Hi,
meld mich da mal von der österreichischen Seite.
Wir haben in Ö die Tierhalteverordnung, und leider wurde die Novellierung ( die sowohl Verbesserungen bei einigen Tieren gebracht hätte, als auch Fehler der letzten ausgebessert ) verworfen.
Wir haben dafür mitgearbeitet, wurde aber nicht behandelt. Stattdessen waren auf einmal Negativlisten im Gespräch....
Im Endeffekt ist nichts geändert worden, und später hat man auf einmal gehört, dass da was ganz anderes dahinter steckt, weil wenn man die Bedingungen für die Tiere verbessert, gibt es keine Skandale mehr.
Und die braucht die Tierrechtslobby, um Verbote erwirken zu können.
In Ö werden geschätzte 100 Millionen Euro pro Jahr für den Tierschutz gespendet!
Wobei das wenigste den Tieren zugute kommt, ein viel größerer Teil wird für Lobbying ausgegeben.
Und das betrifft Anwälte die sich mit Tierrecht beschäftigen, und erste Versuche wagen, Tierhalter wegen Freiheitsberaubung zu klagen, genauso wie Interventionen bezüglich wissenschaftlicher Verlage, wo auf einmal keine
kritischen Artikel zu dem Thema mehr erscheinen.
Ein mir bekannter Wissenschaftler hat zu diesem Thema eine Arbeit geschrieben, und kann sie nicht veröffentlichen deswegen....
Da geht es um die ganzen Beispiele warum zB Exoten Haltung schlecht ist, und wie diese Aspekte in Relation aussehen.
Das die oft kolportierten Ansteckungsgefahren nicht größer sind als für jeden andern Bürger ohne Tiere.
Es gibt in Amerika Ideen aus den 90ern, das Zootier freizulassen sind....
Man kann sich dann mal überlegen welche Tier übrigbleiben...
Hier in Wien zB wurde ein Verbot der öffentlichen Werbung für Wirbeltiere eingeführt.
Eigentlich als Idee gegen den Welpenhandel aus Ungarn und der Slovakei geboren, war das Gesetz dann auf einmal ein ganz anderes.
Betrifft alle Wirbeltiere, egal ob bedroht, geschützt oder Massenware.
Wenn mein "gedanklicher" Neffe Guppy Junge hat, darf er sie nicht mehr anbieten.
Also Porzelanexpress damit.
Super für die Tiere.
Aussage der Stadträtin: ein verantwortungsvoller Tierhalter sorgt dafür dass sich seine Schützlinge nicht vermehren....
Also bringen wir alle Fische mal in in Vet Klinik zum sterilisieren....
Man kann sich als Züchter melden, überprüfen lassen, und dann Tiere anbieten.
Wobei, ebenfalls Aussage dieser Dame: ein ernsthafter Züchter würde seine Tiere nie über das Internet anbieten......
Schon spannend wenn man sich überlegt wie viel Aufwand manche hier betreiben um Tiere nachzuzüchten....
Und wehe ein Politiker stimmt gegen sowas, gilt er gleich als Tierquäler.
Spannender Weise ist die zuständige Stadträtin im Lager der "Vier Pfoten" zu finden, einer "Tierschutzorganisation"....
Wenn man bei denen auf der hintersten Seite der HP sucht, finden sich Infos gegen jegliche Tierhaltung. Also auch Nutztiere.
Und die werden hauptsächlich von Tierbesitzern gesponsert, die gar nicht wissen wo das hingeht....
Keine Ahnung haben, dass sie Organisation die sie sponsern, Ihnen mal ihren Dackel verbieten wird.
Und unter Exoten fallen viele Süßwasserfische, Vögel, alle Reptilien, weil heimische darf man eh nicht halten.....
Bei der Liste der verlinkten Seiten finden sich ganz vorne Peta und Vegane Vereine.....
Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Sorry,
aber es ist blauägig zu glauben dass hier nichts geschieht.
Es passiert halt im verborgenen, und wenn es rauskommt ist es zu spät!!!
Natürlich läuft mit der Tierhaltung auch vieles falsch, will ich gar nicht beschönigen,
Aber wenn diese Negativbeispiele dann ausgenutzt werden, um uns allen ein Verbot einzubrocken,
dann läuft es falsch!
LG,
Wolfgang