Hallo Dieter,
ich vermute, keiner wird sich jetzt neues Harz kaufen.
Die ganzen Zahlen und Doktorarbeiten beziehen sich auch auf den großindustriellen Einsatz.
Wichtiger ist wohl zu erfahren, wie sich das nun auswirkt bei unseren typischen Einsatzbedingungen, also Wassererzeugung alle 1..2 Wochen, jeweils erzeugte Wassermenge zw. 50..200 Liter, Regenerierrung alle 2..6 Monate.
Im Großeinsatz werden die Harze wohl fast täglich regeneriert und erzeugen tausende Liter pro h, das sind ganz andere Belastungen für das Harz. Bei uns fühlt sich das Harz wie im Urlaub 
Wahrscheinlich ist das Leaching ein Prozeß, der bei uns garnicht in diesem Maße zum tragen kommt und diese Berichte darüber potentielle VE-Umsteiger nur verunsichern.
Da es langsam wohl konsenz ist, das der Anionentauscher größer ist als der Kationer gewählt sein sollte, würde mich interessieren, ob dies sogar ein Plusspunkt ist um diese Leachingprodukte des Kationer vom Anioner auffangen und neutralisieren zu lassen.
ich jedenfalls möchte meinen VE nicht mehr missen. Nach dem dritten Regenerieren geht man die Sache schon viel lockerer an, die Handgriffe sitzen. Ist ja alles im allem mehr Wartezeit als Arbeitszeit.
Gruß Dirk