Beiträge von FrankE

    Als nächstes zum Bewuchs
    Eine Woche nach Einbau zeigte sich bereits ein guter Bewuchs mit Kieselalgen als Erstbesiedler auf dem Pfeiler

    Wieder zwei Wochen später war der Pfeiler mit gelb-günen Algen überall bewachsen

    Vier Wochen nach Einbringen sah er dann so aus

    Auf diesem Foto kann man sehr schön den Bewuchs in den dunkleren Regionen erkennen und das der Bodengrund (Korallenbruch) immer noch sehr hell und nicht in den vier Wochen bewachsen ist.

    Die Befestigung von Ablegern ist auf den stark strukturierten Steinen mit ihren vielen Löchern und Nischen sehr viel leichter als auf LS.
    Auch auf Grund der unbewachsenen rauen Oberflächenstruktur lassen sich zumindest am Anfang Ableger sehr leicht aufkleben.

    II) Einbau
    Zur Reinigung stellte ich den Pfeiler in eine kleine Wanne und begoß ihn immer wieder mit silikatfreiem Osmosewasser.

    Das machte ich so lange bis ich das Gefühl hatte, dass er mit dem Wasser gesättigt ist. Man merkte das sehr leicht an der schnellen und starken Gewichtserhöhung, welche auch auf ein gut zugängliches und großes Porenvolumen schließen läßt.
    Da sich trotzdem noch feiner Staub (wahrscheinlich Steinabrieb erkennbar an der weißen Farbe des Wassers in der Wanne) auf den Steinen befand spritzte ich ihn abschließend kurz mit einem Wasserschlauch ab.

    Der alten Riffkeramikpfeiler wurde für den neuen Atollpfeiler herrausgenommen.
    Hier auf dem Foto kann man selber die Pfeiler vergleichen.

    Auf diesem und dem folgenden Foto erkennt man auch den großen Nachteil diese Riffkeramikform, nämlich, dass auf dem Mittelteil Korallen nur schlecht wachsen können, da keine Vorsprünge vorhanden sind.

    Ein weiterer Nachteil der Riffkeramiken, nämlich dass sie aufgrund fehlender Porosität im Inneren nicht mit Bakterien belebt sind, trifft auf die Pfeiler mit trockenem Lebendgestein nicht zu.

    Zum Einbau holte ich meinen alten Riffkeramikpfeiler zusammen mit dem Korallenbruch in dieser Gegend aus dem Becken, so dass die Pexiglasplatte, die zum Schutz der Bodenplatte im Becken ist, komplett frei lag.

    Darauf stellte ich dann den Atollpfeiler und brachte den gereinigten Bodengrund wieder ins Becken.
    So sah es dann ein bis zwei Tage später aus:

    2 SPS bekamen am nächsten Tag Probleme an den Spitzen, was ich darauf zurückführe, dass ich doch eine große Menge Sedimente aus dem Bodengrund ausgewaschen und so in die Beckenbiologie eingegriffen habe.
    Ein zwei Wochen später sah man davon nichts mehr.

    III) Verlauf
    Zuerst zum wohl wichtigsten Thema dem Phosphat.
    Ich führte wöchentlich Phosphatmessungen in der Testphase durch und konnte immer nur die üblichen PO4-Werte zwischen 0,009-0,013 mg/l feststellen, ohne jegliche Tendenz und das obwohl ich seit der ersten Woche zusätzlich Staubfutter und Aminosäuren zudosiere.
    Also wurde entweder kein oder kaum Phosphat abgegeben, wobei ein Trockengewicht auf 6,5kg auf 300l auch nicht wirklich viel ist.
    Falls etwas abgegeben wurde, ist es sofort von meinen Korallen aufgenommen worden.
    Da die verwendeten Steine eine sehr hohe Qualität haben, im Gegensatz zu den z.T. riechenden Steinen, die man gelegentlich im Handel findet, glaube ich wenn überhaupt nur an eine geringe Abgabe.
    Da die Säule anfangs noch „nackt“ ist und mit Algen, Bakterien und Mikroorganismen erst bewachsen wird, muß sie auch geringe Mengen Phosphat in der Anfangszeit aufnehmen.
    Also zusammenfassend konnte bei mir kein PO4 Anstieg verzeichnet werden.
    Falls in der Zukunft Auffälligkeiten auftreten, werde ich natürlich darüber berichten.

    Testbericht Riffpfeiler Atoll-Riff-Deko – DSL

    Hier folgt nun der Abschlußbericht eines Atoll-Riff-Deko Pfeilers, den ich in meinem 300 Liter SPS-Aquariums seit über vier Wochen zur Beurteilung habe.
    Ich werde insbesondere auf die Optik, Handling, Phosphatabgabe und den Gesamteindruck eingehen.



    I) Daten
    Der Riffpfeiler wurde mir Anfang Januar 2005 zugeschickt. Er wurde von einem Versanddienst in einem Karton angeliefert, wobei er sehr gut mit Styropor und Bauschaum eingepackt war.
    Die maximalen Maße betragen 43cm (Höhe) * 35cm (Breite) * 25cm (Tiefe) und er hat ein Trockengewicht von 6,4kg.
    Der Fuß des Pfeilers besteht aus einem ca. 1cm dicken weißen Kunststoff mit dem er einen stabilen Stand hat.
    Die getrockneten Lebenden Steine sind absolut geruchlos und weisen eine sehr fein strukturierte Oberfläche auf.


    Scheinbar sind die Steine mit Rohren verbunden und die Zwischenräume sind mit einem PU-Schaum ausgefüllt, welcher mit feinem Korallenbruch nach außen hin verkleidet ist.
    Alles zusammen genommen macht der Pfeiler einen stabilen Eindruck, ohne jedoch ganz starr zu sein.

    Noch mal paar Fotos von heute.

    Der Pfeiler ist mittlerweile dort wo Licht hinkommt mit grün-gelben Algen bewachsen, ging also wirklich schnell.
    Kieselalgen sind komplett weg.

    Das Foto zeigt wieder den Pfeiler von oben.

    Und noch mal ein Foto von schräg links, wie er im Gesamtbecken aussieht.
    Er steht ganz rechts :winking_face:

    Hallo Marco,

    genau mit Mischa stehe ich noch wegen seinem neuen Becken in Kontakt.
    Er will sich ja auch ein Jaubert machen.
    Ich würde aber auch nur noch Becken mit Jaubert aufstellen, bin damit super zufrieden :]

    Zitat

    Die neue 50er tiefe habe ich gewählt, um genau auf die hälfte der grundfläche von aq.


    Das mit den drei Unterteilungen ist auf jeden Fall sinnvoll, damit du wenn die Abbauleistung zu groß ist einfach Abschnitte außer Betrieb nehmen kannst.
    Fall die Abbauleistung zu gering ist (was ich nicht glaube) dann kannst du einfach den Bodengrund um wenige cm erhöhen.
    Ist also schön regelbar :smiling_face:


    Zusätzlich würde ich noch eine Absaugvorrichtung (Luftschlauch ins Plenum verlegen und etwas abdichten) einbauen, damit du auch damit experimentieren kannst, Plenumwasser abzusaugen um z.B. Phosphat zu entfernen. Muß aber nicht, ist aber bestimmt ganz interessant (würde ich bei meinem nächsten auch machen).

    Zitat

    Was jetzt mur noch felhlt ist die balling geschichte!
    Wo finde ich gute informationen die zum thema jaubert ausgerichtet sind. Zwecks salze &co.


    Balling ist bei der Berliner Methode oder Jaubert gleich, da ist nichts zu beachten.
    Oder suchst du nur grundlegende Informationen?
    Dann ist die Seite gut
    http://www.miniriff.de/balling/ballingfragen.htm
    Salze bekommst du hier
    http://www.aquaterrashop.de/cgi-bin/his-we…&start=1&dif=10

    Zitat

    Und wenn das in sack und tüten ist, kommt eine planktonanlage ins haus!!!


    Meine läuft jetzt schon ne ganze Zeit nicht mehr, mal sehen vielleicht werfe ich die auch noch mal an :smiling_face:

    Hallo Heiner,

    bei der Ballingmethode kann man ja auch den Schwermetallkomplex (Fe, Ni, Cu, Zn, Mn..) und den Strontium-Barium- Komplex in einen Kanister geben.
    Und die Verdünnung der Spuren im Nachfüllwasser wird ja noch viel geringer sein, sollte also klappen.
    Nur Jod (und Flour) wird man wohl von Hand zugeben müssen.

    Hallo Marko und Anja,

    1/3 bis 1/2 der Hauptfläche sind sicher ein guter Ansatzpunkt :winking_face:
    Hängt natürlich stark von der gewünschten Besatzdichte an Fischen (je mehr je größer) und an Korallen/Algen (je mehr je kleiner) ab.

    Ich selber habe 1/3 der Bodenfläche als Jaubert im Becken und noch nie nachweisbare Nitrat oder Phosphatwerte gehabt.

    Die Zuschaltmöglichkeit eines Abschäumers ist sicher nicht verkehrt.

    Die Überströmung eines Jaubertrefugiums sollte nicht zu hoch sein, da sonst zuviel Sauerstoff eingetragen wird.
    Sie sollte jedoch für die Algen, falls ihr gleichzeitig ein Algenrefugium einrichten wollt, auch nicht zu niedrig sein, da sind höhere Strömungswerte eher positiv.
    Falls ihr eine höhere Überstömungsgeschwindigkeit wählt, dann macht einfach den Boden 2cm höher. Das wird dadurch wieder ausgeglichen.

    Kurze Info von heute:

    Phosphatwert ist fast unverändert bei 0,013mg/l.
    Liegt im sonst üblichen Meßbereich.

    Also bis jetzt kann ich keinen Phosphatanstieg bemerken, obwohl ich seit einigen Tagen nachts zusätzlich Staubfutter (Ultramin S + Cyclop Eeze + ELOS sv.C) ins Becken gebe.
    Korallen stehen auch sehr gut und die Scheiben muß ich immer noch erst alle 3 Tage putzen.
    Also alles wie gehabt :winking_face:

    Hallo Bernd,

    Zitat

    Bei wem lebt der Fisch schon längere Zeit und wo ist er verhungert.


    Meinen habe ich jetzt über ein halbes Jahr.
    Ich hatte aber auch extra ein gut genährtes und frostfutterfressendes Tier, was schon eine ganze Zeit beim Händler saß, gekauft.
    Die ersten 1-2 Monate hat er trotzdem alle Fächerwürmer und sehr viele Seescheiden weggefressen.
    Mittlerweile frißt er vor allem Mysis und feinen Krill, dazu noch Artemia und weiße Mückenlarven.
    Er hat beim Fressen jedoch auch keinen Konkurenten im oberen Wasserbereich abzuwehren, was sicher auch ein wichtiger Punkt ist, denn gegen meinen gelben Doktoren hat er keine Chance.
    Der gelbe Doc bleibt zum Glück immer im unteren Wasserbereich, der kann den Chelmon nicht so gut ab.

    In vielen Becken im Internet sehen Chelmons oft eingefallen und halb verhungert aus,...
    also irgendwas ist auf jeden Fall daran, daß viele verhungern :frowning_face:

    Zitat

    Konnten Übergriffe auf Muscheln beobachtet werden?


    Habe eine Crocea mit über 10cm im Becken, die ich auch schon mal an andere Positionen stelle.
    Die schaut er noch nicht mal an.

    Hier noch zwei Fotos von dem Fisch :winking_face:
    http://www.arcor.de/palb/alben/54/…93134343065.jpg
    nach dem Fressen :grinning_squinting_face:
    http://www.arcor.de/palb/alben/54/…36539633765.jpg

    Hi Mario,

    wo hattest du denn den gekauft?
    Im Aquatop oder beim Freßnapf?

    Daß er auf Grund von Futtermangel gestorben ist glaube ich nur, wenn er schon ganz dünn war, als du ihn gekauft hast.
    Manche sind ja im Geschäft schon so ausgehungert (vor allem im Freßnapf :face_with_rolling_eyes: ), daß die sich nicht mehr erholen.

    So, noch mal Fotos von heute :smiling_face:

    Erst Mal der Riffpfeiler, wie man sieht schon leicht nachgedunkelt.

    Und die Tiere nehmen ihn auch gut an.
    Die beiden Lysmata leben links unter dem Überhang und zwei Brunnenbauer habe sich Höhlen unter ihm gegraben.
    Der Doctor wohnt dahinter in ner Höhle.
    Ist fast wie in nem Hochhaus :grinning_squinting_face:

    Daß er langsam von Algen bewachsen wird sieht man hier sehr gut.
    So sieht es wohl nur ganz oben direkt unter dem Licht aus.

    Habe da gestern auch ein paar Ableger draufgeklebt.

    Meine Blenni freut sich auf jeden Fall über die Kieselalgen und frißt immer davon :grinning_squinting_face:

    Hi Claude,

    Zitat

    Wir haben früher unsere Gestelle mit Krautol ( Epoxid ) beschichtet und die halten auch heute noch einwandfrei


    Wäre ja auch noch ne Beschichtungsmöglichkeit :smiling_face:
    Wenn du aus Erfahrung nichts gegen beschichtete Stahlrahmen hast, dann würde ich mich da schon darauf verlassen.

    Zitat

    allerding steh ich persönlich mehr auf Holz
    Wenn die Konstruktion korrekt ist kann es auch mal einen Tag im Wasser stehen ohne das was ist.


    Holz ist schon ein super Werkstoff...
    Nachteil ist aber vor allem der geringe E-Modul und die dadurch um den Faktor 20 größere Durchbiegung als beim Stahl, was zusammen mit Glas ja problematisch sein kann.

    Hallo,

    Alle Beschichtungen von Stahlgestellen haben den Nachteil, daß bei Beschädigung an einer sehr kleinen Stelle und so örtlicher Korrosion, es zu einem verstärkten Elektronenangriff in dem Bereich kommt und so die Korrosion dort sogar verstärkt abläuft.
    Nennt sich dann Lochfraß :grinning_squinting_face:

    Die notwendige Feuchtigkeit für Korrosion bei Vorhandensein von nem Technikbecken ist sicher auch gegeben und dazu noch zusammen mit Chloriden, die den Vorgang beschleunigen.

    Ich würde bei normalem Aufbau deshalb Ytong und Holz und bei Wandbefestigung mind. V4A oder nen Holzaufbau nehmen.

    Ist natürlich auch ne Frage, wie viele Jahre es halten soll :face_with_tongue:

    Hallo Gerd,

    Zitat

    Das Mittel flockt aus und quillt meiner Meinung nach etwas auf. Es verteilt sich also noch schön in dem Loch. Nach ca einer Std, je nach Strömungsstärke ist das Zeug (Weiss) immer noch in dem Loch zu sehen. Es wirkt also etwas länger!


    Das hört sich nach ganz normaler Natronlauge an!

    Hallo Ruedi

    Das ist auf jeden Fall ne Montipora australiensis und die links gerade überwachsen wird ne Anacropora forbesi sein.

    Meine austaliensis hebe ich extra öfters an, damit die nicht auf den Lebenden Steinen festwachsen kann und alles überwuchert.
    Die nesseln ja auch ganz schön.

    Zitat

    pflegen wir jetzt Korallen oder Teddybären in unseren Becken


    Die blaue hat echt was von nem Teddybär :grinning_squinting_face:

    Ist eigentlich ne ganz normale blaue Acropora, die ich mal von Bernd Mohr bekommen habe....


    Nochmal zum Eisen :winking_face:
    Wieviel man von dem Eisen zugeben muß, sollte man langsam selber testen, indem man die Menge langsam steigert (z.B. über Tropfenanzahl) und vor allem die grünen SPS (wie Enzmann) beobachtet.
    Die werde immer grüner und wenn die anfangen braun zu werden, einfach Aussetzen bis die wieder ok sind und dann halt ständig etwas weniger als die letzte Menge dosieren.
    Eisen wirkt sich auch auf die anderen Farben (rot, blau) aus :smiling_face:

    Hi Mario,

    Zitat

    Dann verstehe ich die Dosierungserhöhung von höchstes 50mg/Tag nicht ganz (miniriff.de)


    Du mußt ja deinen Magnesiumgehalt um 233mg/l anheben.
    Das heißt einfach, daß du dir mindestens 5 Tage dafür Zeit lassen mußt, da du nie mehr als um 50mg/l erhöhen sollst. Ich würds aber auch langsamer machen, so in 10 Tagen.

    Zitat

    So ich löse beide Salze gleichzeitig/zusammen in einem 10 Liter Eimer Osmosewasser auf und gebe dieses Wasser dann verteilt auf 12 Tage ins Aq?????


    Genau :smiling_face:
    Dann sollte der Wert ungefähr wieder ok sein.

    Zitat

    Wenn ich den Wert wieder im grünen Bereich habe, reicht die wöchentliche Zusage von Beispielsweise Tropic Marin Bio Magnesium????


    Misch dir einfach selber ne Magnesiumlösung ist garantiert günstiger

    Rezept für eine 2%-Mg-Lösung (2g Mg in 100ml Lösung)
    1) In eine zwei Literflasche füllst du rund 1400ml Osmosewasser dazu:
    2) 303g Magnesiumchlorid-Hexahydrat (MgCl2 x 6H2O) rein
    3) 38g Magnesiumsulfat-Heptahydrat (MgSO4 x 7H2O) rein
    4) Auffüllen bis 2000ml mit Osmosewasser
    100ml dieser Lösung heben deinen Magenesiumgehalt dann um 8mg/l

    Hallo Udo,

    ich würde es mal speziell mit ner Eisenlösung probieren, wie z.B. ner Renke Eisen-Mangan-Lösung oder der aus dem ZEOvit System.

    Seit dem ich die Renke Lösung (und den Balling Jod-Flour Komplex) zugebe, hab ich deutlich bessere Farben und Wachstum bekommen.
    Die Polypen sind auch extrem flauschig geworden :grinning_squinting_face:

    Vor allem weiß man dann auch welche Spurenelemente man genau zugibt...

    Schau mal selber

    Hi Tom,

    als mein Becken noch ganz neu war mußte ich die ersten Monate bis zu einem halben Jahr nur ein Mal pro Woche Scheiben putzen und zu dieser Zeit hatte ich extrem niedrige PO4-Meßwerte.
    Auch bemerkbar an dem langsameren Korallenwachstum.
    Danach und bis jetzt hat sich das Putzen so auf alle drei bis vier Tage eingependelt.

    Im SPS Forum auf Reefcentral haben aber auch einige dieses Phänomen, daß bei äußerst nährstoffarmen Wasser nur rund 1*pro Woche ein grüner Belag auf den Scheiben ist.

    Habt ihr, also du und Stefan denn auch ständig sehr niedrige (nicht nachweisbare) Phosphat- und Nitratwerte?
    Wenn nicht, könnte da ja ein Unterschied liegen.


    Hallo Frank,

    das habe ich auch noch nicht ganz verstanden, denn dann müßte Korallenbruch ja auch Phosphate ins Becken abgeben.
    Ist ja das selbe Material wie die getrockneten LS.
    Und ich habe wegen dem Jaubert riesige Mengen davon im Becken, jedoch noch nie Phosphate gehabt :grinning_squinting_face:

    Das einzige woher Phosphate kommen können sind Bakterien oder Schwämme im Inneren der lebenden Steinen, die natürlich durchs Trocknen abgestorben sind.
    Aber die sollten doch genauso auch im Korallenbruch sein ???

    Woher auch noch Phosphat kommen kann ist durch den ganzen Feinabrieb/Staub, der auf den Säulen, denn wenn der sich auflöst....
    Ich hab den vorher komplett enfernt.

    Klar :grinning_squinting_face:

    Bei mir erkenne ich sehr schnell, wenn die Nährstoffwerte (NO3, PO4) sich etwas nach oben bewegen, da ich dann öfter die Scheiben von Algen befreien muß.

    Also je langsamer die Algen auf den Scheiben wachsen, desto weniger Nährstoffe sind im Wasser verfügbar.
    Und daß im Aqua nach drei Tagen mit Riffpfeiler die Scheiben noch ganz sauber sind, deutet auf Nährstoffknappheit, also wenig PO4 hin.

    Im Schluß heißt das dann, daß vielleicht schon Phosphat von der Säule abgegeben wird, aber scheinbar nur soviel, daß es sofort in meinem Becken durch die Korallen verwertet wird - zumindest in den ersten drei Tagen :winking_face:

    Hallo,

    bei mir ist der PO4 auch immer noch unter der Nachweißgrenze ungefähr bei 0,01 mg/l.
    Ich mußte seit dem Reinsetzen der Säule vor drei Tagen die Scheibe nicht mehr putzen, woran man gut erhöhte Nährstoffwerte erkennen könnte.
    Wenn die Säule Phosphat abgibt, dann wird es scheinbar sofort von den Korallen aufgenommen.
    Genaueres kann ich aber erst in den nächsten Wochen sagen.

    Der Pfeiler ist aber echt genial, ist jetzt das erste Mal, daß mir die rechte Beckenseite richtig gut gefällt :]

    Soweit ich das messen kann funktioniert es :smiling_face:
    Vorher hatte ich immer Silikat im Osmosewasser um die 1mg/l und jetzt liegt er bei ca. 0mg/l.
    Ist ja im Prinzip das selbe wie die kaufbaren Röhren.

    Ich hab das erst seit wenigen Wochen, daher weiß ich noch nicht wie lange das Harz reicht.
    Sollte aber genauso lange halten wie bei den normalen Silikatfiltern und das Harz kostet ja auch nur knapp 10€ bei Claude.

    Hallo Andreas,

    ich würde erst Mal die KH langsam, also über wenige Tage, auf 8 bringen und dann nach ner Woche noch mal messen, wo er dann liegt.

    5,8-6,2 wäre mir auf Dauer zu tief, weil ja ein direkter Einfluß auf den pH besteht.

    Ich sehe das auch nicht so eng mal für ne gewisse Zeit mal was mehr von der Ca oder der KH-Lösung zuzugeben.
    Habe ich beides auch schon getan.
    Irgendwann dann ein größerer Wasserwechsel und alles ist wieder ok :winking_face:

    Hi Norbert,

    er steht direkt auf einer Plexiglasplatte, die flach auf der Bodenplatte des Aquariums aufliegt.
    Es ist also kein Bodengrund unter dem Pfeiler - alles super stabil :smiling_face:

    Der Bodengrund sieht nur so hoch aus, weil ein Brunnenbauer jetzt unten in der Säule wohnt und viel Korallenbruch davor aufschüttet.