Beiträge von Martin Hi.

    moin,
    danke!
    was die belüftung angeht, wird das recht schwach von mir gehandhabt, vielleicht so zwei blasen pro sekunde.
    die eltern werden nach meinem dafürhalten sehr abwechslungsreich gefüttert (hauptsächlich gefrostete mysis, krill, artemia, fischeier, krebseier, cyclop eeze, bosmiden, calanus; seltener: verschiedene trockenfuttersorten, lebende artemien aus outdoorzucht, glasrosen).
    hier mal ein paar bilder von heute. gut fotografieren kann ich leider nicht, aber man erkennt, dass es feilenfische sind: :face_with_tongue:






    martin

    moin,
    ich hatte den eintrag von achim kahlert gelesen. auch bei ihm sind ja so viele (oder noch mehr) am anfang gestorben.
    meine hatten sehr viel futter und auch phyto, das war nicht das problem. natürlich kann man immer auch noch mehr machen, aber wenn man zu viel brachionus im becken hat, wächst ja auch die gefahr, dass die larven verhungern, weil sie nach kurzer zeit nur noch unangereicherte haben. da ein mittelmaß zu kriegen, finde ich schwer: es müssen so viele sein, dass jede larve sich was schnappen kann, aber so wenige, dass sie nach einiger zeit aufgebraucht sind.
    ich glaube, ich hatte schon recht viel drin, daher sehe ich das problem eher woanders. musste immer zwei mal täglich wasser wechseln, um die massen an überschüssigen brachionus wieder rauszukriegen...
    aber danke für den tip!
    martin

    moin,
    ein kurzer zwischenbericht:
    die aufzucht ist sehr viel
    schwieriger als bei den a. ocellaris, die ich neulich ja hatte. es ist
    wie im zuchtbericht im nachzuchtenregister beschrieben: große ausfälle
    in den ersten tagen! ich glaube, ich habe zwar mehr als 10%, es sind
    aber trotzdem nur noch wenige über. woran das liegt, kann ich nicht
    sagen, da ich kein mikroskop habe und auch die fütterung nicht wirklich
    überwachen kann. ich kann da nur spekulieren:
    entweder (1.) sind die
    larven einfach empfindlicher als die ocellaris z.b., weil selbst die
    wenigen bläschen der membranpumpe sie zu stark durchschleudern und das
    aufsteigende warme wasser des heizstabes sie "verbrüht" oder weil sie
    noch weitaus größere ansprüche an die wasserqualität haben!? wenn es
    hier noch mal jemand versuchen sollte, sollte er in erwägung ziehen,
    einen larvenkreisel (wasserbewegung! heizung außerhalb des
    schwimmbereichs!) auszuprobieren. grünes wasser (leicht, nicht ganz so
    trübe wie bei vielen fischzüchtern) hatte ich zwar, könnte man aber noch
    steigern, adsorber hatte ich auch noch nicht drin, könnte man auch
    versuchen.
    oder aber es lag am futter: ich glaube zwar, erkannt zu
    haben, dass einige der kleinen brachionus fressen, meine vermutung ist
    aber dahingehend, dass nur einige brachis genommen haben und andere
    nicht und diese anderen einfach verhungert sind. warum? keine ahnung!
    beim nächsten versuch würde ich auf jeden fall eine mischung aus
    brachionus und copepoden versuchen und hier insbesondere kleinere wie
    z.b. tisbe (oder stark ausgesiebte größere arten).
    jetzt werden
    jedenfalls schon (wenn ich das richtig erkannt habe, bei den ersten
    schon vorgestern, also teilweise sehr viel früher als in dem bericht im
    nachzuchtenregister beschrieben!) artemien genommen und ich füttere
    beides nebenher: brachionus (weiterhin angereichtert mit dem oben
    gezeigten algenkonzentrat) und die kleinen "mrutzek-artemien", frisch
    geschlüpft und dann kühlschrank-angereichter mit aqua biotika-orange. da
    sie mindestens letzteres fressen (das kann ich hier und da mal
    erkennen), mache ich mir hoffnungen, dass die letzten 10, soweit ich
    zählen kann, durchkommen werden.
    ich glaube, bei dieser art ist nach
    oben hin noch viel offen! sollte mal jemand anderes mit mehr erfahrung
    darin ausprobieren! ich denke, da könnte man, legten die profizüchter
    einen schwerpunkt drauf, den handel komplett durch nachzuchten ersetzen!
    martin

    moin,
    was ist sind denn nun? dinos oder cyanos? das auf den steinen sieht für mich aus wie cyanos, das auf dem sand kann ich nicht erkennnen. wenn es "nur" cyanos sein sollten: hier gabs ja vor kurzem noch einen ellenlangen thread dazu. den würde ich mir von vorne bis hinten durchlesen. da wirst du sehen, dass das thema sehr umstritten ist. meine folgerung daraus ist, dass einfache lösungen nicht möglich sind und was in dem einen becken fukntioniert, tut es im nächsten nicht. man kann höchstens mal mit größeren abständen eines nach dem anderen ausprobieren. bei mir hat nichts davon funktioniert, den gesamten bodengrund hatte ich allerdings auch nie ausgewechselt.
    ich hab mich irgendwann an meine cyanos gewöhnt: am anfang, als es noch besonders stark war, hab ich sie bei jedem wasserwechsel zu großen teilen abgesaugt, irgendwann wurden sie weniger und heute hab ich sie immer noch aber sehr viel weniger. korallen und den anderen tieren ging es immer gut. für den boden hab ich ne im sand baggernde grundel drin (ebenso einen grabenden seeigel und im sand lebende schnecken), weswegen sich dort dauerhaft nie was ansiedeln konnte. das wäre vielleicht das einzige, was ich dir noch zu deinem becken empfehlen könnte.
    martin

    juchuuuu! sie sind geschlüpft!!!

    das weibchen sitzt immer noch vor ihrem nest, eier konnte ich aber keine
    mehr erkennen. enttäuscht habe ich daher in das kleine becken geschaut,
    wo die eiklumpen ihre farbe überhaupt nicht verändert haben und auf
    einmal schwamm da kopfüber ein strich und bewegte sich kurz darauf und
    dnan noch einer...

    habe sofort die pumpe gedrosselt, eine portion brachionus (angereichert
    mit n. salina) reingekippt und tropfe seitdem n. salina ins becken, um
    grünes wasser herzustellen. seitdem werden es immer mehr, weswegen ich
    glaube, dass sie erst in dem moment angefangen haben zu schlüpfen und
    seitdem damit weitermachen.

    das übrige brachionus wird nun wieder mit diesem algenmix angereichert:

    mein planktonsieb ist nun auch da, aber irgendwie stockt jetzt gerade
    die copepoden-zucht, weswegen ich mir da keine große hoffnungen mache.

    juchuu!!! drückt mir die daumen!
    martin

    moin,
    habe gerade wieder tangfeilenfischlaich gefunden und will es noch mal versuchen. brachionus habe ich jede menge, auch die tiggerpods laufen einigermaßen. tisbe suche ich noch (siehe auch mein gesuch!).
    ich wollte gerade bei einem meerwassershop ein, zwei siebe bestellen und bräuchte mal hilfe: welche maschenweite(n) würdet ihr mir emppehlen, wenn ich von den tiggerpods nur die kleineren haben will, die frischgeschlüpfte tangfeilenfische (sie sollen brachionus von der größe her bewältigen können) fressen könnten? und die gleiche frage gilt auch für tisbe, da ich ja eventuell von denen die tage welche kriege.
    danke im vorraus!

    moin,
    ich schiebe das mal wieder hoch, da gerade wieder aktuell.
    aus den eiern war damals nichts mehr geworden.
    das tangfeilenfischweibchen war aber in den letzten tagen wieder dicker geworden und hatte (wie übrigens auch bei den letzten beiden malen) wieder einen rötlichen fleck an der seite, kurzes scheinablaichen konnte ich ebenso beobachten. daher habe ich noch mal ein wenig recherchiert und in einem älteren zuchtbericht in einem englischsprachigen forum gelesen, dass viele tangfeilenfischweibchen angeblich häufiger die ersten paar male ohne das männchen ablaichen, die eier also unbefurchtet bleiben. das habe ich zum anlass genommen, zu vermuten, es könne auch in meinem letzten fall so gewesen sein. das hat mich ermutigt! :face_with_tongue:
    daher habe ich eben gerade, als ich wieder das weibchen über den seltsamen sand-eiballen entdeckt hatte, wieder versucht, so viele wie möglich abzusaugen. meine freundin sagt, dass diese heute morgen noch nicht da waren, sie müssen also frühestens heute mittag, eher sogar nachmittags gelegt worden sein.
    die eier sind jetzt, wie neulich meine a. ocellaris auch, in einem kleinen glasbecken, das etwa zur hälfte gefüllt wurde, mit wasser aus dem elternbecken, mit heizstab und mit mebranpumpe, die ein wenig wind macht (wird nach dem potentiellen schlupf gedrosselt!). etwas grünes wasser habe ich fertig angesetzt.
    in besagtem bericht habe ich auch gelesen, dass die jungen larven eher schlecht brachionus fressen und sehr gut tisbe. die habe ich leider nicht, dafür tiggerpods, die ich aussieben könnte (siehe dazu auch meine siebfrage sowie mein gesuch zu tisbe!).
    drückt mir die daumen!
    martin

    moin,
    es ist bei den 8 geblieben. mitlerweile ist ne kleine strömungspumpe dazugekommen, außerdem habe ich eine stärkere membranpumpe angeschlossen, da die kleinere mit der nun erhöhten menge am adsorber nicht mehr mithalten konnte.
    seit einigen tagen werden nun ordentlich frost-fischeier (gemixt mit "orange") gefressen, was am anfang mehr schlecht als recht ging, da musste ich noch ordentlich copepoden und artemien aus der outdoor-kultur dazugeben. jetzt mache ich das nur noch ab und an zwischendurch als imbiss.
    hier ein paar bilder, sie sehen jetzt wirklich schon fast genauso aus wie die großen, sind halt nur sehr viel kleiner (ca. 1,5 cm):




    moin,
    soweit ich mal gelesen habe, soll kohle recht gut auch chlor binden können. dementsprechend müsste aktivkohle in einem vorgeschalteten fillter die mebran zumindest ordentlich entlasten können, denke ich.
    martin

    moin,
    ich habe es nie getan, viele skorpionsfische sollen aber bei sehr einseitiger fütterung zu mangelerscheinungen neigen. daher würde ich solche lebenden garnelen anreichern, in dem ich ihnen möglichst viel verschiedenes grün- und fischfutter füttern würde und zwar immer kurz bevor ich sie verfüttere.
    martin

    moin,
    ich hatte früher mal eine andere skorpionsfisch-art, die nahm neben toten garnelen auch regenwürmer. beides war aber auf die dauer glaube ich nicht gut.
    heute würde ich die hier zuletzt genannten futtergarnehlen und ggf. regenwürmer nehmen und beide ordentlich über das futter anreichern. besonders lebende garnehlen kann man ja verschiedenste wiederum hochwertig angereicherte futtersorten anbieten.
    sobald sie an frostfutter gewöhnt sind, was bei meinen nie so richtig klappen wollte, hat man dann ja ne recht große palette.
    martin

    moin,
    nur kurz am rande: meinen hawaidoktorfischen habe ich vor kurzem zum erstem mal algen aus der fischabteilung unseres supermarktes gegeben. ich weiß nicht, wie die heißen, sie sehen aber so aus:

    roh mochten meine sie (wie übrigens auch verschiedene salate und löwenzahn) nicht. nachdem ich sie aber tiefgefroren und wieder aufgetaut hatte, fraßen sie sie gerne. wie jetzt die nährstoff-/ nährsalzversorgung aussieht, weiß ich nicht. kann nur beisteuern, dass sie sie mögen und sie augrund der sehr (preis-) günstigen verfügbarkeit zu empfehlen sind.
    martin

    moin,
    einer war noch nach dem umzug ins große becken gestoren, nun sind 8 übriggeblieben. jetzt, wo sie das riesenbecken haben, sitzen sie alle stets in einer ecke rum und kloppen sich dort weiter! :wink
    heute wurde zum ersten mal frostfutter genommen! endlich!!! kann artemiaflaschen und anreicherungs-petrischalen nicht mehr sehen! die letzten beiden artemiaflaschen und die petrischale mache ich noch alle, von da an gibts nur noch frostfutter (plus orange!) und ab und an copepoden und angereicherte artemien aus dem outdoor-bottich!
    die kleinen haben jetzt drei streifen und sehen fast schon so aus wie miniaturausgaben der eltern und messen jetzt vielleicht so 1,5 cm.
    martin

    moin,

    @ina: wie lange dauert es denn noch? die clownfische sind ja noch sehr klein, dementsprechend hättest du ja noch zeit.

    ansonsten: heute gab es mal wieder copepoden (ich habe (glaube ich) tigriopus californicus und nitokra lacustris) und zum ersten mal habe ich sie diese so richtig aktiv fressen gesehen. wenn die auf der scheibe sitzen, suchen sie nicht wirklich nach, aber wenn sie mal im freien wasser schwimmen, holen sie sich auch diese. hat sich die lange herumstehende copepodenzucht doch noch ausgezahlt. frostfutter wurde bisgestern übrigens nach wie vor nicht genommen, habe da jetzt alle kleinen sorten, die ich hier habe, durch. heute waren allerdings viele der angereicherten artemien in der petrischale gestorben und die kleinen haben sie trotzdem gefressen. vielleicht ist das ja ein anfang!?
    die kleinen sind nach wie vor extrem aggressiv untereinander: ein kleiner lag vor einigen tagen morgens tot im becken, was ich auf stress wegen der innerartlichen agression zurückführe. ich hatte inzwischen noch einen zweiten stein mit aufwuchs und minianemonen eingesetzt, aber wirklich entspannt hatte das die lage nicht.
    ich habe heute ein 160-liter-becken freigeräumt und heute oder morgen werden die kleinen dorthin umziehen. gleichzeitig mit dem umzug werde ich auch auf eine zusätzliche filterung über einen kleinen eiweißabschäumer umstellen. die restliche filterung und wasserbewegung überlasse ich dann erst mal nach wie vor der oldshoolpumpe, lediglich die adsorbermenge werde ich dem höheren wasservolumen anpassen. zusätzlich werde ich noch einen oder zwei steine (plus anemönchen) mehr dazusetzen, damit sich das ganze horizontal ein wenig entzerrt. falls ich dann noch zeit finden sollte, versuche ich noch mal ein paar bilder zu machen.
    martin

    moin,
    mein monolog/blog geht weiter (vielleicht sollte dieser mal von dem anfangs-thread abgetrennt weden!?):

    hier das aufzuchtbecken, wie es seit eben aussieht:

    hier der oldshool-membranpumpenfilter (unten ist noch etwas aqua-biotika phosphat/nitrat-absorber drin, oben filterwatte):

    das ist das einzige einigermaßen gut gewordene foto der winzlinge:

    hier noch einige andere:


    mit einem dankeschön an alle, die mitgeholfen haben und insbesondere wolfgang suchy!

    martin

    moin,
    heute zweite frostfuttersorte versucht, aber auch das wurde nicht genommen, soweit ich das sehen kann. daher gibts weiter ältere artemien in orange.
    seit gestern nacht (mondlicht!) erkenn ich eine leichte trübung im becken, obwohl schon lange keine schwebealgen mehr drin sind. ich werde daher heute einen membranpumpen betriebene filter einsetzen. habe leider kein zeolieth mehr, daher wird nur filterwatte reinkommen.
    übrigens ist mir in dem zusammenhang aufgefallen, dass die kleinen mebranpumpenfilter, die so auf profizüchterwebseiten angepriesen werden, eigentlich das gleiche sind wie die kleinen filter vom "anfang" der süßwasseraquaristik. ich habe hier jedenfalls noch so ein teil rumliegen, dass ich glaube ich schon seit ca. 25 jahren habe, das auch ordentlich lediert ist, aber vom aussehen her noch funktionieren müsste. messie lässt grüßen! :face_with_tongue:
    das teil wird jetzt erst mal in essigsäure-salzsäure-wasser gelegt und dann demnächst ordentlich abgeschrubbt. dann müsste das wieder laufen...
    heute kommt auch irgendwann ein neuer lebender stein dazu, denn den ersten lieben sie und sie sind schon sehr aggressiv und kloppen sich um diesen herum. die kleine anemone wird genutzt, um sich an sie heranzustellen, betreten tun sie sie aber (noch?) nicht...
    martin

    moin und danke sehr! ich kannte die zwar schon, habe das aber nun zum anlass genommen, noch mal nachzulesen.
    ich will dem ersten bericht hier nur folgendes hinzufügen: meine larven haben sich bisher zu keiner zeit und schon gar nicht nachts dicht aneinandergedrängt bewegt. im gegenteil schwimmen sie nachts wie immer alleine und schweben dabei seltsam unkoordiniert um die lichtsäule des mondlichtes herum. ich glaube, gesehen zu haben, dass sie dort auch nach futter schnappen. halte daher auch eine beleuchtung durch mondlich bei nacht für sinnvoll.
    ich werde es dann heute abend oder morgen früh mal mit frostfutter (bosmiden waren die art, die ich gestern vergessen hatte!) versuchen.
    heute habe ich bei einem übrigens eine kopfbinde entdeckt. alle fische orientieren sich seit heute an den silikonnähten, was sie bisher nicht taten. ich werde daher morgen mal nen halbierten tontopf einesetzen. reicht eigentlich ein größerer oder sollten es mehrere kleine sein (auch hier widersprechen sich die mir bekannten berichte).
    martin

    moin,
    gestern gabs zum ersten mal copepoden und zwar ausgewachsene, denn die kleinen sind nun schon so groß, diese vertilgen zu können. werde ich beizeiten jetzt immer mal wieder welche dazusetzen.
    heute abend wird erst zum ersten mal angereicherte ältere artemien geben: heute morgen habe ich sie aus dem kulturgerät abgesaugt, rausgefiltert und schon mal in eine petrischale in den kühlschrank gegeben. heute abend (dann nach ca. 12 stunden) werde ich dann "orange" dazu geben und etwas später verfüttern. der rest wird dann morgen früh gegeben usw...
    mache täglich mindestens einmal nen wasserwechsel. da die kleinen nun schon größer sind und dementsprechend mehr fressen, überleben auch nicht mehr so viele artemien im becken. lediglich die brachionus sind zur zeit nicht rauszukriegen. mal schauen...
    von den 10 stück sind keine mehr gestorben. ich hoffe, dass ich diese dann groß kriege.
    ab wann kann ich wohl mal das erste frostfutter probieren? habe fisch- und krebseier hier sowie cyclop-eeze und cyclops, calanus (definitiv noch zu groß!) und... namen vergessen! :face_with_rolling_eyes:
    martin

    moin,
    und danke für den trost!

    Zitat

    Original von Sascha Beutler
    Die Nannocloropsis ist keines Falls wertlos zum anreichern, im Gegenteil sie enthält viel EPA. Allerdings fehlt dann noch DHA.

    und wie sieht es bei dem parcle mit EPA und DHA aus?
    martin

    moin,
    vielleicht mag sich noch mal jemand von den verssierten züchtern zu meiner anreicherungsfrage oben äußern?
    zwischenbericht: ich habe total die gefahr der "überfütterung" unterschätzt! zwar hatte ich zuvor davon gelesen, da aber überall (verständliccherweise) genaue mengenangaben fehlen, ist es nun trotzdem geschenen: erstens schwimmen nun massen an brachionus im becken, wahrscheinlich vermehren sie sich dort und limitieren nun täglich das grüne wasser. angereichert sind sie somit wohl schon lange nicht mehr (außer minimal mit n.salina und dem fertigalgenprodukt, dass in kleinen mengen ja noch im becken schwimmt), was, wenn es so bleibt zu einer unterernährung der kleinen führen könnte. zweitens hatte ich ja gestern morgen mit artemia gefüttert. meiner meinung nach war das eine minimale menge aber auch das habe ich total unterschätzt: es war die wohl doch nicht so klein und zweitens haben die kleinen fast nichts von denen gefressen. nun leben auch noch phytoplankton abbauende artemien mit im becken und wchsen, wenn es so bleibt auf größen, die die kleinen nicht mehr fressen können, ebenfalls dabei weitgehend unangereichert. :face_with_rolling_eyes:
    ich habe jetzt erst mal einen großen wasserwechseln von dreiviertel des beckens durchgeführt, um wenigstens einen teil (vor allem) der artemien rauszukriegen, musste danach aber feststellen, dass es immer noch kleine massen waren. nun warte ich ein wenig ab, dass die kleinen sich akklimatisieren können und werde dann vor dem frühstück noch einen weiteren solchen großen wasserwechsel machen und erst dann die mit orange angereicherten artemien reingeben, in der hoffnung, das wenigstens einige wenige von denen gefressen werden...
    martin

    moin,
    liegt da nicht ein kleines missverständnis vor?
    "scleractinia" ist doch der ordnungsname der steinkorallen! der beamte dort scheint davon auszugehen, dass du lebende oder (wahrscheinlicher) tote steinkorallen mitbringen willst (was ja viele touristen immer noch tun). das war ja aber gar nicht dein anliegen. so wie ich das verstehe, hat er also "lebende steine" mit "steinkorallen" übersetzt!
    martin

    moin mirco und nochmals danke!
    ich kenne zwar nicht die zutaten des s.parcle, es scheint mir aber größtenteils aus getrockneten algen- oder pflanzenteilen zu bestehen. ich bin daher bisher davon ausgegangen, dass es sich zur anreicherung von brachionus genauso eignet wie lebende algen. ich habe diese bisher nur vorgezogen, da sie die brachionuskultur nicht so sehr verschmutzen wie s-parcle. das ist auch der einzige grund, weswegen ich meine brachionus nicht mit normaler hefe vermehrt habe, was ja auch gut gehen soll.
    und mein gedanke war: wenn s-parcle gut zum anreichern von brachionus reicht warum dann nicht auch zum anreichern von artemianauplien? ich habe ja beides hier, wollte nur wissen, ob es sinn macht, mal mit dem einen produkt anzureichern und mal mit dem anderen.
    vielleicht kann da ja noch jemand anderes etwas zu sagen?
    martin

    moin un danke für die antwort!
    allerdings bin ich jetzt noch verwirrter:
    1. bezog sich meine frage auf die anreicherung von artemien!
    2. warum sollte man denn brachionus mit n.salina und algenextrakt anreichern können, nicht aber mit s.parcle?
    martin