Hallo Miriam,
ich stand vor einigen Wochen vor dem selben Problem und hab mich dann folgendermaßen entschieden.
Ich hol jetzt einfach mal ein wenig weiter aus.
Achso.... ist jetzt natürlich nur meine Meinung, andere sehen's bestimmt anders.
1. Osmose-Anlage:
Hab ich beim Auktionshaus erstanden (sofortkauf).
Ich bin der Meinung daß diese Osmose-Anlagen keineswegs schlecht sind.
Membran:
Wenn man bei verschiedenen Anbietern einfach mal auf die Bauweise achtet, fällt einem auf daß sie
eigentlich alle gleich gebaut sind. Korrigiert mich bitte jemand wenn ich falsch liege, aber ich denke daß
die Bauweise/Form der Membran einer bestimmten Norm oder einem Formfaktor unterliegt.
Nachkaufen stellt also kein Problem dar.
Was jetzt aber keinesfalls heissen soll daß es keine Unterschiede gibt..... die kommen jetzt. 
Acetat-Membrane: (steht eigentlich nicht mehr zur Debatte)
Angeblich relativ unempfindlich gegen Chlor, soll aber bei längeren Standzeiten leicht von
Bakterien befallen werden.
Polyvinyl-Membrane: (unverschämt teuer!)
Soll vollständig resistent gegen Bakterien sein, und Chlor bis ca. 1,5 mg/l soll ihr auch nix
anhaben können.
Polysulfon-Membrane: (ist in meiner UOA auch drin)
Soll nicht von Bakterien zerstört werden können, allersdings sehr empfindlich gegen Chlor.
D.h. man sollte diese Membran nur mit einem Aktivkohlervorfilter betreiben!
Diese Membrane werden übrigens auch als TFC Membran bezeichtnet.
Du wirst dir aber sowieso eine dreistufige Osmoseanlage kaufen müssen, da eigentlich immer
ein minimum an Chlor im Leitungswasser ist. Soviel zu der Membran.
Was die Schläuche angeht, die kann man überall nach kaufen.
Das wars jetzt zur Anlage, jetzt kommen die Umgebungsvariablen.
(An sowas erkennt man übrigens einen IT Futzi 
Derer hätten wir zwei die uns Probleme bereiten können.
Erstens) der Druck
Zweitens) das Silikat/Phosphat (darauf sind aber schon andere vor mir eingegangen)
Und daß gute daran, beides verursacht Kosten 
Ich wohne im obersten Geschoss (8. Stock) und bei mir kommen gerade so 3 bar aus der
Leitung. Was, wie ich finde, für den wirtschaftlichen und wassersparenden Betrieb einer
Osmoseanlagen viiiiiieeeeel zu wenig ist. Deshalb hab ich mich zum kauf einer Druck-
erhöhungspumpe entschlossen. Und ausserdem geht es einfach schneller.
Daten vor Installation der Druckerhöhungspumpe:
Leistung der Anlage theoretisch : 190l/Tag
Leistung der Anlage effektiv : 150l/Tag
Abwasserverhältnis : 1/3-1/4 (absolute verschwendung wie ich finde)
Daten nach Installation der Druckerhöhungspumpe: (das war wie Weihnachten)
Leistung der Anlage theoretisch : 190l/Tag
Leistung der Anlage effektiv : ca. 300l/Tag Eigentlich sogar ein wenig mehr.
Und bevor jemand anfängt diese Zahl anzuzweifeln,
ich war selbst sehr verwundert über dieses Ergebnis.
Werte aber trotzdem im grünen bereich. ph=7/kh=0/gh=0
Abwasserverhältnis : 1/2 (erste Sahne)
Und jetzt zum wichtigsten Punkt für die meisten von uns, die Kosten.
Ich kann in diesem Fall natürlich nur von mir Sprechen.
Osmoseanlage 190l/Tag : Auktionshaus/Sofortkauf 79 €
Druckerhöhungspumpe : Online-Shop 55 €
10 Meter Schlauch : Online-Shop 10 €
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144 € (günstig, wie ich finde)
Achso......
Was die Wechselintervalle der Vorfilter und Membrane angeht, kann ich nur sagen daß es
sehr Stark von der Wasserbelastung bzw. vom Umgang mit der Anlage abhängt.
Ich mache es folgermaßen:
Alle 2 Wochen messe ich die KH vom Osmosewasser, sobald diese hoch geht wird die Membran
gewechselt. Bei bekannten hat's ca. 20 Monate gedauert (Münchner Wasser = viiieeel KH/GH 
Da ich ebenfalls in München wohne und eine entsprechend hohe KH/GH habe werden es hoffentlich
auch 20 Monate oder mehr.
Bei den Vorfiltern kann man sich's rein theorerisch ausrechen.
Du kannst also meiner Meinung nach ganz beruhigt eine dreistufige Osmoseanlage mit
einer Polysulfon-Membran kaufen.
Wenn irgendwas nicht stimmen sollte, berichtigt mich bitte.
Bin für neue Info's immer dankbar.
Gruß
Christian