Beiträge von kenny

    Macht es denn für die betroffenen Tiere einen Unterschied ob ich Nachzuchten pflege oder Wildfänge?

    Ich will gar noch die Aquaristik verteufeln. Ich finde nur, wenn man selber Aquarianer ist, dann hat man wenig Grundlage um über die ach so amoralische Aquaristik Anderer zu Urteilen. Im Wesen betreiben beide das gleiche Hobby aus gleicher Motivation: Freude am Einblick in die schillernde Welt des tropischen Korallenriffs. Aquaristik ist immer zu einem guten Teil egoistisch motiviert. Das ist aber nicht schlecht, es kann von mir aus gerne jeder machen, der Freude daran hat!

    Die moralische Diskussion um Artgerecht etc. macht schon deswegen wenig Sinn, da es sich ja um nur Tiere handelt, nicht etwa um Menschen. Es sei denn natürlich, man könnte tierquälerei nachweisen, denn das wäre bei Wirbeltieren ja verboten.

    Ich kenne keine Fische, die man wirklich argerecht halten kann. Fehlender Raubtierdruck und/oder fehlende Sozialkontakte sorgt z.B. langfristig bei vielen für Psychosen. Vergleichbares kennt man ja aber auch aus der Haltung von Pferden z.B.

    Es gibt Leute, die Fische essen und es gibt sicher tausende Tonnen an Fisch der als Speisefisch gefangen wird und dann verdorben im Müll landet. Es gibt sicher gerade in Deutschland sicher jede menge Menschen, die sich einen TK Fisch kaufen, in den Gefrierer legen und dann nach einem Jahr weg werfen.

    Das ist moralisch akzeptiert, ein bisschen Schwund ist immer...
    Für einen Fisch der lebendig im Aquarium schwimmt (egal ob "gutes" oder "böses" Aquarium) gibt es sicher zwei oder fünf oder zehn die bei Fang, Zwischenhälterung, Transport, Verkauf oder Eingewöhnung verrecken.
    Ich find es daher scheinheilig zu sagen, es gibt so etwas wie eine artgerechte Aquaristik.

    Aquaristik ist immer der Verbrauch von Tieren zum Zwecke der persönlichen Entfaltung. Ob man das unmoralisch findet oder nicht entscheidet jeder für sich. Daher zieht auch jeder die Grenzen des Vertretbaren selber.

    In Asien und den USA werden ja auch oft grosse Mengen an Fischen in Becken gehalten, was dafür sorgt, dass aggressives Verhalten, ähnlich wie auch im Händlerbecken, unterdrückt wird. Doktoren, Grosskaiser oder Falter kann man hier ja häufig nur einzeln oder mit viel Erfahrung und Glück als Paar halten. Was von beiden ist artgerechter? Ich bin ja generell kritisch wenn jemand von artgerechter Haltung im Aquarium spricht. Es wird immer deutlich vom persönlichen ästhetischen Empfinden geprägt, die Tiere fragt keiner!

    Stimmt, das hatte ich überlesen. Ich habe in meinem obigen Post auch anstelle von nm (nano meter) immer Nm (Newton meter) geschrieben. Ersteres wäre natürlich richtig gewesen.

    Fast monochromatisch trifft es bei dem Brenner schon eher. Wobei deine Spektralverteilung schön zeigt, dass der Brenner zwar einen enormen Peak bei 450 nm hat aber dennoch über das gesamte Spektrum verteilt emittiert.

    Wobei ähnliches auch bei 20.000K Brennern zu finden ist, hier z.B. Spektren der drei bekannten BLV Brenner

    Es gibt ja seit einiger Zeit auch den Narva / Neuco Brenner, der Vertrieb in den USA z.B. erfolgt über Coralvue: http://coralvue.com/aquastar-14500k/

    Hierbei handelt es sich wohl um einem gemischten Strahler, der ein Maximum um 450Nm Blau hat, ähnlich wie der AquaConnect Strahler, der entgegen der Aussage oben kein monochromatischer Strahler ist.

    Der Brenner ist offenbar speziell für die Aquaristik abgemischt worden, was ihn von den 10.000K und 14.000K "Schwimmbadbrennern" unterscheidet, die zwar schön weiß/blau Leuchten (bzw. die 10.000K sogar eher gelb), jedoch nicht soviel im photosynthetisch wichtigen Bereich um 450 Nm.

    Die Radium / Osram / BLV 20.000K Strahler haben ebenfalls ein Maximum um 450 Nm allerdings sind diese "fast" monochromatisch. Man kann mit diesen Brennern sehr gute Erfolge erzielen mit Korallen, allerdings ist das Farbempfinden für das menschliche Auge nicht besonders schön bzw. gewöhnungsbedürftig.

    Ein schöner Vergleich verschiedener Brennerfarben mit vielen Fotos findet sich im Reefkeeping Magazine http://reefkeeping.com/issues/2007-04/jb/index.php

    Du kannst ja die Hardware von Stefan Kadatz kaufen und dann neues Glas in der größe die dir vorschwebt dazu kaufen, sicher trotzdem eine sehr kostengünstige Lösung. Eine Anlage die so akribisch und perfekt geplant ist findest du nicht ein zweites Mal! Außerdem ist 180er Längen für einen Raumteiler sicher schöner als 150er und der Aufbau ist dank Riffkeramik auch in schmaleren Becken heute kein Problem mehr.

    Zitat

    Original von Azalee
    Hm, warum eigentlich? Man hat ja immerhin eine 50%ige Chance. Oder verstehen sich Männlein und Weiblein nicht automatisch?
    Allerdings wäre dann immer noch die Frage: Was tun, wenn man die falschen 50% erwischt...

    Wenn ich dich mit irgendeinem Menschen zusammenstecke habe ich eine 50% Chance (etwa) das richtige Geschlecht zu erwischen. Aber wie groß ist die Chance auf den richtigen Partner? :smiling_face_with_sunglasses:
    Bei mir ging das nachträgliche verpaaren in 100% aller Fälle schief. Alle Berichte die ich kenne nachdem das Nachsetzen eines Fisches geklappt hat waren eher Situationen wo der zweite Fisch geduldet wurde. Von einer echten Paarbildung habe ich bisher nicht gehört. Das Problem ist, dass die Tiere territorial sind und andere erstmal als Eindringlinge werten.

    Das Gestein von Norbert sind halt abgestorbene Teile tropischer Korallenriffe und als solche passen sie nicht richtig in ein Mittelmeerbecken.

    Joe spielt wohl darauf an, dass du dir ja Steine importieren könntest!

    Die tropischen werden aber durch ihre poröse Struktur eine bessere Filterwirkung haben als das eher massive Mittelmeergestein.

    Zitat

    Original von Azalee
    Eine Grundel schwächelte nach dem Transport und war leider heute dann tot. Wir bekommen netterweise eine Gutschrift,

    Das ist natürlich nett, aber auch einfach gesetzlich vorgeschrieben, laut Fernabsatzgesetzt und sowieso durch die Beweislastumkehr in der Sachmängelhaftung innerhalb der ersten 6 Monate, das Gesetzt differenziert lebende Tiere in der Hinsicht nämlich nicht von anderen Sachgegenständen - auch wenn windige Händler dies gerne mal behaupten! Jeder seriöse Händler wird - wie in deinem Fall - das Geld gutschreiben oder für eine Ersatzlieferung sorgen.

    Nachträgliche Verpaarung von Valencienna ist so gut wie ausgeschlossen.

    Geräuschlos wird der Abfluss ja durch das Anstauen und die dadurch erwirkte Reduzierung der Plätschergeräusche am Kamm, dass es durch den Abfluss durch das zweite Rohr leiser werden soll habe ich auch schon gelesen, kann ich aber nicht nachvollziehen. Es ist in der Aquaristik eben häufig so, dass man bei bewährten Rezepten bleibt, auch wenn sie ansich nicht logisch sind. Will heißen, wenn jemand einen Geräuschlosen Ablauf hat mit leichtem Ablauf über den Notablauf und bei anderen bewährt sich das auch, dann wird daraus schnell eine "Best-Practise", obwohl der Notablauf vielleicht gar nichts damit zu tun hat. Oder anders ausgedrückt: Bei Erfahrungswerten werden aus Korrelationen schnell Implikationen oder gar Äquivalenzen, obwohl das einer genaueren Überprüfung nicht unbedingt stand hält.
    Wenn dein Ablauf also jetzt leise ist, dann würde ich einfach auf das Tröpfeln über den Notablauf verzichten.

    Übrigens, mit so einem "doppelten" Schacht, wo ein Teil für einen Bodenabzug zuständig ist (jetzt natürlich zu spät um das zu integrieren) kann man den Wasserstand im Schacht konstant halten unabhängig von der Wellenfunktion etc.

    Fadenalgen bilden sich typischerweise einige Wochen nach der Kieselalgenphase. Ich habe beobachtet, je mehr Licht, desto rapider wachsen die Kieselalgen. Wenn diese ihren Höhepunkt überschritten haben, dann kommen langsam die Fadenalgen. Generell irgendwas zwischen 2-6 Wochen.

    Weiße Gegenstände leuchten nur dann unter Schwarzlicht unreal hell, wenn entsprechende Stoffe untergemischt sind, die UV Licht als weißes Licht reflektieren. Viele Waschmittel z.B. haben solche Pigmente, um "weißer als weiß" zu waschen (es ist ja auch jede Menge UV Licht im Tageslicht).

    Normale weiße Partikel leuchten im Schwarzlicht nicht, denn UV-Licht ist ja für das menschliche Auge unsichtbar.

    Das Schlürfen des Notablaufs liegt daran, dass der unter Wasser endet und nicht in der Luft!
    Es ist aber ohnehin besser, den Notablauf trocken zu lassen, sonst besteht noch die Gefahr, dass der mit organischem Zeugs zuwächst und seine Notfallfunktion nicht mehr erfüllt.

    Ich glaube nicht, dass man 250W HQI durch 100W LED ersetzen kann, zudem gefällt mir das HQI Licht. Um die Korallen für die Photosynthese zu versorgen reicht es vielleicht, aber ich will ja, dass es für mich schön aussieht :smiling_face:

    Mein Plan ist ja 400W HQI durch 250W HQI + 2x50W LED zu ersetzen.

    Lieber Freitaucher,


    Zitat

    Original von Freitaucher
    Junge Junge.Man merkt hier richtig wie viele Laien ohne jegliche praktische Erfahrungen hier unterwegs sind. :grinning_squinting_face:

    Meinst du damit jetzt Alex G. oder mich?

    Wir haben jedenfalls beide immerhin schonmal ein Multimeter zu Hause, Alex hat sogar ein paar mehr :winking_face:

    Zitat

    Original von peterthalmann
    Temperaturen über 50Grad sind auf Dauer tödlich, besser zwischen 30-40Grad. Deshalb verwende ich in meinen Lampen eine hohe Zahl von Lüftern und regele die nach Bedarf drehzahlgesteuert.

    Ich hätte kalte Luft von außen über einen Kanal angesaugt und auf den Kühlkörper der LED gepustet.

    Es ist generell jedenfalls technisch kein Problem auch 50W an Wärme abzuführen. Eine moderne CPU z.B. hat deutlich mehr als 50W an Abwärme (!) und trotzdem bekommt man die auf 20-30°C gekühlt innerhalb des PC Gehäuses (mit warmer Luft). Daher hätte ich naiv vermutet, dass es recht leicht sein müsste die LEDs zu kühlen, jedenfalls im Vergleich zu so einer CPU.

    Es sind ja nur 50W LEDs und angeblich ist deren Wirkungsgrad doch so gut, das heißt die dürften viel weniger als 50W an Abwärme produzieren.

    Wenn deine Befürchtungen sich bewahrheiten, dann gehe ich eben später zurück HQI only und setze auf 400W Brenner oder so...

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    Hallo Kenny,

    optimal sind etwa 450 nm, aber 20 nm mehr machen kaum etwas aus.

    Das würde ja für die Lösung mit dem HQI Blaustrahler + weißen LEDs sprechen?

    Zitat

    Original von Armin Glaser

    Willst du wirklich nur einen passiven Kühlkörper montieren,
    der die Wärme in das heiße Gehäuse abgeben muss?

    Die externen EVG machen offenbar einen deutlichen Unterschied. Richtig heiss ist jedoch der Reflektor mit ca. 300Grad Celsius.
    Nein, es soll natürlich jede LED einen Lüfter bekommen und keinen Kontakt zum Gehäuse. Im Inneren soll ein möglichst großer Kühlkörper nebst Lüfter zur Montage der LED dienen!

    Zitat

    Original von treser

    Hier ein Bild von meinen ersten Gehversuchen.

    Hast du eine Bezugsquelle für den Kühlkörper?

    Sieht sehr gut aus!

    Ablaufkämme in schwarz, dass finde ich auch sch.... :loudly_crying_face:
    Ich hatte mal bei Schuran angefragt, wie würden auch welche in weiß oder transparent anfertigen gegen Bezahlung ...

    Die Kugelhähne nicht wirklich fest drehen! Die O-Ringe müssen angefeuchtet werden, dann halten sie auch "handfest" völlig dicht. Kugelhähne, die richtig fest zu sind lassen sich nur noch sehr schwer öffnen/schließen, eine feine Justierung ist dann nicht mehr möglich.

    Zum versauten Hahn: Die sogenannten Bundbuchsen, in welche du die Reduzierung klebst, gibt es normalerweise auch einzeln zu kaufen!

    Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Das Fallrohr hinter dem Membranventil hätte ich durch schräg verlaufenden Schlauch ersetzt, so wird das Wasser im halbleeren Rohr Fallen und ziemlich plätschern! Zudem, wenn das Rohrende unter Wasser verläuft, erzeugst du einen Unterdruck im Rohr und das System wird durch wechselnden Aussendruck unregulierbar!


    Wenn du Stefan Kadatz nacheiferst, dann lass es jetzt einfach ein halbes Jahr stehen, wo alles fertig ist, und fang dann an Wasser reinzufüllen :smiling_face_with_sunglasses: :grinning_squinting_face:

    Da kann ich dir jetzt glücklicherweise mal die Rückmeldung geben, die du immer gibst: Ich habe die Temperaturen gemessen, die sind nicht so hoch, du kannst gerne herkommen und es dir anschauen :grinning_squinting_face:

    Hallo Leute,

    ich bin stolzer Besitzer zweier Aquaspacelight 400, die ich ursprünglich für die Beleuchtung meines geplanten Beckens verwenden wollte. Nachdem ich die HQI "only" Leuchten nicht zu einem vernünftigen Preis verkaufen kann, möchte die vorhandenen Leuchten um LED Blaulicht ergänzen.

    Ich habe ein Foto angehängt, wie ich mir das vorstelle. Ich würde in die beiden seitlichen Bleche entsprechend große Ausschnitte schneiden und innerhalb der Leuchte auf jeder Seite einen Kühlkörper anbringen.

    Die Vorschaltgeräte sind extern, die Leuchte ist daher sehr leicht und es ist viel Platz für Einbauten vorhanden.
    Die Hitzeentwicklung bleibt auch im Rahmen, da die HQI offenbar die meiste Hitze nach unten wegstrahlen.
    Das Gehäuse wird jedenfalls auch mit 1kW Brennern kaum wärmer als 60°C (mit IR Thermometer gemessen).

    Mein Plan ist es, die Leuchten auf 250W EVGs umzubauen. Wie ihr seht haben sie einen sehr schönen, großen Reflektor, weswegen man eine gute Fläche damit ausgeleuchtet bekommt.

    Jetzt kenne ich mich im Themenfeld der LED Beleuchtung kaum aus. Das Grundprinzip ist einfach, LED Emitter, Vorschaltgerät, Kühlkörper und Lüfter.

    Bezugsquellen für die Hardware wären entweder http://www.meerwassertechnik.com, dort gibt es z.B. diesen Emitter
    http://www.meerwassertechnik.com/product_info.p…-460-470nm.html
    mit 460-470nm und dieses Vorschaltgerät (KSQ Treiber) http://www.meerwassertechnik.com/product_info.p…ber-50watt.html

    Auf anderen Seiten im Netz gibt es Emitter auch mit 450-455nm oder 455-460nm.

    Jetzt ist die Frage, welches Spektrum ist fürs Meerwasserbecken optimal geeignet?

    Oder meint ihr ein anderer Umbau wäre sinnvoller? Beispielsweise weiße Emitter mit 50-100W und dann das Blaulicht über einen 250W HQI Brenner mit 20.000K, der am stärksten im Bereich um 450nm abstrahlt?

    Außerdem würde mich interessieren, ob ich die Zuleitungen vom KSQ beliebig verlängern kann (z.B. auf 3m) um es extern zu betreiben, oder würdet ihr das KSQ ins Gehäuse der Leuchte einbauen?

    Fragen über Fragen also, ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen, ich bin für alle Ideen offen!

    Andrej Jäkel: :thup

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Ich hoffe das die alle halbes Jahr alten verbrauchten Röhren mit dem ganzen giftigen Zeug drin auch
    vernünftig dem Recycling zurückgeführt werden.Der CO2 Ausstoß für die Stromgewinnung(Stromverschwendung) belastet die Natur schon zu genüge. :face_with_rolling_eyes:

    Ein gutes Argument, allerdings ist auch die Produktion von Halbleitern wie LEDs weder Energiesparend noch Umweltfreundlich. Die Umweltschädigung durch Quecksilber etc. wird das jedoch kaum aufwiegen, dem Stimme ich voll zu.

    Wenn der Chelmon viel frisst, aber nicht an Masse zunimmt, dann kann das ein zeichen für eine Wurminfektion sein.

    Eine Möglichkeit dies zu behandeln ohne im Becken großen Schaden anzurichten ist, die Artemia oder Mückenlarven, die er ja offenbar frisst, mit einem Entwurmungspräparat vom Tierarzt (z.B. für Koi) zu tränken! Vor eine Behandlung würde ich aber versuchen Kotproben vom Tier durch einen Arzt analysieren zu lassen.

    Miesmuscheln bzw. rohe, fangfrische Muscheln mit Schale geöffnet sind für viele Falterfische ein Leckerbissen. Außerdem empfiehlt es sich auch immer das Futter (die Artemia) der Tiere in Olivenöl/Walnussöl bzw. noch besser Omega3 Fischöl, Sanustol oder Aminosäuren zu tränken, um den Nährstoffgehalt zu erhöhen. Das Futter dazu aufgetaut und gründlich mit viel klarem Wasser gewaschen im Kühlschrank (!) tränken!

    Artemia gewinnen auch an Qualität, wenn man sie mit Spirulina oder Cyclops Eeze zusammen tränkt. An Cyclops Eeze Flocken gehen übrigens auch einige Chelmönner.

    Also ich mache mal eine einfache Rechnung auf. Du sagst du hast 850 Liter und eine Wasserstandshöhe von 50cm im Mittel. Daraus ergibt sich eine Oberfläche von ca. 1,70m[h]2[/h].

    Laut diesem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtstrom entsprechen bei 550nm 683 Lumen genau einem Watt. Dabei ist natürlich eine Ungenauigkeit durch die Anpassung auf 550nm und man müsste genau mit dem Spektrum der LEDs Rechnen etc. aber für einen groben Mittelwert nehme ich das mal als Basis für die Abschätzung.

    Du hast also 14W auf 1,7m[h]2[/h] also 8,23W / m[h]2[/h]

    1 Lux = 1 Lumen / m[h]2[/h]
    Das heißt also 8,23W / m[h]2[/h] * 683 Lumen / Watt = 5621 Lumen / m[h]2[/h] = 5621 Lux.

    Das alles ist mit 100% Wirkungsgrad etc. gerechnet und daher völlig unsinnig, denn auf die gleiche Weise ohne Wirkungsgrad gerechnet kommt eine 400W HQI Lampe mal locker auf 273.000 Lux ein absolut unrealisitscher Wert, fast um Faktor 10 zu hoch. Mindestens Faktor 5 (dann wären die LEDs doppelt so effizient wie die HQI, das halte ich schon für sehr hoch gegriffen), würde bedeuten, dass du eher 1000 Lux hast als 5000 Lux.

    Bei starker Bewölkung im Sommer hat man 20.000 Lux und ein Sonnentag in den Tropen hat >150.000 Lux.

    Aber wie gesagt, durch die 550nm und durch das Auslassen aller Wirkungsgrade etc. ist die Rechnung in der Form grober Unfug. Wenn man genauer rechnet, dann kommen aber deutlich niedrigere Werte heraus, du kannst es also als Abschätzung nach oben sehen.

    Wenn du mit deinen LEDs und deinem Messinstrumen den Energieerhaltungssatz wiederlegen kannst, dann freue ich mich deine Bekanntschaft zu machen, denn dann blüht dir bald der Physiknobelpreis.

    Soviel Licht wie du aus deinen LEDs ziehst muss man ja fast Angst bekommen, dass du bald mal aus versehen eine LED an einen Widerstand (statt an ein ach so schlechtes elektronisches Vorschaltgerät) klemmst und damit dann soviel mehr Energie erzeugst als du reinsteckst, dass du eine thermonukleare Fusion verursachst, welche die ganze Welt auslöscht :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Mal ehrlich, was macht denn so ein Widerstand deiner Meinung nach, Energie aus dem Äther gewinnen?

    Sorry ich bin ja bereit viel zu glauben bei der aktuellen technischen Entwicklung im Bereich LEDs, aber was du hier erzählst ist wirklich schon ein bißchen sehr abgefahren. Rechne dir doch mal aus, wieviel Strahlungsenergie man aus 7 Watt maximal (bei 100% Wirkungsgrad) herstellen kann... also ich glaube viel, aber wenn du mit deinen "Experimenten" an Industrieprodukten auf einmal beweisen willst, dass die Physik, wie wir sie kennen falsch ist, das ist mir ein bißchen zu abgefahren. Wo lebst du nochmal? Wenns nicht zu weit ist komme ich gerne mal mit einer 15 W Röhre und einem Luxmeter vorbei uns wir vergleichen, dann kannst du hier posten welches Luxmeter von welchem Hersteller totalen Unsinn anzeigt :winking_face:

    Sehe gerade aus Schwerin, das ist mir dann doch zu weit von Oldenburg und zu gefährlich von der Strecke, war einmal auf der Strecke auf der BAB und ständig haben Leute penetrant gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen oder sind bei 100km/h ohne Blinken und offenbar ohne zu gucken auf die linke Spur...

    Es gibt von AquaMedic ein Komplettbecken (Percula 90) mit den Abmessungen 90x60x60cm was einem 70er Würfel von den Abmessungen her zumindest nahe kommt. Hier ist die ganze Technik in einem ca. 10cm breiten Technikabteil hinten im Aquarium untergebracht. Das kann für dich vielleicht eine Anregung sein!

    Im Filterschacht befindet sich alles was man benötigt, Abschäumer, Strömungspumpe, Biofilter und Kalkreaktor

    http://www.aqua-medic.de/index.php?r=ca…ct&cid=33&id=60

    Das mit den Grössenangsben der Anemone ist Quatsch, du wirst keine Probleme mit ihr haben! Mit einer Heteractis wäre das vielleicht so, aber nicht mit der Kupferanwmone! Anemonen wachsen auch nach meiner Erfahrung nicht schneller, wenn sie mit Anemonenfischen gehalten werden.