Hallo,
Ich fütter auch nur abends, wenn das Licht aus ist.
Gerade die LPS fahren nur nachts ihre Fangapparate aus.
Hallo,
Ich fütter auch nur abends, wenn das Licht aus ist.
Gerade die LPS fahren nur nachts ihre Fangapparate aus.
Hi Lars,
ZitatDas hab ich auch schon gehört. Kannst du mir mal erklären wieso?
Hab gerade die meisten meiner Bücher verliehen und da ich mit Kalkwasser nichts mache sofort nach dem Lesen das Meiste wieder vergessen... ![]()
Vielleicht kann ja jmd, der hier mitliest deine Frage beantworten??
Oder, du hast doch bestimmt die Fossa-Nilsen Bände, schau da mal im ersten oder zweiten Teil, da ist es recht gut erklärt.
Wenn dir die links gefielen, lies hier mal:
http://reefcentral.com/forums/showthr…threadid=102605
http://www.advancedaquarist.com
http://www.reefs.org/library/index.html
http://reefkeeping.com
http://www.aquarium.net/
Besten Quellen im Netz ![]()
Hi Michael,
Zitat
Ich denke, daß solange regelmäßige (wöchentliche) Wasserwechsel stattfinden, das Problem der Ionenverschiebung zu vernachlässigen ist.
Glaub ich auch.
ZitatOhne die (auch aus anderen Gründen nicht zu ersetzenden) Wasserwechsel kommt es zwangsläufig zur Erhöhung der Salinität und einer Ionenverschiebung.
Ob Probleme auftreten hängt ja vor allem von der Menge des Besatzes, der wiederum die Ca+KH-Menge bedingt, ab.
Schau dir auch mal die ersten beiden oben angegebenen Artikel an.
Ich halte es so, daß ich alle 3 Wochen einen Wasserwechsel mache. Meine KH fällt täglich um 1,2 dKH.
Bis jetzt ergibt sich aus der Änderung der Salinität in diesen drei Wochen keine Probleme.
Bei über 2 dKH kann das natürlich anders aussehen...
Hallo Lars,
ZitatFrage zum Kalkwasser : Ist es nicht so das das OH mit dem CO2 (zugabe in Dunkelperiode) zu carbonaten reagiert und auch so zur Kh erhöhung führt?
Das wäre mir neu. Durch Kalkwasser erhöht sich die mit den Meßsets gemessene KH, aufgrund der OH-Ionen, und gleichzeitig verringern sich die "eigentlichen" ..karbonate.
Es ist nunmal so, daß viele Messets angeben KH zu messen was nicht der Fall ist.
Aber schau mal unten in den links...
ZitatDein Rezept für KH Bildner find ich gut bis auf das Silikat
Ist nicht mein Rezept, sondern die Zusammensetzung der Alkalinitätsbildner im Meerwasser ![]()
Der Tri-Buffer wird wohl nur aus den ersten drei Substanzen bestehen.
ZitatWeist du noch den Link? Würd mich wirklich interressieren.
Nachtrag: Artikel sind nicht mehr online -sorry.
Folgendes waren die Titel von Craig Bingman:
Simulating the Effect of Calcium Chloride and Sodium Bicarbonate Additions on Reef Systems
Additional Simulations: The Combined Effect Of Calcium Chloride
/Sodium Bicarbonate Additions And Water Exchanges
Anscheinend sind alle frei verfügbaren Artikel von Bingman gelöscht worden.
Calcium and Alkalinity
Solving Calcium and Alkalinity Problems
http://www.advancedaquarist.com/issues/nov2002/chem.htm
How to Select a Calcium and Alkalinity Supplementation Scheme
http://www.advancedaquarist.com/issues/feb2003/chem.htm
Purity of Calcium Chloride
http://www.advancedaquarist.com/issues/mar2004/chem.htm
Calcium and Alkalinity Balance Issues
http://reefkeeping.com/issues/2002-04/rhf/feature/index.htm
Calcium Carbonate as a Supplement (Aragamight; Liquid Reactor)
http://www.advancedaquarist.com/issues/july2002/chem.htm
The Relationship Between Alkalinity and pH.
http://www.advancedaquarist.com/issues/may2002/chem.htm
The Chemical & Biochemical Mechanisms of Calcification in Corals
http://www.advancedaquarist.com/issues/apr2002/chem.htm
Calcium
http://www.advancedaquarist.com/issues/mar2002/chem.htm
Alkalinity
http://www.advancedaquarist.com/issues/feb2002/chemistry.htm
Hallo,
Jetzt nur mal zur KH:
Es gibt KH-Erhöher, z.b. derPH/KH-Puffer von Salifert, der aus mehr Komponenten, als nur HCO3 (Balling) besteht.
Der nennt sich selber Tri-Buffer, sollte also auch aus drei Komponenten zur Erhöhung der KH bestehen.
ZitatAlles anzeigenChemical Species Relative Contribution To Alkalinity
HCO3- (bicarbonate) 89.8
CO3-- (carbonate) 6.7
B(OH)4- (borate) 2.9
SiO(OH)3- (silicate) 0.2
MgOH+ (magnesium monohydroxylate) 0.1
OH- (hydroxide) 0.1
HPO4-- and PO4--- (phosphate) 0.1
Ob es wichtig ist die KH-Bildner gemäß der Meerwasserbeschaffenheit zuzugeben, glaub ich aber nicht, da die letzten 10 Jahre ja gute Erfolge nur mit OH- Ionen (Kalkwasser) erreicht wurden.
Und da OH- Ionen die KH sogar senkt und nur die Alkalinität erhöht, scheint nur diese von Wichtigkeit.
Zum Zusammenhang Zwei-Komponenten-Methode, also Balling ohne NaCl-freies Meersalzzugabe in Bezug auf Ionendisbalancen existieren in Netz frei zugänglich Untersuchungen (Shimek??), die dem keine so hohe Bedeutung beimessen.
Harold hatte hier geschrieben:
http://www.zierfisch-forum.de/forum/viewtopic.php?t=58997&sid=
Schreibt er in diesem Forum nicht mehr??
Zitat
ZitatWahrscheinlich weil sie in einigen AQs schon die Herrschaft übernahmen. Tim hat da ein gutes Bsp. genannt. Häßlich sind sie ja nicht, das gebe ich zu.
Klar kenn ich das Becken. Wohn ja nicht weit weg. ![]()
Wenn man unkontrolliert Frostfutter auf Majanos wirft, dann ist doch klar das die explodieren.
Trotzdem sind Majanos für kleine Aquarien, oder für Nanoanfängerbecken,.. super geeignet.
Auch kann man vor allem die größeren Majanoarten auch wieder sehr einfach entfernen.
Und wenn ich mal besonders gefärbte Majanos sehe würd ich auch Geld dafür ausgeben.
![]()
Ins normale Riffaquarium schmeiß ich sie natürlich nicht, ist ja klar...
Hallo,
Wichtig bei dieser Frage ist es zu wissen wie das Lebendgestein überhaupt aussieht.
Wenn es ganz frisches direkt aus einem Import kommt, sollte man besser nicht füttern, da dieses das Wasser doch noch stark belastet und Nährstoffe ins Wasser bringt.
Bei dem was man oft sieht "gut eingefahrenen"
, da wo kaum was drauf ist, kann man sicher täglich Flockenfutter o.ä. reinwerfen, um vor allem die Bakterien zu füttern.
Die Kleinstlebewesen kommen mit unglaublich wenig Nahrung aus, und über deren Fütterung braucht man sich selbst in sehr nährstoffarmen Becken keine Sorgen zu machen.
Denn eine gewisse Menge Mikroalgen sind immer auf den Steinen...
Hallo,
Ich weiß gar nicht was ihr gegen Majanos habt.
Es gibt sehr schön gefärbte Tiere (z.B. leuchtendes grün) und für Nanoaquarien sind die perfekt.
Und das mit dem starken Vermehren kann ich auch nicht sagen.
Ich halte selber seit rund einem Jahr verschiedene Majanoarten.
Warum sollte man diese Tiere nicht halten wollen?
Irgenwie ist im Netz die Information zu dem Fisch fast null...
wenn dann meist nur Fotos
Harold Weiss hält seit einigen Monaten ein Paar.
http://www.marinedepotlive.com/493954.html
http://www.wetwebmedia.com/jawfishe.htm
http://filaman.uni-kiel.de/Summary/Specie…sname=lonchurus
http://ryo36229.hp.infoseek.co.jp/sports/fish/4a…i/01randall.htm
http://www.liveaquaria.com/product/prod_D…d=21&pCatId=182
noch nette Fotos ![]()
http://eriksworld.altervista.org/pages/jawfish.htm
http://wetwebmedia.com/JawfishPIX/Opi…_sp._U1KBR3.jpg
Hi Peter,
Mit "die anderen Brunnenbauer" sind meine drei aurifrons gemeint, die im selben Becken sitzen ![]()
Hallo,
Poste auch mal die Maße des Percula 90 mit Literzahl und auch wie dein späterer Korallenbesatz aussehen soll.
Willst du viele lebenden Steine reingeben,oder eher lockeren Aufbau....
Hallo Klaus!
Genau das ist er.
Er ist wirklich sehr zurückhaltend.
Bin aber positiv eingestellt, daß sich das legt, da auch die anderen Brunnenbauer fast die ganze Zeit frei über ihren Höhlen rumschwimmen.
Er saß auch schon einige wenige Monate bei dem Händler, muß also ans Futter gehen und sollte gesund sein.
Ich werde jetzt die erste Zeit mal verstärkt füttern...
Danke für die Info.
Hallo,
Hält von euch jemand diese Tiere, oder weiß Litertur im Netz oder Büchern über sie?
Oder ob sie mittlerweile wissenschaftlich bestimmt worden sind.
Es sind die eher gedrungenen Brunnenbauer, der Körper wie O.whitehursti, mit den großen dunkeln, rot schimmernden Augen und dem fast schwarzem Kopf.
Der Körper ist quergestreift in grau - leichtem blauton (fast pastellfarben).
Ich meine im dritten Fossa-Nilsen wär ein Foto von denen, hab aber die Bände gerade nicht hier.
Ich halte bis jetzt einen von ihnen, zusammen mit drei Goldstrinbrunnnenbauern.
Hallo Uwe,
Wieviel Licht nimmst du für deine Kulturen?
Die Selzle haben Kunstoff/Keramikachsen.
Habe auch die Eheim Kompakt hier rumliegen, setzte sie wegen ihrer Größe und der Metallachse nicht ein.
Die kleine FP 300 ist beliebig regelbar und ich würde nichts anders kaufen.
Allein schon wegen ihrer geringen Größe...
und kostet auch nur unter 10€.
Hi,
Die Selzle FP 300 sind super.
Habe selber einige von denen.
Breite 4cm * Höhe 4,5cm * Tiefe 3,5cm
Noch effektiver werden sie, wenn du die Dreiteilung aus der Mitte rausschneidest oder bohrst.
Hallo Karsten,
Wenn du sie schräg anbringen willst, solltest du ihre Ausströmöffnung unten anordnen.
Meine Crocea steht 10cm unter der Wasseroberfläche.
Hier ist noch ein links mit 40 fachen Detailaufnahmen verschiedener Sandtypen:
Carib Sea Aragamax - Oolitischer Sand
Southdown Tropical Play Sand - Aragonit
Quickrete Play Sand - Quarzsand
Photomicrographs of Sands & other Substrates
http://www.inlandreef.com/Testing/SandPhotos.html
Hier noch von Olaf Deters eine 200x Vergrößerung von Quarzsand:
http://www.deters-ing.de/Bodengrund/Quarz-200.jpg
und seine Hauptseite zum Thema Quarzsand:
http://www.deters-ing.de/Bodengrund/Quarzsand.htm
Außerdem haben die meisten sehr nährstoffarme Becken, indem die in ihren Sümpfen oder Hauptbecken Deep Sand Beds haben und außerdem Algen ernten...
ZitatDafür haben wir Oli Pritzel und seine T5 Technik die sicher genau so Effizient ist.
Verbreitet sich dort auch schon.. ![]()
Hi Thilo,
ZitatMeinst nicht das kommt vom Silikat?
In erster Linie, glaub ich eher an eine Kombination aus verschiedenen Dingen....wo das Silikat mit zugehören könnte.
Mit den paar Cyanos, die jetzt noch im Becken sind kann ich aber gut leben.
Zum Silikat sag ich dir in einigen Monaten mehr... ![]()
Hallo Thilo,
War Ultramin F, hatte ich anfangs des threads geschrieben.
Meine Cyanos sind immer noch nur in Spuren vorhanden.
Hallo nochmal,
Hatte die Amminosäuren abgesetzt, die Spurenelementzugabe nach Balling eingestellt (50 % der Dosis) und die Cyanos abgesaugt.
Es ist nichts mehr nachgewachsen und der Rest hat sich stark zurückgebildet.
Werd jetzt wieder Amminosäueren zugeben, aber die Spurenelemente weiter weg lassen.
Ich tippe bei mir z.Z. aber mehr auf die Spurenelemente als auf die Amminosäuren als Grund....
Hi Michael,
Bei der Zementherstellung reagiert CaO (gebrannter Kalk) + H2O -> Ca(OH)2 (Calciumhydroxid = gelöschter Kalk).
Bei dieser heftigen Reaktion entsteht viel Wärme.
Kann aber auch hier sein, daß es verschiedene Formen von CaO gibt?
http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/wsu-teok/kap_057.htm
ZitatDer gebrannte Kalk wird in Kugelmühlen pulverfein gemahlen und wasserdicht gelagert. Im Falle des Zutritts von Feuchtigkeit bildet sich Calciumhydroxid:
Wegen der hohen Energiefreisetzung spricht man von Kalklöschen, das Produkt ist gelöschter Kalk (Kalkbrei, Kalkmilch). Kalkbrei bzw. Kalkmilch sind die billigsten alkalischen Basen der Technik. Dies gilt auch für Umweltzwecke (Kalksteinverfahren oder Ausstreuen von Branntkalk in von saurem Regen betroffenen Wäldern.)
Hallo,
Ich benutze keinen Vodka, da ich vorher schon NO3 und PO4 n.n. hatte.
Ich habe z.Z. auch vermehrt Cyanos im Becken und der Zeitraum könnte mit dem Beginn der Amminosäurendosierung zusammenliegen.
Werde jetzt mal für einige Zeit mit den Amminos aussetzten und mal die Cyanos beobachten.
Ultramin S ca. 0,4 ml / 100l
Nitrat n.n.
PO4-P <0,01
Mg 1340
Ca 410
Hallo Thomas,
Genau ist Forschung über eine neue Art des Fällmittels, da die bekannten, wie Fe, Al, Ca,.. alle Nachteile haben.
Ich verwechsel da auch nichts, da ich weiß, daß labor- und großanlagentechnische Versuche Resultate gebracht haben.
Auch wird dem Wasser NaOH bis zu einem Ph von rund 9 zugegeben, also nix mit Säuren. ![]()
Aber ich frag noch mal genau nach, da MgO sich irgendwie im Wasser aufspalten muß, da sonst keine Reaktion erfolgen kann.
Könnte so ähnlich wie bei CaO sein, daß ja hochreaktiv ist.
Hallo Dietmar,
Die obere Art Dictyota habe ich auch im Becken.
Sie schimmert bläulich über grünlich bis bräunlich und wuchs anfangs nur sehr zögerlich.
Mittlerweile habe ich sie im kompletten Becken auf allen lebenden Steinen und werde sie auch so einfach nicht mehr weg bekommen.
Vorteil an ihr ist jedoch, daß sie polsterförmig wächst und sich die unteren Teile absterben und sich vom Gestein leicht lösen.
Auch von der Optik ist sie recht ansprechend und bietet Versteckmöglichkeiten für Kleinkrebse.
Ich geh beim Wasserwechsel mit einem dicken Schlauch hin und saug sie soweit es geht ab.
Wenn du sie nicht im ganzen Becken haben willst, würde ich sie entfernen.
Die untere wird ja sehr gerne von Doktoren gefressen.
Deine Knübbelchen-Caulerpa würde ich aber auch aus dem Becken entfernen und lieber größere Arten, wie taxifolia oder prolifera rein nehmen.
Auf einer Versuchanlage bei uns, wird MgO ins Wasser dosiert, um damit Phosphat zu fällen, daher wundert es mich doch sehr, daß es nicht löslich sein soll.
Werde mich mal schlau machen...
Hallo,
Warum benutzt man nicht einfach Magnesiumoxid, um den Mg Gehalt im Aquarium hochzubringen?
Bekommt man ja auch einfach als Salz und könnte so einfach eine Lösung ohne Na ansetzten.
Oder spricht da was gegen?
Hallo,
Wir messen auf unseren Versuchsanlagen vor allem Phosphate und Magnesium mit Photometern von Machery-Nagel und Dr. Lange (automatische Filter-Photometer).
Auch Vergleiche mit Standartlösungen und Chromatograph im Labor zeigen, daß diese doch recht genau sind.
Wir haben jedoch auch kaum Ca im Wasser.
Kosten sind rund 3 € pro Küvette und die notwendigen Geräte, wie Photometer, Pipetten,.. kosten sicher auch noch einiges.
Wenn man auch noch Pges ermitteln will braucht man auch noch ein Heizgerät, da die Probe, je nach Heizgerät, eine Stunde bei 100°C erwärmt werden muß.
Einfache Parameter, die das Labor ermittelt, kosten bei uns um die 10€.
ZitatSilikat an sich ist ja nichts Böses, die Probleme mit "Cyanos" aus dem Berliner System müssen ja nicht zwangsläufig in dem grundsätzlich anderen System DSB auftauchen.
Ich weiß, ich dosier ja auch Natronwasserglaslösung (Silikat) in mein Becken, um meinen Silikatspiegel hoch zu halten ![]()
Hi Thilo,
Ich glaub hier waren doch ein oder zwei die Sand von der Nordsee in einem Becken hatten, oder?
ZitatMeinst Nordseesand klappt
Wichtig ist es ja wie es mit der Verschmutzung des Sandes aussieht.
Vielleicht holt man den besser direkt aus dem Wasser und nicht vom Strand.
Auch die Körnungen müßten doch unterschiedlich sein.
Wegen der Form würd mir den mal unter dem Mikroskop ansehen. Wenn er stark gerundet ist hätte er den Vorteil, daß der Sand sich nicht so leicht verfestigen kann.
Und wegen der Löslichkeit würde ich auch testen, ob sich Silikat löst.
Für ein flaches Sandbett kann Nordseesand ja gehen, aber was ist mit einem tiefen Sandbett??
Hallo Thomas,
Der ist mir gerade noch eingefallen:
Randy Holmes-Farley: Silica in a Reef Tank
http://advancedaquarist.com/issues/jan2003/feature.htm
Lies mal im unteren Teil unter "The Dissolution of Quartz Sand"
und weiter Literaturhinweise unter den "REFERENCES"
Hallo Thomas und Thilo,
Buchquellen sind:
- Live Sand Secrets - Bob Goemans
- Natural Aquarium Secrets - Bob Goemans (hierraus sind einige der pH Angaben, bei dem sich die verschiedenen Böden auflösen)
Am einfachsten ist persönlicher Kontakt zu Bob Goemans.
Er ist sehr freundlich und hilfsbereit.
Seine Mail:
saltcorner@compuserve.com
Hompage:
http://www.saltcorner.com
Internetquellen:
(waren auch einige, aber die jetzt schnell zu finden...)
- Artikel von Sam Gamble (da gibts ne ganze Reihe zu DSB/Jaubert im Netz), Shimek, ...
- ....
Ich hatte mal Michael Riediger eine gute Seite mit links gemailt, fragt ihn doch mal, ob er sie noch hat.
Ich find sie leider nicht mehr.
Hallo,
Zitatdu hast recht, gelb heißt <0,3 mg/l - ist das schon schädlich?
Ich würd mir auf jeden Fall einen genaueren Test besorgen.
Im Korallenriffaquarium ist angegeben, daß ein Grenzwert von "über 0,05 mg/l nicht akzeptabel" ist.
In anderen Büchern stehen noch andere Werte, aber dieser zeigt schon das 1/6 deines von dir möglichen meßbaren Wertes zu viel ist und damit dein Test für die Tonne.
Hallo Daniel,
Zitatno2 liegt bei 0 mg (mit tetra tropftest gemessen)
Die Tetra NO2 Tests, die ich kenne messen nicht weit runter, nur bis <0,3mg/l und sind damit ziemlich unbrauchbar.
Schau noch mal nach wie weit deiner runter messen kann.
Bis 0,00 mg/l mißt ja keiner...
Hallo Michael,
Ich hatte und habe gar nicht vor dich zu belehren. ![]()
Wollte nur auf deine Idee mit dem Topffilter eingehen.
itat:
ZitatUnd da man in den vielen Becken nützlich Spurenelemente, wie z.B. Eisen als Mangelelement (wachstumslimitierend) ansieht , wäre es doch quatsch einen stark aeroben Filter zu betreiben.
Dann ist es sicher besser, sie durch eine Abschäumung entfernen zu lassen?
Das Abschäumung auch große Mengen Eisen entfernt scheint klar, aber ein Rieselfilter ist schon ultimativ dazu befähigt alles Mögliche aufzuoxidieren und damit biologisch unverwertbar zu machen.
Hi Michael,
ZitatAußerdem ist es völlig unerheblich, wer das Nitrat erzeugt: Die Nitrifikation in Bodengrund bzw. Lebendgestein oder die Nitrifikation im Topffilter. Es ist auch völlig unerheblich, daß der Topffilter "guten" Stickstoff (Aminosäuren, andere Formen org. Stickstoffs) aus dem Becken herausholt, denn der Abschäumer machts genauso. Außerdem besträgt die "Überlebenszeit" von organischen Stickstoffverbindungen im Meer auch nur im Bereich von Stunden (oder weniger).
Ich glaub man sollte dein Thema Topffilter auch aus dem Rieselfilterthema trennen, um sie leichter auseinander zu halten.
Denn ein langsam durchflossener Topffilter ist gewiß etwas anderes als ein Rieselfilter.
Es geht auch in erster Linie nicht um Amminosäuren, da sie erstmal zweitrangig sind, sondern um Ammonium, welches nicht abgeschäumt werden kann.
Auch ist es nun mal so, dass Topffilter oder auch Rieselfilter Spurenelemente aufoxidieren.
Was meinst du woher die braune Farbe in Topffiltern im Süßwasserbereich kommt?
Und da man in den vielen Becken nützlich Spurenelemente, wie z.B. Eisen als Mangelelement (wachstumslimitierend) ansieht , wäre es doch quatsch einen stark aeroben Filter zu betreiben.
Hallo Andreas,
ZitatWeiters wird hier permanent geschrieben, da CA-NO3 als N-Quelle dienen kann, allerdings das natürlich nitrifizierte N nur noch "Asche, Kohle und unverwertbarer Abfall sein" auch das verstehe ich nicht. Denn den Lebewesen, egal ob Koralle oder Bak interssiert es mit Sicherheit nicht, ob das NO3 ins Becken gekippt wird oder ob es darin entsteht, hauptsache es ist da.
Der Weg ist:
Proteine -> Amminosäuren -> Ammonium (NH4+) / Ammoniak (NH3) -> Nitrit (NO2-) -> Nitrat (NO3-)
Die Bakterien, die z.B. Ammonium und Nitrit mithilfe von Sauerstoff abbauen machen dies um Energie zum Leben zu gewinnen.
Dadurch entstehen energetisch schlechtergestellte Verbindungen mit deren Endprodukt Nitrat.
Ammonium wird aufoxidiert (verbrannt) zu Nitrit welches ebenfalls wieder aufoxidiert (verbrannt) wird.
Es ist nun mal so, daß Korallen, Algen und Pflanzen Ammonium verbrauchen und Nitrat erst wieder reduzieren, um es gebrauchen zu können.
Es muß also erst wieder Energie aufgewendet werden um Stickstoff in aufnehmbarer Form vorliegen zu haben.
ZitatTheoretisches Rieselfiltersystem: Abschäumer, LS, Vodka, Rieselfilter: Die Nährgrundstoffe werden zum Teil durch den Abschäumer abgeschäumt und zum anderen Teil durch den Rieselfilter in nicht abschäumbares NO3 nitrifizerit. Somit habe ich auch in diesem Falle meinen Stickstoffgehalt im Aquarium Richtung N verschoben, denn ohne den Rieselfilter wären ja größere Teile der Grundbaustoffe entfernt worden und es hätte eine wesentlich geringere Nitrifikation stattgefunden.
Der Denkfehler liegt darin, dass die Stoffe, die du im Rieselfilter zerlegst nicht nur aus Stickstoff sondern eben auch aus Phosphat bestehen, welches sich so wieder im Wasser ansammeln kann, da es eben nicht abgeschäumt wurde.
Und wie oben öfter gesagt, bringst du keinen neuen Stickstoff rein, sondern bringst in nur in einen
energietechnisch schlechteren Zustand.
Außerdem fütterst du mit Nitrat und Kohlenstoff (Vodka) deine Denitrifikanten, die wiederum Nitrat zu N2,NxO abbauen und so Stickstoff aus dem System entfernen.
ZitatWo ich mir nur den Kopf kratze ist die Tatsache, daß in diesem Thread alle Erkenntnisse ´über Rieselfilter (vor allem die vermeindlich nachteiligen) der letzten 10 Jahre ad adsurdum geführt werden.
Der Rieselfilter ist schlecht weil:
1.) er abschäumbare Vorstufen des NO3 in nicht abschäumbares NO3 nitrifizerit.
2.) er zu einem unkontrollierbaren NO3 Produzenten wird.
Gründe für Nitratschleuder:
-sehr schneller Abbau des organ. Kohlenstoffs (fehlt damit für Denitrifikation)
-Limitierung der simultane Denitrifikation im Lebendgestein und Bodengrund
-Überströmunggeschindigkeit zu hoch, damit der Rieselfilter denitrifizieren kann (Dicke der Biofilme)
Es müsste auch so sein, dass ein Rieselfilter einen Großteil des zugeführten Kohlenstoffs (Vodka) zu CO2 verarbeitet.
ZitatAllerdings scheint der Rieselfilter lt. diesem Thread auf einmal nicht mehr in der Lage zu sein NO3 zu produzieren. Bzw. soll er nicht in der Lage sein, dieses zu tun bevor der Abschäumer 100% alle Vorstufen abgeschäumt hat, wenn dies allerdings so wäre, sehe ich nicht warum wir den Rieselfilter so ohne weiteres verdammen.
Er kann auch kein NO3 produzieren, sondern nur das „gute“ Ammonium in schlechtes Nitrat verwandeln.
ZitatWeiters wird hier permanent geschrieben, da CA-NO3 als N-Quelle dienen kann, allerdings das natürlich nitrifizierte N nur noch "Asche, Kohle und unverwertbarer Abfall sein" auch das verstehe ich nicht. Denn den Lebewesen, egal ob Koralle oder Bak interssiert es mit Sicherheit nicht, ob das NO3 ins Becken gekippt wird oder ob es darin entsteht, hauptsache es ist da.
Besser ist es auch Ammonium zuzuführen, aber aufgrund der Gefahr für die Fische wird eben zur Notlösung Nitrat gegriffen.
Ich habe garantiert einige was oben geschrieben wurde wiederholt,...
Bin aber für Kritik immer offen ![]()
Hallo,
Zitathab zumindest den Phosphatwert ja nur wegen der Vodka-Methode.
Nitrat war vorher immer auf Null.
Man kann ja jetzt auch prima füttern
Das liest man ja oft.
Also, daß die Leute vorher schon schlechte Wasserwerte hatten und jetzt durch Vodka noch viel mehr füttern (@Andrea :ist nicht direkt auf dich bezogen), weil ja eben die meßbaren Werte, wie Orthophosphat und Nitrat unten bleiben.
Aber es gibt doch wesentlich mehr Stoffe als diese beiden!
Und die meisten kann man nicht messen.
Wie siehts dann mit durch Futter hochbelasteten Becken aus, die jetzt noch mehr Futter abbekommen in einigen Jahren aus, wenn man z.B. nur die Schwermetallbelastung betrachtet?
