Beiträge von Robert Baur

    Hi zusammen

    OSI halte ich ebenfalls für ein sehr gutes Futter, aber füttern tun wir alles was uns zwischen die Finger kommt. Gut angekommen ist auch das Flockenfutter von Cyclop Eeze. Dazu halt mal Sera, Tetra halt so durcheinander. Die fressen alles recht gut, aber viel lieber immer noch Frostfutter.

    Über die Belastung Po4 kann ich nichts sagen, das müsste man mal austesten.

    Hi Frank

    Im neuen Buch von Schmettkamps "Nachzuchten für das Riffaquarium" ist eine Abhandlung über die Fischlein... Sie ist von Ike Olivotto und Oliana Carnevali, aus Ancona - Italien.

    "Die Eier werden vom Männchen befruchtet, das WEibchen wird kurz danach verjagt. Das Männlein bewacht auch dann das Gelege....
    Die embryonalentwicklung vollzieht sich bei 28 Grad innerhalb von 96 Std.
    Sind die Embryonen geschlüpft endet die Brutpelge des Männchens.

    Der Schlupf findet vier Tage nach der Befruchtung statt. ( die ersten beiden Stunden der Dunkelheit)
    Zur Aufzucht solltest du das Gelege samt Substrat am Spätnachmittag des vierten Tages aus dem Zuchtaqua entfernen und in ein 25 Liter Aqua geben. (gleiches wasser natürlich) Leicht belüften und Licht aus.

    Für die aufzuchten wurden von den Autoren Mikrokosmos Ansätze genommen. Nach einer gewissen Zeit natürlich angereichert.
    Das nur mal auf die schnelle.


    Ich rate dir, da es viel zu lesen ist, das Buch mal durch zu schnuppern.

    Hallo Johannes

    Die Werte die gemessen werden können durchaus auch von den Dinos kommen und müssen nicht zwangsläufig vom vor sich hin gammelnden Fisch stammen. So ist es nicht ungewöhnlich das Dinos die Wasserparameter mit beeinflussen. So lange gammelt in der Regel kein Fisch da er gefressen wird. Der Tod des Fisches ist ja sicher schon ein paar Tage her.... oder habe ich das flasch verstanden ?

    Es ist aber klar das ein Fisch raus sollte solange man dran kommt. Ich würde aber nicht das Becken auseinander reißen. Ich kann allerdings nur von meiner eigenen Erfahrung sprechen. Viele Fische sterben nicht bei uns, vor allem keine grossen (da nur drei grosse Docs im Becken) aber ich habe eben auch nie was unternommen, und auch niemals ein messbares Problem dadurch bekommen.

    Das Problem mit den Dinos wird sich nur durch die Beseitigung dergleichen regeln lassen, (Methoden wurden ja genannt) was aber auch dann langfristig wesentlich mehr Strömung voraussetzt.

    Hi zusammen

    Es ist meiner Ansicht nach die unter den Namen Spagettikoralle bekannte Koralle :smiling_face:

    Sinularia flexibilis

    Aqua Safe hat den Nachteil, wie Jens schon sehr nett geschildert hat :grinning_squinting_face: das der Abschäumer sofort übergeht... Das heisst das der Abschäumer sofort versucht das Zeugs rauszubekommen, und dabei noch etliches an Litern Wasser dazu :grinning_squinting_face:

    Hallo Johannes

    Ich habe bisher nie den Beckenaufbau zerlegt um an einen Fisch zu kommen der gestorben ist. Bei einer Beckengrösse von 720 Litern wird ein kleiner Doktor das Becken nicht so belasten das es das zerlegen des Aufbaus und die damit verbundene Änderung und Aufregung beim Altbesatz, rechtfertigt.

    Zudem wird in eniem einigermassen stehenden System der gute Fisch nach zwei Tagen gefressen worden sein. Allerdings würde ich in einem nur 200 Liter fassenden Becken schon eingreifen da mir die Literzahl zu gering wäre.

    Die Massnahmen die im Bezug auf die Dinoflagellaten genannt wurden erscheinen mir hier primär wichtiger.


    Chefkocht: ich habe bisher gute ERfahrungen mit dem Mittel Algen Ex gemacht. Schau mal auf unsere HP unter Plagegeister dort findest du einige Berichte von Aquarianern

    Hi zusammen

    Unsere bisher vier gepflegten Phalaena in den letzen Jahren, sind bei uns zum Glück nie gesprungen. Aber das will ja nichts heißen. Seit wir ein kleines Nachtlicht haben ist mir sogar nachts, falls sich was erschrecken sollte, etwas wohler als ohne. Aber es hilft nichts am Tage wenn ein anderer Fisch so eine Grundel erschrickt. Wie schon angeschnitten Lippis und Grundeln springen in der Regel leichter als andere. Es gibt sogar nicht wenige Docs die springen, was man an sich gar nicht so leicht glauben würde.

    Hi Stephan

    Interessanter Bericht. Ich habe lange überlebt und mir alles wissenwerte von anderen Aquarianern über den Tangfeilenfische berichten lassen. Das ging von macht gar nichts bis über friss sogar Steinkorallen.
    Nun ich habe es vor zwei Woche gewagt und einen eingesetzt. Der Fisch wurde von meinen ansonsten eher "ich zeig dir mal wer hier das Sagen hat Verhalten" überhaupt nicht beachtet. Er frisst gut Frost und Flockenfutter und wie sollte es auch anders sein, noch nicht eine einzie Glasrose.

    Warten wir es mal ab.

    Hi Klaus

    Sehe ich etwas anders :smiling_face:

    Seit wir Sand haben, und das in der richtigen Körnung und dicke, sinkt das ansonsten mit ca. 20 mg/L vorhandene Nitrat von alleine. Es sieht gut aus und macht auch den Tieren Fetz. Ich würde nicht auf Sand verzichten...

    Und es geht auch mit Sand schöne Acros mit Farben zu pflegen.

    Bei totem Gestein im Übermass gebe ich Dir aber gerne Recht. Die meisten die ein Becken damit eingefahren haben und Betreiben, haben es nie richtig zum laufen gebracht und eben oft Probleme.

    Und mein Wahlspruch ist, LS ist durch nichts zu ersetzen, wobei die Qualität eine ganz wichtige Rolle spielt.


    viel Strömung und Licht ist aber in der Tat unabdingbar wenn es auf Dauer klappen soll.- Die bekannte und schon lange veraltete Formel mit dem 5- 10 fachen des Wasservolumens ist zum glück lange überholt.

    Durch die Möglichkeiten die man heute hat kann man nicht nur viel Strömung machen sondern diese auch variieren was noch besser ist.
    .
    Ich würde daher auch im nächsten Becken viel Sand einbringen... es ist in meinen Augen weit "naturnäher" als man denkt.

    Hi Peter

    Ich halte es ähnlich wie Frank, habe aber trotz alledem noch einen relativ alten Steinaufbau teils mit Steinen aus einem Becken die nun ca. 10 Jahre alt sein werden.
    Auch wir haben einen Aufbau gewählt von vorne nach hinten geschichtet, wie ihn sicher viele haben. Ich würde (ein Umbau steht schon seit Wochen aus, Zeitfaktor ) nur noch Pfeiler nehmen und dann das ganze lockerer angehen ähnlich wie du und Frank es beschrieben haben. Probleme haben wir durch den Sand nicht ich merke nur das er mittlerweile auch von Detritus durchsetzt ist... Kommt halt dann doch irgendwann durch, auch wenn anfänlgich der Dreck auf dem Sand getanzt ist.

    Ich stochere nicht im Sand meine Tierchen kommen mit dem Futter das zugegeben wird gut zurecht und brauchen den Detritus nicht, kann man aber logo machen da die Tiere das echt gut aufnehmen.

    Harald und Frank haben es ganz gut aufgezeigt, drei Säulen und weniger STeine die aufeinander liegen ist hier die sicher bessere lösung. Bei uns wird die ganze Mitte auseinander gerissen und anstatt der ganzen STeine kommt eine Kermaik hinein. Rechts haben wir es schon so verwirklicht das ganze steht nun seit drei Jahren so.

    Wir haben ebenfalls Seewalzen, Seesterne (grabende) und andere Fresser im Becken, die erachte auch ich als wichtig vor allem bei dem Sand.

    Grundreinigung machen wir so gesehen nie...
    Bodenrgrund wechseln wir seit dem einbringen des Sandes nicht mehr, vorher bei dem groben Bodengrund aber alle 1,5 jahre weil er einfach dunkel war durch das Kalkrotalgenwachstum und andere Algen.- Auch war da der Dreck noch mehr... als heute.

    Aufgerührt wird nichts extra, kann man aber durchaus machen.

    An dein Problem mit den Steinis glaube ich nicht, der Siff (den die meisten haben) hat damit nichts zu tun.

    Hallo Michael

    Wenn der "alte" kein Sand der etwaig gleichen Körnung ist würde ich ihn vorher absaugen. Fall du Tiere pflegst wie Mandarin oder Grundeln die baggern dann auf keinen Fall alles auf einmal, besser auf zweimal (Halb Halb) mit Abstand von einigen Wochen. Ist der "alte" aber auch Sand der gleichen oder ähnlichen Körnung, würde ich nur aufschütten und den drinn lassen.

    Hi zusammen
    Wie wäre es mal mit ein paar Fotos anstatt der angaben weiss mit grün oder rot mit weiss...?

    Ich weiss nicht ob es nur mir so geht aber ich kann mir darunter vieles oder auch nichts vorstellen ?

    Daher bitte fotos einreichen :smiling_face: Würde zudem auch Spass machen mal ein paar Montis zu sehen.

    Hi Lars

    Das ist nicht schwer oder arbeitslastig. Es gibt auch einige die nur mit Zeovit oder Zeolithen alleine fahren ohne Zugaben. Das ist aber immer eine Sache dessen wie das Becken steht etc. Zugaben machen dann Sinn wenn man noch etwas an Farben herauskitzen möchte :smiling_face:

    Hallo zusammen

    Das ist sehr interessant, da es mir schien das die vielen Einsiedler dann doch auch mal ins Geld gehen. Garnelen sind dann sicher die günstigere Alternative. Die Nordsee kosten ja nicht soviel.
    Es ist interessant zu sehen wie die Blaugringelkrake sich über einen Einsiedler her macht und sich den mit "wegschleift"

    Hi Frank

    Na der wollte sich melden, hatte es aber nicht eilig. Da ich meinen Rechenr neugemacht habe fehlt mir die Mailadresse, aber wie gesagt der wird mir sicherlich schreiben.

    Ich hatte ihm von Steinfischen und blauringel erzählt und davon das dies eher was ungewöhnliches ist als Haie bei privaten in zu kleinen Becken...

    Es geht darum das die Zeitung was über ungewöhnliche tiere in Aquairen machen will, zum Beispiel Piranhias in Süsswasser etc.

    mal gucken, oder wie de Kaiser sagt, schaun mer mal.

    Zu claude: jau hast recht der war echt am "heulen".... :winking_face_with_tongue: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:
    Ist aber auch nicht nett wenn dir jemand muscheln ins becken setzt das man ihn so erschreckt :smiling_face:

    .l........................ich glaub ich lach mich schlapp

    Hi Claude

    Wer ist geflüchtet......? Der Blauringel, oder du, oder ihr beide :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

    Aber mal im ernst ich fand es klasse das Frank die gehalten hat, man bekommt danach eine ganz andere Einstellung zur Sache selber und kann etwas mehr sachlich über die Halrung reden und nicht wie früher das man nur die Giftigkeit in den vordergrund gestellt hat. Das Tier ist sicher Giftig und man muss aufpassen aber es ist nicht so das man mit Atemschutz und was weiss ich durch die Gegen laufen muss.

    Ein Tier das keine Kinder halten sollten, aber erfahrene Aquarianer durchaus. War sehr lehrsam das ganze so das ich heute eine ganz andere Einstellung dazu habe als vorher wo man nur Horrorgeschichten kannte.

    Hi Frank

    Ich erinner mich noch gut als Claude und ich bei Dir tiere eingeetzt haben, und Claude etwas blass wurde als ein Blauringel angeschwommen kam :smiling_face:

    Hättest du lust für eine Zeitung mal was über die Blauringel zu schreiben ? Ich habe da eine anfrage einer renomierten Tageszeitung vorliegen.... ? Die wollten zwar was über Haie, ich bin aber dabei denen das auszureden.

    Bilder sollten wir eigentlich noch haben... meine ich..... :confused_face:

    Hi Uwe

    Na was hat uns Jens in seinem Vortrag vor 4 Jahren auf Sifi erzählt :smiling_face: Genau das gleiche.... grins. Und das absolut geil aufbereitet mit einem Film der aufzeigt was im Boden so Strömungstechnisch passiert. War hammermässig gut, mit eingefärbten Wasser um das besser zu dokumentieren.

    War einer der besten Vorträge die ich je gehört habe. (schleim schleim)

    Zitat

    Original von Uwe Dolling
    Er zeigt außerdem auf, daß es durch groben Bodengrund klare Nachteile gibt.
    Gruss
    Uwe

    Hallo Steffen

    Na ja du beinflusst mit einer Kohlenstoffzugabe schon ganz schön die die Bakterien im Wachstum und Vermehrung. Ich glaube aber nicht an eine - für jeden - nachvollziehbare Methode. Nicht wenige klagen nach Anwendung von Kohlenstoffen erst über das Mehrwachstum von Cyanos. Denke mal das kommt immer auf das Becken selber an.

    Es ist in meinen Augen auf keinen Fall ein Allheilmittel bei Cyanobakterien, es freut mich aber wenn es bei manchen mit solcher Art vorgehen geklappt hat.

    Hi Jannes :smiling_face:

    Du hier ? cool, freut mich.

    auch wenn es ein interessantes Thema war, ich würde die Vielzahl solcher Erlebnisse nun nicht so hoch einschätzen. Es gibt sehr wenige Berichte von solchen Erlebnissen, bzw. bei einer regelrechten Vergiftung ohne KOntakt zu den Krusten, ist mir nur ein Fall bekannt.

    Ich denke das zudem für den Laien das erkennen der Arten an sich schwierig ist. Ich würde aber von Haus aus das Thema nicht zu hoch bewerten. Halt so ganz stimmt es so nicht, das Thema ist sehr interessant aber ich glaube nicht das man solche Erlebnisse nochmals selber macht.


    Ich würde auch darauf achten das die Krusten nicht unkontrolliert wachsen können... so hat man sie jederzeit im Griff und kann ihrem Vermehrungsdran, den sie zweifelsohne haben, ein - oder besser beschränken.

    Krusten tun in der Regel ohne Kontakt den anderen Tieren nichts, aber einen Zwischenraum sollte man schon lassen. Mir sind keine Fälle bekannt wo diese Krusten anderen Tieren wie Garnelen oder Krebstieren das Leben genommen haben..

    Ich würde erst mal recht locker an die Sache gehen die heftig Giftigen Arten werden nicht ganz so zahlreich sein, sonst hätten wir viel mehr Berichte... dieser Art erlebt.

    Hallo Werner

    Wenn du ihn klein kriegst, dann kannst du ihn sicher eine Weile pflegen.

    Die Angaben im Lexikon sind die Angaben der Fische im Meer. Meist bleiben sie im Aquarium kleiner, was aufgrund des oftmals beschränkten Raumangeobtes in der Natur der Sache liegt.

    Vor allem beim Naso beobachtet man aber das der Kopf und Körper unterschiedlich wachsen, also nicht so wie in der Natur. Aber ich denke ich habe schon schlimmeres erlebt 780 Liter ist schon ein Mass wo es eine ganz Ecke gehen wird.

    Viel wichtiger ist es einen zu erwischen der schon Ersatznahrung am besten sogar schon Flockenfutter frisst. Einfach an deinen Händler wenden und ihn darum bitten. Wenn es ein guter Händler ist, oder guter Kontakt zum Händler vorhanden ist, macht er das...

    Hi zusammen

    Ich halte es sogar für äussert wichtig das man einen Randalli Krebs mit der gezeigten Grundel pflegt. Denn dann ist sie weniger scheu als bei Einzel oder Paarhaltung! In Becken mit grösseren Fischen sieht man sie sonst kaum...

    Diese Grundeln tun sich nichts mit dem Signigobus biocellatus, die leben eher frei während sich die Yashas eher versteckt aufhalten.

    Hi Hans-Werner, Hi Oliver

    Vor Jahren hätte ich das mit dem Eisen auch behauptet und sogar sicher auch getan. Einfach weil es in der Regel auch so ist das Eisen Algen besonders mögen. Aber ist das nicht auch so das jegliche Zugabe bei zum beispiel Fadenalgen zu Wachstum führen bzw. verhindern das die Algen aklingen? Das heisst das viel mehr Einfluss auf Algenwachstum hat ... Nicht umsonst rät man das bei Algen keine Zugaben an Spuris gemacht werden, auch kein Jod.

    Aber wenn keine Algen vorhanden sind, steht in der Regel das Eisen zuallererst - und in den meisten Fällen nur - den Korallen zu Verfügung. Wenn man es nicht überdosiert und das Becken ansonsten in einem normalen Level ist, sollte Eisen keine Algen bringen.

    Hallo Werner

    die meisten Doktorfische fressen Kugelalgen, aber nur die ganz kleinen die nachwachsen. Grosse Kugelalgen rührt kaum ein Doktorfisch an, Ausnahme Siganus Arten - wobei auch das fraglich sein kann der eine machts der andere nicht.

    so rät es sich an das man die gösseren Kugelalgen durch Absaugen reduziert, den Rest sollte dann ein Doktor machen. Bei uns zumindest konnte ich selbst mit kleinen Zebrasomas beobachten das die klitzekleinen Kugelalgen frassen. Das Absaugen hat den Vorteil das man keine Sporen ins Becken bekommt da die oft aufplatzenden Kugeln sofort eingesaugt werden.

    Nasos gehen sicherlich auch an Kugelalgen, aber werden halt einfach sehr gross. Und sind zudem bis weilen etwas heikel. Bei manchen geht es ganz einfach bei anderen klappt es nicht. Dennoch sind es zutrauliche Tiere die in ausreichend Grossen Becken echt Spass machen können. Ich kenne ein paar in einem 6000 Liter Becken, da sind selbst darin wahre Brecher.

    Hallo Lars und all :smiling_face:

    Meist liegt das eindunkeln dieser lichtintensiven Arten an den Werten... Selbst bei viel Licht werden sie braun wenn man zuviel No3 oder Po4 im Wasser hat.
    Gerade Tiere aus Fidschi oder Tonga sind da echt heikel.. so das man sie wohl als sehr anspruchsvoll bezeichnen könnte.

    Hallo Hans-Werner, Hallo Oliver

    Keine Frage ihr habt natürlich beide recht. Es ist für mich immer noch, und das heute noch nach langen Jahren Spuris, eine Sache des rantastens mit den jeweiligen elementen. Es ist auch sicherlich richtig das je weniger das Becken an messbaren Nährstoffen hat, desto weniger muss man zugeben. Bei Becken wo man viel misst schadet oft auch die volldosierung nicht.

    Aber so allgemein kann man es fast nicht machen.

    Auch wir sehen bei Zugaben innerhalb kurzer Zeit etwas, wie von Hans-Werner schon angeschnitten.

    Grundsätzlich halte ich so Dinge wie Eisen, Strontium in einer geringen aber regelmässigen Dosierung, für eher wichtig als die allgemeinen Flaschen wo viel drinn ist und auch viel zugegeben wird.

    Hallo Hans-Werner

    Ich gebe Dir bedingt recht. Im Grund genommen wird man bei so gut wie allen Spuris etwas sehen, was aber letztlich eine Sache voraussetzt, die der Beobachtung der Korallen auf die Zugaben.
    Meist dauert es keine Woche bis sich solche Zugaben verdient machen können. Um so eher aber in Becken wo kaum Wasser gewechselt wird, und meist etwas weniger auffällig in Becken mit hohen Wasserwechselraten.

    Es ist nicht nur eine Sache der Logik sonden bei einigen Versuchen meines Erachtens auch erwiesen. Wir haben lange Zeit mit Spuris gearbeitet dann wieder ohne, immer mal etwas anderes das ganze. Am stabilsten lief es mit min. 10% Wasserwechsel die Woche am besten mit ganz frischen Salz (wenn das Salz gerade in der Auflösphase im Eime istr)
    Danach - in den nächsten Tagen, sieht man ein regelrecht anderes Bild im Becken was auf die Verwertbarkeit der vielen Spurenelementen im Salz hindeutet.

    Ich glaube daher das keine Elementelösung auch nur annähernd die Ausgewogenheit der Salze hinbekommt.

    so halte ich es heute so das ich nur wenig ergänzende Zugaben mache, aber dafür regelmässig grosse Wasserwechsel. Ich kann mir aber durchaus vorstellen das in manchen Becken eine Spurenelementezugabe trotz dessen sinn macht. ABer das muss jeder in seinem Becken selber rausfinden was hierbei gut ist und vor allem welche dosierung die richtige ist.
    Das ist mit das wichtigste nicht zu schütten sondern das Bild das sich einem zeigt - wie die Tiere sich verändern - richtig zu deuten.

    Hi zusammen

    Die älteren User werden es noch wissen, als Grotech damals ins Forum kam. Es ging um Jod und die damalige Problematik der Dosierung mit den Drei Kanal Anlagen. War eine klasse Geschichte.

    Ich glaube kaum eine andere Firma hat es seit dem geschafft so gut auf die Aquarianer einzugehen (und auf deren Meinung zu der Thematik) wie damals Thomas Groß von Grotech.

    Das war Kundenservice pur. Diese Geschichte werde ich nie vergessen, es wissen halt echt nur noch die die vor drei bis vier jahren schon dabei waren.

    Also wenn schon gelobt wird, dann richtig :smiling_face:

    Hi Frank

    Die langschnäuzigen gehen wohl bisweilen (Harald hatte auch länger drei). Wir haben mit einem Nachsetzen des roten Armatus aber Pech gehabt. Das Alttier hat sich sofort in dem neu eingesetzen Verbissen so das er wieder rausgefangen werden musste.

    Denke das kommt auf die Art an... Mehr an Erfahrung habe ich aber nicht vorzuweisen.

    Hi Marc :smiling_face:

    Wie Steffen schon schrieb, Berghia veruci... frisst ausschliesslich Glasrosen. Die Manyanos kann man aber gut mit dem Calziumbrei niedermachen da diese das aktiv fressen bevor sie sich zurückziehen. Kostet nur ein paar Cent und hilt meist genausoviel wie Futtermittel des Handels.

    Hi Franky

    Da möchte ich aber auch einwerfen das wir Glasrosenmittel auch schon vor dem Staubfutter hatten, bzw. nahm man meist etwas selber gemischtes wie Caliumbrei oder Natronlauge/Salzsäure.

    Die Sache ist halt nur die das man immer mehr machen muss weil man sich halt mit viel Futter auch die "schlechten Dinge" besser vermehrt.

    Ich denke nicht dass die Korallen die wir bisher so pflegten unbedingt Zusatz-Futter brauchen... die wachsen auch so gut. Mit Staubfutter kann man aber vor allem die LPS Korallen dazu bringen mind. doppelt so schnell zu wachsen als ohne. Bei SPS sehe ich allerdings bis heute keinerlei Vorteil von Staubutter. Weder in der Farbgebung noch Wachstum.

    Hi zusammen

    Das mit dem Licht sehe ich schon ähnlich, der macht Licht nichts aus, im Gegensatz zu anderen Gorgonien die sofort empfindlich darauf reagieren. Im Gegenteil, ich halte es sogar für erwiesen das die sog. Menella sp. auch aus den oberen Regionen kommt wo eben auch viel Licht ist. Auf manchem tier, bzw. auf dem Stein auf dem die Gorgonie sitzt sehe ich immer wieder Bruchstückte von Korallen etc. die eher oben im Licht wachsen.

    Menella sp, so nennt man sie ja :smiling_face: ist an sich, wenn man genug füttert einfach aber eben nur dann. Das geht über die bereits gennanten Futtersorten aber auch über Frostfutter ganz gut. (Lobstereier...) oder lebende Artemianauplien.
    Ich halte sie nicht für wo wählerisch im Futter.

    Anders bei der hier:

    Gorgoniaria "Zickeri"

    Bisher sind die Haltungserfolge eher bescheiden, zumindest auf eine längere Zeit. Allerdings sind die damaligen Versuche auch schon etwas her. Hier sollte man mal die Mixturen die bekannt sind verwenden. Wie sind dabei eure Erfahrungen ? Wie lange gehalten, welches Futter?

    Hallo Sascha :smiling_face:

    Auf dauer sollte, alleine schon für das Auge, schon zu den normalen Tageslichtröhren ein Blauanteil kommen. Mir würe es ganz hell nicht gefallen. Allerdings haben wir selber mal eine ganze Zeit nur mit Brennern gearbeitet und ganz ohne Zusatzblaubeleuchtung. Gehen tut es, aber die Tiere (vor allem SPS) fehlt dann etwas was sich in den Farben wiedergeben kann.

    Ich würde eine normale weisse und eine normale blaue nehmen, wenn Dir die Aquablue Spezial zu blau ist.