Beiträge von Chrille

    ...habe ich schon getan. Der Lufteinlaß ist komplett frei, man kann durch ihn "hindurchsehen", selbst die Ablagerungen am Rand sind nicht mehr vorhanden.... Danke trotzdem!

    Irgendwelche anderen Ideen?
    Gruß,
    christian

    Hallo zusammen,
    mein Abschäumer Aqua Medic Turboflotor Multi (der mit der Auqua Bee 2000 Pumpe) läßt in der Luftleistung schnell nach. Ich habe den Lufteinlass daher schon häufiger gereinigt und die komplette Pumpe nun auch mit Essig entkalkt. Fazit: der Lufteinlass ist frei und die ganze Ansaugmimik davor auch. Trotzdem läßt die Anzahl der Lufblasen im Reaktor schon wieder nach (Reinigung ist jetzt 2 Tage her).
    Der Abschäumer ist jetzt 1,5 Jahre alt. Kann das Nadelrad verschleissen oder woran kann das sonst liegen?
    Danke für eure Antworten, Gruß,
    Christian

    Hey Bernd,
    nur um es Dir nicht zu leicht zu machen :D:
    Bei mir haben zwei verhältnismäßig große Exemplare der von Dir gezeigten Krabbe den kompletten Einsiedlerbestand, kleinere Schnecken und anderes Kleingetier vernichtet! Konnte ich mit eigenen Augen beobachten, wie sie die jeweiligen Reste in ihre Höhlen schleppten... :winking_face_with_tongue:
    Seitdem beide draußen sind, gibt es keine derartigen Verluste mehr.

    Also, die Entscheidung liegt bei Dir, ich denke für die Tiere muss einiges an Futter abfallen, damit sie nicht zum Räuber werden.
    Gruß,
    Christian

    Hi Crizz,
    da Du ja offensichtlich schon erheblich mehr Erfahrung mit diesen "Gerätschaften" hast als ich, hast Du Lust mal kurz was zum Thema Anschluß und Gebrauch zu schreiben? Wäre Dir sehr dankbar... =)
    Hast Du eine Info zum Thema Lieferzeit bei Deiner Quelle?
    Gruß,
    Christian

    Hallo zusammen,
    nachdem ich nun keine Lust mehr habe, (ausschließlich) mit Silicarbon gegen die Folgen des relativ hohen Silicatgehalts meines Wassers -nach Osmose immer noch 0,5mg SiO2- und dessen Folgen anzukämpfen, habe ich mich entschlossen einen Reinstwasserfilter anzuschaffen. Dazu folgende Fragen:

    1. Gibt es eine Empfehlung Eurerseits für einen Reinstwasserfilter, der ca. 60 Liter Osmosewasser pro Woche filtern soll?
    2. Wie wird das Ganze an die Osmose angechlossen? Reicht der Druck, mit dem das Wasser aus der UOA (Rondex plus) kommt?

    Danke vorab und schönen Abend noch!
    Christian

    Moin Peter,
    ich habe den Tunze Osmomat 5023 , vermute aber mal, das das ähnliche Einheiten sind.

    Ich habe nach einigem Probieren das Ding demontiert und setze nur die Pegelschalter ohne den Kasten ein. Grund hierfür war, das ich Probleme hatte den Kasten unterzubringen aufgrund der Längsstege des Beckens. Ich fand ihn auch optisch etwas störend... Als reine Oberflächenabsaugung würde ich das Teil als nicht ausreichend einstufen (L/h), da ist m.E. eine Kombi aus einem externen Filter/Pumpe und dem OFA von Zajac z.B. geeigneter. Zu beachten ist auch, das Tunze vor die Ansaugöffnung der Pumpe etwas blauen Filterschwamm gesetzt hat, welcher sicher sehr regelmäßig gereinigt werden muss...

    Ansonsten ist die Nachfülllösung technisch aus meiner Erfahrung perfekt und arbeitet sehr genau und störungsunanfällig!
    Gruß,
    Christian

    Moin,

    tja, ich verliere ein wenig das Vertrauen in die Genauigkeit des Tests, da meine Lysmata's topfit sind, die Einsiedler und auch andere Wirbellose allesamt "gut drauf" sind. Bei den SPS und LPS sollte man solch eine Nitrit Konzentration doch auch durch nicht-öffnen oder sogar Ausbleichungen erkennen können...

    Ich werde nachher noch mal messen...

    Klar hängt ein Abschäumer dran, s.a. Signatur. Allerdings verfüge ich nicht über einen Ozonisator, zudem wäre das wohl nicht so auf die schnelle zu realisieren, da es ja ein Abschäumer mit Dispergator ist...

    Gibt es noch Infos zu den Anthelien...?

    ... hm, ich habe ja aber den Standort nicht verändert... Licht kann also in meinem Fall nicht der Auslöser sein. Die WW haben sich auch nicht groß verändert. Nitrat ist etwas höher als sonst, jetzt 5mg/l. Allerdings auch das Nitrit bei jetzt 0,05mg/l :winking_face_with_tongue: (war sonst immer 0,02mg/l) beides gemessen mit TM.

    Die Steinis und auch andere Weichkorallen stehen sehr gut. Habe trotzdem mal zur Sicherheit Easy Life gegeben (neben dem normalen Wasserwechseln).

    Sonst noch wer Ideen? Ist ja nicht dramatisch aber interessieren tut es mich halt :smiling_face:

    Hallo,

    ich habe mal wieder (beobachtete ich jetzt zum zweiten Mal) ein komplettes "Verkümmern" einer meiner Anthelia Kolonien -den anderen Kolonien geht es gut, alle wurden über LS aus Indonesien in das Becken gebracht- beobachten können. Die Polypen entwickelten sich sehr gut und hatten beachtliche Größen erreicht, dann fangen sie plötzlich an, die Kronen einzuziehen und schrumpfen zusammen, bis sie gänzlich verschwinden.

    Als ich das das letzte Mal erlebt habe, stand die Kolonie am selben Platz binnen drei Wochen wieder in alter Pracht. Wie gesagt, die anderen Kolonien an anderen Plätzen im Becken stehen gut. Kennt Ihr dieses Verhalten und falls ja, womit könnte es zusammen hängen? Evtl. Vermehrung???

    Neugieriger Gruß,
    Chrille

    Dr.S.: Ich denke, wir haben uns hier auch genug "gefetzt" :winking_face: Ich habe dem auch nichts mehr hinzuzufügen, insbesondere nach Dennies Aussagen. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass man Krabben ab einer bestimmten Größe (so ab Carapax >= 3cm) etwas genauer im Auge behalten sollte?

    @Dennie: Genau, kann gefährlich sein, muss aber nicht...

    @all: Ich werde demnächst mal weiter von meiner Krabbe berichten. Bin ab Mo. wei Wochen zum Tauchen im Roten Meer, werde aber danach mal Fotos von der "Gefangenen" machen und weiter berichten, wie sich die andere (leider) immer noch im Becken befindliche macht...

    ...ist schon Recht...
    cms: wenn das so ist, handelt es sich vermutlich nicht um e.sebana. Allerdings glänzt auch e.sebana nur außerhalb des Wassers.

    Dr.S: Gestern gings noch, heute hab ich es noch nicht probiert... :face_with_rolling_eyes: Was soll so eine Anrede???

    Noch mal um meinen Standpunkt etwas deutlicher zu machen: Ich gebe dir Recht, vermutlich handelt es sich bei der Krabbe von Yvonne nicht um E.sebana. Aber um eine Aussage treffen zu können, die tut nichts, braucht es m.E. etwas mehr als "seit knapp 20 jahren" Krabbenerfahrung, Status als Meerwasser Großhändler und die Aussagen Deiner Kunden, die seien harmlos. Das kann -bitte entschuldige- jeder hier schreiben!

    Darüber hinaus räumst Du jetzt ein, es sei "normal", das "so ein Tier auch mal zum Räuber werden kann". Hättest du diese Aussage bereits am Anfang getätigt, hätte Yvonne eine andere Entscheidungsgrundlage gehabt...

    Den Link erreichst Du über das Meerwasser-Lexikon, welches auch über dieses Forum verlinkt ist. Dort unter der Rubrik Krabben schauen.

    Ich halte an E.sebana fest, damit bei solchen Anfragen vom "worst case" ausgegangen wird und die Schäden eben nicht erst eintreten. Gleichzeitg wiederhole ich mich gerne noch mal: bitte die Tiere nicht töten, sondern nur separieren!!!

    Ach so und "ganz blind" bin ich auch nicht, Polemik ist hier glaube ich nicht angebracht. Schließlich soll sachlich diskutiert werden. Okay?

    ... ich bin nicht lieb :face_with_tongue:

    Nette Antwort, aber: auch die Krabbe von Yvonne hast Du nicht zugeordnet. Vielleicht schaust Du mal den von Dennie geposteten Link an. Oder die von mir geposteten Links. Oder die von mir genannte Quelle bei Fossa/Nilsen Band 6. Dann wird Dir auffallen, dass alle diese Fotos eine enorme Ähnlichkeit auch mit Yvonnes Krabbe haben. Du hast bis dato noch keine liefern können, die a) Ähnlichkeiten aufwies, b) eine entsprechende Herkunft hatte und c) einen anderen Namen als "Runzelkrabbenartige" hatte und somit zuzuordnen wäre. Du hast lediglich behauptet, es handle sich um eine "eher friedliche" "Runzelkrabbenartige".

    Meinetwegen beharre auf Deinem Standpunkt, aber mach es bitte nicht öffentlich, wenn Du es nicht begründen kannst! M.E. lebt das Forum von begründeten Aussagen und nicht Mumaßungen.

    Ach so, Deine britischen Krabben aus Indonesien sind wahrscheinlich britische Krabben auf Urlaub ;), nee mal im Ernst: Kann es nicht sein, das das Buch Recht hat, Du aber eine andere Krabbe für eine solche aus dem Buch hältst, aufgrund der Ähnlichkeit?

    Letzte Frage: Was ist das für ein Buch in dem die "violette Rundkrabbe daneben" beschrieben wird. Gibt es da auch keine wissenschaftlichen Namen?

    cms: Naja mit dem Recht haben wollen, wenn das so rübergekommen ist... Sorry!
    Ich bin halt einfach etwas unzufrieden, mit der Tatsache, dass hier sonst immer alles sehr genau genommen wird (was ja definitiv für dieses Forum spricht!), jetzt aber zwei Species beschrieben werden, die es eigentlich aufgrund ihrer Herkunft nicht sein könnten.
    Mein LS kommt übrigens auch aus Indonesien...

    ... und dann kannst Du bei Deiner Erfahrung die Krabbe nicht wissenschaftlich zuordnen und versuchst mir und anderen Usern eine Krabbe, deren Vorkommen als rund um die britischen Inseln beschrieben wird "unterzuschieben"?

    Wie kannst Du mir und anderen erklären, dass meine Krabbe (die exakt so aussieht wie auf der HP von Ruedi) ein -wie Du meinst- harmloser Algenfresser sein soll, sie aber -wie von mir beobachtet- Einsiedlerkrebse verspeist?

    Sorry, aber ich halte Deine Aussagen für wenig fundiert und somit nicht seriös! Was ich will: eine nachvollziehbare und fundierte Aussage und keine Mutmaßungen. Ich würde die gefangene Krabbe gerne zurücksetzen, solange ich das aber nicht sicher weiß, werde ich es sicher nicht tun, damit meine Krabbe nicht noch mehr meiner anderen Tiere verspeist.

    Ach so noch etwas: Dadurch das viele Aquarianer sie im AQ haben, ist sie ein harmloser Algenfresser? Dem kann ich nicht folgen :confused_face:

    Christian:
    also ohne Dir zu nahe treten zu wollen, Du hast mich bis dato überhaupt nicht überzeugt, sondern mir eher bestätigt, dass meine Zuordnung wohl richtig sein muss. Schließlich konntest du noch keine nachvollziehbare andere Alternative anbieten. Auch die Identifizierung von Frank hinkt ja eher, da er und auch Yvonne bestätigen, LS aus Bali zu haben, was auch wieder für E.sebana spricht!

    Ich lasse mich gerne von einer andern Krabbe überzeugen, dann kann ich das gefangene Exemplar nämlich wieder zurücksetzen. So trau ich dem Braten aber nicht...

    Frank: by the way: meine sieht wirklich aus wie auf dem Foto von Ruedi, ist aber deutlich größer als 2-3cm... :winking_face_with_tongue:

    Hey Frank,
    die Fotos unter dem Link, sehen zumindest meiner sehr ähnlich. Kannst Du mal Angaben zur Herkunft aus dem Buch von Debelius geben? Ich finde im I-Net nur, das sie aus dem Bereich Atlantik -> Madeira, Azoren kommt :confused_face: Das dort gezeigte Bild sieht aber schon wieder anders aus als das bei Ruedi *verwirr*

    Ruedi: Solltest Du hier mitlesen, kannst Du was zu der Krabbe berichten?

    ...wieder ein neuer Hinweis, echt spannend finde ich.... :]

    Christian: Ich finde diese Diskussion dreht sich langsam im Kreis... Woher nimmst du Deine Infos? Hast Du eine Quelle in der Literatur, damit ich Deiner Argumentation folgen kann? Wie lautet der wissenschaftliche Name Deiner "Runzelkrabbe"? :confused_face:

    Nachdem ich mittlerweile drei Quellen (Literatur und I-Net) angegeben habe, wird es Zeit, dass Du jetzt auch mal "Butter bei die Fische gibst". Mutmaßungen bringen uns nicht weiter und die Gefahr, dass Du andere wirbellose Tiere anderer Aquarianer in Gefahr bringst mit Deinen Aussagen ist recht hoch. Nur weil die Krabbe bei Dir nicht auffällig wurde, muss sie nicht zwangsläufig "gut" sein.

    Darüber hinaus möchte ich erneut betonen, dass ich nicht zum "Krabbenmord" aufrufe, sondern dringend darum bitte abzuwarten, wie sich die Krabbe verhält, um sie im Zweifel in einem gesonderten Becken zu isolieren.

    @ cms, Dennie und Dr.S: :confused_face: ... wie Ihr meint...
    Bitte kurze Erörterung wie Ihr an eine Krabbe kommt, deren Vorkommen rings um die britischen Inslen angegeben wird (Runzelkrabbe = Xanthus incisus). Das Lex wurde inzwischen von Robert geändert... Schaut mal nach!

    Natürlich kann ich nicht beurteilen, was da in Euren Becken rumkrabbelt. Kann auch ganz harmlos sein, bei mir (und bei Ivonne) scheint es sich jedenfalls um eine sebana zu handeln.

    Last not least macht es m.E. wenig Sinn, zu diskutieren, ob es sich nun um das eine oder andere Tier handelt. Die Idenitifizierung kann nur jeder selber sinnvoll vornehmen, da Fotos nicht wirklich tauglich sind.

    Allerdings macht es -denke ich- Sinn von Verharmlosungen abzusehen, wenn man es nicht sicher belegen kann!

    Nichts für ungut,
    chrille

    Hallo Yvonne,

    so wie es scheint, lag ich mit meiner Vermutung wohl doch nicht daneben. Vergleiche einfach nochmal mit dem Bild im Lexikon und entscheide dann selbst. Ich meine: Eriphia sebana. Abgesehen von den zwei hellen "Rallyestreifen" zwischen den Augen mit meiner nahezu identisch! Schau Dir mal die Scheren genau an. Scheinen die Spitzen abgeflacht oder sind sie Spitz? Abgeflacht deutet i.d.R. auf Algenfresser hin...

    Steffen: Das von mir gefangene Exemplar hat einen Carapaxdurchmesser von "nur" ca. 4cm, das Exemplar was noch im Becken ist (geht nicht mehr in die Falle, hat wohl das Pech der anderen verfolgt...) liegt bei ca. 3cm. Max sollen sie 6cm Carapaxdruchmesser haben.

    Gruß,
    Chrille

    ... das kommt auf die Art an, es gibt da Standorttreue aber auch "Wanderer". Kannst Du die Krabbe näher beschreiben (Foto wird es ja gem. Deiner Schilderung keins geben...)? Wie groß? (Vergleich doch mal bei http://www.Korallenriff.de/lexikon )

    Ich habe gerade ein Artbecken für eine Eriphia Sebana eingerichtet, da sie gerne Einsiedler als Nachtmahl nahm... Gefangen habe ich sie mit einer Schneckenfalle von JBL, eine Art Reuse. Es gibt aber auch Möglichkeiten mittels einer Plastikflasche eine Reuse selber zu bauen. Schau mal bei Korallenriff.de da gibt es eine prima Anleitung. Dies nur für den Fall, dass Du sie fangen willst.

    Generell würde ich erstmal abwarten und getreu dem Rechtsgrundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" drin lassen und beobachten. Sind nämlich total tolle und schlaue Tiere so Krabben... :winking_face:

    Gruß,
    Christian

    Hi Christian,
    jetzt muss ich meinem Namensvetter auch noch mal meinen Senf dazugeben: Lysmata amboinensis ist ein sog. Protandrischer Simultanhermaphrodit, d.h.: zuerst Männchen und dann Männchen und Weibchen zugleich. Dennoch ist eine Paarbildung üblich. Von daher wird i.d.R. auch in diesem Forum immer empfohlen, zwei (oder mehrere) Tiere zu halten.

    Bei mir haben beide auch regelmäßig den Unterleib voller Eier, allerdings freuen sich nach dem Entlassen der Eier dann immer alle anderen Tiere über das Plankton... :frowning_face:

    Gruß,
    Christian

    ...also ich könnte das aufgrund der Qualität des Bildes nicht so definitiv sagen... Auch die Größe ist m.E. nicht so klar erkennbar, letztlich gibt es auch kleinere Exemplare von Eriphia sebana (übrigens Carapax durchmesser wird mit max. 6cm angegeben[Fossa/Nilsen]). Das die Scheren noch kräftiger wären als bei Yvonnes Tier kann ich nun nicht unbedingt sagen, aber wie schon von mir gesagt, es kann sich durchaus um ein anderes Exemplar handeln. Ein Foto mit besserer Farbwiedergabe wäre gut...

    Ich möchte hier keine definitive Aussage machen...
    Gruß,
    christan

    Hallo Ivonne,
    vielleicht handelt es sich bei Dir ja auch um eine andere Krabbe?! Wie gesagt ist die Identifikation mittels Foto ja immer so eine Sache. Daher habe ich mich bewußt nicht auf Deine Krabbe bezogen, sondern vielmehr auf die Aussage von cms: ".. mit dem roten Augen...". Sollte lediglich als Warnung aufgrund der von mir gemachten Erfahrungen zu verstehen sein...
    Schönen Sonntag noch!
    Christian

    Hallo Krabbenhalter :winking_face:

    nachdem ich mal etwas recherchiert habe, ist mir ein Widerspruch in dem o.a. Eintrag im Lexikon aufgefallen. Xantho incisus lebt wie angegeben im Atlantik um die britischen Inseln herum, daher wird sie wohl kaum über lebend Gestein in unseren Becken auftauchen.

    Bei Fossa/ Nilsen Band 6, S. 211 (aufgrund von Copyright spare ich mir das Bild hier einzuscannen) wird diese Krabbe als Eriphia sebana beschrieben. Da auch an anderer Stelle die roten Augen als charakterisierend angegeben werden, gehe ich davon aus, dass es sich um diese Krabbe handelt.
    Leider konnte ich mich auch von ihrer Nachtaktivität und (noch schlimmer) von ihrer carnivoren Ernährung überzeugen: Meine Einsiedler haben sich drastisch reduziert, insbesondere Calcinus elegans scheint diese Krabbe zu bevorzugen.Ich erwischte sie vor kurzem mit noch einem Bein in der Schere in einer ihrer Höhlen verschwinden 8o. Gem. andere Quellen frißt sie sogar auch kleinere Fische, was auch meine anfänglichen Fischverluste erklären würde (Ich habe mehrere Eriphia sebana).

    Leider hat diese Krabbe keine keine wirklich festen Standorte, so dass das Aufstellen von Fallen auch Glücksache ist. Ach so, sie ist nicht so, bzw. so gut wie nicht behaart und geht vom Farbton eher ins Schwarze.

    Will mal sehen ob ich sie fangen kann. Entweder werde ich sie im Artbecken pflegen (sind ja eigentlich hochinteressant und hübsch) oder aber abgeben. Jemand schon Interesse????
    Gruß,
    Chrille

    PS: Robert: Wie kann man eigentlich einen neuen Eintrag im Lexikon erstellen? Das konnte ich dort nicht finden... :frowning_face:

    ...kann Kai's Aussage auch bekräftigen, mein Sechsstreifenlippi hat mit den roten Turbellarien in wenigen Tagen aufgräumt. Ich muss nix mehr absaugen seit er in meinem Becken ist :] Fairerweise muss ich aber auch zugeben, dass durch Einsatz von Silicarbon auch der Kieselalgenbewuchs wieder bei Null ist und sich die "kleinen" daher wohl auch nicht mehr (so) vermehren.
    Gruß,
    christian

    Moin,

    Transportschäden wären in Anbetracht der Häufung natürlich auch eine Möglichkeit. Leider ist es nicht nachvollziehbar, ob jetzt beide verschwundenen Docs vom selben Händler, also aus demselben Transport waren.

    Ich habe gestern noch sehr lange mit TaLa das Becken beobachtet. Kraben gibt es einige, die waren aber alle fleißig am Algen zupfen und auch nur max. 2,5cm Körpergröße. Borstis habe ich bis dato nur zwei kleine (2cm lang) entdecken können.

    Ich werde das Ganze jetzt erstmal beobachten. Leider ist der verbliebene Doc alleine sehr scheu. Hat noch wer irgendeine Idee? Wie sollte ich jetzt weitermachen, den Doc lieber alleine lassen wen ich keine Hinweise auf Räuber finde?
    Chrille

    Hi Stefan,
    no way! 1. Die Palettis sind ca. 4cm groß (sonst wären sie wohl auch kein Opfer mehr für Fangis, ergo hätte ich icht diese Vermutung) und 2. wie schon oben geschrieben: Sie schwammen frieldich zusammen! Bei dieser Größe sollte m.W. die Geschlechtsreife noch lange nicht erreicht sein, so dass sich eigentlich noch gute Chancen für eine Paarhaltung ergeben...
    Es ist im übrigen momentan auch deutlich, dass das verbleibende Tier allein weniger "mutig" ist und erheblich scheuer.
    Chrille

    Hallo Ihr,

    nachdem in den letzten zwei Wochen schon der zweite o.a. Fisch bei mir spurlos verschwunden ist, bin ich völlig frustriert! Den Ersten hatte ich noch als Cyanid Opfer aufgrund seiner Herkunft (Phillipinen) gesehen, der einfach den Umzugsstreß nicht geschafft hat (die Überreste hatte ich in irgeneiner Steinspalte , bzw. in den Mägen meiner Einsiedler vermutet). Nachdem ich dann aber noch einen nachgesetzt hatte zwecks Paarhaltung ( von einem anderen Händler) war zunächst alles gut. Die beiden schwammen schön zusammen, haben gut gefressen, kein Pünktchen und runde Bäuche. Heute mittag fehlte dann eben wieder ein Tier. Habe mir die Augen ausgeguckt, konnte aber weder seine Überreste, noch irgendeinen Räuber entdecken.
    Ich hatte schon überlegt, heute Nacht eine Weizenbierglas Falle aufzustellen ,habe aber keinen Köder, der ich z.Zt. nur Artemia als Frost- und sonst nur Trockenfutter da habe (klar, Doc's in der Größe frssen ja auch keine Muscheln...) Was kann ich nun tun, damit ich nicht noch den verbleibenden Doc verliere?
    Ich bin total fertig, das kann ich Euch sagen...
    Chrille

    ... kann mich den "vorpostern" nur anschließen: Ich nehme es zum Blumen giessen -die Orchideen scheinen es wirklich zu mögen- und zum Toilette spülen. Ist zwar etwas mühsam, aber man muss ja nicht noch mehr Trinkwasser als ohnehin verbraten...
    Gruß,
    chrille

    Hallo zusammen,
    hmh, da ich heute schon wieder für die nächsten Tage beruflich unterwegs bin und ich gestern Abend noch mal nachgemssen hatte und beunruhigende 31%[T]0[/T] gemessen habe, habe ich mich zu einem "Quick-Win" entschlossen:

    Ich habe ganz einfach mit einem Meßbecher literweise Wasser aus dem AQ entnommen, dort Salz gelöst (bis zu einer max. Dichte von 80%[T]0[/T]) und das nach kompletter Auflösung langsam in den Strahl der Stream hinzugegeben. So habe ich dann im Verlauf von zwei Stunden auf 34%[T]0[/T] aufgesalzt. Ergebnis alles i.O.

    Danke noch mal und Gruß aus z.Zt. Kopenhagen,
    Christian

    Hi Robert,
    Du bist ja verdammt schnell :winking_face:
    Also dann wohl doch über Teilwasserwechsel... Das Salz einfach so nachdosieren wollte ich nicht, da hast Du mich missverstanden. Mir ging es alternativ zum 10% WW um eine gesättigte Lösung, so das nur wenige Liter hinzugefügt werden müssten. Hat hiermit jemand Erfahrung?
    Gruß,
    Chrille