Beiträge von freeman303

    Hallo,

    ich habe die Frage im Betreff absichtlich so allgemein gehalten.

    Knop schreibt momentan (Im Beitrag zur Beleuchtung in aktueller Koralle), dass die LED Leuchten nur 10% Stromersparnis im Vergleich zu T5-Lampen bringen. Das kann ich so aus meinen eigenen Beobachtungen von LED-Lampen nicht bestätigen. Ich denke, dass die aktuellen LED Lampen mehr Ersparnis erbringen. Ich habe vor kurzem ein Becken gesehen, das mit drei ecotech marine radion xr30w beleuchtet wurde, das vorher mit über 1200 Watt HQI + T5 gemischt beleuchtet wurde. Die EcoTech war bereits leicht heruntergedimmt heller, als das vorherige Beleuchtungssystem bei voller Power! Die Drei EcoTech verbrauchen aber gemeinsam bei Vollbeleuchtung nur 480 Watt!

    Ob dies die Lampe mit der höchsten Leuchtkraft pro Watt ist, weiß ich nicht.

    Bei aktuellen Strompreisen ist das sicher eine interessante Fragestellung. Ich schätze, dass der Strompreis sich in der näheren Zukunft sicher nicht in Deutschland nach unten bewegen wird und wenn ich die Entwicklung der Vergangenheit zu Grunde legen darf, dürfen wir in 5-10 Jahren mit einem Preis von min. 50 Ct pro kWh rechnen!

    Darum meiine Frage hier in die Runde. Welche LED Lampen bieten zur Zeit die höchste Leuchtkraft pro Watt? Auf welche LED-Typen sollte man achten, dass diese eingebaut sind, bzw. welche aktuellen LED-Typen bieten zur Zeit die höchste Leuchtkraft pro Watt?

    Die Fragen sind auf den Einsatz über einem Meerwasseraquarium gemeint und der Preis der LED Lampen ist nach oben offen.

    Danke für Eure Antworten.

    Hallo,

    ich gebe Dir und Deiner Ansicht zum Therma absolut recht. Auch Deiner Kritik über meinen Beitrag. Ich habe einfach eine andere Art etwas auszudrücken, als andere.

    Eine Prämisse sticht jedoch aus unseren beider Beiträge hervor: Wenn man etwas ändern will, sollte man sich mit dem Therma auseinandersetzen und auch genügend Wissen dazu haben. Auch sollten die Änderungen einen Sinn und eine sichere Verbesserung ergeben.

    Das was aber in den Parteiprogrammen steht, ist genau das Gegenteilige. Reiner Aktionismus, ohne Ahnung vom Thema. Dem Normalsterblichen wird man aber dieses Wissen nicht vermitteln können, weil es ihn nicht interessiert und er seine Welt lieber in schwarz oder weiß sieht. Die meisten in diesem Land haben andere Probleme, wie Job, Geld, Wohnen, Essen kaufen können.

    Darum kann ich zu den drei Verbotsparteien nur sagen: "Lieber mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat". Blinden Aktionismus brauchen wir sicher nicht.

    Ein Deutsches Verbot der Wildtierhaltung ändert nur eines, dass 80 Millionen Menschen auf der Welt weniger die Möglichkeit haben werden diese Tiere zu halten. Die restlichen 5920 Millionen auf dieser Welt, wenn man von 6 Mrd. Weltbevölkerung ausgeht, werden exakt so weiter machen wie bisher. Das einzige was sich für eingefleischte Meerwasseraquarianer ändern würde ist, dass man seine Tiere auf illegalem Wege beschaffen muss.

    Am Rande erwähnt: Ich erlebe immer wieder, wie Kinder, die auch ihre kleinen Aufgaben an der Betriebserhaltung eines Meerwasseraquariums teilhaben, ein Verständnis und Gefühl für die kleinen empfindlichen Bewohner dieses kleinen Riff-Auschnitts entwickeln. So erzogene Kinder werden darauf achten, dass sie später die Natur achten und nicht zerstören. Sie werden sich im Erwachsenenalter an diesen kleinen niedlichen Fisch im Aquarium erinnern, den sie pflegten und wie werden alles unterlassen, damit sein Lebensraum beschädigt wird. Nur durch einen seltenen Besuch im Zoo oder das Anschauen von Riffem auf DVD oder im Buch kann man dieses Verantwortungsgefühl nicht entstehen lassen. Das liegt in der Menschlichen Psyche begraben, dass es so ist. Für Kinder, die nie mit solchen Tieren zu tun hatten, sind Korallen nicht mehr wie Steine - auf keinen Fall Lebewesen. Sie schauen eine DVD über Riffe an und finden es optisch hübsch, wie es dort auf dem Meeresgrund aussieht. Aber das ist auch alles, was sie dazu empfinden.

    Aber auch aus der Sicht eines Tieres kann man es sehen: Aus der Sicht eines gefangenen Seepferdchens (wenn es das Schicksal des gefangen genommen worden seins besiegelt wurde), ist es für das Tier sicher besser im Aquarium eines Deutschen Wildtierhalters zu enden, als in getrockneter oder pulverisierter Form auf dem Teller eines Chinesen. Ich denke, das Seepferdchen würde mir zustimmen, wenn es das könnte. Natürlich nur unter Voraussetzung, dass es gefangen wurde und die Wiedererlangung der Freiheit keine Option mehr ist.

    Bereits aus diesen Gründen ist ein plumpes Verbot die falsche Richtung, um ein Gefühl für Naturschutz zu entwickeln.

    Politisch gesehen haben die beiden von mir im Anfangsthread angesprochenen Themen viel gemein: Das Wildtierverbot wie der Atomausstieg schlagen exakt in die gleiche Kerbe, weil sie auf Aktionismus ohne Hirn beruhen und mehr Schaden anrichten, als sie positives bringen. Da gibt es noch zahlreiche weitere Themen, welche in die gleiche Kerbe schlagen, genau so wie das Hartz IV System, welches den Betroffenen weniger Geld zum Leben gibt (somit der Binnenwirtschaft Kaufkraft entzieht), dafür aber deutlich mehr Steuergelder kostet, als da durch Hartz IV abgelöste System des Arbeitslosengeldes II. Aber hier schweife ich zu sehr vom Thema ab. Es soll nur ein weiteres Beispiel dafür sein, dass hirnloser Aktionismus der Politik nur eines bringt: Wählerstimmen des Normalwählers, der seine Stimmung aus den Medien gewinnt mit der Maxime möglichst wenig sein eigenes Gehirn zum Denken zu benutzen.

    Bitte meinen Ton nicht mißverstehen. Ich bin ein Mensch der Probleme direkt anspricht und auch politisch unkorrekt ausspricht. Ich bin Jemand, der nicht zwischen den Zeilen schreibt, um jemandem etwas zu sagen. Wenn ich jemanden für ein A***loch halte, dann sage ich es nicht durch die Blume sondern Demjenigen direkt ins Gesicht - ohne Umschweife. Ich weiß, dass ich damit oft anecke und mich deshalb einige Menschen nicht mögen. Ich finde es aber wichtiger eine ehrliche - auch ungehobelte - Meinung zu vertreten, als um den heißen Brei herum zu reden, dass zum Schluß keiner mehr weiß worum es ging oder was einer sagen wollte.

    Daher bitte meine Beiträge nie als Angriff auf einen der Foren-User verstehen. Wenn ich gegen einen Foren-User was habe, werde ich es klar und deutlich aussprechen, so dass man es nicht falsch verstehen kann.

    Hallo,

    heute, als ich das neue Koralle Magazin genießen wollte, ist mir ein Artikel ganz am Anfang des Heftes sauer aufgestoßen.

    Der Autor beschreibt darin die aktuellen Parteiprogramme der an der Bundestagswahl teilnehmenden Parteien in Bezug auf die Tierhaltung und auch die Meeresaquaristik.

    Im Ergebnis wollen die SPD und die Grünen den Import von Wildfängen nach Deutschland verbieten. Die Wildtierbörsen sollen ebenfalls verboten werden. Die Linken gehen so weit, dass sie die grundsätzliche Haltung von Wildtieren verbieten wollen.

    Bei den Linken wundert mich das nicht, es ist schließlich eine Partei, die am liebsten die DDR wieder auferstehen lassen würde. Nicht um sonst werden die vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Die Grünen wundern mich ebenfalls nicht. Schließlich ist deren Klientel die alten Kiffer, welche heute noch Woodstock nachtrauern. Diese Partei würde am liebsten alles verbieten, was sie nicht versteht oder nicht anders lösen kann. Ebenfalls nicht wählbar.

    Was mich aber sehr wunderte ist, dass die SPD diesen Weg des Wählerstimmenfangs einschlägt. Vermutlich in der Hoffnung auf diese Weise eher eine Koalition mit den Grünen eingehen zu wollen oder man ist sich für nichts mehr zu schade, um noch eine Stimme mehr zu erhalten.

    Die CDU hat scheinbar keine Wildtierverbotsgelüste im Parteiprogramm. Aus der Sicht des Meerwasseraquarianers wohl die einzige wählbare Partei - leider.

    Der Autor beschreibt sehr gut in seinem Artikel, wie eigentlich wir, die Meerwasseraquarianer, die Wildtierhalter, zu Tierquälern stillisiert werden, so dass sich das Thema Wahlkampftechnisch mißbrauchen lässt und so dem normalen Menschen, der ja Tiere mag und auf Grund seiner Bildungsschwäche nicht erkennen kann, dass die Meerwasseraquaristikentnahmen nicht zur Ausrottung von Wildtieren führen, eingebläut wird, dass Wildtierhalter grundsätzlich böse und sadisten sind, die gerne Tiere quälen.

    Aber was will man vom deutschen Stimmvieh erwarten, das zufrieden ist, solange das Bier billig und kalt aus dem Kühlschrank kommt und der Fussball im Fernsehen kostenlos übertragen wird. Ehrlich: Man sollte das Recht zu wählen erst ab einem IQ von über 110 den Menschen zugestehen. Ich finde es unerträglich, dass ein ungebildeter Idiot über mein Schicksal durch das Wählen entscheiden darf!

    Nun, da ich meine sämtlichen Tiere für mein Meerwasseraquarium (ob Doktorfisch oder Koralle) selbst importiert habe (die Bestellung im Indopazifik-Raum und die Abwicklung mit dem Zoll ist nicht schwierig, wenn man sich damit befasst hat), weiß ich, dass in meinem Aqua sich keine einzige Nachzucht befindet, sondern ausschließlich Wildfänge. Bin ich deshalb ein Tierquäler? Wäre ich weniger ein Tierquäler, wenn ich nur Nachzuchten einsetzen würde? Fühlen sich Nachzuchten weniger gequält, als Wildfänge, wenn sie im Aquarium leben müssen und davor aus ihrem Lebensraum entnommen wurden? Ich glaube nicht.

    Die Andere Frage ist: Lässt sich das Meerwasserhobby überhaupt noch ernsthaft ausüben wenn man nur Nachzuchten verwenden würde?

    Wie ist das heutzutage? Die folgenden Fragen sind ernst gemeint, da ich seit Jahren keine Wirbellosen oder Fische mehr im Deutschen Handel kaufte und über die aktuelle Situation dort nicht informiert bin.

    * Können sämtliche LPS, sämtliche SPS inzwichen nachgezogen werden?
    * Wie ist das bei Doktorfischen zum Beispiel? Können alle Arten inzwischen "künstlich" Vermehrt werden, damit man 100% auf Wildfänge verzichten kann?

    Sofern das der Fall ist, dann OK, wenn jedoch nicht, sollte man meiner Meinung nach das Hobby nicht unnötig beschneiden und auf Wildfänge verzichten. Die Cites-Regelungen schränken die Meerwasseraquaristik bereits zu stark ein, wenn man andererseits daran denkt, dass über Riffen Alt-Öl und Müll abgeladen wird oder die Chinesen Milliarden von Seepferdchen verpulvern, damit der kleine "yayin" des Chinesen ganz groß wird!!! Dort gehört es angesetzt, nicht bei den Hobby-Tierhaltern.

    Irgendwie erinnert mich das an den Aktionismus zur Zeit der Fukushima Katastrophe. Die "German Angst" (wie es im Ausland genannt wird und darüber gelacht wird), führte zur Abschaltung deutscher AKWs. Auf der anderen Seite des Erdballs geht ein AKW hoch, die Deutschen kacken sich dabei mehr in die Hosen, als die Japaner, die es selbst betrifft und ausgerechnet die Deutschen schalten ihre AKWs ab, während die eigentlich betroffenen Japaner ihre AKWs weiter betreiben. Interessant oder? Aber was soll's der Deutsche Steuerzahler wird das schon bezahlen. Was haben wir nun davon? Seit damals wurde in Deutschland durch die Stromerzeugung viel mehr CO2 in die Atmosphäre geblasen, weil statt der AKWs nun die Kohle- und Gaskraftwerke angeworfen wurden. Windanlagen werden gebaut, die nie ans Stromnetz angeschlossen werden, aber trotzdem bezahlt werden, als ob sie Strom produzieren würden, weil das Gesetz es auch dann vorsieht. Was wir davon haben? Die Umwelt wurde durch CO2 seit Abschaltung der AKW mehr belastet und der Strompreis ist in den letzten 6 Jahren fast um 100% gestiegen.

    Aber zurück zum Thema. Dieses Jahr weiß ich dank des Artikels in der Koralle welche drei Parteien man nicht wählen sollte, wenn man am Meerwasserhobby hängt.

    Leider ist es beim Wählen gehen nicht mehr so, wie vor vielen Jahren, als man überlegte, welche Partei man wählen sollte, damit etwas besser wird. Heute ist es eher der Gedanke, der mich zur Urne treibt, welche Partei man wählen sollte, damit wenigstens alles so Scheiße bleibt wie es ist und nicht noch schlimmer wird. Jedes Jahr, mehr Verbote, jedes Jahr mehr Bevormundung, jedes Jahr eine neue Dimension an Skandalen, von denen man dachte, das die vorherigen nicht mehr zu übertreffen seien...

    In diesem Sinne. So wie es der Autor in dem Artikel mahnend sagte: Schaut, dass Ihr mit Eurem Wahlzettel nicht Euer Hobby zu Grabe trägt, indem Ihr Diejenigen wählt, die es Euch verbieten und wegnehmen wollen!

    Hallo,

    ich kann jetzt nicht Beurteilen, ob für AutoCAD da andere Regeln bezüglich des erlernens gelten. Aber ich habe mir bisher beispielsweise das MS Visual Studio (ab Version 5 bis zur heutigen), das MS Office Paket, Adobe Photoshop immer so beigebracht, indem ich mir einige Bücher dazu kaufte (auch immer ein Kompendium dabei) und diese Seite für Seite durcharbeitete. So habe ich zum Schluß alle Funktionen mal durchgearbeitet, welche die Software bietet. Das Kombinieren der erlernten Funktionen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, muss dann das Gehirn erledigen :winking_face:

    Die Video-Workshops kenne ich und habe sie ebenfalls probiert. Ich fand heraus, dass ich wohl ein Bücher-Mensch bin. Es ist für mich sehr problematisch in einem Video-Workshop bestimmte dinge "nachzuschlagen", die ich in einem Buch beschrieben lesen kann, indem ich eine bestimmte Seite im Buch aufschlage.

    Schulungen sind für mich vergleichbar mit den Video-Workshops. Da gehe ich immer mit dem gleichen Wissen raus, wie ich rein ging. Das lernen aus einem Buch war für mich immer effektiver.

    Hallo!

    "Standard" ist für mich das Programm, welches in professioneller Umgebung (also geschäftlich) am meisten eingesetzt wird. Für Zeichnungen ist das AutoCAD. Für Fotobearbeitung ist das Adobe Photoshop. Für Briefe schreiben ist das Microsoft Word und für Tabellenkalkulationen Microsoft Excel. Beispiele nur genannt, um zu verdeutlichen, was ich meine.

    Hallo,

    für mich hat die Entscheidung ähnliche Gründe, wie wenn man sich bei Fotografie gleich für Adobe Photoshop (das Standard-Produkt) entscheidet oder ein anderes Grafikbearbeitungsprogramm, das kaum einer kennt.

    Beruflich ist es sicher auch nicht von nachteil, wenn man mit Photoshop umgehen kann.

    Genau das gleiche denke ich von AutoCAD. Es ist nun Mal der Hersteller, der die Standard-Software herstellt, welche für CAD genutzt wird. Wenn man damit umgehen kann, hat man beruflich sicher auch bessere Optionen als wenn man mit Google SketchUp arbeiten kann. Ohne jetzt das SketchUp schlecht machen zu wollen, denn das ist es sicher nicht. Aber es ist eben nicht das Standard-Produkt.

    Hallo,

    ich möchte mich der Fragestellung nun auch anschließen. Ich betrieb ein MW-Aquarium bis Anfang des Jahres 2009. Nun möchte ich dieses oder nächstes Jahr wieder ein vergleichbares Becken aufstellen und betreiben.

    Ich reduziere aber meine Rechnung ausschließlich auf den Stromverbrauch. Deshalb, weil ich der Meinung bin, dass in der Zukunft, dank Öko-Umlage und Atomausstieg, der Strompreis noch lange nicht am oberen Ende angelangt ist. Ich kann mich noch an Jahre erinnern, in denen ich ca. 10-14 ct/kWh Strompreis bezahlte. Dieses Jahr bin ich bei fast 30 ct/kWh dabei - und das ist bereits der günstigste Stromanbieter.

    Ich denke, dass in 10-15 Jahren ein kWh-Strompreis von sogar 50ct möglich wäre. Das wird der Hauptkostenfaktor für uns Meerwasseraquarianer werden. Wenn ich bedenke, wie billig Energie in anderen Ländern hergestellt und angeboten werden kann, denke ich mir den restlichen Teil dabei und wünsche mir mehr Atomkraftwerke im Land.

    Doch zurück zum Thema:

    Im Jahre 2009 und davor war mit LED nicht viel los, da auch damals noch zu teuer.

    Mein Aquarium hatte die Maße 160cm Länge x 80cm Breite x 70cm Höhe. Darüber hing eine Lampe mit 2x 250W HQI 14.000K und 4x T5 mit 54W/Röhre. HQI leuchteten 8 Stunden/Tag und die Röhren 12 Std./Tag. Man kann also vereinfacht rechnen, dass die gesamte Beleuchtung 10 Stunden/Tag eingeschaltet war.

    Nun rechnen wir den Jahres-Stromverbrauch der Beleuchtung meines Aquarium aus:

    2x 250W HQI + 4x 54W T5-Röhren = 716W ohne Vorschaltgeräte (für die HQI hatte ich elektronische Vorschaltgeräte von Coralvue, so dass der Wirkungsgrad sehr hoch war; T5 hatten ohnehin elektronische VSG).

    Die Beleuchtung war nun 10 Stunden/Tag aktiv und verbrauchte 716W, was pro Tag 7,16 kWh entspricht.

    Pro Monat sind das dann 214,8 kWh und im Jahr sind es 2577,6 kWh.

    Im Aquarium waren in der unteren Hälfte LPS angesiedelt. Die SPS waren in der oberen Hälfte des Aquariums aufgestellt, jedoch nicht nur knapp unter der Oberfläche des Wassers. Ich empfand die Beleuchtung als ausreichend. Es hätte aber mehr sein können. Es war für mich die untere akzeptable Grenze an Beleuchtungsstärke.

    Nun, angenommen ich möchte ein genau gleich großes Becken aufstellen mit der gleichen Verteilung von SPS und LPS, jedoch nur mit LED beleuchten, wegen der Kringel und wegen der Strompreise.

    Wieviel Watt sollten die LED-Lampe(n) insgesamt haben, um auf die gleiche Beleuchtungsstärke zu kommen, wie meine alte Beleuchtungsanlage es bot?

    Kann man das irgendwie per Faustformel umrechnen? Z.B. Beleuchtung von 1000W aus HQI+T5 entsprechen 650W LED?

    Hallo Torsten, das sieht ja super aus. Genau so habe ich es mir vorgestellt.

    Kannst Du herausfinden mit welcher AutoCAD Version er das Euch macht? Es gibt ja ausserdem noch unterschiedliche AutoCAD Abwandlungen, wie Architektur, Electric, etc. Welches nimmt er dafür und welche Version?

    @Alle:
    Google SketchUp würde ich ungern verwenden, weil man damit ein kostenloses Produkt einer Firma nutzt, die gerne und oft Veränderungen durchführt. D.h. es ist gut möglich, dass es Google SketchUp in einigen Jahren gar nicht mehr gibt, weil Google das Produkt eingestellt hat. Gerade zum Jahreswechsel hat sich Google von vielen Diensten und Produkten getrennt, die viele Anwender seit Jahren nutzten. Einfach ersatzlos gestrichen.

    Wenn ich die Zeichnungen von Torsten sehe, werde ich richtig neidisch :winking_face: Es zeigt mir, dass ich mich unbedingt in AutoCAD einarbeiten muss. Ich habe mich bisher in jede Software einarbeiten können, solange Literatur vorhanden war. Eine Schulung oder Bekannte, die mir es Vorzeigen benötigte ich bisher nicht. Ich kenne aber auch Niemand, der mir AutoCAD beibringen oder erklären könnte.

    Mit 3-6 Meerwasser-Ständen kannst Du auf der Aqua-Fisch rechnen. Immer waren der Kölle Zoo und der Flora2000 vertreten.

    Es ist aber hauptsächlich eine Süsswasser-Messe und eine Angler-Messe. Dort habe ich z.B. mal einen Süsswasser-Rochen her bekommen.

    Ich werde trotzdem dieses Jahr hingehen - habe es zumindest geplant.

    Am folgenden Wochenende soll eine Aquaristik-Messe in Freiburg stattfinden. Ist die Initialmesse dieses Jahr. Wäre auch ein einem Besuch dort interessiert.

    Die Messe in Sifi ist natürlich eine reine Meerwasser-Messe und so ziemlich glaube ich die Größte, was MW anbelangt für Endkundenbesuch geöffnet.

    Hallo,

    ich würde gerne meine neue Meerwasseranlage (soll was ganz großes weden, das zwei Räume verbindet) mit einem CAD Programm planen.

    Wichtig wäre ein CAD Programm, mit dem ich das Untergestell, das Aquarium mit Überlaufschacht, Bohrungen, etc. und die Verrohrung mit Ihren Hähnen, usw. planen kann. Man sollte darin auch die verschiedenen Filter-Geräte im Unterschrank darstellen können. Diese müssen vermutlich selbst erst gezeichnet werden, da wohl kaum ein CAD Programm z.B. einen Abschäumer als Vorlage enthalten wird. :winking_face:

    Ich nehme an, dass es so etwas nicht fertig gibt. Welches CAD Programm sollte man am besten nehmen, um quasi Schränke, Glasbecken mit Öffnungen, sowie Verrohrung in 3D darzustellen?

    Der Preis ist egal. Ich kann auch AutoCAD nehmen. Nur finde ich, dass AutoCAD vom Lernaufwand - insbesondere für 3D - sehr umfangreich und Zeitraubend ist. Ich würde gerne mir das Ganze natürlich nicht nur auf dem Monitor anschauen können, sondern als Vorlage für den Aquarienhersteller nutzen, sowie für den Zuschnitt von Verkleidungen, etc.

    Kann da mir Jemand einen Tipp diesbezüglich geben, welches CAD Programm man nehmen könnte und welches keinesfalls zu den Anforderungen passt?

    Bin Informatiker von Beruf. Trotzdem bisher noch nie mit CAD gearbeitet. Möchte es mir aber unbedingt anlernen und aneignen. So passt das Aquarien-Projekt geradezu perfekt auch für das Erlernen des Umgangs mit CAD Software.

    Dachte eher an Zeitschriften in Papierform oder Online (Web) mit anderen Themen, als die Übersetzung der Deutschen Ausgabe einer Zeitschrift.

    Habe keinen Zugriff auf den Apple-Store, da kein Apple-Produkt im Haus.

    So eine Zeitschrift aus den USA oder Australien in Englisch, die im Abo im PDF-Format zugestellt wird, wäre für mich eigentlich optimal.

    Leider finde ich da nichts.

    Hallo,

    bisher ging ich und gehe weiterhin davon aus, dass Fische keine Schmerzen empfinden können.

    Ich laß mal in einem älteren Aquaristikbuch einen Beitrag eines Forschers, der einen Zebrasoma fotografiert hatte, dessen hintere Körperhälfte vermutlich von einem Raubfisch weggebissen wurde. Es gab auch ein Foto des Zebrasoma. Darauf fehlten sein Schwanz fast komplett, sowie große Teile des Rückens. Quasi alles ab dem Darmausgang des armen Tierchens war weggebissen, es hingen ein Teil seiner Wirbelsäule (nennt man das so?) und Gräten raus. Wenn man das Foto anschaute, empfand man zugleich Eckel und Mitleid für das Tier.

    Dennoch alle Organe waren intakt und durch den Biss des Raubfisches nicht beschädigt worden. Der Forscher beobachtete das Tier, das weiterhin normales Verhalten zeigte, es weidete munter die Algen ab. Natürlich konnte es wegen der fehlenden Flossen nur noch schlecht schwimmen, aber es ging.

    Ein Säugetier mit so massiven Verletzungen, wäre vermutlich nicht mehr am Leben, geschweige es könnte sich noch bewegen, geschweige denn ein normales Verhalten zeigen, außer von lauter Schmerz zu schreien oder in Ohnmacht vefallen.

    Vielleicht hat jemand dieses Buch auch gelesen und kann sich an das Foto, das ich beschrieb erinnern. Wenn man als Aquarianer so ein Foto sieht, vergisst man es nie wieder! Vielleicht gab es auch einen Artikel in den Aquaristikzeitschriften dazu - könnte es mir gut vorstellen.

    Hi Christoph,

    ich sehe das auch unter anderen Aspekten. Beispielsweise betreibe ich Landschaftsfotografie. Um Hannover herum, wo mein Bungalow steht, kann man kaum noch ein Panorama-Landschaftsfoto schießen, ohne nachher mühsam mittels Bildbearbeitung die riesigen Landschaftsverschandelnden "Ventilatoren" herauszuoperieren.

    Ich wohnte ca. 15 km Luftlinie von VS zuletzt entfernt. Kenne viele Leute aus Schramberg, Rottweil, Balingen, dem Bodenseekreis und einige aus Freiburg. Ich glaube nicht, dass die einverstanden wären, wenn plötzlich in ihrer Nachbarschaft die Strom-Windmühlen wachsen würden. Für die Landschaft und den Tourismus dort wäre es ein erheblicher Minuspunkt. Ich finde halt, dass die Grün-Wahl für's Ländle nicht richtig war und ohne gewisse davor passierten Geschehnisse nicht so gelaufen wäre. Ich bin sehr gespannt, was da jetzt kommen wird, denn eigentlich wollte ich in einigen Jahren wieder zurück nach BaWü.

    Aber an eine plötzliche Steuersenkung wegen AKW-Abschaltungen glaube ich wirklich nicht .

    Auch weiß ich, was der Strompreis wirklich wert ist und wieviel reibach damit gemacht wird. Bei uns im Ort erhalten die Betriebsangehörigen des lokalen Stromanbieters einen Sonderpreis. Die bezahlen nur 1/3 des Preises pro kW/h, von dem was ich bezahle, obwohl ich von dem fast billigstem Online-Anbieter den Strom erhalte. Man bemerke, dieses eine Drittel ist immer noch kein Selbstkostenpreis. Die Stromwerke machen immer noch einen kleinen Gewinn an den eigenen Mitarbeitern.

    Gut, du arbeitest im entsprechenden Industriezweig, hast deshalb natürlich auch ein Interesse daran, dass dieser wächst, auch hast Du Dich vermutlich kaum um eine Stelle in dieser Branche bemüht, weil Du ein Gegner der Erneuerbaren Energien warst.

    Wir könnten uns gegenseitig hier vermutlich zu tode Argumentieren, wobei die ganze Diskussion vermutlich in dem Konsens enden würde, dass Deutschland gemessen an der Verschmutzung der anderen Länder, einen sowas von nachrangigen Platz hat, dass der unterschied zwischen dem Leben aller Deutschen als Öko-Dreckschweine im Vergleich zum Leben aller Deutschen als Öko-Gold-Saubermänner ohne Elektrizität und Autos einen Einfluss auf die Weltverschmutzung im Promille-Bereich hätte. Man schaue Einfach auf den Anteil des CO2, das DE ausstößt, im Vergleich zur restlichen Welt.

    Momentan tragen wir ca. 3% an der CO2 Verpestung Schuld, die ca. 97% die restliche Welt. Dabei werden aber 96% des CO2 von der Natur selbst fabriziert. Nur für die 4% ist der Mensch verantwortlich. Hier eine nette Zahlenspielerei zum Thema: http://kpkrause.de/?p=774

    Daher sind die ganzen Öko-Steuern, etc. pp. leider nichts anderes als neue Einkommensquellen des Staates, die dem uninformierten Bürger als notwendie Besteuerungen von "bösen Dingen" verkauft werden.

    Da sage ich immer. Lieber ehrlich mit dem Bürger umgehen und alle Steuerarten, bis auf die Einkommenssteuer abschaffen. Die Einkommenssteuer müsste dann unabhängig vom Einkommen ca. 90% betragen, damt sie alleine alle anderen Steuerarten in DE ersetzen könnte. Doch das kann man nicht machen. Wenn der Michel auf seinem Lohnzettel 90% Einkommenssteuer lese, würde er auf die Straße gehen. Also macht man es so wie wir es jetzt haben - viele kleine Steuern, die sich summieren.

    Aber genug Off-Topic von mir dazu.

    Mich würden noch ein paar Infos von anderen interessieren, wieviel Grad mehr ihre Aquawassertemp beträgt als die Raumtemperatur.

    Danke für Eure Antworten

    Hallo,

    ich hatte früher ein großes Meerwasseraqua. Damals wohnte ich noch in einer Einliegerwohnung, die Fenster waren nur auf der Schattenseite. Es war in der Nähe des Schwarzwalds an der A81. Das war toll. Das Haus war aus Stahlbeton gefertigt und dank des Stockwerks darüber waren auch im heißesten Sommer innen niemals mehr als 26 °C. Meistens waren es im Sommer konstante 24 °C.

    Das Aquarienwasser stieg damals, trotz 500W HQI und 200W T5 darüber nur auf ca. 28 °C – maximal 29 °C.

    Nun bewohne ich einen Bungalow mit einem sog Flachdach – ist aber nicht ganz flach und eben - sind 15° Neigung oder so. Im Sommer sind hier innen ca. 28 °C. Letzten Sommer, als es so heiss war, wurden sogar deutlich über 30 °C gemessen, was mich zur Installation einer Inverter-Klimaanlage veranlasste. Diese konnte die Räume auf unter 25 °C herunterkühlen – bei entsprechendem Stromverbrauch natürlich.

    Nun würde ich wieder gerne ein Meerwasseraquarium haben, aber mir machen die möglichen hohen Temperaturen in besonders heissen Sommern Sorgen. Denn da es hier wärmer ist, als in meiner alten Wohnung, würde das Aquarienwasser noch wärmer werden, was für meine Fische und Korallen schlecht wäre.

    Daher wollte ich die Frage in die Runde werfen, um wie viel höher die Aquarienwassertemperatur bei Euch ist, als die Raumtemperatur und wovon die Aquarientemperatur noch abhängt, ausser von der Beleuchtung die über dem Becken hängt. Ggf. auch von der Luftfeuchtigkeit?

    Wie könnte man die Aquarientemperatur im Sommer kontrollieren? Ausser durch Reduktion der Aquarienbeleuchtung, durch Wasseroberflächenbelüftung oder durch eine in den Wasserkreislauf eingeschleifte Wasserkühlanlage.

    Es stellt sich natürlich die Frage in wie weit das Ganze noch wirtschaftlich haltbar wäre. Dank künftig vermutlich noch stärker steigenen Strompreise wegen der AKW Abschaltungen und der Öko-Welle in der Regierung. Nur um Mißverständnisse zu vermeiden der folgende Satz vorab: "Ich denke nicht, dass viele aus diesem Forum die Öko-Welle in der Regierung immer noch gut finden werden, wenn diese dafür gesorgt hat, dass Wasser, Strom, etc. so teuer geworden ist, dass man die Meerwasseraquarianer aus dem Forum, die sich das Hobby danach noch leisten können, an einer Hand abzählen können wird." Jedenfalls möchte ich aus diesem Grund auf kostenintensive Kühlungsmaßnahmen möglichst verzichten.

    Welche maximale Wassertemperatur darf nicht überschritten werden, wenn man SPS und Fische halten möchte?

    Gruss
    Artur

    Hallo,

    war heute - am Freitag - auf der besagten Messe.

    Da ich mich hauptsächlich für Aquaristik interessierte, bin ich nach einer Stunde sehr enttäuscht gegangen.

    Meerwasser-Aquaristisch gesehen, war nur der Zoo Ludwig aus Wolfsburg nennenswert vertreten. Dafür war sein Stand sehr schön und er hatte tolle Tiere da. Habe mich mit dem Chef persönlich sehr gut unterhalten und wir konnten einige Erfahrungen austauschen. Da ich sein Geschäft bereits ein Mal besuchte, hat mich sein Messeauftritt darin bestätigt, dass er sicher zu meinen TOP 3 Händlern zählen wird.

    Süsswasser-Aquaristisch gab es einige Anbieter. Doch Aquapflanzen erschienen mir im Preis unangemessen. Auch besonderes wie schöne L-Welse (oder überhaupt L-Welse) gab es kaum. Daher hier ein Reinfall.

    Die Messe umfasst ja auch Terraristik, Katze, Hund und Nager. Diese Tiere scheinen der Hauptgrund für die Messe zu sein. Die Aquaristik kommt mir persönlich zu kurz.

    Verglichen mit de Aqua Fisch in Friedrichshafen und dem dortigen Angebot, ist was Aquaristik anbelangt, die Heimtiermesse in Hannover nicht sehenswert. Auf der Aqua-Fisch hat man eher mit einem Überangebot seltener Fische und vieler Hobby-Züchter zu Kämpfen. Es gibt auch immer dort Raritäten, wie Süsswasserrochen, etc.

    Fazit: Wer zufällig in Hannover ist, kann als Meerwasseraquarianer den Stand von Zoo Ludwig besuchen. Dort wird er auch nicht enttäuscht werden. Sonst bietet die Messe für uns Salzis nix. Leider.

    Möglicherweise war noch nicht alles am Freitag aufgebaut und nicht alle Anbieter da, obwohl der Freitag als erster regulärer Messetag gilt. Wenn ich aber die Ausstellerliste anschaue und lese, dass dort sogar ein Tierbestattungs-Unternehmer ausstellt.. Na ja, ich erspare mir lieber dazu den Kommentar, der mir auf der Zunge liegt.

    Hoffe trotzdem, dass mein Bericht für jemandem Hilft, der nicht weiß, ob er zu dieser Messe soll oder nicht.

    Gruss
    Artur

    @Ferkulat:

    Ist nicht Dein Ernst, dass die da für den Eintritt Kunststoffkorallen ausstellen???

    Danke für den Tipp mit dem Feuerwerk. Warst Du mal beim Feuerwerk? Wie ist da die Stimmung? Kann man sich mit Stativ und Langzeitaufnahmen mit Kamera machen oder findet das alles auf sehr gedrängtem Raum statt und/oder ist die Stimmung bedenklich, so dass man darauf verzichten sollte, weil man dann ständig angerempelt wird oder ähnliches?

    Sorry dass ich vielleicht doof frage. Aber ich kenne dort weder die Gegend, noch weiß ich wie die Leute dort so drauf sind während dem Feuerwerk.

    @UdiBraunschweig:
    Kannst Du mir sagen, wann Du beim Sealife warst? Hat sich da was zu den "Zuständen" was geändert, seit Ferkulat das letze Mal da war?

    Danke für Eure Antworten.

    Hallo,

    ich bin bald für eine Woche in Niedersachsen.

    Wollte nachfragen, was es dort so zu sehen gibt, in Bezug auf Korallen, Korallenfische und Riffe. Ich möchte mir ein paar Ideen holen, um ein Aqua aufzubauen und auch einfach die Tiere sehen.

    Gibt es in diesem Bundesland irgend ein Zoo, das ein schönes Riff zu sehen bietet? Oder ggf. ein Restaurant, das ein großes und schönes Schau-Riffaquarium bietet oder wo es sonst allgemein schöne große Schau-Riffaquarien in Niedersachsen gibt?

    Bitte keine Tierfachgeschäfte vorschlagen.

    Kleiner Exkurs: :winking_face:
    "Da komme ich mir sonst vor, wie manche Familien mit Kindern, die am Wochenende in einen Zooladen gehen, um sich den Eintritt fürs richtige Zoo zu ersparen und die tatsächlich interessierten Käufer stören. Bei den Familien, die wirklich kein Geld für das Zoo haben, ist es schon traurig, wenn sie mit den Kindern nicht einmal in den Zoo können. Da habe ich dann auch Verständnis für dieses Verhalten, weil es aus der finanziellen Not kommt. Aber zum größten Teil sehe ich, dass die sog. Spar-Tier-Gaffer eher Luxusklamotten tragen und nur aus reiner Gier nicht in Zoo gehen. Der Tierladen ist ja um sonst. Geiz ist geil Generation eben! Aber das ist ein anderes Thema. Zu sehen gibt es die Spar-Tier-Gaffer übrigens in fast jedem Kölle-Zoo am Samstag Mittag und Nachmittag."

    Danke für Eure Tipps, falls Ihr welche für mich habt. Wäre super!

    Hallo,

    bald bin ich für einige Tage in Hannover zu Besuch.

    Da gibt es auch ein Sealife Center, wie ich hörte. Das Center in Konstanz habe ich vor 10 Jahren besucht und das Rochen-Becken hat mich damals begeistert.

    Heutzutage liegt jedoch bei mir der Hauptinteressenschwerpunkt auf Korallen und Korallenfische. Gibt es davon in Hannover viel zu sehen?

    Wie ist das Sealife in Hannover so? Kann jemand berichten? Einen Besuch wert oder eher weniger weil es nicht gut gepflegt ist? Habe unterschiedliche Meinungen im Netz gefunden und würde mich über eine Info Freuen, damit ich mir eine Meinung bilden kann.

    Und ganz wichtig: Darf man dort Fotografieren (ggf. mit Blitz) und sehen die Fotos auch wonach aus? Oder ist es zu dunkel und es wird zu verwackelt. Habe zwar ne D300s. Aber mit Stativ werde ich sicher nicht antanzen. :winking_face:

    Hallo,

    betreibt der Mrutzek Fachhandel auch ein größeres Ladengeschäft (mit Korallen und Fischen), so wie es der Schumacher in Holzgerlingen tut oder ist der Mrutzek ein reiner Online-Shop?

    Gruss
    Artur

    Hallo,

    in der Koralle und im Meerwasser-Aquarianer werden am Ende auf mehreren Seiten die Meerwasser-Aquaristik-Fachnändler veröffentlicht.

    Könnte mir jemand die Fachhändler aus einer aktuelleren Ausgabe der Koralle und MW-Aquarianers einscannen und per Email schicken? Ich bräuchte da die Liste der PLZ-Bereiche 2 und 3.

    Wäre super, wenn das möglich wäre.

    Meine Email-Adresse lautet: freeman303 (at) gmx (punkt) de

    Gruss
    Artur

    Hallo,

    das hat bei mir nichts mit erhöhtem finanziellem oder zeitlichen Aufwand zu tun. Wäre es mit einer schriftlichen An- und Abmeldung erledigt, hätte ich nichts dagegen.

    Es ist vielmehr, dass ich es gar nicht begrüße, die "Staatsgewalt" in mein Haus lassen zu müssen, weil ich bestimmte Tiere gerne pflegen würde.

    Für mich ist die Unverletzlichkeit meiner Privatsphäre in meiner Wohnung oder in meinem Haus ein sehr hohes Gut, welches meiner Meinung nach unverhältnismäßig eingeschränkt wird, indem ich Beamte reinlassen müsste, damit sich diese davon überzeugen können, ob ich die Tiere artgerecht halte.

    Ich rede hier schon gar nicht davon, dass hier die Beweislast quasi ungedreht wird und durch solche Gesetzgebung jedem Halter der Tiere unterstellt wird, er würde diese nicht artgerecht halten, bis er das Gegenteil bewiesen hat. Denn überlegt mal was dem Halter wohl passiert, wenn er den Beamten die "Beschauung" der Tiere verweigert?

    Das Ganze erinnert mich ein wenig in seinen Zügen an die VDS aus dem Telekommunikationsbereich, wo jeder Telekommunikationsteilnehmer quasi unter Generalverdacht einer Straftat gestellt wurde und deshalb seine Telekommunikationsdaten gesammelt wurden.

    Woher die Schauergeschichten stammen weiß ich auch nicht. Möglicherweise wird es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hart gehandhabt. Der Fachhändler in Hannover erzählte mir von einem Fall eines privaten Züchters der Seepferdchen züchtete jedoch kenerlei Papiere zur Herkunft seiner Tiere hatte, noch Papiere seinen Kunden mitgab. Eines Tages soll anscheinend das Amt mit Hilfe der Polizei seine Kundenliste in die Finger bekommen haben. Darauf ist das Amt bei sämtlichen Käufern (ca. 30 Leuten) aufgekreuzt und hat die Tiere beschlagnahmt, weil natürlich keiner die Papiere für die Tiere hatte. Diese Aktion sollen nur eine handvoll der Tiere überstanden haben. Der Händler schüttelte über dieses Vorgehen selbst den Kopf und hat auf Grund ständiger Probleme mit Behörden in seiner Umgebung den Handel mit Pferden komplett eingestellt. Er meinte, man kann an den Tieren nicht genug verdienen, als dass es die Komplikationen mit den Behörden wett machen würde.

    Ist hier jemand aus der Umgebung Hannover oder allgemein aus Niedersachsen und kann über die Behörden hier berichten?

    Wie es in BaWü ist, weiß ich selbst. Da wohne ich schließlich. Hier interessiert es wirklich keine Sau. Die Händler, die aus BaWü kommen und im Forum tätig sind, wie z.B. Claude, werden mir sicher recht geben.

    Danke für die Infos. Damit hat sich die Sache mit den Seepferdchen für mich persönlich zumindest erledigt.

    Wie schaut es bezüglich der Herkunftsnachweise bezüglich gewisser LPS aus? Die meisten Händler können solche Nachweise gar nicht liefern. Teilweise besitzen sie diese nicht und teilweise sind es Tiere, die von Kunden stammen, die selbst über solche Nachweise nicht verfügten.

    Besteht für die Behörden die Möglichkeit die LPS einzuziehen, wenn ein Herkunftsnachweis nicht erbracht werden kann?

    In dem Fall wäre die sauberste Lösung der Selbstimport direkt aus z.B. Indonesien, wie ich ihn bereits öfters durchführte. So hat man in jedem Fall bereits im Zusammenhang mit der Einfuhr am Frankfurter Flughafen alle erforderlichen Papiere da.

    P.S.
    Angenommen Behörde zieht Seepferdchen oder LPS ein. Angenommen auch der Einzug sei berechtigt gewesen. Ist die Behörde ggf. Schadensersatzpflichtig, wenn die Tiere in der Obhut der Behörde eingehen, weil diese nicht in der Lage war diese erfolgreich zu hältern? Wurde ein solcher Fall bereits prozessiert? Ist diesbezüglich was bekannt? Tipp am Rande: Verpflichtung zum Schadensersatz ist vorsatz*un*abhängig!

    Hallo,

    ich komme aus Baden Württemberg. Dort sind die Bestimmungen bezüglich dem Kauf und Haltung von besonderen Tieren (Schildkröten, Echsen, Schlangen, etc.) nicht vorhanden. Das bedeutet, ich kann in einen Tierladen gehen und eine Schlange, eine Schildkröte oder Echse wie ein Stück Butter kaufen.

    Als ich die Cebit-Messe besuchte und bei einem Verwandten eine Woche zu Besuch blieb, konnte ich es mir nicht nehmen, die wichtigsten Meerwasser-Fachgeschäfte in und um Hannover zu besuchen. Ich habe drei Läden besucht, einen in einem Wohngebiet in Hannover, der so klein war, dass es ausgeschlossen war, dort umzufallen. Dafür war der Händler sehr freundlich und Gesprächsbereit.

    Ein anderer Händler war etwas Außerhalb von Hannover und hatte an sich ein schönes großes Geschäft. Leider die meisten Tiere verpunktet und Korallen in teils-desolatem Zustand.

    Der letzte Händler hatte eine Meerwasser-Abteilung in einem größeren Tiermarkt in Hannover. Da gab es ebenfalls max. ein dutzend Fische. Das war's.

    Bisher dachte ich in BaWü wäre nicht sooo viel los, was Meerwasseraquaristik anbelangt. Aber was ich in Niedersachsen sah, war eine einzige Katastrophe. Dort gibt es einfach (fast) nichts. Man kann echt keinem Meerwasseraquarianer wünschen dort zu wohnen. Da bleibt echt nur noch der Versandkauf und der Selbstimport über, wenn man an was besonderes herankommen will.

    Na ja, das nur am Rande.

    Worum es mir hauptsächlich ging, war dass mir einer der Händler beim Gespräch mitteilte, er würde nicht mehr mit Seepferdchen handeln, weil diese Meldepflichtig seien. Wenn man diese kauft, muss man als Käufer seinen Namen und Adresse hinterlassen. Diese Daten werden an das Veterinäramt weitergeleitet. Danach würde das Veterinäramt in vielen Fällen zu Hause beim Halter des Tieres vorbeischauen, um zu gucken, ob es den Tieren gut gehe.

    Er hat auch einige Schaurige Geschichten auf lager gehabt, wo angeblich die Polizei mit dem Veterinäramt inklusive Durchsuchungsbeschluß vom Amtsrichter vor der Türe stehen könnte, wenn jemand solche Tiere hält und nicht angemeldet hätte. Da hätten oft schon Tipps und Hinweise aus der Stasi-Nachbarschaft gereicht, um sowas anzukurbeln. Er meinte "das Amt sei hier ganz scharf drauf".

    Was ist nun tatsächlich dran an solchen Geschichten? Welche Tiere sind in den meisten Bundesländern anmeldepflichtig und was halst man sich damit als Halter solcher Tiere auf?

    Ich sage es Mal ganz offen: Solange der Staat an meinen Steuern ständig schmarotzt - und ich Halte den Staat als weitaus den schlimmeren Schmarotzer als beispielsweise Leute die von der Stütze leben, möchte ich mit Beamten und Ämtern den Kontakt auf das aller-möglichst-geringste einschränken. Daher interessiert mich, was Behörden bei Halten solcher Tiere für Rechte haben?

    Kennt sich jemand diesbezüglich aus?

    Gibt es ggf. gute Informationsseiten, wo die Rechtslage klar und deutlich erklärt ist?

    Hallo,

    Torsten, na auf die Idee muss man erst kommen. Das Aquarienwasser direkt mit Quarzbrennern von Oben zu beleuchten :winking_face: Dann bräuchten die Mädels die sich in der Nähe aufhalten kein Solarium mehr. Dafür eher einen Onkologen.

    Hans-Werner: Woher kommt die Zahl, dass exakt (oder ungefähr) 36W UVC Leistung pro 1000 Liter optimal seien? Ist das irgendwie ermittelt worden? Mich würden die Hintergründe interessieren, wie man eben auf die 36 Watt kommt und nicht beträchtlich mehr?

    Hallo,

    es gibt von TropTronic unter Anderem UV-C Entkeimer mit 85 Watt und 170 Watt Leistung.

    Das 85 Watt Modell enthält einen Quarzbrenner mit einer Leistung von 80W, die restlichen 5W entfallen auf des Vorschaltgerät.

    Dann gibt es noch ein größeres Modell, in welches zwei Kolben mit 80W Brennern eingeführt werden können. Das ist dann das 170 Watt Gerät.

    Da ich die TropTronic Geräte gut finde und der Aufbau mir bekannt ist, frage ich mich, da ich nach einem etwas leistungsfähigerem UV-Entkeimer suche, ob die vorhandenen TropTronic Geräte nicht in ihrer Leistung gesteigert werden könnten.

    Es gibt auch Quarzbrenner mit einer Leistung von 125 Watt, ebenfalls passende Vorschaltgeräte. Es wäre ein leichtes den Quarzkolben eines Trop-Brenners mit einem stärkeren Quarzbrenner auszustatten. Also den standardmäßigen 80W Quarzbrenner gegen einen mit 125 Watt austauschen. Natürlich brauche ich dann entsprechende Vorschaltgeräte.

    Die Fragen, welche sich mir stellen, beziehen sich auf die erhöhte Wärmeentwicklung. Da die Leistung um ca. 50% steigt, dürfte auch die Wärmeentwicklung um 50% steigen. Ist das ein Problem? Ich weiß es nicht, weil der Standard-80-W-Brenner entwickelt nicht so extrem viel Wärme.

    Ich könnte in den Quarzkolben auch eine Temperatursicherung einbauen, die anspricht, wenn die Temperatur zu hoch ist. Beispielsweise weil der Wasserdurchfluß durch den Entkeimer ausgefallen ist. Bei wie vielen Grad Celsius sollte eine solche Temperatursicherung ansprechen?

    Sollte ein solcher Umbau sinnvoll realisiert werden können, hätte man einen 125 Watt UVC Entkeimer, bzw. einen 250 W Entkeimer aus dem großen Trop-Modell gemacht.

    Bitte um Ideen und Kritik zu meinem Vorschlag.

    Zitat

    Original von Torsten Sause

    Hallo Artur,

    evtl. verwechselst Du hier etwas. Eine krebserzeugende Wirkung haben die UVC-Strahler nur wenn sie auf die Haut treffen. Das Bestrahlen von Wasser soll die Bakterien und Protozoen abtöten. Bei den kommerziellen Anlagen gelangt kein UV-Licht nach außen. Von einem Selbstbau würde ich abraten. Die von Dir erwähnten HQL-Lampen sind auch nicht geeignet - sie sind nicht sehr effektiv für diesen Anwendungsfall. Dazu benötigt man spezielle UV-Brenner.

    Hallo,

    und Ja, Du hast natürlich recht. Mit "krebserzeugend", meinte ich die "gute" Wirksamkeit. War ironisch/sarkastisch gemeint.

    Warum gehst Du davon aus, HQL Lampen wären nicht geeignet? Meines Wissens wird der Quarzbrenner, der in HQL Lampen Anwendung findet, von der Firma TropTronic in Ihren UV-Entkeimern eingesetzt. Diese TropTronic Entkeimer sollen laut mehreren Fachhändlern regen Einsatz in den Zwischenhälterungsbecken der Importeure finden.

    Ich meinte nicht eine HQL-Lampe als UVC Leuchtquelle zu verwenden, sondern nur den Brenner der sich in der HQL Lampe befindet, unter dem milchweißen Schutzglas.

    Kannst Du mir weitere Informationen bezüglich der Ineffektivität von Quarzbrennern in UVC Anlagen zukommen lassen. Das würde mich brennend interessieren, da ich selbst TropTronic UVC Anlagen benutze und ebenfalls viele meiner Bekannten auf diese Entkeimer schwören.

    Hallo,

    danke für die informativen Antworten. Ich dachte an eine UVC Anlage mit einem (altertümlichen, krebserzeugendem, aber auch wirsamen) Quarzbrenner als Lichtquelle. Dabei könnten die in HQL Lampen verwendeten Brenner benutzt werden. Die emittieren eine recht hohe Menge an kurzwelliger UV Strahlung, welche ja auf die Erreger schädlich wirkt.

    Falls es jedoch so sein sollte, dass viel UVC Leistung viel gegen die Erreger hilft, wäre auch ein Selbstbau einer sehr Leistungsstarken UVC Anlage nach dem Prinzip der Troptronic Anlagen möglich. Von mir aus eine Anlage, welche 4 Brenner der höchsten Wattagen enthält. Diese Anlage würde nur zu Krankheitszeiten der Tiere hinzugeschaltet werden.