Die wichtigste Nahrung für filtrierende Muscheln scheint Phytoplankton zu sein.
Das liest man zumindest immer wieder.
Ob nun z.B. Nannochloropsis oder doch eher Diatomeen, also Kieselalgen, die sich im eigenen Becken vermehren, besser sind, da hab ich null Ahnung.
Wenn du sehr stark abschäumst, dann wirst du auch recht schnell große Teile deines Phytoplanktons abschäumen.
Nanno kannst du z.B. mit einem Abschäumer sehr gut herausholen und so verdichten.
http://www.korallenriff.de/planktonernte.html
Jaubert ist nicht wichtig dafür, sondern nur, daß der Bodengrund in Nähe der Muschel sein sollte, weil ja auf und im Bodengrund geringe Mengen von Plankton im Becken selber erzeugt werden.
Amminosäuren sind bestimmt sinnvoll. Ich hatte ULTRAMIN S verwendet.
Das mit dem Staubfutter liest man immer wieder, daß die Muscheln es zwar einsaugen, im Inneren kurz lagern, aber dann ungebraucht als Müll wieder ausstoßen.
Interessant ist das ja auch der erst link, der sagt, daß Muscheln fast ausschließlich nur von Kleinstalgen leben und andere Nahrung aufgrund ihres Verdauungssystems gar nicht aufnehmen können.
Zum Wachstum.
Ja, die karibischen Austern (Spondylus) sind definitiv gewachsen, man liest immer wieder, daß sie nicht so empfindlich sind.
Die ganzen schönen Seescheiden und Algen auf ihrer Schale dagegen schon, wenn die überhaupt noch lebend ankommen.
Dafür sind die Spondylus zumindest bei uns sehr teuer, so ca 40€, wogegen die roten Kammmuschlen nur rund 10€ kosten.