moin,
genau, das hatte ich dir ja schon in dem anderen forum geschrieben, dass es sich hier um eine vermehrung handelt. allerdings würde mich nach wie vor interessieren: wie kriegt ihr solche ableger dann auf ablegersteine? würde bei mir gerne den einen oder anderen mal fixieren.
martin
Beiträge von Martin Hi.
-
-
hallo joe,
du schreibst: "das gewebe anzukleben halte ich nicht für förderlich, eher schädigend, da selbiges ja nicht wie z. b. bei lederkorallen am substrat festwächst."
wie halten sie sich denn dann am substrat fest? mit einem fuß wie anemonen und co? und wenn ja: wie könnte man dann ein festhalten begünstigen?
martin -
moin,
bei uns im haushalt wasche ich die wäsche, daher kriegt eine frau das nicht mal mit.
natürlich spüle ich sie vorher ordentlich unter wasser aus, so das der grobe dreck weg ist.
zu der frage: ja, sie sehen danach immer aus wie neu.
martin -
moin,
würde mich hier gerne mit einer frage anschließen: bei mir "tropfen" sie normal, aber auch da habe ich das geliche problem: wie kriegt man sie auf einen ablegerstein? bei mir verschwinden die meisten teile auf diese weise irgendwo im riff...
martin -
moin,
ich packe meine ab und an mal in die waschmaschine und danach rubbel ich sie noch mal ordentlich unter fließendem wasser, damit das waschmittel wieder ganz rausgeht.
martin -
moin,
diese garnele stellt aber insoweit in der ostseeaquaristik eine ausnahme dar, weil sie ursprünglich aus dem mittelmeer stammt und dementsprechend mit sehr viel höheren temperaturen und auch mit einer sehr viel höheren salinität auskommt als viele andere ostseetiere.
martin -
moin,
gibts was neues von den kleinen? würde mich sehr interessieren!
wenn die einen schon so groß geworden sind, wäre es nicht sinnvoll, zumindest die kleineren eine zeit lang dort zu belassen, wo sie jetzt sind? sie scheinen dort ja genügen zu fressen zu bekommen!?
martin -
moin,
also bei 4-6 millimetern sollte man schon was erkennen. denen kannst du sicher auch gleich artemien geben, am besten anreichern mit orange oder ähnlichem.
bei den kleinen könntest du angereichertes brachionus versuchen, aber wenn es wirklich mandarinfische sind, bin ich mir nicht sicher, ob das was wird. wahrscheinlich brauchen die doch eher copepoden.
martin -
moin,
wie groß sind die larven denn?
martin -
moin,
ich bin schon sehr gespannt auf diesen test! vielleicht kannst du uns da ja auf dem laufenden halten!?
ich bin recht früh in zwei meiner becken auf led umgestiegen. in dem kleinen becken auf die eines deutschen herstellers, im großen auf die eines hongkonger hesterllers. um es kurz zu machen: mit beiden habe ich schlechte erfahrungen gemacht, vor allem mit letzterer. bei mir sind bei beiden mehrmals die vorschaltgeräte und einzelne led's nach relativ kurzer zeit kaputt gegangen, bei letzterer sehr häufig in sehr kurzen abständen. mag sein, dass neuere produkte da schon viel besser sind. aber ich habe zumindest nur schlechte erfahrungen bisher. besonders schlimm finde ich dabei die kurze lebensdauer von den einzelnen led's: denn mit der ach so langen lebensdauer dieser wird ja gerade immer geworben...
martin -
-
-
moin leute,
ich wollte mich nun mal nach langer zeit um einen partner für meinen einsamen kauderni, den ich damals von jemandem schon einzeln übernommen hatte, kümmern. ich habe mal auf verschiedenen webseiten nach beschreibungen und fotos geguckt, aber sicher bin ich mir nun keineswegs. da einige das ganz gut zu können scheinen, habe ich nun mal ein foto meines fisches versucht und stelle das hier ein in der hoffnung, dass irgendjemand mir helfen kann. ich hoffe auf unterstützung und ich danke im voraus!
meine vermutung ist, dass es sich um ein männchen handelt, dass ist aber mehr geraten als alles andere:


martin -
moin,
noch einfacher wäre es, wenn man ihn nicht nur einhängen sondern auch überstüpen könnte, zumindest dann, wenn die anemone an einem platz ist, wo man einfach überstülpen kann.
wieviel zeit die brauchen, kann ich dir auch nicht sagen. würde ihnen schon etwas zeit lassen. ne woche? zwei? je nachdem auch, wie sie aussieht: wenn sie in voller farbenpracht dasteht und sich dem licht zuwendent unf aufpustet: ok! wenn nicht, dann lieber noch etwas warten!
martin -
moin,
doof! so richtig gut sah sie aber von anfang an nicht aus, oder soll die so eine farbgebung haben?
hast du die möglichkeit, die nächste erst mal ein paar tage ruhen zu lassen, bevor du sie zu den anemonenfischen gibst? vielleicht erst mal ins (beleuchtete) technikbecken oder in einen abgesperrten kasten? es gibt doch diese kleinen druchsichtiegen, gelöcherten kästen in der aquaristik zum einewöhnen neuer tiere. wäre das nicht was?
martin -
moin,
man muss zwar nicht belüften, die ausbeute ist bei belüftung aber deutlich größer, weil sich eben kaum etwas absetzt. ich belüfte allerdings nie kräftig sondern nur ganz schwach. siehe z.b. auch hier: nannochloropsis salina im nachzuchtregister
martin -
moin,
das erste bild scheint mir eine sehr helle asparagopsis falkenbergia zu sein.
wurde schon recht viel zu geschrieben, musste mal suchen.
martin -
moin,
meine erfahrung mit einer anderen skorpionsfischart deckt sich mit dem, was ich immer wieder zu anderen skorpionfischen gelesen habe, dass eine zu einseitige ernährung nämlich entweder zur nahrungsverweigerung oder aber zu mangelerscheinungen führt. inwiefern süßwasserfische (stinte sind da ja eher brackwasserfische, oder?) problematisch sind, weiß ich zwar nicht, halte ich aber eher für unproblematisch: meerwasserfische haben ja eher das problem, dass sie zu viel salz aufnehmen, nicht zu wenig. aber immer nur gefrorene stinte würde ich nicht geben. andere fische wären ein anfang, abwechslung durch krebse (lebende garnelen gehen am anfang sicherlich am einfachsten) und große regenwürmer (meine mochten die damals) wären sicherlich nicht das schlechteste.
wenn man ganz sicher gehen will, kann man die lebenden futtertiere zusätzlich über ihr futter anreichern.
meine mochten darüber hinaus z.b. auch nordseekrabben.
martin -
moin,
gib doch bitte mal bescheid, was geholfen hat. würde es dann auch noch mal in meinem mittelmeerbecken versuchen, so lange es noch so warm ist.
martin -
-
moin,
ich hatte meine damals in meinem mittelmeerbecken und bin sie eigentlich auch nie wieder losgeworden, ich konnte sie lediglich eindämmen.
angeblich soll irgendeinen seehasenart die auch fressen, meine taten es nicht. das wäre das einzige, was ich mir noch als fressfeind vorstellen könnte. ich hatte eine andere seeigelart, zu der von dir genannten art kann ich nichts sagen. so lange mir aber keiner den nachweis bringt, dass ein tier wirklich auch diese alge frisst, würde ich es nicht dafür anschaffen. ich habe mehrere algenfresser versucht, und diese alge blieb immer stehen.
bei mir half nur das anheben des po4 sowie des nitratwertes. dadurch wuchsen die fadenalgen wir irre und verdrängten die rosanen büschelalgen. später gab ich dann noch blattalgen hinzu und nach sehr langer zeit (über einem jahr) pendelte das ganze sich dann irgendwie so ein, dass ich immer noch welche habe, sie sich aber nicht mehr so extrem vermehren wie früher. was besseres habe ich leider nicht zu bieten!
martin -
moin, die roten büschel scheinen mir asparagopsis falkenbergia zu sein. diese vermehren sich besonders gut bei niedrigsten bis nicht mehr nachweisbaren nitrat- und phosphatwerten. bei mir wurden die weder von einsiedlern noch von verschiedenen schneckenarten (auch seehasen) noch von seeigeln gefressen. sehr unangenehmes viech! rausreißen war bei mir eher kontraproduktiv. würde mich zu der alge mal ein wenig einlesen, da sie echt effektiv nerven kann!
martin -
-
moin,
danke nochmals!
was die geschlechter betrifft, sind die bei ausgewachsenen tieren sehr leicht zu unterscheiden: die männchen haben wie dichte dornen aussehende epidermisverlängerungen am schwanflossenstiel, manche spreche da von einer "bürste". diese fehlt den weibchen, der schwanzflossenstiel ist bei denen aalglatt. darüber hinaus haben die männchen eine art einwöbung an der stelle zwischen der ventralen und der analflosse, weibchen fehlt diese, die haben an dieser stelle eine gerade verlaufende linie. gut zu erkennen ist das übrigens auf den bildern in:
Böning, Iris: Erstmals nachgezüchtet: Der Seegras-Feilenfisch Acreichthys tomentosus, in: Der Meerwasseraquariander, 2, 2008, S. 20-23
der artikel ist nach wie vor beim verlag nachbestellbar.
martin -
moin,
die idee war es, einige erfahrungen auch mit kugelfischartigen zu versuchen, weil mein eigentliches ziel ist, später mal meine spitzkopfkugelfische nachzuzüchten.
ich will dir jetzt keine aufschwatzen, aber meine ausgewachsenen sind nie an korallen gegangen. ich habe vor allem klein- und großpolypige steinkorallen im becken sowie verschiedene scheibenanemonen und e. quadricolor. an diese gehen sie jedenfalls nicht.
martin -
-
moin,
ich bin verwundert! vielen dank für die blumen! aber es ist wirklich nicht so schwer: so lange man sich das kleinstfutter besorgt und morgens und abends zeit zum wasserwechseln und anreichern des futters nimmt, ist das wirklich keine hexerei! die amphiprion occelaris waren zwar etwas leichter, weil die besser an rädertierchen gehen aber ansonsten keine großen unterschiede.
nächstes jahr werde ich es dann noch mal mit tisbe als erstfutter versuchen in der hoffnung, dass dann ein paar mehr durchkommen. aber jetzt muss ich die kleinen erst mal loswerden, da in deren becken bald wieder was anderes rein muss.
Caren: schön dass es dem kleinen gut geht: ich habe hier übrigens einen größeren stein, der über und über voll mit glasrosen ist. willst du dir den, wenn du den mittelmeersand abholst, gleich mitnehmen? krieg ich dafür vielleicht zwei deiner schnecken für mein technikbecken?
oder ist das jetzt zu dreist gefragt?
martin -
moin,
kleines update:
und bei interesse siehe jetzt auch hier: http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…&threadID=60804 -
-
moin,
danke!
ich hatte es gestern noch mal mit kleineren frostmysis versucht, diese wurden aber nicht genommen. eben gerade hab ichs noch mal mit gefrosteten großen artemien versucht und die nehmen sie, so dass die nervigste zeit nun vorbei zu sein scheint. von jetzt an gibts immer mal wieder frostfutter und werde dann zwischendurch immer mal wieder auch andere sorten versuchen...
martin -
moin,
willst du sie füttern oder anreichern?
füttern tu ich meine mit phytoplankton, dieses wird ab und an und selten und in sehr kleinen mengen mit gierschjauche gedüngt, wahrscheinlich fressen die artemien auch teile davon. inve s-parcle oder ähnliches sind auch sehr gut.
martin -
moin caren,
wegen des dealers schreib mir doch mal ne pn!
ich würde zu einem kleinen abschäumer raten. meiner holt ordentlich was raus.
willst du im winter kühlen? das haben die crassas nicht gerne. das was im handel als crassa verkauft wird, lebt meiner meinung nach nicht im mittelmeer. meinen gefiel die kühlung im winter jedenfalls gar nicht.
martin -
moin,
doch, der bin ich.
dann kennst du ja schon mal mein kleines mittelmeerbecken!
martin -
...vielen dank für den tip, joe!!!
ich hatte den gerade zum anlass genommen, es mal mit lebenden ausgewachsenen artemien zu versuchen und siehe da: sie zerbeißen tatsächlich artemien, die fast so groß sind, wie sie selbst!.
das gibt es jetzt erst mal in den nächsten tagen, da ich da die inhaltsstoffe gut unter kontrolle habe, werde es dann auch mal mit gefrosteten artemien und mysis versuchen...
martin -
-
-
-
-
moin,
habe gestern noch mal ein paar fotos gemacht. die kleinen sind nun etwas
über einen zentimeter groß, fressen nun angereicherte artemien in
massen und ab und an kriegen sie noch copepoden. nun werde ich es
demnächst auch mal mit dem ersten frostfutter probieren. seit einigen
tagen filtere ich das becken mit nem adsorber und filterwatte (filter
läuft über luftheber). es ist bei acht tieren geblieben.tisbe spec. hab ich jetzt übrigens bekommen und versuche, sie zu
vermehren. an tisbe bimensis bin ich bisher nicht rangekommen. daher
wird der nächste versuch mit denen stattfinden müssen.




martin
-
moin,
danke! ist ja aber eigentlich nicht der erste sondern eher der dritte anlauf und die a. ocellaris hatte ich ja vorher auch. ich bin mir sicher, dass da noch viel mehr geht, wenn man das richtige futter (tisbe spec.? tisbe bimensis?) hat.
glasrosen werden von den ausgewachsenen mehr schlecht als recht aber immer mal wieder gefressen. denke nicht, dass das viel bei der aufzucht hilft, aber wer will, soll es mal probieren. wenn sie größer sind, werde ich ihnen wahrscheinlich einen stein mit einigen glasrosen ins becken setzen und dann mal gucken...
martin





