Beiträge von nhauke

    Hallo Timmy,

    Generell möchte ich da erst mal auf die "Beleuchtungs-FAQ" hier im Forum verweisen. Da steht sowas prima erklärt drin.

    https://www.meerwasserforum.info/index.php?page…&threadID=36442

    Wenn Du die Tiefe der Lampe hast und die freie Tiefe über deinem Becken misst wirst Du feststellen, das Du gar nicht mehr so viele Röhren unterbringen könntest, selbst wenn du möchtest. Also summa summarum... du hast ca. 500L im Becken und die Lampe bringt 450W Licht. Das ist schon ok. Jetzt kommt es nur noch drauf an, welche Röhren du da einsetzt und ob Du diese regelmäßig wechselst.
    Du schreibst "Steinkorallen", da nehme ich mal an das Du SPS meinst. Den meisten LPS reicht das locker. Bei SPS musst Du auf mögliche Abschattungen durch den Riffaufbau und das Wachstum der Korallen achten. Unten am Boden werden die nicht so farbig werden. Aber in der Mittelzone und oben werden Sie, wenn alles andere stimmt, auch prima wachsen.

    Hi!

    Sieht echt klasse aus das Becken!!!

    ...wegen der Stream... meine bläst in die gleiche Richtung. Ich habe die Halterung leicht mit der Heissluftpistole bearbeitet. Man hat da einigen Spielraum und mit ein wenig Fingerspitzengefühl klappt das prima. Dann braucht man keine Kabelbinder. Aber vorsicht, das gibt einen ganz schönen Wasserschwall an der Oberfläche wenn die Pumpe loslegt... :winking_face:

    Hi,

    ich möchte mich da jetzt mal einreihen und für die Mitglieder des "Verein für Meeresaquaristik Berlin 1969 e.V." die hier nicht mitlesen, ein

    :thup GROßES LOB :thup

    an Armin aussprechen! Es ist eines, wenn nicht gar das beste Buch, das zu diesem Thema verfasst wurde! Dies ist die einhellige Meinung welche ich bisher dazu von den Mitgliedern vernommen habe.

    In diesem Sinne ... weiter so!


    Nico Hauke
    (2. Vorsitzender des "Verein für Meeresaquaristik Berlin 1969 e.V.")

    Nochmal zu den Spaltlüftungen...

    Das sind dann natürlich nicht die Dinger die ich meinte. Da hab ich mal wieder zuerst geschrieben und dann gedacht und recherchiert... SORRY! Muss Stefan wohl selber erklären was er damit meint. :wink
    Wobei wir diese kleinen Schlitze unten im Altbaufenster auch nicht hatten und zusammen mit einer Abdichtung der inneren (!) Fenster brachte das Ganze den Effekt, das kein Wasser mehr an den Scheiben kondensierte. Was genau da passiert, hat uns der Tischler zwar erklärt, aber ich hab mir bestimmt nur wieder die Hälfte gemerkt. Drum überlasse ich das Erklären lieber den Leuten vom Fach.

    So ist es jetzt hoffentlich richtig. Danke für die Berichtigung! :yrf

    Hallo Johannes,

    letztlich liegt das dann wirklich an Dir. Man kann die Werte vergleichen und dort einfach nach folgendem Schema vorgehen:

    dBA-Wert : möglichst niedrig
    Luftdurchsatz: möglichst hoch
    Preis: im Rahmen von...bis

    So hab ichs damals gemacht. Wenn Du wirklich nicht weisst kauf die Billigsten und probiers aus.

    Hallo,

    nen wirklichen Link kann ich Euch dazu nicht nennen. Ich denke - wenn ich Stefan nicht falsch verstanden habe - es handelt sich um kleine Öffnungen in den Außenseiten der Fensterrahmen. Die Dinger sind meist unten angebracht und außen mit einer kleinen Schutzabdeckung versehen. Bei uns ist das hier rechteckig (ca.1x2 cm) mit einer Öffnung nach Unten. Einfach mal draußen an die Fensterrahmen schauen... :smiling_face:

    Hi Johannes,

    eigentlich sollte bei Deinem Becken 1 Lüfter reichen. Bei mir tut es auch ein einziger. Der Bringt die Temp von 28-29 auf 25-26 Grad runter. Er läuft dann nur, wenn der HQI-Strahler an ist. Den von Dir ausgesuchten kannst Du nehmen, aber es gibt da noch weitaus leiseres. Ich selbst habe damals diesen hier gekauft:

    http://www.kmelektronik.de/main_site/prod…Nr=19630&Shop=0

    Dann gibt es noch den hier:

    http://www.kmelektronik.de/main_site/prod…Nr=19539&Shop=0

    Und wenn Dir die Farbe egal ist, versuch es mal mit dem hier:

    http://www.kmelektronik.de/main_site/prod…Nr=13470&Shop=0

    Die sind zwar beide "teurer", aber wenn Du nicht 5 Stück brauchst sollte das im Rahmen sein oder? :smiling_face:

    Hi,

    das mit den Spaltlüftern ist wirklich wichtig. Bei uns im Altbau verschwand ein Großteil des morgendlichen Niederschlags am Fenster (doppelte Holzfenster) nach dem "Einbau" der Schlitze! Wenn sowas nicht vorhanden ist, sollte man mal mit Vermieter und Tischler/Fensterbauer sprechen! :thup

    Hallo Johannes,

    ich will es mal versuchen...

    Wenn Du klein anfangen willst ist das Becken ok. Die Tiefe von 50cm ist aber nicht so schön. Da sind 10cm mehr schon sehr viel. Aber so wie ich das verstehe, steht es schon so da. Also gut.

    1. AquaMedic ist schon ok. Mittelklasse eben - funktioniert meist gut.

    2. Versuche die SkimBox an den Abschäumer zu koppeln. Die PF1000 bringt nur Stromverbrauch. Wenn Du die Pumpen gut einsetzt reichen die fürs erste. Das kommt darauf an, was du für Tiere halten willst. Ansonsten kannst Du später immer noch mit zusätzlichen NanoStream oder Korallia "aufrüsten".

    3. Da die HQI wohl auch dabei ist... jain... Du solltest Dir statt der T8 (?) überlegen einen T5 Doppelbalken oder 2 einzelne. Mit drüber zu hängen. Aber fürs erste ist auch die T8 ok. 1m Länge wirst Du auf Dauer mit 150W nicht ausleuchten können. Die Ränder bleiben im Dunkeln.

    4. Bodengrund werdens 30kg sein. Aber das ist wohl Geschmackssache. Einfüllen kannst Du dann immer noch.

    5. Gute Frage. Es gibt Methoden (such mal im Forum). Aber wenn es kein frisches Lebendgestein ist, sondern Gestein aus einem Becken... Bauwanne (schwarz) kaufen, Altwasser rein, Strömungspumpe reinhängen und evtl. Licht drüber. Aber überlege genau, ob Du DIESE Steine wirklich haben willst. Die können/werden Phosphatdepots haben und die bekommst Du erst nach Ewigkeiten in den Griff!

    6. Altwasser ist gut fürs animpfen. Nicht zu viel nehmen, aber 30L ist schon nicht zu viel. Eine Hand voll alter Bodengrund ist meiner Meinung nach aber noch besser.

    Hoffe geholfen zu haben.

    Hallo nochmal,

    um das Ganze zum Abschluß zu bringen. Ich habe heute die Wasserwerte gemessen:

    Ca = 420
    Mg = 1530
    KH = 7,7
    pH = 7,7
    Dichte = 1,024
    usw.

    Sieht also zumindest beim Ca SEHR GUT aus! Alles irgendwo im weitgefassten Normbereich. Danke nochmal an Armin - auch wenn ich hätte selber früher handeln sollen! :smiling_face: Warum Mg jetzt wieder so hoch ist, weis ich nicht. Ich habe weder von der alten Substanz, noch sonst etwas außer das neue CaCl zugegeben... Der pH-Wert ist recht niedrig, aber das mag an schlechter Belüftung und Meßzeitpunkt kurz nach Lampeneinschalten liegen. Das sehe ich jetzt nicht als tragisch an.

    Hallo Rüdiger,

    wenn du aber mal von der Methode des täglichen oder gar stündlichen Wenigwechselns ausgehst, brauchst du gar nicht soo viel Platz. Du kannst halt maximal so viel auf einmal wechseln, wie Du Platz hast. Freilich musst Du dann im kleinen Vorratsbehälter öfter neues Salzwasser ansetzen, aber da kommst Du nicht umhin wenn Du keinen Platz für einen größeren Behälter hast.

    Hallo Thorsten,

    da Du neulich schon mal darüber geschrieben hattest und es ausprobieren wolltest, dachte ich mir - das mach ich auch! Und was soll ich sagen mittlerweile konnten sich schon mehrere Aquarianer bei mir davon überzeugen: es wirkt!!! :thup Habe schon mit einer (!) der HighPower LEDs von Leds.de einen deutlichen Kringeleffekt! Frag mal Stefan Kadatz, der wollte es auch nicht glauben. :smiling_face: Aber ich muss zugeben, das mein Becken nicht das am hellsten beleuchtete ist. 1x150W HQI+1x54W T5+2x24W T5 blau bei effktiver Größe von 100x60x60. Welche Strahler hast Du verwendet? Ich habe den HighPower 4-Watt XR-E LED Spot in weiss (6500K) mit E27 Gewinde und Diffusor-Linse. Der Abstand zur Wasseroberfläche beträgt ca. 30 cm. Ich habe das auch am kleinen Becken (60x60x60) eines befreundeten Aquarianers getestet und auch bei ihm einen Kringeleffekt gesehen. :wink

    Hallo Stefan,

    müssen wir jetzt daraus schlussfolgern, das die vielgelobte These "mehrere Salzsorten im Wechsel verwenden" Aufgrund von unbekannten Wechselwirkungen der Salze mit einem großen Fragezeichen zu versehen ist? :winking_face_with_tongue: Oder haltet ihr den damaligen Gau für eine 1:1000 Situation, so das sie so schnell nicht wieder auftreten wird?

    Hallo Jochen,

    vielleicht sollten wir einfach davon ausgehen das bei der Einfahrphase und dem sprunghaften Wachstum der Beckenbiologie (Bakterien, Phytoplankton, Zooplankton, höhere Algen) eine ganze Menge dieser "überzähligen" Stoffe verbraucht, oder zumindest auf ein vertretbares Maß beschränkt. Wann dann der "Gut"-Punkt erreicht ist, lässt sich aus genau diesem Grund nicht vorher sagen. Kippt man Bakterien oder Altwasser ins einzufahrende Becken, geht die Geschichte ja schneller... Ein separates Salz würde hier, wenn man diese These mal untermauert, die Einfahrphase verkürzen. Aber im Gegenzug zu weniger "Beckenbiologie" führen. Oder was meint Ihr?

    Die zweite Geschichte ist die, das Du nun wieder von den "haltbaren" Tieren ausgehst. Es gibt aber genügend, die nicht oder schwer haltbar sind. Und nehmen wir hier als Beispiel nur mal Fische. Würde ein Weißkehldoktor beispielsweise ebenso stressbedingte "Pünktchen" bekommen, wenn andere hemmende Stoffe im Wasser wären? etc. pp.

    Hallo,

    ganz meine Meinung Hans-Werner! Überspitzt formuliert, wenn man sein Leben in einem sterilen Sauerstoffzelt fristet und dann jemend die Tür aufreißt ist es vorbei mit dem Spaß! Warum treten denn genau in den diversitätsarmen Becken immer wieder dominierende Lebensformen auf? Genau aus dem Grund den Hans-Werner schon schreibt. Ich persönlich halte von UV am Gemeinschaftsbecken überhaupt nichts! Mein Becken steht zwar erst seit 2,5 Jahren, aber es gab seit dem keine einzige sichtbare Fischerkrankung! Sicher es sind nur "einfache" Fische, aber selbst damit haben viele Einsteiger so ihre Probleme.

    @Hans-Werner
    Die Geschichte mit dem Wasserwechsel und aus dem Rumgefummel im Becken ist sicher so ein Schritt. In der Natur sind es die Stürme, Erdbeben etc. Nach so einem Ereignis können sich die Vorzeichen für viele Spezies umkehren - leider aber auch ins Gegenteil. Wenn da vorher ein dicker Stock der roten Monitora Digiata gewachsen ist und man kommt beim "im Becken rumwurschteln" da dran, kann er sich schnell in ganz kleine Einzelteile zerlegen. Und nen Monat später ist ne große Sacrophyton drübergewachsen... so ist das eben. Ob das jetzt beim Mikroklima ähnlich ist, kann man nur vermuten. Da kann ich nur mal unseren "Bakteriologen" fragen. Sicher ist aber, das sich nur eine Verschiebung der Arten IM Becken ergibt. Eine größere Biodiversität erreicht man damit nicht.

    @Hans-Werner
    Das ist freilich das Problem das sich dann stellt! In einem LS-Brocken kann sich alles verbergen. Krankheitskeime sind da mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dabei. Es ist zwar eine reine Mutmaßung, aber diese Keime sind meist Wiederstandsfähiger als andere und haben sich ob der doch meist sehr schlechten Halterungsbedingungen von LS noch vermehrt. Wenn man die dann in der geballten Ladung ins Becken kippt... naja. Das ist mal wieder die Kehrseite der Medallie. IRONIE ON: Da hilft wohl nur eine Fisch reinzusetzen und 3 Tage drin zu lassen... :IRONIE OFF.

    Joe
    Naja da sind wir wieder auf dem gleichen Niveau wie mit den Spurenelement-Lösungen. Keiner kann sicher sagen was drin ist und ob es wirkt. Ich kann nur sagen das die Prodibio Geschichten sehr gut in den Ampullen verpackt sind. Unsere Bakterienstämme für Langzeitgeschichten werden ähnlich verpackt. OB die da drin allerdings die richtigen Stämme sind und ob die noch vermehrungsfähig sind, könnte man nur in einem Meereskunde-Labor nachprüfen. Nachdosieren musst Du meiner meinung nach immer, denn es wird immer einen Stamm geben, der sich zur Monokultur entwickelt, wenn er nicht gerade in Symbiose (etc.) mit einem anderen lebt. Die Frage ist, ob nachdosieren eben aus der Flasche oder mit LS oder lebendem Sand.

    @Stefan
    Aus dem oben schon angesprochenen Punkt, das eine Monokultur das Becken irgendwann zum kippen bringt. Spätestens dann, wenn diese Kultur mal kippt! Unbestritten ist das zwar nicht, aber ich halte es für ganz wichtig. Wenn man diesem Weg nicht folgt, wäre ein steriles Fischbecken (ohne die Fischbecken abwerten zu wollen!) das Ziel. Schon die Vergesellschaftung von mehreren Arten geht in Richtung Vielfalt. Biologie und die Evolution lebt von Vielfalt - die Alternative ist Stagnation. Ich denke nicht, das Du das wirklich willst. Schau dir die Beispiele an, wo eine Korallenart die Oberhand gewinnt (Krustenan., Scheibenan., Glasrosen,.........). DAS finden sicher die wenigsten Aquarianer richtig klasse.

    Hallo,

    das ist ein sehr interessantes Thema und auch eine sehr interessante Richtung, in die das hier läuft.

    Auf den Wasserwechseln kommt man zurück in dem man feststellen kann, das man bestimmte Spurenelemente mit dem Wasserwechsel wieder zuführen kann. NUR das diese Spuren bestenfalls zur Versorgung von bestehender Meeresfauna beitragen. In welchem Maße ist Diskussionsgrundlage. Was dadurch aber NICHT gewährleistet wird, ist ein Zuwachs an Biodiversität. Jetzt könnte man natürlich diesen Ansatz nehmen und in jeden Behälter mit frischem Wechselwasser der ne Woche "reift" einen guten Brocken Lebendgestein reinwerfen. Fraglich ist dabei ob das was bringt. Freilich kann man auch Bakterienpräparate reinschütten, aber die werden kaum die Vielfalt im Becken fördern. Da ich in der Biotechnologie arbeite, weis ich, das man wo sich schon eine Art Bakterien ausgebreitet hat, keine zweite ansiedeln kann. Es sei denn, die zweite Art ist aggessiver oder in einer ausreichend großen Menge vorhanden. Deshalb wäre es zum Beispiel gut, diese Bakterien in den LS erst in einem Vorkutur-Ansatz zu vermehren, bevor man die Stammbesatzung des Beckens auf die "Neuen" loslässt. Hat das schon mal jemand gemacht?

    Hallo liebe Scheibenanemonenhalter,

    der obige Link von "Marc C" dürfte mit einiger Sicherheit richtig sein. Ich habe jetzt einige 100 Tiere davon im Becken. Bisher, also seit einem Jahr kann ich KEINE Beeinträchtigung von anderen Wirbellosen erkennen. Eine gute Fortpflanzungsrate ist erkennbar. Aber wie gesagt keine Beeinträchtigung anderer und der bevorzugte Standort in Bodennähe und in Dunkelzonen spricht eher für die Koralle. Bin mir zu 90% sicher, das ihr damit keine Probleme haben werdet. Aber schlagt mich nicht, wenn es anders sein sollte. :smiling_face_with_sunglasses:

    Hallo Armin, hallo liebe wartende Aquarianer,

    Gestern in das neue CaCl von einem anderen Hersteller angekommen. Schon beim herstellen von Armins Stammlösung sah das deutlich anders aus. Und es wurde auch kräftig warm (Reaktion). Also hab ichs abgekühlt. AQ-Wasser hatte laut Messung (kurz nach 10% WW) um die 240mg/L Ca. Dann hab ich 1ml Stammlösung auf 1L Aquarienwasser gegeben. Gemessen... und siehe da 440mg/L. DAS SIEHT GUT AUS! Dann hab ich den Test mit 10L Beckenwasser + 10ml Stammlösung wiederholt... 450ml/L Ca! Super!
    Also gleich die berechneten 30ml ins Becken gegeben und nach 30min "rumrühren" (Strömung) hat das Becken nun: 270ml/L ! Das werde ich jetzt mal 10 Tage (lt. Berechnung) durchziehen und die WW hier posten. Bin schon wieder sehr gespannt. Sieht so aus, als würde ich das doch noch in den Griff bekommen! Danke Armin - echt klasse!

    Hallo Armin,

    hab ich auch schon... kein Erfolg. Ich habe jetzt mal bei einem anderen Händler neues CaCl bestellt und werde es damit noch mal versuchen. Bin ja mal gespannt was dabei herauskommt. Hoffentlich liefern die zügig, denn ich hab die Woche ein wenig mehr zeit als sonst (Frau und Kind sind bei meiner Mutter im Urlaub). :smiling_face:

    Hallo Armin,

    am Sonntag hab ich noch mal das ganze Testprocedure durchgefahren. Folgendes ist dabei herausgekommen (siehe Anhang):

    Messgeräte:
    Dichte + Temperatur : Spindel von AquaMedic
    pH : Streifentest Machery+Nagel pH-Fix 7.5-9.5
    alle anderen Test : Salifert (alle noch haltbar)

    Bleibt mir nur noch zu erwähnen, das das soweit alles prima aussieht. Wenn ich nun Wasser aus dem Wechsel zuführe, mischen sich die Werte wie zu erwarten ist...

    Also habe ich mir mal eine Ca-Stammlösung wie in Deinem Buch beschrieben hergestellt. Dann auf 1L Beckenwasser 1ml zugegeben... nichts verändert! ... noch 9ml zugegeben (mit Pipette!!!)... und es tat sich rein gar nichts! Also bleiben mir selbst jetzt wirklich nur noch 2 Schlüsse: entweder das CaCl2_2xH2O ist keines oder mein Wasser regiert darauf nicht wie erwartet.

    Was meinst Du dazu?

    Leider hat kein mir bekannter Aquarianer in Berlin "Balling" im Einsatz. Ich kann also nicht mal eben CaCl2_2xH2O schlauchen. So das ich wohl oder übel in der Apotheke oder über die Firma bei VWR (Merck) bestellen muss. :frowning_face:

    Hallo Armin,

    das mit dem potentiellen Messproblem ist mir schon klar. Als ich mit dem Becken anfing war der Wert bei 430mg/L und hielt sich ca. 1 Jahr bis verstärkt Steinkorallen einzogen. Ab da begann ich mit CaCl2_2xH2O zu hantieren. Der Ca-Wert war beispielsweise vor einem Jahr noch bei 380mg/L und ist seitdem stetig weiter nach unten gewandert trotz täglicher Zugabe von 100ml der 3 Lösungen (350L Beckennetto)! Hier handelt es sich sicher auch um normalen Verbrauch, aber ich kann den eben nicht ausgleichen.
    Zurück zum Meßfehler... ich habe 2 verschiedene noch haltbare Salifert Ca-Tests benutzt und auch mein bekannter benutzt einen Test der selben Marke. Das Kuriosum für mich ist eben, das ich in frisch angesetztem Wasser (Red Sea Coral Pro) einen Wert von 450mg/L messe. Wenn ich in dem frischen Wasser (meist 25L Reversosmosewasser von der Arbeit) nun von meinem CaCl2_2xH2O zudosiere steigt der Wert noch... ich habe ein paar Jahre als Techniker im Labor und damit de facto als Laborant bei Bayer gearbeitet, deshalb meine ich da nicht ganz so weit weg vom Fach zu sein und alles falsch anzupacken. Irgendwie kommt aber nichts dabei raus. :confused_face:

    Hallo Raimund,

    ich habe das selbe Problem. Kann Literweise reinschütten und der Ca-Wert bleibt IMMER unten. :loudly_crying_face:

    Kann es sein, das das CaCl2_2xH2O-Pulver durch irgendeinen Einfluss reagiert und zu einer unlöslichen Substanz wird, was die Ca-Freigabe betrifft. Ich habe mir Gestern noch mal die Lektüre von Armins Buch zu Gemüte geführt und entnervt 100g CaCl2_2xH2O in 1 Liter Osmosewasser gelöst und ins Becken (350L Netto) gegeben. 2 Stunden später gemessen und nix! Der Wert ist nach wie vor absolut im Keller (mittlerweile 250mg/L)!
    Hast Du schon mal versucht das abgezogene Wasser vom Wasserwechsel mit dem CaCl2_2xH2O-Pulver im Ca-Wert anzuheben? Das will ich demnächst tun. Wenn das nichts bringt, werde ich mir neues CaCl2_2xH2O besorgen und den Test wiederholen.

    Wenn Dein verbrauch zu hoch wäre, müsste doch aber zumindest nach der Zugabe der Wert höher sein oder?

    Es gibt nur 5 Problemlösungen (oder?):
    a) wir messen falsch - ich habe das aber letztens auch von jemand anderem gegenchecken lassen (beide Male unterschiedliche Salifert Tests)
    b) es liegt am CaCl2_2xH2O-Pulver - da hilft nur neues CaCl2_2xH2O
    c) es liegt an anderen Substanzen im AQ-Wasser - da können wir ewig dran rumsuchen und Parameter für Parameter ausschließen... oder Armin hilft uns auf die Spünge? :wink
    d) es liegt an der Art der Zugabe oder anderen bisher nicht beachteten Parametern - da sind wir wohl alle ratlos... :confused_face:
    e) oder ich bin zu doof beim Abmessen/Zugeben... :yrf

    Hi,

    das mit der Unterseite wäre auch bei den Schnecken so. Die Viecher meiden das Licht, da sie dort eine leichte Beute abgeben. Am meisten sind sie aber wie Joe schon sagt, in unzugänglichen geschützen Stellen zu finden - dann aber auch anfänglich meist an der Unterseite der Montiporas!

    Die Unterseite wird auch bei der Demoiselle aus o.g. Gründen das Ziel der Wahl sein. Auch ein Gelege soll ja nicht sofort erspäht werden. :smiling_face:

    Freu Dich, das Du keine Schnecken hast!!! Und freu Dich noch mal über das Gelege! :thup

    Hallo Martin,

    pauschal würde ich auch wie Florian tippen. Aber ich habe die Schnecken seit einem 3/4 Jahr. Mir haben sie einige Kilo Montiporas vernichtet und das Bild bei Dir sieht nicht nach den Schnecken aus. Ich würde eher auf Abschattung und zu wenig Licht tippen. Aber untersuche bitte trotzdem die Stellen nach den kleinen Schnecken. Am besten Abends oder Morgens da die Viecher Nachtaktiv sind. Die Größe ist aber bei mir nicht 8-12mm, sondern wesentlich kleiner! Man erkennt sie mit einer Lupe aber trotzdem. Viel Glück.

    Hi Sandro,

    hmm... na wenn du denkst... ist würde das nicht machen. Aber ob es funktioniert wirst Du selbst feststellen. Ein anderer Beliner Aquarianer hatte jahrelang "nur einen AS im Becken". So wie Du dir das jetzt denkst. Das war übrigens der DOC Skimmer 9015 den ich jetzt habe. Na jedenfalls hat er jetzt ein Becken außen ans Becken "angehangen" und dort einen Cyclon drin stehen. Also außerhalb des Beckens. ICH denke, wenn man das nicht trennt, wird der AS viel schneller verdrecken. Aber das gibt es keine Vergleiche - oder? Warum hänst Du dir nicht ein Mini-Becken in schwarz (Plexi?) draußen dran und steckst den AS da rein? Dann kannst du Dir die Verkleidung sparen. :smiling_face_with_sunglasses:

    Willst Du die Rückscheibe dann putzen? Ich habe auch eine blaue Folie da dran und man sieht dank Kalkalgen und Co. fast nichts mehr davon. Wenn Du es wirklich probieren willst, lass es auf A3 drucken und klebe es zusammen. Größere Sachen werden teuer... aber fragen kostet auch da nichts. :smiling_face:

    Hi,

    na iss ja auch ein wichtiger Teil so ein Schacht- woanders ist es eben das TB. :smiling_face: OFA hat man solange, wie das Wasser dahinter runterstürzt. Das muss nur 1-2 cm sein. Hab ich momentan auch und das reicht um die Kahmhaut aufzureissen und wegzuziehen. Mit "nur" Oberflächenbewegung musst du mit der Strömung IMHO die Oberfläche durchstoßen um sie aufzureißen. Geht auch, aber iss nicht so schön das Geplansche. Ich werde den Kamm bei mir stückeln. Also großer Kamm und den in Teilstücken. Falls zu viel runterfließt, kann man ein Teilstück durch eine einfaches Plattenstück ersetzen.

    Man sollte bei Nachfüllanlagen IMMER auf eine Notabschaltung achten! Ich habe eine TUNZE und die hat die Abschaltung nach max. 40 sek. UND mit dem max-Sensor. So einen Sensor kann man immer einbauen und die Pumpe daran koppeln. Sensor an -> Pumpe aus. :smiling_face: Aber ich weis, das sagt sich so leicht daher, wenn man das Problem noch nicht hatte. Aber da halte ich als IT'ler es eh mit Murphy: "Was schief gehen kann, wird auch schief gehen!"... und drum immer absichern. An Deiner Stelle würde ich da noch mal drüber nachdenken, denn so ein konstanter Wasserstand ist eine gute Basis für das Funktionieren von so einem "in-Becken-Filter". Bei mir gibt es immer erst Hektik wenn der Vorratstank zu lange leer war. Dann zieht die Rückförderpumpe Luft und schon hab ich den schönsten Wirlpool als Becken. :winking_face_with_tongue:

    Hallo Sandro,

    aber meinst Du nicht, das das schwer zu dimensionieren ist mit dem unteren Durchfluss? Wenn dort zu viel einströmt hast du keinen OFA (Oberflächenabzug) mehr. Ist es zu wenig, hast Du den Leerlaufeffekt. Ich denke wenn der OFA groß genug dimensioniert ist, sollte der reichen. Hier tue ich mich auch noch sehr schwer bei der Planung!!! Am besten ist da wohl genug Platz für verschiedene Kammformen vorzusehen (Kamm doppelt hoch, halb hoch, halb so breit usw.). Wenn man eine Kammtasche etwas tiefer einbaut hat man hier quasi immer noch genug Platz für Tüfteleien. Es geb hier im Forum auch mal eine Berechnung der Durchlussmenge und Kammgröße. Da Du die Pumpenleistung kennst, kann man hier sicher was rechnen. In den Becken mit Ablaufschacht zum "TB unten" ist der OFA ja nicht anders oder? Freilich muss man dann zwingend eine Nachfüllautomatik haben, sonst verdunstet zu viel. Aber bei deiner Beckengröße bin ich davon mal ausgegangen. Notfalls halt eine Notabschaltung des AS bei Niedrigwasser.

    Hi Sandro,

    ich wollte es Dir ja nicht vorschlagen... weil ich muss ja nicht immer alles so vorschlagen, wie ich das selbst bauen will. :smiling_face: Also kurzum - ganz meine Meinung! :thup :thup :thup

    Die unteren Öffnungen können aber schon ein Problem werden. Warum willst Du die haben? Ich würde da auf jeden fall Rohrstücken (Bögen?) vorsehen und zwar beckenseitig. Und diese unbedigt ein Stück aus der Keramik herausstehen lassen. Die wachsen sonst in null komma nix zu! Stell ne Säule davor und schon sind sie optisch verschwunden. Lass doch an den Öffnungen den Abschäumer "rausblasen". Wenn Du damit nach schräg rechts und links oben gehst, wirbelst Du den Dreck zur Oberfläche und saugst diese dann oben ab. Das setzt freilich eine gute Umwälzung des restlichen Beckens voraus. Sonst saugst Du immer wieder das gleiche Wasser durch den AS.

    BTW: plane die Ecke nicht zu knapp! Du musst den AS noch sauber rausbekommen! Willst Du den Standfuß des Cyclon kürzen. Der steht ja normalerweise auf nem viereckigen Plexi. Deine Grundfläche ist aber ein Dreieck. Hast Du da schon Maße errechnet? Ich bin irgendwann auch scharf auf einen Cyclon. Aber momentan kommt bei mir in die Ecke ein DOC Skimmer 9015 rein. Hab ihn halt schon da. Aber wenn ich das Ganze gleich für den Cyclon passend bauen kann, will ich das berücksichtigen.

    Hi,

    na dann iss ja gut. Schau mal ob Du gracilaria curtissae als Algen bekommen kannst. Die wachsen bei mir auch ohne direktes Licht und die Doktoren springen fast aus dem Wasser um die zu bekommen. Wichtig ist hier ein ganzes Büschel einzusetzen und kleine kleinen Krümel. Wenn Du einen Phosphatadsorber auf Eisenbasis benutzt, lass den Rücklauf nahe der Algen eintröpfeln. Eisen mögen die! Man kann die Algen auch ernten ohne Caulerpin ins Wasser freizusetzen. Wenn Du in Deiner Umgebung niemanden mit dem Zeugs findest, sag Bescheid. Ich hab da immer was über... (PS: Ich will mich nicht daran bereichern!!!) :smiling_face:

    Hallo Franz-Josef,

    hast Du dich da mal zu der Meerwasserbeständigkeit informiert? Die Folie ist sicher mit den Weichmachern so ein Thema, aber der Kleber der Folie ein ganz anderes. Abhilfe würde hier eine Plexi-Spritzschutzscheibe schaffen... aber die will ja nicht jeder haben. :smiling_face:

    Hallo Sandro,

    außen im Sinne von "an der äußeren Längsseite des Beckens". Stell dir das Teil in der Mitte des Beckens und hinten vor. Dann versuche den Topf zu reinigen... das wird reichlich schwierig. Drum ist "außen" der naheliegende Gedanke.
    Wenn Du mit dem Plankton nicht rechnest ist es egal. Letzlich ist der Teil wo die Algen wachsen doch recht klein. Wenn Du hier dann nicht beleuchtest wachsen dort eh keine Mengen. Die Planktonbildung wird auch nicht der Rede wert sein. Ist der Abschäumer halt ein wenig voller - das sollte kaum ins Gewicht fallen. Aber wenn man solche Sachen plant kann man sich darüber schon mal den Kopf zerbrechen. Zumindest ging mir das mal so.
    Ich denke lass es einfach so und vergiss die Algen. Das Problem ist, das die auf der kleinen Fläche nicht effektiv sind. Da Du den Watteteil da noch drüber hast, kommt kaum Licht an die Pflanzen, also wachsen die auch nicht. Caulerpa ist übrigens auch nicht das Gelbe vom Ei! Da gibt es bessere Algen füs Refugium (Rotalgen oder Drahtalgen beispielsweise).

    Hallo Hajo,

    Marinedepot.com hab ich mir angesehen - und es gibt da noch ettliche weitere Shops, die aber leider ALLE nicht nach Europa liefern. :frowning_face:

    Der Reflektor den ich benutze ist übrigens kein Arcadia sondern ein "Juwel"-Reflektor. Iss immer doof wenn man das aus der Erinnerung schreibt und das teil nicht vor sich liegen hat. leider ist das auch jetzt so und so kann ich dir keine Maße geben. Ich hänge mal 2 Bilder an, wo man die Form des Reflektor erkennen kann. Die Dinger solte es in jedem Zoolanden geben, da kann man sicher auch mal nachmessen.