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also ich weiß nicht obs so gut ist größere wasserwechsel zu machen , wenn man allein 10 % macht dann muss man bedenken dass man damit auch 10 % phosphat und nitrat rausfiltert da das neue wasser üblicherweise po4 und no3 frei ist
Das mit den Schadstoffen ist ja noch ein anderes Thema.
Jemand bei dem sich z.B. Nitrat und Phosphat anreichert, der wird es auch mit 10% Wasserwechsel die Woche nicht schaffen diese auf guten Werten zu halten, der sollte sich z.B. lieber einen Algenfilter anbauen.
Ich hab mal schnell ein Beispiel in exel eingegeben.
Ausgang sind 50 mg/l Nitrat und links stehen die Wochen/Wasserwechsel mit 10%
1_____ 50,0
2_____ 45,0
3_____ 40,5
4_____ 36,5
5_____ 32,8
6_____ 29,5
7_____ 26,6
8_____ 23,9
9_____ 21,5
10____ 19,4
11____ 17,4
12____ 15,7
Daraus folgt, dass ich nach 12 Wochen, also drei Monaten erst bei 15,7mg/l Nitrat gelandet bin und das ganz ohne das dazukommende hinzuzurechnen!
Bei 5% Wasserwechsel kommt man auf 28,4 mg/l.
Wenn ich mit den 20% Wasserwechsel rechne komme ich immerhin auf 4,3 mg/l Nitrat.
Bei 25 % Wasserwechsel die Woche komme ich sogar auf 2,1mg/l runter.
Das zeigt ja deutlich das jeder auch nur etwas größere Wasserwechsel einen wesentlich höheren Nutzen bringt.
Diese gleiche Rechnung gilt natürlich auch andersrum zum verdünnen von sich angereicherten Spurenelementen.
Das ist auch der Grund warum im Süßwasser immer größere Wasserwechsel mit bis zu 70/80% gemacht werden.
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... es ist sicherlich besser 4 mal im monat 10 % WW zu machen als einmal im monat 40 % , das bringt das system sicherlich mehr aus dem gleichgewicht ...
40% ist schon hart, aber 20 % sollten es schon sein.
Wenn man dann ein gutes Salz, wie Grotech nimmt geht das schon.
Man kann sich ja an diesen Oberwert rantasten um zu sehen, wann die Korallen zicken.
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wenn du so argumentierst dass es ihm nichts bringt da die korallen eh schon "so gut wie möglich" dastehen , dann brauch er sich über garnichts gedanken zu machen , auch nicht über erhöhte spurenelemente zugabe da es auch mit mehr spuris nicht besser als "perfekt" werden kann
Genau.
Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass er keine Spurenelemente braucht.
Es ist doch Quatsch, dass alle versuchen immer was an ihrem Becken zu ändern, wenn schon alles super läuft.
Das mit den Spuren war nur auf das bezogen wie ich es mache.
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achso und gerade deshalb weil die spuris 24 h danach nichtmehr verfügbar sind ists doch besser alle paar tage WW zu machen als einmal im monat ...
Nein eben nicht. 
Es wird immer so getan, als ob die Spuren in frischem Salzwasser immer so toll ausgeglichen wären und Spurenelementmischungen irgenwas zusammen gebasteltes.
Es besteht aber prinzipiell gar kein Unterschied, ob ich eine fertige Spurenmischung zugebe oder die Spurenmischung die ins Salz gemischt worden ist.
Nur weiß ich was ich mit meiner Spurenmischung (Balling, Renke) ins Wasser kippe, bei den Salzmischungen weiß ich es nicht.
Diese enthalten viel zu hoch dosierte Spuren und bestimmt unterdosierte.
Noch ein Beispiel.
Zu dem wichtigsten Spurenelement gehört sicherlich Eisen.
Wenn du Eisen dem Wasser zudosiert ist diese jedoch in kürzester Zeit entweder chemisch (Eisenphosphat,..) oder biologisch (Plankton, Algen,..) gebunden oder wird im sauerstoffreichen Milieu schnell hochoxidiert (Fe++, Fe+++) und damit ist es nicht mehr bioverfügbar.
Genauso wie Jod dauernd zudosiert werden sollte, da es nicht lange verfügbar bleibt.
Wenn ich jetzt einen Wasserwechsel mache ist das, das selbe als wenn ich eine große Portion Spurenelement reinkippe und dann eine Woche gar nichts mache.
Das zuwenig Wasserwechsel betrieben wird kann man auch wunderbar an der Gelbfärbung des Wasser erkennen.
Das zeigt ja, daß trotz Wasserwechsels sich gewisse Stoffe im Überschuß ansammeln konnten.
Im Süßwasserbereich nennt man sowas "Altwasserbecken".