Beiträge von MarkusK

    Hallo,

    Reef-bond: wie schon von Martin geschrieben, sehr wenig Wasser nehmen (nur einige Tropfen auf einen Teelöffel Reef bond). dann Verrühren und kneten, wenns zu weich ist kann man noch etwas Pulver drunterkneten. Es bekommt dann eine Kneteähnliche Konsistenz, sollte aber nicht nass-feucht sein. Immer schön brav weiterkneten, aber aufpassen - auf einmal gehts dann sehr schnell das es fester wird, dann lässt es sich kaum mehr verarbeiten. Man muß genau den richtigen Zeitpunkt erwischen, zu feucht bzw. weich - dann zerläufts im Becken, zu fest - zu spät. Aber mit ein wenig Übung kriegt man den richtigen Zeitpunkt raus und dann gehts tadellos. Und nicht zu große Mengen anmachen, mehr wie eine Stelle kann man nicht kleben, dann wirds schon zu hart. Ich arbeite mit Stücken in der Größe von Kirschkernen bzw. max. leicht größer.

    Grüße

    Markus

    Hallo Sina,

    in diesem Fall war die Riffsäule vorher "solitär" aufgestellt, jetzt besteht eine Verbindung mittels einer Riffplatte als Brücke zum übrigen Aufbau. Da das becken etwas tiefer ist, aber nicht so sonderlich breit, gibt es in diesem Fall keine richtige Schlucht in der Mitte bis hinten. Dafür aber viele Höhlen und in der Mitte ein "Tor" bis nach ganz hinten. Und der Aufbau ist hinten auch einige cm von der Scheibe weg - so können die Fische um den Aufbau herumschwimmen und auch die Strömung ist so besser gelöst.

    PS: schon überlegt eine blaue Plexiglasscheibe dahinterzuschieben - kann mir nicht ganz vorstellen, dass das trotz der Blenden nicht gehen soll - hatt das bei meinem früheren Becken.

    Bild 1 vorher
    Bild 2 neu mehr von rechts aufgenommen
    Bild 3 neu von vorne

    Grüße

    Markus

    Hallo Sina,

    bezüglich 60cm Tiefe: auch da kann man optisch relativ viel machen, man darf dann nur nicht das Aquarium hinten ganz zupflastern - wichtig ist da eine "Riffschlucht" zu lassen, wo der Sand bis hinten reicht, dann wirkts optisch auch nicht so gedrungen sondern wirkt optisch tiefer....

    Grüße

    Markus

    Hallo Maico,

    hm, denke ich kann man pauschal so nicht sagen, ich hab schon tolle/interessante Becken gesehen, wo die Besitzer die Korallen einfach wachsen haben lassen. Ist halt dann was anderes. Ich find große Stöcke und ineinander verwachsene auch nicht schlecht - sicher manches mal siegt eine über die andere...
    In der Natur ist es ja auch so, da gärtnert ja auch keiner.
    Aber ist einfach persönliche Geschmacksache.
    Ich hab z.B. eine Nepthea, die mir meine Ablaufrohre perfekt verdeckt - die war jetzt mehr als 40cm im Durchmesser - leider musste ich ihr gestern nun doch einen größeren Teil abschneiden, da sie mir andere Korallen abschattet.

    Grüße

    Markus

    Hallo Sina,

    na ja, so wie Stefan schreibt, so ganz das Meer wirst Du im Aquarium nie hinkriegen..
    Und ist alles eine Frage des eienen Geschmacks, was man will und einem gefällt.
    Hab Dir hier mal ein Beispiel aus dem Aquarium eines Kollegen, wo eine Säule verbaut wurde.... (Bild zweigt den Blick von links ins Aquarium, nicht die Front)

    Grüße

    Markus

    Hallo,

    kleiner bleibende Lippfische sind sicher eine gute Möglichkeit, die schwimmen im Freiwasser und tragen wohl auch mit dazu bei, dass andere mehr raus komen, hab ich jedenfalls so bemerkt..
    Bodianus bimaculatus oder Halichoeres chrysus gingen auch noch. Wobei der bipartitus wohl noch der größere Hingucker ist.

    Grüße

    Markus

    Hallo Robert,

    der ist sehr schnell hart. Von dem sollte man immer nur ganz kleine Mengen anmachen, die man auch immer gleich verarbeiten kann.
    Wenn Du sie fertig verklebt hast, kannst Du sie eigentlich gleich wieder reinstellen. Wenn sie allerdings größer (=schwerer ist - also ein paar Steine zusammen), dann solltest Du sie dann beim reinheben besser doch nur ganz unten anfassen....

    Grüße

    Markus

    Hallo,

    mal wieder ein kleines update...
    Das Becken hat sich in letzter Zeit recht gut entwickelt. Vom Gau im letzten Juli keine Spur mehr.
    Ich denke jetzt ist es schon ganz "manierlich" und man kann es langsam wieder als Riffbecken vorzeigen.
    Ein paar Korallen kann es noch vertragen und wachsen dürfen sie auch noch etwas.... :grinning_squinting_face:

    Ich stell mal ein paar aktuelle Bilder ein.
    Zu aller erst aber mal zur Erinnerung eines, wie ichs im Jahr 2006 übernommen hab....

    Grüße

    Markus

    Hallo,

    ein etwas älterer Thread...

    aber trotzdem: pflege auf 2500 Liter auch einen Imperator im Becken des Hotel Alpenrose in Maurach/Tirol: als ich die Pflege des Aquariums übernommen habe (nur Steine und Algen drinnen) hat er jeder Weichkoralle innerhalb von wenigen Tagen den Garaus gemacht. Seit er gut gefüttert wird und ein gutes Dutzend Korallen "beseitigt" hat, rührt er keine mehr an. Mittlerweile entwickelt sich das Aquarium bestens (Roman: auch "unbesetzte" Anemonen lässt er in Ruhe).
    Aber zum Wachstum: ich hab Lippfische und andere kleinbleibende Fische in dem Aquarium eingesetzt - die sind innert kürzester Zeit zu ihrer auf diversen Seiten angeben Maximalgröße angewachsen.


    Grüße

    Markus

    Hallo Marc,

    na dann ist es ja frisches Gestein gewesen und als ursprünglicher Grund für das Algenwachstum wegen bereits damals enthaltener Phosphatdepots auszuschließen.
    Denke ein Seehase wäre mal zumindest die erste Wahl zur Reduzierung der Algen.

    Grüße

    Markus

    Hallo Bernd,

    na ja mein Fall ist der Aufbau so auch nicht ganz. Und meiner Meinung nach auch zu viel Steine. Die meisten machen am Anfang den Fehler, dass sie viel zu viele Steine ins Becken geben (hab ich übrigens auch gemacht damals). Da kommen dann ja nachher noch Korallen (meist incl. (Ableger)Steinen) drauf, die auch noch wachsen sollen.
    Weniger ist oft mehr (optisch gemeint).

    Grüße

    Markus

    Hallo Silvio,

    bei größeren Weichkorallen: z.B. mit Kabelbindern oder Angelschnur (vorsicht wegen durchschnüren - nicht zu fest anziehen und eventuell mehrfach befestigen) oder zwischen zwei passend großen Steinen "einklemmen" (gegebenenfalls die mit Kabelbindern oder Angelschnur etwas zusammenfixieren).
    oder wenns noch geht, seitlich in den Stamm unten mehrere Zahnstocker oder Plastikspießchen einstecken und mit Gummis etc. fixieren. Es gibt aber auch die längeren Grillspieße aus Holz...
    Und wenns keine passend langen Gummibänder gibt, dann wieder Angelschnur.

    Grüße

    Markus

    Hallo Marc,

    hast Du bei der Einrichtung frisches/neues Lebendgestein verwendet oder gebrauchtes von irgendwo gekauft?
    Von nichts kommt ja so was nicht (so schnell), auch nicht in drei Wochen Urlaubsabwesenheit.
    Und wenn die Tests nichts anzeigen, dann heißt das nicht, dass nichts vorhanden ist, es kann im Gegenteil aus den Steinen direkt in das Wachstum der Algen "umgesetzt" werden, dann kannst Du im freien Wasser auch nichts gravierendes messen.

    Ein Seehase wäre vielleicht eine Überlegung wert....

    Grüße

    Markus

    Hallo Daniel,

    Beleuchtungsdauer kannst Du schon schon relativ schnell hochfahren, jede Woche eine Stunde halte ich für nicht zweckmäßig.
    Steinaufbau: sieht soweit nicht schlecht aus.
    Der Wurm ist ein Borstenwurm... (frisst Reste) - keine Panik
    Nächstes Tier: eher unscharf - vom linken Bild her Glasrose, rechts etwas komisch zusammengezogen, so hab ich noch keine beobachtet.
    Das nächste - eher keine Krustenanemone. Auch etwas unscharf. Tippe eher auf Steinkoralle. Eventuell Galaxea?
    letztes Bild Corynactis sp.

    Grüße

    Markus

    Hallo Horst,

    ein bis zwei größere Fische würde ich eher nicht mehr dazugeben.
    Wie schon erwähnt lieber der Grundel einen Partner.
    Und dann eher noch kleinere Fisch(paar)e:
    Gramma loreto, Korallenwächter, evtl. kleinbleibende Lippfische (wie etwa Bodianus bimaculatus) oder Putzerlippfisch(e)...
    Eventuell auch Zwergkaiserpaar (C. bispinosa als Paar sind bei mir ganz friedlich)

    Grüße

    Markus

    Hallo Tina,

    Phosphat fehlt bei Deinen Tests noch, als zu ermittelnder Wert. Wie schon von den Anderen geschrieben, am Anfang in der Einlaufphase ist Messen eher noch mit in eine Kristallkugel schauen zu vergleichen. Und JBL ist nicht bei allen Tests so zuverlässig genau.

    grüße

    Markus

    Hallo Carsten,

    im Schuran Abschäumer hat ja der Aquakat das Steigrohr irgendwie ständig mit Aquarienwasser dünn berieselt (wenn ich das richtig verstanden habe). Aber selbst da war nach einiger Zeit einfach ein kleiner Film auf dem Plexiglas.
    Das Außenrohr im Topf konnte mit den Sprühköpfen schon ziemlich sauber gehalten werden - aber es mußte entweder jemand regelmäßig immer wieder aufdrehen oder man mußte ihn dauernd mit einer leichten Mindeststärke laufen lassen (viel Wasserverbrauch). Nur oben im Topf, wo der Schaum "umgelenkt" wurde, da sammelte sich jede Menge dicker Schmodder, den bekam man nur durch Demontage und händische Reinigung sauber.

    Grüße

    Markus

    Hallo Daniela,

    na ja 25cm sind bei einem Aquarium so gut wie gar nichts, gerade Meerwasser, wo ein Teil der Tiefe nochmals optisch verlorengeht.
    Mein altes Aquarium hatte 60 Tiefe und ich bin froh, dass ich nun immerhin 80 habe (könnte noch mehr sein).
    Also ich glaube alles unter 40-50 sieht nicht besonders aus und lässt sich auch nur sehr schwer gestalten.

    Mein Favorit wäre halt die durchgehnd schräge Scheibe zwischen den roten Punkten (egal ob es die Füße nun gibt oder nicht - wenn sich das statisch machen lässt mit einer Aufhängung)

    Grüße

    Markus

    Hallo Daniela,

    was ist mit Variante 2 - aber einer geraden Scheibe zwischen den roten Punkten (Füßen)?

    Variante 1 wird sich kaum sinnvoll einrichten lassen - und mit der Spitze hast Du viel toten Raum, der auch optisch wenig Tiefe hergibt.

    Grüße

    Markus