Beiträge von VISREF

    H allos,
    an anderer Stelle im Forum wird gerade über das Pro und Contra vom Einsatz von Schnellfiltern
    im MW diskutiert.

    Kann jemand einigermasen verbindlich drüber berichten, bei vieviel Masse oder Durchsatz im Becken,
    wie in Filtern oder Bodengrund ,Nitrat gebildet wird ?

    Ich benutze in meinem 440l Becken seit 2004 DSB mit Livesand, vorher so etwas ähnliches.
    Dazu läuft ein manchmal auch ein 2. Schnellfilter mit Watte oder Schaumstoff zur Sedimentenentfernung. DSB mit feinem Sand sorgt ansonsten immer für eine gewisse Trübung.
    Ich habe bis heute auch keine probleme mit Nitrat, meistens um 5 und weniger auch PO ist unter
    0,05 . Ich will in meinem Becken natürlich nichts ändern.Aber ich , bestimmt auch Andere
    wären hier für mehr KLarheit dankbar.

    :winking_face: jim

    Zitat

    Original von Markus S
    Die Strömung wird nicht soo stark sein.

    Hallo Markus,
    denke daran,dass gerade ein hoher Bodengrund ein starke umwälzung (30fache) benötigt. Denn auch die tiefen aneroben Zonen benötigen einen natürlich sehr langsamen Wasseraustausch, sonst können sich Faulstellen bilden. Wenn ein DSB Becken kippt, ist meistens eine zu schwache oder keine Durchströmung daran schuld.

    :winking_face: Jim

    Zitat

    Original von mbb
    hab auch nie behauptet, daß nitrat dort 100% abgebaut wird, mir geht es um den unterschied bodengrund/ watte etc filter.

    und der ist gravierend :winking_face:

    Genau,
    im dünnen Boden bleibt er drin, wird von aeroben Bakterien aufgelöst, daraus wird dann auch Nitrat.
    Aus den Schnellfilter kommt er raus, bevor Nitrat draus wird.

    :winking_face: Jim

    Hallo Robert,
    hab den Artikel bei Dir wieder gefunden. Gibt mir eigentlich in dieser SAche Recht.

    Dr. Jens Kallmeyer berichtete in diesem Zusammenhang bereits im Jahre 2002 auf der Messe Fisch & Reptil im Bereich Fachsymposium Meerwasser von der Wirkungsweise von hohem und weniger hohem Bodengrund. Er erklärte das ein niedriger Bodengrund weniger wirkungsvoll ist als ein hoher Bodengrund oder sogar das Gegenteil verursachen kann und unter Umständen sogar Nitrat produziert. Jens Kallmeyer zeigte damals an sehr guten, bewegten Aufnahmen wie stark die Wasserströmung innerhalb eines groben Bodengrundes sein kann, und das hier kein Nitratabbau stattfinden kann, da es nicht zur Bildung von sauerstofffreien Bereichen kommt. Diese sind notwendig damit Nitratabbau stattfinden kann.

    :winking_face: Jim

    Hallo Michael,
    Jetzt bricht aber für mich ein Welt zusammen.
    Lt. Lehrbuch entfernt ein Abschäumer organische Eiweißverbindungen, Sedimente nur in kleinster Form. Größere Verunreinigungen lassen ja sogar den Schaum zusammenbrechen. Ausser man hat eine powerabschäumer. DAs wäre aber ein anderes Thema.
    Also alles gröbere rieselt zu Boden oder in die Dekoration oder in einen Schnellfilter, der regelmäßig gereinigt wird. Ob der Dreck nun in der Watte oder im Boden mit sauerstoffreichem Wasser durchspült wird, bleibt sich für mich gleich.
    Das ist doch auch immer noch vom Besatz mit abhängig.
    Im Boden bleibts halt dann drinn, dann wird Nitrat produziert. Also für mich nicht anderes. Bloß dieser Boden ist auch bald voll und wenn sich nun trotzdem anerobe Zonen an der Bodenoberfläche gebildet haben, dann habens ein Problem.

    Das Thema hier ist doch Nitratreduzierung mit Wodka.
    Darum liegt mein Verdacht beim Bodengrund und dem Aussenfilter (da gebe ich Dir REcht).
    Ich genehmige meinen Bactis auch einmal in der Woche ein Stamperl und es wird auch monatlich
    für Bactonachwuchs gesorgt.
    Aber erst müssen die Fehlerquellen weg. Dazu gehört für mich ein Bodengrund mit 4cm Höhe dazu....

    PS.: Ich filtere seit 1999 mit Schwamm oder Watte(Tunze) , mit wöchentlicher Reinigung und
    Kohle ... Auch wenn nun für einige die Welt zusammenbricht. Bei mir funktionierts, hatte noch
    nie Nitrawerte über 5, meistens zu wenig..

    :winking_face: Jim

    Hallo Klaus,Robert
    der Zersetzungsweg ist doch bekannt.
    Ob das nun in einem Filter mit Watte oder Schwamm oder im Bodengrund vorgeht (das ist auch ein Filter), das ist doch im prinzip dasselbe. Komischerweise regt sich jeder über einen Filter mit Watte oder Schaumstoff auf.
    Erst die Bildung von aneroben Zonen begüstigen den Abbau des Nitrates durch Bakterien.
    So funktioniert nun mal DSB oder Jaubert oder ein Schlammfilter.
    Anerobe Zonen in einem 4cm Boden mmh, da muß aber sehr viel Dreck drin sein.... oder die Durchströmung sehr niedrig.Dass ein niedriger Niratgehalt in mit 4 cm oder weniger Bodengrund auch funktioniert hängt doch auch an vielen anderen Parametern ab. Wie ein Beckenaufbau mit vielen porösen Gesteins oder lebenden Steinen. Wie sollte sonst das Berliner System funktionieren!
    Bloß wenn halt der Nitratwert absolut nicht sinken will, kann man den vorhandenen Bodengrund schon auf alle Fälle mitverdächtigen.
    :winking_face: Jim

    Hallo
    ich glaube Dein Nitratproblem kommt
    1. von Bodengrund
    Ein Bodengrund und auch noch mit Livesand mit nur 4 cm Stärke fördert die Nitratproduktion.
    DSB wirkt u.a. zum Nitratabbau erst ab mind. 10cm .
    Also entweder Bodengrund auf ein minimum nur zur Dekoration reduzieren oder auf 10cm erhöhen.

    Warum? Der Bodengrund ist ein Filter, wo sich die Ausscheidungen der Tiere ansammeln.
    Durch den Durchfluß mit sauerstoffreichem Wasser ensteht halt aus der Zersetzung
    das Nitrat als Endprodukt. Erst der hohe Bodengrund begünstigt die Erstehung von
    aneroben Zonen, die das Nitrat wieder in Stickstoff umwandeln, das dann die Tiere im
    Boden verarbeiten können.(so ganz grob dargestellt)

    2. Der Eheim Aussenfilter
    Die PO Absorber wirken nur und bei langsamsten Durchfluß.Am besten in einem Säckchen an gut
    durchströmter Stelle ins Becken hängen
    Filterwatte mit Dreck bei schnellem Durchfluß ( und selten gewechselt) sind auch Nitratschleudern.
    Wenn schon Watte, dann in einem Schnellfilter, wo nach Bedarf 1x bis 2X in der Woche gewechselt
    werden kann. Ich gehe so vor.

    Die Wodkamethode ist ein Weg den Bakterien, zum Schadstoffabbau, das Futter bereitzustellen. Trotzdem müssen die Grundvoraussetzungen stimmen.

    Gruß Jim

    Original von Maquard
    Hallos ich antworte mal darunter,

    Zumal Jim, ich weiss nicht ob Dir klar ist, was ein DSB ist...
    > glaub schon das ich weiß was DSB ist. Mein Becken wird seit Anfang 2002 damit betrieben.
    Insgesamt steht dieses seit 1999. Also zu einer Zeit , wo die meisten meinten DSB ist eine Droge.
    (Seewasseraquaristik betreibe ich bereits seit 1974, Wilkens war mein Lehrmeister)

    Es ist ein biologischer Filter.
    > genau ein langsamer natürlicher b.......

    Wenn ich also einen Abschäumer betreibe, dann brauche ich kein DSB mehr und andersherum!
    > Das kommt doch immer noch auf den Tierbestand im Becken an. Ich möchte zu meinen Korallen auch Fische und sonstiges Getier pflegen und tus auch. diese müssen gut gefüttert werden.
    Dies alles dem DSB zu überlassen, geht bestimmt nicht lange gut.
    Für mich ist ein richtig dimensionierter Abschäumer unerlässlich um ein Becken jahrelang
    stabil zu halten. Hat sich ja auch bewährt.

    Aber das ist es ja eben was wir NICHT wollen, da wir ja uns extra die Arbeit machen und ein heiden Geld für Sand und sondermaß Aquarien ausgeben um eben nicht gnadenlos alles an Nährstoffen aus dem Becken zu knallen!
    > Also ob nun Lipide und Fischxekremete nun wünschenswerte Futter für Korallen sind ?
    Wenn dann nur in sehr sehr geringsten Mengen.Aminosäuren bekomme ich auch genügend
    wieder mit dem Trockenfutter rein.


    Und der einzige "Nachteil" welcher bisher bei DSB langzeit systemen festgestellt orden ist, dass man von Zeit zu Zeit oder aber in geringem maße einen Phosphatabsorber mitlaufen lässt.
    > Auch das tue ich, aber nur wenn ich auf längere Zeit beobachte, dass bestimmte Korallen, etwas braun werden und dann nur gringe Mengen mit langsamen Durchlauf

    Und was bringt Dir ein Plankton schonender Abschäumer, wenn die Pumpe danach dir alles gnadenlos kleinhäckselt?
    > Also was soll das mit dem Plankton. Welches Plankton? Man will doch ein glasklares Wasser.
    Da gibts kein Plankton. Meine Schwämme und Filtrierer bekommen komischerweise trotzdem'
    genügend Futter ab, denn diese gedeihen prächtig.

    Ich möchte behaupten 1-2 Jahre sind in Seewasser garnichts. Es gibt da das berüchtigte 3. und das 7. Jahr. Die ersten 2 jahre hat ein Becken genügend Reserven und ist immer noch beim "Einfahren".
    Danach wirds erst mit der Biologie im Becken interessant.

    :winking_face: Jim


    :winking_face: Jim

    Zitat

    Original von kenny
    Wenn man zum DSB noch einen Abschäumer braucht, dann ist es wohl kaum mehr preiswerter als etwas anderes, oder?

    Hallo Kenny,Claus
    liest mal was Wikipedia dazu schreibt.
    "Im Abschäumer werden dem Wasser eines geschlossenen Systems vor allem organische Abfallstoffe und angelagerte Substanzen in Form von Lipiden , Harnsäure, Peptide und Aminosäuren auf physikalische Weise entzogen, bevor sie im Stickstoffkreislauf weiter über Ammonium zu Nitrit und Nitrat abgebaut werden.":yidee

    Also je nach Besatz. Jeder hat in seinem Riffbecken Fische...
    Abgesehen vom Sauerstoffeintrag, der mit der Oberflächenströmung kaum zu bewerkstelligen ist, ausser man hat ein Wildbach, geht nichts an einem Abschäumer vorbei. Ich benutze seit Jahren den Comline von Tunze, der planktonschonend sein soll.
    Die oben genannte Stoffe (gelöste Ausscheidungen von Tieren) wären dann nur auf dem chemischen Weg (Kohle,Absorberharze u.s.w.) zu entfernen.
    Fazit: Was raus ist, muß nicht noch erst verarbeitet werden.

    :winking_face: Jim

    Hallo Stefan,Claus,
    Da mein Becken nun fast 4 Jahre mit DSB läuft, kann ich sagen, habs nicht bereut .
    (Wurde mir von einem amerikanischen Seewasserfreund nahegelegt.)
    das hin und wieder sich ein Tier oder Koralle verabschiedet ,das ist halt so.
    Man muß sich nur klar sein was man will. Alles geht nun mal nicht.

    Wichtig ist bei DSB:
    mind. 10cm feiner Aragonitsand ,Mischung aus Livesand und trockenen. Wenns GEld reicht ein paar kilo frischen Riffsand, da sind auch Krebse und Muschel mit drin.
    Starke Strömung. mind. das 20fache des Beckeninhaltes und gute Sauerstoffsätigung (Abschäumer).
    Zusätzliche Schnellfilterung über SChwamm oder Watte.
    Geht nicht(kaum) bei DSB
    Keine Mischung von verschiedenen Lagen verschiedener Stärken. Dann Jaubert. Eine Mischung funktioniert nicht auf Dauer.
    Kalkwasserzugaben. Dies bindet Po im Bodengrund und dieser verkrustet auch mit der Zeit.
    Am Boden liegenden Korallen wie Fungias. Auf Dauer reagieren diese beleidigt auf Sandablagerungen.
    GRundeln oder andere schnelle Wühler. Nicht wegen der Würmer oder Krebse, die gefressen werden. Sondern wegen der Wassertrübung durch Sedimente. Siehe Schnellfilterung.
    m.M. Vorteile DSB im Hauptbecken
    Reichhaltigeres Tierspektrum im Becken."Gute Futterverwerter". Kann meine Fisch gut füttern..
    Kann Tiere (z.B Lippfische, habe einen Halicheros marginatus drin, wegen der Planarien und sonstigen ungeziefern), halten ,die einen tiefen feinen Bodengrund benötigen oder die darauf lebenden Kleinlebewesen (Mandarinfische), oder Sandanemonen für die Anemonenfische.
    Wenn man sich nun an die diese Parameter hält, hat man ein noch stabileres System.
    Meine Ansicht:
    DSB richtet man sich nicht ein, um seine Nitrat oder Po Probleme zu lösen. (Was anderes liest man fast nicht im Forum), sondern das ist ein Weg der natürlicheren Haltung von Seewasseraquarien ein Stück näher zu kommen. Das das eine oder andere noch nicht "wissenschaftlich" beschrieben ist, ist mir ziemlich egal. Es funktioniert doch.
    GRuß Jim

    Hallo Mond,
    so sehen meine Röhren nachts aus.
    Meine sind bis zu 5 Jahre alt. Darum tippe ich auf "überalterung".
    Deine Röhren schauen so aus, als wenn sie sich bereits auflösen. Keine Wachstumsränder mehr.
    Reiss mal ein Stück ab und platziere es woanders im Becken mit starker Strömung.
    Das Problem ist, mM, dass während der Lichtphase kein Algen oder Aufwuchsfresser zwischen die Röhren kommt, sodass diese nach und nach mit Aufwuchs, wie Algen oder Schwämme oder Bakterienrasen überwuchert werden, somit im Wachstum gestört werden und so langsam verschwinden.
    Meine wucherten wie Unkraut, dass ich sie brachial ausreissen musste.
    2 Seitenwände meines Beckens sind auch damit bewachsen und raufen mit einer Montipora um den Platz.Seit einiger Zeit lösen Sie sich von den Scheiben .Wachsen aber an anderer Stelle trotzdem weiter. So kanns kaum an den Wasserwerten liegen. Nachts mit der Taschenlampe angeleuchtet,
    bekommt man das Grauen.
    :-; Jim

    Hallo Claus,
    auch habe ja DSB in meinem Becken so ca 10cm in einer Körnung so 0,5-1,5 mm .
    Hab Testweise mal in einem Teil einen gröberen so um 2mm probiert, aber bald wieder rausgetan, da
    sich hier tatsächlich der grobe Dreck gesammelt hat. Also so fein wie möglich.
    Denn dann kann kein grober Detrius denn Boden verschmutzen.
    Ob das mit der verschiedenen Körnung auf Dauer hält, glaube ich kaum. irgenwann ist der feine unten und der grobe oben.
    Von DSB nur im Flterbecken halt ich nichts, denn ich verzichte auf Einiges, das gerade das DSB ausmacht.
    Eine reichhalterige Tierpopulation an Krebsen, Würmern, Bakterien, die direkt im Becken zu Reinigung beitragen Eine Reihe von Tieren, die einen hohen Bodegrund benörigen, wie einige lippfische, GRundeln, Seesterne.
    Wenn schon DSB im Filterbecken, dann gleich als Schlammfilter, beleuchtet, mit Algen oder Seegras.
    Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

    [quote]Original von TBuck
    Wie machen das die Leute die nur einmal die Woche WW machen, oder hab ich mich da verlesen?

    Hallo,
    ich gehöre auch zu denen, die nur alle 14 Tage ca 20 Liter bei einem 440l Becken wechseln.
    Ich verwende auch Balling Classic und damit wird ja gerade die NA und CA je nach Bedarf die Zugabe gesteuert.
    Du hast nun nicht geschrieben wie oft und wieviel WW Du machst.
    Es ist ja auch darauf zu achten, dass frisches Meerwasser sehr agressiv ist und nur "kleinere Mengen" den Chemismus im Becken nicht durcheinander bringen.
    Größere Mengen müssten erst mal "reifen".
    WW ist für mich eigentlich nur dazu da, um das Gesamtniveu im Becken zu stabilisieren.
    NA und CA Verbrauch über WW zu steuern ist kaum möglich.

    :smiling_face: Jim

    Hallo Rainer,
    hab mich nun nochmal informiert das Timo-Reefsalz von Matuta kostet ca 52 € die 21 KG.
    Dass man mehr benötigt ist nicht die Welt. da gebe ich Dir vom preis her recht.
    Die anderen Pro- SAlze sind das Kilo kaum unter 3,90€ zu haben.
    Insgesamt kann zwar mehr Ca beim Wasserwechsel zugegeben werden, aber das ist nun mal nicht das einzige und es liegt ja wieder an dem W.Wechselturnus und Menge. Kann einer sagen wieviel CA mitgeliefert wird ? Nur mit W.Wechsel den CA Wert zu halten ist ja auch schon wieder ein Diskussionsthema. Wieviel wie oft ?
    Ich sehe den W.Wechsel als Wasserpflege/Reinigung und um das Gesamtniveau zu verbessern, als Differzenzen im CA und MG Bereich zu beheben. Dazu gibt es Balling oder den kalki.
    Für mich kann ich behaupten, dass ich mit den günstigen classic-Salzen immer gut gefahren bin und
    desswegen keinen Grund sehe mein System umzuwerfen.
    :winking_face: -Jim

    Hi Sven,
    genau das wollte ich sagen.
    Für ein Fischbecken mit wenig niederen Tieren ist so ein optimiertes Salz ideal. u.U spart man sich sogar den Kalki, denn da wirkt sich ein regelmäßiger größerer Wasserwechsel sogar optimal aus.
    Aber es ist immer noch ein Rechenexembel.
    So ein Pro-Salz gibts kaum unter 65€ die 20 kg. Ein classic SAlz schon ab 45€. Für die Differenz bekomme ich fast schon meinen Jahresbedarf an Ballingsalzen.
    Wenn man nun in Korallenbecken sowieso nachwürzen muß, wo ist dann der Vorteil ?

    :winking_face: Jim

    Hallo Martin,
    hast eigentlich schon recht.
    was ich sagen wollte ,ist,ich habe mich mit meiner Wasserpflege, auf das "normale Salz" eingerichtet und es funktioniert so schon Jahre. Ich halte halt nichts von rumexpermentieren mit jeder Neuheit die von der Wirtschaft angeboten wird.
    Bei einem guten Korallenwachstum reicht halt der Wasserwechsel zur Erhaltung der CA/NA Werte sowieso nicht aus. So ginge jedesmal die Rumrechnerei und Dosiererei für mich wieder los, bis alles wieder im Lot läuft und dann gibts schon wieder was Neues..
    :winking_face: Jim

    Hallo Robert,
    Hallo Susi,
    Steindekoration und Sand speichern gewaltig PO. Gerade wenn mit Kalkwasser gearbeitet wird.
    Wenn man nun mit einem Entferner schnell den PO Wert senken will/muß, kann man gerade das Gegenteil erreichen, denn nun können sich die Depots auflösen und man erreicht gerade das Gegenteil.
    Also langsam, langsam. Zu beachten wäre auch noch der Nitratwert. Es soll ja eine Beziehung zwischen NO3 und Po4 bestehen, wenn die nun stark geändert wird, sind bestimmt einige Korallen beleidigt.

    Gruß Jim

    Hallo Sven,
    da gibt es einen guten Artikel im Meeresaquariner 1.2007 dazu. Aragonit ist mit optimal für den Ca Gehalt Wenn der Livesand überwiegend Aragonit ist, dann zählt natürlich der Preis. Wenn nun der livesand mit dem Aragonit gut gemischt eingebracht wird, meinetwegen 1/3 Live 2/3 Aragonit ists eigentlich immer noch Livesand, denn es sind bestimmt genügend Bakterien darin.
    Gruß jim

    Hallo Klaus,
    eigentlich ist der Livesand für und durch das DSB zu uns gekommen.
    Der Vorteil darin ist ja, dass die Bakterien sofort weiterarbeiten. Man hat keine große Einfahrzeit für den Bodengrund. Das ist aber für einen Bodengrund mit 3 cm unerheblich und es können sich kaum Tiere drin halten, die den Grund mit sauberhalten.
    Da reicht Aragonitsand oder FEines Calzigran oder ähnliches genauso und kostet etwa ein Drittel.
    Um Bakterien reinzubringen gibt es genügend Mittelchen, wie bei Probidi u.s.w. Die braucht man sowieso irgendwann.

    mit Leiterplatten hätte ich so meine Bedenken. Wenn diese bis zum Boden reichen, verhindern sie die Durchströmung des Bodengrundes und es könnten sich Dreck/Faulstellen bilden. Sind sie lose im Sand, so schwimmen sie bestimmt auf. Kennt man ja auch bei feinem und groben Bodengrund . Irgendwann ist der grobe oben.

    Gruß jim

    Hallo,
    livesand in 3- 4cm höhe ist rausgeschmissenes GEld. Wenn dann als DSB.
    Da gibts dann einige Tricks, wie in den Winkeln wo sich die Strömung fängt. Flache Steine oder eine dünne Schicht groben Korallenbruch einzubringen.

    Gruß jim

    Hallos,
    genau das ists, wenn schon Livesand dann als DSB. ERst diese Kombination wirkt.
    So 2-3cm Bodengrund ist rausgeschmissenes Geld
    Ich hatte komischerweise vorher immer im Herbst,Winter, wenn die Sonne ins Becken schien, und Probleme mit den Cyanos. NAch Umstellung auf DSB mit Livesand verschwanden diese nach und nach.
    Wichtig ist auf alle Fälle den Livesand mit Aragonitsand zu mischen. Wird auch dann billiger.
    Aber eine Körnung von 0,5-2mm auf keinen Fall gröber.
    Gruß Jim

    Hallos,
    Fürmich ist das nur mal wieder das Ei neu zu erfinden. Die Salzhersteller müssen sich halt mal wieder was einfallen lassen, um sich zum Mitbewerber abzugrenzen.
    Da ich mit Balling klassisch meine Wasserwerte steuere, besorge ich mir nur ein günstiges "normales Salz".
    Die Salze mit erhöhten Ca u,s,w Zugaben, würden mir nur mein Eingefahrenes Becken durcheinander bringen. .

    Hallo ,
    das wundert mich aber, denn es wird bei Balling explizit darauf hingewiesen die gelösten Salze getrennt zu zugeben sind , damit es nicht zu Ausfällungen kommt.
    Richtig wäre, die Salze wie bei Balling beschrieben, anzusetzen und zeitlich getrennt zu zugeben.
    Besser wäre dies noch mit einer Dosierpumpe

    Gruß Jim

    Hallos,
    in meinem 430l Becken habe ich einen ca 10cm hohen DSB aus verschiedenen Aragonit-Live- Calzium Sanden , seit ca 4 Jahren. Es ist richtig, dass man den Bodengrund so wenig wie möglich anrühren sollte, andererseits ist dieser auch ein riesiger Filter, auch wenn dieser noch so fein ist, der irgendwann mal voll ist. Das äussert sich darin, dass die Sedimente eine ständige Wassertrübung verursachen. Also um das zu vermeiden sauge ich mit einem großem Rohr so alle 4 Wochen einen Teil dess Bodengrundes so 4-5 cmm Tiefe ab. ERstaunlich was da für ein Dreck rauskommt und die Filtrierer im Becken freuts ja auch. Damit hatte ich bis jetzt keinerlei Probleme.
    Das Wasser bleibt klar und der Bodengrund schön weiß.

    Hallo,
    ich halte eine Heliofungia und ihre Nachkommen bereits einige Jahre und das an verschiedensten Standorten im Becken. Es werden immer wieder einige Ableger abgeworfen, dieich dann anderen Aquas weitergeben kann. Die Heliofungia wird bei mir nicht extra gefüttert,Wenn Sie was fressen sollte, so bekommt sie bestimmt was von der Fischfütterung ab.
    Wichtig ist, sie braucht viel Licht. ich hatte sie einige Jahre an der höchsten Stelle im Becken.
    Das sie sich immer wieder mal aufpumpt oder zusammenzieht ist ganz normal.

    Gruß jim

    Danke Rene,
    nur habe ich bis heute noch nirgendwo etwas darüber gelesen. Kannst mir da was empfehlen ?

    Andererseits habe ich da schon meine Bedenken . die Lösungen je nach Bedarf, das bedeutet ja, etwas fehlt, zuzugeben. Da ist ja ein dauernder Wechsel im Chemismus.
    Da ist mir die klassische Variante doch lieber und besser händelbar.
    Muß aber zugeben, das ich eigentlich kaum Probleme mit dem Calziumgehalt im Becken hatte.

    Guß Jim

    Hallo Rene,
    unter balling light, verstehe ich ,dass nicht kontuierlich Minersalz zugeführt wird...
    Ich verwende ja die Ballingmethode (light) bereits seit 7 Jahren..
    Darum möchte ich mein Veto einlegen, bei der Aussage unterschiedlichst zu dosieren.
    Der Grundansatz bei Balliing ist ja die kontuierliche Zugabe aller Substanzen, wie Natriumkarbonat und und im richtigen Verhältnis. Also nicht da und dort mal ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger. Wenn nicht andere Einflüße wie Bodengrund oder Einrichtung darauf Einfluß nehmen, ist nur die Menge der Balling- Lösungen entscheidend fürdie Erhöhung oder Senkung von KH oder CA.
    Ich verwende meine Anmischungen nach Balling. Kontrolliere die KH (bei mir min 6 max. :smiling_face_with_sunglasses: und demensprechend wird mehr oder weniger mit einer geregelten Dosierpumpe die menge erhöht oder verringert. Das Verhältnis NA und CA und Spurenelemente ist damit immer gleich.
    Das beschreibt ja auch Altmeister Wilkens. Das richtige (wie schwer es auch ist) Verhältnis aller
    Zugaben ist das Entscheidene,damit unser Riffbecken sich weiter entwickeln kann.

    klar,
    bist wohl auch ein Nachtwanderer..
    kannst mich auch mit Jim anreden.
    Ist mir schon klar das 80 ml zuwenig wären.
    Normalerweise warens immer so um 120- 140 ml
    Da ich dies über die KH steuere brauche ich monetan nicht mehr..
    Ich habe ja ein Becken mit DSB und teste zur Zeit in einem Teil einen Bodengrund von einem Importeur. Dieser gibt einiges ab.
    Bei der wöchentlichen Messung CA 450; Ma 1350; Po4 0,01; NA 0. KH 7
    Was will man mehr.
    Anbei ein Auschnittsbild von meinem Kübel .
    Gruß Jim

    Das wird ja richtig interessant,
    Beim Magnesium halte ich mich an einen Artikel von Koralle Nr5. 2000 von Dr. Craig Bingman..
    Nun zur Dosierung/ Anwendung.
    Ich erstelle mit Osmosewasser
    10 l mit 840g Natriumhydrogencarbonat + 50ml Jod-Fluor Lösung
    10 l mit 736g Calziumchlorid + 170g Magnesiumchlorid +50 ml Strontium-Barium+ 30ml
    Schwermetall-Komplex Lösungen.
    Dazu kommt ein 14 Tägiger Wasserwechsel von 25 L
    Dies wird mit einer Fischer-3 fach Dosierpumpe 6x5 min am Tag zugegeben ca 80ml je Lösung
    bei 430l Brutto Beckeninhalt.
    Preis-Mineralsalz wird mit dem Osmose-Aufüllwasser automatisch zugeführt, das ich ja auch zu Aufhärtung benötige. ca 30 g pro Woche

    Momentan so wenig, da ich mit einem neuem Bodengrund experementieren, der einiges an Elementen freisetzt, ansonsten sind es ca 120ml . Ich habe ja DSB
    Lt. Balling sollte man mit 70ml pro 200l beginnen...
    Gesteuert wird das alles über die Messung der KH. Sollte diese längere Zeit unter 6 fallen, werden einige Minuten dazugeschaltet. Ist es mehr wie 8 werdesn Minuten wegenommen...
    So machen ich das schon seit 7 Jahretn. und es funktioniert.

    Hi ,
    da das Magnesium ja im Kanister mit dem CA ist, wird es kontuierlich mitdem Ca zugegeben.
    bei meinem Becken von 430 l brutto werden ca pro Lösung NA und CA 80 ml auf den ganzen Tag zugegeben.
    Zugegeben habe ich das Magnesiumsulfat nur einmal zu Anhebung benötigt. Seitdem habe ich mit
    dem Magnesiumgehalt keine Problem mehr.
    Wie soll den dann der Magensiumgehalt kurzristig erhöht werden ?
    Es werden nun mal M.Chlorid und M.Sulfat dazu benötigt . Oder ?

    Gruß VISREF

    HI,
    Wieviel Jod ???
    es könnten doch Diatomene also Kieslealgen sein, dann schau mal nach unter Koralle Nr 42,
    hier wird beschrieben, dass bei einem zuviel an Jod die Kieselalgen begünstigt werden.
    lass das Jod mal weg. Bei einem Wasserwechsel von 10 % pro Woche brauchts eigentlich garnichtsmehr an Spuris oder anderen Zusätzen.

    Hi tisi,ralf,rene,

    Ausfällungen entstehen eigentlich nur wenn nicht 100%ig aufgelöst wurde.
    Gerade NA oder Mineralsalz lösen sich sehr sehr langsam auf.
    10l in einem Eimer mit einer kleinen Strömungspumpe dauert ca 24 Std. Danach muß das Wasser glasklar sein.

    Lt. Balling und andere Experten halten die aufgelösten Salze unbegrenzt.
    Wichtig, ist das vollkommene Auflösen.
    Andersrum, kann man ja die Lösungen bereits fertig kaufen. Da stehen diese ja auch längere Zeit im Lager oder Laden rum.
    Es ist Unsinn diese Salze nur ins Becken zu schütten. Nur die Auflösungs bringst...

    Ps.: Frischwasserkanister in jeder Göße gibts sehr günstig im Campinghandel.

    Grüße VISREF

    Also,
    es geht auch einfacher,
    Hast Du, den Magnesiumgehalt gemessen ?
    Ist dieser zwischen 1300 und 1500 mg,
    dann gibts Du in den Kanister mit CA je liter 34 g Magnesiumchlorid Hexahydrat.
    Damit hast Du dann eigentlich nie mehr Probleme mit dem Magnesiumwert..
    Vorausgesetzt Du gibts die Flüssigkeiten regelmäßig zu und machst einen regelmäßigen Wasserwechsel, wäre wichtig!!!
    Sollte der Magnesiumwert weit unter 1300 liegen, dann kannst mit
    10 teile Magnesiumchlorit Hexahydrat und 1 Teil Magnesiumsulfat Heptahydrat in Osmosewasser vollkommen aufgelöst, langsam den Wert im Becken steigern
    Dazu muß man nicht studiert haben oder morts rumrechnen.
    Nachlesbar unter Balling..
    Gruß VISref

    Hallo,
    auch ich hatte vor 3 Jahren eine Invasion davo.
    Einfachhändler hat mir den Platyglossus marginatus (Prachtregenlippfisch) verkauft.
    Nach ca 14 Tagen waren alle weg. Nur an<versteckten Stellen tauchen sie ab und wann sporadisch
    auf.
    Also wenn so ein Fisch angeboten würde und das Becken so einen Fisch verträgt, zugreifen.
    Wenns geht ein Männchen nehmen, das ist wesentlich farbiger.
    Er benötigt zum eingraben einen Sandboden und wird gut 18cm groß.
    Ab und zu genemigt er sich auch eine Kegelschnecke oder greift sich eine Wurmschnecke.
    Ansonsten ist er gegen den anderen Beckengenossen friedlich. Mich kann er aber nicht leiden....
    ich kanns nicht beweisen, aber seit er im Becken ist, gibts fast keine weißen Borstenwürmer mehr.
    Vorher mußte ich sie nachts rauskeschern.

    Gruß VISREF

    Hallos,
    also man kann ja alles kompliziert machen.
    Balling verwenden ich nun im 7.jahr immernoch so

    1 10l kanister mit NA
    1 10 l kanister mit CA und MA-Sulfat
    alles nach balling angemischt mit den dazugehörigen Spurenelementen.

    Dies wird mit einer Dosierpumpe von Fischer und Zeitschaltuhr auf den Tag verteilt ins Becken eingeleitet. Momentan je 5x 5min das sind ungefähr 80ml gesamt auf 430 Liter brutto.

    Meßlatte ist der KH-Wert, der bei mir zwischen 7 und 8 schwankt. Sollte dieser z. B. mal unter 6 fallen, kommen halt 5min dazu, bis der KH wert sich wieder einpegelt. Wichtig ist, immer schön langsam.

    Mineralsalz ist bereits in meinem 30l Nachfülltank mit Osmosewasser zur Aufhärtung, so ca 40g wöchentlich .
    Dann kommt noch ein 14 tägiger Wasserwechsel von ca 5% mit einem normalen, günstigen Meersalz.
    So ist bis auf regelmäßiges KH messen und scheibenreinigen kaum was zutun.