des günstigen Preises und der Option auf 400W aufzurüsten. Außerdem gibt es die Leuchte (angeblich) optional auch mit EVGs.

    Du kannst das neue Becken sofort mit in den Kreislauf nehmen. Ich würde dir dann aber empfehlen nicht zuviel frisches Lebendgestein einzusetzen sondern besser sehr gut vorgehältertes oder alternativ dazu Riffkeramik oder ähnliches. Eine biologische Aktivität ist ja vorhanden.

    Du kannst einfach eine zweite Förderpumpe in das alte Filterbecken einbringen. Das neue Becken wird dann genau wie das alte Becken an das Filterbecken angeschlossen. Das heißt Überlauf -> Filterbecken.

    Wichtig ist, dass der Abschäumer für die größere Wassermenge ausgelegt ist. Solange im neuen Becken noch nichts drin ist macht das aber auch nichts.

    Setze das frische Wasser zunächst im neuen Becken an und lasse es ein/zwei Tage laufen ohne dass es im Kreislauf mit dem alten hängt (nur mit Strömung) und öffne dann die Kugelhähne um das Becken in den Kreislauf zu bringen.

    Die neuesten Modelle der großen mit Hersteller mit zwei Röhren sind

    Gieseman Infinity
    AquaMedic Aquasunlight NG
    AquaConnect Riga

    Wobei die Riga von diesen Leuchten am längsten am Markt ist. Ich selber habe von den Leuchten bisher nur die Riga selber besessen und war von der Verarbeitungsqualität nicht so begeistert. Es ist sicher keine schlechte Leuchte und sie ist auch günstig, aber das nächste Mal werde ich wohl eine Giesemann kaufen.

    Der Schlauch sollte so groß sein, wie die Auslassöffnung der Pumpe. Also den gleichen Innendurchmesser haben. Die Hersteller geben dies oft in der Bedienungsanleitung an. Kleiner kostet Leistung und größer nimmt etwas den Druck raus. Sollte also möglichst exakt stimmen. Gartenschläuche haben oft den Nachteil, dass sie in Kurven sehr stark verengen und dadurch Leistung kosten. Für Kurven gibt es daher im Zubehörhandel spezielle Bögen durch die man den Schlauch führen kann.
    Ich würde für den aquaristischen Einsatzbereich nur Schläuche von Aquarienherstellern wie Fluval, Eheim etc. verwenden und im Salzwasserbereich generell nur Silikonschläuche.

    Ich benutze Kabelbinder und Silikonschlauch. Silikonschlauch selber hält schon sehr fest an der Schlauchtülle und hat den Vorteil, dass er UV beständig ist und nicht mit der Zeit hart wird. PVC Schlauch gibt Weichmacher ab und verliert mit der Zeit seine Flexibilität. Dadurch rutscht er leichter von solchen Übergängen.

    Eine andere Alternative wäre natürlich eine Strömungspumpe die mit verklebten PVC-Fittings verrohrt ist, hier kann nichts abspringen.

    Ganz richtig, was möchtest du erreichen.

    Möchtest du klares Wasser ohne Gelbstoffe? Dann ist für dich Ozon das richtige, dass du im Abschäumer zuführst.

    Möchtest du empfindliche Tiere halten wie z.B. Acanthurus leucosternon? Dann macht der Einsatz eines UV-Entkeimers sinn.

    Der Einsatz von UV und Ozon verträgt sich allerdings nach Angaben des Herstellers z.B. nicht mit dem ZEOvit System.

    Was für einen Besatz planst du denn und was ist dein Hauptziel, weswegen du über den Einsatz von UV und Ozon nachdenkst?

    Zitat

    Original von klaus Jansen
    faktisch ist es unmöglich, das der Red Dragon Motor eine unterschiedliche Drehzahl läuft. Der Motor ist Drezahlgeregelt immer auf einer festen Drehzahl eingestellt. Die wird lediglich beim Einschalten überschritten, für ca. 3-5 Sekunden, bis zu 5000 upm, dann hat die motorinterne Regelelektronik die Solldrehzal von 3.000 upm erreicht und hält diese exakt genau auf 3000 upm. Mir ist bis heute kein Motordefekt bekannt, das die Solldrehzahl aus dem Ruder gelaufen ist.

    Auch wenn es nicht zum Thema Abschäumer ist eine Frage die im Kontext passt: Gilt dies auch für die Mini RedDragon Pumpen? Meine Deltec spinnt nämlich mal wieder herum und ich möchte diese austauschen um endlich eine konstante Förderleistung zu haben und nicht mal mehr mal weniger ... an Verdreckung oder Verstopfung liegt es bei der Deltec nicht, wohl eher an schwankender Netzspannung.

    Hallo Klaus,

    früher hast du damit geworben, dass die Titanräder der BubbleKings für eine statische Aufladung sorgen und damit zu einer besseren Abschäumung führen. Inzwischen sind die Nadelräder der BubbleKings scheinbar wieder aus Kunstoff (oder ist Titan aufpreispflichtig?). Wie dem auch sei: Ist ein ähnlicher Effekt bei den Hastelloy Rädern zu erwarten?

    Wenn du dich hinter einen Mercedes mit Dieselpartikelfilter stellst, dann weißt du wie Ozon riecht :smiling_face:
    Es ist ein bißchen wie Chlor, aber nicht ganz so streng vom Geruch. Es gibt aber nichts sonst, das so riecht, daher ist der Geruch recht leicht festzustellen.

    Ich meinte es dürfte kein großer Unterschied zwischen 2x150W und 6x54W sein. Ganz genau meinte ich, dass die T5 Lösung wohl zwischen der kleinen und der großen HQI Lösung liegt.
    Aber ein 250W Brenner hat 1,67x soviel Leistungsaufnahme wie ein 150W Brenner, aber macht nur 1,5x soviel Licht (vgl. BLV Datenblätter). Daher ist wirklich kein so gewaltiger Unterschied zwischen den beiden, halt 50% mehr Licht in etwa.

    Soweit ich weiß sind T5 Röhren in 54W sogar nur 119cm lang. Wenn du eine Sichtblende hast, kannst du Einzelröhren evtl. recht gut verstecken.
    Zusätzliche Röhren wären eine gute Möglichkeit um deine bestehende Beleuchtung zu ergänzen.

    Eine Option wären z.B. auch zwei Doppelbalken mit 39W T5 Röhren. Diese gehen dann zwar nicht über die volle Länge, dafür ragen sie auch nicht über das Aquarium hinaus. Dann hättest du 4 x 39W T5, 2 x 150W HQI und 2 x 24W T5.

    Als Brenner würde ich dir dann einen mit 14.000K oder 16.000K empfehlen und für die 39W Röhren eine weiß/blaue Mischröhre wie die Aquascience spezial oder die Aquablue spezial. Die 2 x 24W der AB-Leuchte kannst du dann für die Dämmerungsphase benutzen um eine Zeitlang nur mit Blaulicht zu beleuchten, wenn dir das gut gefällt.

    Ich denke 2x150W HQI ist heller als 4 x 39W T5.
    Wie groß ist denn das Becken, das 120x50x50cm aus deiner Signatur? Da würde ich dir zu einer Hängeleuchte mit 6x54W T5 oder 8x54W T5 raten, falls du gerne auf T5 umsteigen möchtest. Ansonsten zu einer Kombileuchte mit 2 x 150W HQI und 2 - 4x 54W T5.

    Hallo,

    für einen Umbau auf 250W benötigst du zumindest eine andere Fassung und ein anderes Vorschaltgerät. Möglicherweise auch andere Reflektoren und ein anderes Startgerät. Ein Umbau ist im einfachen ersten Fall (ohne Brenner) für ca. 150 Euro zu realisieren. Man sollte allerdings eine Ausbildung als Elektriker oder vergleichbares haben, um sicher zu gehen, dass man da keinen Mist baut.

    Eine T5 Leuchte mit 6x54W dürfte eine ähnliche gute Ausleuchtung wie 2x250W HQI haben. Vielleicht im oberen Bereich des Beckens etwas weniger, dafür im unteren Bereich des Beckens etwas mehr. Ein richtig großer Unterschied zu 2x150W und 2x24W Dulux dürfte da allerdings nicht sein. Da musst du dann schon 8 - 10 Röhren nehmen.

    Hallo RHT,

    in der Regel gibt man Ozon in den Abschäumer und zur Sicherheit leitet man das Wasser am Auslass über Aktivkohle. Deine Idee ist also ganz gut geeignet.

    Die Aktivkohle muss dennoch regelmässig getauscht werden. Auf keinen Fall solltest du vor dem Abschäumer irgendeine Art von Filterung installieren.

    Die ist für 750liter ausgelegt (du hast ja 1050liter) und der Hersteller gibt an, dass man 2000l/h Durchfluss benötigt für 99,9% Entkeimungsleistung. Siehe Hersteller Website.

    Damit liegst du mit deinen 1600l/h also schonmal gar nicht so schlecht. Etwas mehr wäre natürlich besser um die optimale Leistung der Anlage herauszuholen, zumal die Anlage ja für dein Becken schon recht knapp bemessen ist. Eigentlich wäre die AN-25E mit 2500l/h Durchfluss für dein Becken angemessen.

    Eine höhere Förderleistung kannst du erreichen indem du die Förderpumpe gegen ein Leistungsfähigeres Modell austauscht, beispielsweise eine Mini-Red Dragon 3500 oder eine Tunze Master electronic. Wobei die Tunze mit 8300l/h schon eher überdimensioniert ist und auch sehr viel mehr Strom verbraucht. Hier müsste der UV-Klärer zumindest am Bye-Pass betrieben werden.
    Um die exakte Leistung einzustellen kannst du die Pumpe mit einem Kugelhahn an der Auslasseite Drosseln. Die Durchflussmenge kannst du entweder mit einem Durchflussmesser bestimmen (einen mit 25mm Anschluss und 2500l/h zu finden dürfte allerdings nicht einfach werden) oder indem du einfach oben am Becken ausliterst wielange die Pumpe benötigt um ein Gefäß einer bestimmten Größe (z.B. 5liter Eimer) benötigt und dann hochrechnest.

    Zur ersten Frage: Das ist eine glaubensfrage. Manche behaupten es sollte das 5x - 10x des Beckenvolumens durch das Filterbecken gepumpt werden. Das wären dann bei dir 3500 - 7500 liter in etwa. Ich denke 1600l/h reicht auch aus.

    Zur zweiten Frage: Das hängt davon ab wie hoch die empfohlene Durchflussmenge deines UV-Klärers ist. Welches Modell hast du denn?