Beiträge von Der_Stevie

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    Original von Hans-Werner
    allegemein betrachtet ist das Gegenteil der Fall.


    Ja, Hans-Werner, allgemein betrachtet (in der Natur) stimme ich dir natürlich zu. Aber wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, irgendetwas naturähnliches zu pflegen. Deshalb habe ich meine Aussagen auch immer auf das geschlossene Mini-System "Aquarium" bezogen.

    Den Glücksfall, durch Zufall den Gegner eines Krankheitserregers in wirksamer Menge im Becken zu haben, hat wohl noch keiner wirklich erlebt.

    Vergleich unsere Becken lieber mit geschlossenen Systemen wie den Galapagos-Inseln. Die sind genauso isolierte Teilausschnitte der Natur wie unsere Becken. Erhöhe da mal die Biodiversität. Zum Beispiel könnte man da Kaninchen aussetzen. Oder Füchse. Oder was auch immer. Such dir irgendeine Art aus, du wirst fast immer mehr Schaden als Nutzen anrichten.

    Und ich denke, die Galapagos-Inseln sind trotz ihrer Isolierung tausende Jahre lang nicht umgekippt oder biologisch verarmt.

    Gruß
    Stefan

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    Original von nhauke
    @Stefan
    Aus dem oben schon angesprochenen Punkt, das eine Monokultur das Becken irgendwann zum kippen bringt. Spätestens dann, wenn diese Kultur mal kippt! Unbestritten ist das zwar nicht, aber ich halte es für ganz wichtig. Wenn man diesem Weg nicht folgt, wäre ein steriles Fischbecken (ohne die Fischbecken abwerten zu wollen!) das Ziel. Schon die Vergesellschaftung von mehreren Arten geht in Richtung Vielfalt. Biologie und die Evolution lebt von Vielfalt - die Alternative ist Stagnation. Ich denke nicht, das Du das wirklich willst. Schau dir die Beispiele an, wo eine Korallenart die Oberhand gewinnt (Krustenan., Scheibenan., Glasrosen,.........). DAS finden sicher die wenigsten Aquarianer richtig klasse.


    Nico, meiner Meinung nach ist Biodiversität für sich genommen kein Wert in einem Aquarium. Ich habe z.B. bewusst keine lebenden Steine in meinem Becken. Die gibt es nur im Technikbecken, biologisch durch eine starke UV abgetrennt. Das Becken ist bewusst biologisch "isoliert" (sofern das überhaupt geht).

    Ich denke, keiner findet das Wort Monokultur besonders schön. Dennoch sind unsere Becken genau das. Wir halten nur einen minimalen Ausschnitt der natürlichen Fauna. Und das ist auch gut so, weil unsere Becken mit dem kompletten Spektrum überhaupt nicht klarkommen würden. Da gehören auch alle möglichen Fressfeinde und Krankheitserreger der Korallen dazu.

    Ein funktionierendes Becken hat offensichtlich den Grad an Biodiversität, der notwendig ist. Sonst würde es nicht funktionieren. Ich sehe nicht, warum ein solches Becken irgendwann kippen sollte. Jede Erhöhung der Biodiversität stellt ein Risiko ohne ersichtlichen Grund dar. Da man nicht weiß, was man sich da "einschleppt", ist das eine Art russisches Roulette.

    Wie gesagt, immer auf bereits gut laufende Systeme bezogen.

    Gruß
    Stefan

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    Original von bering
    zuletzt vor 6 Monaten .


    Ok, wenn du einen 3,5kg Behälter seltener als alle 6 Monate befüllen musst, ist der Granulatverbrauch bei dir offenbar nicht so sehr hoch. Ich denke, ich müsste das Ding alle 8 Wochen nachfüllen. Und ich bin immer noch ziemlich weit weg von der Herstellerangabe "bis 4500l" :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Noch ein Beispiel: Ich mache seit Beginn des aktuellen Beckens vor 2 Jahren 4% WW pro Woche. Spurenelemente dosiere ich praktisch nicht dazu. Mit dem Ergebnis bin ich bislang recht zufrieden.

    Aber natürlich mache ich mir auch Gedanken, ob bestimmte (Spuren-) Elemente sich nicht sehr langfristig anreichern oder verbrauchen. Also in langsamen Entwicklungen über Jahre hinweg.

    Gruß
    Stefan

    EDIT: die Hystrix wuchert bei mir wie wild. Eigentlich schon von Anfang an.

    Zitat

    Original von Schnockel-
    Ein Tipp, schaue doch mal welche Geräte Du als Gebrauchte bekommst und entscheide dann. :smiling_face_with_sunglasses:


    Ich hab auch grad mal das Ebay Sortiment gesichtet. Teilweise schon sehr merkwürdig, diese Literangaben. Grotech gibt seinen HKR 150 offenbar bis 4500 Liter an. Und das bei 3,5kg Behälterinhalt.

    Wenn ich meinen Verbrauch mal hochrechne, käme ich bei 4500l auf einen Verbrauch von 22,5kg Granulat im Jahr. Wenn ich davon ausgehe, dass von den 3,5kg zumindest 2kg immer im Behälter sein sollten, komme ich auf ein Nachfüllintervall von gut 3 Wochen. So richtig sinnvoll ist das nicht.

    Oder die 4500 Liter beziehen sich auf ein fast leeres Aquarium, dann passt es natürlich wieder :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Pinuccio
    Man oh mann... gar nicht so einfach nen gescheiten Kalkreaktor zu finden :frowning_face:


    Naja, hier wird auch auf ziemlich hohem Niveau genörgelt :winking_face:

    Funktionieren werden die wohl alle mehr oder weniger.

    Wenn man preiswert an so ein Gehäuse kommt, könnte man den auch locker selber bauen. 2 Schwämme rund zuschneiden, bisschen PVC Verrohrung, eine Durchführung für die Elektrode, eine Eheim Pumpe. Ich würde heute noch nicht mal mehr einen Blasenzähler einbauen. Man hört auch ohne ganz gut, wie oft CO2 Blasen in die Pumpe gedrückt werden.

    Gruß
    Stefan

    CO2 Rückführung heisst ja nur, dass das ungelöste CO2 nicht ins Becken gelangt, sondern irgendwann von der Pumpe wieder angesaugt wird. Ich vermute, dass das Wasser bei dem Knop mit einem der blauen Schläuche entnommen wird. Von daher wird kein CO2 ins Becken kommen. Wenn ich so recht über den Knop nachdenke, gefällt mir allerdings nicht, dass er unten ansaugt. Oben wird sich evtl. eine CO2 Blase bilden, die nicht von der Pumpe angesaugt wird. So ähnlich war das bei einem Korallin Kalki, den ich mal hatte. Irgendwann entsteht oben dann ein großer, "leerer" Bereich, in den das nach oben gepumpte Wasser plätschert. Ich glaube, Ansaugung oben gefällt mir besser. Ist aber alles nur Theorie, ich hab den noch nicht live gesehen.


    Zitat

    Original von Pinuccio
    Fand auch keine Angabe über den Einsatz einer pH-Elektrode. Ist vielleicht nicht notwendig... aber für den Fall der Fälle wäre es schön wenn man felxibel ist.


    Betreib bloß keinen Kalki ohne Elektrode. Das ist meiner Meinung nach echter Murks.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Pinuccio
    Muss man an die Pumpe wirklich so oft ran ?


    Vielleicht hab ich viel Pech oder stelle mich beim Befüllen doof an. Aber ich musste die Pumpe schon des öfteren abnehmen. Und das, obwohl meine Ansaugöffnung seitlich etwas zurückgezogen liegt und ein dicker Schwamm oben liegt. Aber irgendwelche Körnchen mogeln sich schon mal da durch. Wenn ich einmal ein drin hatte, hab ich die Pumpe 2 oder 3 mal abnehmen müssen, bis sie wirklich sauber war. Ich bin beim Befüllen und Reinigen aber auch etwas lässiger, vermutlich weil die Pumpe so leicht zu reinigen ist. Joe scheint das Problem ja gar nicht zu haben. Und die Idee mit der Tüte ist sicher auch nicht verkehrt.

    Zitat

    Original von Stephan
    Der Preis / die Kosten. Sonst nix ...


    So ist es.

    Man sollte das Thema aber jetzt auch nicht so irre hoch aufhängen. Es gibt sicher wichtigeres als die Reinigung der Pumpe. Das sollte der Ausnahmefall sein.

    Wenn ich mir die Preise und die Verarbeitung so ansehe, finde ich den AM5000er allerdings immer besser... :smiling_face:
    Er nimmt halt nur einiges an Platz weg.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von megabear
    Richtig ist, das bei Reinigung der Pumpe das Wasser rausläft. Aber was spricht dagegen das Wasser im Eimer zu sammeln und später wieder einzufüllen?


    Das ist einfach eine Sauerei im Wohnzimmer/Unterschrank. Anders gefragt: was spricht denn gegen Absperrhähne und ordentliche Verschlüsse an der Pumpe? :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Joe
    warum wird das andauernd auftreten...?


    Hi Joe.

    Ok, wenn es in der Praxis nicht vorkommt, ist es ja ok. Die Konstruktion ist an der Stelle aber unglücklich. Es wird geschrieben, dass man bis unmittelbar an das Rohr einfüllen kann. Wenn man das tut, wird danach sicher irgendwas eingesaugt werden. An die Stelle gehört meiner Meinung nach ein Schwamm. Ohne den muss man immer einen Sicherheitsabstand lassen und kann das Volumen nicht ausnutzen. Zudem denke ich, dass beim Einfüllen selbst schnell Granulat in das Rohr geraten kann. Vor allem, weil die Rohrenden an dieser Stelle bei vielen Reaktoren auch noch nach oben gebogen sind.

    Absperrhähne und ordentliche Verschlüsse an der Pumpe scheint nur der AM5000 zu haben. Scheint echter Luxus zu sein. Ich hab eben mal Claudes Angebot durchgesehen, die meisten sind wie der MWT/ATI aufgebaut.

    Gruß
    Stefan

    Ich hab mir mal den größeren von MWT genauer angesehen:

    - 12l sind schon mal ok.
    - das Rohr oben ist der Wasser-Rücklauf. Das Wasser läuft also von unten nach oben. Das Granulat wird also die Neigung haben, oben in das Rohr eingesaugt zu werden. Ein runder Schwamm, um das zu verhindern, ist offenbar nicht dabei. Aber selbst wenn man einen einsetzt, wird bei jedem Nachfüllen einiges an Granulat in die Pumpe gelangen. Vielleicht kann Schnockel da ja ein paar Erfahrungen zu geben.
    - Die Pumpe ist nicht über Kugelhähne abgetrennt. Bei jedem Öffnen der Pumpe läuft also der gesamte Inhalt aus dem Reaktor. Nicht nur, dass das eine tierische Sauerei ist, man muss auch den Reaktor danach komplett neu befüllen und dann das gesamte Wasser wieder mit CO2 ansäuern. Vor allem ist das ärgerlich, weil es andauernd erforderlich sein wird.

    Kommt mir nicht sehr gelungen vor, diese Konstruktion. Scheint eher in Richtung Herstellkosten optimiert zu sein.

    Gruß
    Stefan

    EDIT: der ATI scheint fast baugleich zu sein.

    300 l/h ist nicht sehr viel, das stimmt. Die CO2 Rückführung ist in ein paar Minuten eingebaut, das ist kein großes Feature. Eine Entlüftung dürfte jeder vernünftige Reaktor haben.

    Das sind alles nicht die Dinge, die wichtig sind. Ein großer Behälter, eine gute Wasserführung, eine vernünftige Umwälzpumpe sind wichtig.

    Der 1000er AM ist mir auch nicht so ganz geheuer. Neben der Pumpe stört mich auch das 4-kant Gehäuse. Die Ecken werden sicher einigermaßen "tot" sein.

    Auf den 5000er schwöre ich aber. Allein die Reinigung der Umwälzpumpe ist ein Traum. Da können bei jedem Reaktor beim Nachfüllen schon mal Granulatkörnchen reinkommen. Bei dem 5000er sind da auf beiden Seiten Kugelhähne und Schnellverschlüsse. Man hat die Pumpe ohne große Sauerei ruckzuck in der Hand. Die Verarbeitung ist insgesamt auch top.

    Den Granulatverbrauch kann man nicht bis auf Null rechnen. Wenn z.B. 1/3 des Granulats fehlt, sinkt die Leistung ja auch entsprechend. Mein Becken wird inzwischen deutlich mehr als 300cm³ pro Monat verbrauchen. Ich würde schätzen, dass bei mir pro Jahr etwa 5l Granulat verbraucht werden. Wenn ich jährlich nachfülle, habe ich noch keinen großen Leistungsverlust. Es sind ja immer noch mind. 25l drin.

    Die Pumpenleistung muss man auch immer in Relation zum Behälterinhalt sehen. Wenn ich eine dicke Pumpe, aber einen kleinen Behälter habe, "sieht" das Wasser in einer bestimmten Zeit auch nicht mehr Wasser als bei einem dicken Behälter und einer kleinen Pumpe. Pro Umlauf hat das Wasser bei einem großen Behälter ja mehr Kontakt zum Granulat.

    Mir wäre ein großer Behälter jedenfalls wichtiger als eine dicke Pumpe.

    Gruß
    Stefan

    Den ATI hab ich mir jetzt nicht ergoogelt, aber der 150er MWT hat nur eine Füllmenge von 4kg. Ok, mein Becken ist größer. Aber mein Kalki hat 30kg Inhalt. Zum Glück. 4kg finde ich für ein gut besetztes 500l Becken recht sparsam.

    Der kleinere 1000er AM hat immerhin 10kg. Wobei ich keine Ahnung habe, was der taugt. Immerhin ist bei dem aber offenbar eine Schlauchpumpe dabei.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Pinuccio
    Gibt es nicht eine günstigere Version der Zulaufsteuerung anstelle der Grotech Pumpe ?


    Ich hatte oben vier Varianten erwähnt. Selbstansaugend würde ich nicht empfehlen. Alle Varianten mit Drosselhahn sind auch nicht optimal. Entweder Schlauchpumpe (Grotech, IKS etc) oder eine 30-Euro 1046er per Timer. Dann sollte der Kalki aber eher großzügig dimensioniert sein.

    Gruß
    Stefan

    Ich würde den "AM5000" mal in "AM1000" oder "AM1500" umbenennen, das ist realistischer. Zumindest, wenn man viele SPS drin hat.

    Ich würde jetzt nicht behaupten, dass du den 5000er brauchst. Aber die meisten Kalkis haben zu kleine Gehäuse und zu schlappe Umwälzpumpen. Kauf lieber zu groß als zu klein.

    Der AM funktioniert ziemlich gut. Der einzige Haken ist, dass er keine "CO2 Rückführung" hat. D.h., das (noch) unverbrauchte CO2 sammelt sich oben im Kalki. Wenn jetzt das Entnahmewasser auch ganz oben abgeht, führst du dauernd das noch ungelöste CO2 in Richtung Becken. Damit wird der CO2 Verbrauch recht hoch und es bildet sich eine CO2 Blase über dem Aquarium. Man muss also nur dafür sorgen, dass das Wasser nicht ganz oben entnommen wird. Beim AM reichte es, ein PVC Röhrchen in den Deckel zu kleben. Schuran haben das angeblich serienmäßig so. Ist aber kein goßer Akt.

    Meinen vorigen Kalki (Korallin) habe ich dagegen 1000x umgebaut und es wurde doch nie so recht was draus. Das Gehäuse war zu klein, die Wasserführung ungünstig. Also: Augen auf beim Kalki Kauf :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Ich kann nur von meinem Kalki erzählen, jeder wird das etwas anders handhaben.

    Das ist ein Aqua Medic 5000 (Link), er läuft an einem 1050l Becken, das mit Steinkorallen recht gut gefüllt ist. Den SPS Besatz kann man hier sehen.

    Der Granulatverbrauch ist ca. 300 cm³ pro Monat. Ich fülle etwa 1x im Jahr, durch die 30l Inhalt ist das recht entspannt. Ich betreibe ihn mit reinem Calciumcarbonat und etwa 10% Mg-Granulat. Auf Korallenbruch habe ich keine Lust mehr, keine Ahnung, was da alles drin sein mag.

    Das Ganze funktioniert bei mir so: an dem Kalki ist eine starke Pumpe, die nur das Wasser innerhalb des Gehäuses umwälzt. Im Gehäuse ist eine pH Sonde, ohne würde ich keinen Kalki betreiben. Die Sonde regelt (bei mir über den IKS) ein Magnetventil, das CO2 in die Umwälzpumpe bläst. Der pH-Sollwert im Kalki ist bei mir auf 6,45 eingestellt. Das ist ein Wert, der bei jedem Gerät etwas anders liegen wird. Man muss halt gucken, dass man so tief wie möglich kommt, der Reaktor das eingeblasene CO2 aber noch vernünftig gelöst bekommt.

    Zum Wasseraustausch mit dem Becken habe ich bislang mehrere Methoden probiert:

    - Man hat keine separate Förderpumpe, sondern nutzt nur die Druckdifferenz im Kalkreaktor. Alles, was man hierfür braucht, ist ein kleiner Drosselhahn. Nachteil: schon kleinste Partikel reichen, den Drosselhahn zu verstopfen, da kaum Druck anliegt. Den Wasserablauf muss man permanent kontrollieren. Würde ich nicht mehr machen.

    - Man nimmt eine Schlauchpumpe. Das ist recht zuverlässig. Das Problem ist, dass die Pumpe aufgrund ihrer geringen Fördermenge sehr lange laufen muss. Meine IKS hat das nicht lang durchgehalten.

    - Man nimmt eine kleine Eheim 1046, drosselt sie auf einen Luftschlauch und lässt sie permanent fördern. Auch hier muss die Menge wieder über einen Hahn gedrosselt werden. Die Betriebssicherheit ist durch diese Stelle nicht optimal, aber besser als bei Methode 1.

    - Man nimmt eine 1046 und lässt sie per Timer ungedrosselt laufen. So mache ich es zur Zeit. Die Pumpe läuft 12 x 20 Minuten ungedrosselt durch einen Luftschlauch. Das funktioniert sehr sicher, der Kalkreaktor ist durch die stoßweise Entnahme aber höher belastet.

    Der Reaktor selber ist nicht besonders laut. Das noch ungelöste CO2 macht aber in der Pumpe Geräusche. Hört sich an wie immer, wenn eine Tauchpumpe etwas Luft zieht.

    Ich hoffe, damit ist einiges geklärt.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Thomas Moczko
    nööö, bei mir verklumpt nix, in nem 1200 liter Becken (3 m lang) 2 Red dragon pumpen rein, da löst sich jeder Klumpen :grinning_squinting_face:

    Beim Osmosewasserauffüllen sieht das aus wie bei nem Tsunami :smiling_face_with_sunglasses:


    Wenn das Salz einmal im Waser ist, ist das Verklumpen natürlich kein Problem, das ist schon klar. Das Problem ist, dass es schon in der Dosiervorrichtung verklumpen wird.

    Gruß
    Stefan

    Interessantes Projekt, aber sehr schwierig. Wie würdest du denn die Salzdosierung automatisieren? Das Salz wird ja verklumpen, sobald man es frei lagert. Theoretisch müsste man also eine geschlossene Förderschnecke o.ä. wie in der Chemieindustrie verwenden. Die Dosierung des abgelassenen und nachgefüllten Wassers stelle ich mir auch schwierig vor.

    Zudem würden sich alle Dosierungsfehler auf Dauer summieren.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Lars Schwede
    Salz abwiegen, reinschütten, Umwälzpumpe anschmeissen, Warten ~6 Min
    Dichte Messen, wenn OK - Hahn auf .... fertig :smiling_face: ~1 Min


    Wow, so sorgfältig mache ich das nicht mal. Ich werfe einfach das Salz in die Nachfülltonne und lasse sofort Wasser aus dem Hauptbecken. Die noch trübe Brühe wird dann direkt ins TB gepumpt. Der Lippfisch, der da auf eigenen Wunsch drin wohnt, hat das noch nie krumm genommen.

    Gruß
    Stefan

    Ich wechsel bei meinem bescheidenen 1050l Becken 40l pro Woche. Das sind grad 2 Salzeimer voll Wasser und ein Meßbecher mit Salz. Das ist echt kein Akt, Salz in den Nachfüllbehälter kippen, 2 Eimer Beckenwasser ablassen, Nachfüllbehälter wieder mit Osmosewasser auffüllen. Dauert nur ein paar Minuten.

    Ich bin ja schon ziemlich faul mit meinem Becken. Aber wenn ich sogar dafür noch zu faul werde, hör ich besser ganz auf :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Wenn ich im Laden einen höheren Preis bezahlen soll, erwarte ich dafür auch eine bessere Beratungsleistung. Das ist aber meist nicht der Fall. Speziell in Aquarienläden wird man als unbedarfter Käufer oft gnadenlos ausgenommen und falsch beraten. Die Meinungen, denen man teilweise begegnet, sind sehr gewagt. Da muss sich keiner wundern, wenn nur noch Seh-Leute in die Läden kommen und die versierten Leute sich woanders informieren und da kaufen, wo sie es günstiger bekommen.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Peter Schmiedel
    Ihr seit alle zu Verwöhnt ! Hier gibt es einen riesen Laden, da stehst du erstmal 20 min an um einen Verkäufer zu bekommen, dann an der Kasse für Lebende Tiere (5 min) und wenn du auch noch Zubehör gekauft hast heißt es nochmal 5-15 min anstehen. Nie war es so schwer mein Geld los zu werden :winking_face: In dem Laden habe ich oft das Gefühl Leute gehen wirklich nur Fische schauen. Dann parken aber auch 100 Fahrzeuge auf dem Parkplatz - ist etwas größer als das was die meisten von euch kenen :winking_face_with_tongue:


    Hi Peter.

    Der Laden ist nicht zufällig in Würselen, oder?

    Zum Thema: wenn jemand andauernd den Laden mit Seh-Leuten voll hat, ist das keine schlechte Idee. Schon allein als Service an die wirklich interessierten Kunden, die sich nicht durch die Massen schieben müssen und die dadurch für das Personal kaum erkennbar sind. Wenn 99 Schaulustige und 1 wirklich Interessierter im Laden sind, kann das Personal den doch gar nicht identifizieren und vernünftig beraten. Die Tendenz hat man in dem erwähnten Laden in Würselen jetzt schon. Einige der Seh-Leute gucken ja nicht nur, sondern verwickeln auch ziemlich langwierig die Mitarbeiter in allgemeine, offensichtlich sinnlose und zu nichts führende Gespräche. Die Kunden, die wirklich etwas kaufen wollen, müssen halt so lange warten. Kürzlich war da eine "Kundin", die im Fernsehen einen Fisch gesehen hatte und wissen wollte, was das war. "War so ein grüner, länglicher". Die hat sich dann in aller Ruhe mehrere Bücher durchblättern und verschiedene Fische zeigen lassen. Nach eine Ewigkeit meinte sie dann "Ja, der könnte es sein. Tschüss."

    Wenn natürlich andererseits durch einen Laden sowieso die Strohballen rollen und es gähnend leer ist, ist es wohl keine gute Idee.

    So oder so ist es eine geschäftliche Entscheidung, die man kaum von hier aus bewerten kann. Den Erfolg entscheidet ohnehin die Kundschaft mit den Füßen.

    Gruß
    Stefan

    Claude hat mir mal geraten, für die Mandarine jeden Tag etwas gefrorenes Cyclops eeze reinzugeben. Seitdem schmeiße ich einen halben Brocken täglich rein. Ob das was bringt, weiß ich allerdings auch nicht. Ich hoffe, es regt zumindest die Mikrofauna an. Mit etwas Glück bringt es einigen Filtrierern und den Mandarinen ja auch direkt etwas. Dem Mandarinpärchen geht es jedenfalls sehr gut. Evtl. hätten die aber ohnehin in dem gut 2 Jahre alten 1050er Becken genug gefunden.

    Gruß
    Stefan

    Ich hatte mir vor einigen Monaten das Aldi Mikroskop mal gekauft. Ist eine Unmenge an Zeugs, ich konnte aber nichts wirklich sinnvolles damit anfangen. Die optische Qualität erschien mir sehr schlecht. Ich hab es dann an ein Kind verschenkt.

    Gruß
    Stefan

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    Original von RalfG
    ich benutze die Aqua Science special, duo und blue in Kombination. Bin absolut überzeugt und sehr zufrieden damit. Bekommst du bei allen namhaften Händlern.


    Die Aqua Science blue hat bei mir nach 6 Monaten aufgegeben. Alle 4 Röhren haben nur noch schwach vor sich hin geglimmt. Die alten Aqua medic Blauröhren mussten daraufhin noch mal ran und haben insgesamt 18 Monate überlebt. Die Aqua Science scheint sich also zumindest mit meiner Aquasunlight NG nicht zu vertragen. Evtl. gefällt ihr trotz Kühlung die Nachbarschaft zu den HQIs nicht.

    Gruß
    Stefan

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    Original von xray
    die ausrichtung und installation sowie reinigung is wesentlich besser als die alten streams und natürlich die größe hehe.


    Reinigung? Den Luxus hat bei mir noch keine Tunze gesehen...

    Zitat

    Original von xray
    selbst das strömungsbild würde ich sagen is besser als die alten.der strahl bei den 6000er war wesentlich härter,ne sps in 15cm nähe hatts nich lange ausgehalten is mit den neuen viel besser.


    Sehe ich auch so. Die 6100er nerven mich in der Hinsicht inzwischen etwas.

    Gruß
    Stefan

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    Original von happyday
    ich habe vier tunze über den multicontroller laufen und wenn ich den food timer einschalte, läuft die größte pumpe (4. Platz) weiter. nehm ich die 4. vom controller, läuft die dritte weiter usw. usw.
    ist das bei euch auch so? oder hat mein teil nen tick???


    Bei mir gehen alle 4 aus.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Gerd Guddat
    Ich nutze die Funktion eh nicht, im Meer schaltet auch keiner die Stömung ab ! :winking_face:


    Zum Füttern schalte ich sie auch nicht ab. Da will ich im Gegenteil möglichst viel Strömung haben, damit sich das Futter komplett im Becken verteilt und alle Fische was abbekommen.

    Ich nutze diese Funktion aber, wenn ich die Dichte messen will.

    Gruß
    Stefan

    Hi Konrad,

    ja, im Moment kann das TB die Wassermenge bei Stromausfall aufnehmen. Das muss dann das Ablegerbecken können.

    Allerdings müsste ich für den Überlauf im laufenden Betrieb ein Loch ins TB bohren. Da schrecke ich etwas vor zurück.

    Gruß
    Stefan

    Stimmt. Das müsste gehen. Hätte ich eigentlich auch selber drauf kommen können :thup

    Dafür müsste ich allerdings ins TB ein Loch bohren. Dürfte aber auch noch irgendwie gehen.

    Gruß
    Stefan

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    Original von AlexRügamer
    hi steve
    könnte man nicht das ablegerbecken auch mit nem überlauf ausstatten und von der rückförderpumpe nen bypass zum ablegerbecken führen. dann kann doch nur soviel ablaufen wie reingepumpt wird?!?
    alex


    Hi Alex,

    jo, stimmt. Grundsätzlich ginge das. Das andere Problem ist, dass mein Hauptbecken und mein Technikbecken relativ hoch stehen. Deine Lösung würde funktionieren, wenn das Ablegerbecken höher als das Technikbecken stünde. Dann könnte ich einen separaten Überlauf zwischen TB und AB machen.

    Hier ein Bild des Ganzen (nicht erschrecken, ist nur die Kellerseite). Das Ablegerbecken soll ganz nach links und etwas weiter nach unten.

    Gruß
    Stefan

    Hallo Leute,

    ich möchte mir gern ein Ablegerbecken einrichten, das unterhalb des Hauptbeckens steht.

    Das Technikbecken steht auch unterhalb des Hauptbeckens und ist per Überlauf angebunden. Also eine Pumpe fördert ständig vom TB ins HB, per Überlauf wird der Pegel im HB konstant gehalten. Ein weiterer ungeregelter Überlauf nach diesem System aus dem Hauptbecken in das Ablegerbecken würde meiner Ansicht nach nicht funktionieren. Früher oder später würden TB oder AB überlaufen bzw. trockenlaufen. Ich kann ja nicht sicherstellen, dass das einzelne Rücklaufvolumen gleich dem jeweiligen Pumpvolumen ist.

    Die Idee ist jetzt, einen geregelten Überlauf hinzuzufügen. Ich müsste also die Menge, die vom HB ins AB läuft, regeln. Dazu habe ich an ein Schwimmerventil (wie aus dem Toilettenspülkasten) gedacht. Eine kleine Pumpe würde dann permanent vom AB ins HB fördern. Wenn der Wasserstand im AB fällt, macht das Schwimmerventil auf und lässt wieder etwas Wasser vom HB rein. Der Wasserstand im AB bliebe also konstant. Damit könnten weder AB noch TB überlaufen.

    Meint ihr, das kann so funktionieren? Hat schon mal jemand ein Schwimmerventil für sowas eingesetzt? Gibt es vielleicht elegantere Lösungen?

    Gruß
    Stefan