Beiträge von Aurora

    Ich bin da durch meinen schweizer Freund Ruedi drauf gekommen. Der hat mir das empfohlen, da Martin (ein anderes Mitglied aus dem schweizer Forum) ein solches sehr erfolgreich verbaut hat. Technisch hat ein Membranventil vielleicht sogar den Vorteil, dass es ja keine Dichtung um das Gewinde braucht, weil dieses auf der wasserabgewandten Seite sitzt, hat also vielleicht ein geringeres Leckrisiko. Über die Haltbarkeit mache ich mir eigentlich keine zu großen Sorgen, denn GF schreibt den Membranventilen eine Lebensdauer von maximal 25 Jahren im industriellen Einsatz (hohe Drücke, Temperaturen, agressive Lösungen) vor, dann muss es ausgetauscht werden. Sollte somit eigentlich für die nächsten zehn oder zwanzig Jahre dicht bleiben. Im Zweifelsfall kann man ja immer noch eine neue Membrane einbauen. Ein anderer Vorteil ist, dass das Membranventil deutlich kürzer ist als ein Schrägsitzventil, kann bei knappen Raumverhältnissen hilfreich sein.
    Ich hab grade vorhin mal ausprobiert wie genau ich den Wasserstand regeln kann. Ich hab das Handrad etwa eine achtels bis viertels Umdrehung zugedreht und der Wasserstand ist dann im Schacht um circa 5 cm geklettert. Ich denke man kann mit etwas Geduld den Wasserstand quasi milimetergenau einstellen. Der Wasserstand bleibt bisher nachdem er einmal eingestellt ist wie festgenagelt (über 24 h gestestet), auch nach Abschalten der Pumpe pendelt sich der Wasserstand nach wiederanschalten auf exakt das gleiche Niveau wieder ein. Ich finde es eine feine Sache, bequem zu regeln und sehr leise.
    EDPM-Membrane reicht für Meerwasser völlig aus, kein Grund das PTFE oder eine andere höhere Resistenzmembrane zu verwenden.

    Ich hab jetzt ein Membranventil verbaut, ist einfach so 10-20 Euro billiger als ein Schrägsitzventil gleicher Nennweite. Zudem hat es einfach weniger Ecken wo sich Schmutz festsetzen kann. Da auch im Membranventil ein Feingewinde verbaut ist lässt es sich sehr schön regeln.
    Membran- oder Schrägsitzventile aller Art stellt auch Gemü her, findest du hier: --> http://www.gemue.de/html/dmevku.html

    Das GF ziemlich das teuerste ist war mir klar, gekauft hab ich es vor allem auch weil ich das Teil hier in Freiburg vor Ort bekommen habe. Also kein Versandstress, keine weiten Fahrten und noch am gleichen Tag eingebaut.

    Wenn man sich das Photo genauer ansieht kann man an etlichen Stellen abgestorbene Spitzen erkennen die mit einem olivgrünen Belag bewachsen sind. Das spricht meines Erachtens dafür dass schon länger ein Problem eine Schwächung der Koralle vorliegt.

    Nein, Klaus war sehr nett und hat mir per E-Mail geschrieben dass er die Teile zwar verbaut aber nicht verkauft. Er hat mir nochmals GF als sehr guten Hersteller empfohlen, finde ich gut dass er mir trotzdem eine Antwort geschickt hat ohne direkt jetzt an mir was zu verdienen.
    Das Ventil von GF habe ich jetzt hier in Freiburg bei Ketterer und Liebherr bezogen, die Firma liefert Kunststoffverrohrungen und Armaturen sowie Kunststoffhalbzeuge. Nachdem ich telefonisch geklärt hatte das sie den Hahn auf Lager haben bin ich hingefahren und habe ihn abgeholt. War einfach die einfachste und schnellste Möglichkeit das Teil zu bekommen, Preis war entsprechend der GF Preisliste.

    So ich hab jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und ein +GF+ Membranventil verbaut, dieses ist sehr schön über das Feingewinde zu regeln. Perfekter Wasserstand eingestellt in 1 Minute und der Wasserstand bleibt auch so. Da jetzt auch quasi keine Luft mehr mitgezogen wird (außer den paar Luftblasen die sich durch Kavitation bilden) ist traumhafte Ruhe. Auch wenn der Hahn inklusive "Meerwertsteurer" :grinning_squinting_face: bei knapp 90 Euro liegt eine gute Lösung. Im Moment ist auf jeden Fall mein altes 70er lauter als das danebenstehende neue mit 2000 Liter Durchsatz. Hoffentlich bleibt das auch mit den restlichen Komponenten (Abschäumer, Streams) so.

    Sieht auf dem Foto so aus als ob es sich dabei um filtrierende Einsiedler handelt. Sind ohne ausreichende Planktonnahrung allerdings recht kurzlebig. Ich kenne die vor allem als Teil von Porites Kolonien welche auch die bunten Röhrenwürmer enthalten und als Multicolorsteine im Handel sind.

    Ich wage zu bezweifeln, dass es eine gute Idee ist zu versuche ein Becken dass mit 30 oder 50 kg Sand gefüllt ist durch die Gegend tragen zu wollen. Selbst wenn du es anheben kannst ohne dir nen Bandscheibenvorfall einzuhandeln wird höchstwahrscheinlich das Glas nachgeben welches für solche Belastungen nicht gemacht ist.
    Ansonsten ist es im Prinzip egal ob das DSB zwischen zwei eingeklebten Scheiben ist oder zwischen 4 Scheiben und ner Bodenscheibe (Aquarium genannt), solange die Höhe des ganzen stimmt, und du direkt über die Sandoberfläche eine kräftige Strömung hinbekommst. Den wirklichen Vorteil sehe ich da aber nicht, es sei den du willst halt dein altes Technikbecken upgraden und traust dir nicht zu die entsprechenden Scheiben selber einzukleben.

    Das vorgestellte Prinzip mit größerer Abdeckkappe ist in den USA schon länger als Stockman-Ablauf bekannt, ist eigentlich das gleiche wie Durso nur platzsparender. Hier wurde das ganze um einen Royal-Schalldämpfer erweitert. Nicht unbedingt der Stein der Weisen, aber wenns dem jenigen hilft ist es okay. Ich frage mich nur ob es diesen Schalldämpfer überhaupt braucht. Bei meinem Durso (siehe leidiger anderer Thread) sind die Ablaufgeräusche ins Filterbecken um ein vielfaches lauter als ein sehr leises Ansauggeräusch der Luft, insofern für mich zumindest absolut nutzlos einen Schalldämpfer zu verbauen und erst recht nicht dieses teure Overkill-Teil.

    Der genannte Fall ist in den USA. Ich war schließlich gerade längere Zeit in Südkalifornien. Dort lernt man dann doch auch so den einen oder anderen kennen. Die Leute vom Scripps Aquarium in San Diego waren zum Teil ziemlich gut. Und wer die Preise von Ricordea mushrooms in den USA kennt, vor allem in grellen Farben, versteht warum die die mit Rasierklingen zerschnippeln...

    Das Becken ist 80x80x70 mit einem Unterschrankfilter 70x50x35 wobei ein großer DSB-Sandkörper verbaut wird (50x40x20). Den will ich jetzt nicht grade jede Nacht stilllegen, zudem würde ich nur ungern die Sauerstoffzufuhr durch den Abschäumer gerade in der Nacht wo es kritisch ist unterbrechen. Das Ziel ist eher durch technische Veränderungen das so hinzubekommen dass es 24/7 laufen kann ohne mich zu nerven. Das ist machbar, davon bin ich überzeugt.

    Ich hab bei meinen Ricordea die Erfahrung gemacht das die erst mal sowas wie eine Anlaufzeit brauchen bis die sich vermehren. Zum anderen klappt die Vermehrung ganz gut wenn man die Tierchen durch angrenzende Steine/Steinchen zum wandern bewegt, dann bilden sich durch Fußscheibenlazeration reihenweise kleine Tochterkolonien. Ich kenne aber auch den Fall von jemand der seine Ricordeas durch zerschneiden mit der Rasierklinge vermehrt, scheint hervoragend zu funktionieren. Würd ich bei einer einzigen, die sicher auch nicht gerade billig war aber auch nicht gleich machen, besser warten bis es zwei sind.

    Nach einigem Herumspielen mit einer Verengung des Rohres auf 32 bzw. 25 und unterlegen von groben Schaumstoffklötzen bin ich vom gurgelnden und donnernden Wasserfall zumindest auf ein leises gurgeln und plätschern runter. Für ein Wohnzimmer wäre es vielleicht sogar tolerierbar, für ein Schlafzimmer ist es immer noch zu laut. Mal sehen, ich probier noch etwas rum, vielleicht geht es ja noch leiser.

    Die Artikel hab ich mir schon alle reingezogen, auch im Vorfeld und jetzt nochmal. So wirklich schlau geworden bin ich nicht draus. Tendenziell scheint mir als ob ein dünnerer Rohrdurchmesser günstiger ist und das Rohr quasi voller Wasser ist, kaum Luftzufuhr durch sehr kleines Loch.
    Es ist zwar schwierig den exakten Ort des Geräuschs zu lokalisieren, aber es scheint mir so als ob der Krach so richtig erst unterhalb der Tankdurchführung beginnt. Dort ist natürlich das glatte Rohr unterbrochen und es gibt einen circa 1 cm starken Spalt zwischen den Rohrstücken an denen sich das Wasser so richtig verwirbeln kann. Interessant wäre in diesem Zusammenhang wie eure Tankdurchführungen aussehen. Ich hab die mit Schraubmutter und zwei Klebemuffen, benutzen die Leute bei denen es funktioniert möglicherweise die Durchführungen mit der Klemmannschette.
    Scheinbar spielt es doch eine Rolle den Durchfluss zu begrenzen oder leichten Rückstau zu erzeugen, wäre möglicherweise eine Idee mit einem 40er Kugelhahn (kost ja nicht die welt) und einem regelbaren Ventil auf der Luftzufuhr (eins von den Dingern für Luftschlauch) zu spielen ob es eine Kombi gibt bei der Durso Ruhe gibt.

    Die Seite kenne ich bereits, so wirklich weitergeholfen hat mir das auch nicht. Das mit dem Verjüngen erscheint mir noch als Möglichkeit. Demnach würde man vor der Tankdurchführung eine Reduktion 40 auf 32 einsetzen und unter der Tankdurchführung mit 32-Rohr weitermachen oder wie???

    Das Loch hat 4 mm und die braucht es auch. Ich habe mit einer Nadel angefangen, dann ist der Schacht übergelaufen bevor es den Siphon in Betrieb gesetzt hat (zyklische Wasserstandsschwankungen), bei Nagel 1 mm und 2 mm das gleiche, erst als ich das ganze mit nem 4 mm Bit ausgebohrt habe hatte ich stabilen Wasserstand im Schacht. Es braucht vermutlich soviel Luft weil die 2000 l/h nicht in der Lage sind das Rohr vollständig zu füllen, da bräuchte man wohl eher 5000 oder 6000 l/h, zumindest zieht der Siphon ohne Luftzufuhr gigantisch schnell das Wasser aus dem Schacht.

    Okay, es scheint immer mehr als ob es nicht nur daran liegt das ich zu blöd bin. Die Kombination aus großem Rohrdurchmesser und hoher Durchflussrate scheint irgendwie nicht so glücklich zu sein.
    Das Kugelhähne mist sind um anzustauen ist mir schon solange klar, wie ich Leute kenne die das haben. Wenn du Glück hast triffst du die richtige Einstellung nach nem halben Tag fluchen und must nie wieder was ändern. Wenn du Pech hast spielst du zweimal die Woche dran rum. Deshalb auch wenn die Dinger teuer sind muss ich wohl die 100 Euros für nen anständigen Schrägsitzhahn investieren. Wenn Claude die Teile hat dann zumindest nicht im Shop, da gibts nur die fuzeligen Kugelhähne. Klaus ist auch noch ne gute Idee.
    Gut ist auf jeden FAll, dass ich mit den 40er Rohren die Menge Wasser locker bewältigt kriege, bis die Verstopfen muss einiges passieren. Insofern kann ich mir das Verstopfungsrisiko anstauen wohl leisten. Ich werde aber denke ich das Abflussrohr bis auf 10-15 cm an die Schachtoberkante ziehen damit der Schacht nicht komplett leerläuft wenn die Pumpe ausfällt.

    Bei den "gelben" wirst du nicht viel Freude an ihr haben. Meiner Erfahrung nach ist sie ein Empfindelchen, somit dürfte sie nie ihre schönen Polypen zeigen wenn sie in Konkurrenz mit den gelben Krusten steht. Etwas Strömung, viel Licht und keine stark nesselnde Konkurrenz gefallt ihr am besten

    Mein Gefühl sagt mir irgendwie, dass ich das Problem mit den Geräuschen im Rohr mit Durso und meiner Kombination nur schwer/gar nicht in den Griff kriegen werde.
    Eigentlich wollte ich Durso machen weil ich gerade nicht anstauen wollte. Ich kann Anstauen eigentlich nicht ab, weil es wartungsintensiv ist, schwierig einzustellen und zudem die Verstopfungsgefahr massiv erhöht ist (Verengung des Rohrquerschnitts durch den Hahn). Ich fürchte inzwischen aber auch schon, dass mir wohl keine andere Wahl bleibt als Anzustauen.
    Mein Hauptproblem ist halt, dass das Becken in meiner Wohnung ca. 3 Meter vom Bett weg steht (geht halt bei einer Studiowohnung nicht anders, es sei denn man stellt das Becken ins Bad oder die Abstellkammer :winking_face_with_tongue: ), deshalb muss es recht leise sein, so wie es jetzt ist springe ich binnen 48 Stunden vom Balkon... :grinning_squinting_face:

    P.S.: Fix ist noch nix außer der Durso-Konstruktion in sich (T-Stück,Winkel, etc.) diese kann man jedoch auch zur Gänze noch abziehen. Zusammengebaut wird es endgültig erst wenn alles steht und es leise genug ist.

    Bilder kann ich machen, dauert aber etwas. Vielleicht heute mittag schnell mal in der Mittagspause. Wobei der Aufbau nicht besonders kompliziert ist (von oben nach unten):

    Durso Rohr aus Endkappe (Loch ca. 4 mm), T-Stück, Winkel 90°, Rohr alles 40er PVC-U
    -Höhe ca. 65 cm bis Oberkante 90°-Winkel

    Tankdurchführung 40 mm (das heist die 40er Rohre passen genau in die Muffen auf beiden Seiten)

    Rohr 40er senkrecht (hab auch schon abgeschrägt mit 45° probiert, hilft etwas aber bei weitem nicht leise genug.

    Rohr endet ca. 1 cm unter Wasserstand (habe aber auch schon andere Füllstände ausprobiert bringt wenig/nichts, Filterschwamm unter der Öffnung macht es etwas besser, aber man hört dann deutlich die Geräusche im Rohr, Fliesgeräusche von stürzendem Wasser halt)

    Wie gesagt Fotos liefere ich gerne nach.

    Nachdem ich es gestern geschafft habe mein Aquarium auf den Unterschrank zu heben habe ich mal provisorisch die Verrohrung zusammengesteckt. Im Ablaufschacht habe ich ein Durso-Rohr und einen Notablauf in 40er Rohr vorgesehen.
    Der Ablauf aus dem Schacht ist auch sehr leise, aber das Wasser macht im Rohr selbst bereits Geräusche und "kracht" dann in das Filterbecken. Versuche mit Winkeln und Bögen waren bisher nicht wirklich in der Lage das Problem zu lösen. Die Förderhöhe ist etwa 1,30 und es wird eine Aquabee 3000 als Förderpumpe eingesetzt, da sollten oben noch so etwa 2000 - 2200 Liter/h ankommen. Das Dursorohr verläuft senkrecht ins Technikbecken. Es gibt doch einige Leute hier die Durso haben, wie habt ihr das leise gekriegt bzw. hattet ihr das Problem gar nicht.

    Würde mal tippen, dass es sich dabei um Plexaurella sp. handelt. Wenn man sich das erste Bild von Thomas anschaut kann man die auch links des Großen Stocks am unteren Rand sehen. Wachsen meiner Erfahrung nach aber eher langsam.

    Aufgrund des Ausleuchtfeldes von 80x60 cm bei der HQI habe ich auch die Entscheidung zur Mischbeleuchtung getroffen. Die HQI hängt mittig über dem Becken und vorne und hinten dran ist je ein 60 cm Doppelbalken. Dass die etwas kurz sind ist mir klar, ich finde es aber nicht so problematisch wenn in den jeweils äußersten Ecken (sind ja jeweils 10 cm von der äußeren Glaskante) etwas geringere Lichtintensität herrscht. Erstens sind da meistens eh kaum/keine Tiere, oder ich setze da halt Arten hin welche es auch etwas weniger grell mögen, schließlich soll es ja ein gemischtes Becken werden. Acroporas, Montiporas welche sehr viel Licht brauchen setze ich da eher nicht hin, ebenso gilt das bei 70 cm Höhe (65-66 cm Wasserstand geplant, wird aber erst nach Testbefüllung entgültig entschieden und eingestellt) für die untern 10 cm vom Becken. Aber ich wollte einfach das zusätzliche Volumen und 90 oder 95 als Maß wäre dann schon einfach zu groß und teuer geworden. 400 Watt fand ich dann doch etwas übertrieben, muss ja keine lichthungrigen Acroporen noch auf der Glasscheibe vom Boden in Rekordtempo züchten. Zudem hatte ich ein sehr günstiges Angebot für die 250W Lampe.
    Glasstärke ist 12 mm, gemäß dem Statikprogramm vom Aquabauer und der Tabelle der Deutschen Flachglas für Stärken von Aquariengläsern.

    Auf 2 HQI habe ich verzichtet da das dann zu sehr viel Licht auf die Scheiben bzw. über den Rand hinausläuft, ausserdem wird die Stromrechnung bei 2x250W doch schon sehr heftig. Deshalb die zwei Doppelbalken T5 die sorgen in den Randbereichen für die nötige Zusatzpower und bewirken zudem eine etwas gleichmässigere Ausleuchtung was den Steinkorallen an den Unterseiten zugute kommt und somit dem Gewebsrückgang infolge Abschattung etwas entgegenwirkt. Wenns mir immer noch zu wenig Licht ist kann ich immer noch gegen Lummimaster oder Powerbalken (oder wie die jetzt heißen) austauschen.

    Also ich würde den Würfel nehmen, einfach mehr Tiefe fürs Geld/Volumen. Das ich so argumentiere ist nicht ganz zufällig, ich bin voreingenommen: Mein neues Becken ist ein Würfel 80x80x70. Ich beschreibe in kurzen Stichworten das neue Becken welches grad im Aufbau ist, bei Details einfach nachfragen...

    Becken 80x80x70 mit Überlaufschacht und zwei Ablaufbohrungen 55 mm mit 40 mm PVC Rohr als Durso. Schacht an der Rückwand leicht aus der Mitte versetzt.
    Beleuchtung: Giesemann 250W HQI mit 2xDulux 9W blau, 2 Doppelbalken 2x24W T5
    DSB-Sedimentbettfilter im Unterschrankbecken 70x50x35 (Sedimentbett 40x50x20 cm = 40 Liter Sand) Durchströmung durch Laminarstrom mit 2500 l/h durch Aquabee 3000 Rückförderpumpe
    Abschäumer Terra Nova Beast 400p
    Strömung durch Rücklauf 2500 l/h und 2 Stream 6000 l/h
    Heizung mit Titanheizstab und externem Thermostat
    CA/MG durch Balling
    Wassernachfüllung mit Dosierpumpe

    Das Becken soll als gemischtes Becken mit Weich- und Steinkorallen gefahren werden bei mässigem Fischbesatz. Bodengrund im Becken 2-3 cm an einigen Stellen etwas mehr wegen möglicher Lippfische.
    Das Becken steht auf einem Aluminiumuntergestell (bzw. kommt da drauf, momentan steht es noch daneben wenn es nur schon drauf wäre..). Jeweils eine Siebdruckplatte 24 mm als Platte unter dem Becken und unter dem Gestell. Zusätzlich eingelegte Platte im Unterschrank für Technikbecken. Verkleidung des Untergestells durch eingesetzte Sperrholzplatten Birke (passend zu meiner Wohnung) lackiert mit Bootslack klar. Frontplatte gehalten mit Magneten komplett entfernbar. Stromversorgung über Feuchtraumsteckdosen welche fest an der Rückwand (ebenfalls Siebdruck 24 mm) verschraubt werden, damit ist endlich das Chaos der Mehrfachsteckdosen beseitigt.
    Der Aufbau soll als eine Art Riffkante mit Pfeiler modelliert werden, das ist aber noch Zukunftsmusik.

    Die Schnecken habe ich auch. Kannst du beruhigt drin lassen, sehr nützliche Algenfresser. Bei günstigen Bedingungen vermehren die sich auch. Ich hab eigentlich immer einige Jungtiere und genügend Nachschub, obwohl ich beim Wasserwechsel immer wieder versehentlich welche absauge.
    Den Namen der Art wusste ich mal, kann ich aber am Montag Abend nachschauen wenn ich wieder zu hause bin.

    Wollte hier nur noch allen mitteilen die das mal interessiert, dass die Firma Langer (aluterra.de) wie versprochen geliefert hat. Die Qualität der Profile ist soweit ich das beurteilen kann sehr gut und ich bin jetzt eigentlich auch sehr zufrieden. Mal abgesehen von dem Maleur mit dem Betriebsunfall war es dann eigentlich schon in Ordnung...

    Naja bei 120x70x80 dürfte das noch recht unproblematisch sein, selbst Altbauten haben eigentlich 80er Breite in den Türrahmen. Aber richtig messen ist besser als dann fluchen.
    Mein Becken mit 80x80x70 ist heute gekommen. Mit 4 Leuten ging das entspannt von der Hand, war auch nur Erdgeschoss. Das Becken hat 85 kg, am Türrahmen waren bei mir noch ca. 5cm Luft, dahinter im Durchgang zum Zimmer am Lichtschalter noch so 2-3 cm, also echte Maßarbeit. Ist aber ein cooler Kasten, jetzt muss nur noch der Unterschrank endlich kommen und dann kann es losgehen... :grinning_squinting_face:

    Wieviel versuchst du denn zu lösen, bei welcher Temperatur und welchem pH? Vermutlich ist da irgendwo das Problem zu suchen. Entweder du versuchst mehr zu lösen als löslich ist oder die pH und Temperaturbedingungen sind ungünstig. Gut löst sich NaHCO3 bei leicht saurem pH und Temperaturen um die 25°C.

    Contra Entsalzer wird von den meisten wohl angeführt werden: Da braucht man konzentrierte Säuren und Laugen um das ganze zu regenerieren, dürfte für viele zu "gefährlich und kompliziert sein

    P.S.: Wenn du 40 Liter für Wasserwechsel brauchst passt das schon in 2 20 Liter Campingkanister, also einfach doppelt so oft Wasserwechsel machen und alles passt, mehr Aufwand ist das auch nicht.

    Also ich will hier ja nicht auf oberschlau machen, aber ich verstehe nicht warum ihr selbst kein Salzwasser zubereiten könnt? Dazu braucht es Salz, Wasser und einen Eimer, dazu noch ein geeignetes Messgerät (Refraktometer, Spindel, etc.). Das schafft man selbst auf 3 Quadratmeter. Wenn du schon Salzwasser beim Händler kaufst, dann ist es schon grob fahrlässig wenn man das ungeprüft ins Becken kippt.
    Ohne vernünftige Werte kann dir hier auch niemand weiterhelfen. Die Acropora kann so nicht über Nacht geworden sein, da ist ja das Skelett zum Teil mit Kalkrotalgen überwachsen, dass dürfte eher der endgültige Zusammenbruch gewesen sein. Auch die Schädigung an der Sacro sieht eher nach schleichender Schädigung aus. Mag sein, dass das teilweise durch die Polypen verdeckt wurde. Ich würde jetzt erst mal erheben ob es noch irgendwo an den Wasserwerten klemmt und mir dann mal eine verlässliche Arbeitsroutine zulegen, ohne irgendwelchen Händlermurks und so. Ruhe ins Becken bringen, regelmässige Wasserwechsel mit frischem Markensalz und eventuelle Abweichungen in den Wasserwerten beseitigen.

    Würde ich im Meerwasserbereich lassen. Die meisten Süsswasserfische sind wesentlich temperaturvariabler von ihrer Herkunft als Meerwasserfische. Da kann man viel kaputtmachen, abgesehen davon dass Korallen das eventuell auch nicht gerade gut wegstecken.
    Ich würde in so einem Fall wirklich versuchen die verbliebenen Fische rauszubekommen und in einem separaten Becken mit Antibiotika bzw. wirksamen Medikamenten zu behandeln. Ist meiner Meinung nach das einzige was bei so einem massiven Ausbruch wirklich hilft.

    Ich hatte ja geschrieben, dass ich ein Update gebe wenn sich was ändert. Nachdem ich die letzten Wochen ja nichts mehr gehört habe und auch meine Versuche per Fax, Einschreiben und Telefon erfolglos blieben habe ich Strafanzeige angedroht. Ich hab aber sicherheitshalber noch ein paar Tage übers Wochenende verstreichen lassen. Heute hatte ich eigentlich vor dann Anzeige zu erstatten. Zufälligerweise hat mich Herr Langer heute jedoch angerufen. Ihm war am Telefon anzumerken, dass ihm das sehr sehr unangenehm ist. Er hat mir erzählt, dass er sich vor 2 1/2 Wochen bei einer Montage im Zoo in Rotterdam an einem Aluprofil einen Schnitt zugezogen hat. Dieser Schnitt hat wohl irgendwelche Keime abbekommen (scheint im Zoo ja nicht so unwahrscheinlich) und er hat sich eine Infektion eingefangen. Volles Programm mit Blutvergiftung, Fieber, Krankenhaus und so weiter. Er war also einfach voll außer Gefecht. Dazu kam in einer Verkettung von Umständen, dass sein einer Angestellter genau in den letzten 2 Wochen sich 3 Wochen Urlaub genommen hatte, also war niemand da. Herr Langer hat mir gesagt, dass er momentan einfach noch keinen Überblick hat und erst mal die 4 Kunden angerufen hat wo es am meisten brennt. Er hat mich gebeten einen Tag Geduld zu haben, dass er sich einen Überblick verschaffen kann. Er würde mich morgen anrufen und mir sagen wie es mit meiner Lieferung aussieht oder ob er mir das Geld zurückbezahlt, wenn ich wolle könne ich natürlich auch sofort mein Geld zurückbekommen (darauf hab ich erstmal verzichtet). Mal sehen wie es weitergeht. Werde euch auf dem Laufenden halten.

    Wenn ich das jetzt richtig auf dem Bild interpretiere ist das irgendeine Sacrophyton spec. Genaueres ist eigentlich nur raten ohne Untersuchung der Skleriten kann man die fast nicht zuverlässig bestimmen.
    Sehr schönes Tier aber...