Ich kann nur von meinem Kalki erzählen, jeder wird das etwas anders handhaben.
Das ist ein Aqua Medic 5000 (Link), er läuft an einem 1050l Becken, das mit Steinkorallen recht gut gefüllt ist. Den SPS Besatz kann man hier sehen.
Der Granulatverbrauch ist ca. 300 cm³ pro Monat. Ich fülle etwa 1x im Jahr, durch die 30l Inhalt ist das recht entspannt. Ich betreibe ihn mit reinem Calciumcarbonat und etwa 10% Mg-Granulat. Auf Korallenbruch habe ich keine Lust mehr, keine Ahnung, was da alles drin sein mag.
Das Ganze funktioniert bei mir so: an dem Kalki ist eine starke Pumpe, die nur das Wasser innerhalb des Gehäuses umwälzt. Im Gehäuse ist eine pH Sonde, ohne würde ich keinen Kalki betreiben. Die Sonde regelt (bei mir über den IKS) ein Magnetventil, das CO2 in die Umwälzpumpe bläst. Der pH-Sollwert im Kalki ist bei mir auf 6,45 eingestellt. Das ist ein Wert, der bei jedem Gerät etwas anders liegen wird. Man muss halt gucken, dass man so tief wie möglich kommt, der Reaktor das eingeblasene CO2 aber noch vernünftig gelöst bekommt.
Zum Wasseraustausch mit dem Becken habe ich bislang mehrere Methoden probiert:
- Man hat keine separate Förderpumpe, sondern nutzt nur die Druckdifferenz im Kalkreaktor. Alles, was man hierfür braucht, ist ein kleiner Drosselhahn. Nachteil: schon kleinste Partikel reichen, den Drosselhahn zu verstopfen, da kaum Druck anliegt. Den Wasserablauf muss man permanent kontrollieren. Würde ich nicht mehr machen.
- Man nimmt eine Schlauchpumpe. Das ist recht zuverlässig. Das Problem ist, dass die Pumpe aufgrund ihrer geringen Fördermenge sehr lange laufen muss. Meine IKS hat das nicht lang durchgehalten.
- Man nimmt eine kleine Eheim 1046, drosselt sie auf einen Luftschlauch und lässt sie permanent fördern. Auch hier muss die Menge wieder über einen Hahn gedrosselt werden. Die Betriebssicherheit ist durch diese Stelle nicht optimal, aber besser als bei Methode 1.
- Man nimmt eine 1046 und lässt sie per Timer ungedrosselt laufen. So mache ich es zur Zeit. Die Pumpe läuft 12 x 20 Minuten ungedrosselt durch einen Luftschlauch. Das funktioniert sehr sicher, der Kalkreaktor ist durch die stoßweise Entnahme aber höher belastet.
Der Reaktor selber ist nicht besonders laut. Das noch ungelöste CO2 macht aber in der Pumpe Geräusche. Hört sich an wie immer, wenn eine Tauchpumpe etwas Luft zieht.
Ich hoffe, damit ist einiges geklärt.
Gruß
Stefan