Hallo Michael,
da wirst Du wohl oder übel mal an der Strömungsrichtung optimieren müssen. Das deshalb, da der Sand wenn er weggeblasen wird eher ungünstig beströmt wird und wenn Detritus liegen bleibt ist das das zweite Indiz dafür. Lass die Pumpen tendenziell zur Wasseroberfläche abstahlen, dann "strömt" das nicht an der Scheibe herunter und drückt den Sand weg. Generell hast Du wohl noch ein ziemlich neues System wo der Bodengrund noch nicht soo stark belebt ist. Bei mir war das am Anfang genauso und was habe ich mich geärgert und experimentiert. Ich habe dann die Strömung komplett geändert und dann ging es. UND wenn das System ein paar Jahr steht, backt der Sand durch die Mikroorganismen zusammen. Bringe unbedingt eine gute Hand voll Bodengrund aus einem anderen System oder frisch (!) aus dem Meer, am allerbesten UNTER deinen Sand ein! Das wirkt oft Wunder. Bis sich so ein DSB aber etabliert hat dauert es schon eine Weile - das steht nur nirgends... Der Sand wird dann an der Sandoberfläche noch ein wenig hart. Außerdem wachsen die Korallen alles zu und die Strömung verringert sich schon durch die Verwirbelungen.
Was schon begrenzt Sinn machen würde, wäre den gröberen Aragonitsand aufzubringen. Aber dieser Sand durchkreuzt das DSB-Prinzip, was Du bei Dir sicher erreichen willst. Denn durch die grobe Struktur kann Sauerstoff weiter in den Boden eindringen.
Ein gelb werden des Sandes sind wahrscheinlich Kieselalgen. Bitte dazu den SI-Gehalt des Wassers messen, jede Menge Einsiedler und evtl. einen "Sanddollar" einsetzen. Die helfen beim Abernten der Algen, Sandbügeln und auch beim eliminieren des Detritus... ![]()
