Hallo Hans-Werner,
danke für Deinen "Nachschlag".
Hat hier wirklich jemand angenommen dass die "armen" Fische sich eingesperrt fühlen? Kann ich mir gar nicht vorstellen.
Ich habe auch schon folgende Beobachtung gemacht:
Sobald ich die Scheiben mal ein paar Tage nicht säubere, sind selbst die ängstlichsten Arten immer zu sehen und stören sich auch nicht mehr an der Aussenwelt.
Deine Ausführungen erscheinen mir absolut nachvollziehbar und ich denke ebenso. Es ist nicht die "Literzahl" allein, die die artgerechte Haltung ausmacht, sondern das Gesamtpaket.
Ein Paletti in 2000 Liter wird sich niemals wohlfühlen, wenn er dort kein Riff und folglich auch keine Versteckmöglichkeiten vorfindet. Deshalb wird er versuchen hinter/vor das Glas zu kommen, weil er auf der Suche nach besseren Bedingungen ist.
Im Umkehrschluss wird sich ein Paracanthurus hepatus allerdings zusammen mit sagen wir zwei weiteren ähnlich großen Fischen auch in 200 Liter nicht wohlfühlen, weil die Aufteilung der Reviere halt von 4 Scheiben begrenzt wird. Auch hier wird er versuchen in die große weite Welt zu schwimmen.
Wie gesagt, es ist nicht die Literzahl allein, es ist immer auch der Besatz, das Futterangebot und die Gestaltung des Beckens. Aber das war doch vorher schon klar??
Im Übrigen finde ich auch dass dieser Thread ins Fischboard verschoben werden sollte. Sabine? 