Hi zusammen
Neben dem Fang und Hälterung (hier wird schon meist nicht optimal gearbeitet) ist gerade der Transport auch so eine Sache.
Frank Obermüller von Nautilus Aquaristik und Dr. Heeger haben mal eine sog. Black Box in einer Kiste mit untergebracht um zu dokumentieren wie die Bedingungen sind.
Wenn ich es noch richtig im Kopf habe:
Die anfängliche Temperatur steigt nach dem Verpacken erst mal an, teils bis auf 30 Grad (auch darüber) Während des Fluges und Ankunft (Auspacken) fällt diese dann auf bis 20 (oder auch darunter) ab.
Scheinbar sind das dann mi die Gründe warum mancher Import weniger gut ankommt. Zu lang unterwegs, zu heftige Tempteraturunterschiede
Dazu kommt dann der Händler, und noch wichtiger der Endkunde. Viele Fische sterben dort aufgrund von Unkenntniss oder nicht optimalen Bedingungen.
Ich vermag keine Beurteilung zu geben, aber wenn wir so Problemefische wie Weisskehl nehmen dann überleben keine 5 von 100 nach dem ersten jahr. Bei Chelmon rostratus ist es wohl ähnlich....
Andes dagegen ein Beispiel - gelber Dok... da werden sicherlich noch weitaus mehr nach einem Jahr leben weil auch ein stabiler Fisch. Hier werden sicherlich noch 50% leben (Schätzung)
Es liegt somit an vielen Faktoren wie Fang, Qualität der Hälterung vor Ort, Transportbedingungen, Grosshändler, Einzelhändler, und Aquarianer sowie Empfindlichkeit der Tiere.