Beiträge von kenny

    Hallo,

    also wenn du den Brenner solange betrieben hast, bis er seinen Geist aufgegeben hat, dann war der Strahler vermutlich tatsächlich die meiste Zeit nutzlos. Man sollte den Strahler alle 6 Monate wechseln, dies ist bei UV-C Strahlern noch viel wichtiger als bei allen anderen Leuchtmitteln.

    Generell kann ein UV-C Strahler schon sehr nützlich sein, insbesondere wenn man heikle Fische pflegt. Acanthurus Arten z.B. würde ich niemals ohne ausreichend dimensionierte UV-C Lampe in meinem Becken halten. Auch gegen plötzlich auftretende Bakterienblüten oder gegen Infektionen mit Vibrionen sind UV-C Klärer oft das einzig wirksame Mittel. Es ist also eine Art Lebensversicherung für deine Tiere, die durchaus Sinn macht. Schon bei wenig exklusivem Fischbesatz werden Verluste ja recht schnell sehr teuer. Von der moralischen Verpflichtung den Tieren gegenüber mal ganz zu schweigen.

    In einem Fischbecken ist er m.E. nach sogar unerlässlich, da die Besatzdichte und somit der Infektionsdruck hier oft deutlich höher ist.
    In gut bewachsenen Steinkorallenbecken neigen auch viele Fische weniger zu Krankheiten. Jedenfalls wurde die Fischhaltung einfacher je erfolgreicher Korallen in den Becken etabliert werden konnte. Ob die Korallen dabei eine aktive Rolle spielen, z.B. indem sie Krankheitserreger fressen oder mit Giftstoffen bekämpfen, oder ob es einfach an der besseren Kontroller aller Wasserparameter liegt kann ich dabei nicht sagen.

    Das ist zu einem guten Stück eine reine Sache des Geschmackes. Ich hatte normale Blauröhren (ATI, Osram oder Narva) dazu. Zwischen den drei genannten konnte ich keinen Unterschied feststellen. Das Licht wirkt dadurch recht bläulich, aber mir hat es gut gefallen. Außerdem hat man dann den schönen "Dämmerungseffekt" bei dem am Morgen und am Abend rein blau beleuchtet ist.

    Hallo,

    vielen Dank für die Vorstellung, ein schönes Gerät, dass du dir da gebaut hast! Wenn du langfristige Erfahrungen hast, dann kannst du uns diese ja vielleicht auch mitteilen :smiling_face:

    P.S. Ein kleiner Kritikpunkt dennoch: Die PVC Schläuche würde ich durch solche aus Silikon tauschen oder durch feste Rohre, denn die Schläuche verlieren ihre Weichmacher, werden dann spröde und undicht oder fallen ab. Dauert zwar einige Monate, aber trotzdem bitte im Augebehalte :smiling_face:

    Hallo,

    der Hinweis, dass das Gerät trocken aufgestellt werden muss spricht dafür, dass es sich um einen herkömmlichen Ozonisator handelt, in dem eine Elektrode verbaut ist, durch die Luft im inneren des Gerätes Ionisiert wird. Da bist du mit dem Gerät von Sander tatsächlich viel besser beraten. Geräte mit Elektrode im inneren benötigen wirklich sehr trockene Luft, am besten mit Luftrockner der vorgeschaltet ist, müssen häufig gewartet werden usw. usw.

    Die von Certizon von Sander sind schon ein großer Schritt nach vorne.

    Hallo,

    vom Welke kann ich aus der Erfahrung heraus abraten, die Pumpe ist recht laut, jedenfalls bei denen die ich gesehen habe.
    H&S kenne ich viele die schon seit vielen Jahren im Einsatz sind, den würde ich uneingeschränkt empfehlen. Zum ATI kann ich nichts sagen, da ich einen akutellen BubbleMaster noch nicht gesehen habe.

    Die Abschäumer von Welke gibt es baugleich teilweise auch von anderen Herstellern, z.B. bei Joes Korallenfarm http://www.korallenfarm.de/TechnikProdukte.htm

    Der Abschäumer von Zinn Aquarientechnik ( ZC Cyclon vs neuer Abschäumer ) wird von Robert häufig empfohlen und es gibt auch einige Benutzer hier, die so einen haben.

    Hast du nur einen Ablauf? Kannst du durch das Rohr ein zweites Rohr führen? Dann im Keller oder wo das Becken steht ein T-Stück, den Hauptablauf nach unten heraus und den Nebenablauf zur Seite und dann mit einem Bogen nach unten, so dass er neben dem Hauptablauf endet. Den Hauptablauf staust du dann mit einem Kugelhahn an, den Nebenablauf lässt du einfach ganz offen. Das Rohr für den Hauptablauf endet im Schacht in den unteren paar cm, das vom Nebenablauf lässt du bis kurz unter die Kante des Schachtes hoch gehen. Im Keller staust du soweit an, bis über den Nebenablauf ein ganz klein wenig Wasser läuft. Wenn jetzt der Hauptablauf verstopft, dann läuft auf einmal viel mehr Wasser über den Nebenablauf. So hast du mehr Sicherheit :smiling_face:
    Man baut eigentlich immer zwei Ablaufrohre ein, normalerweise der Einfachheit halber mit zwei Bohrungen, es geht aber auch mit nur einer.

    Hallo,

    sehe ich ganz genau so, die ganzen Filtermaterialien raus. Der Abschäumer kann nicht funktionieren, weil Bakterien in den Filtermaterialien ihm alles vorher wegnehmen. Für ein 200 Liter Becken reicht der sonst locker. Also auf jedenfall den Filterumbauen, gar keine Frage! Wenn du das Filtermaterial heraus nimmst, dann Stelle die Rückförderpumpe vorher ab, damit von dem Schmodder nichts ins Becken kommt. Danach saugst du den restlichen Schmodder aus dem Filterbecken, füllst mir frischem Wasser wieder auf und erst dann das System wieder einstellen.
    In der Folgezeit soll er wöchentlich 10-15% Wasserwechsel vollführen, dann wird das Nitrat sehr schnell weniger werden.

    Hi,

    naja die wird auch schon ordentlich Dampf machen. Allerdings ist das ja kein closed loop, daher hast du deutlich weniger Power bzw. Verlust durch die Förderhöhe. Plane auf jedenfall vor und hinter der Pumpe Kugelhähne, damit du sie bei bedarf gut rausnehmen kannst.

    Moin!

    ich würde mit der ersten Variante starten und dann mal sehen ob es reicht. Nimm gleich die 16.000er und Drossel sie mit einem Kugelhahn - dann braucht sie weniger Strom und du hast Reserven.

    Du solltest ruhig 4 Auströmöffnungen für die RedDragon planen!

    Hallo,

    die Lösung ist ganz einfach: Die Pumpen sind an den Stellen falsch. Ich würde die auf der linken Seite so einstellen, dass sie in Richtung des Schachtes pustet. Die auf der rechten Seite würde ich möglichst weit nach vorne holen im Aufbau, etwa in der Mitte des Beckens plazieren und in Richtung des Pfeilers pusten lassen. Den Auslass der Rückförderpumpe im oberen Bereich zur gegenüberliegenden Ecke.

    Ich bin inzwischen der Ansicht, dass sich mit Strömungspumpen im Becken nur sehr ungenügende Strömun erzeugen lässt.

    Die Streams in der Beckenmitte (von oben) anbringen und schräg gegen die Oberfläche blasen lassen. Außerdem kannst du sie auch vorne anbringen und aufs Riff blasen lassen oder einfach komplett über die 2m Becken länge evtl. im Ring. Schräg auf die Frontscheibe ist überhaupt nicht optimal, denn dort sind ja gar keine Korallen.

    Hallo,

    sofern es zu keiner Vermischung im TB kommt ist das absolut richtig. Ich meinte ja auch "einige" vertreten die Ansicht. Ich selber nicht ... ich selber habe früher 10x gehabt wegen meines Algenfilters und jetzt halt bis das Becken abgebaut ist die AquaBee als Provisorium =)

    Hallo Robert,

    eine Deltec (extern, benötigt Bohrung im Becken) oder eine RedDragon wird mehr Power haben und ggf. leiser sein, aber wenn es gut läuft und die Lautstärke kein Problem ist, dann würde ich nach dem Motto "Never change a running System" vorgehen.

    Ich würde bei mir allerdings in Zukunft die Förderpumpe immer doppelt vorhalten und wahrscheinlich auch zwei Stück gleichzeitig betreiben. Mir ist die Tage die AquaBee im TB ausgefallen (die eigentlich nur ein Provisorium ist). Zum Glück nur verdreckt aber ich musste sie mitten in der Nacht als ich es bemerkt habe halt noch reinigen.

    Es gibt Leute die behaupten man braucht die 5x Umwälzung des Beckens durch das TB in der Stunde. Ich fahre jetzt mit 1500 Liter von der AquaBee bei ca. 250 Liter Beckenvolumen ganz gut, trotz Algenfilter der ja eigentlich viel Strömung braucht.

    Was du auf jedenfall anschaffen solltest sind lebenswichtige Ersatzteile für die Eheim, z.B. Keramikachsen oder sogar Laufradeinheiten, denn wenn am WE mal was kaputt geht und du nix hast, dann ärgerst du dich!

    Hallo,

    ich habe auch gerade mit Herrn Mentrup telefoniert. Er hat mir die Geschichte bestätigt - es fehlt noch ein Teil zu dem Abschäumer. So etwas ist natürlich immer sehr ärgerlich, aber das kommt (offensichtlich) bei den besten Händlern vor. Wenn etwas nicht geliefert werden kann, dann liegt es ja meistens an den Zulieferern auf die man als Händler angewiesen ist.

    Wie gesagt, du kannst auf die Aussage vertrauen, Christoph ist wirklich in Ordnung. Du kannst ja auch jederzeit im Ladengeschäft vorbei fahren und dir persönlich ein Bild machen. Du bekommst bestimmt bald deinen Abschäumer :smiling_face:

    Hallo Sven,

    ich kenne Christoph Mentrup gut, er ist mein bevorzugter Händler. Er hat mich nie um Geld betrogen und war immer korrekt, auch als ich noch ein Neukunde war und er mich nicht kannte. Er betreibt seinen Laden auch schon viele Jahre - ich kann mir nicht vorstellen, dass er sein Geschäftsmodell neuerdings vom Prinzip der langfristigen guten Kundenbindung auf das Prinzip der schnellen Mark umgestellt hat. Ich würde dir empfehlen ihm noch ein paar Tage Zeit zu geben um das fehlende Teil zu besorgen. Ich werde ihn gleich noch einmal persönlich anrufen und nachfragen :winking_face:

    Hallo Joe,

    ein Stück weit kann ich das nachvollziehen. Im Forum sprechen nicht nur alte Hasen, die wirklich Erfahrung haben, sondern jeder kann gleichberechtigt seinen Senf dazu geben. Früher hätte man sich in einem Geschäft beraten lassen, z.B. bei dir, und dann nur die Erfahrungen der alten Hasen bekommen. Ebenso sind Fachbücher, die ja früher wohl mehr gewälzt wurden, in der Regel nicht von Jungspunten geschrieben. Daher kann man vermuten, dass die "Frischlinge" der Meeresaquaristik in die Foren gehen und das herauslesen, was sie möchten und daher dann rührt, dass man mehr von Cyano verseuchten Becken hört usw.

    Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Probleme eigentlich gleich geblieben sind, aber durch den Austausch im Internet bekommt man mehr davon mit. Früher hat der Aquarianer still in seinem Kämmerlein gehockt und ist verzweifelt und jetzt geht er raus in die Welt und erzählt sie allen.

    Vielleicht gibt es heute nur auch sehr viel mehr Meeresaquarianer und daher logischerweise sehr viel mehr Probleme. Man müsste an Zahlen kommen ... Meeresaquaristik als Modephänomen oder Massenphänomen - ich weiß nicht ob ich das gut finde. Nicht weil ich gerne einem elitären Kreis angehören möchte, sondern weil in der Meeresaquaristik (von Korallen abgesehen) fast ausschließlich importierte Wildfänge verkauft werden - anders als in der Süsswasseraquaristik. Irgendwann sind die Riffe halt leergefischt ... aber gut das ist eher ein Thema für das Vereinsboard.

    Zitat

    Original von klaus Jansen
    ... solche Diskussionen gleiten höchstbedauerlicherweise oft aufs emotionale Glatteis runter.....
    Meine Meinung : ... ein schönes und gut stehendes Meerwasserbecken hat (fast) nichts mit viel Geld zu tun. Ein salziger Daumen kann u.U. fehlende Kohle ersetzen. Richtig gute Meerwasserfreaks sehen bereits morgens, beim ersten Blick unter Blaulicht, in Ihr Aquarium, den Korallen und Fischen an, was fehlt oder wenn eine Änderung des Korallenpolypenbildes, vorhanden ist. Die wissen dann was zu tun ist, was nachdosiert werden muss, oder ein Wasserwechsel ansteht.... Dieses Wissen haben aber in aller Regel, nur sehr langjährige Meerwasseraquarianer. Anfänger haben diese Fähigkeiten ganz sicher nicht und sie sind auf eine funktionierende und gute Technik zwingend angewiesen. Meerwasserfreaks mit vorgenannten Fähigkeiten, bekommen auch Becken mit Schlammfilter-Sandfilter oder Abschäumerfreie Becken, perfekt hin. Es ist aber absolut falsch, Anfängern hier zu suggerieren, dass man eigentlich keine Technik braucht um ein schönes Becken zu haben. Der Anfänger wird dann sehr teures Lehrgeld zahlen und früher oder später, mit dem Hobby, aufhören. Ebay ist voll von solchen Fiasko-Becken....
    Wem die Kohle komplett fehlt, sollte mit diesem Hobby erst gar nicht anfangen. Ein Meerwasseraquarium ist kein lebensnotwendiger Bestandteil des Lebens, wie Essen und Trinken, sondern ein Luxushobby, was man nicht zum Überleben braucht. Daher meine Empfehlung :..entweder richtig oder gar nicht. Erst wenn man sich eine langjährige Erfahrung angeeignet hat, ist man in der Lage, auf gewisse Dinge zu verzichten.

    Grüße . Klaus

    Hallo Klaus,

    dies ist absolut 100% meine Meinung. Es geht mit sehr wenig Technik, aber das setzt viel Erfahrung oder eine "gottgegebene Gabe" voraus so dass man den Tieren direkt ansieht ob was nicht stimmt.
    Dem Anfänger macht die Technik es halt viel einfacher. Vor allem hilft sie ihm Fehler verzeihlich zu machen und er kann langsam lernen, wie die Zeichen der Tiere zu deuten sind.

    Zitat

    Original von klaus Jansen
    ... Frechheit, Herr F.... :angry_face: X(.... aber klar, hast auch irgendwo recht.... man kann ja nur noch von oben ins Becken schaun, dann brauchste keine Scheibe mehr..

    War ja nur Spaß, das war einfach zu verlockend :D:D

    Bei einer Großanlage wie du sie baust, da würd ichs auch genau so machen. Und hätte ich die Kohle dann würdest du mir auch so eine bauen... ich guck übrigens ziemlich gerne von oben ins Becken, so wie du auf dem einen Bild über deiner Anlage, glaube mit Julian Sprung oder Alf Nielsen? Ich finde das Buch gerade nicht in dem das gedruckt ist :wink

    Zitat

    Original von klaus Jansen
    ... tja...dafür haste aber nur eine Scheibe zu putzen.. :wink

    It's not a bug it's a feature! Lässt sich mit einem Vollholzbecken sogar noch steigern! Der Putzaufwand geht dann gegen null!

    Ich finde die Aufbauten am Ende des Reefcentral Threads sehr gelungen. Insbesondere mit diesem speziellen Epoxy Sand Imitat (was ganz anderes als das von Jens Kallmeyer oder auch das von RE). Vor allem die Rückwände ... nicht das typische deutsche Riffkeramik Schrankwand Becken sondern Aufbauten die zwar die Wand teilweise bedecken aber eben nicht ganz, wirklich top :thup

    Gerade gelesen was Jens schreibt ... dann wohl doch keine so tolle Lösung :smiling_face:

    Hallo,

    Harald Mülder hat mal einen Test zur Keimzahl gemacht. Evtl. mal die Forensuche bemühen. Keimtests sind nicht so einfach, da sie bebrütet werden müssen und in der Regel nur für bestimmte Keime klappen etc.

    Hallo,

    wenn man den salzigen Daumen hat, dann klappt es auch ohne Technik. Aber die Technik kann dir viel abnehmen und nicht zuletzt wegen des technischen Fortschritts ist Meeresaquaristik heute für jeden relativ Problemlos möglich. Natürlich auch wegen des Wissensfortschrittes. Aber technischer Fortschritt findet auf vielen Ebenen statt, z.B. auch im Bereich der Salzherstellung etc.

    Wie gesagt, der Abstand zwischen dem äußeren Kontaktrohr und dem inneren Kontaktrohr ist auch entscheidend. Wenn dieser größer wird, dann werden nur die ersten paar mm entkeimt, die restlichen bleiben "verkeimt". Wenn jetzt innerhalb des Gerätes noch groß Verwirbelungen entstehen, kann es sein, dass nur ein Bruchteil der Keime überhaupt einer tödlichen Dosis ausgesetzt wird. Ich denke die Hersteller (jeder für sich) haben sich schon was bei den Angaben gedacht. Wenn du auf die Herstellerangaben nicht vertrauen willst, dann bleibt dir nur raten...

    Entscheidend für die Kontaktzeit ist ja nicht alleine die Menge an Wasser die durch das Ding fließt sondern auch den Weg, den das Wasser nimmt. Wenn es in einer Spirale um den Brenner geführt wird, dann ist die Kontaktzeit logischerweise länger.

    Bei JBL geht das Wasser in Schleifen um den Kolben, es ist also nicht nur die 20-30cm mit Wasser in Kontakt die die Leuchte lang ist sondern länger.

    Die Werte von JBL für Gartenteiche sind ähnlich hoch wie die Werte von deBary. Warum für Meerwasser ein Unterschied gemacht werden sollte? Jens Kallmeyer hat mir mal erzählt, dass im tropischen Meerwasser alle bakteriologischen Prozesse wesentlich schneller ablaufen.

    Dafür hat das Wasser im JBL Gerät recht viel Platz, im deBary Gerät dagegen läuft es sehr sicht am Kolben entlang. Das spielt natürlich auch eine große Rolle.

    Hier ein ganz interessanter Artikel: http://archiv.korallenriff.de/

    Könnte zu thermischen Problemen kommen bei 250W Beleuchtung auf 200Liter Wasser. Ansonsten spricht nichts dagegen, Lichtfarbe ist für Riffbecken sehr gut geeignet.

    Hallo,

    ich würde der Herstellerempfehlung folgen. Zumeist geben die Hersteller zwei Werte an: Klärung und Teilentkeimung. Der Wert für Teilentkeimung liegt meist zwischen auf 1/3 und 1/5 des Wertes für Klärung.

    Eine Daumenregel ist 0,05W / Liter also in deinem Fall wäre eine Anlage mit 40W angesagt. Die empfohlene Deltec mit 39W sollte also auch noch geeignet sein.

    Weitere wichtige Punkte sind Durchflussgeschwindigkeit und Länge der Kontaktzeit. Ein möglichst langes Rohr oder eine Spiral- bzw. Mäanderförmige Wasserführung im inneren des UV-C Klärers sind sehr von Vorteil

    Hallo,

    wir haben hier Tabellen angelegt, in denen eine generelle Beleuchtungsempfehlung zu finden ist: FAQ Tabellen zur Technik (Beleuchtungs und Strömungsempfehlungen)

    Dort ist eingeteilt nach T5, HQI + T5 und HQI pur und nach gewünschtem Besatz (Weich- und Leder, Mischbesatz, SPS pur).

    Ich hoffe das hilft dir schonmal weiter. Bei 200cm und SPS Besatz würde ich auf jedenfall zu einer dreiflammigen Lösung raten, also z.B. zu 3 x 250W und dazu 4 x T5 Röhren.

    In eine Abdeckung kannst du - wie von dir beschrieben - nocht T5 Röhren einbauen. Ein Doppelbalken mit breiten Reflektoren ist ca. 15cm breit. Ein Balken mit schmalen Reflektoren ist ca. 10cm breit.

    65cm Röhren sind 24W
    95cm Röhren sind 39W
    115cm Röhren sind 54W