Beiträge von Der_Stevie

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    Original von dekaiser
    Kannst du das genauer erklären, ist mir kein Begriff. 36E hw


    Sollte 36W heißen, sorry. Ansonsten hat Stefan es schon richtig beschrieben. Es handelt sich um diese Lampe. Ist aber endlos lang, das Foto täuscht.

    Gruß
    Stefan

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    Original von dekaiser
    So jetzt weiß ich aber immer nochnet, ob ich 15 oder 30 Watt nehmen soll.... hm


    Hi Christian,

    das wird dir hier keiner so genau sagen können. Du wirst nur Aussage wie "Ich hab den Typ XXX und er funktioniert gut. Nimm den auch." hören.

    Ich mache mal mit. Ich hab die 55W Aqua medic (Link) und sie funktioniert gut. Die würde ich als 18 oder 36W Version nehmen. Das schöne ist, dass man die Standard-Ersatzröhren von Philips dazu recht günstig bei Ebay bekommt (zumindest bei meiner 55er).

    Ich hatte früher mal eine 36E hw an meinem Ex-400l Becken. Die hatte gar keine erkennbare Wirkung.

    Gruß
    Stefan

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    Original von MKR
    - welche Tests taugen was und welche sidn besser nicht zu nutzen


    Hi Marco,

    meine persönliche Meinung zu den wichtigsten Tests:

    Nitrat: Macherey+Nagel (einzig vernünftiger Test im unteren Konz-Bereich)
    Phosphat: Filtergranulat.de (dito)
    kH: Tropic Marin (geht schnell und ist zuverlässig)
    Ca+Mg: Tropic Marin (sehr gute Wiederholgenauigkeit)

    Dabei gilt die Priorität: Ergebnis vor Meßaufwand vor Preis.

    Zu der Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen. Bislang habe ich aber bei einer Überschreitung der MHD noch keine Auffälligkeiten bemerkt. Ich lager die Tests aber wohl im Keller auch etwas kühler als die meisten.

    Gruß
    Stefan

    Hi Martin.

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    Original von Martin Kuhn
    - Finanziell rentieren tut sich sowas vermutlich in keinster weise. Dazu gibts einfach viel zu wenige MW-Aquarianer die auch noch ein IPhone haben. Wenn ich die aufzuwendende Zeit auch nur bei Mc-D arbeiten würden, wäre das ganz sicher lukrativer. ... aber egal.


    Klar, aber das Arbeiten bei McD ist sicher nicht so dein Ding :winking_face:

    Lukrativer als die Freeware PC Version wäre es sicher. Und ich meine, Apple hätte jetzt 500.000 Downloads fürs iPhone verkauft. Ich könnte mir vorstellen, dass für eine solche Anwendung doch einige Downloads zusammenkommen. Zumindest, wenn es sie auch in Englisch gibt. Die Programme laufen ja auch auf iPod touch. Weltweit gibt es sicher einige MW Aquarianer mit iPod oder iPhone. Und deine Anwendung scheint mir relativ einzigartig zu sein.

    Ich will natürlich nicht unterstellen, dass die Finanzen dein Hauptanreiz sind. Das ist offensichtlich nicht so, sonst wäre das nicht alles Freeware. Aber von einer iPhone App für ein paar Euro hätten alle was.

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    Original von Martin Kuhn
    - Habe gerade mal nachgesehen. Das IPhone SDK (SDK = Source development Kit) ist für Apple-OS-only. Und mein Haus ist bis auf mein IPhone und einige IPods "Apple freie Zone". Deswegen wird da wohl leider in der nächsten Zeit nix draus.


    Das wäre schade. Aber das Argument kann ich nachvollziehen. Bis auf ein iPhone und zwei iPods sieht es hier genauso aus. Evtl. würde ja ein gebrauchter Mac mini für sowas reichen. Viel Rechenleistung wird man für das SDK vermutlich nicht brauchen.

    Gruß
    Stefan

    Hi Martin,

    als ich eben beim Becken im Keller stand, habe ich mir einen Aqua Calc für das iPhone gewünscht. Für die schnelle Berechnung der Salzmenge oder der Ballingzusätze direkt am Tatort. Wäre das nichts? Der Vertrieb und die Updates laufen ja über Apple. 5 Euro würde man dafür sicher nehmen können. Die habe ich sogar schon für meinen iPhone Schärfentiefekalkulator (Kamera) gezahlt. Davon bekommt Apple 30%, du 70%.

    Wäre auch sehr praktisch, da direkt die Wasserwerte eintragen zu können.

    Die PC Version könnte ja frei bleiben. Aber für das iPhone sitzten ein paar Euro für Software durch die unglaubliche schnelle und stressfreie Abrechnung recht locker. Ich hab sicher schon 50 Euro für diverse kleine Programme ausgegeben. Der Aqua Calc wäre davon sicher eins der sinnvollsten.

    Nur mal so als Idee...

    Gruß
    Stefan

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    Original von Joe
    allerdings sehe ich für mich keinen grund, supertolles ls ins tb zu verfrachten und im becken
    anderweitig zu dekorieren....


    Hi Joe,

    ich habe das gemacht, weil ich keine Lust mehr auf die "Wundertüte" LS im Hauptbecken hatte.

    Ich weiß, ganz kann man das Einschleppen von Überraschungen nicht vermeiden, da ja auch Muscheln und Korallen (teilweise mit Steinen) ins Becken kommen. Ich bin aber insgesamt sehr zufrieden mit der Methode.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Hans-Werner
    ...Erst muß man die Gründe kennen, die zum Verderben geführt haben...


    Hi Hans-Werner,

    genau, deshalb werde ich die Spuris jetzt auch nicht wieder einschalten, sondern erst den Brennerwechsel abwarten. Der einzige Nutzen aus der Krise könnte ein Lerneffekt sein. Auch wenn die Korallen dafür evtl. nochmal leiden müssen.

    Gruß
    Stefan (der sich wundert, was die Chinesen vor 3000 Jahren schon über Meerwasseraquaristik gewusst haben :winking_face: )

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    Original von gpunktwpunkt
    hast du dein LS extra strömung ausgesetzt und beleuchtet? Es gibt doch irgendwann gammelecken oder ? thema nitrat & Co


    Hi Gunnar,

    nein, ich habe da nichts extra vorgesehen. Aber im TB treffen sich alle Wasserkreisläufe auf dem HB und dem Ablegerbecken. Ein bisschen was ist da also ohnehin los. Im Bereich der LS ist es aber eher ruhig. Ich wüsste jetzt auch nicht, wofür LS Strömung und/oder Licht brauchen sollten. Außer Bakterien und ein paar Filtrierern wird da nicht viel drauf leben.

    So alle 2 Jahre muss ich den Mulm absaugen und dafür die LS rausnehmen. Ist ein bisschen Schweinerei.

    Nachweisbares Nitrat habe ich nicht im Becken.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Mackelshak
    Zu dem Thema fällt mir auch noch eine Frage ein: Kann ich eine T. derasa auch in der Deko befestigen? Die hat ja nicht solche ausgeprägten Byssusfäden wie andere Tridacnas. Zur Zeit steht sie im Sand aber seit 2 Tagen wird sie immer vom Seeigel umgestoßen und der Seeigel kriecht dann die ganze Zeit auf der Muschel rum. Aus dieser Lage kann sie sich auch nicht mehr von alleine aufrichten. Soll ich die an eine andere Stelle im Sand stellen oder doch lieber in die Deko?


    Derasa haben ab einer bestimmten Größe gar keine Byssusfäden mehr. Das ist auch die einzige der gängigen Arten, die sich im Sand wohl fühlen kann. Die richtig fetten Derasa stehen dann auch sehr sicher. Nervig ist die Zwischengröße um 10cm, da haben sie keine Fäden mehr, sind aber noch relativ schmal und neigen bei mir auch zum Umfallen.

    Gruß
    Stefan

    Hi Hans-Werner,

    ok, das klingt plausibel. Also werde ich die Spurenelemente erst mal weiterhin weglassen. Der Brennerwechsel steht in den nächsten Wochen an. Mal sehen, wie die Korallen darauf reagieren.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Kermit
    Ich freu mich momentan wie ein Schnitzel wenn ich von der Arbeit heim komme und mein Becken sehe.


    Geht mir auch so, seit die Korallen wieder wachsen. Ein Becken, das nicht läuft, ist total deprimierend.

    Das kuriose ist, dass die Brenner, unter denen es jetzt wieder läuft, bald 2 Jahre alt sind. Das Spektrum scheint deutlich wichtiger als die Betriebsdauer zu sein.

    Gruß
    Stefan

    Hi Dominik,

    das kuriose ist ja, dass manche Leute mit den 12K Reeflux gute Erfahrungen gemacht haben. Wird wohl noch was dauern, bis man da alle Wechselwirkungen verstanden hat.

    Die Wasserwechsel hatten bei mir eigentlich nichts gebracht. Das war das erste, was ich nach Ausbruch der Krise probiert hatte.

    Gruß
    Stefan

    Hallo Hans-Werner,

    interessant. Danke, dass du an meinen Fall dabei gedacht hast. Die Symptome sind tatsächlich sehr ähnlich. Auch meine Hystrix hatte keine Spitzen mehr und hatte ihr Wachstum eingestellt.

    Ich hatte irgendwann im letzten Jahr aufgehört, für 2 Sekunden täglich je 3 Dosierpumpen mit Spurenelementen laufen zu lassen. Dies war die einzige Veränderung, die ich am Spurenelementhaushalt vorgenommen habe. Die 2 Sec. haben nur wenige Tropfen auf brutto 1400l bedeutet. Aber es war immerhin eine Veränderung, die ich vor Beginn der Krise vorgenommen habe.

    Bis heute dosiere ich nichts. Dennoch haben die Korallen ja zeitgleich mit dem Brennertausch ihr Wachstum wieder begonnen. Ob dies Zufall ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall hat sich an den Spurenelementen seit der Krise nichts geändert, da ich diesen Aspekt gar nicht bedacht habe.

    Die Korallen wachsen aktuell so stark wie noch nie. Von vor der Krise maximal 300 Minuten pro Tag Kalkreaktorentnahme bin ich inzwischen auf 420 Minuten hoch. Und ich glaube, das reicht für den enormen Verbrauch immer noch nicht aus. Nitrat ist lt. M&N und TM wieder auf Null, PO4 ist auf 0,05 zurück. Der Abschäumer ist wieder fast aus (nur nachts 4h zur Sauerstoffversorgung). Kurzum: der Korallenstoffwechsel läuft wieder sehr gut.

    Man soll nichts ausschließen. Aber es würde mich doch sehr wundern, wenn das bei mir das Problem gewesen wäre. Dann wäre ich es vermutlich nicht so ruckartig wieder los geworden.

    Gruß
    Stefan

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    Original von treser
    Wenn also jemand Filtermatten verwendet sollte der Abschäumer davor und das DSB danach sein um einen optimalen Nitratabbau zu erreichen.


    Hi Norbert,

    theoretisch ja. Aber bei einem Abschäumerdurchlauf wird ja nicht alles Eiweiß entfernt. Ich denke nicht, dass man den Ablauf in der Praxis so genau steuern kann.

    Bei mir geht es sowieso nicht, da sich permanent alles immer durchmischt. Ich habe also keinen definierten Fluss des Wassers durch den Technikbereich.

    Die Frage ist aber auch, welchen Vorteil die mechanische Filterung überhaupt bietet. Ich komme seit Jahren ohne aus. Ok, ich hab immer recht viele Schwebstoffe im Becken. Aber da wird sich der eine oder andere Filtrierer sicher drüber freuen. Nur beim Fotografieren ist das manchmal lästig.

    Ohne mechanische Filterung lagert sich natürlich Mulm ab. Deshalb sind eine Grundel, 3 grabende Seesterne und einige Sanddollar im Hauptbecken. Im Technikbecken liegen einige lebende Steine. Unter denen fängt sich der Mulm, von Zeit zu Zeit sauge ich den ab. Nur für das neue Ablegerbecken muss ich mir noch Tiere gegen Mulm und Algen suchen. Diese biologischen Methoden kommen meiner natürlichen Faulheit sehr entgegen. Die Reinigung von Filtermatten alle paar Tage würde mir dagegen eher wenig Freude machen :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von treser
    der Rest müßte aber stimmen.


    Hallo Norbert,

    ich glaube, der wichtigste Aspekt ist nur von Benjamin mal kurz angesprochen worden und dann untergegangen.

    Anfangs liegt der "Dreck" als langkettiges Eiweiß oder Fett oder was auch immer vor. Stickstoff und Kohlenstoff sind in langen Ketten gebunden. Um das aufzuspalten, ist jede Menge Sauerstoff nötig. Diesen Schritt vermeidet man aber besser, da die langkettigen Moleküle noch gut abschäumbar sind.

    Wenn einen bakteriellen Abbau mit massig Sauerstoff einmal hatte, lassen sich die daraus entstehenden kurzen Moleküle schon deutlich schlechter abschäumen.

    Also insgesamt: mit den Filtermatten sabotiert man den Abschäumer. Die Eiweiße werden zerlegt, bevor sie vom Abschäumer erwischt werden.

    Das ist meine Theorie/Meinung zu der Sache.

    Gruß
    Stefan

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    Original von MKR
    warum hast Du die aus dem Becken geschmissen ???


    Hi Marco,

    ich musste die mal ordentlich reinigen. Das geht ja in meinem Becken relativ schlecht.

    Die Xenien sind bis unter den Mantellappen in die Muschel hinein gewachsen. Die habe ich alle entfernt. Außerdem war die Muschel voller Reiskornschnecken. Ich schätze, dass ich so 50 entfernt habe. Ich werde die Muschel erst mal zur Beobachtung im Ablegerbecken lassen. Da kann ich die restlichen Schnecken von Zeit zu Zeit entfernen.

    Sie ist zwar nur ca. 30cm, es reicht aber, um einen ordentlichen Strahl genau in die T5 Lampe zu spritzen. Die nimmt das aber recht gelassen.

    Schon erstaunlich, was auf so einer Muschel so alles wächst. Ist wie eine kleine Stadt. Xenien, Schnecken, Scheiben, Schwämme, Seesterne...

    Gruß
    Stefan

    Hi Marco,

    "husten" deine großen Muscheln auch so oft? Ich hab meine Derasa jetzt im Ablegerbecken stehen und bei jedem Husten spritzt da eine große Fontäne raus. Nervig.

    Zudem ist mir beim Rausheben aus dem Hauptbecken eine marode Stelle der Schale aufgefallen. Die hat unter meinen Fingern nachgegeben wie Butter. Ich hab mal ein Foto gemacht. Die Schale scheint von irgendwelchen Tieren völlig zerbohrt worden zu sein. Da das weiter unten ist, scheint es schon lange her zu sein. Hast du sowas schon mal gesehen? Darunter ist dann wieder feste Schale.

    Das Bild zeigt die Muschel noch vor der allgemeinen "Reinigung".

    Gruß
    Stefan

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    Original von trefferversenkt
    Bei manchen Becken kämen dann Gewichte zum tragen, denen ein gefüllter Bücherschrank auf einer kleineren Standfläche und der somit resultierenden Belastung pro Quadratzentimeter überlegen wäre.


    Die Flächenpressung ist vermutlich weniger das Problem. Da kommt man auf höhere Werte, wenn ein Mensch auf einem Bein steht.

    Das Problem ist eher die absolute Last.

    Gruß
    Stefan

    Bei mir hat sich wie gesagt schon eine der Klingen fast komplett aufgelöst. Negative Auswirkungen habe ich nicht festgestellt. Bloß ist die Klinge so halt schon recht schnell stumpf.

    Ideal wäre ein flexibel aufgehängter Plastikschaber statt der Metallklinge. Ist nicht so scharf, hält aber vermutlich länger.

    Gruß
    Stefan

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    Original von O.Durst
    Was nun die Klingen angeht, denke ich es liegt einfach am Material. Es gibt ja auch Edelstahl, was Salzwasser stand hält.


    Die Frage ist nur, ob man da auch Messer draus machen kann. Der typische, spülmaschinenfeste Messerstahl mit 15% Chrom erreicht schon nicht mehr so richtig gute Härtewerte. Ein gutes (japanisches) Messer ist nicht rostfrei.

    Jetzt ist dauerhafte Seewasserbeständigkeit aber vermutlich noch schwieriger zu erreichen.

    Gruß
    Stefan

    Bei mir stehen die Croceas problemlos auf einer Platte im Riff. Da ist die Byssusöffnung natürlich nicht 100% abgedeckt. Diese Schalen kenne ich nicht. Aber dass sie sich ins Riff bohrt, werden wir wohl ohnehin kaum erleben. Mehr als eine ebene Platte kann man imo kaum bieten.

    Gruß
    Stefan

    Hi Olaf,

    ja, die Dinger rosten. Nach einer Weile ist von der Klinge praktisch nichts mehr übrig. Für mich ist das auch ärgerlich, da ich an die Frontscheibe kaum rankomme. Damit die Klinge dort nicht immer weggammelt, habe ich vorn keine mehr drin. An der Rückscheibe setze ich die Klinge nach Bedarf ein und spüle und trockne sie nachher.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Martin Kuhn
    Sinnvoll J/N?


    Hi Martin,

    sollten "Bodenparasiten" der Grund sein: eher nicht nötig. Auch wenn die Tiere von unten grauenhaft aussahen, haben sie sich bei mir weiter oben problemlos erholt.

    Ich schreibe bewusst "Bodenparasiten", weil ich nicht weiß, wer da genau beteiligt war. Die Muscheln hatten kaum noch Reste ihres Byssusapparates und waren von unten/innen voller Reiskornschnecken. Seit sie oben standen, war wieder alles ok.

    Ich stelle jedenfalls keine Crocea und Maxima mehr nach unten. Sogar größere Derasa, die am Boden stehen, muss ich regelmäßig reinigen. Obwohl das noch die robusteste Art zu sein scheint.

    Gruß
    Stefan

    Meiner Meinung nach kommen Crocea im Sand nicht auf Dauer klar. Ich würde sie da wegnehmen, versuchen, sie von der Muschelschale zu lösen und sie von Parasiten befreien. Danach würde ich sie weiter oben hinstellen.

    Ich hatte den Fall schon mehrfach, dass Crocea und Maxima in Bodennähe von der Unterseite praktisch aufgefressen werden. Der Byssusapparat war total zerfressen, die Tiere haben sich trotzdem erholt.

    Auf Dauer kann ich nur Derasa auf den Boden stellen. Und auch die muss ich von Zeit zu Zeit reinigen.

    Gruß
    Stefan

    Ich finde den Umschlag bei Salifert auch nicht grad einfach. Was ist noch blau, was ist schon rosa? Die Zwischentöne sind nicht leicht zu bewerten. Vor allem neigt Salifert zum Zurückfärben, wenn der Umschlag eigentlich schon da war. Zudem kommt noch die sehr geringe Wassermenge, die die Auswirkung jedes Dosierungsfehlers erhöht.

    Ich habe für kH, Ca und Mg den kompletten Satz sowohl von TM als auch Salifert da. Zu 95% nehme ich TM.

    Gruß
    Stefan

    Nachdem ich ja den Tropic Marin Phosphat Test in einem anderen Thread sehr kritisch beschrieben habe, muss ich hier mal was positives über TM schreiben.

    Weder mit dem kH noch mit dem Ca/Mg Test hab ich irgendwelche Schwierigkeiten. Das sind meine Standardtests. Die Auflösung von 0,5° beim kH reicht mir absolut aus. Irgendwann sieht man z.B. nach 7 Tropfen sehr schön, ob die Farbe halb oder vollständig umgeschlagen ist.

    Bei Ca ist das Verschwinden des Blautons schwieriger zu sehen, das stimmt. Aber mit etwas Übung geht das schon. Am Ende ist die Lösung erst noch blass Blau. Nach einem weiteren Tropfen ist der Blauton praktisch raus, die Lösung sieht aber noch einen Hauch dunkler aus als der Vergleich. Nach dem nächsten Tropfen ist das dann auch raus. So bekomme ich sehr gute Wiederholgenauigkeiten hin.

    Nur: die Tropfflaschen (kH, PO4, NO3 Test) von TM sind nicht optimal. Die ersten 2-3 Tropfen kommen oft unvollständig oder unsauber. Ich tropfe inzwischen die ersten Tropfen in ein Papiertuch, danach kommen die Tropfen sauber und ohne Luft. Ich hab deswegen schon so manchen Test neu machen müssen. Die Rowa Flaschen z.B. sind besser.

    Gruß
    Stefan

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    Original von filtergranulat
    Weiter runter als 1 mg/l komme ich im Moment nicht. Habe ich gestern noch getestet. Eine Feinabstufung unterhalb von 1 mg/l ist zur Zeit für mich unmöglich. 2 - 100 mg/l sind aber kein Problem.


    Hallo Peter,

    unter 1 wäre schon recht extrem. Da würde ein einzelnes Farbfeld "0-1" sicher reichen. Aber der Bereich 1-5 wäre interessant. Zumindest eine Art Auflösung "0-1, 1-3, 3-6" oder ähnlich wäre schon ein Fortschritt.

    Evtl. könnte man ja zwei verschiedene Tests machen. Einen groben (ab 5mg) für Fischbecken und einen feinen (1-10) für Korallenbecken. Nitrit dürfte in gut laufenden Korallenbecken eigentlich kein Thema sein.

    Ich hau jetzt mal meine Wünsche raus, unbelastet von Wissen hinsichtlich der Machbarkeit :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Ich habe inzwischen Peters Phosphattest bekommen und war einigermaßen positiv überrascht. Im Gegensatz zu Rowa und TM werden auschließlich Blautöne angezeigt. Sowohl auf der Farbkarte als auch in der Messlösung. Es gibt keine Gelb- und Grünkomponenten, die das Ablesen verhindern.

    Ich konnte mein Beckenwasser eindeutig mit 0,05 bestimmen. Ohne Photometer. Und ich konnte die Messung mit einer Vergleichslösung bestätigen. Von einer solchen Bestimmung war ich mit Rowa und TM weit entfernt. Die dominierenden Gelb- und Grüntöne machten mir ja eine Einordnung der Blauwerte unmöglich.

    Was mit Rowa ging, war folgendes: in eine Küvette eine 0,05er Vergleichslösung, in die andere das Beckenwasser. Dann über einer weißen Fläche vergleichen. So kam ich auch mit dem Rowa auf einen Hinweis auf eine Größenordnung von 0,05. Die dargestellten Farben haben aber kaum Ähnlichkeit mit der Farbskala. Praktikabel ist das aus verschiedenen Gründen nicht. Man hat meist keine Vergleichslösung und man kennt auch meist das Ergebnis nicht schon vor der Messung.

    Die Abstufungen sind im unteren Bereich auch bei Peters Test natürlich ziemlich fein. Die Unterscheidung 0,025/0,05/0,075 war teilweise recht kniffelig. Ich habe mir mit einer hellen, weißen LED Leuchte beholfen. Wenn ich dann (wie hier vorher empfohlen) immer wieder hin und her gehe, kann ich die Probe zuordnen.

    Peters Test ist noch nicht 100% perfekt (scheint ein Vorserienexemplar, schon mit Glasküvetten gewesen zu sein), aber für mich im Vergleich zu Rowa und TM trotzdem der klare Sieger. Die Preise habe ich für diese Wertung nicht berücksichtigt. Da von 3 Tests nur einer ein vernünftiges Ergebnis liefert, ist die Wertung auch ohne den Preisvergleich klar.

    Für mich ist das alles beruhigend. Ich dachte schon, ich sei zu doof für eine Phosphatmessung.

    Als nächstes wünsche ich mir einen Nitrattest von ihm (oder von den anderen Herstellern), der Werte unter 5 sauber auflöst :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Stefan

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    Original von MaSchmoeger
    Mir geht es darum wenn du selbst im/am Wasser nen Kurzschluss machst,d ann bist du normal durch den FI der super schnell abschaltet geschützt!
    Das ist jedoch bei eurer Konstruktion nicht mehr der fall und ihr bekommt einen elektrischen Schlag!!!! :yidee


    Guter Hinweis :thup

    Wobei im Moment nur die beiden Tunze Pumpen an dem Akku hängen. Nur ein Defekt an diesen Pumpen wäre daher durch den FI nicht abgedeckt. Damit kann/muss ich leben.

    Gruß
    Stefan

    Der Rowa hat sich etwas besser geschlagen. Mit der Lernhilfe "Referenzlösung" kann man den evtl. benutzen.

    Die Färbung der Probe entspricht zwar nach wie vor keinem Feld der Skala. Aber bei 0,05 erziele ich immerhin genau das gleiche blasse Grün wie bei meinem Beckenwasser.

    Beim Rowa passt also nur die Skala nicht zu meinem Beckenwasser. Mit einer Referenzlösung ist der Test aber interpretierbar. Der Sinn der Sache ist das allerdings auch nicht...

    Gruß
    Stefan