Beiträge von Aurora

    Also ich bin mit dem Membranventil bisher (so viel echten Betrieb hat es bisher noch nicht gesehen nur so 2-3 Wochen Testbetrieb) sehr zufrieden. Genau einstellbar in wenigen Sekunden, nach Einstellung hält es das präzise und wenn sich doch mal was verändert hat man das mit ner 1/8 Drehung am Hahn sofort im Griff. Kann ich also empfehlen.
    Ich habe meinen Membranhahn von +GF+ hier vor Ort in Freiburg bei einer Firma für Industriebedarf gekauft. Gekostet hat er ohne Mwst so um die 70-80 Euro, also nicht ganz billig. Denke du solltest so einen Hahn ohne Probleme vor Ort bekommen bei Industrieaustattungen, Rohrsystemen, etc. Eine Webadresse habe ich jetzt nicht für dich, aber ich denke dass du bei der Deutschlandvertretung von Georg Fischer eine Händleradresse in deiner Nähe bekommen kannst:

    Georg Fischer GmbH
    Daimlerstrasse 6
    Postfach 11 54
    DE - 73093 Albershausen
    Phone +49(0)7161-30 20
    Fax +49(0)7161-30 22 59
    E-Mail info.de.ps@georgfischer.com
    Homepage http://www.vgd.georgfischer.de

    Ansonsten gibt es die Membranhähne auch von anderen Herstellern, über die Qualität kann ich dann aber nix sagen. Ich hab von +GF+ den Type 314 Hahn in DIN40 mit EDPM-Membrane (EDPM reicht vollauf aus) mit Schraubgewindemuffen. Es gibt den Hahn sonst auch direkt mit Klebemuffen, ist wie ich finde aber nicht so praktisch und der Preisunterschied ist eher gering. Der DIN40 ist bei mir für die 2000-2500 l/h reichlichst überdimensioniert, da könnte man vermutlich auch ohne Probleme 10.000 l/h durchschicken, ich habe den ziemlich weit gedrosselt, aber so halt noch zukünftige Reserven und die Verstopfungsgefahr ist auch geringer. Laut +GF+ ist der Hahn für einen Durschfluss von 31.000 l/h bei einem Differenzdruck von 1 bar (=10 m Höhendifferenz), sollte also bei schwerkraftbedingtem Fluss auch noch gut die Hälfte packen.
    @Lukas: An meinem Becken ist nicht so rasend viel passiert. Ich habe die Kämme jetzt endgültig etwas tiefer verklebt und noch ein Siebgitter auf die Verrohrung gesetzt. Zudem ist jetzt der Sand im DSB-Teil (so 40 kg / 15 cm). Daneben baue ich gerade an meiner Blendschutzverkleidung aus Sperrholz Birke. Die habe ich am Wochenende verleimt, jetzt wird sie gerade mit mehreren Lagen Bootslack lackiert damit sie nicht so schnell weggammelt und schöner aussieht. Ich mache heute in der Mittagspause mal Fotos...

    Ich hatte leider in den letzen Monaten einen Verlust durch Springlaune des Fisches zu verzeichnen. Damit das mit dem neuen Becken nicht passiert habe ich eine Verkleidung konstruiert. Oben auf das Becken ist eine 30 cm hohe Verkleidung aus lackiertem Sperrholz Birke aufgesetzt. Diese ist oben offen, gleichzeitig dient sie als Blendschutz für die Lampen. Ich frage mich jetzt nur ob eine Höhe von 28-29 cm über Wasserstand ausreichend ist um alle Fische zu bremsen, deshalb die Frage: Wer von euch benutzt eine Verkleidung und hatte trotzdem Fische die aus dem Becken gesprungen sind? Wenn ja, wie hoch war die Verkleidung?
    Ich werde zwar nicht höher bauen, aber könnte wenn es nötig erscheint mit weiteren baulichen Maßnahmen wie einem oben angebrachten Kunststoffgitter das Becken ausbrauchsicherer machen, will ich eigentlich aber eher vermeiden weil es das Abnehmen der Abdeckung unnötig kompliziert.

    Also bis auf die Trennscheibe die etwas niedrig ist scheint das Becken doch okay zu sein. In die auf dem Bild rechte Kammer den Abschäumer, von da läuft das Wasser in die mittlere Kammer und verliert eventuelle Blasen, kommt in Kontakt mit Kohle, Adsorber, etc. , dann läuft es über den Überlauf in die Pumpenkammer und wird zurückgepumpt. Ziemlich genau so ist mein Technikbecken auch, nur habe ich als mittlere Kammer ein großes DSB-Teil. Im Testlauf hat das prima funktioniert. Was es mit den Rippen in der rechten Kammer auf sich hat kapier ich nicht so ganz, ist die geteilt? Wenn ja wie hoch?

    Naja mit San Diego kann man das Wetter hier nicht vergleichen. Ich hab da sieben Monate gelebt und es hat an nur einem einzigen Tag geregnet, zudem noch zweimal nachts. Einfach das beste Klima zum leben, immer gutes Wetter, gute Laune und das Meer mit immerwährender Brandung direkt vor der Haustür. Ich will zurück.... :loudly_crying_face:

    Also ich habe als ich im März mitten im schlimmsten Wintereinbruch (30 cm Neuschnee innerhalb 24 h) umgezogen bin meine mit Xenien besiedelte Rückwand auch mit einem befeuchteten Küchentuch abgedeckt und dann noch zur Verdunstungsminimierung mit Frischhaltefolie abgedeckt. Fahrzeit alleine war 45 min, bis dann wieder Wasser so hoch drin war wie die Tiere hatten die gut und gerne über 3 Stunden "trockengelegen". Den Tieren ist nix passiert. Also wickele einfach die beiden Korallen in ein feuchtes Tuch und versiegele das ganze durch eine drübergezogene Frischhaltefolie, dann hält das Stunden...

    Das mit Zahnstocher ist viel zu kompliziert. Einfach ne Tube Sekundenkleber kaufen (am besten geeignet ist der Gel Sekundenkleber), einen Ast gewünschter Größe abschneiden mit Rasierklinge, scharfer Schere, etc. Den Ast einige Tage in leichter Strömung (so dass er halt irgendwo liegen bleibt, zur Not so ein Gitterkörbchen für Blumen aus Plastik verwenden) abheilen lassen. Dann den Ableger mit etwas Küchenrolle am Fuß trockentupfen und mit einem Tropfen Sekundenkleber festkleben. Falls das Substrat ein Stein aus dem Aquarium ist diesen herausnehmen, mit Küchenrolle die Klebestelle etwas trocken (feucht darf sie sein), Kleber drauf, Sinularia festkleben und das ganze wieder ins Wasser.
    Ich wende diese Methode seit Jahren an, Erfolgsquote >99%. Innerhalb weniger Tage überwächst der Ast die Klebestelle und befestigt sich selbst am umliegenden Stein. Nicht zu viel Kleber verwenden, dann geht das Überwachsen schneller und der Ableger sieht gleich von Anfang an gut aus.

    Hi Brombeere,

    der Trick dabei ist die Scheibenanemone dann erst mal an einer leicht beströmten Stelle abheilen zu lassen (einige Tage). Dann kann man die Scheibe relativ einfach befestigen indem man sie mit Sekundenkleber (Cyanacrylat) auf eine geeignete Unterlage aufklebt, diese befestigt sich dann innerhalb weniger Tage, ein sehr kleiner Tropfen reicht außerdem. Am besten geht es wenn man die Scheibe und das Substrat mit Küchenrolle oder ähnlichem trockentupft direkt bevor der Kleber verwendet wird. Ich klebe so auch Sinularien, Xenien, etc.

    Also eigentlich macht man das so wie von dir beschrieben, einfach mit einer Messerklinge unter dem Fuß hebeln (so dass du im Prinzip im Kalkstein bleibst und einen Bruchteil von nem Milimeter des Gesteins abhobelst). Wenn es optimal läuft bleibt das Tierchen unbeschädigt. Aber auch Verletzungen machen meiner Erfahrung nach wenig/nichts wenn die Beckenparameter gut sind. Man kann Scheibenanemonen nämlich auch vermehren indem man sie mit Rasierklingen zerschneidet. Normalerweise überleben sie das und wachsen recht flott fest und zu nem kompletten Polypen heran.

    Sicherlich kann man mit den vorhandenen Pumpen arbeiten, aber diese sind doch ziemlich böse Stromfresser im Vergleich zu einer Streampumpe. Da rechnen sich die 100 Euro Anschaffungspreis schnell, und nach ein paar Monaten kannst du von dem gesparten Stromgeld was nützliches kaufen.
    Die Lampe ist vermutlich in den Randbereichen des Beckens schon recht grenzwertig, ist schließlich nur ein Brenner. Sollte aber gehen, besser wäre natürlich eine Lampe mit 2x150W, aber die kostet halt auch ne ganze Stange mehr wenn du die neu kaufst (so 400 aufwärts). Insofern sollte der Preis für die Lampe okay sein, sofern der Zustand der Lampe gut ist und diese einwandfrei funktioniert.
    Den Innenfilter würde ich ganz schnell im Keller verschwinden lassen oder wegschmeißen, denn das Ding braucht nur wertvollen Platz, ist ein Schmutzfänger, verbraucht relativ viel Strom und erzeugt wenig Strömung bei keinerlei Nutzen. Ich würde dir einfach aus meiner Erfahrung raten von so was die Finger zu lassen. Lieber schön ordentlich mit ein zwei richtig dimensionierten Pumpen die Strömung erzeugen plus die Rückförderung aus dem Technikbecken, sieht ordentlich aus und ist effizienter. In meinem neuen Becken habe ich das auch konsequent realisiert. Einzig zwei Stream Pumpen sind im Becken und der Rohrwinkel für die Rückförderung. Hier mal ein Bild zur Verdeutlichung...

    Viel Spass beim Aufbau...

    Sieht mal auf den ersten Blick sehr ordentlich aus. Denke bei dem Preis den du bezahlt hast kannst du dich nicht beschweren, da ist ja schon alleine das Glasbecken normalerweise teurer.
    An Technik wirst du halt noch eine Lampe brauchen. Ansonsten würde ich dir noch zum Kauf von einer oder zwei Stream Pumpen raten, die Pumpe die für Strömung dabei ist ist ein Witz.

    Das mit dem Wasserstand werde ich vermutlich noch in sofern ändern als, dass ich die Kammschiene nochmals etwas tiefer verklebe und dann über die Einsteckhöhe den Wasserstand reguliere, wobei der Wasserstand nur um etwa 1/2 cm gesenkt werden wird, also Unterkante Steg statt jetzt Mitte Steg. Ich hab das in meinem jetztigen Becken so seit Jahren ohne jegliches Problem, sind ja noch gut 2 cm bis zur Glaskante.

    Das DSB-Filterbecken mit der Verrohrung, Rückförderpumpe, Abschäumer und Heizung. Noch etwas beschlagen das ganze weil mit kaltem Wasser gefüllt. Der Sand ist natürlich noch nicht drin, kommt aber in die mittlere Kammer so circa 20 cm hoch.

    Hier nochmal die Zulaufkammer im Detail

    etwas anderer Blickwinkel

    Hier noch der Blick von oben in den Schacht mit den Kämmen, gut zu sehen, dass das Wasser bis gerade an den Notüberlauf angestaut ist, dank Membranventil kein Problem.

    Den Stromausfalltest hab ich auch schon gemacht, das Wasser passt ins Filterbecken, auch wenn die Kalkulation doch recht knapp gehalten ist, Reserve bis zum Rand sind noch so 2 cm, also so gegen 7 Liter, aber vollkommen ausreichend um ruhig schlafen zu können. Jetzt kommt diese Woche noch die erste Charge DSB-Sand und der T5-Balken muss noch drüber, dass kann aber erst endgültig passieren wenn das alte Becken abgebaut ist weil da wird er ja noch gebraucht, aber mit Giesemann Seilaufhängung geht das ja sekundenschnell.

    Nachdem aufgrund von zeitlichen Engpässen meinerseits das Projekt in letzter Zeit etwas langsamer vorangeschritten ist, sind inzwischen wieder so einige Sachen fertig geworden.
    Das Filterbecken wurde nach meinen Anweisungen geklebt und die Verrohrung ist jetzt auf die endgültigen Längen geschnitten und soweit sinnvoll verklebt. Der Abschäumer wurde im Unterbecken installiert und die Rückförderpumpe mit Silikonschlauch angeschlossen. Dann habe ich noch die erste der beiden Tunze Stream installiert und die Lampe endlich in der Stahlbetondecke verankert und aufgehängt. Jetzt aber zu den Bildern, nachdem ich gestern das Becken probehalber mit Wasser befüllt habe und alles getestet habe.
    Die Lampe brennt zum ersten mal

    schön sieht es auch aus anderem Blickwinkel aus

    Und mit der Holzfront davor sieht es auch gleich ordentlicher aus

    Hier sieht man ganz gut den Ablaufschacht mit den beiden 40er Rohren, das rechte kurze kriegt noch eine Abdeckkappe damit kein Unrat hineingelangen kann. Schön zu erkennen auch die Kämme die ich allerdings mit der Feile etwas tunen musste damit das Wasser etwas flotter läuft, sind immerhin gut über 2000 Liter pro Stunde die da durch müssen.

    Daneben die Tunze Stream und die Rückförderung ausgeführt in 32 Rohr für breite und verlustfreie Strömung

    Der angesprochene Winkel zur Befestigung am Beckenrand ist bei mir zwar noch nicht abgebrochen, aber hat sich auch recht stark verformt. Ich bin mit meinem Abschäumer insgesamt zwar sehr zufrieden (insbesondere in Anbetracht des Preises), denke aber dass die Halterung zu schwach ausgelegt ist. Schon bei Anziehen der Schraube mit geringem Kraftaufwand biegt der Haltewinkel nach außen, wenn man dann nicht vorsichtig ist ist er halt irgendwann ab. Wäre vielleicht eine Verbesserungsmöglichkeit für V2.0 das Plastik des Winkels etwas stabiler auszulegen.

    Ich denke das wichtigste wurde hier schon gesagt. Zum einen ist denke ich jede aktuelle Spiegelreflex auf dem Markt qualitativ in der Lage Bilder wie die gezeigten zu machen, vorausgesetzt der Fotograf hat das Auge und die Fähigkeit dazu. Dazu braucht es halt eben noch ein Makroobjektiv bzw. Normalobjektiv (die Kitobjektive sind zwar nicht das beste auf dem Markt (Qualität kostet halt Geld), aber liefer schon ganz aktzeptable Ergebnisse, für Urlaubsfotos allemal ausreichend).
    Was den Body angeht würde ich entweder zur 350D von Canon oder zur D50 von Nikon raten, preislich sind die beide noch relativ bezahlbar und liefern sehr gute fotografische Qualität fürs Geld. Was dann das passende Makroobjektiv angeht würde ich dir raten dich in einem guten Fachgeschäft beraten zu lassen, da kann man die entsprechenden Objektive oftmals auch ausprobieren, muss ja kein Aquarium als Testobjekt sein.

    Der Hahn ist noch nicht endgültig verbaut, das mache ich wenn ich das Becken habe. Allerdings sollte die Höhe so wie sie jetzt eingestellt ist ungefähr passen. Der Wasserstand im Becken wird auf 25 cm eingestellt sein, dann steht der Wasserstand knapp unterhalb der unteren Verschraubung. Ich bilde mir ein, dass die Regelbarkeit etwas besser ist wenn der Hahn möglichst weit unten sitzt, aber beweisen kann ich es nicht wirklich. Naja ist ja noch im Bau, werde sicherlich noch die eine oder andere Umstellung vornehmen.
    Das Entkoppeln der Schrauben scheint nicht nötig zu sein. Die Pumpe wird über einen Silikonschlauch mit dem Schlauchstutzen verbunden, das sind schon mal so 40-50 cm Silikonschlauch. Was dann noch an Vibrationen am Rohr ankommt ist sehr wenig und das wird von den Gummiauflaugen auf den Rohrschellen geschluckt. Zumindest bisher konnte ich nichts negatives feststellen, im Zweifelsfalls ist das ganze auch nochmal abschraubbar (wobei es schon etwas eng wird) und es kommen zwei Silikonscheiben drunter.

    Hallo Jens,

    der Schäumer sitzt strömungstechnisch gesehen vor dem DSB, räumlich gesehen aber dahinter (im Unterschrank kommt das Wasser durch die Bohrungen hinten im Becken direkt runter). Somit läuft das Wasser in die Zulaufkammer wird dort zumindest teilweise abgeschäumt, tritt dann auf voller Breite durch einen Spalt in den DSB-Teil über, überströmt diesen und läuft dann über eine Glaskante in die Rücklaufkammer, wo der Wasserstand nachgefüllt wird und die Pumpe sitzt.
    Den Abschäumer nach dem DSB zu platzieren macht natürlich reichlich wenig Sinn. Das hab sogar ich als Bakteriengenetiker kapiert... :winking_face_with_tongue:
    Die Eckverbinder sind massiv, sonst wäre das nicht so prickelnd. Der Unterschrank wurde vom Hersteller gerechnet, Tragkraft soll >1 Tonne sein, insofern denke ich das da kein Problem entsteht, wenn doch hab ich halt so nen halben Kubikmeter Salzwasser in der Wohnung stehen. Aber für diesen Fall hat man ja eine Haftplichtversicherung die für Wasserschäden durch Aquarium aufkommt, hoffen wir mal das ich die nie brauche.

    Naja mir wäre es lieber wenn es schon weiter wäre. Allerdings ist der langsame Baufortschritt auch nicht so schlecht, denn dann werden meine Finanzen nicht so strapaziert. Nachdem ich mich noch umentschieden habe von Stream nicht regelbar 6000 l/h auf die regelbaren Stream 2500-7000 l/h und Multicontroller umzusteigen ist der Finanzrahmen im Moment sowieso etwas überreizt. Naja mein Filterbecken kommt jetzt doch erst nächste Woche, denn es ist noch nicht fest genug um es Samstag transportieren zu können. So ein Sch...., am Samstag hätte mir es eine Freundin mitgebracht, jetzt muss ich doch selber hinfahren.

    Hier der Blick in den Unterschrank. Hinten links kommen die Rohre für Ablauf und Notablauf senkrecht von den Tankverschraubungen herunter. Das Ablaufrohr ist mit einem +GF+ 40er Membranventil regelbar um die Anstauhöhe im Schacht einzustellen. Nach einiger Optmierungsarbeit und erfolglosen Versuchen mit Durso ist diese Lösung sehr leise und einfach regelbar. Einzig der Preis von ca. 80 Euro für das Ventil ist doch recht happig, sollte aber die nächsten 25 Jahre halten, also was solls.
    Oben am Aluprofil mit zwei Rohrschellen mit Schalldämpfungsmanschette verschraubt ist das 32er Rücklaufrohr, zur Entkopplung wird ein Silikonschlauch verwendet welcher auf den eingeklebten Schlauchstutzen aufgesteckt wird und mit Kabelbindern gesichert.
    An der rechten Rückseite sind 12 Feuchtraumsteckdosen verschraubt, welche vom Abstand so eingestellt sind, dass selbst mit Zeitschaltuhren und ähnlichem kein Platzmangel besteht. Die Steckdosen sind fest verkabelt und werden im Feuchtraumkasten unten rechts verdrahtet (da bin ich schon etwas weiter wie auf dem Foto). Somit besteht kein Kabelsalat und alles ist ordentlich aufgeräumt. Kabel mit Stecker für Licht, Streams, etc. welche ins Becken müssen können bequem durch den Mittelspalt zwischen den Platten geführt werden, dieser dient zugleich auch als Belüftung des Unterschranks.


    Das Unterbecken kommt hoffentlich am Wochenende im Format 70x50x35 mit integriertem DSB-Sandbett in 40x50x20 (40 Liter) welches laminar überströmt wird. In die hintere Zulaufkammer kommt dann noch der Beast 400p Abschäumer und der 250W Titanheizstab. In die Rücklaufkammer kommt die Aquabee 3000 und der Pegelschalter für die Nachfüllanlage. Das ganze Filterbecken wird dann zur Vermeidung von Verdunstung im Unterschrank mit einer Plexiglasplatte 4 mm abgedeckt welche mit entsprechenden Durchbohrungen/Durchbrüchen für Rohre, Abschäumer und Kabel versehen ist.
    Daneben steht im Moment noch mein altes Becken. Wo ich grad dabei war hab ich noch ein Foto gemacht.

    Wenn alles gut angelaufen ist werden die Bewohner ins neue Becken umziehen und das Becken wird abgebaut.

    So nachdem ich es die letzten Wochen irgendwie vor lauter Bastelei nicht geschaft habe Fotos einzustellen gibt es jetzt die ersten Bilder des neuen Projekts im Aufbau.

    Hier das Neue Becken mit offener Frontseite. Das Becken steht auf 2 Siebdruckplatten 24 mm Birke, je eine über und eine unter dem Aluuntergestell. Eine dritte Siebrdruckplatte ist passgenau in die Profile eingelegt, auf ihr wird das Filter/DSB-Becken stehen. Die Verkleidung ist aus 5mm Sperrholz Birke von mir selbst in Handarbeit geschliffen und 2 mal mit Bootslack lackiert.

    Hier mit aufgesetzter Frontplatte, es fehlen allerdings noch die zwei Türknöpfe um die Platte herausnehmen zu können. Die Platte wird von 4 eingeklebten Magneten gehalten.

    Hier der Blick ins Becken, eine Stream 6000 hängt schon, die zweite kommt nächsten Monat. Man kann die zwei unterschiedlich hohen 40er Rohre für den Ablauf erkennen. Das kürzere bekommt vermutlich noch einen Gitterkorb um das Ansaugen von Fischen, Schnecken oder was immer da reinkommen kann zu vermeiden.

    Wichtig wäre zu wissen welches der beiden Geräte den Lärm macht (vermutlich die Oceanrunner...), also steck mal jede Komponente für sich aus und horche. Wenn du dann den Übeltäter bzw. die hauptsächliche Lärmquelle identifiziert hast kann man sich Gedanken machen wie man das beseitigt. Bei der Strömungspumpe würde ich sagen, schmeiß sie raus und kauf was wirklich leises. Sehr gut sind die Pumpen von Red Dragon, gibt es jetzt ja runter bis zu 2500 l/h (aber wirkliche 2500 l/h bei knapp 1 meter Gegendruck, also möglicherweise zu viel), ansonsten sind die Pumpen von Eheim seit Jahren bewährt. Ich habe auch mit den Aquabees ganz gute Erfahrungen gemacht. Zumindest habe ich eine Aquabee 3000 in meinem Aqua verbaut und das Becken steht mit Unterschrank so 3 Meter von meinem Bett weg.

    Anemonenkompatibel dürften die ohne Probleme sein (getestet hab ichs nicht). Mit Tentakel meinte ich diverse Terebelliden (Spaghettiwürmer) und ähnliches wie die sessilen Rippenquallen. Von diesen hatte ich vor Einsetzen der Fische sehr viele (über 1 Jahr fischfreies Becken) und die zwei Kartoffelkäfer haben erst mal tagelang ein Festmal gehalten, heute fällt mir halt auf, dass die Anzahl deutlich zurückgegangen ist, macht aber nix die Fische sind klasse...

    Die P. hexataenia habe ich als halbwüchsige Exemplare momentan in meinem 72L geparkt, diese werden nächsten Monat wenn das größere Becken fertig ist und läuft umziehen. Die Fische haben sich bei mir sehr gut eingelebt, sind eigentlich immer wieder zu sehen (meist ist auch mal einer für ein oder zwei Minuten hinter der Deko verschwunden) und wie ich finde sehr hübsche Fische.
    Röhrenwürmer (zumindest die Kleinen) werden nach und nach eliminiert, zumindest sind bei mir inzwischen die meisten verschwunden (nicht alle bisher), zudem haben sich die Lippis über so ziemlich alles was mit Tentakeln wedelt oder wie ein Kleinkrebs aussieht hergemacht, was ich nicht weiter schlimm finde. Nahrungskonkurrenz zu den Leierfischen ist bedingt möglich, allerdings lassen sich die Lippfische sehr gut füttern (gern genommen wird Krill (absoluter Favorit), Mysis, Artemia, Meerwassermix, weisse Mückenlarven), sollten dann doch nicht zu sehr in Konkurrenz stehen.
    Der Sechsstreifenlippfisch ist wohl eher ein "Normalfisch", paarweise Haltung klappt bei mir ganz gut, wobei ein Tier inzwischen deutlich größer ist und in der Farbe leicht differiert, also wahrscheinlich ein Männchen ist.

    Ich würde auf jeden Fall statt der Querstrebe auf die Rückseite eine Platte verschrauben, dass tut der Steifigkeit des Gestells auf jeden Fall gut. Es tut da ja schon eine 8 mm Multiplex für vielleicht 10 Euro der Quadratmeter. Ansonsten würde ich persönlich noch ein Gestell als Auflagefläche machen, also einen Kastenrahmen mit 45-Grad-Schrägen der die Durchbiegung der Platte verhindert, darunter die Stempen wie eingezeichet. Sonst kann ein entstehender Luftspalt zwischen Platte und Aquarium für Sorgenfalten sorgen.

    Hi, ich hab nach einiger Suche das Zitat doch noch gefunden. Ist natürlich wie immer in Englisch. Hoffe du kannst was damit anfangen:

    "Going back to the previous section, some stony corals are particularly sensitive to the presence of certain soft corals. Euphyllia (often placed by aquarists into a tank with soft corals) is regularly highly sensitive to them. In one particularly vivid example of their intolerance for many soft corals, I witnessed the effects of mixing a shipment of about 10 yellow Sarcophyton sp. with a tank full of various Euphyllia spp. There were perhaps 15 Euphyllia colonies, mostly E. paraancora, split between two 50-gallon tanks. The Sarcophyton were placed into each tank. Within three days all of the Euphyllia spp. looked terrible and within five days four colonies had been completely lost and many others were badly deteriorated. When moved to a different system, however, each colony recovered within a week. Merely a day after the move each colony had expanded a great deal, whereas they had been completely retracted before. Despite experiences such as this, aquarists insist on housing these corals with aggressive soft corals without forming a contingency plan in case the corals do not tolerate each other. I'm not sure why, except perhaps that the idea that larger-polyped stony and soft corals need the same conditions is so ingrained. While Euphyllia and some other genera seem very sensitive to being housed with soft corals, others appear to be very tolerant. I've never seen corals such as Mycedium be particularly affected by soft corals in the aquariums I've observed, but this is not to say they never could be. In fact, I bet soft corals somewhere on some reef or in someone's tank have affected them. Again, the point is that the variation is huge and grouping everything under a particular heading will cause problems and mortalities."
    Entnommen aus reefkeeping online by Chris Jury

    Kurz gesagt beschreibt er genau, dass Euphyllia extrem empfindlich auf Gegenwart von Weichkorallen (hier Sacrophyton) reagiert, was zum Absterben und schlechtem Aussehen der Koralle führt. Denke die Auftretenden Cyanos sind nur sekundär auf die Schwächung und Vernichtung der Steinkoralle durch Weichkorallenmetabolite aufgesetzt. Diese können halt auf gesunden Korallen nicht Fuss fassen, ist die Koralle schon angeschossen besiedeln diese halt die Oberfläche weil Abwehrmechanismen der Koralle ausser Kraft sind.
    Probier doch mal eine andere Art, z.B. aus der Gruppe der Montiporas oder Favites.

    Ich sehe wie du schon selbst schreibst die wahrscheinlichste Erklärung darin, dass du ein total von Weichkorallen dominiertes Becken betreibst. Diese machen einfach per chemischer Kriegsführung die neu hinzukommende Konkurrenz nieder. Gerade Euphyllia ist bekannt dafür besonders anfällig für Konkurrenzgifte von Weichkorallen zu sein, also gerade mit dieser Koralle wirst du eher auf Granit beissen. Das mit Euphyllia ist nicht auf meinem Mist gewachsen, ich hab das mal in irgendeinem englischsprachigen Journal über die Vergesellschaftung von Korallen gelesen, kann mich aber an den Titel nicht mehr genau erinnern.

    Das ist soweit ja schon klar, aber er wird ja wohl nicht 2000 l/h da durchschicken wollen, insofern ist 20er Rohr denke ich schon ausreichend, man kann natürlich aus Sicherheitsgründen das geschlitzte Rohr in D32 machen und danach auf D20 reduzieren, insofern ist dein Vorschlag durchaus berechtigt.

    Wenn dir Fliegengitter reicht geht das genauso. Ich kenne die kleinen Nachzuchtbecken von Ruedi, der hat einfach sehr feine Gaze (Planktongaze, glaub 200 µm oder so) über die Tankdurchführung gespannt und mit einem Kunstoffring drüber verklebt. Allerdings ist da der Durchlauf eher gering, prinzipiell geht das aber mit etwas gröberem Gewebe wie Fliegengaze genauso.

    Ich gehe davon aus, dass es sich um Epoxy handelt, sicher bin ich aber nicht. Die Frage kann nur Norbert beantworten fürchte ich.
    Was spricht dagegen die Säule aus Lebendgestein mit PVC-Stäben zu bauen. Einfach die Steine an den Verbindungsstellen mit 10er-Boher anbohren, so 4-5 cm wenn es geht. 10er PVC-Stab reinstecken, zweiten Stein aufstecken, bei Bedarf mit etwas 2K-Kleber (Korallenkleber oder besser Epoxidharz) sichern, fertig. Normalerweise hält das auch ohne Kleber super und wenn man es geschickt anstellt sieht man die Verbinder überhaupt nicht.

    Nimm die Aquamedic Teile, wenn die immer noch zu grob sind würde ich dir raten diese mit einem feinen Filterflies (es gibt so ca. 1 mm starke Tücher aus Mikrofaser, die gehen sehr gut) zu überziehen. Einfach das Filtertuch im Durchmesser des Siebrohres vernähen (Frau, Freundin oder Mama, wenn du geschickt bist kannst du es auch selbst machen), drüberschieben und fertig. Da das Tuch das ich meine etwas flexibel ist spannt es sich von selbst über den Ablauf, zusammen mit dem leichten Sog hält das ganz prima. Einziges Manko, du musst das Tuch halt alle Woche oder so reinigen, da das feine Flies halt zusetzt, geht aber nicht anders.

    Die von dir angestrebte Beckengröße ist ja doch eher riesig. Ich gehe jetzt mal nicht auf die Probleme wie Unterhalt, Strömung, etc. ein, auch weil ich davon wenig Ahnung habe (ist einfach viel größer als alles was ich je gemacht habe).
    Ich kann dir aber eine sehr gute Seite zum Thema sehr große Becken empfehlen oregonreef.com , das Becken ist meiner Meinung nach eines der besten Meerwasserbecken was ich je im Netz gesehen habe, ebenfalls sehr groß. Auf der Seite findest du auch einiges an Information zur Technik und Aufbau...

    Entscheidend ist meiner Meinung nach nicht so sehr ob du eingefahrenes Wasser verwendest (wenn schon dann nur aus bekannt guter Quelle), sondern die Qualität des eingebrachten Lebendgesteins (vorgehältert bringt deutlich was) und möglicherweise die Zugabe von Bodengrund / Filtermaterial aus einem gut laufenden Becken. Mit dem Bodengrund ist das so eine Sache, frischen Bodengrund (trocken oder Livesand, etc.) würde ich persönlich auch erst gegen Ende des Einfahrprozesses einbringen, er veralgt sonst möglicherweise. Als hilfreich habe ich erfahren gebrauchten Bodengrund einzubringen, das hilft den Wasserwerten sehr, es ist auch möglich diesen im Verhältniss mit neuem Bodengrund zu mischen. Der Bodengrund sollte natürlich aus einem vertrauenswürdigen Becken stammen.

    Okay, für mich klang das grad ein bischen so als ob da richtig dicke Brocken und Fetzen abgingen, deswegen die Nachfrage. Der Einwurf an sich ist auch wichtig und gut, ohne Notablauf in ausreichender Dimensionierung (ich denke das 40er Rohr ist gut und gerne für 10000 l/h gut) würde ich das ganze als Vabanquespiel betrachten.

    Beläge ist schon klar, allerdings ist mir das relativ schnuppe, denn ich habe einen sehr sehr üppig dimensionierten 40er Notablauf ohne jegliche Verengung der einspringt bevor der Wasserstand höher als gewünscht steigt. Dann tröpfelt es da zwar etwas durch, aber das ist eigentlich egal. Zudem ist sicherlich auch die Frage wie man das Becken fährt ob sich massiv Beläge bilden oder nicht. Benutzt du Wodka oder andere Kohlenstoffquellen (Zeofood oder ähnliche Bakterienfutter)? Da könnte z. B. die Ursache zu suchen sein.