Beiträge von Wolfgang_Suchy

    Hi Kadatz,
    ich glaube nicht das man das mit den Architekten veralgemeinern kann,
    aber technische Verkehrsflächen werden halt leider als Stiefkind behandelt.
    Wir liefern Möbel für Veranstaltungen, und es ist super wenn es einen großen Lastenlift gibt,
    aber gegenüber mit 1,5m Abstand eine Mauer steht. Das wird mit Palette und Ameise echt knapp.
    Oder ein Hubtisch bei einer Lieferrampe für Lkw dazugebaut wird, aber davor eine Säule :loudly_crying_face:

    LG, WOlfgang

    hi jannes,
    haben die selbe erfahrung gemacht wie peter: wird die population zu groß beeinträchtigen die tiere die korallen (bei uns eine weichkoralle und auch scheibenanemonen bzw. ricordea yuma); diese öffnen nicht mehr richtig und sehen "verschrumpelt" aus. nach absaugen der turbellarien war innerhalb weniger stunden eine verbesserung im zustandsbild der korallen zu sehen, dh "angeknabbert" haben sie die weichkoralle und die scheiben offensichtlich nicht.
    lg
    sonja & wolfgang

    Hi Benjamin,
    ich gehe nicht von der Endgröße, sondern vom Verhalten aus.
    Und unsere beiden halten sich eigentlich nur in der linken Hälfte des Beckens auf.
    Rechts gibt es einen niedrigeren Steinaufbau und Algen, aber dort sind sie kaum.
    Nachts ziehen sie sich auch links unter eine Koralle zurück.
    Also von Vielschwimmern kann man bei unseren nicht sprechen.
    Und das sie die Beckenlänge mal in einem Zug durchgeschwommen sind, habe ich auch noch nie beobachtet.
    Möglicherweise sind sie einfach nur faul :grinning_squinting_face:

    LG, Wolfgang

    Hi,
    die Nadeln sind keine Vielschwimmer, aber wenn sie den Platz haben, erkunden sie ihn auch.
    Unser Becken ist 100x40x50, denke mit einem 60x40x40 gehts auch.
    Mußt nur wegen der Strömung aufpassen, eher mäßig und einige Spalten und Höhlen bieten.
    Da stehen sie dann Kopf über drinnen.

    Dafür ließen sich die Larven in einem kleinen Becken leichter fangen....

    Wie gesagt, gibt einfach zu viele Tierchen.

    Viel Spaß beim Grübeln,
    Wolfgang

    Hi,
    ja die Seenadeln pflegen wir auch im 200l Becken. Sind aber doch viel unterwegs.
    Und fressen leider nur Lebendfutter, das Männchen überhaupt nur Nauplien.

    Aber sehr netter Besatz.
    Wie wäre es noch mit zB: Gobiodon histio, oder G. okinawe... oder einer Elacatinus Art........

    LG, Wolfgang

    PS: nimm 200 Liter es gibt einfach zu viele schöne Möglichkeiten

    Hallo Tjark,
    hatten auch als 2. Becken ein 54er, jetzt ein 200er,
    aber es fand sich so viel nettes Kleingetier :grinning_squinting_face:

    Die Lybia tesselata sind super, man sieht sie halt leider nicht viel. Ist ein Suchspiel :face_with_tongue: Oder Du bietest Ihr einen schönen Überhang. sind eher lichtscheu. Nachsetzen hat leider nicht geklappt. Obwohl eindeutige Geschlechtsunterschiede sind sie sich aus dem Weg gegangen. Eine Woche später war eine tot.

    Alternative möglicherweise: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/848_Peri…s_pedersoni.htm
    davon haben wir jetzt 2. Die dritte ist leider verschwunden, und der Jammer in Österreich ist, das man solche Tiere kaum bekommt. Sitzen bei uns tagsüber standorttreu in einer Weichen und wandern nachts umher. Haben auch regelmäßig Eier. SInd super wenn sie versuchen die Cinctus Grundeln zu putzen.

    Hatte auch eine kleine E.Q. mit zwei Partnergarnelen, ist aber herumgezogen und dann im Aufbau verschwunden. Aber leider schon mind 2 Monate nicht mehr gesehen.

    LG, Wolfgang

    Edit weil erst jetzt gesehen: bei uns sitzen die P. maculatus entweder in den Blasenkorallen, fransigen Scheiben oder der Euphyllia. Auch eine Catalaphyllia wurde sofort angenommen im 100L Becken (3. Becken).

    Hi,
    Du kannst sie vorsichtig mit einem Gummiring auf einem kleinen Stein fixieren,
    damit sie nicht weggeblasen wird.
    Nach 2 Wochen mal nachsehen ob sie schon festgewachsen sind.
    Dann das Gummiringerl vorsichtig entfernen, eventuell mit der Schere abschneiden und herausziehen wenn schon eingewachsen.
    Ab jetzt läßt sich die Koralle leicht verstellen und auch im Riff einkleben.

    Viel Erfolg,
    Wolfgang

    Hallo Klaus,

    könntest Du mal das Datenblatt bitte aktualisieren.
    Wollte es ausdrucken, und das Blatt war leer bis auf:
    Preis:
    0,00
    EUR

    Wieviel Liter / Stunde kommen bei etwa 1,5m Steighöhe noch an?
    Das hatte ich eigentlich gesucht.

    LG,
    WOlfgang

    PS: zu dem Preis nehme ich gleich 2 Stück :face_with_tongue:

    Hi,
    hatten auch welche, bzw wahrscheinlich noch immer ein paar.
    Jodbäder halfen leider nicht.
    Nur die Absaugmethode.
    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/210_Hali…s.htm#kommentar
    Der Lippi sollte eigentlich helfen, wollten ihn aber aus Platz- und Besatzgründen nicht einsetzen.
    Eine Garnele gibt es auch noch, die diese Schnecken frißt http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/844_Rhyn…urbanensis.htm. Wie aus dem Text zu entnehmen ebenfalls mit Nebenwirkungen :grinning_squinting_face:

    Viel Erfolg,
    Wolfgang

    Hi,
    danke für die Tipps.
    Duncanopsammia haben wir eine, sieht so aus wie auf dem Bild,
    deshalb hatten wir etwas anderes vermutet. Danke für den Link, sind sehr nette Sachen dabei.

    @KS
    hast Du ev noch Infos zu dem Tier?
    Habs im Lex nicht gefunden.

    Danke und liebe Grüße,
    Wolfgang

    Hi Tim,
    wenn das Zeug gut wächst, regelmäßig dezimieren .Und den eigenen Docs oder anderen zukommen lassen.
    Sonst glauben sie an ein Nahrungsproblem und blühen aus um sich rechtzeitig Nachkommen zu schaffen.

    Welche Art hast Du drinnen?
    Bei C. Serrulata zB gibts zuerst ganz feine Auswüchse auf den Blättern, und am nächsten Tag sind sie ausgeblüht.

    LG, WOlfgang

    Hallo Dirk,
    sehr schönes Tier.
    Da kann man neidisch werden.
    Bei uns in Ö ist das LS leider selten mit solchen Tierchen " verseucht "
    Hab schon mehrmals noch Fangies gefragt, aber leider keine Resonanz.

    In unseren Steinen haben wir es gerade auf 4 Krabben gebracht.
    Die letzte erst vorgestern entdeckt, Carpax ~ 5mm.

    Viel Spaß mit Deinem Fangi,
    WOlfgang

    Hi,
    nettes Bild.
    Also bei unseren Porzellankrabben wachsen die Scheren wieder nach.
    Nicht auf einmal, aber nach 3 Häutungen siehts wieder ganz gut aus.
    Ob es bei dieser Krabbe auch so ist, kann ich aber nicht garantieren.

    LG, WOlfgang

    Hi,
    lies Dir mal die Erklärungen von Martin Kuhn durch,
    bzw hast Du mit seinem Rechentool eine Hilfe beim Dosieren.

    Ev andere Präparate probieren?
    Hast Du einen Aquarianer in der Gegend der Balling macht?
    Dann könntest Du es mal ausprobieren ohne die Salze gleich kaufen zu müssen.
    Wenn die Werte soweit unten sind, sollte eigentlich nichts ausfällen.
    Wie wendest Du die Lösungen an?

    Sicherheitshalber einzeln und mit einigem zeitlichen Abstand zugeben.

    LG und viel Erfolg,
    Wolfgang

    PS: Der Meister war schneller :thup

    Hi,
    @ Hans Werner,
    ich war heuer auf den Philippinen,
    und wenn im Naturschutzgebiet ( Steinkorallenriff, aufpreispflichtig beim Tauchen ) die Reusen ilegal ausgelegt werden,
    ist das so normal, das der Diveguide, dessen Zukunft davon abhängt, es auch nicht weitermeldet.
    Natürlich kann man den Überschuß an Jungfischen abfangen, die Frage ist nur wie lange.
    Vor allem wenn man gleichzeitig die Küstengewässer kräftig verschmutz, die ja zum Aufwachsen gebraucht werden.

    Und ich habe den Umgang mit der Natur in vielen Ländern gesehen, weil durchaus reisebegeistert.
    Ich behaupte auch nicht, das die westliche Zivilisation es begriffen hat.
    Leider.
    Das schlimme ist nur, das jetzt alle hinterher wollen, auf biegen und brechen.
    Und die Fehler, die wir in Jahrhunderten gemacht haben, werden jetzt in wenigen Jahrzehnten gemacht.
    Da kommt die Natur noch viel weniger mit. Und alle verdienen brav daran. Vor allem in Europa und Usa.
    Der arme Teufel der den Fisch fängt, bekommt ja auch nicht wirklich viel dafür. Aber da ist dann noch ein Zwischenhändler, oder mehrere, und der Transport, und ein Importeur, und ein Fachhändler....
    Mir ist klar, das das alles Geld kostet.
    Aber wenn ich mir ansehe, wieviele Fische ständig importiert werden,
    frage ich mich schon manchmal, ob die auch alle an neue Becken gehen. Oder wieviele zum nachbestzen benötigt werden. Und zwar nicht aus Altersschwäche.

    In Österreich gibt es die Gesetzgebung übrigens schon.
    Sie wird nur nicht executiert.
    Um ein Bild herauszufangen:
    Doktorfische / Kaninchenfische bis 25cm ab 1000l max 3 Stück, jeder weitere + 20%
    Docs bis 50cm ab 5000l
    größere Docs ab 10000l
    Igelfische bis 20cm ab 1000l
    Igelfische > 20cm ab 5000l

    Das in mancher Hinsicht über das Ziel geschossen wird, streite ich nicht ab.
    Es gibt zB ausreichend Grundeln die keine 300l brauchen, weil sie ortsgebunden leben.

    Ich habe mich auch nicht für ein generelles Verbot ausgesprochen.
    Meine Frage war eher, wie soll es gehen?
    Und wenn sich die Beckenbesitzer nicht selbst an Richtlinien halten, ist die Gefahr, das sich andere darum kümmern um so größer.

    LG, WOlfgang

    Hi,
    @ Kenny
    dann hat sich das Doktorenproblem von selbst gelöst. Da gibt es im moment noch nicht viel am Sektor Nachzucht.
    Es gäbe ja jetzt schon vieles als NZ, aber es ist halt billiger Fische zu fangen, und um den Halben Erdball zu fliegen :winking_face_with_tongue:
    Und dann liest man wieder davon, das jemand zuviele Jungfische hat, und keiner will sie. Bzw einen halbwegs gerechten Preis dafür zahlen.

    Im Moment habe ich eher das Gefühl die "Ware" Fisch wird billiger, weil es mehr Angebot gibt.
    Und bei 50.- denken scheinbar nicht viele nach. Aber wehe der NZ Clownie kostet 20.-

    Wenn man die NZ etwas fördern würde ( durch Kauf ), würden vermutlich auch mehr sich dahinter klemmen. Und es gäbe dann logischerweise auch mehr Erfolge.

    In diesem Sinne,
    LG,
    und laßt uns hier konstruktiv weiter diskutieren,
    Wolfgang

    Hi,
    @ Sabine
    könnte man das ganze ev in ein "Möglichkeiten das AQM zu verbessern"
    und
    Grundsatzdiskussion Fischgröße / Artgerecht splitten?

    @ Kenny
    Ich habe nicht behauptet, das es einem Doc automatisch in einem größerem Becken besser geht.
    Wenn man sie beim Tauchen in großen Schulen übers Riff ziehen sieht, kann man sich vorstellen das es ihnen in einem Becken nicht gefällt, vor allem weil meistens einzeln. Und mehrere geht wegen der Beckengröße nicht. Und wenn mehrere, dann verschiedene Arten :confused_face:
    Das ist ja der Punkt.

    Nur wenn man Fische nicht artgerecht halten kann, sollte man sich ernsthaft überlegen sie zu kaufen.
    Machen aber scheinbar nicht viele, sonst würde nicht in fast jedem Becken ein oder mehrere Docs schwimmen.

    Grundelpärchen mit Knallkrebs ist halt für die wenigsten eine Alternative.
    Wäre aber sehr einfach zu halten, interessant zu beobachten.
    Wird halt von den meisten nur für / als Beiwerk gehalten.

    Es gibt genügend Fische / Wirbellose die sich artgerecht halten lassen. Auch schon viele aus Nachzuchten.
    Die Frage ist nur, ob das der Durchschnittsaquarianer will.
    Oder ob es eine Frage der "Ehre" ist, mit großen Fischen zu beeindrucken.
    Natürlich kann man sie auch so füttern das es kaum gegenseitige Übergriffe gibt,
    aber das macht es auch nicht viele besser.

    Wir können maximal einen kleinen Riffabschnitt nachbilden,
    und da sollten wir uns gut überlegen was zusammenpaßt, und dann auch nicht den Rahmen ( Becken) sprengt. Und das klassische Riffoto zeigt Unmengen Fische, allerdings stehen da auch Unmengen Kubikmeter Wasser daneben zur Verfügung.

    Ein generelles Verbot halte ich nicht für Sinnvoll. Nur wo ist die Grenze? Ein Importstop für Fische die mehr als 1000l brauchen? Ein Erlaubnisschein mit Beckengröße für den Einkauf? Oder Kritik im Forum einstecken müssen?


    Und was die konstruktive Kritik angeht, auch wenn ich sicher nicht immer Michaels Meinung bin,
    er hat einen Beitrag geleistet, es wurde nur kaum darauf eingegangen.

    LG, Wolfgang

    Hi Lars,
    Respekt, sieht super aus.
    Und voll durchdacht. Das mit den Bögen wäre noch eine Sache.
    Warum die Rückförderung so knapp am Kamm?
    Keine Angst das das "saubere Wasser " gleich wieder hinunter fließt?

    Wie bist Du auf die Closed Loop Idee in der Version gekommen?
    Oder bei jemanden gesehen wo es so läuft?
    Warum verwendest Du nicht das Wasser aus dem TB dafür?
    Wir werken an einem 150 x 80 und das wäre natürlich auch eine Möglichkeit für Strömung zu sorgen.

    LG, Wolfgang

    Hi,
    Problem ist die Oxidation wenn Strom mit im Spiel ist.
    Und es reicht eine 1,5 Volt batterie im Salzwasser um Buntmetalle zu zersetzen.
    Wenn Batterie, war diese unbeschädigt? Austretende Schwermetalle!!!
    Mir ist eine UW Kamera abgesoffen, und da war das Wasser im Gehäuse nach einer Stunde Tauchgang dunkelbraun.

    Viel Wasserwechsel, ev Bakterienzugabe, Kohle ist gut.
    Und genau schauen, ob keine kleinen Teile noch im Becken liegen.

    Alles Gute,
    Wolfgang