Beiträge von kenny

    Das mit dem Algenwuchs ist nun wirklich unsinn. Wir knallen 400W oder 1000W HQI übers Becken aber ein paar Sonnenstrahlen die schon durch drei oder vier Scheiben durch sind (Thermophenverglasung + Aquascheibe) sollen DEN riesen Unterschied machen?

    Bei mir fallen (im Sommer) morgens immer ein paar Strahlen durchs Fenster ins Aquarium. Den Tieren scheint es zu gefallen so geweckt zu werden *g*

    Ich habe mal als Info bekommen, das sich die Kelvinwerte nach oben verschieben?! Hängt aber sicher auch von den Brennern ab. Ich hatte bis vor kurzem 400W HQI Osram Daylight mit Natriumdampf Armaturen betrieben (von Osram freigegeben).
    Vorteil: günstige Brenner, mega Wachstumsraten
    Nachteil: gelbes Licht, nicht immer optimales Spektrum, hohe Energiekosten und födert den Algenwuchs mehr als Aquabrenner mit hohen Kelvinwerten.

    Aber Kelvin ist eh keine Maßeinheit die irgendwas aussagt was für uns von Belang wäre.

    Was für totes Gestein? Tuffgestein o.Ä. geht problemlos. Containergestein (getrocknetes Lebendgestein) eher nicht.

    Aber wie wäre es, wenn du einen losen Riffunterbau aus PVC machst wie in einem anderen Thread diskutiert? Damit kann man eine Menge Lebendgestein sparen und es entstehen mehr Versteckmöglichkeiten und es wird alles besser umströmt.

    Wie gut in die Tiefe ausgeleuchtet wird hängt nicht von der Wattzahl der Beleuchtung ab sondern nur vom Reflektor und vom Abstand der Brenner zueinander.
    Licht einer bestimmten Wellenlänge geht immer gleich Tief ins Wasser.

    Ich schließe mich Peters Empfehlung an.

    Für mich steht an erster Stelle die Optik. Die Bedürfnisse der Tiere ordne ich allerdings nicht unter, ich achte nur darauf keine Tiere einzusetzten deren Bedürfnisse ich nicht befriedigen kann.

    Aber es lässt sich auch optisch ansprechend ein Aufbau mit vielen Versteckmöglichkeiten und viel Stellfläche schaffen.

    Einer der wichtigsten Gründe warum ich ein Aquarium betreibe, ist der das es mir immer ein lächeln aufs Gesicht zaubert wenn ich rein schaue. Weil es einfach toll aussieht und weil die Lebewesen darin so faszinierend sind.

    Die Ixus i kann auch 640x480 Videos aufnehmen!

    Hat allerdings keinen optischen Zoom. Aber der Partyfaktor den iP anspricht hat bei mir auch eine Rolle gespielt, ich will halt auch was fürs Auge und nicht so ein billig Dingens von Aldi :winking_face:

    Der Turboflotor 5000shorty reicht für dein Becken als alleiniger Filter locker aus, er holt mächtig was raus. Ob das was der Abschäumer rausholt allerdings Dreck ist oder wertvoller Rohstoff, darüber kann man sich streiten :smiling_face:

    Sicher ist: Die Becken die ohne oder mit wenig Abschäumung betrieben werden entwickeln eine größere Menge an Kleinstlebewesen (eigene Beobachtung).

    Abschäumer + Vodka hat noch einen Vorteil: Das Wasser verliert seinen Gelbstich. Ein Rieselfilter gibt einem eine große Sicherheit falls urplötzlich große Mengen Ammonium oder Nitrit auftauchen sollten, viel größer als ein noch so großer Abschäumer das je könnte.

    Ich würde an deiner Stelle das Becken mit Abschäumer + Wasserwechsel und ggf. Vodka und ggf. Schnellfilter fahren.

    Ich habe mir eine Ixus I geholt weil sie eine sehr geringe Auslöseverzögerung hat (für eine Digicam) von 0,18s und weil es ein sehr günstiges (80 Euro) Unterwassergehäuse gibt. Die Kamera hat 2cm Makro Abstand.
    Leider hat sie nur automatischen Weißabgleich bzw. verscheidenen presets. Mit dem einen LR Preset macht sie ganz passable Bilder. Wenn man die hinterher noch in Photoshop oder so mit "auto color" oder so bearbeitet, dann sind die Bilder Klasse.
    Ach ja, das Dingen kostet nur 300 Euro, hab sie mir nur geholt um "mal eben" was zu fotografieren das ich online stellen will.
    Ansonsten bin ich (als Informatiker und Technik Junkie) harter Verfechter der analogen Fotografie :winking_face:

    Ich habe seid mehreren Jahren diverse Jaubert Becken. Ich habe dem System sehr lange Zeit gegeben einzufahren. Aber ich rede von gebundenem Phosphat das hat wohl mit Bakterien nichts zu tun. Dieses war das erste Große Becken das ich nach Jaubert eingerichtet habe und der Boden nahm mir bei der 60er Höhe die das Becken blos hatte einfach zuviel an Höhe weg.

    Der Bericht auf deiner Seite ist sehr Intressant. Es gefällt mir auch sehr gut, das du vorher noch etwas über Prof. Jaubert erzählst etc.
    Allerdings wird nicht dem Nitrat im Plenumwasser der Sauerstoff entzogen, sondern dem Nitrat aus dem wasser dort hin.
    Das Wasser im Plenum sollte Nitrat und Sauerstofffrei sein, bei mir war allerdings immer Sauerstoff nachweisbar. Nitrat dagegen auch überhalb des Bodengrundes nicht. Ich hatte übrigens kein Jaubert Refugium sondern das komplette Becken so eingerichtet (bei allen meinen Becken nach dem System) und ich denke ein Jaubert System hält mehr aus als eins mit Abschäumer, es sei denn der Abschäumer ist x Fach überdimensioniert und pumpt innerhalb von kurzer Zeit das ganze Becken Volumen durchs Rohr.

    Ach ja, 8 - 10cm ist zu wenig bei Strömungsreichen Becken (eigene Erfahrung). Im großen Becken hatte ich je nach Korngröße 12 - 15cm (ich habe dort mit verschiedenen Körnungen experimentiert).

    Das Design der Seite ist allerdings überhaupt nicht mein Geschmack - aber darüber lässt sich ja bekanntlich Streiten :winking_face:
    Ein Forum für selbstgespräche ist auch nicht so nützlich *g*

    Thomas: Prof. Jaubert hatte in seinen ersten Becken in Marokko auch Quarzsand (wenn der normale Sand der so rumliegt Quarzsand ist, davon habe ich keine Ahnung). Er hat gesagt, das er halt das genommen hat was ihm zur Verfügung stand und das war in der Wüste nicht besonders viel =)

    Ich habe mich gegen DSB und für Jaubert entschieden, weil ich genau das gelesen habe - das DSB auf die Dauer zur Phosphatschleuder wird. Auf diversen amerikanischen Seiten, habe die Links leider alle nicht mehr.

    Allerdings glaube ich, das beim Jaubert bei totem Korallenbruch zumindest ein ähnliches Phosphatproblem besteht wie das, was Peter Schmiedel mit seinem toten Gestein hat. Ich hatte jedenfalls im Jaubert trotz niedriger Nitratwerte und ständigem Absorber Einsatz (teilweise 4x Überdosiert) immer 0,1 mg Phosphat Meßbar und diesen verdächtigen grünen Belag auf den Scheiben...

    Inzwischen bin ich zu der Ansicht gekommen, das überhaupt kein "totes" Material ins Becken gehört - von PVC und Glas mal abgesehen. Wenn Bodengrund, dann LifeSand wobei da sicher noch die Erfahrungswerte fehlen.

    Aber nicht alle drei zusammen in ein Becken bitte!
    Meine beiden Siganus vulpinus haben sich ja hinterher (scheinbar) auch bekriegt. Ich dachte erst der eine wäre verschollen (gekillt vom andern) aber habe ihn dann ganz abgemagert hinter der Riffkeramik wieder gefunden wo er sich versteckte als ich ihn kurz vorher zufällig mal nachts im Becken gesehen habe.
    Also ähnliche Erfahrungen wie bei dir mit der Paarhaltung, ein paar Monate gehts gut aber dann ohne erfindlichen Grund und trotz mehr als guter Fütterung kommen sie sich in die Quere.

    Ach ja: Falls du die Magnificus hinterher abgeben willst, ich kenn evtl. jmd. der welche sucht!

    Hättest du man ein Wort gesagt Thomas, ich hatte 120kg Korallenbruch in verschiedenen Körnungen aus meinem Jaubert Refugium das ich aufgelöst habe weil es einfach nur sch... aussieht mit so hohem Bodengrund bei 60er Beckenhöhe.

    Da sie mir hier in meiner kleinen Wohnung zu viel Platz weg genommen haben habe ich sie jetzt "entsorgt".

    Calcium hatte ich übriges immer eher zuviel im Becken bei Jaubert.

    Zitat

    Original von Bernd Mohr
    Hallo Andreas
    Ein Aquarium sollte immer möglichst naturnahe eingerichtet werden.Eine alte Burg in ein Becken einzubauen ist keine Geschmacksfrage , sondern schlicht u. einfach geschmacklos.Dies ist ohne wenn u. aber meine Meinung.
    Gruß Bernd

    Zum Beispiel naturnah 150 verschiedene Spezies von Steinkorallen in einem Becken die aus 5 verschiedenen Ozeanen kommen :winking_face:

    Das soll kein Angriff sein, ich habe ja auch so ein Sammelsurium von Korallen und Tieren aus der ganzen Welt. Es ist halt alles Ermessensache.

    Was wäre z.B. mit einem Schiffswrack im Aquarium? Das kommt im Meer auch vor und dort siedeln auch Korallen!

    Zitat

    Original von Andreas Pridzun

    Falsch, denn ohne den Rieselfilter würden größere Mengen Stickstoffgrundbausteine abgeschäumt werden und so vor der Verfügbarkeit entfernt.
    Mit dem Rieselfilter wird aber ein Teil dieser N-Grundstoffe in nicht abschäumbares NO[T]3[/T] überführt.

    Andreas!

    Ist denn dann eine Verringerung der Abschäumerleistung bzw. Ausschalten des Abschäumers tagsüber nicht naheliegender?

    Zitat

    Original von Frank Mohr
    Aber der Palettendoc der in der Mitte hervorschaut, wird ja wenn er sich eingelebt hat in ein grösseres kommen. :winking_face:

    So geht mir das auch ... immer wenn ich mich gerade eingelebt habe ziehe ich um. Deshalb fühle ich mich bisher niergendwo so richtig zu Hause (frei Zitiert und übersetzt aus dem aktuellen Dido Song der vorhin im Radio lief).

    Mit 2 x 150W HQI hast du garantiert weniger Licht als mit 4 x 54W T5!! Von 70W mal ganz zu schweigen...

    Ich kenne allerdings die Acardia Leuchte nicht, würde dir im Zweifelsfall zu 3 x 39W T5 von ATI raten (2 Doppelbalken).

    Klar besteht ein Stickstoffeintrag durchs Füttern. Aber Andreas ging ja von einer Stickstofflimitierung aus, das heißt die Gesamtmenge des Verfügbaren Stickstoffs im Aquarium (egal in welcher Form) reicht nicht mehr aus.
    Da hilft auch ein Rieselfilter nicht, denn der wandelt den Stickstoff nur um, er zaubert sich ja keinen aus dem Ärmel!

    Wie groß ist das Becken? Besser ausleuchten (flächig) tun natürlich zwei Strahler. Aber die Beleuchtungsdichte pro m² ist unter dem 150er wohl höher (direkt unter dem Strahler) dafür am Rand natürlich geringer.