Korallenschutt? Ist nicht Sand angebrachter?
Beiträge von Aurora
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Hallo Robert,
glaub mir das mit den Namensrevisionen ist nicht nur für den Aquarianer ein Kreuz. Auch für Wissenschaftler ist das nicht gerade schön, besonders übel sind Fälle wo zwei gegenläufige Modelle zu mehrfachen Revisionen führen. Letztlich gibt es aber nur die Möglichkeit die du gewählt hast, beide Namen aufführen. Wobei ich dazu tendieren würde den wissenschaftlichen Namen neu anzugeben und den Alten Namen als Trivialnamen neben dem deutschen Namen weiterzuführen. Dieses Vorgehen hat auch den Vorteil, dass sich der neue Namen als Referenz etabliert und man ihn sich einfach besser einprägt.
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Das neue Becken ist geplant mit 80x80x70 (BxTxH) also so 450 Liter, dazu nochmal so 100 Liter Unterschrankbecken. Der Unterschrank ist bereits unterwegs, die Lampe liegt im Keller bereit und die PVC-Teile sowie Abschäumer ist diese Woche auch schon angekommen. Jetzt muss ich nur noch den Durchmesser der Tankverschraubung messen damit ich die Bohrungsgröße kenne und dann kann ich das Becken bestelllen.
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Ich habe am letzten Sonntag in Karlsruhe im Vivarium den Diamantlippfisch M. bipartitus gesehen. Da dieser Fisch mit der farbenprächtigste Lippfisch mit geringbleibender Größe ist (wenn man von Zwerglippfischen mal absieht) wäre dies ein interessanter Besatz für mein gerade geplantes Becken. Wer hält diesen Fisch und wie sind die Erfahrungen. Besonders interessieren mich Erfahrungen bezüglich der Verträglichkeit mit Sechsstreifenlippfischen. Den Artikel auf Korallenriff.de kenne ich bereits...
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Meiner Erfahrung nach ist die KH deutlich sensitiver für den Verbrauch von Calciumcarbonat durch Korallen, Kalkrotalgen, etc.. Ich verstehe das selbst nicht ganz, jedoch ist meist ein Abfall der KH messbar bevor ich wesentliche Änderungen an CA oder gar MG messen kann. Insofern kannst du einfach nur die KH anheben indem du Natriumhydrogencarbonat zugibst oder du machst Balling bis die KH wieder auf 8 ist, die Steigerung des Calciumwertes dürfte sich dabei in recht engen Grenzen halten (zumindest bei mir tut er das)...
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So völlig verstehe ich das mit dem verschlammen/verdrecken des Bodengrundes auch nicht. Ich habe jahrelang mein Süsswasserbecken mit Sand in 1mm Korngröße betrieben. Dabei war die Bodenoberfläche geradezu "mulmabweisend". Als ich das Becken nach 4 Jahren vor meinem Umzug in die USA (San Diego) ausgeräumt habe war der Bodengrund wie am ersten Tag, kaum eingelagertes Material, keine wirklichen Gammelherde. Aller Mulm, etc. war immer auf den Bodengrund aufgelagert und konnte recht problemlos abgesaugt werden (okay ich war dabei immer recht schlampig). Insofern verstehe ich nicht restlos warum das passiert. Jens kann das sein, dass das eher durch deine Extrembefütterung verursacht war. Zu den Jauberts mit 20 Jahren auf dem Buckel. Ich hab auch noch keines selber gesehen, aber meine Freundin war schon in Monaco und von denen müssen wohl einige an die 20 Jahre stehen, Steinkorallen wachsen und gedeihen. Denkst du dass ein Sedimentbettfilter im Unterschrankbecken Vorteile gegenüber einem im Becken hat, insbesondere bezüglich der organischen Belastung???
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Okay,
das ist eine interessante Info, damit ist DSB im Becken wohl durch, schließlich will ich das Becken nicht nach 2 Jahren wieder auseinandernehmen. Ich frage mich jetzt nur wie das bei den Jaubertsystemen ist, schließlich sollen einige davon ja schon fast 20 Jahre laufen?
Bist du der Meinung, dass der Sedimentfilter bei "nur" 5cm Bodengrund überhaupt noch eine wesentliche Nitratabbauleistung hat??? -
Hi Jens,
Das mit den sich abzeichnenden Problemen würde mich auch interessieren? Zudem würde mich interessieren wie dein jetztiger Sedimentfilter aufgebaut ist?
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Danke erst mal für euer Feedback. Ich werde einen Abschäumer betreiben, wobei dieser vor allem der Sauerstoffversorgung dienen soll und deshalb recht klein dimensioniert ist. Strömung ist im Becken geplant mit Streams 2x6000L sowie Rücklauf vom Filterbecken mit ca. 2000 l/h. Das sollte eigentlich für 450 L Beckenvolumen mehr als ausreichend sein, die Frage ist mehr ob da nicht der doch recht feine Bodengrund anfängt weggeblasen zu werden (Doch 2 mal Marea 4500 L?). Ich werde wohl zur Detritusentfernung ein oder zwei Grundeln einsetzen, auch wenn das nicht dem "Orginalsystem" entspricht um einfach die Ansammlung von Gammelherden und Sulfidnestern zu verhindern. Als Material werde ich wohl den von Claude angebotenen DSB Pazifiksand nehmen oder den fein-Sand (<1mm oder 1mm) von einer anderen Firma deren Name mir grad entfallen ist.
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Ich denke darüber nach in mein neues Becken ein Deep Sand Bed zu integrieren. Nachdem man ja in Europa schon langjährige gute Erfahrungen mit Jaubert gemacht hat (in Frankreich laufen ja viele Becken nach dem Muster), sind die Meinungen zu Deep Sand Bed in den USA wo das herkommt ja gespalten. Mich würde jetzt interessieren wer ein Deep Sand Bed betreibt, wie lange bereits, Schichtdicke und das verwendete Material. Lasst mich mal an euren Erfahrungen teilhaben, auch an dem was Probleme gemacht hat. Leute mit Jaubert dürfen sich natürlich gerne auch hier beteiligen, so sehr anders ist das ja auch nicht...
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Das einzige was halbwegs zuverlässig hilft ist Chloramphenicol. Empfehlenswert ist eine Endkonzentration von 20 mg/l im Behandlungswasser. Das Chloramphenicol kann man über den Tierarzt bekommen für Tiere die nicht für die Lebensmittelproduktion gedacht sind. Das Pulver wird in 100% Ethanol (Brennspiritus tut es auch) aufgelöst zu einer Stammlösung mit 20 mg/ml und diese Lösung wird dann 1:1000 in Meerwasser verdünnt (am besten Aquarienwasser aus dem Becken entnehmen). Die Koralle wird 24 Stunden in diesem Wasser gehältert (es braucht somit also noch einen Heizstab und eine Pumpe). Dann wird das Wasser komplett ausgetauscht und nochmals 24 Stunden mit 20 mg/l Chloramphenicol behandelt. Danach kann die Koralle sofern sie überlebt hat nach gründlichem Abspülen mit Meerwasser ins Aquarium zurück.
Auf keinen Fall sollte man versuchen mit Chloramphenicol das ganze Becken zu behandlen, dass führt zum kompletten Absterben der Bakterien und damit zum Crash des Beckens. Chloramphenicol ist aber bei Rapid Tissue Necrosis oder Brown Jelly die einzige wirklich wirksame Behandlung. Alternativ funktioniert noch Tetrazyklin (besser Doxyzyklin ein humanes Tetrazyklinderivat) mit einer Konzentration von 10 mg/l. -
Also ich habe bei meinem neuen Becken den Unterschrank gerade in Höhe 80 cm bestellt. Damit stehen im Unterschrank ca. 75 cm Nutzhöhe zur Verfügung. Eigentlicher Grund für die Höhe ist aber auch mehr die gute Einsehbarkeit sowohl im Stehen als auch im Sitzen. Zudem ist bei einer Beckenunterkante bei 85 cm und 70cm Beckenhöhe das Eingreifen für mich in das Becken noch ganz gut möglich.
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Also optimal ist das sicherlich nicht einen Kalkreaktor wochen/monatelang gefüllt und ohne Umwälzung stehen zu lassen. Die größte Gefahr sehe ich eigentlich allerdings nicht so sehr in der Einbringung von Nitrat (schließlich wandeln Bakterien Nitrat in Stickstoff unter anoxischen Bedingungen) sondern eher bei einem sehr tiefen Absinken der Sauerstoffkonzentration die Bildung von Schwefelwasserstoff und Sulfiden. Diese würden natürlich dann beim Einschalten ins Becken gepumpt und können dann toxisch sein. Allerdings dürfte dieses Szenario nur selten wirklich eintreten da wie gesagt die organische Last in einem Kalkreaktor eigentlich gering ist und aufgrund des tiefen pH eher wenig Bakterien zu finden sein werden.
Beim plötzlichen Anstieg des Nitratwertes existiert immer eine Ursache. Zur Beseitigung der Folgen muss ich aber sagen, dass 20 % Wasserwechsel überhaupt nix bringt. Da muss man schon mit 25-50% ran und das an mehreren TAGEN hintereinander. Ich würde empfehlen 30% Wasserwechsel täglich für eine Woche, dann sollte der Nitratwert auf 10 mg/l gesunken sein plus das was an Nitrat durch Fütterung/Zersetzung neu angefallen ist. -
Rückförderung ist mit einer Aquabee 3000, von den 3000 l/h bleiben dann oben wohl noch so 2000 l/h. Also ich will hier nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, mich hat das nur verwundert wenn jemand wie MM hier im Forum schreibt er empfiehlt seinen Kunden die Rückführung durch Kabelschacht (also sozusagen extern ohne Verschraubung) zu machen wegen oben genannter Probleme.
Im Moment tendiere ich eher wieder dazu die Rückführung extern zu verlegen (also hinter dem Becken und dann über den Rand), da ich somit Platz im Ablaufschacht gewinne und gleichzeitig in der Anbringung des Zulaufs flexibler bin, damit hätte sich die Frage eh erledigt. -
Entkoppeln ist klar, aber inwiefern fixieren???
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Ich hatte eigentlich geplant den Zulauf für mein Becken durch die Bodenscheibe des Ablaufschachts zu "bohren" mittels Verschraubung/Durchführung. Jetzt hab ich aber beim suchen hier im Forum ein paar mal gelesen das das wegen der Vibration nicht günstig wäre. Also doch über den Rand des Aquariums? Wie befestigt man dann das ganze damit das nicht wackelt? Nachteil ist natürlich, dass man dann auch mehr Knicke (45° Bögen) braucht was Wiederstand erzeugt...????
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Nochmal ne Frage: Welchen Durchmesser haben die Tankverschraubungen die in 45 mm Bohrungen (oder 43 weis ich nicht so genau) passen, Innen und Aussendurchmesser des Rohres?
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Also wenn ich das jetzt richtig verstehe dann sollten 3000 l/h durch 50er Rohr kein Problem sein. Was habt ihr denn für Tankverschraubungen verwendet bzw. wie groß ist das gebohrte Loch im Glas des Aquas. Ich kann beim besten Willen nur 55 mm bohren lassen und auf die geht dann 50er Rohr außen. Wobei ich eigentlich ja eh nur etwa 2000 l/h da durchbekommen werde weil die Pumpe nach Abzug der Verluste vermutlich nicht mehr mehr bringt. Ich habe nur die Befürchtung, dass ich echte Probleme mit dem Platz kriege wenn ich das ganze in 50er Rohr baue, mal sehen vielleicht muss ich den Schacht nochmal umplanen.
@jens: Das ist mir auch aufgefallen, dass in Amerika der Wasserdurchsatz durch das ganze im Verhältniss zur Beckengröße anders/geringer ist als bei uns üblich. Ich scheuche jetzt aber ja auch nicht gerade 10 mal das ganze in der Stunde durch den Unterschrank sondern nur 4 mal, da sollte DURSO noch ganz gut gehen.
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Na hoffentlich wird es ein Spass, aber im schlimmsten Fall ziehe ich halt das ganze wieder ab und benutze doch einen Kugelhahn dann hab ich halt PVC-Rohre und Teile für vielleicht 10-15 Euro verbastelt, was solls. Wenn mein neues Becken dann da ist werde ich euch gerne wissen lassen wie es sich entwickelt hat....
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Interessant. Scheinbar gibt es relativ wenige Leute hier die DURSO erfolgreich benutzen. In den USA ist das sehr beliebt und scheint für die Masse der Leute auch gut zu funktionieren. Zumindest die paar Systeme die ich bei Händlern etc. gesehen habe schienen gut zu funktionieren, deshalb mein Wunsch das in mein neues Becken auch einzubauen. Entscheidend ist wohl das der Ablauf ins Technikbecken nie genau senkrecht ist (steht auch so auf der orginal Dursoseite) und ich habe so aus dem Tenor hier im Forum rausgelesen dass es bei hoher Durchflussmenge (mehrere tausend Liter pro Stunde) und gleichzeitig großer Höhendifferenz zu Problemen kommt. Da dies bei mir nicht zutrifft und ich eigentlich immer noch von den Konzept überzeugt bin werde ich das auf jeden Fall mal probieren. Mir scheint, dass man halt am Anfang möglicherweise etwas rumprobieren muss, aber wenn das System mal läuft ist es im Endeffekt vollkommen wartungsfrei.
Zur Blasenproblematik: Mir ist das nie wirklich aufgefallen bei den Becken die ich gesehen habe, wobei ich auch bei den meisten nicht in den Unterschrank gesehen habe. Luftblasen sind auf jeden Fall nicht ins Becken zurückbefördert worden das hätte ich gesehen. Ich glaube dass dieses Problem vor allem durch die genau senkrechte Verrohrung bedingt ist und durch relativ hohe Abflüsse noch verschärft wird, hierbei wird einfach die Luft total unter das Wasser gewirbelt und es bilden sich kleine Blasen die bei der starken Umwälzung dann leicht zurückbefördert werden. -
Ähm jetzt mal ne Frage: Mit d=50mm Rohr meint ihr da ein Rohr mit Außendurchmesser 50 mm oder Innendurchmesser 50? Ich kann einfach aufgrund des vorhandenen Platzangebots im Ablaufschacht nicht größer gehen. Die Bohrungen im Glas sind 55 mm, da kommen dann 40er Tankverschraubungen rein (das ist dann schon 40 mm Innendurchmesser oder?), größer geht einfach nicht sonst muss der Ablaufschacht größer werden und das will ich nicht.
Anstauen mit Kugelhahn will ich eigentlich nicht, das ist ne blöde fummelige Sache mit den Kugelhähen. Und die Durso die ich in USA gesehen habe funktionierten alle relativ reibungslos und sehr leise. -
Also ich glaube persönlich nicht, dass eine Steuerung über pH in irgendeiner Weise Sinn macht und funktionieren kann. Denn neben der KH wirkt sich vor allem auch die gelöste Menge an CO2 auf den PH aus. Da diese im Tagesverlauf durch die Atmung der Fische und Korallen sowie Photosyntheseprozesse von Algen und Korallen erheblich schwankt ist der Versuch die Balling-Zugabe über den pH zu steuern meines Erachtens zum Scheitern verurteilt. Nicht zu vergessen sind auch mittelfristige Abweichungen durch Gelbstoffe und andere Basen und Säuren die durch den Abbau organischer Stoffe entstehen (oder auch nicht) und den pH driften lassen. Wenn du also eine elektronische Steuerung willst bleibt dir wohl nur die Messung von Calcium. Ansonsten halt wie alle anderen mit Zeitgesteuerter Dosierpumpe und Kontrolle durch regelmässige Tropftests, nach einmaliger richtiger Einstellung wirkst du nur wenig (langsame Zunahme durch Steinkorallenwachstum) oder nichts (wenig oder keine Steinkorallen) an der Dosiermenge ändern müssen. Ob sich der Aufwand mit der Ca-Sonde lohnt kannst nur du selbst entscheiden...
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Unten, denn bei langen Wassersäulen reisst diese aufgrund von Blasenbildung durch gelöste Gase ab. Zudem funktioniert ein Rückschlagventil nur gut wenn ein gewisser Wasserdruck das Ventil schließt, unten ist der Wasserdruck aufgrund der darüberliegenden Wassersäule natürlich höher.
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Das mit dem Kamm versteh ich nicht ganz. Hast du nur auf einer Seite Kamm mit 15cm oder einen Schacht mit zweiseitigem Kamm a 15 cm? Geplant ist eigentlich ein Schacht mittig (also drei offene Seiten) und diese mit je 20 cm Kamm, sollte dann doch eigentlich kein Problem geben oder?
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Ich will mein neues Becken mit einem DURSO-Ablauf ausstatten. Die Pumpe für die Rückförderung ist eine Aquabee3000 somit sollten unter Anbetracht von Reibungsverlust und Förderhöhe noch etwa 2000 l/h oben ankommen und somit wieder nach untern durch müssen. Ich frage mich jetzt was für eine Rohrweite ich nehmen muss damit das ganze gut funktioniert. Ich hatte an 40er Verrohrung gedacht. Wer hat das ganze in Betrieb und was für Rohrmaße habt ihr verwendet???
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Mit dem Oberflächenabzug sollte sich das Problem erledigen, ich denke das du eine dünne Schicht aus Staub, Bakterien und organischen Stoffen (Kammhaut) auf deiner Oberfläche hast was ohne Oberflächenabzug ein häufiges Phänomen ist. Ich habe das auch auf meinem Becken. Wobei das Auftreten durch zum Beispiel verstärkte Fütterung bedingt werden kann. Als ich aus Kalifornien zurückkam war die Oberfläche total klar, durch das vermehrte Füttern und Aminozugabe habe ich inzwischen auch wieder eine Kammhaut. Bei dir dürfte die kräftige Strömung am Einlauf Blasen bilden die sich dann in einer ruhigen Ecke sammeln. Anderer Grund könnte sein, dass du mit den Händen nach dem Geschirrspülen oder anderem Kontakt mit seifigen Substanzen ins Becken gefasst hast.
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Hi Jens,
aufgrund der von dir aufgeführten Gründe (Kalibrierung, Preis) habe ich ja geschrieben es gibt keine "handelsüblichen" Sonden, außer du siehst das anders, dann darfst du mir gerne mal ein Bier ausgeben....

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Nein, es gibt bisher keine handelsüblichen Sonden zur Erfassung der KH. Zumindest keine die man bezahlen kann.
Es gibt aber seit einiger Zeit Sonden zur elektronischen Erfassung von Ca2+, diese sind zwar nicht gerade billig aber noch bezahlbar und vor allem am Markt verfügbar, wäre also eine Lösungsmöglichkeit für dich. Dosierung nach Ca-Konz., KH folgt dann bei Balling sowieso.. -
Naja das die davon was wächst nicht leben können ist mir weitgehend klar. Nur scheint im Moment die Futterversorgung mit Lebendzeugs aus dem Becken noch so üppig, dass sie kein rechtes Interesse für Granulatfutter und co. entwickeln können. Denke das gibt sich aber wenn die Futtermenge aus dem Becken abnimmt, ich biete halt mal einfach weiterhin verschiedene Futtersorten an und warte ab.
Über die Beckengröße mache ich mir keine Gedanken. Die Fische sind im Moment so 4,5 cm groß und haben für mein Gefühl noch genug Platz (sind die einzigen Fische in dem Becken). Zudem ist das momentan noch im Übergang, das neue Becken kommt im März/April dann auf 450 L als Würfel 80x80x70, da ist dann auch genug Platz für die zwei. -
Das cyclops eeze wohl zu fein ist habe ich auch bemerkt. Das einzige was bisher nicht völlig ignoriert wurde war granulatfutter. Da wurde zumindest mal dran rumgepickt. Ich denke die haben aber auch keinen Hunger weil sie vollgefressen sind. Die schlagen sich momentan die Bäuche mit den kleinzeugs voll was über das jahr weg im fischfreien becken hochgekommen ist. mal abwarten, bisher sind sie im tagesverlauf immer schön rund auch ohne füttern, kommt schon noch.
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Okay, dann war es vielleicht nicht die blödeste Idee da momentan ein feines Netz über dem Becken zu haben, zumindest während der Eingewöhnung bleibt das drauf und das neue Becken kriegt dann wohl sowieso einen Rand von 20 cm oder so...
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Ich habe mir gestern zwei Sechsstreifen-Lippfische gekauft. Diese sind soweit auch quietschfidel und vertragen sich gut. Die beiden schwimmen rege durchs Becken und rupfen und picken irgendwelches Viehzeugs auf (ist genug da weil das Becken über ein Jahr fischfrei war). Ich hab dann mal versucht diese gegen Abend mit Cyclop Eeeze zu füttern (tue ich eh zu für die Stickstoff/Phosphatversorgung und meine LPS), die haben das aber völlig ignoriert und weiter gepickt. Das ist jetzt zwar etwas früh um zu entscheiden ob sie das Zeugs fressen oder nicht, aber was füttert ihr eigentlich euren Sechsstreifen bzw. mit welchem Futter habt ihr sie zum Fressen gebracht?
Nur im sicherzugehen: Ich bin schon über Literatur/Forum/Internet richtig informiert das diese Lippfische keinen Sand benötigen, sondern nach meinem Kenntisstand in Felsritzen schlafen (so haben sie es auch heute nacht gemacht). Neigen die Fische eigentlich zum springen? Dazu konnte ich nix finden aber vielleicht gibt es Erfahrungswerte
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ZitatAlles anzeigen
Original von mosen
danke schonmal Thomas für die Antworten.Mit dem spezifischen Gewicht meinte ich das jedes Salz ein anderes Gewicht hat.
Mit einem best. Salz brauche ich zb. 50 g um in einem Liter Wasser eine Salinität von 35 zu bekommen und von anderen Salzsorten braucht man vielleicht 40 gramm. Deshalb die Frage.Wenn ich das richtig verstehe, ist das NCL-freie Salz nur da, um beim Wasserwechsel die zuwenig zugeführte Menge an Mineralien auszugleichen??!!
Das ist so richtig bzw. man zieht halt beim Wasserwechsel die Menge an NaCl die man schon per Balling zugeführt hat ab und gibz nur noch die Mineralien zu..
Wie genau ist denn die GroTec?? wenn ich bei der Klassichen Methode 40ml pro tag brauche würde ich bei der Light ca 10ml brauchen. Schafft die Pumpe das so genau???
Ich kenne die Pumpe nicht, aber ich denke 40 ml ist auf jeden Fall kein Problem, bei 10 ml mag es Probleme geben, da kannst du ja aber einfach die Lösungen dünner ansetzen (z.B. nur 500 g pro 5 L von CaCl2) und dann entsprechend mehr dosieren
Bei der Ausführung ist auch das Verhältnis an Magnesium anders. bei der einen 1:7,14
und bei der anderen 1:6,87. Was ist richtig?? - beides??Da haben halt zwei unterschiedliche Berechnungen zu leicht abweichendem Ergebnis geführt, das ist aber egal. Ziel ist hier ja nur eine dem natürlichen Meerwasser entsprechende Menge an Sulfat zuzuführen
Und die letzte Frage wäre, ob sich Calciumchlorid Dihydrat und NatriumHydrogencarbonat einzeln direkt auf CA und KH auswirkt.
So ist es: CaCl erhöht Calcium während NaHCO3 die KH erhöht. Deshalb müssen diese in einem festen Verhältniss zugeführt werden (bei Balling klassisch indem gleiche Mengen zugegeben werden). Bei der Light Methode muss deshalb eine etwa 3-4 mal höhere Menge an Natriumhydrogencarbonatlösung zugeführt werden da diese um diesen Faktor "verdünnter" ist.
Nach dem was ich gelesen hab, muss sich Calc.Chlorid und NatriumH... mischen. Am ende kommt CA und ne KH raus und als restprodukt NCL. Heißt doch eigentlich, dass man CalcChlorid und NatriumH. im richtigen Verhältnis zugeben muss.
In der erklärung bei Light wird das eigentich garnicht erwähnt.
Oder ist es doch so, dass man einfach nur CalcChorid rein tut wenn man CA will und NatriumH. wenn man mehr KH will.Das ist im Prinzip die Idee von Light, du gibst einfach soviel CaCl damit der Calciumwert immer stabil bleibt (rausfinden durch experimentieren und messen) und soviel NaHCO3 damit die KH sich nicht ändert (bei Light etwa 3-4 mal soviel nötig, kann man aber genau ausrechnen)
sry für die Fragen aber -verwirr- ich wills halt nicht falsch machen.
Besser du fragst bevor du irgendwas falsch machst und das Becken schädigst, macht ja kein großes Problem so was zu beantworten
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So ich hab mal versucht deine Fragen zu beantworten...
ZitatAlles anzeigenOriginal von mosen
1. warum kann man bei der light-m. 2kg Calciumchlorid - Dihydrat in 5 Liter tun und bei der klassischen nur 715 g in 10?? Ich kann doch nicht soviel calciumchlorid - Dihydrat in einen Liter tun wie ichs grad will. Wie is es denn nun richtig??
Das hängt damit zusammen das die Salze in unterschiedlichem Maß löslich sind. Bei der klassichen Methode wird immer gleich viel dosiert (einfach für den Anwender ohne Dosierpumpe), deshalb orientieren sich die Mengen an dem Salz mit der niedrigsten Löslichkeit (Natriumhydrogencarbonat). Die Light-Methode von Michael geht von unterschiedlicher Dosiermenge aus (mit einer schicken Dosiepumpe geht das), hierbei wird immer soviel Salz gelöst wie noch problemlos geht, die Lösungen halten dann länger (ist mehr drin), deshalb sind bei Calciumchlorid halt ca. 2 kg drin weil das etwa die Löslichkeitsgrenze ist.
2. Außerdem muss man ja in der klassischen-m. die gleiche menge an den 3 Lösungen zuführen - in der light nicht. woran liegt das???
siehe 1.
3. In der light-m muss man kein Mineralsalz zuführen - in der klassichen schon. warum??
Es heißt ja "LIGHT" deshalb wird auf die Feinheit des Ausgleichs mit Mineralsalz verzichtet. Diesen braucht es weil nach Verbrauch des Calciumkarbonats noch Natriumchlorid zurückbleibt. Dieses wird beim nächsten Mal durch Natriumchloridfreies Meersalz wieder abgezogen sozusagen. Bei der Light-Methode wird das vernachlässigt und durch den regelmässigen Wasserwechsel ersetzt.
4. In Martins Ballingrechner wird angegeben, dass man so und soviel Meersalz ersetzten soll. Allerdings wird das spezifische Gewicht des Salzes nicht berücksichtigt
gehört das so??? 
Sorry das mit dem spezifischen Gewicht versteh ich nicht. Salze haben eine Masse, Salzlösungen ein spezifisches Gewicht (Masse pro Liter), erklär mal näher was du meinst
5. In der Beschreibung gibts außerdem nen Link wo man die Spuris bestellen kann. HIER der Link. Man kommt bei Fauna Marin UltraLith raus. Ist nicht die richtige Seite oder???
http://www.aquaterrashop.de/meerwasser/am_…ufbereitung.htm
6. Außerdem wollte ich noch wissen, ob jemand die Balling-methode UND Zeovith betreibt und welche erfahrungen er dort gemacht hat. Heißt ja, dass das nicht so funktionieren soll..
Die Balling Methode und Zeovith haben eigentlich nichts miteinander zu tun, sollte also problemlos sein, ich hab da aber keine Erfahrung da ich kein Zeovith mache.
7. Muss ich ne Pumpe in den 3 Kanistern sein, damit das ganze sich nicht absetzt??
Nein - die Salze lösen sich komplett auf und bleiben dann in Lösung...
8. Muss man wirklich IMMER einmal die Woche WW machen??? - was macht man wenn man 4 wochen im Urlaub ist???
zum einen siehe 3. zum anderen: Nein nicht unbedingt. Wenn du nur für eine gewisse Zeit weg bist (so bis 4 Wochen) kommt das Becken auch prima ohne Wasserwechsel aus. Langfristig braucht es aber den Ausgleich des zugeführten Kochsalzes durch das NaCl-freie Meersalz oder den Wasserwechsel. Wenn du also Light machst solltest du schon so alle ein oder zwei Wochen Wasserwechsel machen, ist ja bei guter Organisation in ca. 20 Minuten erledigt (vielleicht auch weniger)
Ich weiß, ich weiß viele blöde Fragen, aber ich stell sie mir wirklich

Wär nett wenn ihr mir alle beantworten könntet.danke
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Hab das Becken bei Michael grade mal angeschaut. Der Preis ist natürlich unschlagbar. Was mich aber dran stört ist das der Schacht nur 60 cm Wasserstand erlaubt und augenscheinlich nur eine Bohrung hat, ich will aber eigentlich noch einen Notablauf und brauche den Wasserstand bei mehr als 60 cm da das Becken als DSB betrieben werden soll. Insofern wohl eher nix für mich.
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Hallo Alexander,
ich gehe nicht umbedingt nach dem "glauben" sondern nach den Preisen die ich von anderen V2A-Stahlgestellen von Leuten die ich kenne erfahren habe (okay ist zugegebenerweise schon ne Weile her), billiger sind die wahrscheinlich in der Zwischenzeit nicht geworden. Ein Angebot brauchst du für mich natürlich nicht einzuholen...
, deinen Tip mit der Metallbaufirma werde ich jedoch schon mal durchleuchten, ein Telefongespräch kostes mich ja nix. Die Idee mit steckbar/schraubbar ist gut, trägt fürchte ich aber auch zur Kostensteigerung bei.. -
Einer der Gründe warum ich über Profile nachdenke ist die Tatsache, dass ein solches Untergestell zerlegbar ist. Denn bei einem Untergestell wo die Auflagefläche 80x80 cm ist kriegt man bereits erste Probleme mit Standardtürrahmen (sind meist 80 breit). Da ich vermeiden will das Teil zum eventuellen Auszug aus der Wohnung zersägen zu müssen und es vor Ort schweißen zu lassen (die Schweißperlen brennen so hässliche Löcher in den Teppich und das blendet beim Fernsehen...
) scheidet ein geschweißtes V2A-Gestell bei einer beabsichtigten Stellhöhe mehr als 75 cm (und ich will möglicherweise 80 oder 85 cm Höhe) aus weil es dann eventuell Probleme mit dem Türrahmen gibt (und meine Fenster sind auch nicht größer). Zudem glaube ich nicht das man bei den momentanen Stahlpreisen und den Arbeitskosten eines Schlossers bei einem V2A Gestell billiger wegkommt...
Danke für die Größenordnung der Boschprofile, aber eure Gestelle müssen ja echt bestialisch teuer gewesen sein, dass keiner hinter dem Berg vorkommt und sagt was der Preis war den er bezahlt hat. -
Also ich möchte hier nicht den falschen Eindruck erzeugen dass ich aus irgendeinem Grund das Becken nicht bei Claude bestellen möchte (es ist sogar recht wahrscheinlich, dass ich das tue). Ich wollte nur mal so hören was es sonst noch so gibt, denn schließlich ist es von Freiburg bis zu Claude doch ein Stück Weg (Lieferung möchte ich nicht aus Kostengründen) und vielleicht hat ja jemand dann doch noch gute Erfahrungen mit jemand aus der Nähe gemacht, mehr Information ist auf jeden Fall immer hilfreich. Danke auf jeden Fall für eure Vorschläge, den Laden in Neuenburg bei Karlsruhe kannte ich zum Beispiel noch nicht...
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Das hatte ich befürchtet, das ganze sieht nämlich so aus als ob es sehr, sehr teuer wäre. So trotzdem mal rein aus Interesse gefragt was kostet sowas (Laufender Meter Profil, Eckverbinder oder Beispielpreis für eure Konstruktion)? Also outet euch, eur "signifikantes Etwas" liest hier (hoffentlich) nicht mit...
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Also ich hatte bei den Aluprofilen von Aluterra.de in 30x30mm bei 2mm Wandstärke auch ein etwas ungutes Gefühl (wahrscheinlich vielleicht doch zu unrecht). Die vorgestellten Profile sind natürlich da professionelle Qualität und das sieht schon überzeugender aus. Königsfrage ist aber der Preis. Wer hat das schon mal verbaut und wie ist dabei der Preis gewesen? Ich würde das gerne in Professioneller Qualität bauen, aber wenn dann der Unterschrank 350 Euro kostest ist das für mich nicht drin...
