Beiträge von nhauke

    Hallo Michael,

    da wirst Du wohl oder übel mal an der Strömungsrichtung optimieren müssen. Das deshalb, da der Sand wenn er weggeblasen wird eher ungünstig beströmt wird und wenn Detritus liegen bleibt ist das das zweite Indiz dafür. Lass die Pumpen tendenziell zur Wasseroberfläche abstahlen, dann "strömt" das nicht an der Scheibe herunter und drückt den Sand weg. Generell hast Du wohl noch ein ziemlich neues System wo der Bodengrund noch nicht soo stark belebt ist. Bei mir war das am Anfang genauso und was habe ich mich geärgert und experimentiert. Ich habe dann die Strömung komplett geändert und dann ging es. UND wenn das System ein paar Jahr steht, backt der Sand durch die Mikroorganismen zusammen. Bringe unbedingt eine gute Hand voll Bodengrund aus einem anderen System oder frisch (!) aus dem Meer, am allerbesten UNTER deinen Sand ein! Das wirkt oft Wunder. Bis sich so ein DSB aber etabliert hat dauert es schon eine Weile - das steht nur nirgends... Der Sand wird dann an der Sandoberfläche noch ein wenig hart. Außerdem wachsen die Korallen alles zu und die Strömung verringert sich schon durch die Verwirbelungen.
    Was schon begrenzt Sinn machen würde, wäre den gröberen Aragonitsand aufzubringen. Aber dieser Sand durchkreuzt das DSB-Prinzip, was Du bei Dir sicher erreichen willst. Denn durch die grobe Struktur kann Sauerstoff weiter in den Boden eindringen.
    Ein gelb werden des Sandes sind wahrscheinlich Kieselalgen. Bitte dazu den SI-Gehalt des Wassers messen, jede Menge Einsiedler und evtl. einen "Sanddollar" einsetzen. Die helfen beim Abernten der Algen, Sandbügeln und auch beim eliminieren des Detritus... :smiling_face:

    Hallo Katrin,

    Ich habe als Beckenmaß 120x60x60 und muss da Markus mit der Länge wiedersprechen. 120cm T5 gehen da wunderbar drauf und bei 130cm hätte man unbeleuchtete Ränder. Was er zur Höhe und Tiefe des Beckens sagt, ist allerdings richtig. Da kann man zumindest von der Tiefe nicht genug haben. Mein neues Becken (Herbst) wird 120x65x90 (HxBxT). Aber für den Anfang war mein 120x60x60 gerade richtig - würde ich dir auch raten!
    Kann mich meinen Vorschreibern mit dem Wasserwechsel nur anschließen... der wird bei Dir ausreichen. Aber besser 5-10% auf einmal als jede Woche 2%. Im allgemeinen wird von mehr als 10% im Monat ausgegangen.
    Auch in Berlin gibt es den Urlaubsservice bei bestimmten Händlern. ODER du versuchst es in einem Meerwasserverein - da gibt es in Berlin zwei. Einen im Westen und einen im Osten. :smiling_face: Kommt halt drauf an wo Du in berlin wohnst usw. Bei Interesse an den Adressen schreib mir mal ne PM.
    Von einer Abdeckung wie beim Süßwasser würde ich an Deiner Stelle Abstand nehmen. Entweder Du machst die um einiges höher oder läßt sie ganz weg und legst wahlweise nur Glas od. Plexi-Platten als Abdeckung drauf. Letzteres ist bei den Lüftungsversuchen im Sommer aber meiner Meinung nach hinderlich. Ich hab gar nix drüber und das funktioniert prima.

    Hallo Mario,

    da werd ich dann wohl hoffentlich schneller sein, wenn das Haus wirklich in 5 Monaten stehen sollte wie veranschlagt... :smiling_face:
    Als Pumpe werde ich irgendwann mal meine elektronische Tunze probieren. Aber ich habe auch nur ca. 50cm-1m zu überbrücken und es müssen auch keine 2000L/h sein, da der Abschäumer in den Schacht kommt (Tunze Comline 9010). Ich setze das Technikbecken nur schräg übers Hauptbecken in ein Regal. Wenn Du wirklich große Höhen (>2m) hast wirst Du um eine Pumpe mit ca. 40W Verbrauch bei ein paar 1000L theoretischer Leistung nicht umhinkommen. RedDragon etc. wirst Du dann schon kalkulieren müssen. Mit ner AM Ocenrunner oder Eheim wird das wahrscheinlich nicht klappen.

    Hallo Mario,

    ich plane auch gerade fürs Jahresende und den Umzug so ein Beckenprojekt (120x90x65 - BxTxH) wo das Technikbecken oben steht. Im großen und ganzen wollte ich das auch so machen wie Du. Falls Du das baust, schreib doch bitte mal Deine Erfahrungen dann hier rein. Das was Wolfgang geschrieben hat finde ich persönlich sehr wichtig und ich werde auch ein kleines DSB im Technikbecken installieren und ein Quarantäne/Ablegerbecken noch darüber. Die Geschichte mit dem sinkenden Wasserstand im Schacht ist nicht ganz ohne, da muss man sicher ne Menge tüfteln. Ich plane da z.B. einen Überlaufkamm in Teilen zum Stecken, wo man die Teile gegen geschlossene Streifen austauschen kann um mit der Überlaufmenge variabel zu sein. Außerdem bekommt der Schacht noch unter der Wasseroberfläche einen regelbaren Einlauf, so das man auch hier noch was zugeben kann. In diesem Zuge wäre vieleicht wichtig zu wissen...

    ...kann jemand errechnen wie groß der Wasserdurchlauf durch so einen AM Standard-Überlaufkamm pro cm Kamm ist? :wink

    Das wäre wichtig um die Kammgröße schon annähernd an die Pumpenleistung anzupassen. Die Nachfüllung sollte dann freilich im unteren Becken sein. Beim oberen Becken einen Überlauf via Tankverschraubung (40er ?) rein und gleich danach ein T-Stück welches nach oben offen ist um die Luft raus zu lassen. Das andere Ende ins Becken...

    Hallo Robert,

    also erstmal ist Phytoplankton = grünes Wasser und Zooplankton = Tierchen... ich selbst bin der Ansicht, das man auch Phytoplankton ins Aquarium geben kann. Hab das selber schon getan und erfeue mich eines regen Zooplanktonwusels im Becken. Das Problem liegt ganz wo anders...

    1. man selektiert das Phytoplankton durch die Zucht - also man kann in einem Reaktor effektiv nur eine Art Phytoplankton züchten. "Grünes Wasser" ist leider oft nach einer Weile nur noch Monokultur bzw. war es von Anfang an schon. Im "schlimmsten" Falle nur Nanochleropsis - welches kaum Nährwerte hat.
    2. bei der Zucht von Zooplankton aus diesem Phytoplankton selektiert man nocheinmal das Zooplankton. Also auch hier würde man sich für eine Art entscheiden. Das fördert nicht gerade die Biodiversität im Becken sondern dient dann wirklich nur dem Füttern der Fische. Um Korallen und andere Wirbellose zu füttern braucht man verschieden großes Plankton und dieses muss dann auch noch nahrhaft sein. Alle Tierzüchter können da ein Lied davon singen...
    3. die fertigen Reaktoren stellen oft größere Mengen an Phytoplankton bereit. So weit ich das richtig verstanden habe, sollte man da auch immer eine gute Menge entnehmen um die Kultur am Wachsen zu halten. Wenn Du das alles in ein AQ mit rund 1000L kippst, dann hast Du jede Menge organische Substanz, die Du dem Becken zuführst. Geh mal davon aus, das nicht alles gefressen wird und der Rest irgendwann abstirbt - das solltest Du dann auch wieder aus dem Becken entfernen! Und das möglichst bevor es sich zersetzt, sonst hast Du da wieder jede Menge PO4 und Ammonium/Nitrit/Nitrat im Becken. Freilich kann man die entnommene Menge auch verschenken oder wegkippen etc. aber das ist wohl nicht Sinn und Zweck der Übung.

    Aber - ich finde den Ansatz trotzdem gut! Ich werde das bei meiner neuen Anlage auch so machen, das ich Phytoplankton ins AQ gebe! Nur wird es eben nicht nur ein großer Reaktor sein, sondern ein paar kleine...

    Kann es sein, das die Korallen, speziell Anemonen das Wasser nicht mögen und Abschleimen was das Zeug hält? Wo befindet sich denn der Schleim genau? Auf dem Boden, im Riff, an der Oberfläche, an den Korallen... lässt sich das in irgend eine Richtung lenken? Und dann noch: wird der "Schleim" blasig? Besonders im Verlaufe des Tages/Abends? Falls es nämlich beispielsweise irgendwelche Braun- oder gar Goldalgen sind, sollten die bei vermehrter Photosynthese Gase produzieren, die man oft als Bläschen auf oder unter dem Algenteppich erkennt. Hast Du mal unter http://www.korallenriff.de/downloads/Algen_und_Bakterien.pdf geschaut, ob du da was ähnliches findest?

    Soweit ich das noch in Erinnerung habe hilft da nix. Man kann die Struktur sicher wieder zurückändern... aber der Aufwand ist dann wohl nicht vertretbar. Es ist möglich, das man das Wasser noch - wie es allgemein in der MW-Aquaristik üblich ist - durch eine der o.g. Wasseraufbereitungsanlagen schickt. Aber ob das mit DEM Wasser gut funktioniert kann ich nicht sagen. Zumindest der Vorfilter wird schnell dicht sein. Ansonsten hilft nur, das Wasser woanders zu besorgen - sorry.

    Hallo Micha,

    meinst Du mit Entkalkungsanlage eine Wasseraufbereitungsanlage (Osmose od. Ionentauscher, etc...) oder eine Induktionsanlage auf Elektrobasis, welche die Verkalkung der Leitungen verhindern soll? Bei letzterer kann es Probleme mit dem Wasser geben. Die Struktur des "Kalk" wird chemisch verändert. Es gab da auch mal einen Artikel in einer alten "Koralle"-Zeitschrift mit einem Bericht. Fazit war glaube ich, das es den Korallen nicht bekommt...

    Falls Du nicht mit Aktivkohle oder/und Ozon arbeitest ist ein Gelbstich des Wassers relativ normal. Klar bekommst Du das Wasser z.B. durch regelmäßiges (z.B. 1 mal im Monat) einhängen von Aktivkohle. Bitte einfach mal danach im Forum suchen, da gibt es genügend Beiträge zu.

    Hallo,

    übrigens kann man mit den St. nematodes auch Pech haben. Ich hatte 2 und einen Krebs gekauft und die eine Grundel jagte die andere relativ unbarmherzig durchs 400L Becken. Momentan sehe ich eine Grundel und den Krebs etwa zweimal im Monat (1 1/2 Jahre im Becken)... im Riffbecken sind schon Z. flavescens zu starke Schwimmer für die kleinen. :frowning_face:

    Hallo Armin,

    Du schreibst das die in der MW-Aquaristik eingesetzten Zeolithe als Klinoptilolith bezeichnet werden und das hier Ammonium gegen Kalium oder Natrium "getauscht" wird.
    Zum Thema, ich habe mal per Wikipedia und Co. nach Klinoptilolith gesucht, da mich die Sache interessiert. Gefunden habe ich unter anderem die Zusammensetzung der drei gebräuchlichsten Klinoptilolithe unter:

    http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Klinoptilolith-K
    http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.…inoptilolith-Na
    http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.…inoptilolith-Ca

    Was mir hieran auffällt ist natürlich als erstes, warum verwendet man in der Meeresaquaristik nicht das Klinoptilolith-Ca? Wäre doch praktisch wenn Ca zugeführt wird. Oder sind die zugeführten Mengen so verschwindend gering, das man sie vernachlässigen kann?
    Dann fiel mir natürlich bei der Zusammensetzung auf, das an erster Stelle Aluminium und dann auch Silikat genannt wird. Da ich seit einiger Zeit hin und wieder TIMOClear ins Becken gebe, mache ich mir schon Sorgen, das sich - zwar stabile - aber angereicherte Al- und Si-Verbindungen in meinem Becken anreichern. Ist dem so oder sind die hierbei eingebrachten Mengen ebenfalls zu vernachlässigen?
    Generell setzte ich Zeolithpulver kaum öfter als 2-3 mal mit 5mg/400L ein, aber irgendwie komisch wird mir schon dabei.
    Dann stellt sich mir noch die Frage wie viel Ammonium denn da getauscht, bzw. Kalium/Natrium/Calcium eingebracht wird. Sicher variiert die Menge derer im Zeolith auch, aber kann man das irgendwie beziffern?

    Hallo Andreas,

    wie werden denn die T5 angeschalten? Also 1 Schalter für beide T5? Da würde viel für nur 1 EVG sprechen. Zumal die EVG für 2 Leuchten nur marginal mehr kosten als ein EVG für eine T5... und da die Hersteller hier sparen wollen... Wenn eine der beiden T5 defekt ist, schaltet das EVG ab. Darauf würde ich mal bei Dir tippen. Wenn Du die T5 schon 1/2 - 1 Jahr drüber hast, kauf gleich zwei neue und tausche die beide aus. Dabei kannst Du ja erst die eine und dann die andere wechseln um herauszufinden, welche defekt ist. Heb die intakte dann für ähnliche Fälle auf. Das passiert aber nicht soo oft oder nur wenn die T5 wirklich schon alt ist.

    Hallo Jan,

    ups ich wusste gar nicht das es die in 36W auch gibt... naja aber zu deiner Frage. Die Lampe hat einen 2G11 Sockel deshalb schlußfolgere ich mal das es eine sogenannte Dulux-L ist (siehe auch Forenfrage von mir). Folglich kannst Du alle EVG verwenden, bei denen 36W möglich ist also 1x36W oder 21-36W usw. und die für TC-L (Osram) usw. geeignet sind. Auf den QTI Quicktronic von Osram steht das z.B. mit drauf. Es gibt aber auch billigere von ERC und auch allen anderen Firmen. Preis dürfte so um die 20-30 Euro für ein einfaches und ein paar Euro mehr für ein doppeltes sein. Wenn Du googelst findest Du ettlich Elektrohändler die die verkaufen. Bei Interesse schick ich Dir mal einen Link.

    Hallo Leute,

    ich habe hier im Aqua einen "Winkel" den ich nun schnell mal mit beleuchten muss. Vorher war das Schwimmraum für die Fischis und nun musste eine relativ große Montipora-Platte dort einziehen. Das ging nicht anders, denn beim letzten "Korallenwiederaufrichten" war sie dann doch zu groß für ihren alten Platz.
    Na und nun habe ich das Problem das ich eine Stelle von ca. 30x20cm ausleuchten muss. Da kam mir die "Cheap BIAX white/blue 24W" eines hier gut bekannten Händlers in den Sinn. Würde alles in allem wohl ganz gut passen - nur gibt es keine Lampe für das Leuchtmittel. Freilich im RedSeaMax... aber sonst eben nicht. Es ist ums V*** nicht zu machen eine Lampe mit 2G11-Sockel in 24W zu bekommen. Ich habe auch nichts gefunden was ich umbauen könnte ... EVG, Fassung und Halter kosten zusammen 25 Euro, das ist schon prima machbar, nur dann hängt es an dem elenden Thema Reflektor. Hier ist bei Google-Eingabe das Internet quasi leer. Ich denke einen T5 Reflektor "umzubiegen" wird es nicht bringen, da das Leuchtmittel die Maße 44x320mm (BxL) hat. Das ist recht breit. Weiss jemand von Euch eine Betzugsquelle für beschichtetes Refeltorblech zum selbstbiegen oder hat jemand einen anderen Tip? Ich weis einfach nicht mehr weiter bei dem Thema. :loudly_crying_face:

    Hallo Christine,

    Die 21W bei der Lampe klingen nach einer Stromspar-Röhre. Da die Elektronik (EVG) der Lampe meist dann auch nur diese verarbeiten kann, wirst Du dort keine normale 39W oder 24W T5 reindrehen können. Gesetzt der Fall dein Aquarium ist nur 30cm flach und du hast nur Weichkorallen und/oder Fische drin würde das vielleicht reichen. ABER vernünftige Meerwasser-T5-Röhren gibt es nur im HighOutput-Bereich. Hier gilt es aufzupassen, das die Lampen etwa folgende Maße (Röhre+Fassung+x) haben müssen:
    24W - 60cm
    39W - 90cm
    54W - 120cm
    80W - 160cm.
    Alles andere sind Stromsparröhren und die kannst Du normalerweise beim Meerwasseraquarium vergessen. Lediglich Refugien usw. könnten damit gerigfügig beleuchtet werden.

    Die beste Alternative zum völligen Eigenbau sind T5 Doppel-Leuchtbalken z.B. der Fa. ATI. Schon wegen der Reflektoren die man dann verwenden kann und sollte, aber auch wegen geringen Abmessungen der Balken. Kleiner wirst Du das "fertig" nicht kaufen können, da hilft nur Eigenbau.

    Hallo,

    die beiden T5 werden bei dem Modell zusammen betrieben. Fällt eine der Lampen aus ist auch die zweite abgeschalten. Kauf einfach eine neue Röhre 24W in blau und schon passt das wieder. Sollte das EVG doch defekt sein, gehen die Lampen einfach nicht an. Das dir das Ganze um die Ohren fliegt ist unwahrscheinlich. Die Beleuchtungsdauer des Blaulichtes ist ziemlich unerheblich, solange der HQI 8 Stunden leuchtet.

    Hallo Christoph,

    Du wirst eh nicht das ganze Wasser >durch< den Abschäumer hindurch bekommen - jedenfalls so nicht. Irgendwas fließt immer dran vorbei. Auch das habe ich vormals alles schon mal gehabt und wieder abgebaut. Den Dreck der sich in dem Becken absetzt kann man dann aber wunderbar beim Wasserwechsel absaugen und er ist dann auch wirklich draußen und man braucht das nicht erst durch den Abschäumer zu schicken in der Hoffnung, das der das rauszieht - tut er nämlich nur zu einem Teil. Der Rest setzt sich im Abschäumer fest und das bedeutet oft reinigen. :frowning_face:
    Die Kammer ist einfach ein kleiner Behälter direkt unter dem Überlauf. Bilder hab ich leider hier nicht zur Hand... aber warte mal ich zeichne mal was... klick... siehe unten.
    Das mit dem Nachfüllen ist ja ok. Aber wenn Du den Schwamm da drin hast und der ist dicht, dann läuft Dir irgendwann das Becken über oder die Notabschaltung kommt und Du hast trotzdem kein Wasser in dem Bereich.
    Das mit dem Blumenkübel klappt sicher nur muss er für die Algen mindestens geringfügig durchströmt werden und braucht Licht. Pflanz die Algen doch dann auch wie ich gleich ins TB und gut ist. :smiling_face: Oder aber du hälst dort statt Algen Mangroven - vorrausgesetzt Du hast genug Tages- oder Pflanzenlicht. :smiling_face: ODER aber du nimmst Dir so ein Körbchen von Physalis-Früchten oder einen Blumentopf von Wasserpflanzen und steckst Du einige von den roten Algen Gracilaria curtissae oder Drahtalgen Chaetomorpha linum rein. Die halten sich da gut fest und du kannst Sie als "Klumpen" dann entfernen. Erstere halte ich auch so... :smiling_face:

    Hallo Christoph,

    wenn du meine ersten Skizzen sehen könntest, würdest du an Kopien denken... :yrf Freut mich, jemanden zu treffen der mal fast exakt die gleiche Idee hat. :smiling_face:
    Als Abschäumer hängt bei mir ein TunzeComline drin, das passt ganz gut. ABER die beiden extra Scheiben habe ich langwierig wieder rausgefrickelt, da sie absolut nix bringen. Wenn Du den Schwamm nicht jeden Tag säuberst - was eine gute Schweinerei ist - dann läuft die Pumpe bald trocken bzw. der Überlauf ist ein Durchlauf... Lass das alles weg. KISS-Prinzip ist da besser. Ich habe dort wo das Wasser aus dem Überlauf in den Technik-Bereich fließt, eine kleine Kammer druntergehängt (Plexi geklebt) und da kann ich nach Bedarf einen kleinen (!) Schwamm oder Kohle oder... reinlegen. In der Kammer ist dann Seitlich unten ein Loch (ca. 32er Durchm.) wo das Wasser weiterfließt. Das reicht dicke aus. Das mit der Nano ist eine gute Idee, leider gab es die Pumpen damals noch nicht. ABER bei mir waren bei 20cm Überlauf 2000 l/h zu viel und der Wasserstand ruck zuck runter. Probier das besser aus. Bei mir war die Ernüchterung schnell groß.
    Ach nochwas... Pass auf, das Du mit dem "Abteil" nicht unter die Querstreben den Beckens kommst! Das ist ne furchtbare Fummelei. Lass die nur bis kurz "vor" das Abteil gehen, das reicht.
    Und dann noch mal der Hinweis auf den Notüberlauf vom Hauptbecken zum "Abteil"... bau die eingeklebte Scheibe nicht genau so hoch wie die Beckenscheiben. Wenn da mal was verstopft hast du immer noch Platz.

    Hallo Gerald,

    mein Becken (120x60x60) läuft seit ca. 2 Jahren ohne Technikbecken. War von Anfang an so konzipiert und ich würde es bei Platzmangel auch immer wieder so machen.
    Ich habe einfach auf einer Seite des Beckens ca. 20 cm durch eine Plexiglasscheibe abgetrennt. In die Scheibe integriert ist ein ca. 20 cm langer Überlaufkamm. Die Scheibe ist nicht ganz so Hoch wie der Beckenrand (ca. 2 cm Luft als "Notüberlauf") und zurückgepumpt wird mit ca. 1000L/h. In dem "Abteil" ist der Abschäumer, der Heizer und die Nachfüllung untergebracht. Probleme gab es Anfangs mit der Rückpumpgeschwindigkeit bei gleichbleibendem Wasserstand (ca. 2-3cm unter Hauptbecken). Aber mit einer Byepass-Öffnung in der Rückförderstrecke klappt das klasse. Wichtig ist da am Anfang Fingerspitzengefühl.
    Ich habe aber das Ganze nun so umgebaut, das ich in dem Abteil ein MiniDSB und ein Algenrefugium betreibe. Röhrenwurmer und Co. wachsen da klasse. Leider wird viel Plankton durch die Rückförderpumpe zerschreddert, so das ich mein neues Becken mit extra Refugium und Rückfluss von oben betreiben werde. Aber wenn man das nicht will... :thup

    Bilder bei Interesse unter: http://www.aquabilderbuch.de/nhauke oder einfach was schreiben. =)

    Hallo Martin, hallo liebe Linux-User,

    ich wollte nur vermelden, das seit Fedora Linux 7 und auch in Fedora Linux 8 der ACalc wunderbar unter der Wine-Emulation unter Linux funktioniert. Sollte das nur an der Wine-Version liegen, müsste diese wohl nur größer gleich 9.36.xx sein, um ACalc zum laufen zu bringen. Übrigens kann man das Programm auch von der vorher installierten Windows-Platte starten und es funktioniert. Das Live-Update habe ich noch nicht probiert aber es wird zumindest angezeigt, wenn ein neues Update vorliegt. Also viel Spaß damit! :thup

    Hallo Christoph,

    danke erstmal für die ausführliche Beantwortung der Fragen... :smiling_face: Da ich das Sanostol hin und wieder zur Anreicherung von Frostfutter verwende, werde ich das jetzt einfach mal öfter machen. Das ist auch bei mir eigentlich immer so ein kleiner Klecks davon. Mal schauen ob es den Korallen zusagt oder, was mir wichtiger ist - ob ich dadurch mein Wasser ein wenig klarer bekomme. Ich bin nur auch gespannt, wie mein latentes Cyanoproblem damit umgeht...

    Hallo Cristoph,

    kompliment - ist ein sehr schön gestaltetes Becken! :thup Und weil es so gut ausschaut hätte ich da gleich eine gute Hand voll Fragen...
    Wie "tropfst" Du das Zeugs ins Wasser? Ich frage weil das ja ziemlich dickflüssig ist.... und ein "Tropfen" aus der Flasche schon 1-2ml sind. Wie schaut das bei Dir mit Adsorbern aus? Nimmst Du Phosphatadsorber oder/und Aktivkohle? Wie viele Wasserwechsel machst Du? Was macht der Abschäumer nach der Sanostol-Zugabe, also schäumt der über oder nicht? Was sagen Deine Wasserwerte (speziell Phosphat und Nitrat) und womit misst Du die?

    Meist ist es nicht verkehrt ein paar Randparamerter zu kennen... :smiling_face:

    Hallo Veronika,

    für mich sieht das aus wie die Überreste einer Scheibenanemone, aus der wieder 2 neue wachsen. Meine grünen Scheibenanemonen (s. Bild) saßen auch an so kleinen Korallenästen. Ich habe Sie im Riff platziert und mir nichts weiter dabei gedacht. Der Fuß wuchs dann meist aus Platzmangel von dem Korallenast teilweise runter... ja und dann kam der nächste Einsiedler/Krabbe/Seeigel und hat den Ast runtergeschubst. Das hatte zur Folge das die Scheibenanemone mit einem Teil des Fußes fest saß und der Rest sich mit dem Korallenast Richtung Bodengrund bewegt hat. Naja da hilft auch alles wieder graderücken nicht - irgendwann reißt die Anemone ab. Der Rest der am Stein oder am Ast übrig bleibt ist meist nur ein paar Milimeter groß, aber genau daraus entwickeln sich neue Anemonen. Und das sieht so aus wie bei Dir. Und keine Angst, bei guten Wasserwerten regenerieren sich die Dingen auf jeden Fall. Das Ganze ist mir schon mehrmals passiert und ich hatte hinterher immer mehr gesunde Scheibenanemonen als vorher. :thup

    Hallo Stefan,

    vielleicht passt es ja auch schon wenn ein Fressdruck oder "Fressfeind" da ist. Seit mein Orangerückenkaiser im Becken ist, scheucht er meine Cromis hin und wieder mal aus reinem Gaudi, da er meint zu wenig Futter zu bekommen (tut er nicht - ich füttere 2-3 mal täglich). Seit dem sind meine Chromis als Schwarm zu sehen, da Sie keine Zeit mehr haben sich gegenseitig zu hetzen. Das wird mit ein wenig Glück auch auf Fahnenbarsche zutreffen. Achte auch besonders auf die Schwarmgruppengröße und die Geschlechter!

    @Roger
    Das ist UO-Wasser ... also sollte man nicht von einer Belastung ausgehen oder? :wink

    @Markus,
    das Wasser kannst Du eine Weile lagern. Ich selbst hole alle 3-4 Wochen 4x25L Kanister bei uns auf der Arbeit ab. Die Kanister sind blau und relativ Lichtundurchlässig und haben mich 4,50 Euro das Stück gekostet. 25L Kanister sind IMHO ideal, da man die so noch relativ leicht tragen und hoch heben kann. Alles andere größere musst du irgendwie fahren und umpumpen. Das Wasser lagert dann dicht verschlossen bis zum Gebrauch in einem normal beheizten Raum und da passiert nicht viel. Ich belüfte es NICHT - warum auch? Wenn du die Behälter offen lässt, öffnest Du auch Keimen Tür und Tor, die sich dann irgendwann im Wasser auch kräftig vermehren würden.
    Das ganze Kanistergeschleppe mache ich jetzt schon seit 1 3/4 Jahren und es klappt prima. Keine UO im Haus und keine Kosten für selbige, nur ein Danke für die Kollegen fürs abfüllen. :thup

    Hallo Silvia,

    ich kenne leider die Reflexx Leuchte nicht. Ist es da so, das sich die brennenden und die nichtbrennenden Röhren jeweils zusammen mit einem Schalter schalten lassen? Wenn dem so ist, hängen die jeweils an einem eletr. Steuerteil (EVG). Diese Steuerteile schalten ab, wenn bei einer (!) der Röhren das Lebensende erreicht ist oder diese defekt ist. Wechsle mal die leuchtenden Röhren einzeln nacheinander gegen die nicht leuchtenden Röhren. Und schalte nach der ersten gewechselten Röhre dei Lampe dann wieder ein. Achtung: nicht zu schnell ein und ausschalten in Folge! Eher ein paar Minuten warten. Dabei solltest du bei nicht richtig sitzender Fassung diese auch finden können. Wenn eine der Röhren defekt ist, kannst Du sie so eingrenzen.
    Sollte alles nichts helfen, und die 2 vorher noch leuchtenden Röhren sind im jetzt nicht leuchtenden Zweig nicht zur Funktion zu überreden, dann kannst Du immer noch zu einem Händler gehen. Schreib mir mal ne PN dann empfehle ich dir Notfalls einen in Berlin. :smiling_face: Hab da auch schon einige negative Erfahrungen machen müssen...

    Hi,

    ich habe selbst ähnliche Erfahrungen gemacht, mit einem Ca-JBL-Test von einem Kollegen. Mal davon abgesehen, das sich das Ganze sehr schlecht ablesen lässt, da man kaum einen richtigen Farbumschlag erkennen kann und die Sprünge von 20 mg bei den doch unregelmäßig großen Tropfen recht hoch sind. Die Werte schwankten damals enorm und 250 mg/L war noch ein prima Wert. Ich habs sein gelassen und den Test demjenigen dankend zurückgegeben - mit dem Hinweis "wirf ihn weg!". :smiling_face: Etwa gleiches ergab übrigens der Test damals in Sindelfingen. Siehe auch http://archiv.korallenriff.de/Sindelfingen20…_2005_sifi.html

    Hi,

    ich kann Joe nur beipflichten, bei mir beginnt die grüne Schicht genau da, wo der Kegel des HQI auftrifft. Nur leider ist das bei mir spätestens jeden 3. Tag völlig grün. Da ist fast nix mehr zum durchgucken. Und das OBWOHL ich fast immer mit Klinge (EasyBlade) und in der abendlichen Blaulichtphase reinige. :frowning_face:
    Es hängt sicher auch davon ab, wie viel Potenzial die Phytoplankton-Vermehrung (Algen) im Becken hat. Bei mir ist sie ziemlich hoch, was ich auch an dem ganzen Zooplankton im Becken merke. Das ist auch gewollt. Aber eben: kein Vorteil ohne Nachteil. :smiling_face_with_sunglasses:
    Da wird endgültig nur helfen, die Lampe so zu hängen, das der Strahlungskegel die Scheibe möglichst wenig erfasst. Aber das ist leichter gesagt als getan...

    HI,

    ich habe die Erfahrung gemacht, das Salifert wesentlich genauer als JBL misst. ABER der 1ml-Test des Ca ist bei mir immer in die Hose gegangen. Versuche doch bitte mal den 2ml Test. Auch hilft wie schon von Armin gesagt das messen von frisch (!) angesetztem Salzwasser. Mit dem ACalc kannst du die Einwagen für z.B. 100ml Wasser sehr genau ermitteln. Für TM Classic sind das bei 100 ml Wasser genau 4mg Salz.

    Bei mir ergibt sich seit einiger Zeit genau das Gegenteil.Der Ca Wert geht gg. 300 und Mg liegt evtl. (mehrere unterschiedliche Tests) bei 1300 bis knapp 1600. Auch hier schiebe ich einem kaputten Salifert-Test die Schuld zu. Dieser ist fast ein Jahr im Gebrauch. Nur das er beispielsweise o.g. frisches Salzwasser korrekt gemassen hat. :frowning_face: Nun versuche ich seit einiger Zeit Ca nach Balling zuzugeben und es passiert einfach nichts! Aber ich komme noch dahinter was da schief ist. Das ist dann aber noch mal ein anderer Thead... passt wahrscheinlich aber irgendwie hier zum Thema. :smiling_face:

    Hallo Ingalf,

    obige Gorgonie habe ich auch. Die wächst zwar nur langsam, aber wenn man dann doch mal einen Ableger schneidet sind die Stellen in 2 Tagen wieder verheilt. Noch besser, wenn man bei dem Ableger - wie man das bei Gorgonien machen sollte - das Äußere bis auf die Hornschicht entfernt und diese dann mittels Korallenkleber auf einem Ablegerstein befestigt, war bei mir ca. 0,5-1cm nur Hornschicht zu sehen. Dieser Übergang verwuchs innerhalb von 2-3 Tagen vollständig und nach 5 Tagen hatte der Ableger eine 1cm Basalscheibe ausgebildet. Er stand in nur 15cm Abstand zur T5 Röhre unter gutem Licht. Also mach dir nicht zu viel Sorgen. Falls sich das Gewebe nicht infiziert (bakteriell) und du der Gorgonie viel Licht bietest, ist sie bald wieder die Alte. Die Art ist schwer umzubringen. Meine lag schon mehre Male im Sand (Krabbe läßt grüßen) und war innerhalb des letzten Jahres schon 2 mal für einen Tag geschlossen, aber das hat Sie gut vertragen. :smiling_face:

    Hallo Wolfgang,

    frag mal beim Hersteller http://www.matuta.de/de/Kontakt-_-7.html (Kontaktformular) direkt nach. Es gibt sicher genaue Kapazitätsbeschreibungen, also wie viel PO4 pro Gramm der Adsorber aufnehmen kann.
    Sonst kann ich nur wage mein eigenes Vorgehen beschreiben, ohne Garantie auf Replizierbarkeit. Ich selbst habe bei meinen ca. 350L Nettovolumen und anfänglich 0,3mg/L PO4 nur 50g TIMOPhosStop in einem Wirbelfilter eingsetzt. Jetzt nach einem Monat habe ich den ausgetauscht gegen 75g. Der PO4 Gehalt ist runter auf 0,15mg/L - gemessen mit dem Rowa-Test (eq. Merck). Meiner Meinung nach solltest Du es mit ca. 100-150g probieren. Nach der "langsames Absenken"-Divise. Ist ja auch die Frage wo Du mit den Werten hin willst. Für mich ist unter 0,1mg/L akzeptabel. Die Korallen (auch SPS) stehen und wachsen derzeit schon sehr gut, nur die Farben könnten sich noch verbessern. :smiling_face:

    Henrik
    Das mit dem Licht ist mir schon klar. Die eine Seite der Säule ist gut beleuchtet (HQI) und hat noch freie Plätze für Korallen. Im Säulenschatten ist nicht so viel Licht und da trieben sich die Anemonen rum. Allerdings ist dort auch ein Teil einer 54W ATI Special drüber und das reichte den Anemonen nicht. Ob es den Euphilias reichen würde weis ich nicht - ich denke aber schon, da es ziemlich direkt unter der Lampe ist (10-15 cm).

    @karl
    Hmm... das ist dann mal was Konkretes. In deinem Falle leider nicht so schön. Tut mir leid für die Euphilia. Freilich ist eine Crispa keine Quadricolor, aber der Effekt könnte der gleiche sein - leider. :frowning_face:

    mbb
    Ich hatte ja noch so 3 - 4 quadricolor mit da oben... aus 2 wurden 4 usw. Aber leider ist es denen da nicht hell genug und sie wanderten ständig um die Säule drumherum, sowie rauf und runter. Naja und da hatte ich alle bis auf 2 abgegeben. Nur wollte die vorletzte auch nicht mehr und ließ sich kurzerhand durchs Becken treiben... ich habe Sie dabei erwischt sich an meiner größten Montipora-Platten-Kolonie hochzuziehen. Dann musste auch Sie das Becken wechseln. Fand ich nicht so gut. :winking_face_with_tongue: Aber es werden sicher auch mal wieder mehr. :face_with_rolling_eyes:

    @alle
    Das die Xenien da wachsen dachte ich mir schon. :smiling_face: Aber die wachsen ja sonst schon überall bei mir im Becken. Man muss es ja nicht übertreiben. Und sie lassen sich durch gutes Zureden leider nicht so recht überzeugen zur Anemone umzusiedeln. :baby: Naja und Affenhaar ist auch so eine Sache - da könnte ich dazwischen wohl auch Glasrosen oder Manjos züchten. Nee mal im Ernst, das vermehrt sich für meinen Geschmack zu stark. Die Xenien reichen mir schon.

    Hat den n noch keiner eine Euphilia daneben gehabt?

    Hallo Karl,

    Irgendwo entsteht da sicher ein Unterdurck. Wie viel fördert deine Schlauchpumpe? Wie viel Wasser läuft aus dem Kalki ins AQ? Passen die Relationen?

    Mach mal folgendes. Schalt mal die Pumpe kurz ab, zieh das Gas aus dem Schlauch und lege den Schlauch wie auf der Skizze (s.u.) dargestellt mit 2 obenliegenden Bögen zum Kalki. Dann schaltest Du wieder an und schaust an welchem der Bögen sich das Gas als erstes sammelt. Aus dieser Richtung kommt das Gas dann auch... Wenn das wirklich von der Pumpe kommt, kann es eigentlich nur an einer Undichtigkeit, an Gas aus dem AQ (Doppelbogen mal vor der Pumpe probieren) oder an einem zu langen Schlauch (-> Unterdruck) liegen.

    Hallo Karl,

    das würde vielleicht was bringen. Wenn eine Luftblase an der markierten Stelle entsteht, so kann das ja eigentlich nur dann sein, wenn ein wenig Wasser bei abgestellter Schlauchpumpe aus dem Kalki zurück zum Aquarium fließt und dabei Gas (muss ja nicht Luft sein) aus dem Kalki in den Schlauch zurück blubbert. So unwarscheinlich es klingt... Beobachte bei Dir doch mal den Pumpvorgang nachdem Du den Schlauch entlüftet hast. Sammelt sich das Gas gleich an der Stelle oder blubbert es vom Kalki zurück? Dreht die Schlauchpumpe vielleicht beim Abstellen gar noch mal eine Vierteldrehung zurück (so was gibt es!)?
    In diesen Fällen sollte ein Rückschlagventil direkt vor dem Kalki helfen. Probiers einfach mal aus. Oder eben eine geänderte Zuleitungsverlegung (Schlauchpumpe + Zuleitungsschlauch zur Pumpe unterhalb Kalkizulauf) - aber das ist wohl eher nicht gewünscht. :smiling_face:

    Hallo Freunde des salzigen Wassers,

    meine Entacmaea quadricolor sitzt ziemlich solitär oben an meiner Riffsäule und fühlt sich pudelwohl. Sie hat extrem lange Tentakel (15-20 cm) und eine Mundscheibe von ca. 10cm - ein Prachtstück eben. :grinning_squinting_face: Jetzt ist das alles gut und schön, ich möchte nur auf der Säule auch noch ein wenig mehr "Bewuchs" haben. Und da stellt sich die Frage:

    Womit verträgt sich so eine Entacmaea quadricolor???

    Ich habe selbst seit Anfang an eine Lobophytum an der Säule auch oben platziert. Die Anemonententakel sind ihr nicht soo egal, so hat sie die Polypen an der Anemonenseite kaum draußen und wächst in die entgegengesetzte Richtung. Aber es geht ihr nach 1 1/2 Jahr immer noch gut. :thup
    Dann wächst da direkt oben auf der Säule noch eine Gracilaria-Alge zu einer stattlichen Kollonie (ca. 15-20 cm Durchmesser) heran. Auch Halimeda-Algen standen schon sehr dich an der Anemone - Kein Problem.
    Auf der Säule habe ich jetzt mal eine Scheibenanemone (Discosoma rhodostoma ?) und einen kleinen Stamm Xenia umbellata angesiedelt um die Verträglichkeit zu testen. Bis jetzt sind die allerdings noch nicht mit einer Anemone in Berührung gekommen.
    Auch ein Ableger einer Sacrophyton sp. stand einige Zeit bei der Anemone und da waren selbst die Polypen immer draußen. Also kein Problem.
    Gern würde ich aber auch LPS (Euphilia, Caulastrea), Schwämme oder anderes relativ lichtscheues Getier dort ansiedeln. Habt ihr dahingehend schon Erfahrungen gemacht? Vielleicht kann man hier mal so eine kleine Liste der "vertretbaren Nachbarn" zusammentragen. Das hilft sicher auch anderen, denn so selten ist die Haltung von Entacmaea quadricolor im Riffaquarium ja nun nicht.

    Verlassen würde ich mich da aber nicht drauf... sowohl auf UV als auch aufs abkochen. In beiden Fällen wird ein Großteil der Bakterien getötet - das schon. Aber ein Teil (was z.B. von der Leistung der UV-Anlage anhängt) ist noch lebendig und lebens- sowie vermehrungsfähig! Und das tun die! Außerdem hast Du das tote organische Material im Wasser und dies setzt den Filter, so einer da ist, oder eben die Membran zu.
    Am besten wäre dann sicher noch einen Extrafilter vor die Osmoseanlage zu hängen und regelmäßig zu tauschen. Ozon sollte mit einem extra Kohlefilter vorher entfernt werden. Es greift die Menbran an. Man hat zwar idR einen Kohlefilter vor der OA, aber die Kohle ist dann schneller verbraucht.
    Abkochen halte ich für falsch. Wenn Du das Wasser abkochst, solltest du es unbedingt auf Raumtemperatur abkühlen lassen (sonst Membranschaden). Währenddessen vermehren sich überlebende Bakterien aber schon wieder. Freilich hast Du dann auch schon Cu oder Clor gut aus dem Wasser gefischt, aber das wiegt es IMHO nicht auf.

    Soviel zur Überlebensdauer der OA-Anlage. Fraglich wäre bei dem Ganzen noch, ob diese Bakterien im Meerwasser überleben können und falls ja im Becken beim Druck durch die schon vorhandenen Bakterien nicht untergehen. Es kommt wie auch schon bei den Tötungsvarianten auf die Keime an! Aber selbst bei genauer Kenntnis des Stammes da bin ich viel zu wenig Biologe um etwas genaueres sagen zu können. :frowning_face:

    Hallo Stefan,
    ich weis, das das Thema hier schon zig mal durchgekaut wurde. Ich will trotzdem meinen Senf dazu abgeben. :wink

    Hallo Topper,
    die Frage ist ziemlich schnell zu beantworten. Diese Leuchten sind für ein Refugium geeignet - sonst sind die völliger Unsinn!!! Warum?
    a) Wenn man sich die Bilder anschaut, ist unschwer zu erkennen das die Leuchten viel zu dicht zusammen sind. Sie haben also keine Einzelreflektoren, geschweige denn überhaupt gescheite Reflektoren. UND man kann beim besten willen auch keine "einfach" einbauen. Das vermindert die Lichtleistung im Becken um ein Vielfaches!
    b) Bei 80cm Länge sind 24W die Sparversion. Das heisst es gibt T5 in den Varianten mit der Stromsparlösung und wenig Leistung pro cm Länge und auch in der für uns "normalen" Variante mit viel Leistung pro cm Länge. Bei 80cm müssten das nicht 24W sondern 39W sein. Bei deinen 60cm Röhren sollten das dann 24W sein!
    c) Ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage, die Verarbeitung der Lampen ist einfach fahrlässig! Die EVGs der Lampen befinden sich nicht in einem Gehäuse! Die Platine der Elektronik (die mit >230V gespeist wird!) ist hier einfach mit Schrumpfschlauch notdürftig ummantelt. Die Enden sind aber nicht zu, so das Feuchtigkeit ohne Probleme da rein kann! Von den Fassungen mal ganz zu schweigen! Man kann da drauf warten, das Sie das nicht lange überleben!

    Folglich, auch wenn viele das Gegenteil behaupten -> Hände weg! :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue:

    Ich selbst habe mit so eine Leuchte ersteigert und völlig entkernt. Habe statt der 2x28W (120cm Länge) hier nun nur noch eine 54W T5 drin und ein gutes EVG extern dran in einem Gehäuse. Dann noch einen ATI-Reflektor drauf und ordentliche Fassungen dran und fertig. Kostenpunkt 50Euro für die Lampe, ca.50 Euro fürs EVG, ca. 15Euro für den ATI Reflektor, ca. 15Euro für die Fassungen und Clips, sowie ca. 15 Euro für eine neue T5 (Aquablue Special). Macht dann aber auch ca. 150 Euro für eine Einzelne T5. Einen Doppelbalken von ATI, allerdings ohne Gehäuse (!) bekommt man da auch schon fast. Und noch ein Tip: längere Röhren kosten nur wenig mehr als kürzere und bei den EVGs kostet ein Doppel-EVG (für 2 Röhren) ca. 5Euro mehr als ein einzelnes. Und auch hier sind die Preisunterschiede bei aufsteigender Leistung (Watt) nur marginal. Am besten ist sicherlich ein dimmbares QTI EVG von Osram. :thup