Beiträge von kenny

    Zitat

    Original von kataklysm
    Hallo Stefan,
    ich baue mir im Becken eine Kammer ein, in der der Abschäumer sitzt und das Wasser in die Kammer abläuft.
    Schwarze Kunststoffplatten mit am oberen Rand befestigtem Kamm müssten doch als Abschäumer- Kammer funktionieren!?

    Und sind die breits genannten anderen Geräte ausreichend?

    Vielen Dank für Deine Bemühungen,
    Gruß kata


    Hallo,

    irgendwie finde ich gerade die Bezeichnungen nicht, hast du überhaupt schon Geräte genannt oder was genau meinst du hier?

    Die Membranpumpe einfach außerhalb des Zimmers aufstellen, Loch durch die Wand bohren - fertig.
    Trotzdem macht er Geräusche, schon richtig.
    Niemals einen Abschäumer in der Nacht austellen! Wenn du ihn in der Nacht ausstellst kannst du ihn genau so gut ganz weg lassen. Der größte Vorteil vom Abschäumer ist die Sauerstoffversogrung in der Nacht denn da besteht durch die fehlende Photosynthese die Gefahr, dass die Tiere ersticken.
    Ein Oberflächenabzug und eine konstante Umwälzung ist in der Regel allerdings völlig ausreichend. Wie wäre ein Algenfilter der in der Nacht beleuchtet wird als Alternative zum Abschäumer? Die Algen erzeugen dann durch ihre Photosynthese in der Nacht Sauerstoff. Bei so einem kleinen Becken lohnt ein Abschäumer eigentlich wirklich nicht, denn ein 50% Wasserwechsel ist ja im Handumdrehen gemacht. Damit wäre die größte Lärmquelle schonmal eliminiert.

    Hallo Angi,

    ich hatte auch mal ein Juwel Becken 100x40x40cm mit 1 x 39W T5. Bei dem 240er Becken reichen dir 4 T5 Röhren locker aus. Was mich interessiert: Es gibt von Juwel einen "Aufrüstsatz" um diese Becken mit vier Röhren auszustatten?

    zu 1.3 - 1.4): Die Röhren kenne ich nicht, hört sich aber OK an.
    zu 1.5) Die Reflektoren kannst du problemlos verwenden.
    zu 1.6) Der Heizer ist auch OK sofern von Juwel für Meerwasser freigegeben
    zu 1.7) Wenn das Becken abgedeckt ist, wo soll der dann hin? Ich würde es erstmal ohne versuchen, ich vermute bei der von dir geplanten Technik benötigst du keine Kühlung.

    zu 2.0) Nicht Meerwassertauglich (eigene Erfahrung)
    zu 2.1-2.3) Die nano Streams sind die beste Wahl Falls du ein paar Euro mehr ausgeben kannst nehme gleich zwei Regelbare mit entsprechendem Controller. Außenfilter brauchst du nicht und die compact Pumpe ist ebenfalls nicht notwendig.
    zu 2.4) Das ist ein Hang-On, oder? Ansonsten kannst du dir auch mal das Tunze nano reefpack anschauen. Von Tunze gibt es auch einen Überlauf den man nachträglich einbauen kann und ein Reef Pack, dass soweit ich weiß sogar in den Juwel Schrank passen müsste - dann hast du keine Technik im Becken.

    Auf einen Calciumreaktor würde ich verzichten. Bei so einem Becken kann man den Ca-Gehalt noch gut über WW mit "Pro Reef" oder "Reef Pro" Salzen mit höherem Ca-Gehalt realisieren und ggf. mittels Balling mal etwas nachdosieren.
    Ein Ca-Reaktor braucht immer auch eine CO[t]2[/t] Anlage und ist entsprechend teuer und (jedenfalls was mich betrifft) schwer einzustellen.

    zu 3.0) Der ist sicher nicht verkehrt, aber auch nicht unbedingt notwendig. Für Doktorfische (die besonders anfällig gegen Pünktchen sind) ist dein Becken eh zu klein und die meisten Riffbarsche etc. kommen sehr gut ohne klar. Ansonsten wäre der ein guter Grund doch einen Außenfilter einzusetzen, denn der UV-Klärer muss ja irgendwie mit Wasser versorgt werden.

    zu 3.1 - 3.5) OK

    Ganz wichtig: Du solltest irgend eine Form von Oberflächenabzug realisieren. Dies ist m.E. das wichtigste Überhaupt, noch wichtiger als ein Abschäumer, denn durch die Oberfläche kommt viel Sauerstoff ins Becken und eine Kamhaut schluckt auch viel Licht.

    Ich würde dir einen Schacht in einer Ecke des Beckens empfehlen, aus schwarzer PVC Platte, in die du ein Loch sägst, dass groß genug ist für eine der nano Streams. In diesen Schacht kommt auch der Heizer Thermometer usw.
    Oben ein Kamm über den Wasser in den Schacht einfließen kann.

    So hast du einen Oberflächenabzug und gleichzeitig die Technik schön kaschiert.

    Den Juwel Filter würde ich herausnehmen, es sei denn du hast genug handwerkliches Geschick um dir den angesprochenen Schacht aus diesem Filter zu basteln :smiling_face:

    Ein Abschäumer kannst du theoretisch am Kreislauf mit dem Außenfilter betreiben, allerdings muss der Auslauf (und der Schaumtopf damit natürlich auch) immer überhalb des Wasserstandes im Becken liegen, denn ansonsten läuft der Abschäumer über und das Becken leer :smiling_face:

    Wenn du die Möglichkeit hast den Außenfilter zu tauschen - OK aber du brauchst unbedingt einen Oberflächenabzug, und dafür eigenet sich ein Außenfilter optimal wenn man keinen Schacht hat. Außerdem halt für Kohle oder Adsorber. Abschäumer dann als "Hang-On" oder "Hang-In" im Hauptbecken - beides möglich. Nur ebenfalls nicht leicht zu verstecken...

    Hallo,

    Phosphat wird nicht mit Kohle abgebaut. Bitte den Außenfilter wirklich nur für Kohle oder Adsorber im kurzen Einsatz nutzen und nicht dauerhaft mit Filtermaterial vollstopfen - dieses Produziert nur Nitrat!

    Hast du einen Schacht und Überlauf für ein Filterbecken? Einen Oberflächenabzug solltest du auf jeden Fall realisieren, dies geht ggf. auch mit dem Außenfilter.

    Strömung ist im Raumteiler immer schwer, vor allem schwer zu kaschieren. Würde ich entweder mit externen closed - loop Pumpen realisieren, externen Tunze turbelle classic oder mit nano Streams.

    Am besten mind. 2 Pumpen, eine an der rechten Stirnseite hinten, eine an der linken Stirnseite vorne (oder umgekehrt) und dann eine Ringströmung erzeugen.

    Ja das letzte sieht für mich schon recht optimal aus. Jetzt noch den Abschäumer nach links rüber, den Einlass nach hinten und die rote Trennscheibe ebenfalls 5cm (oder wieviel das ist) nach hinten und die Aufteilung ist perfekt. Füllhöhe im DSB dann natürlich nur 10cm, damit mind. 5cm Wasser drüber sind und oben ggf. mit Caulerpa oder so bepflanzen :smiling_face:

    So hast du natürlich überall im Filterbecken einen mind. Wasserstand von ca. 26-27cm - ist das nicht zu hoch? Wie wäre es links statt 26cm einfach 15cm zu machen und rechts z.B. 18cm.
    Dann hast du den gleichen Effekt, aber getrennte Kammern und die Kammer mit der Pumpe ist über einen "Überlauf" am Filterbecken. Damit kannst du Schwankungen im Wasserstand in dieser Kammer schnell bemerken und ausgleichen und hast in der anderen Kammer nur 15cm Wasserstand (reicht das für den Schäumer?).

    Ansonsten mache einen Überlauf am "Einlauf" zum DSB, so dass in der 1. Kammer soviel Wasser ist wie der Abschäumer benötigt. Diese Kammer würde ich auch maximal so groß machen, wie der Abschäumer an Platz benötigt.

    Spricht was dagegen den Hang-On intern zu betreiben und dafür das Filterbecken nach hinten ein paar cm größer zu machen? Dann hast du zudem den Vorteil, dass nicht soviele Wasserführende Teile außerhalb des Beckens sind.

    Hallo Bianca,

    Steine ruhig sofort, es macht keinen Sinn zu warten.
    Frische Steine am besten erst unter einer "Dusche" nicht voll untergetaucht, dann gammelt weniger. Das funktioniert so: Eine Pumpe, "Düsen" (z.B. Köpfe von Plastikgießkannen), ein "Tisch" aus einer Lichtrasterplatte und Tontöpfen, auf dem die Steine liegen. Darunter Salzwasser in dem die Pumpe steht kurz bis unter den "Tisch", so dass die Steine nicht im Wasser liegen. Dann das Becken abdecken und die Steine einige Tage beregnen und beleuchten - dabei ab und zu wenden und alle 2 Tage das Wasser wechseln und den Schmodder der sich unten sammelt absaugen. Wenn du so verfährst, dann verkürzt sich die Einfahrphase erheblich und "gefährliche" Tiere wie Krabben, Knallkrebse etc. sammeln sich im unteren Bereich des Beckens, da sie ins Wasser wandern. Außerdem wachsen durch das Licht und den Sauerstoff eine große Vielzahl an Algen auf den Steinen.
    Es gibt auch schon Händler, die ihre Steine so aufbereiten.

    Ansonsten auf jedenfall erst die Steine, 2-3 Wochen warten und erst dann Bodengrund! Damit kannst du den Dreck aus den Steinen schön absaugen.

    Hallo kata,

    erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum :wink
    Auf der Sindelfinger Messe hast du ja vielleicht schon das eine oder andere Forenmitglied getroffen. Nun erstmal zu deinen Fragen bzw. zu dem was du geschrieben hast.

    Als erstes: Wozu soll der Außenfilter dienen?

    In der Regel betreibt man ein Meerwasseraquarium nur mit Strömung, Beleuchtung und Abschäumer. In einigen Fällen kommen noch "Spezialfilter" wie Phosphatadsorber oder Zeolith hinzu. Es wäre gut, wenn du uns erzählst, was für einen Besatz du in dem Becken planst. Lebendgestein wird als Dekoration verwendet und ist zum einbringen der Biologie auch wichtig. Es reicht jedoch auch sehr wenig Lebendgestein.

    Vorweg kann ich dir sagen, dass 60cm Tiefe für einen Raumteiler nicht einfach ist. Da greifst du für die Dekoration am besten auf Keramik oder geklebte Riffdeko zurück, dies ist deutlich einfacher als mit Lebendgestein selber in die Höhe zu bauen.

    Im Filter brauchst du kein Gestein. Jedes Gestein, das einigermaßen porös ist, entwickelt eine ausreichende Filterwirkung und zwar auch im Hauptbecken. Wobei "natürliches" Riffgestein aufgrund seiner Struktur hier sicherlich gegenüber künstlichen Materialien leicht im Vorteil ist. Allerdings ist natürliches Material auch immer bedenklich aus Umweltgesichtspunkten.

    Bei Strömungspumpen gibt es zwei generell verschiedene "Geschmacksrichtungen". Die einen haben größere Strömungspumpen im Becken (eine gute Marke sind hier z.B. Tunze Stream), die anderen haben größere Förderpumpen extern verrohrt mittels Bohrungen im Becken (z.B. Deltec oder Royal Exclusiv Pumpen). Die zweiten sind leichter zu kaschieren, da man hier nur Rohre verstecken muss, aber dafür benötigt man halt Löcher im Becken.

    Zu Regenwasser kann ich dir nichts sagen. Einen Rahmen kannst du selber bauen oder bei Aquarienbauern kaufen. Ein Aquarienbauer der Abdeckungen fertigt, kann dir sicher auch einen Rahmen ohne Deckel fertigen.

    Wieso die Scheiben nicht einfach unterschiedlich hoch, so dass das Wasser den Weg nehmen muss, den du willst?
    Generell würde ich aber bei den Abmessungen auch darauf verzichten, es wird dir keinen großen Nutzen bringen, vermutlich gar keinen Nutzen.

    Hallo,

    was soll den rein in das nano Becken? Ich würde mit einer Pumpe einen Oberflächenabzug realisieren, diese Pumpe über eine USV laufen lassen (zur Sicherheit beim Stromausfall) und dann gar keinen Abschäumer nehmen.

    Ansonsten bieten sich z.B. Knop oder Sander Abschäumer an, die Luftbetrieben sind. Die Membranpumpe kannst du ggf. sogar in ein anderes Zimmer stellen. Leiser wirst du es wohl nicht bekommen.

    Ich würde mir gut überlegen ob ich ein Becken ins Schlafzimmer stelle. Durch die Feuchtigkeit und Wärme, die das Becken immer produziert schläft es sich schlechter und ganz leise ist es auch nie. Am Tage stört einen sowas kaum, aber in der Nacht ist man ja viel empfindlicher.

    Hallo,

    ich würde jegliches Filtermaterial herausnehmen und nur mit dem Abschäumer filtern. Um grobe Schwebstoffe heraus zu holen bietet sich eine Sedimentierkammer an. Das ist eine Kammer in die das Wasser von oben hereinläuft und ebenfalls oben wieder heraus muss - falls sich sowas bei dir realisieren lässt. Ist jedoch auch nicht so wichtig.

    Allenfalls ein paar Biobälle oder blauer Filterschaum hinter dem Abschäumer kannst du drin lassen, sofern der Abschäumer zuviel Luftblasen produziert um diese heraus zu fangen. Filterschaum ist dabei besser, da einfacher zu tauschen und zu reinigen.

    Hallo,

    das System funktioniert möglicherweise, aber es hat die gleichen Nachteile wie alle biologischen Systeme: Die Sauerstoffversorgung ist kritisch für die biologischen Prozesse. Bleibt diese für längere Zeit weg, dann beginnen Fäulnissprozesse und wenn der Strom wieder da ist vergiftet man sich damit möglicherweise das Becken.
    Wenn man also dafür sorgt, dass der Strom nie ausfällt, dann klappt es bestimmt :smiling_face:
    Jaubert oder DSB würde ich aber trotzdem eher empfehlen.

    Hallo,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass das Gestein wirklich in Staub zerfällt. Vermutlich sind es eher Ablagerungen auf den Steinen. Diese kannst du beim Wasserwechsel absaugen oder ab und zu mit einer Strömungspumpe oder der flachen Hand wegpusten, so dass sie in den Filter gelangen. Wenn sich sehr viele Ablagerungen bilden (überall im Becken, nicht nur an einigen Stellen), dann ist dies ein Zeichen für zu wenig Strömung.

    Hallo Patty,

    mit "Das AquaMedic Zeug kannst du ruhig verwenden" meinte ich - es ist sicher Meerwassertauglich. Ich habe deinen Beitrag nicht gesehen, in dem du geschrieben hast, dass es sich nicht mit Wirbellosen verträgt. In dem Fall hätte ich dir natürlich nicht dazu geraten.
    Das beste was du nun machen kannst ist über Aktivkohle Filtern und große Wasserwechsel in den nächsten Tagen oder - evtl. einfacher und sicherer - die niederen Tiere ausquartieren so schnell es geht ausquartieren zu einem Händler oder einem befreundeten Aquarianer. Ich hoffe die Tiere packen es.

    Hallo,

    ich habe gerade auf der Webseite von AquaMedic geguckt, da steht folgendes:

    pointex ist unverträglich für alle Wirbellosen und ist nur in reinen Fisch- oder Quarantänebecken einzusetzen.

    Das heißt du solltest sofort! massiv über Kohle filtern und Wasser wechseln. Es steht doch sicher auch auf der Verpackung, dass es unverträglich ist für Wirbellose?
    Ich habe auch explizit darauf hingewiesen, dass du auf der Verpackung gucken sollst, ob es sich mit Wirbellosen verträgt und dass die meisten Medikamente für Wirbellose nicht verträglich sind!

    Hallo Frank,

    ob die ganze Rückwand mit Keramik verkleidet wird oder nicht ist primär eine Sache des Geschmackes. Natürlich geht auch ein Aufbau mit Pfeilern usw. und keiner hier wird dir wohl sagen können, was dir am besten gefällt. Daher nur so als Inspiration mal meine Ideen.

    Du hast in so einem Becken halt relativ wenig Tiefe, das heißt es wird optisch relativ Flach wirken. Allerdings spricht nichts dagegen es in unterschiedliche Zonen zu teilen. So könnte man sich z.B. vorstellen, dass an einer Seitenwand eine Technikkammer liegt, die mit Riffkeramik verkleidet ist. Hier und die nächsten 1/3 der Beckenlänge siehst du dann eine Dekoration vor, die recht viel Raum einnimmt. Im darauf folgenden 1/3 des Beckens planst du dann einen langsamen Übergang von "üppiger" Deko zu einer lockeren mit Pfeilern um im letzten 1/3 schließlich eine Sandzone zu realisieren, mit sehr wenig Dekoration evtl. nur einigen Steinen. So kannst du unterschiedliche Lebensräume auf einmal darstellen.
    Wenn du jetzt nur von einer Seite Strömung machst, z.B. mit einer Bohrung und einer 12.000er Stream aus der Technikkammer (falls der Wasserstand hier hoch genug ist), dann hast du auf der einen seite eine sehr starke Strömung und auf der anderen Seite nur ein "laues Lüftchen". Sowas kann sehr spannend wirken denke ich!

    Hallo,

    nun du benötigst grob über den Daumen gepeilt (bei einem 600 Liter Becken) mit Powerheads ca. 6000-8000 l/h Strömungsleistung bei deinem Becken und mit Streams ca. 12.000 - 24.000 Liter / h.

    Zwei Pumpen können durchaus ausreichen, wichtig wäre halt zu wissen, wie stark sie sind.

    Hallo,

    ja du kannst beides mit Knoblauch uns Sanostol ansetzen. Das Frostfutter erst auftauen, waschen und dann 15 Minuten im Knoblauchsaft ziehen lassen, kurz abtropfen und dann verfüfftern.
    Das Trockenfutter saugt die Flüssigkeiten ja von alleine auf und eignet sich dür die Zwecke sogar noch besser.


    Wie gesagt: Nehme jegliches Filtermaterial aus dem Becken. Besorge dir nach Möglichkeit eine starke UV-C Anlage und eine Osmoseanlage. Setze das AntiRed ab und sorge für ausreichend Strömung. Dann machst du mit dem guten Wechselwasser ab sofort 20% Wasserwechsel pro Woche, am besten mit wechselnden Salzsorten (z.B. Tropic Marin, AquaMedic und RedSea). Dein Becken wird einige Zeit brauchen um wieder auf die Beine zu kommen. Falls dir eine Osmose oder Vollentsalzeranlage zu teuer ist, kannst du auch Osmosewasser beim Händler kaufen für ca. 25cent / Liter (so ist jedenfalls der Preis hier). Das heißt 7,50 Euro / Wasserwechsel (bei 30 Liter Wasserwechsel)

    Welche Strömungspumpen hast du denn im Einsatz (Hersteller und Leistungsangabe)?

    Die UV-Anlage sollte mind. 36W haben. Du kannst sie z.B. an die Rückförderpumpe anschließen. Diese sollte dann entsprechend soviel Wasser fördern, wie der Hersteller der UV-Anlage als Durchfluss empfiehlt.

    Hallo,

    dass es ein Tonmineral ist wußte ich nicht.

    Es kann jedenfalls nicht schaden das Futter mit Knoblauch (einfacher Knoblauchöl) zu tränken und ggf. noch mit Vitaminen anzureichern (Multi Sanostol).

    Ja Pünktchen verbreiten sich - wie fast alle Krankheiten - exponentiell.

    Das AquaMedic Zeug gegen Pünktchen kannst du ruhig anwenden. Hast du AntiRed auch benutzt? Falls ja, dann hat dir das evtl. die Beckenbiologie so zerschossen, das kommt bei einigen Becken scheinbar vor. Bei anderen klappt AntiRed problemlos, aber jedes Becken ist halt anders. AntiRed solltest du erstmal einstellen. Gegen Cyanos hilft am besten viel Strömung (meistens reicht das schon aus) und Wasserwechsel mit wechselnden Salzsorten. Vorrausetzung dafür ist aber immer, dass Phosphat und Nitrat nicht aus dem Ufer laufen. Das heißt du musst erstmal deine Werte in Ordnung bekommen, dass bedeutet für besseres Ausgangswasser sorgen (Osmose oder Vollentsalzer) und dann große Wasserwechsel bis die Werte passen. Dabei das Wichtigste ist einfach Geduld.

    Hallo,

    die Pünktchen im Meerwasser werden von anderen Erregern verursacht und sind daher eine gänzlich andere Krankheit. Ob du Pointex (nie gehört) nehmen kannst müsste auf der Verpackung stehen. Im Zweifel lieber nicht, es gibt nicht viele Meerwassertaugliche Medikamente.

    Knoblauch hilft nur zum Futterverabreicht (du solltest einfach dein Futter ab jetzt mit diesem AquaDNA tränken, das klingt gut!). Ins Wasser gegeben verpufft die Wirkung.

    Vibrionen erkennt man in der Regel durch rote Flecken auf/unter der Haut. Gespinnstartig wie ein Netz von feinen Äderchen.

    Hallo,

    das klingt für mich nach dieser Beschreibung schlicht nach der berüchtigten Pünktchenkrankheit, gerade Doktoren sind dafür anfällig. Eine starke UV-Anlage (36W oder größer) kann helfen.

    Prophylaktisch helfen auch Putzergarnelen, allerdings ist es dafür jetzt zu spät, jetzt bitte kein weiteren Tiere einsetzen.
    Es gibt auch einige Medikamente die dagegen helfen, die meisten werden über das Futter verabreicht. Da solltest du einen Händler vor Ort fragen. Achte besonders darauf, dass die Medikamente keine niedere Tiere schädigen. Anemonen und Korallen reagieren äußert empfindlich auf Schwermetallhaltige Medikamente (Kupfer).

    Alternativ kannst du versuchen die befallenen Tiere zu separieren in ein Quarantänebecken. Helfen um den akuten Befall zu lösen kann auch ein Bad im Süsswasser. Den Fisch für kurze Zeit (2-3 Minuten) in Süsswasser schwimmen lassen. Dabei ist es sehr wichtig, dass das Süsswasser den gleichen pH-Wert und die gleiche Temperatur hat wie das Salzwasser!

    Hallo,

    das auflösen der Haut ist aber - soweit mir bekannt - nicht typisch für eine Vergiftung mit Nitrat oder Nitrit. Eine Vergiftung mit Nitrit würde ggf. auch alle Fische auf einmal betreffen und wesentlich schneller von statten gehen.

    Sofern es keine Krankheit ist, klingt es eher nach einer Vergiftung mit Schwermetallen oder einem "Verbrennen" z.B. durch Einsatz von Ozon. Möglich wäre auch, dass die Fische schädlichen UV-C Strahlen ausgesetzt sind. Alles ist aus meiner Sicht jedoch eher unwahrscheinlich.

    Wie schon geschrieben: Nimm das Filtermaterial heraus und mache 20% Wasserwechsel von nun an erstmal jede Woche. Das Ausgangswasser sollte dabei allerdings keine hohen Nitrat oder Phosphatwerte haben. Du kannst dir in der Regel beim Händler Osmosewasser kaufen. Auf die Dauer wirst du wohl nicht um eine eigene Osmoseanlage, ggf. kombiniert mit Phosphatfilter, herum kommen.

    Von welchem Hersteller sind die Tests, die du einsetzt?
    Hast du noch andere Werte gemessen als Nitrat und Phosphat?

    Hallo,

    mir persönlich würde es sehr entgegen kommen, wenn du auf Groß- und Kleinschreibung in deinen Beiträgen achtet, ich finde das macht die Beiträge doch sehr viel leserlicher.

    Was für Filtermaterial hast du im Einsatz, wie stark ist die Förderpumpe und was für einen Abschäumer hast du?
    Der sehr hohe Nitratwert könnte ein Problem sein. Ich weiß nicht genau, ob so hohe Werte toxisch wirken auf Fische.
    Ist der Wert im Leitungswasser schon so hoch? Leitungswasser mit einem Phosphatgehalt von 2-3mg/l ist auch nicht besonders geeignet.
    Du kannst die Werte regulieren, in dem du mit guten Ausgangswasser regelmässig Wasserwechsel machst.

    Hallo,

    von einem aktiven Angriff kann man bei einer Teppichanemone wohl nicht sprechen. Allerdings sind diese sehr klebrig, so dass Fische durchaus daran hängen bleiben können und nicht mehr davon weg kommen.

    Das Auflösen der Haut klingt für mich seltsam. Kannst du ein Foto davon einstellen?
    Ist dein Becken überhaupt nicht beleuchtet im Moment? Setzt du Ozon ein? Wie stehen die anderen Korallen (außer der Teppichanemone)?

    Hallo,

    dem Jaubert ist der Durchfluss egal! Prof. Jaubert betreibt die Systeme im Hauptbecken mit reichlich Strömung (nicht im Refugium). Dabei hat er natürlich überhaupt keine Filterkugeln. Diese benötigst du auch nicht.

    Die 54W Röhren und davon 8 Stück ist sicherlich die beste Wahl.

    Bei closed loop reicht dir die 10x Beckenumwälzung, beispielsweise die angesprochene Tunze Master electronic mit 8000l/h wäre dafür geeignet. Diese zieht dann aber 120W. Energiesparen kannst du mit RedDragon Pumpen, die brauchen weniger Strom, sind dafür in der Anschaffung teurer.
    Du benötigst dafür ein großes Rohr (am besten mit Bohrung) um das Wasser abzusaugen und mindestens einen, besser mehr Rohre aus denen das Wasser wieder heraus kommt.

    Eine für dich evtl. Interessante Alternative wäre jedoch eine Leistungstarke Förderpumpe wie die Tunze Master mit 8000 l/h und dazu zwei nano Streams. Die Tunze Pumpe macht ordentlich Druck, das kannst du im oberen Beckenbereich als Turbulente Strömung nutzen und die nano Streams im mittleren/unteren Bereich für die breite sanfte Strömung.

    Das Algenrefugium würde ich übrigens so groß planen wie es irgendwie möglich ist.

    Hallo Cevdet,

    willkommen hier im Forum :wink

    Deine Vorstellungen sind ja schon ziemlich weit gereift. Ich finde es prima, wenn du dir als Einsteiger schon vorher so intenstive Gedanken machst, dann wird das später auch was :smiling_face:
    Ich schreibe meine Anmerkungen mal zwischen den Zeilen, dass ist einfacher:

    Wenn die Platte vorne (durch das Aluprofil, das quer liegt) und hinten (durch den Balken an der Wand) auf voller Länge gelagert ist, dann vermute ich, dass es reicht. Völlige Sicherheit kann dir natürlich nur ein Fachmann geben.

    Wichtigster Punkt sind halt die Schrauben in der Wand. Hier solltest du dich zumindest fachmännisch beraten lassen, z.B. im Eisenwarenhandel oder im Baumarkt. Wobei ich persönlich weniger auf die Meinung der Leute im Baumarkt hören würde. Du brauchst Wandanker, welche die notwendigen Scherkräfte aufnehmen können. Es liegt ca. 50% des Gewichtes auf der Konstruktion, also müssen die zusammen 200kg tragen. Das macht dann pro Anker (angenommen du hast 5 Stück) ein Gewicht von 40kg. Ich würde dabei aber einiges an Sicherheit rechnen, nur aus dem Bauchgefühl heraus.

    Hallo RHT,

    bei meiner Winkelkonstruktion werden ziemlich exakt 50% der Gewichtskraft auf die Wandübertragen.
    Die Wand hält so ein Gewicht in der Regel immer, entscheidend ist aber auch auf wieviele Anker man es verteilt, denn wenn das Gewicht pro Anker zu groß wird, dann schneidet der sich einfach durch die Wand. Daher die Last immer auf schön viele Anker verteilen.
    Bei der Konstruktion mit den U-Winkeln ist das Gewicht, was die Wand abfängt fast gleich null, es sei denn die hinteren Beine "hängen" in der Luft.

    Wie groß das Moment ist, das entsteht hängt davon ab wie weit der Punkt, auf dem das Gewicht liegt von dem Punkt entfernt ist, an dem das Gewicht aufliegt. Daher ist er bei der Winkelkonstruktion minimal, denn der Winkel ist unmittelbar an der Wand.

    @Oliver: Eine einfachere Variante wären Gewindestangen mit Schwerlastdübeln, darauf ein Holzbalken, vorne in der höhe Verstellbar Beine (auch aus Holz oder Alu) und oben einfach eine 25mm Siebdruckplatte. Bei deinem 100x50x50cm Becken brennt dabei auch nichts an.

    Hallo,

    ich stand vor dem gleichen Profil, jedoch bei größerem Becken. Ich habe bei einem Metallbauer einen Rahmen in Auftrag gegeben. Anbei eine Skizze, wie dieser an der Wandbefestigt ist.

    Er hat einen 70x70mm Stahlwinkel mit 12mm Gewindestangen an der Wand montiert. Die Gewindestangen sind dabei mit speziellen Schwerlastdübeln von Fischer (?) in die Wand eingeklebt. Es sind auf 130cm Länge sieben Dübel verbaut worden. Also etwa alle 20cm einer.
    Auf diese Wandkonsole ist dann ein Gestell aus Stahl gebaut worden. Dieses hat dabei nur vorne Beine, die bis zum Boden gehen. Beine im hinteren Bereich wären auch wiedersinnig, da dann ja wieder Gewicht auf dem Boden liegt und die Wandhalterung praktisch nichts trägt.

    Oben ist das Gestell ein Rahmen der komplett in die Runde geht aus 80x40mm Stahlrohr. Die Beine sind auch 80x40mm Stahlrohr. Im vorderen Bereich sind die Beine ebenfalls unten durch ein 80x40mm Stahlrohr miteinander verbunden. Seitlich und hinten unten sind logischerweise keine Rohre.

    Ich habe ebenfalls unten eine Siebdruckplatte gelegt um das Gewicht ggf. noch besser zu verteilen.

    Die von dir aufgezeigte Konstruktion ist nicht gut, da dir Halterunten ein Stück von der Wand abgesetzt sind und erst dann das Gewicht daran hängt. Dadurch wirkt entsteht ein Drehmoment, das eine Zugkraft auf die Ziegelwand ausübt. Ziegelwände vertragen aber keine Zugkräfte (bzw. nur wenig) sondern dürfen nur auf druck belastet werden. Das ist bei einem L-Profil auf dem das Gestell direkt aufliegt und bis an die Wand reicht gegeben.

    Wichtig ist außerdem, dass die Beine des Gestellt vorne Höhenverstellbar sind, denn Holzdecken haben die unangenehme Eigenschaft sich nach innen hin unter dem Gewicht durchzubiegen. Das heißt der Boden senkt sich - das Becken würde dann entweder nach vorne schief stehen oder sich verziehen. Dies kann wieder Probleme mit der Wand oder sogar dem Glas bedeuten. Also vorne verstellbare Beine einplanen, die man zur Not nachstellen kann, falls der Boden sich senkt (das Wasser muss dann leider heraus).

    Frage am besten bei einem Metallbauer in deiner Gegend nach, ob er dir sowas fertigen kann. Das Gestell muss allerdings Rostfrei beschichtet (Pulverbeschichtet) werden, damit es Meerwasserbeständig ist.

    Noch eine Bemerkung am Rande: Mein altes Becken mit 115x50x55cm + DSB Filterbecken habe ich einfach so aufgestellt. Die 300 - 350kg sollte jede Decke halten. Allerdings steht auch dieses Becken leicht schief nach vorne, da die alte Decke sich auf 1m um ca. 1cm zur Mitte des Raumes gesenkt hat. Dies lies sich aber durch die verstellbaren Füße der Deltec Kombo ausgleichen.

    Laminat ist übrigens ein weiteres Problem, dieses biegt sich ggf. hoch wenn Kräfte darauf wirken und der Untergrund teilweise flexibel ist.