Hallo zusammen.
Grundsätzlich finde ich die Idee super, dass man die positiven wie auch negativen Erfahrungen aus einer neuen Methode zusammenfasst.
Hier können doch nur alle lernen und ggf. können Probleme viel besser beseitigt und ebenfalls schneller gegengesteuert werden.
Man muss nun dabei immer objektiv bleiben und nicht gleich die eine oder andere Methode verteufeln.
Niemand sagt, dass man ein funktionierendes System ändern sollte, denn wie auch schon mehrfach gesagt: „Never Change a winning Team“
Auch ist es( und auch dies wurde schon mehrfach angesprochen) nicht für jeden notwendig alle Werte ( Po4 und Nitrat) auf NULL( NN) zu senken.
Gerade einige großpolypigen Steinkorallen mögen dies gar nicht. Es ist auch aus meiner Sicht falsch, die Werte zu schnell zu senken, denn dabei entzieht man einigen Korallen zu schnell die Nahrungsgrundlage.
Man sollte dabei eben nicht vergessen, dass die Korallen teilweise über Jahre nun über Nitrat und ggf. Po4 gelebt haben.
Um es nochmals zu betonen: Ich finde es klasse, wenn man sich mit dem Thema ernsthaft beschäftigt und dies zu einer besseren und effizienteren Nutzung führt!
Fische und Krankheiten:
Es ist ja wohl ausser Frage, dass es auch vor der Wodka-Dosierung Krankheiten gegeben hat und nun eben auch.
Dies kann und wird vielen einmal so ergehen.
Wichtig ist dabei, dass man es von allen Seiten beleuchtet und versucht die wirklichen Gründe zu erfassen.
Es ist doch hinreichend bekannt, dass ein Weisskehl empfindlich ist und zudem, dass es oft bei einem Ausbruch so kommt, dass er einige Fische mit in den Tot zieht.
Dies aber nur ein Beispiel!
Oder man hat ein eingefahrenes System um „pflügt“ den Bodengrund heftig durch: Resultat ist oft eine Krankheit.
Es gibt unzählige Beispiele, wie Krankheiten auftreten können und daher meine ich nur, dass man hier sehr genau beobachten muss, wo eine Krankheit wirklich entsteht.
Mag auch sein, dass ihr das nun doof findet, aber mir ist bei allen Aquarien, wo es nun auch schon langfristig angewendet wird noch nicht ein Fisch an Cyrptocarion eingegangen oder daran erkrankt.
Auch habe ich keine anderen Erscheinungen beobachten können, was aber nicht ausschliesst, dass dies noch kommen kann.
Allerdings messe ich regelmäßig und baue höherer Werte immer langsam ab und versuche jegliche „Übertreibungen“ zu vermeiden.
Seitdem meine WW derart gut sind und ich ebenfalls nun auch mehr füttern kann, kann ich eher beobachten, dass meine Fische ablaichen, was mir in der Häufigkeit vorher nicht so aufgefallen ist!
Weiter kann ich mir aber schon vorstellen, dass bei einer hohen Dosierung erhebliche Reaktionen ablaufen, die ggf. bei einem Umzug( Frank´s) schon problematisch sein können, da hier ein NICHT intaktes Ökosystem steht, was dann den „Stressfaktor“ erhöhen kann.
Ob man dabei dann eine Parallele zum Wodka ziehen kann?
Patogene Erreger sind auf einen Wirt angewiesen und schwimmen normal nicht frei im Wasser und sind meines Wissens auch dann auch nicht lebensfähig.
Wie im Fall vom Jörg wird der Auslöser ein anderer sein, aber es kann durchaus passieren, dass die Keimzahl durch den Wodka AM FISCH erhöht wurde.
Zumindest ist dies nicht einwandfrei zu verneinen!
( hier kann aber sicher Harald Mülder etwas dazu beitragen!)
==> Jörg G: Bei Zucker wäre ich da eher vorsichtig:-)
Ich wünsche Euch ein FROHES OSTERFEST