Beiträge von brombeere

    Hallo Thomas,

    nö, eben, die Belastung bei Frostfutter ist, denk ich, schon wesentlich höher. Eben deshalb meine Frage, warum Du meinst, dass es nicht komplett ohne Frostfutter geht? Gerade bei den Wasserwerten können die Zooxantellen die Tiere ausreichend ernähren, da ist eine zusätzliche Fütterung mit Sicherheit nicht nötig.
    Ich glaube einfach, dass die Muscheln, die Anemone und auch die Steinkorallen das nicht brauchen und für die Fische ist es gesünder, Trocken-/Granulatfutter zu füttern. Damit werden sich die Werte vielleicht reduzieren und dann wachsen die Steinkorallen auch besser.

    Hallo Thomas,

    Zitat

    Original von H2O
    Hallo Susi


    Komplett ohne Frostfutter wuerde ich zunaechst mal auch nicht empfehlen, aber es kann schon viel bringen, z.B. nur einmal am Tag Frostfutter zu geben oder nur jeden 2. Tag.


    warum meinst Du das? Kannst Du mir bitte erklären, welchen Zusammenhang es dabei gibt?

    Hallo Marcus,

    also ich weiss ja nicht, was Du für Artemien hast :winking_face: Ich hab die von Golden Gate, die sind ca. 5mm lang und allerhöchstens 1 mm breit. Da die Polypen die ja nun nicht quer fressen, ist das überhaupt kein Problem. Das passt schon.... Ich habe noch eine andere azooxanthellate Gorgonie und hatte auch vorher schonmal eine Swiftia. Und alle fressen Artemien. Sie fangen sich so ein Artemia ein, und dann wird das langsam durch den Polyp nach innen gezogen.

    Hallo Marcus,

    Zitat

    Original von Marcus Nitzsche
    Lebende Nauptlien sind einfach zu groß


    das bezweifle ich aber. Meine frisst sogar ausgewachsene Artemien, wenn sie welche erwischt.
    Allerdings hast Du recht, diese Gorgonie ist relativ anspruchslos. Ich denke, dass sie bei guten Bedingungen (gute Strömung, sie bekommt genug Futter bei der Fischfütterung mit ab usw.) auch ohne zusätzliche Futtergaben gut überleben kann.

    Hallo Jannes,

    Zitat

    Original von Klumpi
    Was Salz angeht, ich bleib mal beim Tropic-Marin-Salz, damit wachsen sie ja bisher ganz gut. Auch wenn ich keine Ahnung habe warum da und in den kleinen Becken nicht. :confused_face:


    weil auch Cyanos bestimmte Bedingungen zum Leben und vorallem zur massenhaften Vermehrung brauchen. Eins ist zum Beispiel, dass das Verhältnis Phosphat zu Nitrat gestört ist, also einer der Werte sehr erhöht ist. Aber das alleine reicht meistens trotzdem nicht aus, hinzu kommt noch, dass Cyanos scheinbar auch Silikat mögen. Zumindest haben viele schon durch die Reduktion von Silikat die Cyanos bekämpfen können. Ebenso sind bestimmte Aminosäuren wohl auch ein Leckerli für Cyanos und sie vermehren sich dann gut. Weiterhin ist auch ein ungünstiges Lichtsprektrum förderlich für Cyanos. Wenn man Cyanos hat und diese Werte bzw. einen davon ändert, verschwinden sie meistens dann doch wieder.

    Wenn also in einem Becken bei Dir Cyanos auftreten und in anderen nicht, liegt es schlicht und einfach daran, dass in den Becken eben unterschiedliche Bedingungen, zumindest hinsichtlich der Wasserwerte und garantiert auch beim Licht, vorliegen. Ist eigentlich eine einfache Sache und absolut logisch....

    Zitat

    Im Grunde ist es eigentlich ein relativ logischer Gedanke, dass der Seestern Cyanos frisst.


    Warum das ein logischer Gedanke ist, ist mir nicht so ganz klar. Kann es vielleicht sein, dass der Seestern einfach nur auf der scheibe war und die Cyanos an der betreffenden Stelle abgerissen/abgewischt hat?

    Zitat

    Das würde nämlich zum einen Erklären warum Fromia in normalen Aquarien, in denen die Cyanos bekämpft werden, nicht lange überleben. Und letztlich gibts ja für alles im Meer irgendwas was es frisst. Mal schauen was der Stern weiter macht, derzeit sitzt er vorn auf dem Boden vor der Frontscheibe.


    Dieser Theorie würde ich mich nicht unbedingt anschliessen. Ich kenne in Berlin zwei Händler, der in ihren Schaubecken seit Jahren erfolgreich verschiedene Seesterne halten, auch verschiedene Fromia-Arten. Und da ist nix mit Cyanos oder so... aber die Becken stehen schon wirklich viele Jahre, so dass die Beckenbiologie mehr als gut eingefahren ist und eben auch sehr viele Kleinstlebewesen darin leben.

    Hallo Claudi,

    Zitat

    Original von Claudix
    nur so aus Interesse, warum werden Anti-Algen-Mittel in der MW-Aquaristik "ohne weiteres" eingesetzt wärend die in der Süßwasser-Aq. doch eher verpöhnt sind (Ursache für Algenprobleme finden und abstellen)?


    auch im Meerwasser ist es nicht generell üblich, mit irgendwelchen "Mittelchen" die Algen zu bekämpfen. Ausgenommen Phosphat- und Silikat-Adsorber, die zur Reduktion der Werte eingesetzt werden. Ansonsten aber geht es schon für die meisten eher in die Richtung, die Ursachen zu beheben bzw. mit natürlichen Fressfeinden gegen anzugehen.

    Leider ist es bei den Dinos etwas anders, bekannte Ursachen für deren massive Ausbreitung sind nicht bekannt und Fressfeinde gibt es für sie auch nicht. Einige versuchen dann zwar mit vermehrt Ozon oder mit Abdunkeln des Aquariums der Plage Herr zu werden, aber die Erfolge sind da dann schon eher mässig.

    Zitat

    Ist es weil im MW-AQ keine/seltenst höhere Pflanzen sind oder ist die Ursachenbehebung kaum praktikabel oder ...?


    Es gibt auch im Meerwasser höhere Algen, und besonders im Schlammfilter werden sie ja explizit eingesetzt. Oder in Seepferdchen-Becken z.B. sind vorwiegend Algen als Deko vorhanden. Also die generelle Aussage "im Meerwasser gibt es keine/selten Pflanzen" kann man keineswegs so stehen lassen :winking_face:

    Hallo mbb,

    nein, einen Seeigel und einen Seehasen hatte ich, nur ich dachte mir, die finden dann während und nach dem Algen-Ex-Einsatz eh nichts mehr und hab sie weggegeben. Nachdem die Dinos weg waren und alle anderen Algen noch da, hab ich lieber wieder Tiere eingesetzt, diesmal 3 Seeigel, einen Seehasen und 2 Bryopsisschnecken. Ich wollte ja mit dem Algen-Ex vordergründig die Dinos wegbekommen, das anderes gleich mit verschwindet, sollte nur angenehmer Nebeneffekt werden. Das hat eben leider nicht schnell genug funktioniert und ich wollte eben lieber nicht mehr als nötig an Algen-Ex reingiessen.

    Hallo Christine,

    also ich bin vielleicht auch nicht repräsentativ, aber meine Erfahrungen mit Algen-Ex sind grundsätzlich positiv. Ich habe im September es wegen Dinos einsetzen müssen, habe es genau nach Vorschrift dosiert und insgesamt 7 Mal angewendet. Nach dem 5. Mal waren im Grunde alle Dinos weg, ich habs dann noch zweimal nachträglich gemacht, rein aus Vorsicht.
    Wie gesagt, die Dinos waren recht schnell auf dem Rückzug, ALLE anderen Algen hat das nicht die Bohne interessiert (leider auch nicht die Fadenalgen, die sich noch ausgebreitet hatten), aber auch höhere Algen, Kalkalgen und selbst Bryopsis hat sich in keiner Weise um das Algen-Ex gekümmert. Ich hatte zwar gehofft, dass ich den Mist dann gleich mit erledigen kann, war aber nicht so. Aber Seeigel, Seehase und Schnecken haben anschliessend gut ihren Job gemacht.

    Ich denke, es hängt eben wohl auch massgeblich davon ab, wieviel und wie lange man Algen-Ex einsetzt. Immerhin tut es ja bei normaler Anwendung auch nix den Zooxanthellen in den Korallen, so dass ich denke, dass erst eine längere Anwendung bzw. ab einer bestimmten Menge dann auch höhere Algen beseitigt werden. Ich hoffe, ich irre mich damit nun nicht und lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster. So jedenfalls waren meine Beobachtungen.

    Hallo Stephan,

    Zitat

    Original von stephan-haener
    Ich habe heute Abend nochmals nachgeschaut, sieht nicht so aus, als ob sie noch lebt :loudly_crying_face:

    Ich werde nun noch 2-3 Tage abwarten und sie dan wohl berdigen müssen :frowning_face:


    Also das mit dem Warten würde ich mir echt überlegen, wenn sie sich auflöst belastet sie sehr stark das Wasser. Auch wenn man die Hoffnung schwerlich aufgeben kann, es nützt niemanden etwas....

    Zitat

    Was mich besonders nachdenklich stimmt, ich wüsste nicht, wie ich das verhindern hätte können? Kann ich daraus die Lehre zihen, dass wenn eine Anemone ihren Kopf in den Sand steckt, wahrscheindlich etwas nicht in Ordnung ist und man eingreifen sollte?


    Was hättest Du machen wollen?

    Ich habe auch hintereinander zwei Crispa auf die gleiche Art verloren wie Du, beide Male sahen meine aus wie bei Dir auf dem Bild. Eine hab ich auch länger als es gut war im Becken gelassen, sie war mir noch hinters Riff gekrochen und ist da dann weggegammelt. Ich musste dann den halben Steinaufbau auseinander nehmen und einen eklig-stinkenden Schleimklumpen rausholen. :frowning_face:

    Ich glaube inzwischen, dass diese Arten keine Chance haben, wenn sie anfangen, ihre Eingeweide auszu****. Das ist der Anfang vom Ende....

    Hallo Alex,

    ich hab auch keinen schneeweissen Sand, also auch immer eine leichte Kieselalgenschicht und so sehr schlimm finde ich das nicht. Solange es Dich selber nicht so sehr stört, und vorallem es Deinen Tieren gut geht, ist doch alles in Ordnung.

    Und wenn Du wirklich was tun willst, setz halt wieder einen Lippi oder ein Grundelpäarchen ein. Oder versuche es mal mit ner Seegurke oder grabenden Seesternen.

    Hallo David,

    also ich oute mich mal auch als völlig unromantisch und zweifle ebenso keinesfalls an, dass es eine Glasrose ist :winking_face:

    Aber ich würde an Deiner Stelle inzwischen schon für weitere und vorallem bessere Attraktionen sorgen und nun die ersten Einsiedler und Schnecken einsetzen. Und in Zwei Wochen dann vielleicht nen Algenblenny, falls genug Fadenalgen da sind (das Bild wirkt so), dann eventl. auch nen Seehasen und/oder nen Seeigel.

    Es ist keineswegs die beste Idee, monatelang mit dem Besatz zu warten. In Deinem Becken soll sich ja mal was entwickeln und wie soll das gehen, wenn Du da nix einsetzt?

    Hallo zusammen,

    letztens hatte ich bei Claude mal nachgefragt, wie sich die Röhrenaale eigentlich fortpflanzen. Da sie ja doch fast nur in ihren Röhren im Sand stecken, hab ich mir das etwas schwierig vorgestellt. Er hatte mir dazu dann folgendes kopiert:
    Reproduction
    Garden eels are sexually dimorphic, which means the males and the females look very different. The male's jaw sticks out further than the females and they are much bigger.

    Heading into mating season, males and females move their burrows closer together. Once a male picks a female to mate with, he defends her, keeping other males away. The male strikes at and even bites the head of any brave competitors.

    After mating, garden eels release the fertilized eggs into the current—which means they are pelagic spawners. The eggs float in the epipelagic zone or the zone in the open ocean near the surface. Here the eggs hatch out and the larvae float along until they reach a certain size. After they are large enough, the young garden eels swim down and make a burrow of their own.

    Und letzte Nacht konnte ich nun eine Beobachtung machen, die wohl darauf schliessen lässt, dass meine Aale inzwischen auch poppen. *g* Jedenfalls sieht das wohl ganz danach aus, finde ich. Als ich es gesehen habe, war's schon im vollen Gange, allerdings hingen die einfach so da, der Aal, der mit dem Kopf bei dem anderen drinne steckt hat leicht gewackelt und das war's. Nach einer halben Stunde hatte ich dann keine Lust mehr zuzusehen (und das Weibchen hat auch die ganze Zeit ziemlich gelangweilt drein geschaut :grinning_squinting_face: )

    Jedenfalls scheint es den Fischen gut zu gehen, wenn sie sich so vergnügen :winking_face: Auch die anderen "Zaungäste", wie mein Feilenfisch, das Anthias-Männchen und die Muräne, die auch pausenlos da mit rumgeschwommen sind, haben dem Treiben kein Ende gesetzt. Das hat die beiden absolut nicht gestört.

    Hallo Uwe,

    also Du hast recht, da die Muräne Garnelen und Stinte-Stücke frisst, würde sicherlich auch so ein Röhrenaal-Kopf in sie passen. Aber bisher war niemals ein Angriff zu sehen und die Aale fühlen sich von der Muräne offenbar nicht bedroht. Sie ziehen zwar den Kopf ein, wenn die Muräne zu nahe kommt, aber das machen sie auch, wenn ein anderer Fisch direkt über sie schwimmt. Wobei das eher so den Eindruck macht, als ob sie eben "aus dem Weg gehen", um nix vor den Kopf zu bekommen :winking_face: Also von Angst kann man da sicherlich nicht sprechen. Ich weiss nun nicht, ob man Angriffe durch ausreichende Fütterung vermeiden kann oder ob eben die Aale nicht auf dem Speiseplan der Muräne stehen. Auf der anderen Seite allerdings sind die Aale eben so um die 25 cm lang und die kann die Muräne unmöglich am Stück in sich reinwürgen. Vielleicht weiss sie das auch....

    Hallo Robert,

    klar ist das verständlich, aber ich finde, das gibt sich ziemlich schnell. Wobei ich aber auch glaube, man sollte sie unbedingt in der Gruppe halten. Ob es irgendwie einen Zusammenhang mit den anderen Fischen im Becken gibt, konnte ich bisher nicht beobachten. Ich hab 5 Anthias, eine Muräne, zwei Zwerg-Feuerfische, nen Feilenfisch, nen Lippfisch, 2 Korallenwächter, nen Blenny.... egal, kümmert sich keiner um die Aale und umgekehrt.

    mbb
    Ich glaub schon, dass man sie mit Seepferdchen zusammen halten kann. Stell ich mir lustig vor, wenn ein Pferd versuchen sollte, sich an denen festzuhalten und schwupp, ist er weg :grinning_squinting_face:

    Nachtrag @jens

    Vielleicht sieht man es auf dem zweiten Bild jetzt etwas besser, dass der Bodengrund wirklich nicht sehr hoch ist. Mir ist echt schleierhaft, wie sie es schaffen, da drin zu stecken, als wenn sie senkrecht eingegraben wären.

    Achja, die hellen Punkte auf dem Bild sind übrigens Granulatfutter. Ich muss allerdings sagen, Anfangs mochten sie nur Artemia, alles andere haben sie nicht angerührt. Später kam dann Mysis und Krill dazu, was sie genommen haben. Und seit ich das neue Ultra Health füttere, fressen sie das auch.

    Hallo Jens,

    ich hab zwar nochmal 10 kg Livesand seinerzeit dazu getan, aber inzwischen ist das alles so zusammen gesackt, dass an den meisten Stellen tatsächlich nur 3-4 cm Sandhöhe ist. Hinzu kommt noch, dass der gesamte Boden mit einer Lichtrasterplatte ausgelegt ist. Also praktisch ist 1cm davon dann auch nochmal weg. Scheint den Aalen aber nichts auszumachen, sie haben sich beiweiten nicht die höchste Sandhöhe ausgesucht. Sie sitzen da, wo es strategisch am günstigsten mit dem Futter ist. Ich gebe das immer an der gleichen Stelle in die Strömung und wo sie sitzen, landet es zuerst und in der grössten Menge. Sind also nicht dumm die Fischis :winking_face:

    hallo Robert,

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Ich habe schon oft Röhrenaale fotografiert und bewundere dich alle auf ein Bild zu haben und das noch weit draussen.


    also die sitzen nicht weit draussen, sondern grade mal 2 cm von der Vorderscheibe entfernt und der Abstand ist so zwischen ca. 1cm und 5 cm voneinander. Sie sind weder schreckhaft noch sonst irgendwie schwierig... wie gesagt, fressen alles (Nahrungsspezialist wie im lexikon kann ich absolut nicht bestätigen), haben vor anderen Fischen keine Angst, und im Grunde wohl irre neugierig :winking_face:

    Hallo zusammen,

    seit einigen Wochen pflege ich in meinem Aquarium eine kleine Gruppe von 5 Röhrenaalen (Heteroconger hassi). Die Fische sind einfach genial.... fast die ganze Zeit zu sehen, fressen alles, was sie irgendwie erwischen können, selbst Granulatfutter wird gierig verspeisst.

    Ich habe anfangs zwei Aale mehr oder weniger ungewollt übernommen, da mein Bodengrund meiner Meinung nach nicht für Röhrenaale geeignet ist. Er ist ja nur 3-4 cm hoch und die Aale sind wohl so 20-25 cm lang und graben sich ja im Grunde vollständig ein. Von den beiden ersten hat leider nur einer überlebt, wobei der andere wahrscheinlich vorher schon geschädigt war. Ich wollte den Überlebenden jedenfalls nicht dauerhaft alleine lassen, da es ja doch Gruppen-Tiere sind. Glücklicherweise konnte ich dann vor ein paar Wochen nochmals 5 Aale nachsetzen. Einer der neuen hat es mit dem Eingraben nicht schnell genug gepackt und mein grosser, steinalter Einsiedler hat ihn dann bei lebendigen Leibe vom Schwanz her angefangen aufzufressen :frowning_face: Irgendwie schrecken manche echt vor nix zurück...
    (Den Einsiedler habe ich inzwischen abgegeben, ich wollte einfach nix mehr riskieren).
    Die verbleibenden 4 neuen Röhrenaale und der alte haben sich aber richtig gut gemacht, inzwischen sind sie schön beisammen und es scheint ihnen richtig gut zu gehen :smiling_face:

    Hallo Thomas,

    bei mir war der Wasserstand so, dass der Kamm mind. 2 cm über der Wasseroberfläche war. Also der Fisch ist da definitiv reingesprungen. Warum er nicht wieder zurückspringen konnte, weiss ich nicht, ich denke aber eher, er ist unabsichtlich beim Rumhüpfen da gelandet und mit dem Nachdenken und Kombinieren habens die Fischis glaub ich nicht so sehr :winking_face:

    Hallo Matthias,

    der Überlauf war soweit okay, ist ne gute Alternative, wenn man keine Bohrungen im Becken hat und nachträglich ein Technikbecken einrichten will. Auch vom Lärmfaktor her war der in Ordnung, gab im Grunde keine Geräusche.

    Das Reefpack hab ich gegen einen neuen Tunze 9015 eingetauscht, hab nur meine Signatur noch nicht geändert (mach ich aber sofort). Die Idee ansich ist gut, da kann man gleich Schnellfilter bzw. Adsorber oder Kohle prima unterbringen. Grund für den Tausch war bei mir der Lärmfaktor. Der Abschäumer im Reefpack war einfach die Hölle. Allerdings ist der neue Abschäumer auch nicht viel besser. Normal habe ich mich nicht für sehr lärmempfindlich gehalten. Aber die Tunze-Abschäumer scheinen doch mehr Krach zu machen, als es für meinen Geschmack passt. In Berlin hatten wir im Wohnzimmer 5 PC's, die permanent gelaufen sind. Trotzdem konnte ich prima auf der Couch einschlafen.... jetzte muss ich im Wohnzimmer schlafen, habe nur noch einen PC, aber seither schlafe ich extrem schlecht. Es ist einfach viel zu laut, jedenfalls empfinde ich es so.

    Hallo Thomas,

    Zitat

    Original von H2O
    Hy,

    ich hab einen Schuran Überlauf an meinem Hauptbecken hängen. Funktioniert bisher ( toi, toi, toi ) ohne Probleme. Nun hab ich aber schon zweimal einen meiner Lippfische abends darin gefunden. Vermutlich weil allerlei Leckereien darin zu finden sind?! Deshalb mein Tip, vielleicht vor längeren Urlauben vorne eine Abdeckung anbringen, damit das nicht passieren kann.

    Schöne Grüsse

    Thomas


    ich hatte auch ne Weile so einen Überlauf am Becken und bei mir ist auch mal ein Lippi drinne gelandet. Wie lange der da drin war, weiss ich nicht mal, aber fast nen Tag bestimmt. Hatte ihm aber nicht geschadet, nach seiner Befreiung hat er sich zwar für kurze Zeit versteckt, aber danach dann war er wie immer. Ob er längerfristig schaden nehmen kann, weiss ich allerdings auch nicht.

    Zufrieden bin ich mit der Marea ansonsten auch, besonders dass sie noch kippbar ist, wenn sie mit den Saugnäpfen befestigt wird, gefällt mir gut. Dadurch konnte ich sie eben auch etwas tiefer hängen und sie entsprechend einstellen, damit sie eine gute Strömung bringt. Sieht eben nur etwas doof aus so.

    Ich werd mal sehen, ob ich das mit dem Dremel hinbekomme (meine handwerklichen Fähigkeiten sind allerdings sehr schwach entwickelt :grinning_squinting_face: ). Reduzieren möchte ich sie sehr ungern, die volle Power brauch ich schon.

    Hallo zusammen,

    seit ein paar Wochen habe ich eine Marea 6000 bei mir zusätzlich zu meiner Tunze-Stream im Aquarium hängen (mit den Saugnäpfen an der Scheibe befestigt) und so wirklich glücklich bin ich mit der nicht. Von der Strömung her ist sie okay, aber gelegentlich "gluckert und schlürft" sie. Also sie zieht dabei Luft von der Wasseroberfläche mit an und dabei entstehen diese Geräusche. Das passiert mehrmals am Tag und geht mir inzwischen mächtig auf den Keks. Dass es möglicherwiese eine Lösung wäre, die Pumpe tiefer zu hängen, darauf bin ich auch schon gekommen. Inzwischen hängt sie ca. in der Mitte des Beckens, und sie schafft es trotzdem noch rumzugluckern.
    Hat jemand anderes gleiche Erfahrungen gemacht und ene Lösung gefunden, wie man der Pumpe diese Geräusche wieder abgewöhnen kann?

    Hallo Thomas,

    die letzten hatte ich in Berlin gekauft und da lagen die Preise zwischen 2,50 EUR (für winzig-kleine, schwarze "Normalo"-Einsiedler) und 7,50 EUR (für grosse, rote bzw. rosa-weiss-gestreifte Einsiedler).

    Hallo Sascha,

    Algen EX ist kein Zellgift! Robert hat dazu vor einiger Zeit hier im Forum bereits schonmal dazu was geschrieben, ich finde seinen Beitrag nur gerade nicht wieder und die Such-Funktion hat offenbar eine Lücke von nem halben Jahr. Aber vielleicht liest das ja Robert hier auch und kann dann selbst nochmal was dazu sagen.

    Hallo Thomas,

    ich weiss, dass es nicht so krass gemeint war... :smiling_face: und ich kann Dich sogar verstehen. Ich hab mir ganz am Anfang auch genau den gleichen Testkoffer gekauft und ebenso extreme NO3-Werte gemessen. Dauerte dann sogar etwas, bis ich dahinter kam, dass der Test nicht das richtige Ergebnis angezeigt hat. Und ich hab wie blöde Wasserwechsel gemacht, ohne dass es irgendwas am angezeigten Ergebnis geändert hatte.

    Ich kauf immer das Multisanostol von Schlecker. Ich finde, das ist preisgünstig und der Nutzen ist okay. Allerdings mehr als einen Tropfen zweimal die Woche mache ich davon nicht aufs Futter. (Damit das Zeugs aufgebraucht wird, müssen die Kinder dann davon auch mit trinken :grinning_squinting_face: )

    Hallo Thomas,

    Du musst gar nichts. War lediglich ein Tipp, eben wie Robert sagt, Sera ist im Meerwasser halt nicht sonderlich genau. Du hast natürlich recht, der Testkoffer ist nicht billig, aber leider auch nicht sonderlich geeignet. Und viele haben schon feststellen müssen, dass der mit Sera gemessene, hohe Nitratwert gar nicht dem entspricht, was tatsächlich an NO3 da ist.

    Zitat

    Original von Thomas23Ne
    Hallo!

    Warum muss ich mit Salifert oder Tropic Marine nochmal messen? Ist mein gekauftes Sera Produkt schlecht? Ich frage weil ich (wie ich finde) für teures Geld einen kompletten Wassertestkoffer der Firma Sera gekauft habe...

    MfG

    Thomas

    Hallo Thomas,

    einen Verbrauch von Calzium und Magnesium wirst Du sehr bald feststellen, diese Werte fallen in der Anfangszeit schon recht bald ab. Allerdings würde ich da eher zu Balling raten. Ist kostenmässig günstiger und Du ersparst Dir die Fummelei, den Kalki richtig einzustellen.

    Die Dichte würde ich recht bald vernünftig einstellen, es macht wenig Sinn, damit ewig zu warten. Sollte doch kein grosses Problem sein, da jeden Tag etwas Wasser abzulassen und mit Süsswasser wieder aufzufüllen.

    Benutzt Du für alle Deine Tests die von Sera? Falls ja, miss mal bitte den Nitratwert mit einem anderen Test, z.B. Tropic Marin oder Salifert nach.

    Hallo Frank,

    grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber es gibt eben auch die anderen Beispiele, die gegen diese Theorie sprechen: denk an meine Grundeln, die ich in Berlin in einem 250 l Becken zusammen mit 15 !!! anderen Fischen gehalten habe. Die waren gross, fett und länger, als in sämtlichen Büchern angegeben. Also ich denke, es kommt immer auf verschiedene Faktoren an. Vorallem bei territorial lebenden Fischen glaube ich nicht mehr, dass die Beckengrösse eine Hauptrolle spielt.

    Hallo Thomas,

    ich hab auch zwei Ocellaris, sie sind jetzt in diesem Becken seit September und ich finde, sie sind bisher überhaupt nicht oder unmerklich gewachsen. Und ich füttere 4-5 mal am Tag. Aber darum hab ich mir bisher gar keine Gedanken gemacht, warum auch? Sie werden schon wachsen, wenn sie es für nötig halten, wenn nicht, bleiben sie eben kleiner. Warum machst Du Dir denn Sorgen darum, ob sie wachsen bzw. warum so langsam?

    Hallo Thomas23Ne,

    wenn Du Deine Steine nicht erst gestern eingesetzt hast, würde ich schon mal die ersten Einsiedler versuchen. Und auch einige Schnecken machen sich anfangs ganz gut. Dass der NO3-Wert anfangs recht hoch ist, ist schon normal, bald werden die Algen gut wachsen und dann finde ich es gut, wenn schon jemand da ist, der da wieder "aufräumt".

    Das mit dem grosszügigen Wasserwechsel würde ich allerdings lassen. Auch wenn 30% viel sind, der NO3-Wert sinkt damit auf höchstens 40 mg/l, was auch noch ne Menge ist. Aber viel wichtiger ist, dass das Becken in Ruhe einfahren kann und so grossartige Spielereien am Ende dann doch mehr durcheinander bringen kann. Anfangs, also die ersten 4-6 Wochen nach Einbringen der Lebenden Steine ist gar kein Wasserwechsel nötig und danach auch nur max. 10%.
    Höhere Werte am Anfang der Einfahrphase sind völlig normal und da muss man eben durch. Du gewinnst aber langfristig mehr, wenn Du eher Deine Finger aus dem Becken lässt, anstatt da pausenlos drinne rumzufuhrwerken :winking_face:
    Setz Dich davor, beobachte, was nun alles wächst, da haste echt mehr davon. Es ist so interessant zu sehen, was so alles aus den Steinen kommt. :smiling_face:

    Hallo zusammen,

    ich sehe es ähnlich wie Steffen, Xenien mögen sich ja ganz gut verbreiten, sehen aber hübsch aus und machen das Becken viel lebendiger. Und auch wenn sie zwischen anderen Korallen wachsen, konnte ich bisher nicht feststellen, dass das für die Nachbarn irgendwelche Nachteile hatte. Im Notfall lassen sie sich eben gut entfernen, was man von Glasrosen zum Beispiel wohl nicht behaupten kann. Ausserdem vernesseln sie nix.

    Hallo Hans-Werner,

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Also, Calcium etwas hoch, Phosphat auch, vermutlich zuviel Licht,


    also CA ist mit 470 mg/l schon reichlich hoch, ich bezweifle, dass eine weitere Erhöhung da was bringt. Da ist es sinnvoller, Mg anzuheben.

    Und das Licht ist für meinen Geschmack mehr als zu wenig! Ich denke, bei der Beckengrösse sind 1x250 Watt und 2x150 W deutlich unterdimensioniert und eine neue Beleuchtung würde wesentlich mehr bringen.

    Achja, und die Ultra-Produkte haben wir hier sooft nun schon genannt, die hätteste wirklich nochmal erwähnen können. Einmal mehr macht dann auch nix mehr :grinning_squinting_face:
    Aber die sind wirklich gut, das wird ja jeder zugeben, der sie benutzt :winking_face:

    Hallo Cord,

    ich finde, der CA-Wert ist etwas hoch und MG etwas zu niedrig. Aber das sollte sich einfach regulieren lassen. KH wäre mal noch interessant.

    Achja, NO2 bekommt man offenbar mit nem stink-normalen Tropfentest aber genauer hin. Auch wenns im Meerwasser nicht ganz so eine grosse Rolle spielt, würde ich persönlich schon gerne wissen, wieviel es kleiner 1 mg/l ist. Also mir wäre da z.B. 0,3 mg/l schon zuviel und ich würde nach den Ursachen suchen.