Beiträge von Aurora

    Das Aquarium am Hafen ist echt klasse. Unbedingt anschauen. Solltest aber vielleicht einen Pulli oder ähnliches mitnehmen. Meiner Erinnerung nach war die Klima ziemlich heftig und nur in T-Shirt und Sandale fand ichs etwas kalt.
    Das große Becken ist einfach gigantisch, da merkt man halt was möglich ist mit frischem Meerwasser frei Haus...

    In meinem Becken breiten sich zunehmend kleine rote Planarien (so ca. 3-4 mm lang) aus. Ich finde die Viecher inzwischen recht häufig und habe das Gefühl dass die sich ziemlich schnell vermehren. Frage mich jetzt ob und wenn ja wie ich diese Vermehrung unter Kontrolle bringen kann. Fressfeinde???

    Hab mir die Skala von dem Test mal angeschaut. So wie ich das sehe ist da unten dran ja jede Menge weis damit man eben vergleichen kann. Also genau so wie du es gemacht hast. Daneben stellen, von oben rein schauen, vergleichen und Wert ablesen. Schätze du hast halt einen Nitratwert von 10-25 mg/l.
    Auf Photometer würde ich nicht so viel geben, denn jedes Photometer ist nur so gut wie die Eichung und die Messreagenzien. Scheinbar taugt der Nitrattest von Hanna bei Meerwasser da nicht.

    Heute steht mein neues kleines Seewasserbecken seit 6 Wochen. Nachdem ich anfangs etwas mit Schmieralgen zu tun hatte sieht es jetzt richtig gut aus. Hab jetzt auch schon etliche Tiere drin und alles sieht soweit gut aus.
    Wasserwerte von heute:
    Temp.: 25,0°C
    pH: 8,12
    KH: 6,5
    Ca: 400 mg/l
    Mg: 1100 mg/l
    NO3: n.n.

    Ca/Mg konnte ich erst heute testen, bin aber bereits am Erhöhen mit BioCalcium/BioMagnesium von Tropic Marin. Nitratwert sink stetig ab, zur Phosphatabsenkung setze ich seit heute Contraphos ein.
    Alle Tiere sind soweit in gutem Zustand und schön geöffnet :smiling_face: . Momentaner Besatz: Krustenanemonen, Scheibenanemonen, Xenia, Anthelia, Keniabäumchen und eine noch sehr kleine Pocillopora, 10 Einsiedeler aus 2 Arten, 5 Nerita sp., und sonst noch jede Menge Kleingetier. Zum Glück noch keinerlei Verluste.
    Leider hab ich mir auch etliche Glasrosen eingeschleppt, eventuell auch 2 Anemone cf. majano. Zur Bekämpfung der Glasrosen denke ich zur Zeit über die Anschaffung einer L. wuerdemanni nach. Mal sehen...
    Danke an alle die mir mit guten Tips geholfen haben. Besonderen Dank an Ruedi, der mir die Keniabäumchen und zwei Steine mit Xenien/Anthelien gespendet hat.... :] :] :]

    Gruß Thomas

    Kam mir auch etwas seltsam vor, habe das Zeug jetzt wie es ist in ein Marmeladenglas verpackt, sollte ja eigentlich kein Problem sein.
    Nachteil wenn man das Zeug so ins Becken gibt ist der nette rote Nebel der sich bildet, durch ausgewaschene feine Partikel, mal sehen wie lange es dauert bis der weg ist....

    Habe mir nen Beutel Contraphos bestellt und werde das Zeug mal probeweise einsetzen. Jetzt frage ich mich ob ich das Zeug vorher spülen sollte (natürlich mit Osmosewasser), oder ob ich das direkt ins Becken tun kann.
    Zum anderen steht da drauf "nach Öffnen nur im Feuchten Zustand aufbewahren", wie soll ich das verstehen? Mit Wasser befeuchten und in ein Glas, oder wie???

    Ich habe mir wie wohl schon jeder von euch bei der Einrichtung meines Beckens etliche Glasrosen eingeschleppt. Leider sind diese sehr klein und schwer zugänglich, so dass ich echte Probleme damit bekomme die mit Salzsäure zu spritzen. Ich denke jetzt über die Anschaffung einer L. wuerdemanni nach, habe aber Bedenken wegen meiner Krustenanemonen, sind die gefährdet?

    Da ich selbst eine Art Nanoriff betreibe (72l), würde mich der Artikel im Meerwasseraquarianer 4/2002 sehr interessieren. Naturgemäß kann man das Heft jetzt nicht mehr kaufen. Hat jemand diese Ausgabe und wäre bereit mir den Artikel per E-mail zu schicken. Wäre echt super wenn das jemand machen könnte...

    Ich würde gerne meine Einsiedler bestimmen, leider bin ich in meiner Literatur bisher nicht fündig geworden. Kennt jemand ne gute Internetseite mit Fotos von Einsiedlerarten zum bestimmen. Oder gibt es ein gutes Buch, dass Einsiedler ausführlicher behandelt???

    Hallo Peter,

    muss dir leider eine schlechte Nachricht überbringen: Ohne Bypass gehts nicht, denn sobald die UV-Dosis eine krititsche Grenze unterschreitet sind die Entkeimung drastisch ins wirkungslose. Du solltest also auf jeden Fall darauf achten bei einer theorethischen Entkeimung des Ausgangswassers von mehr als 90% zu bleiben. Am besten ist es wenn du dir ne Pumpe so mit ca. 3000 l/h besorgst (z.B. Aquabee 3000) und machst nen extra Kreislauf. Ansonsten musst du halt nen passenden Bypass konstruieren...

    Wenn du nicht mit dem Mund ansaugen willst gibt es einen einfachen Trick das Wasser zum Laufen zu bringen. Einfach den Ganzen Schlauch mit Wasser füllen (einfach komplett untertauchen), auf einer Seite Daumen drauf oder Korken rein, diese Seite aus dem Becken raustun und runterhalten, aufmachen und das Wasser fließt von selber...
    Ich sauge aber lieber selber an, ist einfacher und schneller...

    Ich benutze das Tropic Marin Salz auch, allerdings habe ich Magnesium bisher noch nicht gemessen (mangels Test), ist das sicher im Salz so oder können da andere Faktoren eine Rolle spielen, denn Robert hat bei seinem Test der Salzmischungen 1410 mg/l gemessen. Wenn da was dran wäre, dann stellt sich die Frage wie kann man den Wert problemlos anheben, ich will nicht grad bei MM je 1kg Salz bestellen müssen, das hält bei meiner Beckengröße ja 1000 Jahre....

    Na im Vergleich mit dem großen Vorbild sind es wirklich nur Pfützen, dafür aber oft sehr schöne.
    Naja das mit den Algen ist nicht so dramatisch, es bildet sich halt auf der Frontscheibe immer wieder so eine feine grüne Algenschicht, Steine sind eigentlich nicht betroffen, die halten die Einsiedler sauber. Denke das hängt mit meinem momentan recht hohen Nitratwert von so ca. 20 mg/l zusammen, sollte sich aber mit der Zeit geben....

    Hallo Peter,

    was misst und rechnest du denn??? Wenn du einen der Brenner von HW nimmst kannst du den Angaben auf deren Webseite vertrauen, die haben auch nichts anderes gemacht als das genau gerechnet was ich dir an Formeln geliefert hab. Das einzige was du wissen musst ist dein Wasservolumen (am besten reales Wasservolumen ohne Steine mit Technikbecken, Rohrinhalt, etc.) sowie wieviel Entkeimung die erzielen willst. Dann nimmst du diese Literzahl mal 2 und suchst in der Tabelle einen Brenner aus der mit diesem Durchfluß die von dir gewünschte Entkeimung von 90-99% erreicht. Für Troptronic (kenne ich leider nicht aus eigener Erfahrung) dürfte es diese Werte wohl auch geben...

    Ich denke hier ist doch einiges aus dem Ruder gelaufen. Momentan dreht sich die Diskussion in keiner Weise mehr um das eigentliche Thema, sondern mehr darum wer was wann gesagt hat und wie barbarisch hinterwäldlerisch :grinning_squinting_face: oder wie formelgläubig abgehoben :grinning_squinting_face: der eine oder andere denkt. Ich denke man sieht hier einfach, dass es zwei Herangehensweisen an die Meerwasseraquaristik gibt. Da ist auf der einen Seite die Fraktion der wissenschaftlich korrekten, die versuchen ein genaueres theorethisches Verständniss der Vorgänge im Aqua zu gewinnen und daraus weitere Schlüsse zu ziehen. Dann ist da auf der anderen Seite eine Fraktion von Praktikern, die mit harter Arbeit und in unzähligen Versuchen ausprobiert haben wie sie ihr Aqua und später auch andere besser machen können. Für diese Leute ist es nicht wichtig wie es theorethisch funktioniert, sondern wichtig, dass es mit ihrer ausgestesten Methode gewisse Effekte gibt. Einigkeit hier herzustellen ist denke ich nahezu unmöglich, aber ich möchte doch mal an beide Seiten appelieren entweder zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren oder es jetzt einfach auch auf sich beruhen zu lassen....

    D10-Dosis ist ein Fachbegriff aus der Entkeimungtechnik. Hiermit gemeint ist die Dosis welche eine Reduzierung der Keimzahl um eine Zehnerpotenz bewirkt. Also D10 = 90% Entkeimung 2*D10 = 99% Entkeimung und so weiter...
    Die Geräte von HW halte ich persönlich für recht empfehlenswert auch wenn sie nicht gerade billig sind. Den großen Vorteil sehe ich in der komplett in Glas gearbeiteten UV-Zone, denn wie hier im Forum bekannt wurde werden die Geräte aus Plastik über kurz oder lang (so ca. 1-2 Jahre scheinbar) durch die UV-Strahlung zerstört und laufen dann aus. So ein Wasserschaden kann dann ganz schön teuer werden...
    Ach so, die Werte die da von anderer Seite schon gepostet wurden decken sich weitgehend mit meinen, man muss nur umrechnen...

    Wenn du bisher nichts mit HTML und so am Hut hattest dürfte Frontpage für dich die richtige Alternative sein. Zwar werden die Vollprofis Frontpage aufs tiefste verachten, aber du kannst dort ohne große Kenntnisse eine Webseite erstellen, die bei Lust und Können nachgebessert werden kann. Vorteil von Frontpage dürfte für dich sicherlich sein, dass du hier eine ganz brauchbare Hilfefunktion hast, du weitestgehend auf Textcode verzichten kannst und sofort siehst was du da produzierst.
    Das mit den in 20 min zur Homepage ist schwachsinn, denn dabei handelt es sich normalerweise um eine einzige html-seite mit etwas Text und einem Bild...
    Achte lieber auf Merkmale wie ftp-upload, evtl. Frontpage-Unterstützung, Speicherplatz, Kosten, etc.

    Hallo Ruedi,

    Glückwunsch zum Becken, dann hat das ja mit dem Kran geklappt. Na dann mal viel Spass noch beim Einrichten. Mein Systemchen (im Vergleich eine Pfütze) durchläuft grad eine leichte Grünalgenphase ansonsten alles in bester Ordnung....

    Das mit den Formeln kann ich natürlich machen, ist aber meines Erachtens eher schwierig einen konkreten Nutzen darin zu finden, da viele der Ausgangsgrößen für eine Berechnung sehr variabel oder schwer zu messen sind.

    UV-Leistung = Leistung elektr. * Wirkungsgrad

    Strahlungsfluß (W/mm²) = UV-Leistung / Bestrahlungsfläche

    Bestrahlungsfläche = Zylinderdurchmesser UV-Brenner * Brennerlänge

    Wirksame Dosis = Strahlungsfluß (W/mm²) * Bestrahlungsdauer

    Bestrahlungsdauer = Brennerlänge / Durchflußgeschw. (cm/sec) = Wasservolumen Bestrahlungsbereich / Durchfluß

    Wichtig ist das die Wirksame Dosis die erzielt wird deutlich über der mittleren letalen Dosis für Bakterien und Mikroalgen liegt (ich würde hier etwa Faktor 2-4 ansetzen). Leider habe ich auf die schnelle keinen Zahlenwert in Meerwasser für die letale Uv-Dosis gefunden. Dafür hier für einige Krankenhauskeime..

    Dosiswerte für die wichtigsten Keime im Krankenhausbereich

    90 %ige Entkeimung 99,9 %ige Entkeimung
    1 x D10 Dosis 3 x D10 Dosis
    Escherichia coli (Luft) 7 W s/m2 21 W s/m2
    Legionella pneumophila 9 W s/m2 27 W s/m2
    Staphilococcus aureus 22 W s/m2 66 W s/m2
    Proteus vulgaris 27 W s/m2 81 W s/m2
    Salmonella enteritidis 40 W s/m2 120 W s/m2
    Pseudomonas aeroginosa 55 W s/m2 165 W s/m2
    Bacterium subtilis 60 W s/m2 180 W s/m2

    Bei den von HW angegebenen Wirkungsgraden handelt es sich um den Wirkungsgrad des UV-Brenners, hier wird angegeben wieviel der elektrischen Energie als UV-Strahlung abgegeben wird. Die angegenen Entkeimungsleistungen beziehen sich dagegen auf den Anteil abgetöteter Microorganismen bei einmaligem Durchlauf durch das Gerät.

    Hallo Peter,

    zu deiner letzten Frage. Am besten Wasser direkt aus dem Becken entnehmen und auch wieder direkt ins Becken zurück. Sozusagen als Bypass zum kompletten Filter und Technikbecken.
    Zum anderen: Bei UV-C Anlagen ist es so, dass für eine deutliche Veringerung der Keimzahl im Becken die Dimensionierung etwa wie folgt aussehen sollte. Wirkungsgrad bei einmaligem Durchlauf = >90%, Fördermenge: 2 mal pro Stunde komplettes Wasservolumen (Nettowasser im Gesamtsystem). Um einen Wirkungsgrad von 90% oder mehr zu erreichen muss aber die Verweildauer im Bestrahlungsbereich ausreichend hoch sein. Dies kann man mit einer entsprechend langsamen Durchströmung realisieren (kolidiert aber mit Punkt 2) oder durch Erhöhung der UV-Leistung. Zu bedenken ist dann noch, dass als UV-Leistung nicht die Leistung des UV-Geräts zu nehmen ist, sondern die tatsächliche UV-Strahlungsleistung pro mm². Ich denke die Formeln zur Berechnung sind hier aber zu weitreichend...

    Nur als Hinweis: Ziel eines Bio/Riesel/Fließbettfilters ist es unter aeroben Bedingungen aus Nitrit Nitrat zu machen. Dies ist denke ich von dir auch so gewünscht. Dieses Nitrat dürfte für deine Pferdchen wesentlich ungefährlicher sein als Nitrit. Entfernung des Nitrats dann durch WW und wenns halt 100% alle zwei Wochen sein muss.
    Bei Stromausfall ist es so, dass beim Rieselfilter die reaktiven Bereiche der Luft ausgesetzt sind und somit nichts passiert. Bei Filtern mit Biobällen oder Fließbett ist die Gefahr, dass bei einem längeren Stromausfall der Sauerstoff verbraucht wird und dann unter anaeroben Bed. Nitrit oder Schwefelwasserstoff entstehen können.

    Mein Becken läuft seit ca. 1,5 Wochen. Bisher läuft soweit alles gut. Krustenanemonen wachsen, Einsiedler sind in guter Verfassung und Kalkrotalgen wachsen.
    Jetzt frage ich mich wann ich den ersten Wasserwechsel machen kann/soll. Angedacht sind je 5-10l pro Woche um so den Verbrauch an Spuren und Makroelementen zu ersetzen.

    Ich besitze als Ersatzflasche für die Wartezeit beim Nachfüllen eine 350g-Flasche mit inliegendem Ventil (so eins ohne Hahn). Beim letzten Mal befüllen kam die Flasche leer zurück mit der Begründung Ventil kaputt, kann nicht befüllt werden. Auf nachfrage beim Händler sagte er die könnten das wohl nicht austauschen und er könne so was auch nicht. Jetzt frage ich mich wo bekomme ich so ein Ventil her oder wer kann die Flasche reparieren.

    Vielen Dank für eure Hinweise....

    Hallo Thomas,

    du erstaunst mich immer wieder, du treibst die erstaunlichsten Dokumente auf. Ich denke allerdings, dass die angegben Lag-phases von >10 Tagen wohl eher Sonderfälle sein dürften, aber es kommt halt auch vor. Ansonsten denke ich einfach mal ich schau mal was passiert. Wenn es keine Algenphase gibt, dann bin ich natürlich auch nicht böse. Wenn doch, was solls, gehört halt dazu.

    Ich hab ihn bisher nicht weiter behelligt obwohl ich ihn gestern abend locker erwischen hätte können. Ich hab die Größe nochmals genauer ermittelt und bin jetzt der Meinung, dass er eher nur 15 cm groß ist. Bin inzwischen der Meinung, dass es unfair ist ein Tier auf Verdacht zu töten. Deshalb werde ich ihn da belassen wo er jetzt ist. Wenn er Probleme macht kann ich ihn immer noch entfernen. Sollte jedoch einer der hier mitliest Interesse an dem Tier haben (nicht als Futter sondern als Insasse) kann er mich gerne kontaktieren, dann fange ich das Tier heraus und er kann es abholen oder ich sende es ihm auch gerne zu (allerdings erst bei milderen Temperaturen). An für sich ein faszinierendes Tier und ich hoffe jetzt mal das er harmlos ist...

    Harald: Habe nicht vor übermütig zu werden. Denke die Einsiedler haben als Algenvertilger ihre Berechtigung und die Krusten und die eine Scheibenanemone waren halt auf dem Stein bereits drauf, runterkratzen konnte ich die ja schlecht. Zudem machen die doch ganz gute Testkandidaten, gehts denen schlecht läuft was schief.

    Thomas: Die sogenannte Lagphase kenne ich, wobei es sich dabei normalerweise eher um Zeiträume von Stunden denn um Tage handelt. Das Becken bekommt momentan ca. 1 kleine Kappe Aquatim pro Tag zugeführt. Zudem werde ich jetzt wohl auch die Einsiedler etwas füttern müssen, da die Tierchen ja auch nicht hungern sollen, werde aber trotzdem mit dem Futter sparsam sein um den Nährstoffeintrag erst mal gering zu halten.

    @all: Was würdet ihr als Futter für Einsiedler empfehlen, was das Becken nicht so sehr mit Stickstoff und Phosphat belastet und für die Einsiedler gutes Futter ist???

    Ich habe mein neues Becken am Dienstag gestartet. Hierzu habe ich etwa 60-70% Altwasser aus einem eingefahrenen Becken und den Rest mit frisch aus Osmosewasser angesetzem Meerwasser (Tropic Marin Salz) verwendet. Die 11kg Lebendgestein im Becken waren im Händlerbecken schon eine gewisse Zeit gelagert (also sozusagen auch eingefahren). Ich habe zudem noch eine Hand eingefahrenen Bodengrund eingebracht und für 24h gebrauchte Filterwatte aus dem Becken wo auch das Wasser her ist im Becken gehabt. Gestern habe ich ein paar Einsiedler zur Algenprophylaxe eingebracht. Die waren wohl ein prima Kauf. Kurz ans Beckenwasser angepasst, eingesetzt und sie sind losgewandert und krabbeln und zupfen jetzt an den Steinen herum.
    Was mich jetzt wundert ist das bisher keinerlei Anzeichen für ein Auftreten von Kieselalgen oder anderen Algenphasen zu sehen ist. Im Gegensatz hierzu kann ich eher ein Wachstum meiner Kalkrotalgen beobachten. Zwar passiert auf Scheiben und Pumpen noch nichts aber auf den Steinen tauchen an vielen Stellen neue Punkte von Kalkrotalgen auf. Kann das normal sein und es läuft alles relativ Störungsfrei weiter, wie bei einem Beckenumzug oder ist das normal das erst mal gar nichts passiert???
    Die auf einem Stein wachsenden Krustenanemonen sind auch schön geöffnet und ich habe den Eindruck eines leichten Wachstums, also alles in Bester Ordnung.

    Wasserwerte (soweit ich sie bisher bestimmt habe):

    Temp: 25-26°C (schwank im Tagesverlauf)
    Dichte: 1,0227 (Tropic Marin Aerometer)
    NO2: <0,1 mg/l (wahrscheinlich 0,0 / Dupla)
    pH: 8-8,5 (Tropftest misst leider nicht genauer, werde mir pH-Meter besorgen, dauert aber noch ein bischen bis es da ist)
    KH: 7-8 (Sera)

    Ist ne ziemliche Spielerei, ich versuche grade die optimale Eintauchtiefe herauszufinden, damit die Regulierung mittels Luft am besten funktioniert. Einziges Problem für mich ist, dass die Belastung meines Beckens wohl eher gering ist. Was abgeschäumt wird ist so eine hellgelbe Brühe. Als ich dann gestern Aquatim zugegeben habe ist der Abschäumer dann drübergegangen und ich hatte ruckzuck den Becher halbvoll mit klarem Wasser. Naja mit einigem ausprobieren kriege ich das hin. Mit der fein regelbaren Pumpe ist es eigentlich nicht so schwer....