Hallo Heiner,
hier eine Empfehlung zu geben und sei sie noch so unverbindlich ist schon ziemlich gewagt. Wahrscheinlich wird das Ganze halten, aber wenn doch nicht, dann heisst es "im Forum haben es doch zig Leute geschrieben...".
Normalerweise zieht man die kurzen Querprofile (von der Wand zur Raummitte) oder zumindest die langen Profile durch. Dann baut man die vertikalen Profile dazwischen. Das hat den Grund, das die Lasten dann rechnerisch gleich verteilt werden. Also bei ersterem und Deiner Variante würde auf jedem vertikalen Profil ein sechstel der Last liegen. Die Schnellspannverbinder dienen dann (fast) nur dem Zusammenhalt des Ganzen. Bei Deiner Variante liegt die Last eigentlich zwischen den vertikalen Profilen und muss voll von den Schnellspannverbindern auf die Eckprofile übertragen werden. Die Schnellspannverbinder halten das sicher aus - aber dazu kann Dir der Hersteller mehr sagen.
Warum kürzt du nicht einfach die vier Eckprofile und schiebst diese richtig zwischen die Querstreben? Dann oben rauf eine >30er Siebdruckplatte und die 10cm auskragendes (überstehendes) Becken machen sich kaum bemerkbar. Eigentlich wird das sogar so empfohlen (http://www.deters-ing.de).
Falls Du das doch so machst, wie Du es im Foto zeigst, tu Dir den Gefallen und nimm unten eine stärkere Platte, die die Last auf das Laminat/Parkett verteilt.
Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich bin auch kein Statiker sondern habe mich bei meinem Beckenbau (auch 45er ALU-Profil) nur intensiv mit dem Thema beschäftigt. 