Beiträge von kenny

    AlgenEx hilft kurzfristig gegen alle Algen, aber langfristig kann es die Beckenbiologie durcheinander wirbeln und du hast mehr Probleme als vorher.
    Wie Marcus schreibt, mehrere Wochen sind noch kein Zeitraum. Du musst jeder "Bekämpfungsmethode" mehrere Wochen oder Monate geben bevor sie anschlägt. Solche Veränderungen brauchen Zeit.

    Es spricht aus meiner Sicht nichts gegen Abdeckscheiben über dem Becken, außer geringfügig weniger Licht. Ich betreibe meines mit Abdeckung. Meine Scheiben liegen Stoß drauf, Probleme mit Wärme habe ich nicht. Ich habe sogar eher die Erfahrung gemacht, dass durch die Scheiben Strahlungswärme abgehalten wird.

    Insbesondere das Filterbecken solltest du auch abdecken. Dann vielleicht noch eine "Abgasrückführung" in den Abschäumer wie an anderer Stelle beschrieben und die meiste Feuchtigkeit sollte erstmal aus dem Raum heraus sein.

    Handelt es sich denn wirklich um Schimmel oder sind es schwarze Flecken? Die schwarzen Flecken entstehen durch die Umwälzung der Heizung bzw. des Ofens häufig an Kältebrücken bzw. an Stellen an denen die Isolierung nicht 100%ig ist. Es handelt sich lediglich um Staub oder Ruß vom Ofen und nicht um Schimmel. In dem Fall würde ohne Aquarium keine Besserung eintreten.

    Hallo Artur,

    hinter dem Abschäumer ist das Redox-Potential häufig leicht erhöht, insbesondere wenn du Ozon im Abschäumer fährst. Falls du einen Ozonisator mit dem Redoxgerät steuern möchtest, dann solltest du direkt am Auslauf des Abschäumers messen. Ansonsten werden dir ein paar Probemessungen die Frage beantworten, ob der Wert verfälscht wird. Um das Beckenwasser zu messen kannst du auch einfach direkt am Zufluss vom Hauptbecken messen, dort sollte das Wasser ja noch dem im Aquarium entsprechen.

    Ich habe bei meinem neuen Würfel einfach die Bodenscheibe mit Silikon bestrichen und eine dünne Schicht Bodengrund von oben eingestreut und angedrückt. Darauf nochmal eine dünne Schicht "beweglicher" Sand, aber wirklich nur Milimeter dick. So ist immer der ganze Boden mit Bodengrund bedeckt, und es gibt keine freigespülten Ecken aber trotzdem kann sich nichts ablagern. Geht natürlich nur bei einer Neueinrichtung.

    Hallo Thomas,

    klar ich sehe keinen Grund warum das nicht gehen sollte. Dadurch sparst du natürlich Strom und der Wärmeeintrag wird auch geringer. Auch eine gute Lösung für den Sommer vielleicht. Wenn es zu Warm wird lässt du die 400W Strahler einfach aus und beleuchtest in der Zeit nur mit den 250W Strahlern.
    Die Anschaffungskosten kommen natürlich hinzu. Die Wartungskosten müssten langfristig die gleichen sein, denn die Tage, an denen die 250W Brenner leuchten, zählen ja nicht in die Betriebstunden der 400W Brenner.

    Angenommen du machst jeden 3. Tag einen 250W Tag, dann würde sich das Wechselintervall für die 400W Brenner um 1/3 verlängern (z.B. von 300 auf 400 Tage). Das Wechselintervall für die 250W Brenner (die ja nur jeden 3. Tag brennen) wäre sogar 2/3 länger als normal, also z.B. statt 300 Tage 500 Tage.

    Ich würde allerdings eher den Weg gehen die 400W Brenner jeden Tag nur 4-5 Stunden am Mittag/Nachmittag anzuschalten und die 250W Brenner nochmal jeweils 3-4 Stunden am Morgen und am Abend dazu. Dann hast du einen "natürlichen" Lichtverlauf bei dem die "Sonne" am Mittag stärker ist als am Morgen und am Abend.
    Die Lichtfarbe kannst du dabei auch leicht varriieren, z.B. 14.000K am Morgen und am Abend und 6500K oder 10.000K am Mittag.

    Du solltest zu einer UV-Anlage greifen, auf natürliche Weise klappt in den seltensten Fällen. Wichtiger ist jedoch die Ursache zu finde. Hast du mal Phosphat gemessen?

    Dir ist übrigens schon klar, dass der Zebrasoma da in deinem Becken innerhalb weniger Jahre auf 25-30cm wachsen wird? In sechs Monaten ist er locker bei 15-20m.

    Hallo,

    abwaschen mit warmen Wasser mit einem Schuss essig, dann mit einem trockenen Tuch völlig trocknen. Das Salz gut abwaschen. Anschließend mit einem ganz sauberen Tuch und Sidolin drüber, nur wenig Sidolin nehmen und das Glas mit dem Tuch vollständig trocken reiben.

    Hallo,

    es passt so recht in keines der Kammern. Ich würde ein Sandbett konstruieren wie einen Ecosystem Algenfilter.
    Das heißt eine Einlaufkammer etwa 5cm Breit, die durch eine Scheibe von der nächsten Kammer getrennt ist. Die Scheibe zur nächsten Kammer hat in etwa 15cm Höhe vom Boden einen Schlitz von 5cm breite.
    Dann die Kammer mit dem Sandbed. An deren Ende eine Scheibe von ca. 20cm höhe. Anschließend eine Kammer die breit genug ist um die Pumpe aufzunehmen.

    Hallo Robert,

    kannst du dazu einen Link posten? Ist so pauschal schwer zu sagen, etwa wie die Frage "Habe im Internet ein Auto gefunden, kann mir einer sagen ob das taugt" :grinning_squinting_face:

    Im closed loop spielt die Höhe keine Rolle wenn das System so ist, dass immer Wasser im Rohr ist auch wenn die Pumpe aus ist. Verlust durch Bögen etc. ist gegeben, keine Frage, aber die Wassersäule spielt keine Rolle.

    Trotzdem: Hole dir die 16.000er RedDragon und drossel sie mit einem Kugelhahn, dann bist du auf der sicheren Seite und hast Reserven für später.

    Hallo,

    closed loop heißt es steht eine Wassersäule am Eingang und eine Wassersäule am Ausgang. Das System ist insich frei von Kräften.

    Du musst dir das vorstellen wie ein geschlossenes Rohr indem an einer Stelle eine Pumpe sitzt. Wenn die Pumpe hinten saugt und vorne pustet, dann muss das Wasser im Rohr sich bewegen. Eine Förderhöhe ist dabei nicht zu überwinden, da das Gewicht an der Eingangseite sich mit dem Gewicht an der Druckseite ausgleicht.

    Hallo,

    nö, die Wassersäule nicht, die steht ja auf beiden Seiten. Rohrwiederstände schon, aber die Pumpe muss im Rohr ja nur Umwälzung schaffen, also das Wasser bewegen. Förderhöhe ist da nicht vorhanden, auch wenn die Pumpe im Schrank steht.

    Hi,

    wusste ich nicht, ich habe bisher zweimal so verfahren, allerdings anschließen gleich neuen Bodengrund rein.

    Ich habe auch streng genommen auch so verfahren:
    1.) Steine + Tiere raus
    2.) Teil des sauberen Wassers raus
    3.) Sand absaugen
    4.) restl. Wasser heraus
    5.) neuen Sand hinein, Steine + Tiere hinein,
    6.) sauberes Altwasser hinein
    7.) mit Frischwasser auffüllen.

    Die Probleme von iP kamen imho von Vibrionen, daher mein Rat mir der starken UV. Das ist unabhängig von der Menge an Boden den man aufwirbelt sehr gefährlich.

    Ich finde inwzischen übrigens Bare Bottom auch attraktiv, hängt von der Einrichtung ab. Insbesondere ist es Pflegeleicht. Lippfische aller Art sowie die grabenden Tiere können aber natürlich nicht ohne...

    Hallo,

    entgegen meinen Vorrednern bin ich dafür den ganzen Sand auf einmal abzusauge. Dicken Schlauch, der nicht verstopft wenn darin Sand gesaugt wird (25-30mm Innen) und raus mit dem Schmodder. Wenn es dann mal 30-40-50% Wasserwechsel werden kein Problem. Das frische Wasser wirkt sich eher noch positiv aus.

    Auf keinen Fall solltest du erst die oberen 2cm dann die nächsten 2cm usw. absaugen. Wenn dann stecke dir mit Plexi oder PVC Stücken ein Areal ab, in dem du den Sand komplett absaugst. Mit dickem Schlauch kommst du auf weit mehr als 30% Sandanteil.

    Der Grund dafür ist: Die unteren Schichten kommen nicht damit klar, wenn sie auf einmal mit hohen O[t]2[/t]-Konzentrationen konfrontriert werden, sterben ab und verpesten dir das Wasser. Wenn also, dann Fleckenweise oder alles auf einmal.

    Mit gutem Abschäumer dran und großen WW im Anschluss (der ja zwangsläufig erfolgt) ist alles auf einmal kein Problem. Die Beckenbiologie ist übrigens auf den Steinen und im Boden. Im Wasser leben nur sehr wenige der Bakterien, die für die Beckenbiologie eine Rolle spielen, denn diese sind alle Substratgebunden und daher nicht im Freiwasser.

    Ich würde übrigens eine dicke UV-Anlage zusätzlich laufen lassen während der Arbeiten am Sand, denn es hat schon häufig fatale Vibrioneninfektionen nach wühlen im Sand gegeben.

    Zitat

    Original von flash
    im mom zweifel ich auch etwas ob ne red dragon für mein becken auch ausreicht.... klaus meint ja..... mein plan ist bei 150x80x70 ohne streams zu arbeiten da ih keine technik im becken haben will!

    Hole dir halt zur Sicherheit gleich eine größere RedDragon und drossel diese falls die Strömung zu stark wird. Das ist zukunftsicher, denn wenn das Becken erstmal voll mit Korallen ist brauchst du eh mehr Power.

    Hallo Thomas,

    Chelmon rostratum und Zebrasoma flavescens gehören leider nicht in dein Becken. Beide Fische werden recht groß und benötigen deutlich mehr Raum als du ihnen bieten kannst. Für den Chelmon z.B. wird im Lexikon 1000 Liter empfohlen und dies nicht ohne Grund. http://www.meerwasser-lexikon.de/index.php?name…d=91&sprache=de

    Du solltest dich lieber auf kleinbleibende Fische konzentrieren. Es gibt z.B. viele ausgesprochen schöne Lippfische oder Grundeln, die du in dem Becken pflegen kannst. Die meisten von denen kannst du sogar als Paar oder Gruppe pflegen.

    Nun noch eine Frage, der Zwergkaiser, was soll das für einer sein? Es gibt eine reihe von Zwergkaisern, einer davon ist der Flammen Herzogfisch. Der bessere Weg wäre auch hier lieber zwei von einer Art zu pflegen als zwei unterschiedliche Arten. Das gleiche gilt auch für die Kardinalsgarnele.

    Die empfehlungen von MartinZ sind auch sehr gut :smiling_face:
    Pseudochromis wären sicher auch noch eine gute Alternative. All die Namen findest du wenn du im oben verlinkten Lexikon die Suche nutzt.

    Hallo,

    als Faustformel empfehle ich immer bei "klaaischen" Strömungspumpen, wie z.B. der Turbelle classic oder ähnlichen das 8-10x des Beckenvolumens und bei Propeller - Pumpen wie der Stream das 20 - 40x des Beckenvolumens. Bei 200x80x60cm wären wohl die großen Streams auf jedenfall angebracht. Ich würde sogar zu Pumpen mit mehr Power raten, da vom Strahl der Stream nach 2m kaum noch was ankommt!

    Kann mir nicht vorstellen, dass das so einen großen Unterschied macht. Im Verhältnis zu Salzwasser ist der Unterschied zwischen UO und Leitungswasser doch an der Nachweisgrenze :winking_face:
    Immerhin hat Leitungswasser eine GH von 2-5° und Salzwasser 300-400°.

    Zitat

    Original von heurio
    warum man ihn freiwillig reduzieren sollt? Ganz einfach, wenn man einen AS eines großen Herstellers
    sein eigen nennen kann, der total, absolut überdimensioniert ist fällt das gar nicht so ins Gewicht.

    Aber was machen dann andere, die ganz ohne AS fahren?

    Ganz ohne Abschäumer geht aus meiner Sicht nur wenn man andere Vorrichtungen hat um das Wasser mit Sauerstoff zu versorgen, z.B. einen in der Nacht beleuchteten Algenfilter oder einen Rieselfilter oder auch Pumpen, die Luft ins Wasser einblasen. Die beiden letzen Möglichkeiten sind jedoch auf ihre Art problematisch. Rieselfilter ist als Nitratschleuder verschrien und zuviele kleine Luftblasen im Wasser schädigen die Korallen.

    Es muss aber sowieso immer auch Außenluft angesaugt werden, denn es geht ja immer etwas Luft verloren, z.B. am Auslass der Schäumers.

    Nachdem ich nochmal drüber nachgedacht habe komme ich zu dem Schluss, dass meine Aussage bzgl. der Gefährlichkeit von reinem Sauerstoff unsinn ist. Das Wasser hat ja eine Sättigungsgrenze für Sauerstoff und mehr wird sich darin nicht lösen.
    Trotzdem ist Pressluft sicher wesentlich günstiger. Es muss halt nur sichergestellt werden, dass durch die eingebrachte Luft genug Wasserbewegt wird. Wenn die Luftblasen sehr groß sind (z.B. 20cm Durchmesser), dann machen sie eine ordentliche Welle. Wieviele Auströmer man braucht - dazu habe ich überhaupt keine Ahnung - müsstest du mal testen.

    Hallo,

    die Auströmer alleine sollten locker reichen. Ich würde sogar eher Luft nehmen als reinen Sauerstoff, denn Pressluft ist sehr billig (in jedem Tauchschop zu bekommen) und extrem hohe Sauerstoffkonzentrationen können auch toxisch wirken.
    Eine ganz leichte Umwälzung ist ausreichend, damit das Becken nicht kippt. Große Luftblasen bewegen mehr Wasser als kleine Luftblasen.

    Eine USV für eine kleine Pumpe ist natürlich nie verkehrt, nur hält kaum eine so lange.

    Die Temperatur, die angesprochen wurde, spielt für dich, da sich durch niedrigere Temperaturen gleichzeitig der Stoffwechsel der Fische verlangsamt aber die Sauerstoffsättigung des Wasser erhöht. Außerdem ist erst bei 17°C der kritische Bereich erreicht.

    Ein DSB im Filterbecken (bzw. generell große Wassermengen im FB) sollten mit bewegt werden!

    Ich würde eine ganz kleine Förderpumpe mit 5W oder so aus dem FB ins HB einbauen, damit eine minimale Umwälzung gewährleistet ist und den Rest über Pressluft oder mit batteriegetriebenen Membranpumpen besorgen.

    Die Entkopplungen sind auch (für meinen Geschmack) recht kurz geraten, evtl. noch ein zweites Stück Schlauch zur Entkopplung kurz hinter das Erste? Zudem habe ich von einem Bekannten die Aussage, dass die in letzter Zeit häufig eingesetzten blauen Schläuche nicht so gut geeignet sind, da zu hart. Er hatte auch erst blaue, die haben so gut wie nichts gebracht und hat sich dann besonders weiche transparente gekauft.

    Die Tunze kannste noch durch RedDragons im closed-loop ersetzen, dann ist es entgültig leise :smiling_face:

    Wenn der Schaumtopf geschlossen wird, ist es mit der Sauerstoffanreicherung durch den Abschäumer dann natürlich passé. Aber ganz abschließen würde ich sowieso nicht, denn dadurch würde ja ein Unterdrucksystem entstehen, das hätte sicher Einfluss auf die Schaumbildung.
    Ich bin mal gespannt was Klaus dazu sagt. Um das Pfeiffen des Schalldämpfers zu reduzieren kannst du vielleicht den Schlauch mit Y-Stück teilen und auf zwei Schalldämpfer verteilen?

    Zitat

    Original von santanawas ich natürlich nicht gut fand, ist, mich als ein trottel der technik und natur hinzustellen, einen neuen thread aufzumachen

    Im Forum ein Thread gegen dich? Schick mir mal den Link, gerne auch per PN.

    Zitat


    schreibe doch den leuten wie du das machst mit wenig technik! du schreibst nur... wer kann weniger bieten. ich habe gebeten bildis reinzutun, hast du nicht gemacht. ich will nicht wissen wie ein kalkreaktor
    funktioniert oder sonstiges dieser richtung. ich will wissen wie machst du es mit wenig technik!!!

    Die eingesetzte Technik habe ich doch beschrieben.

    160 Liter Becken: Eingekleber Schacht mit Bohrung in der Trennscheibe zum Becken hin. Ein Powerhead saugt im Schacht an und bläst durch die Bohrung ins Becken. Dadurch wird ein Oberflächenabzug realisiert (Sauerstoff) und die Strömung. Filterung über DSB.

    250 Liter Becken: Schacht mit Bohrung und Filterbecken mit DSB/Algenfilter. Eine Förderpumpe, durch die das Wasser wieder nach oben gefördert wird.

    Bei beiden 10% Wasserwechsel die Woche (manchmal mehr) und Kontrolle von Ca, Mg und kH mit Anpassung falls die Werte zu niedrig sein sollten. Falls hohe Nitratwerte auftreten auch mal größere Wasserwechsel. Im Wechsel Tropic Marin Pro Reef und RedSea Reef Pro.

    Was willst du darüber noch an Beschreibung? Einfache Technik, einfache Beschreibung. Ich besitze keine Digitalkamera.

    Hi,

    ja man kann doch auch Intervallschaltung und Pulsen kombinieren, das würde ich empfehlen. Einmal pulst die eine Pumpe, das andere mal pulst die andere Pumpe. Die Pumpenfolgeschaltung finde ich auch nicht schlecht, wo die Pumpen sukzessive stärker werden bis zum Peak und dann abschalten usw.
    Oder halt ein "Random" Modus, falls Tunze sowas hat, das ist evtl. das Beste, dann bilden sich kaum Strömungstote ecken.

    Allerdings durch deine Wavebox hast du ja schon einen Schaukeleffekt, da kannste die Turbellen dann einfach frei pusten lassen. Wichtig ist nur, dass keine Strömungstoten ecken entstehen, der Rest ist eher um deinen Spieltrieb zu befriedigen.

    Frei nach Charles Trenet: Tunze, a bercé mon cœur pour la vie :winking_face:

    Hallo,

    einen Ofen im Raum sehe ich nicht als Problem an, du hast aber geschrieben, das Becken steht direkt neben einem Ofen (oder habe ich mich verlesen?). Dieser strahlt ja schon eine enorme Hitze aus - daher würde ich über einen anderen Aufstellungsort nachdenken. Am anderen Ende des Raumes ist unproblematisch. Das einzige wären giftige Dämpfe (z.B. CO) die ggf. über den Schäumer ins Wasser kommen können, aber ich denke solange es für Menschen nicht bedrohlich ist, wird es auch fürs Aqua nicht so schlimm sein.

    Hallo Ines,

    Zitat

    Original von Ines
    Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es kein Problem ist, solange man sich gründlich vorbereitet.

    Dem stimme ich absolut zu, es ist überhaupt kein Problem direkt mit der Meerwasseraquarstik zu beginnen. Ich sehe das sogar als vorteilhaft an, da viele der Fehler, die begangen werden, nur durch hartnäckige Vorurteile bzw. eingefahrene Sichtweisen aus der Süsswasseraquaristik stammen.

    Zitat


    Nun die Fragen :
    1) Das AQ soll natürlich ins Wohnzimmer, dort haben wir allerdings einen Ofen stehen. Kann es dadurch Probleme geben? Der Raum ist ca. 18m² groß und macht durch das Heizen mit dem Ofen natürlich besonders im Winter einige Temperaturschwankungen mit. Kann sich das negativ auf das AQ auswirken bzw. sollte ich davon absehen das AQ in einen solchen Raum zu stellen?

    Das ist denke ich ein großes Problem. Die Temperatur im Becken sollte 27°C nicht für längere Zeit überschreiten und 30°C sind für einige Tiere schon tödlich. Zudem nimmt die Sauerstoffsättigung bei warmen Wasser ab. Problematisch sind auch Schwankungen der Temperatur. Leichte Schwankungen (1-2°C) zwischen Tag und Nacht sind völlig in Ordnung, ebenso wie Jahreszeitliche Schwankungen in dem Bereich. Aber täglich mehrfach größere Schwankungen sollten vermieden werden.

    Ein weiteres Problem kann die Hitzeeinwirkung auf das Glas sein, möglich dass es durch ungleichmässige Erwärmung springt.

    Zitat


    2) Mir schwebt ein AQ von ca 120l-200l vor. Was für laufende Kosten hätte ich da in etwa zu erwarten?

    Zu den Kosten kannst du hier was finden:

    http://archiv.korallenriff.de/05_strom_neu.html

    Dort steht weiter unten die Berechnung für ein 200 Liter Becken. Es hängt natürlich immer sehr stark davon ab welche Technik man einsetzt. Kosten für Salz und Wasser kommen ebenfalls noch dazu.

    Für Einsteiger sehr interessant (eigentlich alles was man wissen muss):
    http://www.korallenriff.de/menu/174_1x1_MW_Aquaristik.html

    Außerdem kann ich dir folgende Bücher empfehlen:

    http://www.amazon.de/Das-Riffaquari…00304663&sr=8-1
    http://www.amazon.de/Riffaquaristik…00304663&sr=8-1

    Zitat

    Original von Bloom
    Ja @Stefan, manchmal ist das eben so. Und trotzdem verstehe ich Deine Argumentation nicht. Du fährst doch auch ohne Abschäumer? Was doch beweist, dass die Sauerstoffzufuhr durch Oberflächenströmung ausreicht. Klar, Du argumentierst noch mit Deinem zusätzlichen Algenbecken. Doch viele MW-Aquarianer haben keinen Abschäumer und auch kein Algenbecken.

    Damit bin ich selber schon übel auf die Schnauze geflogen. Solche Becken können über Nacht einfach kippen, das musste ich am eigenen Leibe erfahren. Viele Aquarianer in den USA berichten ähnliches. Davor möchte ich andere Aquarianer bewahren.

    Hallo Ilja,

    Korallen zeigen zumindest eine Reaktion auf Druck z.B. die Rasen nicht zeigt. Das heißt sie können sich bewegen.
    Trotzdem denke ich man sollte den Tieren - die ja nicht freiwillig hier sind sondern dazu gewzungen wurden - die bestmögliche Umgebung bieten was die Wasserparameter betrifft. Ob mit viel oder wenig Technik ist dabei ganz egal.