Beiträge von Aurora

    Hallo Caro,

    die Beleuchtung ist in echt nicht so lila, der Handychip tut sich aber wie fast alle Digitalkameras mit der farbechten Darstellung von LED Beleuchtung sehr schwer. Im realen Leben ist die Beleuchtung auf ein "helles weißblau eingestellt" also gerade so, dass es nicht mehr "gelb" wirkt und noch nicht nach richtig blaulastig kippt. Farbtemperatur würde ich auf ca. 14.000-16.000 K schätzen.

    Herzliche Grüße
    Thomas

    Hallo,

    die genannten LED Leisten kenne ich nicht persönlich. Ich würde aber vermuten, dass du mit 7500/11000 k + Blau ein schönes meerwassertaugliches Licht hinbekommen solltest. Für Weichkorallen, Blasenkoralle, Hammerkoralle, Scheibenanemonen, etc. sollte das auf jeden Fall ausreichend sein. Dein Problem mit Abdeckung kann ich nachvollziehen, das ist aber auch mit "Roleadro" LED machbar. Ich habe als Abdeckung Glas auf dem Becken liegen und die LED darüber aufgehängt. Hat neben Verdunstungsminimierung auch den Vorteil dass springende Fische im Becken bleiben. Ggf. kann man eine Blendschutzrand aus Holz, beschichtete PVC/Alu-Platten oder ähnlichem aufsetzen. Machbar ist das also auch. Ich vermute, dass du mit beiden Lösungen glücklich werden kannst. Im Anhang noch ein Bild von meiner "Abdeckung" heute Abend per Handy, sorry für die suboptimale Qualität.

    Hallo,

    Die LED sind die gleichen. Die LED Lampe gibt real max. 120 W Leistung ab, da die 3V LED-Chips nur mit maximal 2V betrieben werden. Somit wird aus der 165W Lampe real eine 110-120W Lampe. In meinem Profil greife ich auf den realistischen Wert zurück, im Verkauf wird die Lampe meist mit 165W beworben.

    Die Lampen die ich verwende sind technisch sehr ähnlich zu den MARS-Leuchten, allerdings haben meine Lampen eine etwas andere Zusammenstellung der LED-Farben wie die MARS. Bei Amazon laufen die Lampen die ich benutze wohl unter Roleadro (steht auch auf einer Lampe drauf die ich nachgekauft habe), bei Ebay werden die gleichen Lampen auch neutral gebrandet verkauft. Funktional und vom Lichtspektrum sind diese Lampen sehr gut, der Entwurf basiert ja auf einem Projekt aus dem amerikanischen Reef Central Forum und wird heute von diversen China-LED-Firmen nachgebaut.

    Wie wichtig dir Dimmung ist musst du selbst entscheiden, da deine Frage in Hinblick auf eine möglichst günstige Beleuchtung ging habe ich das außen vor gelassen. Dem Becken ist das egal, ist nur Optik für den Besitzer. Gute Lampen mit Dimmung kosten auch locker das 5fache wie die von mir beschriebenen Lampen. Es gibt auch eine dimmbare Wifi-Version, von dieser wird aber vielfach abgeraten, da der Controller wohl sehr anfällig ist und gerne kaputt geht. Zumal die Lampe dann mehr als das 1,5 fache kostet.

    Für rund 90-100 € gibt es bei ebay oder amazon sehr brauchbare LED Lampen aus China. Such mal nach 165 W LED meerwasser oder so ähnlich. Diese Leuchten nutze ich selbst in meinem Becken, sind extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis. Kleiner Tipp die WLAN-Variante lohnt den Aufpreis nicht und ist störanfällig.

    Das Becken läuft weiterhin gut. Allerdings habe ich offensichtlich eine Nährstofflimitierung. Das Becken frist pro Woche ca. 5-6 mg/l Nitrat, seit ich Ammoniumnitrat dosiere kann ich einen Wert von ca. 1-2 mg/l halten. Allerdings scheine ich jetzt Phosphatlimitiert zu sein, seit vor 3 Tagen gebe ich jetzt Phosphat ebenfalls zu (Sangokai), die Effekte sind sofort zu sehen (es bilden sich wieder mehr differenziertere Wachstumsspitzen bei SPS. Leider habe ich auch ein geringfügiges Problem mit Cyanos, vermutlich hängt das mit der Nährstoffsituation zusammen, mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

    Zwei kurze Videos von heute Abend für den Eindruck

    https://youtu.be/WQfSs4g0IIs

    https://youtu.be/CwrFt9-Yc7w

    Bei mir ist vor 3 Wochen den nächste Zwischenfall aufgetreten. Dieses Mal zum Glück im Bereich des Ablaufschachts, so dass ich nicht das ganze Becken räumen musste und das Abdichten mit Silikon bei laufendem Becken möglich war. Echt ätzend diese Viecher. Ich hab den Wurm übrigends gesehen. Die Teile sind klein weiß/durchsichtig.

    Aktuelle Bilder, allerdings mit Smart Phone von daher ist die Farbbalance mit der LED Beleuchtung problematisch. Ich versuche momentan die Scheibenanemonen zurückzudrängen und die Dekoration etwas interessanter zu gestalten mit einzelnen Riffsäulen und Überhängen aus Lebendgestein. Noch sind nicht alle Korallen final platziert und festbetoniert. Ich bin aber mit der Entwicklung insgesamt bisher recht zufrieden.

    Gelbbauchdemoisellen sind meiner Erfahrung nach sehr dankbare Pfleglinge, sie lassen sich auch gut mit Gramma loretto (Feenbarsch) vergesellschaften. Im Zweifelsfall sollten die Demoisellen erst gegen Ende eingesetzt werden. Tapfere kleine Burschen. Sehr gut geeignet sind bei dieser Größe Centrophyge acanthops.

    Es sind rund 2 Monate ins Land gegangen. Die Strategie mit der Osmoseanlage scheint aufzugehen, Korallen und Fische gedeihen. Ich habe insgesamt (eigentlich wie immer) sehr niedrige Nährstoffwerte (NO3 würde auf nahezu 0 gehen wenn ich es nicht mit Ammoniumnitrat auf 1-2 mg/l stabilisieren würde, PO4 an der Messbarkeitsgrenze 0,03 mg/l). Ein paar Impressionen von den Korallen...

    Das Personal wusste leider bei meinem Besuch gar nix. Rückfrage am letzten Samstag beim dann anwesenden Chef hat tatsächlich Aufklärung erbracht. Es handelt sich dabei wie vermutet um eine Sinularia. Genauer eine Nachzucht von einem Mutterstock aus Madagaskar, die gute Nachricht ist damit, es gibt mehr oder minder regelmäßig Nachzuchten von dem Klon. Leider ist momentan schlechtes Wetter (Zyklone), also muss ich noch ein bisschen Geduld mitbringen.

    Ich hab kürzlich im Showbecken eines Händlers folgende Weichkoralle gesehen, die es mir total angetan hat. Leider unverkäuflich und davon gab es auch keine Ableger. Jetzt die entscheidende Fragen:

    1. Was ist das?
    Ich hatte zuerst auf Lobophyton compactum getippt, inzwischen tendiere ich eher zu was in Richtung Sinularia oder Cladiella da ich auf dem Bild keine der Sekundärpolypen sehen kann.

    2. Wo bekomme ich sowas?
    Im Zweifel würde auch ein kleiner Ableger reichen, die Teile wachsen ja meist recht flott. Irgendwelche Ideen wie ich an so was komme, ohne die Koralle aus dem Laden entführen zu müssen :winking_face_with_tongue:

    Man kann das PVC sogar auch unterhalb der Tankverschraubung stecken. Ich hab das einfach mit etwas Teflonband gedichtet und es ist seit Jahren dicht, auch nach mehrfachem Entfernen und zusammensetzen. Vorteil, man kann das ganze abnehmen ohne Säge etc. wenn das Becken doch mal transportiert werden soll. Würde ich aber nur machen wenn darunter ein Filterbecken steht (bei mir der Fall).

    Ich kenne das Problem auch. Bei mir wurde insgesamt drei Mal die Silikonfugevon ca. 1-2 mm Durchmesser starken Wurmlöchern durchbohrt. Verursacher könnte ich nie identifizieren. Es war immer in Bereichen mit Sand. Konsequenz ist ich fahre jetzt ohne Bodengrund. In allen Fällen musste ich das Becken leeren, Füge reinigen, entfetten und mit Silikon das Loch verfüllen. Auf die Idee ne Ablaufrinne zu installieren wäre ich nie gekommen, hätte ich grade bei deinem Schadensbild auch zu viel Schiss....

    Das kann man fixen, muss man aber nicht. Wenn du versuchen willst das Becken zu sanieren würde ich folgende Schritte vorschlagen:

    0. Vereinsamten "Nemo" abgeben oder sich alternativ mittelfristig für eine Anemone und einen zweiten entscheiden

    1. Ausreichend Meerwasser für mind. 100 % Wasserwechsel mit Osmosewasser/Salz vorbereiten
    2. Mit einem Teil des Meerwassers die Steine gründlich reinigen (bürsten mit Pumpe den Dreck runterblasen), Steine in altem Meerwasser zwischenlagern
    3. Becken komplett reinigen
    4. Die Steine wieder rein, Wassserwechsel mind. 50%
    5. Einlaufen lassen, regelmäßige Wasserwechsel von 10-20% alle Woche, Phosphatadsorber nach Bedarf
    6. Vernüftige Beleuchtung anschaffen (ich empfehle die 165W LED Chinaleuchten von Ebay, viel Licht fürs Geld) oder 4x neue Röhren beschaffen + regelmäßiger Wechsel
    7. Einfach und robuste Weich- und Lederkorallen, Scheibenanemonen, Krustenanemonen als Beckenbesatz (gibt es wirklich schöne Sachen)
    --> Weiterlaufen lassen ggf. nach einiger Zeit einige robuste Fische (Gelbschanzdemoisellen, Lippfische, etc.) einsetzen

    Ist das Absicht, dass Zulaufleitung für das Technikbecken direkt wieder in der Pumpenkammer rauskommt? Das würde ja bedeuten, dass der größte Teil des Wassers gar nicht durch das Filterbecken mit Rollermat/Abschäumer geht sondern im Kurzschluss direkt wieder zurückgepumpt wird, also quasi "Open Loop". Vielleicht sieht das auf der Aufnahme auch nur so aus und täuscht, aber wenn das so ist, macht das ja eigentlich wenig Sinn, denn dann könnte man auch einfach eine wesentlich schwächere Rückförderpumpe nehmen und damit das Becken betreiben. So wäre das doch reine Energieverschwendung?

    Sekundenkleber funktioniert prinzipiell, allerdings sollte man der Scheibe vorher etwas Zeit zum heilen geben. Ich habe festgestellt, dass es am einfachsten klappt wenn man die Scheiben mit geringer/keiner Strömung längere Zeit auf dem Substrat z.b. kleinere Bröckchen hält, dann wachsen sie von selbst wieder fest, braucht halt Geduld.

    Einfach die Scheiben mit einer stabilen Klinge vom Substrat abkratzen / abrupfen ist möglich. Die Scheiben regenerieren sich dann und wachsen auf einem neuen Substrat fest. Sieht fies aus und ist mit Schleim und Innereien verbunden funktionirt aber erstaunlich effektiv. Alternativ den Ablegerstein zwischen die Scheiben legen, diese "klettern" nach und nach darauf. Dauert halt wesentlich länger.

    Letztlich führ eine Erhöhung der Dosierintervallzahl eher zu größerer Ungenauigkeit. Denn die Abweichung der Dosiermenge ist bei jedem Dosiervorgang relativ fix, sofern immer weniger/kürzer dosiert wird führt dies dazu, dass sich die einzelnen Abweichungen immer weiter aufmultiplizieren. Ich halte 2-4 mal tägliche Dosierung für absolut ausreichend (6 mal ist auch okay sofern die Menge gut dosiert werden kann), so hoch ist der Verbrauch bezogen auf die Gesamtmenge im Aquarium ja auch wieder nicht. Sollte jemand ein Aquarium mit einem Verhältnis von 1:1 von SPS zu Wasser betreiben sieht das vielleicht etwas anders aus, aber dann greifen wieder andere biologische Faktoren wie Lichtkonkurrenz, Strömungslimitierung, etc.

    Die Wirksamkeit einer UV-Anlage in Filterbecken moderner Riffaquarien ist gegeben wenn die beiden Bedingungen erfüllt sind:

    1. Betrieb der UV-Anlage mit einem Durchfluss der eine ausreichende UV-Strahlungsdosis und ausreichenden Durchfluss gewährleistet (siehe Herstellerangaben)
    2. Durchfluss durch das Filterbecken der um Faktor 2-3 höher ist als der Durchfluss durch die UV-Anlage

    Zumindest die zweite Bedingung dürften in den meisten Filterbecken erfüllt sein. Damit ist sichergestellt, dass tatsächlich alles Wasser die UV Anlage regelmäßig passiert und somit die Keimzahlen nach und nach in der flüssigen Phase reduziert werden. Das deckt sich auch mit meinen langjährigen praktischen Erfahrungen: ob Betrieb im Bypass am Filterbecken oder Hauptbecken ist egal so lange der Durchfluss passt.

    Mal wieder nach sehr langer Zeit ein Update:

    Becken lief super bis die Stadt beschlossen hat eine neue Wasserleitung zu bauen, danach neues Mischwasser (extrem hart KH 17). Ab da ging es auch mit dem Becken langsam aber stetig abwärts, ich konnte nie so recht eingrenzen was die Probleme verursacht. Letzlich sind in meinem Becken auf jeden Fall "wundervolle" Halimeda-Algen gewachsen. Die hab ich leider zu lange toleriert (sahen ja ganz hübsch aus), nachdem eine große Kolonie sich schlagartig aufgelöst hat, war das ganze Wasser erst grün, dann weiß (Bakterienblüte). Diese hat alle Fische hinweggerafft. Der massive Wasserwechsel den ich durchgeführt habe, hat zwar die Fische nicht mehr gerettet, aber dafür auch noch nahezu alle Steinkorallen gebleicht (die extrem hohe KH finden die nicht so gut, ich bekam schon bei mehr als 10-15% Wasserwechsel teilweise Probleme). Ich habe das Becken dann aufgrund von viel Stress (beruflich, 1. Kind) für gut ein Jahr mehr oder weniger vor sich hinlaufen lassen (keine Fische, teilweise waren die Scheiben wochenlang auch mal fast komplett mit Kalkrotalgen zugewachsen).

    Ich stand jetzt letztlich vor der Entscheidung aufhören oder was grundlegendes ändern und wieder richtig anfangen. Ich hab mich für zweiteres entschieden und jetzt erst mal folgende Schritte unternommen:

    1. Anschaffung einer leistungsfähigen Osmoseanlage (1.500 l pro Tag) um das Leitungswasser / KH Problem zu beseitigen
    2. Scheiben gründlich gereinigt und 2x größerer Wasserwechsel mit Osmosewasser/Meersalz
    3. Beginn Neubesatz mit Korallen / Fischen

    Ziel ist wieder ein schönes Mixed Becken mit Steinkorallen / Weichkorallen / Fischen zu etablieren.

    Damit ihr mal einen Eindruck davon bekommt wie es zur Zeit aussieht mal 3 zugegebener Maßen nicht besonders hochwertige Handyfotos

    Silikonfraß ist kein Gerücht. In meinem Becken haben sich inzwischen drei mal irgendwelche Tierchen jeweils mit einem ca. 1-2 mm starken runden Gang direkt durch die Silikonfuge in die die Freiheit gebohrt. Ergebnis jeweils Leck, Becken bzw. Filterbecken ausräumen, alles trockenlegen, entfetten und mit viel Silikon wieder abdichten. Das Schadensbild war immer sehr einheiltlich, Schaden immer in mit Sand bedeckten Bereichen, seitdem hab ich keinen Bodengrund mehr im Becken, im DSB Filterbecken lässt es sich ja schwer vermeiden.

    Grüße Thomas

    So, das Becken läuft jetzt ziemlich genau wieder ein Jahr am neuen Standort. Nach wie vor bleibe ich meinem Ansatz der Minimalpflege treu (nur 2x Wasserwechsel in einem Jahr, Nachfüllen mit Leitungswasser, ganz selten etwas Balling Elemente, Fütterung mit Trochenfutter, das wars auch schon). Meines Erachtens zeigt das Ergebnis, dass die DSB-Technologie im Unterschrank zusammen mit dem relativ harten Leitungswasser den Bedarf auch recht zahlreicher Steinkorallen halbwegs vernünftig deckt. Aber bildet euch selbst eine Meinung:

    Ich habe in den letzten Monaten eine Testleuchte mit 3x 30W High Power LED betrieben. Die LED sind von SATIS, dabei je 10.000K, 20.000K und in der Mitte eine blaue LED mit 460 nm. Gekühlt werden diese mit Prozessorkühlern und 8cm Lüftern die jeweils einzeln Drehzahlgeregelt sind über eine PC-Lüftersteuerung. Mit Helligkeit, Wachstum der Korallen und Farbgebung in Verbindung mit meiner 250W HQI bin ich momentan sehr zufrieden. Allerdings scheint es als ob die 90W LED für die Korallen deutlich heller/attraktiver sind als die 250 W HQI, denn die Korallen richten ihr Wachstum jetzt vor allem nach den LED aus.

    Lüftersteuerung

    Die Leuchte ist erkennbar ein Testaufbau und verzichtet auf ein schickes Gehäuse, etc. Mit den gesammelten Erfahrungen denke ich mittelfristig über einen Totalumstieg auf LED-Technik nach. Dann vermutlich je 5-6x weiße und 5-6 blaue LED 30W die auf einen gemeinsamen Strangkühlkörper montiert werden.

    Mal wieder ein Update, das Becken macht Fortschritte. Zwischendurch hatte ich mal eine Phase mit Bryopsis, diese konnte ich durch Phosphatadsorber aber komplett zurückdrängen. Ich habe die Ableger festbetoniert und dabei meinen gesamten SPS Bestand einer Korallenbleiche ausgesetzt, die fanden die 18° Lufttemperatur offensichtlich nicht so lustig, aber alles hat überlebt und sich erholt.

    Ansonsten hab ich etwas tiefer in die Tasche gegriffen und die gute alte aber inzwischen recht brummige Aquabee durch eine Red Dragon Speedy RD3 mit 5000 l/h ersetzt. Schon ein ganz nette Pumpe, läuft seit gestern ist aber nicht ganz leise sondern hat eine leises knarrendes Brummen, mal sehen ob das noch weggeht.

    Aktuelle Impressionen, es wächst:

    Dankeschön,

    das würde jetzt mal der Theorie nach für irgendwas um die 450-455 nm sprechen. Das Problem dabei ist, dass die Zooxanthellen in Korallen nicht notwendigerweise das gleiche Absorptionsspektrum haben müssen, da in der Membran zahlreiche Light scavenging complexes existieren können, die Licht anderer Wellenlänge sammeln und auf den Photosystemen I und II "abladen". Diese dürften gerade bei Korallen für teilweise recht drastische Anpassungen der Wirkspektren sorgen.

    Kennt jemand zufällig eine gemessenes Wirk-/Absorptionsspektrum von Korallen bzw. Zooxanthellen?

    Hi,

    bin gerade im Prototypenstadium am experimentieren mit verschiedenen 30W LED von Satis. Die Endgültige Leuchte über meinem 80x80x70 Würfel soll dann 300W haben (5x weiß, 5x blau) Dabei habe ich die 10000K und die 20000K verglichen, rein optisch sehe ich da keinen großen Unterschied. Ich werde hier entweder komplett auf die 20000k Chips setzen oder 3x 20000K und 2x 10000K verbauen. Verschiedene Linsen habe ich auch mal zum testen bestellt, am besten ist aus meiner Sicht eine 78mm Linse mit konkavem Schliff oder eine 78mm Linse mit planem Schliff und Reflektor, mach schon rein optisch doch deutlich etwas aus bei der Helligkeit, dafür hat man halt vermutlich eher Probleme mit Abschattung. Werde ich die nächsten Tage nochmal mehr im Detail über meinem Becken testen.

    Für den Blauanteil habe ich jetzt eine LED in Blau mit ca. 460-470 nm getestet, sieht gut aus. Es gibt gegen Aufpreis auch noch 450-455 nm (royalblue), 455-460nm (royalblue) und 445-450 nm (extreme royalblue). Mir stellt sich jetzt die Frage ob es korallenbiologisch jetzt irgendeinen Grund gibt welche Wellenlänge man hier bevorzugt. Oder für jeden der 5 Emitter eine andere Wellenlänge???


    Ich bin sowohl für Erfahrungswerte als auch theorethische Erleuchtung dankbar.

    Herzliche Grüße
    Thomas

    So ich habe den Anteil an Monti-Platte etwas reduziert und mir noch ein paar wunderschöne Ableger von Lengi's Ablegershop besorgt. Aktueller Eindruck von gerade eben. Die neuen Ableger haben zum Teil echt krasse Farben, bin mal gespannt wie die sich farblich in den nächsten Wochen entwickeln.

    Herzliche Grüße
    Thomas

    Hallo,

    mich und das Becken gibt es auch noch. In den letzten Jahren ist viel passiert, teilweise hat die Karriere einen großen Teil meiner Zeit gefressen. Das Becken ist aber trotz minimaler Pflege über Jahre ohne nennenswerte Wasserwechsel, Spurenelemente etc. gelaufen und trotz zweier Umzüge und damit verbundener Dezimierung hat sich die grüne Monti immer wieder zu einer beachtlichen Kolonie ausgewachsen.

    Jetzt wohne ich mit meiner Frau endlich auch wieder zusammen und das Aquarium soll wieder das Wohnzimmer als Schmuckstück zieren. Becken hat den Umzug ganz gut weggesteckt und die Montiporabruchstückkolonien wachsen schon wieder.

    Erster Eindruck von gerade eben aus der Blaulichtphase mit dem Smartphone geschossen

    Den Sandfilter hatte ich jahrelang ohne Probleme habe ihn aber vor ca. 1.5 Jahren beim Umzug über 450 km vernichtet weil mir das Risiko zu groß war, dass da was kippt. Ansonsten hat der aber im alleingang Wasserwerte und CA-Versorgung sichergestellt. Ich habe jetzt gestern wieder im Technikbecken ein neues DSB mit 30 kg Sand mit 0.5-1mm Korngröße eingebracht. Bin mal gespannt wie sich das in den nächsten Wochen so entwickelt.

    Herzliche Grüße
    Thomas