Hallo Bigtown,
Zitat:
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... dann wird es wahrscheinlich schon zu spät sein, denn ein kleines Becken reagiert einfach schneller als ein großes, das mehr verträgt.
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Aber wie kann man den sonst feststellen ob irgend etwas mit dem Becken nicht stimmt, ausser mit regelmäßigen Tests der Wasserwerte und die Beobachtung der Tiere die man pflegt ?????
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> es ist schon gut und richtig, daß Du die Wasserwerte bestimmst und die Tiere beobachtest.
Ich hatte es aber so gemeint, daß je kleiner das "Ökosystem" desto empfindlicher reagiert es auf Veränderungen. Ich formuliers jetzt mal so: In ein größeres Becken bzw. ins Meer kann der Mensch auch mehr "Müll" reinschütten (weil es mehr verdünnt wird, mehr Pufferkapazität und mehr Organismen zum Abbau hat) - auch wenn das natürlich nicht gut ist - bevor was passiert.
Bei Deinem Becken ist das alles kritischer, weil die Dosis/veränderungen viel kleiner sein müssen, damit das Becken es verkraftet.
Wenn man ins Meer Gift reinschüttet, wird es erst mal verdünnt und irgendwann erfolgt dann die böse Reaktion - bei Deinem kleinen Biotop reichen schon geringste Mengen um eventuell einen Supergau auszulösen. Meinte damit es muß eben alles vorsichtiger dosiert, besetzt etc. werden. Ansonsten mißt oder siehst Du zwar die Veränderung aber es bleibt Dir einfach keine Zeit zu reagieren, weil die Auswirkungen sofort da sind.
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1x 1500 l Strömungspumpe
1x 700 l Aussenfilter
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> 1500 l ist eher knapp bei 160 l. Ich würde Dir da zu mehr Strömung raten (das 10fache des Beckeninhalts sollte es schon sein) und außerdem wäre es besser zwei (oder 3 - dann kannst Du sie abwechselnd laufen lassen) kleinere Pumpen (a etwa 800 l) zu nehmen, dann erhälst Du eine bessere Strömungsverteilung. Außerdem hast Du dann nicht gleich ein Problem, wenn Dir die eine Pumpe ausfällt.
Die Wassermenge die im Kreislauf (Außenfilter/Unterbecken etc.) läuft, solltest Du nicht zur Umwälzleistung zählen. -----------------------------------
Dazu muss ich aber sagen , da mein Becken ja nun mal begrenzt ist und ich mich auf die Pflege von Steinkorallen festgelegt habe. und ich von vielen Aquarianer gehört habe das zB. Krusten und ander Weichkorallen zu Plage werden können .
Hatte ich mich entschieden keine in mein Becken aufzunehmen.
An Algen habe ich drin:
Caulerpa racemosa
Caulerpa taxifolia
Grüne Pfennig-Kalkalge
Kalkalgen (wachsen wie verrückt)
ganz viele Neomeris (wachsen über all aus dem Gestein heraus)
und noch ein paar andere..............
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> Also Krustenanemonen, Scheibenanemonen und Xenien können sich schon ganz schön rasant vermehren, aber man kann sie dann ja klein halten und gegebenenfalls Ableger weitergeben.
Bei den anderen Weichkorallen würde ich nicht sagen, daß sie zur Plage werden. Aber manche Arten wachsen schnell und werden natürlich groß (manche Steinkorallen übrigens auch). Auch hier gilt: wenn zu groß, Ableger machen oder weitergeben.
Ich hätte halt zuerst mal versucht zumindest etwas Erfahrung mit Weichkorallen zu gewinnen und dann die Steinkorallen angegangen.
Aber da wirst Du bei 160 l sowieso immer vor dem Problem stehen, daß nur eine ganz kleine Menge geht.
Hast Du neben den Algen die Du da alle drinn hast überhaupt noch Platz für die Steinkorallen? Die vermehren sich nämlich auch rasant.
Hast Du schon mal einen Wasserwechsel gemacht?
Regelmäßige Wasserwechsel sollten bei der kleinen Wassermenge wahrscheinlich genügend Spurenelemente ins Becken bringen, sodaß Du da eventuell nichts zudosieren mußt.
Gibst Du Jod zu?
Du hattest mal 28 Grad Temparatur im Becken gepostet; wie sieht es denn damit aus?
Zu hohe Temperaturen sind für die Tiere auf Dauer auch nichts. Eventuell hast Du die Schnecken "gegart".
Grüße
Markus