Als Tierarzt/Helfer betreut man in erster Regel immer erst Frauchen oder Herrchen. So wie die leiden, so leidet kein Hund.
Anekdote am Rand, und dann soll auch gut sein. Eines Tages kam ein Züchter rein. Zirka 2m großer Mann, kräftig gebaut. Er hatte einen Korb unterm Arm mit Pitbull Welpen. Das viel genau in die Zeit als den Medien nix besseres einfiel als genau diese Tiere pauschal zu verdammen. Der Züchter hatte alles ausprobiert um die Tiere los zu werden. Keiner wollte sie haben, auch kein Tierheim. In seiner Verzweiflung hat er sich an uns gewendet. Und während er das so erzählt klappt er mir zusammen und fängt zu heulen an, wie ein kleines Kind. Die Tiere sind dann auf einem Gnadenhof untergekommen, wohlgemerkt als Welpen. Im Tierheim wären sie eingeschläfert worden. Wir haben vorher viele seiner Tiere betreut, und ich kann sicher sagen, dass sie charakterlich alle einwandfreie tolle Tiere waren auf die wir uns immer gefreut haben. Sie haben leider keine solch große Lobby wie z.B. Schäferhunde, die imho weitaus kritischer sind, da häufig überzüchtet. Bei denen hört man nie was in den Medien. Passt halt nicht ins Bestienschema.
Der Vergleich mit dem Pilz zieht für mich nicht. Die gleiche Sorte Pilz (Steinpilz bspw.) ist oder in diesem Fall ist nicht giftig. Das ist keine Verallgemeinerung, da es keine einzige Abweichung gibt. Es ist eine Tatsache.
Grüße
Axel
P.s. Um den Fred nicht kaputt zu machen werde ich das Thema hier nicht weiterführen.
