Hallo Katrin,
ja, sind 15mm. Mein Glasbecken sollte aber auch in 15mm angefertigt werden. Daher weis ich nicht, ob dies einfach nur so übernommen wurde oder ob dies bei Plexi eh 15mm geworden wären. Bei Glas hätten 12mm ausgereicht.
Ich habe Schuran meinen Plan für das Glasbecken zugemailt und die haben das dann ans Plexi angepasst. Der obere Stabilisierungsrahmen ist eine Eigenheit von Schuran, hier gibt es das Problem mit den Abdeckscheiben. Diese zusätzliche eingefräßte Nut erlaubt es mir, hier doch noch Glasscheiben unsichtbar einzulegen. Schön am Plexibecken ist es natürlich auch, das man nicht wie üblich den langen schwarzen Silikonstreifen von der vorderen Glasstrebe wie an normalen Glasbecken sieht.
Wichtig ist auch für Leute die sehr maßhaltig bauen, das die Seitenscheiben nicht genau mit der Boden- und Deckscheibe bündig abschließen. Die Bodenscheibe und der Verstärkungsring haben Übermaß.
Wenn also Schuran das Becken nach Deinen Abmaßen baut und Du dies nicht beachtest, setzen die die Scheiben so, wie Dein gewünschtes Beckenmaß ist und die Bodenscheibe und Verstärkungsring sind 6..10mm größer als Dein Schrank 
Also habe ich die Scheiben etwas nach innen versetzen lassen. Meine Bodenscheibe hat jetzt also ganz genaue 160x65x65 und an den Scheiben gemessen sind es halt nur noch 159,x x 64,x... alles nicht so wild wenn man es weis und beachtet. Hätte optisch sehr schlecht ausgesehen, wenn das Becken den Unterschrank überragt hätte.
Leider habe ich bei mir ein Fakt zum Handling übersehen. Bei Plexiglas musst Du ja zum Scheibenputzen mit der Hand in das Becken und kannst keinen Algenmagneten verwenden. Ich habe aber Teppichboden vor dem Becken und wenn man mit dem Arm aus dem Becken kommt, dann tropf es unweigerlich immer etwas auf den Boden.
Bei Pakett oder Fliesen ist dies kein Problem. Aber Salzwasser gibt Flecken im Teppich.
Also muss ich mir für das tägliche Scheibenputzen ein großes Handtuch oder Laken vor das Becken packen. Mal schauen.
Laut vielen hier angelesen Infos über Riffkermik werde ich das Becken jetzt eine Woche mit Leitungswasser spülen (man sieht das im Augenblick gelb aus) und anschließend nochmals eine Woche mit Osmosewasser. Dabei wird jeweils ein halber Beutel Silicarbon verwendet. Ich überlege noch ob es etwas bringt, auch ein drittes mal zu spülen. Dann wird frischen Salzwasser eingelassen (also nicht nur das bisherige Osmosewasser aufgesalzen) und mit einigen wenigen Kilo Lebendstein angeimpft. Die Steine kommen später aber wieder raus.
Als Alge wollte ich entweder die von Torsten immer angesprochen Caulerpas verwenden oder, falls Torsten nichts dagegen hat, lieber eine Drahtalge Chaetomorpha linum. Es sei denn, diese hat hier nicht den gewünschten Effekt.
Damit andere RK-Anwender nicht den gleichen Fehler machen: ich hatte vor dem Stellen der RK ins Becken diese nicht vorher auf dem Boden nebeneinander gestellt und keine Stellprobe gemacht. Steht sogar in der Anleitung so drin.
Dabei wäre mir dann aufgefallen, das es an den Plattenkanten noch Unebenheiten und andere störende Stellen gibt, die ein planes Nebeneinanderstellen verhindern. Lassen sich ja einfach wegschleifen, aber nun ist zuspät. Daher die großen Spalte zw. den Platten bei mir. Die werde ich dann großzügig zumörteln, ärgerlich ist meine Dummheit aber trotzdem.
Gruß Dirk