Beiträge von FrankE

    Hallo,

    Ich glaub der Hauptpunkt, den ich festgestellt habe ist, daß man bei einem Durchlaufreaktor immer einen neuen Zuchtansatz oder eine kleine Planktonzucht in der Hinterhand haben sollte.

    Manchmal läuft das System längere Zeit gut, aber manchmal können sich auch recht schnell Fremdalgen/bakterien im Reaktor festsetzen und dann braucht man halt neues Phytoplankton.

    Der Phytoplanktonreaktor im Durchlauf ist halt kein ganz stabiles System, wie ein Abschäumer oder ein Jaubert.
    Man muß halt öfter mal ein Auge darauf haben wie der Zustand ist.
    Als alleiniger Filter ist es deshalb nicht zu gebrauchen.

    Aber als Zusatzfilter an dem man viel experimentieren kann oder sei es nur um regelmäßig Phytoplankton dem System zuzugeben und so die davon abhängigen Lebewesen zum Wachstum und damit zur Aufnahme von P+N anzuregen, ist es sicher ein sehr interessantes System, vor allem wenn man filtrierende Tiere halten will.

    Zitat

    Ich suche eben für mein Becken nach einer Möglichkeit, zum einen die Belastungen an PO4 und NO3 zu kontrollieren und zum anderen nicht
    Gefahr zum laufen, durch N.N Werte in eine Limitierung zu geraten und hierdurch erhebliche Korallenbestände zu verlieren

    .
    Warum versuchst du es denn nicht mit einem Jaubert (mit Plenumwasserentnahmemöglichkeit) in Kombination mit Algen?

    Zitat

    So wie du das schreibst scheint es für dich ja ganz schlimm zu sein wenn auch Studenten für ihr Geld arbeiten müssen. Und? Ich finde das absolut ok.


    Ich seh das genau so :winking_face:
    Nur verlängert man damit auch sein Studium.

    Zitat

    Zumindest was arbeitslose Lehrer angeht (liest man ja immer).


    Soweit ich weiß werden die gerade wieder gesucht :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Nun das es Häuptlinge auch geben muß ist auch klar. Aber es will halt in dieser Zeit jeder Häuptling sein und das geht halt nicht

    Häuptling hört sich nicht schlecht an,
    aber wenn man dann sieht wie lange du dann arbeiten musst und dazu noch der ganze Stress, Verantwortung und Druck, da hätten die meisten garantiert keine Lust zu tauschen.


    Zitat

    der Arbeiter arbeitet;
    der Student studiert,
    und der Chef scheffelt


    :smiling_face:

    Zitat

    als ich noch die Lehre machte, kam mal ein Praktikant von der Uni in den Betrieb. Als ihm eine Arbeit angeschafft wurde, lehnte er die wortwörtlich so ab: ich bin ja nicht zum Arbeiten hier, sondern um die betrieblichen Abläufe zu hinterfragen. Am nächsten Tag habe ich ihn nicht mehr gesehen....


    Ich kenne solche Leute auch, die sich für was Besseres halten.
    Sind halt Spinner :face_with_tongue:

    Zitat

    Wenn es nur noch Studierte gibt, wer erledigt dann einmal die ganz normale Arbeit?


    Daß es immer Arbeiter geben muß ist klar, aber genauso klar ist es auch, daß es Studierte geben muß.
    Oder willst du jetzt zur Krankenschwester anstelle zum Arzt gehen oder über Brücken fahren, die von einem Polier geplant worden sind?

    Wenn man sich die Studiertenquote der wirtschaftlich stärksten Länder (USA, Kanada, Skandinavische…) ansieht, dann hat man in diesen Ländern wesentlich höhere Anteile an Studierten.

    Zitat

    Vor 25 Jahren wollte ich Gartenbau studieren, mehr ein Wollen meiner Eltern:-)) da wurde ihnen dringenst abgeraten, mit dem Hinweis, das Jahre später es Ing's und Dok's zum Schweinefüttern geben würde.
    so war's dann auch:-))

    Dies Überzahl an Studierten gibt es immer für kurze Zeit nur danach besteht wieder ein Mangel.
    Diese Entwicklung ist immer wellenförmig z.B. bei Lehrern, Informatiker,…
    Das liegt daran, dass halt immer auf mindestens 3-5 Jahre hin studiert wird.

    Zitat

    also habe ich ganz normal eine Lehre und später den Meister gemacht, habe mir ein Imperium zum Einheiraten gesucht und stelle jetzt die Ing's ein, die zum Gehilfenlohn arbeiten, da es so viele gibt.


    Das hört sich jetzt aber stark danach an, daß du es toll findest, daß die jetzt für wenig Geld für dich arbeiten. :confused_face:
    Wenn die keine Arbeit haben finden ist es doch klar, dass die jede Arbeit annehmen.
    So sollte es doch sein, oder ?? :smiling_face:

    Zitat

    Nur ist das so eine Sache mit den Studierten.....das Arbeiten haben bis auf wenige Ausnahmen die meisten nicht erfunden


    Vielleicht die, die bei dir arbeiten. Die anderen haben vielleicht richtige Arbeit gefunden. :face_with_tongue:

    Zitat

    Und wen interessiert ehrlich gesagt die Wirtschaft??
    Der Mittelstand und die Kleinbetriebe geben die wahre Arbeit her.
    Die deutsche Großwirtschaft sucht sich im Ausland Standorte und den passenden Personalbesatz


    Mit Wirtschaft meinte ich natürlich auch die Klein und Mittelständler.
    Was meinst du denn wie viele Mittelständler von der Großindustrie abhängig sind, oder zumindest ihr know-how oder ihre Produkte nutzen.


    Zitat

    Zu den Studenten kann ich nur ein Urteil schreiben über die, die ich kennen gelernt hab. Dieses Urteil fällt niederschmetternd aus! Ganzen Tag die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Bafög kassieren und wenn man sie nach der Zukuft fragt bekommt man als Antwort das sie einen super Job wollen, wo man unendlich verdient und wenig arbeitet. Ich kann Stefan nur in allen Punken recht geben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Häuptlinge gibts genug, Indianer braucht das Land.


    Wer bekam denn in der letzten Zeit Bafög?
    So gut wie gar keiner.
    Und wenn war das kaum genug zum Leben.

    Ich bin zum Beispiel immer für mein Geld arbeiten gegangen und hab in der ganzen Zeit kein Geld bekommen.

    Das mit den Indianern und Häuptlingen hört sich echt so an, als ob Leute die studiert haben gar nicht arbeiten würden.

    Den Satz, den du bei uns während des ersten Gesprächs nach der Einstellung hörst ist:
    „Von ihrem Privatleben können sie sich jetzt verabschieden, ab jetzt zählt nur noch ihre Arbeit“


    Ihr macht euch das echt zu einfach. :angry_face:

    Aber schiebt ruhig alles auf die Studenten. Die vergrößern auch täglich das Ozonloch :face_with_tongue:

    Zitat

    und das ist das nächste Manko unserer Gesellschaft: alles und jeder muß studieren, und liegt dadurch wie die Laus im Pelz dem Staat jahrelang auf der Tasche, um schlußendlich zu einem gewissern Prozentsatz in der Bundes-Agentur als Nummer zu enden, um noch mehr zu saugen.

    Hallo Stefan

    War wohl ein richtiger Rundumschlag. :grinning_squinting_face:

    Komischerweise liest man so was des Öfteren hier.
    Immer diese bösen Akademiker, die allen während ihrer Ausbildung auf der Tasche liegen und später auch viel zu viel verdienen...oder wie du sagst um Arbeitslos zu werden.
    ????

    Es ist aber nun mal so, dass immer weniger Ingenieure ausgebildet werden.
    An meiner Hochschule hat sich die Zahl in den letzten Jahren halbiert!
    Oder braucht die deutsche Wirtschaft ab jetzt keine Ingenieure mehr?
    Und auch keine Ärzte, Dipl. Kaufleute, Informatiker,….


    Ich finde es sehr bedenklich, wenn man sich als Akademiker als „Laus im Pelz des Staates“ bezeichnen lassen muß. :face_with_rolling_eyes:

    Der eine hatte ja diesen Text dazu geschrieben

    Zitat

    Achtung, diese Anemone kann sich schnell im Riffaquarium vermehren oder zur Plage werden.

    Daher sollte jeder der diese Anemonen haben möchte sich darüber im Klaren sein,

    und auf sein Becken aufpassen.

    Das ist dann aber echt in Ordnung.


    Aber selbst wenn da nichts bei steht finde ich, daß das kein Aufreger ist.
    Denn wenn sich die Leute nicht vorher über das informieren was sie kaufen, dann sind sie auch selber schuld.

    Majanos können gerade für Nanaobecken sehr interessant sein.

    Es gibt da ja die verschiedensten Farben von lila, grün, grün-flourezierend,...

    Und da die so leicht zu halten sind und kaum Ansprüche ans Licht stellen, sehr interessante Tiere um sie in kleine Nanos zu setzen.
    Für Anfänger mit sehr kleinen Nanos absolut ideal.

    Ich hatte selber über ein halbes Jahr ein Becken mit verschiedenen Majanos. :smiling_face:


    Aber die Koralle für 50.000$ ist echt geil :winking_face_with_tongue:
    Vor allem wenn die Grundfarbe ein schönes braun ist :grinning_squinting_face:

    Hi Stefan,

    Ab einer gewissen Höhe der Sauerstoffkonzentration im Wasser, verursacht durch viele sauerstoffproduzierende Algen/Zooxanthellen, wird durch einen Auströmerstein der Sauerstoffgehalt sogar gesenkt.

    Der Grund ist ja klar, weil nur die Gaszusammensetzung der Umgebungsluft ins Wasser eingetragen werden kann.

    Das ist ja auch der Grund, warum man mit einer Belüftung den Sauerstoffgehalt nicht in beliebige Höhen treiben kann.

    In Räumen in denen mehrere Menschen sitzen kann man so sogar erhöhte Mengen CO2 ins Becken eintragen und so um das mehrfache von 0,1 seinen pH Gehalt senken (Untersuchungen von Randy Holmes-Farley).

    Zitat

    Man mag mich ja für konservativ halten, aber ich finds prinzipiell unethisch Tiere zu ersteigern.

    Das hat mit konservativ nichts zu tun, das macht nur einfach keinen Sinn.

    Was meinst du mit unethisch?
    Tiere zu ersteigern ist unethisch, sie im Geschäft zu kaufen aber nicht?

    Versteigern ist eine Art des Verkaufs. Nicht mehr und nicht weniger.


    Oder findest du Pferdeauktionen auch unethisch?

    Hallo,

    Mein Cyanoproblem hat sich mittlerweile bis auf ein zwei 5DM große Stücke von selbst aufgelöst.

    Auslöser für das extreme Cyanowachstum kann die Zugabe von Amminosäuren gewesen sein.
    Angefangen hat das so gegen Ende Februar und sich seit dem langsam aber stetig gesteigert.

    Die Dinger waren wirklich überall, in sehr dicken Lagen vor allem auf dem Bodengrund, aber auch überall auf den Lebenden Steinen.

    In dieser Zeit sind mir verschiedene große filtrierende Muscheln (Kamm+Karibische Auster) eingegangen, wahrscheinlich durch die abgegebenen Toxine der Cyanos.
    Ebenso hat sich mein roter Seestern in dieser Zeit aufgelöst, obwohl er vorher immer sehr aktiv war.
    Auch wurden Teils Gorgonien und SPS dadurch geschädigt, daß sich Cyanos in ihnen ablagerten und so die darunterliegenden Teile abtöteten.

    Die Cyanos begannen in einer Ecke im Aquarium mit geringer Strömung und durchzogen mit und mit das ganze Becken.

    Absaugen brachte gar nichts.
    Bei jedem Wasserwechsel, von rund 10% Nettovolumens nahmen sie nur wieder verstärkt zu.

    Nur mit der Zeit verschwanden die Cyanos in der Reihenfolge in der sie aufgetreten sind, also zuerst waren dort überhaupt keine mehr, wo sie zuerst waren.

    Mittlerweile ist mein Bodengrund komplett frei davon und sehr hell.
    Ich kann jetzt auch Amminosäuren in belibieger Höhe zuführen und nichts erkennbares passiert.

    Anscheinend haben andere Algen oder Bakerien ihre früheren Plätze besetzt und sie so verdrängt.

    Hallo Rüdiger, :smiling_face:

    Ich hab ja kein Problem damit die so zu verändern.

    Was nur auffällt ist, daß unter fast allen Namen keine Bilder sind.

    Und deshalb schätz ich mal, daß viele Leute, die nicht so viel mit Computern zu tun haben, das nicht so einfach hinbekommen.

    Fragen nach dem Verändern von Fotos kommen ja auch oft genug in Foren auf.

    Hi Resa,

    Ist das denn soweit ausgewogen bezüglich Stickstoff und Phosphat?

    Das peil ich nämlich nicht ganz mit den Amminosäuren, sollten die nicht auch ausgewogen in Bezug auf N und P sein?
    Irgendwie denk ich immer, daß da vor allem Stickstoff drinnen ist.

    Mit ausgewogen mein ich, daß die Nährstoffe so ungefähr im selben Verhältnis von den Korallen verwertet werden können.

    Zitat

    Was hast Du denn für Probleme? Wenn die Korallen ein starkes Wachstum haben ist doch alles in Ordnung.

    Meine Hauptfrage ist ja auch nach einer guten Kombination von Phosphat und N zum Ansetzen einer Nährlösung, als Futter für die Korallen.

    Allein das Futter für die Fische reicht nicht.

    Zitat

    Füttere einfach deine Fische mehr mit Frostfutter und gib das Auftauwasser mit ins Becken, dann werden Phosphat und Nitrat aschon ansteigen


    Mehr füttern geht nicht, die sind alle schon ziemlich dick. :smiling_face:

    Hallo erstmal,

    Wie sollte eine Nährlösung für Korallen aussehen, um ihnen Phosphat und Stickstoff zuzuführen?
    Ich meine deren Verhältnis untereinander, vielleicht wie das für Phytoplankton?


    Habe das Problem langsam fallenden Phosphats (Po4P von 0,015 auf 0,009 mg/l in 2/3 Monaten) und quasi kein vorhandenes Nitrat, aber die Korallen haben im Augenblick ein sehr starkes Wachstum.

    Staubfutter fällt aus, da einiges an winzigen Glasrosen voll ist.

    Zur Zeit gebe ich Phytoplanktondünger, Amminosäuren und Süßwasserfuttertabletten morgens und abends ins Becken.
    Die Fische werden auch schon dreimal täglich reichlich gefüttert.


    Oder wie machen die Leute das mit ihren Becken, die voll mit Korallen/SPS sind, die müssten doch ähnliche Probleme haben?

    Hallo,

    Bei mir war es auch, wie bei Peter.

    Die C. brachypus wird sehr schnell zu einer extremen Plage:

    Die Caulerpa racemosa würd ich auch nicht mehr in ein Hauptbecken geben, da sie bei mir auch nicht so gut zu entfernen war.
    (Vielleicht gibt es da auch verschiedene Arten mit unterschiedlich dicken Sprossen)

    Die C. prolifera macht keine Probleme, da recht leicht zu entfernen und wächst langsam.
    Hab ich bei mir im Hauptbecken.

    Die C.taxifolia ist aufgrund der großen Triebe auch recht gut zu entfernen.
    Hab ich auch bei mir im Hauptbecken.
    Bei vielen Nährstoffen kann sie sich jedoch stark ausbreiten.

    Zitat

    Habe in meinem Aqua ein paar Caulerpa racemosa endeckt.
    Sollte man diese nun sofort entfernen oder mal wachsen lassen ??

    Sind zwar nicht viele aber es werden immer mehr schön langsam.


    Du kannst doch auch selber einschätzen, wie gut sie sich entfernen lassen und solange sie nur auf einem Fleck wachsen geht es doch.
    Man sollte nur bedenken, daß alte Algen sich wesentlich fester krallen können als junge.

    Ich hatte mir die Tage noch so ein Teil bestellt und ist auch wenige Tage später gekommen.

    Aus dem Katalog:
    ZacPlus Pegel Plus
    ZZ 135
    49,99€

    Dabei steht extra 100% meerwasserverträglich.

    An dem anderen, was ich seit ca einem Jahr habe kann ich auch keine Auflösungen erkennen und es läuft absolut zuverlässig.

    Die Natronlauge an sich bekommst du als Plättchen oder kleine weiße Knübbelchen.
    Dürfte fast nichts kosten.
    Die maximale Lösbarkeit liegt bei rund 1kg/2Liter Wasser, aber reichen könnte auch eine geringere Lösung, zwischen 10-20%, die man auch in Apotheken fertig gemixt kaufen kann.
    Damit kannst du dann auch Glasrosen töten. :smiling_face:

    Wir benutze die bei uns auf der Arbeit (Versuchsanlage), z.B. zum Beseitigen von Biofilmen im Inneren von Schläuchen.

    Du solltest aber auf jeden Fall Handschuhe und ein Brille beim hantieren anziehen, wie bei allen Laugen und Säuren. :winking_face:

    Hallo Peter,

    Was ist denn, wenn du die Schwämme in Natronlauge einsetzt.
    Natronlauge löst ja sehr gut Biofilme auf.
    Und dann mit viel Wasser davon befreien.
    Aber selbst wenn kleine Reste dran bleiben passiert ja höchstens eine gering pH Erhöhung.

    Dann dürfte das Auswaschen wesentlich leichter gehen.

    Hallo Ulrike,

    Zitat

    Anfangs ist es schön, aber wenn die Korallen wachsen, werden die meisten Arten zu einem großem Problem. Man kann dann ständig und stundenlang pflücken. Fürs Hauptbecken eignen sich nur langsamwüchsige und/oder leicht pflückbare Arten, die sich nicht überall festsetzen.


    Sorten wie brachypus sind sicher ein Problem, jedoch sind große und schnellwachsende Arten, wie taxifolia oder prolifera groß genug um leicht entfernt zu werden.

    Zitat

    Die großartige Abbaurate kann ich auch nicht sehen, obwohl das Algenfilterbecken (so 15% der Fläche des Hauptbeckens) sehr viel Algen produziert, die alle 1-2 Wochen kräftig gelichtet werden müssen.

    Zitat

    Algen enthalten halt haupsächlich Wasser, die Trockenmasse ist lächerlich wenig, wenn man das mal mit dem viel Energiereicherem Frost- und Trockenfutter vergleicht, die man so im Becken versenkt.


    Die möglichen erreichbaren Abbauleistungen von Algen kann man ja an Miracle Mud Filtern erkennen.

    Hallo Robert,

    Zitat

    Klar kann man Po4 mit Algen reduzieren. Nur ganz im ernst, effektiv geht das meist nicht im Becken und schon gar nicht mit nur zwei Stämmen. Ich habe sogar ein extra Refugium (Eco System MM) das dauerhaft beleuchtet wird und das schafft es trotz gutem Wachstum nicht. Anscheinend liegt es einfach daran das durch Fischbestand und Futter mehr reinkommt als reduziert werden kann.

    Was ich sagen will ist, im prinzip geht das ganze schon, die Reduzierung von Po4 durch Algen aber meist braucht man viele Algen dazu.

    Natürlich muß man die Algenmenge immer im Verhältnis zur Belastung sehen.
    Aber selbst wenn die Belastung zu groß für die vorhandenen Algen ist, so holen sie doch ihren Teil raus, und können durch Ernten leicht entfernt werden.

    Da sein Becken noch recht neu ist, sind ja kaum Verbraucher drin.
    In diese Lücke können dann erstmal die Caulerpa.

    Wenn die Belastung trotz der Caulerpa immer noch zu groß ist, kann man ja zusätzlich mit Ab(d)sorbern arbeiten.

    Also ich hab meine Caulerpaalgen ganz einfach an zwei Stellen im Becken, wo ich sie ernte wenn sie zuviel gewachsen sind.

    An deren Wachstum kann man auch gut den Nährstoffgehalt des Wassers erkennen.

    Man muß sie nicht in einem extra Becken haben. Im Hauptbecken klappt auch problemlos.


    Wieso sollte er nicht sein Phosphat mit Caulerpa runterbringen???
    Gerade bei seinem Becken spräche doch mehr dafür als für Ab(d)sorber.

    Hallo Michael,

    Zitat

    Hier nun mein Gedankenansatz: Ich kenne zwei weitere Becken die sehr sehr Nährstoffarm betrieben werden. Und beide haben Probleme mit den Cyanos. Bei einem weiß ich sicher, dass er diese Probleme erst seit einer erneuten Reduzierung der Nitrat/Phosphat-Werte durch den Einsatz von Wodka hat. Ist es also nicht möglich sehr nährstoffarme Becken mit, wie es heutzutage ja inn ist, hellen farbigen Fijikorallen zu pflegen, ohne das man mit den Cyanos zu kämpfen hat?

    Habs auch sehr nährstoffarm und Cyanos.

    Hatte die Tage noch mal gemessen:
    PO4-P= 0,009 mg/l
    Pges= 0,009 mg/l
    in beiden Fällen Unterschreitung des Meßbereiches, könnte also auch noch tiefer sein. Ich konnte an der Reagenz keinerlei Färbung wahrnehmen.
    Nitrat wird auch in dem Bereich liegen, da Jaubert.

    Anfangs waren die Cyanos recht massiv, aber jetzt ist wenigstens mein Bodengrund frei und nur noch vereinzelt was auf dem Lebengestein.

    Als das mit den Cyanos vor einigen Monaten begann lösten sie sich sogar abends vom Gestein und schwammen auf.

    Mit dem was jetzt noch ist kann ich aber leben und wird vielleicht ja noch weniger.

    Hallo,

    Ich kann jedem hier in der Gegend von Düren raten zu dem von Sea genannten
    http://www.aquarianer-treff.de
    in Düren- Kreuzau zu fahren um dort seine Fische zu kaufen.
    Er berät sehr gut und ist außerdem sehr kulant, wenn es darum geht auch mal einen Fisch, weil zu groß wurde oder zu aggressiv, zurückzunehmen, was ja kaum jemand macht.

    Ich hab fast alle meine Fische dort gekauft und nie einen kranken Fisch gehabt.
    Bei Aquatop zwei/drei Fische und später im Becken hatten sie Pünktchen und einer eine Bakterienkrankheit.

    Im Aquarianertreff hat er z.Z. ein Pärchen einer selten eingeführten Zwergbarschart (das Männchen mit knatschroten Flossen), die vielleicht für das Becken interessant ist.
    Kupferanemone, Percula und occellaris hat er auch da.

    Hallo Herbert,

    Oder auf natürlichem Weg durch Caulerpa taxifolia oder prolifera.
    Hat ja auch gerade in der Einfahrphase noch paar nette Nebeneffekte und kost (fast) nix.

    Zieht dir z.B. auch Stickstoff (Nitrat), vermindert anderes Algenwachstum,...

    Hallo Baer,

    Zitat

    gilt diese Verkehrslast für den Fußboden (evtl. Betondecke) oder auch für den Aufbau auf de Boden. Sprich für den schwimmenden Estrich mit irgendeinem Bodenbelag?

    Diese Lastannahmen sind nach DIN 1055, in der generell Lastannahmen zu Materialen, Verkehrslasten,.. zu finden sind.

    Mit diesen Lasten wird die Statik, also auch die Betondecke, berechnet.

    Der Ausbau des Fußbodens gehört ja nicht zur Statik, jedoch wird derjenige, der den Fußboden einbaut auch nichts über die Statik wissen und muß sich deshalb an die Anforderungen der DIN halten?
    Das ist eben die Frage, die ich selber habe, logisch wär es aber.

    Zitat

    Meist sind ja nur 150 kg/m² als Lasteintrag angegeben (wegen Norm/Garantie etc.) Man sagte mir, dass ich eigentlich 300 - 450 kg/m² aufstellen könnte (Gerätelasten), für mehr Gewicht müsste man den Estrichaufbau kennen, um bessere Aussagen machen zu können.

    Wohnräume werden i.A. mit 200 (150) kg/m² Verkehrslast (zusätzlicher Belastung) bemessen, Versammlungsräume in öffentlichen Gebäuden sogar mit 500kg/m².

    Gerätelasten von Tresoren, Akten, Bücher,.. werden nicht in Rechnung gestellt wenn das Gerät die Decke mit höchstens 300kg belastet, oder höchstens mit 500kg belastet, wenn dieses an einem statisch in Rechnung gestellten Auflageer der Decke rechtwinklig zu ihrer Spannrichtung stehen soll.


    Lange Vorrede, also ist es doch so, daß ich selbst in einem Wohngebäude eine senkrecht Belastung auf Druck des Fußbodens mit 700kg/m² ohne weitere Rechnung haben kann, und diese Belastung doch jeder Fußbodenbelag aushalten muß?
    Sonst könnte ich ja auch keine Schränke gerammelt voll mit Büchern aufstellen.
    Steht darüber was in der VOB?

    Hallo Markus,

    Zitat


    Mein Becken steht in einem Neubau! Fußbodenheizung und was man auch bedenken muss, das unter dem Estrich mindestens 60 mm Demmung ist. Ich habe mich beraten lassen und ein Gewicht von ca. 1 t /1,4m2 war nicht möglich. Was nun?. Die Lösung war 6 Bohrungen zwischen den Fußbodenheizungsrohr direkt in Beton. Dann klebte ich 18 mm Va bolzen , wo ich meinen Unterschrank aufgestellt habe. Bis jetzt habe ich keine Probleme

    Höhrt sich ja nicht sehr stabil an :smiling_face:
    Auch wenn die Bolzen das Gewicht so halten, kann es doch zu großen Problemen kommen wenn seitliche Kräfte wie Erdbeben auftreten, vor allem wenn auf den Bolzen ein Holzwerkstoff liegt.

    Was meinst du mit geklebt?

    Hallo,

    Wichtig zu wissen neben all den anderen Fragen wäre noch
    - wieviele Leuchtstoffröhren und Beckenmaße
    - Art der Leuchtstoffröhren
    - Alter der Röhren

    Fadenalgen sind schon sehr hartnäckig, an Tieren könnten Amanos an kleine gehen.
    Ich hatte in meinem letzten Becken, trotz idealer Wasserwerte und sehr gutem Pflanzenwachstum immer Fadenalgen.
    CO2 kann eine Idee sein. Geht ja sehr günstig und sicher mit Bio CO2 und der Paffendorf CO2 Rinne.

    Zitat


    Fische müssen nicht jeden Tag gefüttert werden, da das Futter sehr energiereich ist und die Fische davon länger zehren können. Hängt aber natürlcih davon ab, wieviel dann gefüttert wird und ob dann auch alle was ab bekommen. Mr persönlich wären 2x pro Woche aber auch zu wenig..

    Zuerst sollte man mal festhalten, daß nicht alle Süßwasseraquarienfische die gleichen Freßgewohnheiten haben.
    Gilt im Meerwasser ja auch für z.B. Anthias und Räuber.

    Da hier Mollys und Neons gehalten werden sollte man jedoch eher mehrmals täglich kleine Portionen geben und nicht alle 3-4 Tage.
    So lauten auch die neusten Empfehlungen von vielen Seiten (das drta archiv ist ja schon paar Tage alt).

    Die Mollys können ja noch Algen fressen, die Neons jedoch nicht.
    Ist aber auch schon eine gute Kombination. :grinning_squinting_face:

    Zitat


    Man sollte einen mechanischen Filter haben, der den Schmutz auffängt und der regelmäßig (am besten einmal die Woche oder öfter) gereinigt wird. So trägt man Biomasse aus, bevor sie zu gelösten Nährstoffen zerfällt.


    Oft reinigen weiß ich nicht, aber nie den gesamten Inhalt tauschen, sondern rund 1/3 des alten Materials beibehalten.
    Das mit dem Biomasse austragen ist aber nicht, da der Schlamm im Filter quasi schon zerlegt ist, analog zum Schlamm im Bodengrund.

    Zitat

    Zitat:
    zu 2.
    Filter reinigen erst dann, wenn fast nix mehr aus dem Ding rauskommt. Zu häufige Reinigung macht die Filterbiologie komplett kaputt..

    Auch das ist leider völlig daneben! Ein verschlammter Topffilter hat als Biologische Arbeistweise nur die No3 Produktion. Bakterien im freien wasser besideln den Filter sofort wieder.


    Jeder eingefahrene normale schnell durchströmte Filter (Innen, Außen,..) ist eine Nitratschleuder.
    Nur einen solchen Filter soweit runter zu fahren bis er Denitrifiziert ist gefährlich und daher quatsch. :smiling_face:


    Am besten funtioniert ein Pflanzen-Fisch-Aquarium meiner Erfahrung nach ganz ohne Filter. :face_with_tongue:

    Hallo,

    Hat jemand von euch schon erfolgreich die Aufrüstfolien in seine Doppelbalkenreflektoren (W-Form) eingeklebt? :grinning_squinting_face:

    Ich hatte eben versucht einen reinzukleben und hat absolut nicht funktioniert, da die Folie super schnell verknittert und so reichlich Wirkung verliert und zum einfachen kleben eine zu hohe Klebewirkung besitzt.
    Aber auch mit Spüli knittert die wie Hölle.

    Wie sah das bei euch aus?

    Grobmotoriker bin ich eigentlich nicht.

    Die Folie fällt bei mir unter gekauft und weggelegt... :angry_face:

    Hallo Hanno,

    Zitat

    Dort steht, dass die zu verwendende Fliegengaze aus Perlon oder perlonähnlichem Material bestehen sollte. Im Baumarkt habe ich nur das Fliegengitter von TESA gesehen und auf der Verpackung steht keine Angabe über das Material. Kennt das jemand und kann mir sagen, ob es geeignet ist?


    Fiberglas wird zur Verwendung empfohlen.
    Verwende auch selbst Fiberglasgaze (no name von Hornbach).

    Zitat

    Im Baumarkt gab es außerdem keine Lichtrasterplatten. Wo bekommt man sowas?


    Claude verkauft verschiedene Sorten.

    Zitat

    Vorerst letzte Frage (kommen später vielleicht noch welche :winking_face: :frowning_face: die Steine wollte ich auf Stützen stellen, jedoch nicht nur auf Pfeiler, da mir da die Stabilität nicht gewährleistet scheint. Ich wollte einen Wasserkasten auf knapp 10cm absägen und die Steine darauf legen, ist das in Ordnung oder gibt es bessere Ideen?


    Ich hab senkrechte Plexiglasplatten eingeklebt auf denen die Stellfüße einer länglichen mit Füßen versehenen Riffkeramik stehen.
    Sie hat quasi keinen Bodenkontakt und bietet mit ihren nach oben abstehenden "Fingern" sehr gute Auflagermöglichkeiten für Lebendgestein.
    Schwer zu beschreiben....


    Schau auch noch mal bei Thilo:
    http://www.reefworld.de/jaubert.htm

    Zitat

    Also auf dem Gerät steht 2500 l/h, habe aber gerade mal gemessen: die Pumpe "jagt" nur 428l/h durch. Ist das o.k.?


    Das sollte in jedem Fall reichen.

    Zitat

    Wie weit denn runter, was meinst Du?


    Als ich Pünktchen hatte bin ich auf 30 o/oo gegangen.
    Wenn du erstmal langsam auf 32 gehst müßtest du ja auf der sicheren Seite liegen.

    Hallo nochmal,

    Zitat

    Die UV hat 25W und 2500l/h


    Damit kannst du natürlich keinen Schwärmer töten.
    Der Fluß sollte grob bei 500-700l/h liegen, dann kommst du auf eine Enkeimungsrate von über 90%.
    Bei der Höhe der Wattzahl ist 1 Watt auf 10 Liter eine Richtgröße zur Krankheitsbekämfung.

    Zitat

    Salz habe ich auf 34 o/oo


    Die hab ich standardmäßig in meinem Becken :smiling_face:
    Da kannst du ruhig weiter runter..